Einer fällt deutlich ab, einer ragt erneut heraus – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Dortmund

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Einer fällt deutlich ab, einer ragt erneut heraus – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Dortmund

Bittere Niederlage für die Geißböcke: Der FC machte gegen die Schwarzgelben lange ein gutes Spiel. Die Rote Karte für Jahmai Simpson-Pusey veränderte die Spieldynamik. Dennoch hätte der FC den Ausgleich erzielen können. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Dortmund.

Wieder einmal hat der FC eine gute Leistung gegen ein Topteam abgerufen, wieder einmal gehen die Kölner ohne Zähler raus. Auch, weil Jahmai Simpson-Pusey die Rote Karte sah und der Schiedsrichter in der Schlussphase einen Elfmeter nicht geben wollte.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Schwierigkeiten in der Defensive

Einzelkritik MRVIN sCHWÄBE §-

Marvin Schwäbe

Hielt seine Mannschaft lange im Spiel und glänzte gegen Guirassy, als er brillant auf der Linie parierte. Bei den Gegentoren stand Kölns letzter Mann beide Male alleine gegen einen Dortmunder Spieler und war machtlos.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

War gegen das Dreiergespann mit Dortmunds Brand, Ryerson und Sabitzer defensiv unter Dauerstrom an der Linie gefordert und nicht immer glücklich. In Halbzeit Eins wühlte er im Verbund mit El Mala auch offensiv die linke Seite immer wieder auf und sorgte für gefährliche Flankensituationen, leitete zudem das 2:1 ein. Defensiv aber wieder einmal unsicher.


Jahmai Simpson-Pusey

Zwei unterirdische Momente kosteten dem Winterneuzugang seine ansonsten gute Leistung und die zweite Halbzeit. Zuerst rückte er zu spät auf und hob so das Abseits für Guirassy vor dem 0:1 auf. Traf dann ausschließlich die Achillesverse von Beier und kassierte die nachvollziehbare Rote Karte. Somit war nach der ersten Halbzeit Schluss.


Rav van den Berg Einzelkritik 4+

Rav van den Berg

Der Innenverteidiger kratzte an der beinahe 100 prozentigen Passquote. Der Niederländer kämpft sich zurück in die unverzichtbare Startelfoption. Räumte beinahe jeden Ball ab und warf sich in viele Schüsse rein. Stand beim ersten Gegentor aber einen Schritt zu weit von Guirassy entfernt. Hat Defizite im Tempo.


Tom Krauß

Startete überraschend in einer Viererkette auf der rechten Seite. Nahm die Rolle an, war aber, wahrscheinlich auch positionsgeschuldet, ungewohnt unauffällig. Glänzte aber mit 21 Sprints, dem stärksten Wert der Kölner Mannschaft. In Defensivaktionen oft unglücklich, wie auch beim Ausrutscher, der maßgeblich zur Einleitung zum zweiten Gegentor beitrug.


Ordentliche Vorstellung

Eric Martel

Der Sechser fiel nicht besonders auf, war aber in den entscheidenden Situationen meist zur Stelle. Seine solide Leistung zeigt, wie wichtig der Routinier als Motor im Mittelfeld der Kölner ist. Offensivaktionen blieben jedoch aus.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Isak Johannesson

Fügte sich bei seiner Startelf-Rückkehr mit der ersten Torchance des Spiels ein. Ließ anschließend aber krass nach. Nach dem Missverständnis mit Krauß hätte es klingeln müssen. Das tat es dann aus der daraus resultierenden Ecke. Wurde zur Pause erlöst.


Jakub Kaminski

Wieder einmal der beste Kölner. War eigentlich überall zu finden und spulte seine 12 Kilometer Laufstrecke ab. Belohnte eine gute Leistung mit seinem sechsten Saisontreffer.


Said El Mala Einzelkritik 4

Said El Mala

Blieb gegen die Dortmunder ohne Tor – kam nur auf einen nennenswerten Abschluss. Dafür glänzte er durch seine Hereingaben von der linken Seite, die gefährlich in den Dortmunder Strafraum kamen, aber keinen Abnehmer fanden. Ackerte defensiv auf die zweiten Bälle. Bis zu seiner Auswechslung war der Shootingstar in Halbzeit zwei praktisch unsichtbar.


Ragnar Ache, Einzelkritik 3-

Ragnar Ache

Ragnar Ache war auch gegen den BVB wieder Kölns Zielspieler, der sich die Bälle abholte, fest machte oder per Kopf direkt weiterleitete. Mit einer 85 Prozent-Quote gewonnener Zweikämpfe spricht die Statistik für sich. Der Stürmer war einer der auffälligen Geißböcke.


Youssoupha Niang, Einzelkritik Note 3

Youssoupha Niang

Wieder ein Youngster, der Spaß macht – mit vier Abschlussaktionen war Yousoupha Niang der auffälligste Kölner Offensivspieler. Der 19-Jährige bekam es bei seinem Startelf-Debüt mit Champions-League-Spielern zu tun. Mit Mut zum Eins-gegen-Eins und Zug zum Tor. In letzten Entscheidungsmomenten wirkte er etwas überhastet, aber insgesamt eine engagierte Leistung.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Sollte Stabilität für die Unterzahl in Halbzeit zwei bringen. Beim zweiten Gegentreffer ließ der Defensivmann Julian Brandt aus den Augen, der den Ball ohne Bedrängnis zum Torschützen Beier weiterleiten konnte.  

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Cenk Özkacar in Form – der 25-Jährige spielt um die Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich will wirklich gerne hier bleiben“

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Cenk Özkacar in Form – der 25-Jährige spielt um die Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich will wirklich gerne hier bleiben“

In der Hinrunde galt der Abwehrspieler noch als potenzieller Transfer-Flop, mittlerweile ist er unumstrittener Stammspieler und das, obwohl die Rekonvaleszenten nach und nach zurückkehren beim 1. FC Köln: Das sagt Cenk Özkacar zu seiner Situation.

Auf gerade einmal vier Startelf-Einsätze kam Cenk Özkacar vor der Winterpause. Und das auch, aufgrund der zahlreichen Verletzungen. Aktuell ist der 25-Jährige unumstrittener Stammspieler. Am Dienstag äußerte sich der Abwehrspieler am Rande des Trainings über seine Situation und die bevorstehende Begegnung gegen Dortmund.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Als Lukas Kwasniok um die Jahreswende nach möglichen Abgängen gefragt wurde, da sprach der Kölner Coach davon, dass es durchaus den ein oder anderen Spieler geben könne, der vielleicht mit seiner Einsatzzeit nicht einverstanden sei und dann über einen Wechsel nachdenken könne. Rein nach den jenen Einsätzen der Hinrunde galt Cenk Özkacar damals als ein potenzieller Kandidat. Der Innenverteidiger hatte es in der Hinrunde nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus gebracht. Bis zur Winterpause standen dort vier Begegnungen, in denen der Türke einen Platz in der Anfangsformation gefunden hatte. Aber eben auch sieben Spiele, in denen er 90 Minuten das Spiel von der Bank aus betrachten musste. Für Özkacar eine durchaus bekannte Situation, der Abwehrspieler eilte in der Vergangenheit von Leihe zu Leihe, ohne wirklich viel zu spielen.

Sieben von neun Spielen in der Startelf

Doch die Situation hat sich grundlegend geändert. Der Abwehrmann profitierte – als einziger Innenverteidiger, der verschont geblieben ist – von den vielen Verletzungen seiner Mitspieler, wurde immer wieder in die Anfangsformation berufen und hat sich dementsprechend auch zum absoluten Stammspieler entwickelt. „Ich bin jemand, der immer 100 Prozent gibt. Ich glaube, wenn man immer alles gibt, dann wird deine Chance kommen“, sagte Özkacar am Dienstag nach dem Training. „Durch die Verletzungen ist meine Zeit gekommen. Im Moment mache ich es ganz gut.“ In den neun Pflichtspielen im Jahr 2026 stand der 25-Jährige sieben Mal in der Startelf – und das, obwohl ein Großteil der Innenverteidiger nach und nach immer wieder zur Verfügung gestanden hat. „Das schwierige ist es nun aber, dieses Level auch beizubehalten“, so der 25-Jährige.

Lukas Kwasniok äußerte sich zuletzt sehr positiv über den Spieler, nannte ihn Maschine. „Ich versuche schon, auf meinen Körper besonders zu achten“, sagte Özkacar und kündigte eine Fitnesseinheit im Anschluss an die Mixed Zone an. Für den Türken geht es gerade auch um die eigene Zukunft. Özkacar würde gerne in Köln bleiben. „Ich will wirklich gerne hier bleiben. Meine Frau und ich sind sehr glücklich mit dem Club und der Stadt. Aber es ist noch sehr früh über die Situation zu sprechen“, sagt der 25-Jährige. Nach Stationen in Valencia, Valladolid, Lyon, Leuven, Karacabay und Altay würde der Abwehrspieler gerne langfristig unterkommen. Allerdings läuft die Leihe im Sommer aus. Bis zur Winterpause deutete nicht wirklich viel darauf, dass der FC die vorhandene Kaufoption ziehen würde. Das könnte sich nun geändert haben, mindestens die bisherige Tendenz. „Wir haben nun erst einmal einen Job zu erledigen“, so der Abwehrspieler weiter.

„Wir wissen, dass wir uns mit harter Arbeit aus der Situation befreien können“

Mittelfristig heißt der Job Klassenerhalt. „Wir wissen um die aktuelle Situation, wissen, dass es nur zwei Punkte bis zur Relegation sind. Das wichtigste ist, dass wir keine negative Energie in die Umkleidekabine bringen. Wir bleiben positiv“, sagte Özkacar. „Wir wissen, dass wir mit harter Arbeit aus der Situation kommen werden. Wir geben 100 Prozent und setzen den Plan des Trainers um.“ Die kurzfristige Aufgabe heißt Borussia Dortmund. Denn gegen die Westfalen geht es am Samstagabend. „Im Fußball weißt du vor einem Spiel nie, wie es ausgehen wird. Auch nicht gegen die guten oder großen Mannschaften. Wir müssen den Fokus auf uns richten und die beste Leistung bringen“, so der 25-Jährige. Ein Erfolg wäre eine Überraschung, aber damit kennt sich der Innenverteidiger offensichtlich aus.


Said El Mala und Talente dabei: Kader für Augsburg stellt sich beim 1. FC Köln im Grunde von selbst auf

Der FC auf dem Weg nach Augsburg
, ,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Said El Mala und Talente dabei: Kader für Augsburg stellt sich beim 1. FC Köln im Grunde von selbst auf

Mit der Begegnung gegen den FC Augsburg eröffnet der FC am Freitagabend den 24. Spieltag der Bundesliga. Nach der Abschlusseinheit am Donnerstag brach die Mannschaft auf. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Augsburg.

Mit Said El Mala und einigen Talenten fährt der FC zum Auswärtsspiel zum FC Augsburg. Am Freitagabend sind die Geißböcke zu Gast in der Fuggerstadt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der FC ist am Donnerstagnachmittag zum Auswärtsspiel nach Augsburg aufgebrochen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok trifft dort am Freitag auf den FCA. Eine schwere Aufgabe, für die sich der Trainer sicherlich wieder einen Masterplan zu recht gelegt hat. Schließlich ist Augsburg so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Dementsprechend hatte der Coach auch die Favoritenrolle dem Gegner zugeschoben. Erschwerend kommt aktuell die personelle Situation beim FC dazu. Zahlreiche Spieler fallen aus, viele von ihnen aufgrund muskulärer Probleme. So war das Remis gegen Hoffenheim in der Vorwoche besonders teuer erkauft. Beim 2:2-Unentschieden verletzten sich mit Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Joel Schmied mindestens drei Spieler.

Drei Youngster dabei

Nach der Einheit am Donnerstag stieg das Team dann in den Bus und es gab dann doch auch eine positive Nachricht: Said El Mala fährt mit nach Augsburg. Der 19-Jährige hatte unter der Woche eine Einheit aufgrund einer Verhärtung abbrechen müssen. Anders als bei Sebulonsen, Thielmann und Schmied lag aber keine strukturelle Verletzung vor. Der Offensivspieler kann also mitreisen. Im Gegensatz zu Denis Huseinbasic, der aufgrund seiner muskulären Probleme ausfällt. Durch die vielen Ausfälle erhalten aber auch einige Youngster ihre Chance. Fynn Schenten, Youssoupha Niang und Cenny Neumann sind mit von der Partie. Neumann darf sich aufgrund der Verletzungen auf der rechten Abwehrseite auch Hoffnungen auf einen Einsatz machen.

Diese Spieler sind für Freitag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Cenny Neumann, Jahmai Simpson-Pusey, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Dominique Heintz, Kristoffer Lund
Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Felipe Chávez
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt, Fynn Schenten, Youssoupha Niang

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Joel Schmied, Linton Maina, Alessio Castro-Montes, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen, Timo Hübers, Luca Kilian, Denis Huseinbasic

Marius Bülter über das Co-Trainer-Aus und seinen Ex-Club: „Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln
,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Marius Bülter über das Co-Trainer-Aus und seinen Ex-Club: „Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Für Marius Bülter steht am Wochenende ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm. Der FC trifft auf den Ex-Verein des Angreifers, die TSG Hoffenheim. Am Rande des Trainings sprach der Stürmer des 1. FC Köln: Das sagt Marius Bülter über den Ex-Club und das Trainer-Aus.

Aktuell will es bei Marius Bülter nicht so richtig rundlaufen. Zuletzt konnte sich der Stürmer nicht mehr auf die Anzeigetafel bringen. Das soll sich am Wochenende ändern und dann ausgerechnet gegen den Ex-Club.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Das letzte große Erfolgserlebnis ist mittlerweile fast drei Monate her. Bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt verkürzte der Angreifer noch einmal auf 2:4 und ließ die Hoffnung der Kölner noch einmal ansteigen, Luca Waldschmidt sorgte schließlich für den Endstand. Seitdem hat sich Marius Bülter nicht mehr aufs Scoreboard gebracht. „Klar, würde ich gerne auch wieder Tore schießen. Am Ende war ich noch nie der Spieler, der sich nur über Tore definiert“, sagte der Angreifer am Mittwoch am Rande des Trainings. Und das nach dem fulminanten Saisonstart. Bülter hatte in den ersten beiden Ligaspielen gleich zwei Mal getroffen, zwei Vorlagen gegeben. Vier Scorer in zwei Spielen – auch mit dem 32-Jährigen schien Thomas Kessler im Sommer einen Glücksgriff gelandet zu haben. Doch gerade in den vergangenen Wochen lief es bei Bülter dann nicht mehr rund.

„Das muss uns auch Mut geben“

Gerade in den vergangenen Spielen hatte Bülter so gut wie gar keinen Impact mehr. Und das ausgerechnet vor der Begegnung gegen den Ex-Club. Im Sommer war der Angreifer von der TSG Hoffenheim nach Köln gewechselt. „Es ist eine Mannschaft, die sehr gut in Form ist, die sehr intensiv spielt. Sie haben klare Abläufe, pressen hoch und erarbeiten sich so gefährliche Situationen“, warnt Bülter. Und die Sinsheimer sind damit sehr erfolgreich. Aktuell liegt die TSG auf Rang drei und damit auf Champions-League-Kurs. Und gerade gegen die Top-Teams war die Ausbeute der Kölner bekanntlich überschaubar, trotz ordentlicher Leistung – wie zuletzt gegen den VfB. „Es ist bitter. Das ist das fünfte, sechste Mal in dieser Saison. Da fragt man sich, warum man nichts mitgenommen hat“, sagte Bülter. „Das muss uns aber auch Mut geben, weiter so zu arbeiten, um dann noch mal ein Stück mehr zu machen.“


Dennoch ist der Angreifer mit der aktuellen Ausbeute seiner Mannschaft zufrieden. „Man muss schon noch immer schauen, wo wir herkommen und was das Ziel vor der Saison war. Das war der Klassenerhalt. Wenn man zwölf Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung hat, steht man gut da“, sagt Bülter, mahnt aber gleichzeitig. „Aber klar, es sind nur vier Punkte. Es ist alles sehr eng beieinander. Jeder Spieltag kann es schnell verschieben.“ Ein Erfolg am Samstag ist sicherlich nicht ausgeschlossen. Denn ausgerechnet gegen Hoffenheim feierte der FC den einzigen Erfolg gegen ein Team aus der Top-Sechs. Und gerade der zweite Abschnitt gegen den VfB soll Mut machen. „Da haben wir es schon gut gemacht“, sagt Bülter und spricht den schnellen Nackenschlag nach dem Ausgleich an. „Da müssen wir uns cleverer anstellen. Das war nicht das erste Mal – gerade gegen die Top-Mannschaften.“

„Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Eine andere Schwäche sind beim FC bekanntlich die Standards. Da hatten die Kölner Verantwortlichen reagiert und den bisherigen Standard-Coach Hannes Dold von den Aufgaben entbunden. „Es ist immer Schade, wenn einer gehen muss. Standards waren nun mal ein großes Problem bei uns“, sagte Bülter, der aber Dold keine Schuld geben wollte. „Am Ende stehen wir auf dem Platz und haben die Verantwortung. Das ist aber auch ein klares Zeichen, dass wir daran arbeiten müssen“, sagt Bülter. Für den FC könnte es am Samstag ein Wiedersehen mit Tim Lemperle geben. Der Stürmer ist zurzeit angeschlagen, bei der TSG hofft man auf eine schnelle Genesung. „Ich weiß nicht, ob er fit ist. Hoffentlich nicht“, sagt Bülter.


Alessio Castro-Montes nutzt seine „zweite Chance“ beim 1. FC Köln: „Darüber bin ich sehr froh“

Alessio Castro-Montes ist einer der Gewinner des Jahresauftakts
, ,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Alessio Castro-Montes nutzt seine „zweite Chance“ beim 1. FC Köln: „Darüber bin ich sehr froh“

In der Hinrunde galt er bei vielen Fans bereits als der Transferflop des Sommers, nun als gefühlter Neuzugang des Winters beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes nutzt endlich seine Chance. Am Mittwoch sprach der Belgier am Rande des Trainings.

Mit drei Assists machte Alessio Castro-Montes zu Beginn des Jahres bereits auf sich aufmerksam. Zuletzt überzeugte der Belgier als Rechtsverteidiger der Viererkette. Eine Position, die beim FC lange als Problemstelle bezeichnet werden konnte. Am Rande des Trainings am Mittwoch äußerte sich der 28-Jährige.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Mit sechs Punkten aus drei Spielen ist der FC auch in die Rückrunde ziemlich erfolgreich gestartet und die jüngsten Erfolge hängen ganz sicher auch mit der Formstärke mehrerer Spieler zusammen, die in der Hinrunde noch nicht so performt haben. Linton Maina, Tom Krauß beispielsweise und ganz sicher auch Alessio Castro-Montes. Der 28-Jährige wird schon als eigentlicher Neuzugang gefeiert. Denn der Belgier war in der Hinrunde weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hatte eigentlich kein Mal überzeugt und nun das hält, was sich die Fans von ihm versprochen haben. „Ich weiß gar nicht, woher das jetzt kommt. Es läuft einfach besser und darüber bin ich sehr froh“, so Castro-Montes. „Ich habe die Zeit im Dezember gut genutzt und nun meine zweite Chance bekommen.“

„Das macht es für uns einfacher“

Und die hat der Belgier ganz offensichtlich genutzt. Vor allem – so sagt er – aufgrund des besseren Selbstvertrauens. Denn auf das Debüt gegen Wolfsburg folgte zunächst die Ausbootung. „Das war sehr schwierig für mich. Ich habe mit dem Trainer geredet und er hat mir erklärt, dass ich einfach mehr zeigen muss“, sagte Castro-Montes. Seit Anfang des Jahres ist der Spieler aus der Anfangsformation nicht mehr wegzudenken. Zunächst wusste der 28-Jährige mit drei Assists zu überzeugen, schaltete sich als Schienenspieler immer wieder in die Offensive ein. Vor allem das Spiel mit Ragnar Ache scheint besonders gut zu funktionieren. „Ich suche ihn mit meinem Flanken. Er ist sehr gut mit dem Kopf. Wir sprechen niederländisch zusammen. Das macht es für uns einfacher“, sagt Castro-Montes.


Zuletzt mimte der eigentliche Wingback den rechten Verteidiger und das ebenfalls stark. Dann aber in der Viererkette, mit der Lukas Kwasniok zuletzt agierte. Kein Problem für den polyvalenten Spieler, der auch auf der linken Seite spielen kann, offensiv, wie defensiv. Nur fehlte gerade bei den Defensivaufgaben der vergangenen Wochen mitunter schon einmal der Vorwärtsgang. Und genau darin sieht Castro-Montes auch seine Aufgabe. Er solle schon „das Spiel von außen machen“. Vorne spiele er lieber, gibt der Belgier zu. Doch am Sonntag wird er es mit den schnellen Außenspielern von RB Leipzig zu tun bekommen. Die wirbelten schon im Hinspiel im Spätsommer über die Flügel. Auch, wenn der FC ein ordentliches Spiel machte, waren die Leipziger doch die deutlich bessere Mannschaft.

„Es wird ein anderes Spiel als gegen Mainz oder Wolfsburg. Wir werden viel verteidigen müssen, viel Eins-gegen-eins. Es wird nicht einfach“, sagte Castro-Montes. Aber der 28-Jährige weiß, wie er schwierige Situationen meisten kann.


Freude, Zittern und eine überragende Leistung- Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Marvin Schwäbe freut sich mit seinen Teamkollegen über den Sieg gegen den VfL Wolfsburg
, , ,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Freude, Zittern und eine überragende Leistung- Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Nach einer starken ersten Halbzeit ließ der FC den VfL nach der Pause nochmal gefährlich werden. Mit seiner starken Leistung rettete Marvin Schwäbe den Kölnern aber die drei Punkte: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Nach dem frühen 1:0-Treffer von Linton Maina versäumten es die Geißböcke, nachzulegen. In Halbzeit zwei wackelte die Führung enorm. Dennoch zeigten einige Akteure durchaus starke Leistungen: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Die Zuschauer haben am Freitagabend zwei ganz unterschiedliche Halbzeiten des 1. FC Köln gesehen. In Halbzeit eins performte der FC mit der spielerisch wohl besten Leistung des neuen Jahres, dafür war in der zweiten Halbzeit Zittern angesagt. Letztendlich können sich die Spieler kämpferisch und hinsichtlich der Arbeitseinstellung nichts vorwerfen und die Punkte bleiben in Köln. Das Duell wurde zu einem Arbeitssieg, der durch Torwart Marvin Schwäbe über die Zeit getragen wurde.

Starke Defensive

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 1-

Marvin Schwäbe

Verantwortlich für den Sieg der Kölner. Hatte 85 Minuten nichts Nennenswertes auf den Kasten bekommen und wurde in der Schlussphase „Man of the Match“. Bewies erneut seine Stärke auf der Linie und wehrte jeden Ball im Powerplay der letzten Minuten ab.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Wuselig beschreibt Kristoffer Lund gegen die Wölfe ganz gut. War irgendwie überall und ackerte. Übernahm in der Viererkette die linke Schiene und mischte vor allem in Halbzeit eins die Offensive durch seine Flanken auf, tauchte aber auch das ein oder andere Mal vor dem Tor auf. Fehlte im Abschluss die Entschlossenheit. Warf sich in Halbzeit zwei in Bälle, auch wenn er viele der Ballbesitzverluste vorher verschuldete.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Brauchte eine kurze Einspielzeit, um ins Spiel zu finden. Wurde aber im Spielverlauf selbstbewusster und machte einen soliden Job neben Sebastian Sebulonsen. Wurde nicht oft gefordert, war aber zur Stelle, wenn der FC ihn brauchte. Fing viele Bälle ab, war nah am Gegner und hat immer einen Fuß oder seinen Körper zwischen Ball und einem Wolfsburger. Er war wohl der Einzige, der seine Performanz in Halbzeit zwei steigerte. Unsicherheit schlich sich hin und wieder im Aufbauspiel oder im direkten Passspiel ein.


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 2-

Sebastian Sebulonsen

Kölns absoluter Abwehrchef in der Viererkette heute: Sebastian Sebulonsen. Als sichere Säule auf letzter Line brauchte der FC einen hellwachen Innenverteidiger. Fing beinahe jeden Ball ab, glänzte im direkten Eins-gegen-Eins Situationen mit Aggressivität. Das galt zumindest für die erste Halbzeit. Schob in der zweiten Spielhälfte zu oft, zu leichtsinnig aus der Kette hoch, wodurch die Kölner immer wieder in gefährliche Konter liefen.


Alessio Castro-Montes, Einzelkritik 3

Alessio Castro-Montes

Drängte sich auf der linken Abwehrseite richtig auf und konnte an seine starken Leistungen wie schon gegen Freiburg anknüpfen. Verpasste im Aufbauspiel anfangs in einer Eins-gegen-Eins-Situation den Moment des Abspielens, woraufhin fast ein Anschlusstreffer entstand. Konnte sich ansonsten aber nicht viel vorwerfen.


Licht und Schatten im Mittelfeld

Eric Martel

Merkte man an, dass er auf der Doppelsechs zu Hause ist. Bewies einmal mehr gegen die Wölfe, warum er in die Startelf gehört. Als Motor im Zentrum mit Sicherheit nicht der auffälligste Spieler, glänzte aber unwahrscheinlich durch seine Ballsicherheit, Übersicht und Ruhe am Ball. Nahm im Arbeitsverbund mit Krauß die defensivere Rolle ein. Wirkte im Spielverlauf körperlich und mental etwas müde, wodurch sich gerade im Aufbauspiel Fehler einschlichen.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Das Wunderkind der Rückrunde: Tom Krauß. Übernahm in der ersten Hälfte ausnahmsweise den offensiveren Part und legte direkt mal den Ball zum 1:0 für Maina auf. War kämpferisch und läuferisch gegen die Wölfe einmal mehr unverzichtbar. Bewies seinen hohen Stellenwert gerade in der Schlussphase, als er mit seinen letzten Körnern die Fehler seiner Mitspieler ausbadete und immer einen Schritt schneller am Ball war als seine Gegenspieler.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Ausgerechnet der ehemalige Wolfsburger konnte gegen seinen Ex-Verein nicht an seine sonst starken Leistungen anknüpfen. Und das, obwohl er auf seiner gewohnten Position, der rechten Schiene, auflief. Wirkte in vielen Aktionen unglücklich. Kämpferisch und läuferisch kann man ihm zwar nichts vorwerfen, schien mit Ball aber oft planlos. Verhakte sich gerade in Offensivaktionen vor dem Tor immer wieder in Wolfsburger Spielern, verpasste den Moment abzuspielen, oder traf falsche Entscheidungen.


Marius Bülter

Hatte aus der Kölner Doppelspitze heraus so gut wie keine gefährlichen Abschlussaktionen. Bemühte sich mit vielen Tiefenläufen, konnte ausschließlich in Flanken-Situationen auf sich aufmerksam machen. Die großen Momente eines Stürmers blieben bei ihm aus.


Ragnar Ache

Kopfballungeheur dürften ihn seine Gegner inzwischen nach der Spielanalyse nennen. Gewann im direkten Zweikampf beinahe jedes Kopfballduell und machte viele Bälle als Zielspieler fest. Zwar war der Kopf immer zur Stelle, löste heute aber wenig Torgefahr aus. Hielt sich in der zweiten Halbzeit fast ausschließlich in der eigenen Kölner Hälfte auf.


Linton Maina Einzelkritik 2

Linton Maina

Brauchte heute nicht viel, nur den Ball und ein bisschen Platz – obwohl er auch den bei seinem Siegtor nicht benötigte. Setzte sich gegen einen, zwei, sogar drei Wölfe durch und machte den klassischen „Arjen Robben Move“. Schloss wie auch gegen die Bayern kompromisslos ab. Fiel auch sonst als der aktivste Mann in Kölns Offensive auf. Kam im Aufbauspiel viel entgegen, holte sich die Bälle ab. Verpasste kurz vor seiner Auswechslung die Chance zum 2:0: Maina machte genau das gleiche wie beim ersten Tor, nur von links.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Überraschender FC-Man of the Match – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
, , ,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Überraschender FC-Man of the Match – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

Der FC lieferte gegen die Bayern lange einen beeindruckenden Kampf. Erst als die Kräfte schwanden entschied der Rekordmeister die Partie. Dementsprechend fallen die Noten nicht schlecht aus. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Der FC ging in Führung, der FC hielt lange das 1:1, am Ende reichte es nicht zu einem Punkt, obwohl der wohl drin gewesen wäre. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Kleine Fehler in der Defensive werden bestraft

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Musste seine Füße nach dem Rückspiel von Simpson-Pusey kurz einstellen, als ihm der Ball durch die Beine rutschte. Parierte anschließend aber unbeeindruckt gegen Ito und Olise sowie Gnabry. Lange hielt er seine Mannschaft im Spiel, bis Gnabry über ihn lupfte. Bei den Gegentoren machtlos.


Cenk Özkacar Einzellkritik 3+

Cenk Özkacar

Erhielt wie angekündigt seine Chance. Bekam es dann prompt mit Bayerns Eins-gegen-Eins-Spezialisten Michael Olise zu tun. Gerade in der ersten Halbzeit wirkte er defensiv sehr präsent, gewann viele Kopfballduelle und hatte ein gutes Stellungsspiel. Baute nach dem Wechsel ein wenig ab.


Einzelkritik Jahmai Simpson-Pusey 3+

Jahmai Simpson-Pusey

Wurde zum zweiten Mal ins kalte Wasser geschmissen. Das Fazit: Er kann schwimmen. Wirkte in der letzten Kette abgeklärt, mit ruhigem Aufbauspiel und stand oft richtig. Beim Gegentor gegen Gnabry spekulierte er falsch, bekam einen Knoten in die Beine gespielt und wurde eiskalt stehen gelassen. Auch wenn er beim ersten Gegentor nicht gut aussah, ist die Präsenz des gelernten Innenverteidigers auf dem Platz ein Lichtblick für die Kölner Defensivsituation.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik Note 3+

Sebastian Sebulonsen

Die Aufgabe die langen Bälle vor Harry Kane abzufangen, erfüllte er. Hin und wieder tauchte der Innenverteidiger auch mal vorne auf und zeigte durchaus seinen Offensivdrang. Seine Waffe, die langen Einwürfe in den Strafraum, konnte heute aber keinen Abnehmer finden.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Blühte auf der linken Seite auf. Viele Offensivaktionen. Hatte Glück, dass Karl sich in der Box nicht fallen ließ. Besonders gut klappte das Zusammenspiel mit Said El Mala und Jakub Kaminski. Unglücklich blieben seine Torabschlüsse. Zumal einer den Ausgleich einleitete. Konnte sich durch schwachen Abschlussaktionen nicht für seine engagierte Leistung belohnen und somit auch nicht effektiv viel zum Ergebnis beitragen.


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Glänzte durch eine enorme Laufbereitschaft, Aggressivität und Zweikampfstärke. Wirkte wie ausgewechselt. Ohne ihn und seine zähen, gewonnenen Zweikämpfe im defensiven Mittelfeld hätte den Kölnern ein wichtiger Baustein gefehlt. Hatte Goretzka im Griff, lies die zentralen Spieler der Bayern kaum aufdrehen und leitete durch Balleroberungen gute Aktionen ein.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Maina und Kaminski überzeugen – El Mala nicht

Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Wurde auf ungewohnter Position eingesetzt. Fing viele Bälle ab, wirkte hellwach in Umschaltmomenten und war bei zweiten Bällen vor Ort. Seiner starken Laufbereitschaft geschuldet wirkte er zunehmend müder. Im Alleinlauf auf das Münchener Tor wurde er von Kim eingeholt und ihm der Ball viel zu einfach abgenommen. Besser macht Kaminski es per Direktabnahme.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Lange mit Defensivaufgaben gegen Diaz betraut. Die rechte Seite war offensiv daher anfangs praktisch nicht existent. Gewann nach Wiederanpfiff beinahe jedes direkte Duell.


Said El Mala Einzelkritik 4

Said El Mala

Einer, der stark angefangen, aber eben auch stark nachgelassen hat. Blieb unter seinen Möglichkeiten. Trotzdem gehörte ihm gleich kurz nach Anstoß die erste Großchance. Arbeitete beim 1:1 nicht gut mit nach hinten. In Halbzeit zwei blieb er bis zu seiner Auswechslung praktisch unsichtbar.


Linton Maina

Stand erstmals seit dem HSV-Spiel wieder von Beginn an auf dem Platz und fügte sich mit starken Schnittstellenpass auf El Mala ein. Eroberte vor dem 1:0 ganz stark den Ball und zwang die Kugel ins Netz. Hatte auch weiter viel Freude am Spiel. Ging nach einer guten Stunde für Schenten vom Platz, war bis dahin der Spieler, mit den meisten Kilometern auf der Uhr.


Ragnar Ache vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Ragnar Ache

Der FC hat ein neues Kopfballungeheuer. Gewann im Grunde jedes Duell. Intuitiv machte er gegen die Bayern viel richtig. Mal ließ er den Ball durch die Beine laufen für Kaminski, mal verlängerte er mit dem Kopf und noch öfter konnte er den Ball fest machen. Ohne Tor, aber die Sturmspitze, die der FC gegen den Rekordmeister brauchte.



Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Nach seiner Verletzung trainierte der Kölner Routinier am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft. Am Mittwoch äußerte sich der 32-Jährige dann nach der Trainingseinheit des 1. FC Köln: FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend.

Nach dem Mittwochstraining sprach der Kölner Abwehrspieler über seine Rückkehr und das anstehende Duell gegen Union Berlin des 1. FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend, seiner Zeit bei Union und dem kommenden Gegner.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Am Dienstagabend postete der Abwehrspieler noch ein Foto vom Xavier Naidoo-Konzert, am Mittwoch ackerte der Innenverteidiger hinter verschlossenen Türen, beim Geheimtraining der Geißböcke. Nach seiner leichten Muskelverletzung war der Routinier seit Ende November ausgefallen und fehlte in der Kölner Abwehr. Jetzt fühlt sich der Innenverteidiger aber wieder bereit und will seine Mannschaft so schnell wie möglich durch seine Erfahrung unterstützen. „Es wird von Tag zu Tag besser. Heute war wieder ein wichtiger Schritt. Umso mehr du mitmachst und in die Bewegung gehst, umso einfacher wird es dann auch.“, so Heintz nach der „intensiven“ Einheit am Mittwoch. „Wenn jetzt keine Schmerzen auftauchen, dann bin ich guter Dinge, dass ich am Wochenende eine Option bin.“

„Es ist eine kompakte Mannschaft“

Für den FC eine denkbar gute Nachricht, denn die Geißböcke leiden bekanntlich fast schon chronisch unter einer Innenverteidiger-Verletzungsmisere. Nun stehen Trainer Lukas Kwasniok mit Rav van den Berg, Cenk Özkacar und eben Heintz wieder drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Aber auch für Heintz ist es wieder einmal der Kampf zurück. Nach einer starken Zweitliga-Saison in der vergangenen Spielzeit hatte sich der Kölner Abwehrspieler in dieser Saison unter Lukas Kwasniok seinen Stammplatz erst wieder erkämpfen müssen. Das Auf und Ab im Fußballgeschäft ist der 32-Jährige durchaus gewohnt. Nun stehen die Chancen auf weitere Einsatzzeit – auch aufgrund der engen personellen Lage in der Defensive beim 1. FC Köln – nicht schlecht. Ob der Innenverteidiger aber bereits gegen Union Berlin auf dem Platz stehen wird, ist offen.

Für Heintz wäre es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Wirklich gute Erinnerungen wird der Abwehrspieler an seine Zeit in der Hauptstadt allerdings wohl nicht haben. Heintz wechselte im Januar 2022 vom SC Freiburg zu den Eisernen, kam dort allerdings nur auf neun Einsätze und wurde nach einem halben Jahr von Berlin aus nach Bochum verliehen. Nach einem Jahr beim VfL endete die Leihe und Heintz wechselte im Sommer 2023 zurück an den Rhein. „Es ist eine sehr gute, kompakte Mannschaft mit guten Spielern. Ich weiß, wie die Mannschaft tickt, kenne viele Spieler, mit denen ich zusammengespielt habe. Es wird eine schwierige Aufgabe“, sagt der 32-Jährige. „Union ist sehr körperlich aufgestellt. Wir müssen dagegen halten.“

„Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas“

Alleine, weil der FC zuletzt ein wenig eingebrochen ist. „Wir tun uns ein bisschen schwer, den letzten Pass vorne an den Mann zu bringen und torgefährlich zu werden“, sagt Heintz. „Am Anfang der Saison hatten wir noch ein bisschen mehr Power vorne, wo wir den Gegner mehr überraschen konnten. Da müssen wir wieder hinkommen, dass wir uns einfache Torchancen erspielen.“ Fünf Spiele in Folge sind die Geißböcke nun sieglos. Der Vorsprung auf Rang 16 ist auf fünf Zähler geschrumpft und dieser könnte somit zum Jahresausklang bedenklich nahe kommen. „Es war uns schon vor der Saison bewusst, dass es eng zusammenrücken würde. Jede Mannschaft hat Qualität. Wir haben uns ein gutes Polster aufgebaut. Da darf man sich nicht drauf ausruhen“, sagt der Routinier.

Ein Befreiungsschlag vor Weihnachten wäre wichtig für den FC, die Fans, die Spieler. „Du möchtest natürlich das Spiel vor dem Winter positiv gestalten, damit du ein schönes Fest hast, gut in Urlaub gehen kannst“, sagt Heintz, der aber guter Dinge ist. „Wir haben das Stadion im Rücken. Wir wollen den Fans ein schönes Weihnachtsgeschenk zurückgeben. Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas.“


Mit Leidenschaft und Emotionalität: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten

Jakub Kaminski und Ragnar Ache vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Mit Leidenschaft und Emotionalität: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten

Für den FC steht am 13. Spieltag das Duell gegen die Kiezkicker an. Im drittletzten Spiel vor der Winterpause soll nochmal ein Dreier her – doch das wird keine leichte Aufgabe: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.

FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet am Samstagnachmittag ein unberechenbarer Gegner beim Heimspiel der Geißböcke gegen die Hanseaten. Vor der Winterpause wollen die Kölner in den verbleibenden drei Partien nochmal Zähler sammeln. So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Die Vorzeichen vor dem Duell gegen den FC St. Pauli sprechen ganz klar für die Geißböcke. Immerhin haben die Kiezkicker die vergangenen neun Spiele allesamt verloren. Zudem haben die Kölner gegen keinen anderen Bundesligisten eine bessere Bilanz aufzuweisen, von den bisherigen acht Heimspielen gegen Pauli hat Köln immerhin sieben gewonnen. Samstagnachmittag sollten die Chancen also nicht schlecht stehen, weitere Punkte zu sammeln. Doch der Kölner Coach hält die Erwartungshaltung erneut klein: „Wir tun gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen, so wie wir in die Saison als Underdog gegangen sind“, sagte Kwasniok und schob die Erklärung direkt hinterher. Man wolle “ leidenschaftlichen, emotionalen und am Ende hoffentlich erfolgreichen Fußball“ spielen.

Der FC will wieder punkten

Tatsächlich sind die Nordlichter trotz ihrer bescheidenen Bilanz alles andere als Fallobst. Das wollte auch Kwasniok „in aller Deutlichkeit“ sagen: „Das ist fußballerisch Top sechs, Top acht in der Bundesliga. Das ist die Wahrheit.“ Eigentlich spielt St. Pauli sogar einen ziemlich guten Ball, allerdings zuletzt eben einen besonders erfolglosen. Dennoch: „Ich will sie nicht stärker oder größer machen, als sie sind, weil sie offensichtlich ja auch an der ein oder anderen Stelle Punkte verloren haben“, so der Trainer weiter. „Aber Fußball inhaltlich war es auch beim Pokalspiel schon auch ein Genuss, ihnen zuzuschauen.“ Das gewannen die Nordlichter 2:1 und belohnten sich endlich auch mal für ihre Mühen. Das wiederum kam in der Liga trotz gutem Spiel bislang zu selten vor. 

Am vergangenen Wochenende schnupperte der Tabellenvorletzte etwa an einer großen Überraschung gegen die Bayern, führte zu Beginn, kassierte in der Nachspielzeit aber einen Doppelschlag und unterlag 1:3 – eben die neunte Pleite in Folge. „Sie spielen einfach weiterhin mutigen Fußball. Sie haben eine ganz klar eingespielte Achse mit dem Keeper Nikola Vasilj, mit der Dreierkette mit Hauke Wahl, Eric Smith und Karol Mets und jetzt auch wieder Jackson Irvine. Das ist eine Achse, die kennen sich aus dem Effeff“, schwärmte der Kölner Coach. Vom Lob des Gegners kann sich die Mannschaft von Alexander Blessin aber wenig kaufen. Die Tendenz deutet klar auf Abstiegskampf. Auch St. Pauli will die Punkte unbedingt, die Serie auch in der Liga brechen.

„Nur ein Zwischenschritt“

Dementsprechend wird die Aufgabe für den FC nicht leicht. Zumal die Kölner auch weiterhin erhebliche Abwehrsorgen plagen. Vier Innenverteidiger fehlen, Kwasniok will in der Defensive wieder ein wenig „basteln“. Rav van den Berg ist gesetzt, die weiteren Positionen scheinen offen. Allerdings spielte Eric Martel in dieser Saison bereits eine so wichtige Rolle im Defensivverbund, das die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering ist, den 24-Jährigen einmal mehr als Innenverteidiger zu sehen. Nur deutete der Kölner Coach ebenfalls daraufhin, dass Isak Johannesson eine Pause bekäme. Dann müsste der Trainer seine Idealbesetzung im Zentrum finden. Said El Mala wird dagegen sicher spielen, genauso wie Jakub Kaminski.

Mit einem Heimsieg könnte Köln den Abstand auf die Abstiegsränge und damit auch auf den Gegner St. Pauli auf elf Punkte ausbauen. Trotzdem will Kwasniok die Partie nicht zu hoch hängen. Ein Dreier gegen die Kiezkicker wäre ein wichtiger Zwischenschritt, aber eben „nur ein Zwischenstand“, so Kwasniok. „Also genauso wie es umgekehrt kein Drama wäre, wäre das eben auch kein Grund zu feiern, sondern einfach drei weitere Punkte, über die wir uns dann freuen würden.“ Doch die müssen gegen den vermeintlichen leichten Gegner dann auch erst mal eingefahren werden. Und das mit der ebenfalls eher mauen Bilanz von einem Sieg aus sieben Pflichtspielen.

Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Marvin Schwäbe enttäuscht, während die Spieler von Frankfurt jubeln
, , ,
Startseite » Archive für Marie Reiners

Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Der FC ist mit einer bitteren Pleite in den letzten Block des Jahres gestartet. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt 3:4 und das trotz früher Führung. Es war erst die zweite Heimniederlage der Geißböcke gegen Frankfurt seit 1994.

Die Kölner haben sich viel für die Begegnung gegen die Hessen vorgenommen, sie wurden unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt nach Toren von Jakub Kaminski, Marius Bülter und Luca Waldschmidt sowie Arthur Theate, Mahmoud Daoud und Jonathan Burkardt (2) 3:4.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Lukas Kwasniok wechselte nach der Länderspielpause im Vergleich zur 1:3-Pleite im Rheinderby auf vier Positionen. Im Offensivbereich rückte Jakub Kaminski für Said El Mala wieder auf die gewohnte linke Offensivschiene. Dafür begann Sebastian Sebulonsen auf der rechten Abwehrseite. Wie angekündigt startete Jan Thielmann nach langer Verletzungspause auf dem rechten Flügel. In der Defensive stellt Kwasniok auf eine Viererkette um. Damit rückte Dominique Heintz für Cenk Özkacar in die Innenverteidigung neben Joel Schmied. Eric Martel begann auf der Sechs. Shootingstar Said-El-Mala übernahm vorerst die Jokerrolle und der in der Woche angeschlagene Marius Bülter nahm zudem vorerst auf der Bank Platz und wurde von Ragnar Ache ersetzt.

Frankfurt bestraft Kölner Fehler

Und das zahlte sich zunächst auch aus: Einen langen Ball von Heintz legte Ache auf Kaminski perfekt zurück. Der polnische Nationalspieler stand völlig frei am Sechzehner und schlenzte zur frühen Führung ein. Der Treffer wurde auf Abseits überprüft und schließlich gegeben. Die Frankfurter bemühten sich zunehmend in ihr Ballbesitzspiel zu finden und drängten den FC in die eigene Hälfte. Doch die Kölner Viererkette zeigte sich unbeeindruckt und sorgte immer wieder mit langen Bällen für schnelle Konter, ohne die ganz große Gefahr zu verursachen. Die beste Chance hatte noch Ache nach einer Ecke (28.). Auf der anderen Seite machte Knauff ordentlich Tempo. Unter anderem brachte Jonathan Burkardt einen Kopfball nach der Hereingabe des Nationalspielers Richtung Winkel, aber Schwäbe war zur Stelle.

Machtlos war der Keeper nach einer Ecke, als Theate beim Kopfball höher als Ache stieg und einnickte (39.). Die Kölner zeigten die richtige Reaktion und wurden nach einer Ecke durch Thielmann gefährlich, doch der Offensivspieler verfehlte das Tor. Kurz vor der Pause bekamen die Geißböcke dann die Quittung für viel zu einfache Ballverluste. So vertändelte Sebulonsen die Kugel, über Umwege kam Fares Chaibi zu Abschluss. Schwäbe parierte unglücklicherweise direkt in den Fuß von Mohammed Dahoud, der seinen ersten Startelfeinsatz nutzte und den Ball nur noch ins Tor schieben musste (45. +6). Nach dem Wechsel hätte Thielmann die Hessen früh schicken können, als er alleine Richtung Tor lief, doch das Kölner Eigengewächs verpasste den richtigen Zeitpunkt, hätte vielleicht auf den mitgeeilten Kristoffer Lund spielen müssen (48.).

Burkardt macht mit Doppelpack alles klar.

Die Eintracht war nun viel griffiger, der FC dagegen viel anfälliger. Chaibi und Burkardt kombinierten sich durch die Kölner Innenverteidigung. Schwäbe konnte den Ball im letzten Moment noch von Chaibis Füßen fischen (51.). Immer wieder beschäftigte die Frankfurter Offensive nun die Kölner Abwehr. Entfaltung gab es nur noch selten. Das hohe Pressing der Gäste bewährte sich. Burkardt leitete sein erstes Tor selbst über einen Seitenwechsel auf den rechts mitgelaufenen Ritsu Doan ein. Der Flügelspieler zog im Eins-gegen-Eins zu leicht an Kristoffer Lund vorbei und flankte auf den ersten Pfosten, wo Burkardt den Ball mit dem ersten Kontakt ins Tor zur 3:1 Führung lenkte (60.). Keine zwei Minuten später nutzten die Frankfurter eiskalt ihre nächste Chance und erhöhten auf 4:1 (63.). Wieder war es Burkardt, der Lund stehen ließ. Die Vorarbeit kam von Ansgar Knauff.

Lukas Kwasniok brachte frische Kräfte. Und Said El Mala fügte sich direkt mit einer starken Aktion ein, doch den Versuch des Kölner Youngsters grätschte Robin Koch im letzten Moment weg. Der FC mühte sich auch weiterhin, doch die ganz großen Ideen hatte die Offensivabteilung nicht mehr. Erst in der Schlussphase wurden die Kölner wieder aktiver und belohnten sich. Der eingewechselte Marius Bülter kam in der Box an den Ball und verkürzte noch einmal. Der FC machte weiter Druck, hatte auch weiterer Chancen. Unter anderem scheiterte der Youngster in der Nachspielzeit am Pfosten. Dann war der eingewechselte Waldschmidt noch einmal nach El-Mala-Flanke per Kopf zur Stelle (90.+3). Beim 3:4 blieb es am Ende. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen (15:30 Uhr, Liveticker aus Bremen bei come-on-fc.com).

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz, Schmied (62. Kainz), Sebulonsen (81. Castro-Montes) – Martel, Huseinbasic (76. Waldschmidt), Johannesson – Kaminski, Thielmann (62. El Mala) – Ache (76. Bülter); Tore: 1:0 Kaminski (4.), 1:1 Theate (39.), 1:2 Dahoud (45.+), 1:3, 1:4 Burkardt (60., 63.), 2:4 Bülter (82.), 3:4 Waldschmidt (90.+3)