Gerhard Strubers taktische Handschrift ist bereits erkennbar

Gerhard Struber, Trainer des 1. FC Köln
,
Startseite » Featured

Gerhard Strubers taktische Handschrift ist bereits erkennbar

Bei den bisher drei Testspielen erhielt FC-Coach Gerhard Struber wichtige Einblicke. Neben den personellen Erkenntnissen gibt es auch deutliche Anzeichen für die taktische Ausrichtung beim 1. FC Köln: Mit dieser Taktik soll der Aufstieg gelingen.

Mit dem mühsamen, aber verdienten 3:1-Erfolg über Kickers Offenbach hat der FC die Hälfte der Vorbereitung abgeschlossen. Für Trainer Gerhard Struber gab es bereits wichtige personelle Erkenntnisse. Die taktische Handschrift des Trainers ist bereits zu erkennen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Müdigkeit steckte den FC-Profis im Duell gegen Kickers Offenbach ganz eindeutig in den Knochen. Nach den ersten drei Wochen Vorbereitung ist das nicht verwunderlich. Schon unter Steffen Baumgart spielte die Intensität, die Athletik eine große Rolle, der Trainer ließ seine Mannschaft bekanntlich zu Helene Fischer und Co. ordentlich Runden drehen. Unter Gerhard Struber wirkt es so, als würde der neue Coach das Thema körperliche Fitness mindestens genauso, wenn nicht noch ein wenig höher hängen. Und so kündigte Struber auch nach dem 3:1-Erfolg über den Regionalligisten an, weiter mit der Mannschaft hart arbeiten zu wollen. „Wir wollen auch in der neuen Woche im Trainingsinhalt viel investieren“, sagte der Trainer und schob hinterher: „athletisch, aber auch technische und taktische Themen weiter verfeinern.“

Doppelspitze statt Doppelsechs

Dabei ist nach der Hälfte der Vorbereitung bereits eine erste taktische Handschrift des Trainers deutlich zu erkennen. Auch Struber setzt auf ein hohes und intensives Pressing. Der Gegner soll früh und im Idealfall umgehend nach Ballverlust unter Druck gesetzt, zu Fehlern gezwungen werden. Die Zeit der Ballrückeroberung soll möglichst gering ausfallen. Auch unter Zeit- und Raumdruck sollen nach eigener Aussage gute Lösungen geschaffen werden. Nach der Balleroberung gibt es ohnehin nur eine Richtung: die Offensive – und nach den ersten Eindrücken möglichst schnell in die Tiefe oder spielerisch durchs Zentrum. Denn, und auch das erinnert an die Spielidee von Steffen Baumgart, in erster Linie geht es auch Struber darum, Tore zu schießen.

Auch deswegen bevorzugt der Coach eine Doppelspitze. „Es ist schon ein Wunsch, dass wir in vielen Spielen zwei Stürmer auf den Platz bringen“, erklärte der Coach am Freitag. „Das ist zwar nicht in Stein gemeißelt, wir wollen uns nicht festnageln. Es wird auch Momente geben, in denen es Sinn macht, in einen anderen Setting zu kommen. Aber grundsätzlich mag ich es schon gerne, zwei Stürmer auf den Platz zu haben.“ Das bewies Struber in den bisherigen Vorbereitungsspielen, in denen immer zwei Angreifer in der Spitze agierten und das variabel. Gegen Offenbach setzte vor allem Steffen Tigges und Sargis Adamyan ein Ausrufezeichen, gegen Poll und Siegen waren es vor allem Damion Downs und Tim Lemperle, die sich jeweils in Szene setzten.

Stabile Raute im Zentrum

Die Doppelspitze bedeutet im Umkehrschluss offenbar nur einen Sechser. Struber spielte gegen Offenbach mit einer schmalen Raute. Während Martel die Defensive abdeckte, waren Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic mehr in die Offensive eingebunden. Luca Waldschmidt agierte hinter den Spitzen und das durchaus mit Spielwitz und kreativen Ideen. Sollte die Einsatzzeit des Zentrums ein Fingerzeig sein, spricht wohl viel für diese Variante. „Ich wollte die Raute stabil halten und den ein oder anderen Ablauf sehen in der zweiten Halbzeit. Wir hatten in der Pause noch ein paar Dinge besprochen. Das waren dann die Spieler, die in der zweiten Halbzeit noch die Chance bekamen, etwas zu probieren“, erklärte Struber. Das unter Baumgart praktizierte Flankenspiel war in den drei Testspielen dagegen meist nur von niederer Bedeutung.

Struber setzt auf die Viererkette

Zudem will der Trainer auch bei seiner Viererkette bleiben. Auch die sei zwar nicht in Stein gemeißelt, sagte Struber und deutete an, dass es auch Spielsituationen gebe, in denen die Dreierkette von Vorteil sei. „Ich glaube aber im Moment, dass die Viererkette gut auf diese Mannschaft und den Kader passt“, erklärte der Coach. Eine taktische Grundformation scheint der FC also schon gefunden zu haben. Allerdings könnte ein etwas breiteres Zentrum ebenfalls eine Rolle in den Planungen spielen und durch die Rückkehr von Florian Kainz neues Futter erhalten.

Neben den taktischen Erkenntnissen scheint Struber bereits an seiner ersten Elf zu feilen. Auch dort könnte die jüngste Einsatzzeit ein wenig Aufschluss geben. Gesetzt sind Jonas Urbig und Timo Hübers. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch Eric Martel, Max Finkgräfe und Luca Waldschmidt. Sollte es bei einer engen Raute bleiben und der Kader sich nicht mehr verändern, spricht viel für Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic im Zentrum, dann würde Jan Thielmann wohl weiter als Rechtsverteidiger eingesetzt. Schon die weiteren Testspiele könnten mehr Klarheit bringen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Martel als Kapitän?

Wer geht, wer bleibt?

Auch Sargis Adamyan und Steffen Tigges geben ihre Bewerbung ab

Steffen Tigges und Sargis Adamyan vom 1. FC Köln
,
Startseite » Featured

Auch Sargis Adamyan und Steffen Tigges geben ihre Bewerbung ab

Beim 3:1-Erfolg über Kickers Offenbach wollte es gerade in der Offensive nicht komplett rundlaufen. Erst im zweiten Abschnitt wurde der Kölner Angriff zielstrebiger. Auch aufgrund der Wechsel des 1. FC Köln: Sargis Adamyan und Steffen Tigges zeigten sich in guter Form.

Mit vier Toren in drei Spielen und seinem Doppelpack gegen Kickers Offenbach ist Sargis Adamyan einer der Gewinner der ersten Hälfte der Vorbereitung. In ähnlich guter Verfassung zeigte sich der Armenier schon in der Vorbereitung der Vorsaison. Die konnte er bekanntlich nicht halten. Dennoch machen die beiden Angreifer aktuell eine gute Figur beim 1. FC Köln: Sargis Adamyan und Steffen Tigges zeigten sich in guter Form.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Ein wenig Déjà-vu ließ sich wohl nicht verstecken. Im Testspiel gegen Kickers Offenbach war der FC die dominante Mannschaft, bestimmte das Spiel und hätte wohl ohne den haarsträubenden Fehler von Max Finkgräfe beim Gegentreffer in der Defensive gar nichts zugelassen. Allerdings blieben die Kölner in der Offensive eben sehr bis extrem harmlos. Im ersten Abschnitt kamen die Kölner zu nahezu keiner klaren Chance. Der Ausgleich fiel dementsprechend nach einer Standardsituation, von Innenverteidiger Timo Hübers erzielt. „Wenn du eine gewisse Ermüdung in den Knochen hast, ist es nicht so einfach zu pressen und in die Erfolgserlebnisse zu kommen“, erklärte Gerhard Struber nach der Begegnung. „Wenn du müde bist, dann bist du auch einmal in der Umsetzung zu spät. Solche Spiele bringen uns aber substanziell etwas und wir sehen, was wir verbessern können.“

Adamyan bereits mit vier Treffern

Das konnte Struber auch schon im zweiten Abschnitt. Denn da lief es plötzlich besser für die Kölner. Vor allem Dank Steffen Tigges und Sargis Adamyan. Die beiden Angreifer standen keine zwei Minuten auf dem Feld, da hatte Adamyan den Ball Tigges so gut aufgelegt, dass es eigentlich die Kölner Führung hätte geben müssen. Der Armenier machte es nach Vorarbeit von Luca Waldschmidt besser, traf zum 2:1 und erhöhte später nach Vorarbeit eben von Tigges auf 3:1. Adamyan schraubte damit sein Vorbereitungs-Torkonto auf vier Treffer in die Höhe. Der Armenier liegt nach drei Vorbereitungsspielen mit Damion Downs, Eric Martel und Luca Waldschmidt in der internen Torschützenliste gleichauf an der Spitze. Tigges kommt bislang auf zwei Treffer.

Auch die beiden Routiniers geben damit ihre Bewerbung für das Offensiv-Casting der Kölner ab. Spätestens nach der Absage von Davie Selke ist das eröffnet. Aktuell umfasst der Kader acht nominelle Angreifer, dabei ist Talent Jaka Potocnik nicht mit eingerechnet, der Youngster ist (bislang) nominell Teil der U21. Bei acht Angreifern wird es aber aufgrund der angekündigten Kader-Verschlankung nicht bleiben. Die Kölner Stürmer müssen liefern, soll es einen Platz in der kommenden Saison geben. Bislang gelten Florian Dietz und Maxi Schmid als mögliche Wechsel-Kandidaten. In der Theorie könnte es natürlich aber auch andere treffen.

Auch in der vergangenen Saison überzeugte Adamyan in der Vorbereitung

Zeigten in den ersten Spielen unter anderem Tim Lemperle, Damion Downs und Luca Waldschmidt starke Leistungen, waren es gegen Offenbach Adamyan und Tigges. Ausgerechnet Adamyan und Tigges, die in den vergangenen beiden Spielzeiten eher selten überzeugten. Im vergangenen Sommer wusste Sargis Adamyan ebenfalls durch gute Leistungen in den Testspielen zu überzegen. Die Hoffnung auf den lang ersehnten Durchbruch beim 1. FC Köln wuchs, sie wurde aber schnell und jäh gestoppt. Auch, wenn er später in der Saison mehr Spielzeit erhielt. Wenn es nach dem Armenier geht, sollte es zumindest in dieser Hinsicht kein weiteres Déjà-vu geben.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Struber zum Kader

Wer geht, wer bleibt?

Eric Martel als Kapitän? Ein logischer Kandidat

Eric Martel als Kapitän des 1. FC Köln.
,
Startseite » Featured

Eric Martel als Kapitän? Ein logischer Kandidat

Beim 3:1-Erfolg über Kickers Offenbach führte mit Eric Martel bereits der fünfte Kapitän der Vorbereitung die Mannschaft auf das Feld. Ob es der 22-Jährige wird, ist komplett offen. Es wäre sicher keine schlechte Wahl für den 1. FC Köln: Deshalb wäre Eric Martel ein logischer Kapitän.

Es geht nicht nur um Stammplätze sondern auch um das Amt des Spielführers beim 1. FC Köln: Deshalb wäre Eric Martel ein logischer Kapitän für die Geißböcke.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Dass Eric Martel in dieser Saison eine wichtige Rolle beim 1. FC Köln spielen wird, war wohl in dem Moment klar, in dem der Verein den Verbleib des Mittelfeldspielers bekannt gegeben hat. Natürlich werden die Kölner Verantwortlichen Martel den Verbleib beim FC versüßt haben – wie auch immer. Eine Entscheidungshilfe wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit die Perspektive des Kapitäns der U21-Nationalmannschaft beim FC gegeben haben. Dass Martel eine Jokerrolle bei den Geißböcken übernehmen wird, ist schon allein aus diesem Aspekt mehr als unwahrscheinlich. Zudem hat sich der gebürtige Bayer in den vergangenen beiden Jahren unter zwei Trainern festgespielt, war immer Stammspieler.

Martel als Stammspieler wohl gesetzt

Nicht umsonst kommt der 22-Jährige bereits auf 59 Pflichtspiele für den 1. FC Köln und in seinen jungen Jahren insgesamt schon auf 124 Profipflichtspiele – mehr als nur ein Großteil von Beginn an. Und auch in der vergangenen Krisen-Saison war Martel einer der wenigen Kölner, die in den meisten Spielen eine annähernde Normal-Form erreichten. Kein Wunder also, dass auch Gerhard Struber auf den Mittelfeldspieler vertraut. Martel führte den FC am Samstag im Testspiel aufs Feld und spielte als einer der wenigen Kölner sogar 85 Minuten lang. Er ist damit der Spieler, der in der Vorbereitung die Binde am längsten trug. Dass Martel in der kommende Saison also einer von Strubers Stammspielern sein wird, steht außer Frage.

Martel auch bei der U21 Kapitän

Zudem bewies der Sechser auch in der vergangenen Spielzeit durchaus Führungsqualitäten. Und nicht nur beim FC. Nicht umsonst ist Martel Kapitän der U21. „Wir kennen seine Leaderfähigkeiten auf dem Platz und wissen, dass er ein Spieler ist, der alles gibt. Es ist wichtig, Spieler zu haben, die hungrig sind und das auch der Mannschaft weitergeben können“, sagte U21-Bundestrainer Antonio di Salvo im März. „Er ist für mich ein wichtiger Ansprechpartner, der Mannschaftsteile verbindet. Deswegen bin ich so weit es geht zufrieden.“ Zufrieden wird auch Gerhard Struber mit den Auftritten seines Sechsers sein. Immerhin bewies der Mittelfeldspieler bislang eine fast schon ungeahnte Torgefahr. Vier Treffer erzielte Martel bislang, gegen die Kickers traf er nach toller Ballannahme mit der Brust die Latte.

Gerhard Struber hat seine Entscheidung über das Kapitänsamt noch nicht getroffen, will noch Einzelgespräche mit potenziellen Kandidaten führen. Mit Spielern wie Mark Uth, Luca Waldschmidt, Jan Thielmann, Timo Hübers, aber auch dem bisherigen Spielführer Florian Kainz gibt es noch zahlreiche weitere Anwärter. Der Großteil von ihnen wird mit großer Wahrscheinlichkeit einem Mannschaftsrat angehören. Martel wäre auch dafür ein logischer Kandidat.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Struber zum Kader

Wer geht, wer bleibt?

Klarer Fingerzeig: Keine Bewerbungschance für Quintett, erste Achse deutet sich an

,
Startseite » Featured

Klarer Fingerzeig: Keine Bewerbungschance für Quintett, erste Achse deutet sich an

Der sportliche Wert des 3:1-Erfolgs über Kickers Offenbach ist wohl angesichts der intensiven Trainingsphase überschaubar. Die personellen Entscheidungen mindestens ein deutlicher Fingerzeig beim 1. FC Köln: Diese Abgänge deuten sich nach dem Testspiel an.

Mit 3:1 bezwang der 1. FC Köln am Samstag Kicker Offenbach. Gerade in der ersten Halbzeit taten sich die Kölner schwer. Viele Erkenntnisse wird Gerhard Struber nicht gewonnen haben. Die gibt es aber möglicherweise aufgrund der Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Diese Abgänge deuten sich nach dem Testspiel an.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Marschroute von Gerhard Struber war vor der Begegnung gegen Kickers Offenbach eindeutig. „Wir wollen wieder ins Toreschießen kommen. Das wird generell unser Ziel sein. Wir wollen uns durch das Toreschießen ein gutes Gefühl holen“, sagte der Trainer am Freitag. Sichtbar müde agierte die Mannschaft gegen den Regionalligisten, tat sich gerade mit den Offensivbemühungen schwer und erinnerte zwangsläufig an die vergangene Saison, als der FC auch viel zu oft im gegnerischen Strafraum zu selten stattfand. „Wenn du eine gewisse Ermüdung in den Knochen hast, ist es nicht so einfach zu pressen und in die Erfolgserlebnisse zu kommen“, sagte der Trainer dann nach dem Spiel und schaute bereits auf die kommenden Tage voraus: „Wir wollen auch in der neuen Woche im Trainingsinhalt viel investieren“.

Es geht in die heiße Phase

Denn so langsam geht es für den FC in die heiße Phasse der Vorbereitung. Struber kündigte bereits am vergangenen Freitag an, dass nun die Zeit für Entscheidungen gekommen sei. Man werde Zug um Zug Gespräche führen. Auch, wenn er es nicht so aussprach, die Begegnung gegen den Regionalligisten war möglicherweise eine letzte große Bewerbungschance für die potenziellen Wackelkandidaten. Und wenn bei dieser dann wiederum einige Kandidaten gar nicht erst zum Vorsprechen kommen, dürfte dies dann doch als Fingerzeig gewertet werden. Fayssal Harchaoui und Jaka Potocnik spielten gegen Offenbach genauso wenig wie Nikola Soldo, Maxi Schmid und Jacob Christensen.

Sollte es tatsächlich so kommen, wäre es bei den beiden Nachwuchskickern wohl nach den jüngsten Worten des Trainers keine allzu große Überraschung, wenn es zunächst zurück in die U21 geht. Immerhin hob Struber am Freitag die Qualität der „Schar an jungen Spielern“ hervor, um dann von der für die Entwicklung nötigen Einsatzzeit zu sprechen. Auch Christian Keller hatte bei der Vorstellung des Trainers bereits angedeutet, dass sie primär für das Regionalligateam vorgesehen seien, aber durchaus die Chance bekommen, sich zu beweisen. Umso bemerkenswerter, dass mit Julian Pauli der dritte Youngster in der Startelf stand. Ein zu großes Zeichen sollte man in die Personalie von Beginn an wohl nicht interpretieren.

Nur Hübers spielte 90 Minuten durch

Dass Soldo aber dafür nicht eine Minute spielte, deutet wohl Richtung Abschied hin. Zumal die Kölner wohl auch auf der Position des Innenverteidigers im Winter nachbessern wollen. Das gilt dem Vernehmen nach auch für die Sechser-Position und den Angriff. Nur gibt es dort im Moment einen quantitativen Überschuss im Kölner Kader und zwangsläufig ebenfalls eine „Verschlankung“. Bei Florian Dietz, der nur fünf Minuten spielte, und Schmid bahnt sich möglicherweise eine Veränderung an. Ob das auch für Christensen gilt, ist dagegen offen, immerhin wechselte Struber die Teams komplett durch. Die Zukunft des Dänen könnte auch mit der Personalie Dejan Ljubicic zusammenhängen.

Und die Zeichen wirken aktuell irgendwie nicht wie ein Abschied. Ljubicic stand nicht nur in der Startelf, der Mittelfeldspieler stand im Gegensatz zu den meisten anderen Spielern 60 Minuten auf dem Platz. Das gleiche galt auch für Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt. Timo Hübers kam sogar 90 Minuten zum Einsatz, Eric Martel immerhin 85. Will man in die Spielzeit also einen Fingerzeig für die kommende Saison interpretieren, ist eine gewisse Achse erkennbar. Zumindest erhielten diese fünf Spieler viel Einsatzzeit, um eine positive Bewerbung abzugeben. Klarheit werden ohnehin die kommenden Tage bringen. Spätestens mit dem Abschied ins Trainingslager am 21. Juli wird der Kader der Kölner wohl stehen. Zuvor gibt es noch die beiden Testspiele gegen St. Truiden am Freitag und die Viktoria am kommenden Samstag.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Struber zum Kader

Wer geht, wer bleibt?

Livestream vom FC-Testspiel sorgt für Frust

,
Startseite » Featured

Livestream vom FC-Testspiel sorgt für Frust

Für den FC stand am Samstag das dritte Vorbereitungsspiel an. Gegen die Kickers Offenbach spielte der FC und das Testspiel gegen Offenbach wurde im Stream übertragen. Der sorgte aber zum Teil für Kritik gegen den 1. FC Köln: Technische Probleme im Stream sorgen für Unmut

Rund 4000 Zuschauer kamen zum Testspiel des FC gegen Kickers Offenbach. Es sollte der erste Härtetest der Kölner werden. Doch der wurde es nicht nur für die anwesenden fans des 1. FC Köln: Technische Probleme im Stream sorgen für Unmut.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Es war ein haarsträubender Fehlpass von Max Finkgräfe, der FC-Keeper Jonas Urbig im Testspiel gegen Kickers Offenbach in Bedrängnis brachte. Ron Berlinski erlief sich den Ball und legte die Kugel an dem doch deutlich herausgeeilten Kölner Torwart vorbei. Valdin Mustafa hätte eigentlich nur noch einschieben müssen. Ob der Offensivspieler das auch tat, blieb vielen Fans am heimischen Rechner oder am Smartphone verborgen. Denn unmittelbar vor der Führung der Kickers (Mustafa schob sicher ein), stoppte der Stream wieder einmal. Der FC zeigt seine Testspiele seit geraumer Zeit im Stream, in der vergangenen Spielzeit noch via Youtube, nun bietet der Club den Stream über die Homepage und in der App an. Während die Begegnungen gegen Poll und Siegen problemlos liefen, sorgte der Stream gegen den Regionalligisten für ordentlich Frust.

Stream stürzte immer wieder ab

Auch, weil er nicht nur ins Stocken geriet sondern mehrfach gänzlich abstürzte. Schon unmittelbar nach dem Rückstand mehrten sich in den Sozialen Medien die Unmutsbekundungen der Kölner Fans. Von „Kreisklasse“ bis „bodenlos“ erhielt der Stream zahlreiche Bewertungen. Einige Fans kritisierten zudem, dass der FC weder eine Reaktion zeiget noch einen Kommentar zu den technischen Problemen abgab. Ein so schlechter Stream sei in der heutigen Zeit nicht hinnehmbar, hieß es weiter.

Wer auf den Stream der Kickers setzen wollte, schaute ebenfalls in die Röhre. Die Offenbacher erklärten auf ihrer Homepage, dass sie gerne einen Stream angeboten hätten, die Kölner Bilder in ihren Stream einbinden wollten. Das sei aber aus technischen Gründen nicht möglich gewesen. So verwies der Regionalligist ebenfalls auf den Stream der Geißböcke. Bei „X“ und Co. mehrt sich der Wunsch nach der Rückkehr zu den Youtube-Übertragungen. Immerhin setzte sich der FC verdient, wenn auch nach harter Arbeit 3:1 durch.

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

3:1 – FC müht sich zum Sieg gegen Kickers Offenbach

Sargis Adamyan und Steffen Tigges jubeln
,
Startseite » Featured

3:1 – FC müht sich zum Sieg gegen Kickers Offenbach

Drittes Spiel, dritter Sieg: der FC behält in der Vorbereitung seine weiße Weste, gänzlich zufrieden dürfte Trainer Gerhard Struber mit dem Auftritt seiner Mannschaft aber nicht gewesen sein. Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen Kickers Offenbach 3:1.

Der FC feiert auch im dritten Vorbereitungsspiel einen Sieg, allerdings einen denkbar knappen: Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen Kickers Offenbach 3:1, tut sich aber vor allem im ersten Abschnitt lange schwer.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Ein großer Fingerzeig sollte die Startaufstellung im Test gegen die Kickers aus Offenbach eigentlich nicht darstellen und doch stand eine Mannschaft auf dem Platz, die man sich durchaus auch während der Saison vorstellen konnte – vielleicht abgesehen von Youngster Julian Pauli, der in der Innenverteidigung startete. Angeführt wurde die Mannschaft dieses Mal von Eric Martel. Erwartungsgemäß stand der Regionalligist in der Defensive sicherer als die beiden vorherigen Testspielgegner. Und doch kamen die Geißböcke früh zu ersten Möglichkeiten. Unter anderem scheiterte Luca Waldschmidt mit einem Schlenzer genauso wie kurz darauf Max Finkgräfe mit einem Distanzschuss. Die Offenbacher machten es besser. Einen haarsträubenden Rückpass von Max Finkgräfe nahm Ron Berlinski auf, der legte quer auf Valdrin Mustafa: 0:1.

Hübers gleicht vor dem Wechsel aus

Der FC mühte sich, erinnerte in der Offensive aber sehr an die vergangene Spielzeit. Wirklich viel wollte den Kölnern lange nicht gelingen. Die Kickers waren mit ihren wenigen Aktionen da schon deutlich gefährlicher. Eine Ecke verlängerte Mustafa an die Latte. Erst in der 27. Minute brachte Jan Thielmann den Ball nach einem schicken Doppelpass mit Dejan Ljubicic zu Waldschmidt, der die Kugel knapp über das Tor setzte. So passte es, dass der Ausgleich nach einer Standardsituation fiel. Eine Ecke von Waldschmidt landete direkt vor den Füßen von Timo Hübers, der die Kugel über die Linie stocherte. Das Bild änderte sich auch nach dem Treffer nicht. Der FC suchte den Zugriff im letzten Drittel, Offenbach hoffte auf Konter. Für Sorgenfalten sorgte aber nur noch Maina, der nach einem Foulspiel zunächst liegen blieb, aber zurück aufs Feld kam.

Adamyan bringt den FC in Führung

Struber wechselte zur Pause sechs Spieler – unter anderem Spielführer Martel und Waldschmidt blieben auf dem Platz, in der Offensive erhielten Steffen Tigges und Sargis Adamyan ihre Chance. Und der Armenier setzte seinen Nebenmann umgehend in Szene. Tigges tauchte alleine vorm gegnerischen Tor auf, scheiterte aber am Keeper. Adamyan war genauer. Waldschmidt steckte auf den Stürmer durch, der eiskalt verwandelte. Struber brachte noch drei weitere neue Spieler. Köln blieb die dominante Mannschaft, ließ in der Defensive auch nur noch wenig zu und war im zweiten Abschnitt im Angriff deutlich gefährlicher. Unter anderem scheiterte erneut Tigges aus spitzem Winkel. Nach einer Ecke war Adamyan erneut zur Stelle, doch der Armenier stand im Abseits.

Dennoch erhöhte der Angreifer auf 3:1. Und das nach schöner vorarbeit von Tigges. Auch Martel setzte sich noch einmal mit einem sehenswerten Schuss in Szene, doch die Kugel prallte gegen die Latte. Es war die letzte gelungene Offensivaktion. Am kommenden Freitag steht der nächste Test an gegen den belgischen Erstligisten VV St. Truiden.

1. FC Köln: Urbig (46. Schwäbe) – Thielmann (46. Carstensen), Hübers, Pauli (46. Bakatukanda), Finkgräfe (46. Heintz) – Martel (85. Dietz) – Ljubicic (60. Olesen), Huseinbasic (60. Wäschenbach), Waldschmidt (60 Downs) – Maina (46. Tigges), Lemperle (46. Adamyan)

Tore: 0:1 Mustafa (9.), 1:1 Hübers (37.), 2:1, 3:1 Adamyan (54., 77.)

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

FC-Testspiel gegen Offenbach im Stream

,
Startseite » Featured

FC-Testspiel gegen Offenbach im Stream

Für den FC stand am Samstag das dritte Vorbereitungsspiel an. Gegen die Kickers Offenbach spielte der 1. FC Köln: und das Testspiel gegen Offenbach wurde im Stream übertragen. Der sorgte aber zum Teil für Unmut.

Auch am Ende der dritten intensiven Trainingswoche stand ein weiteres Vorbereitungsspiel an für den 1. FC Köln: Das FC-Testspiel gegen Offenbach wurde im Stream übertragen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


<<<UPDATE: Das spiel ist beendet. Den Spielbericht und Fotos gibt es hier>>>

Seit nun drei Wochen trainiert der 1. FC Köln mit Chef-Trainer Gerhard Struber am Geißbockheim. Am 2. August und damit in drei Wochen steht für die Kölner bereits das erste Pflichtspiel gegen den Hamburger SV und das Wiedersehen mit Ex-Trainer Steffen Baumgart im Kölner Stadion an. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, das Trainingslager in Bad Waltersdorf in der Steiermark steht vor der Tür. Zuvor müssen Struber und sein Trainer-Team den XL-Kader noch verschlanken. Das Testspiel gegen Offenbach sollte ein weiterer Indikator für die Auswahl von Kaderkandidaten sein. Am Freitagmittag gab der Coach bekannt, man werde „da schon in den nächsten Tagen die ein oder andere Entscheidung treffen.“

FC-Spiel im Stream

Am Samstagnachmittag testete der 1. FC Köln um 14 Uhr im Kölner Südstadion gegen die Kickers Offenbach. Das Spiel wurde um 14 Uhr im Kölner Südstadion angepfiffen. Der FC bot einen Stream auf fc.de und in der FC-App an. Wirklich überzeugen konte dieser aber nicht.

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Gegen die Kickers Offenbach wird es ernst – das letzte Casting?

Eric Martel, Luca Waldschmidt, Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
,
Startseite » Featured

Gegen die Kickers Offenbach wird es ernst – das letzte Casting?

Der 1. FC Köln spielt am Samstag im Südstadion gegen die Kickers Offenbach. Nun wird es ernst im Kampf um die Kaderplätze des 1. FC Köln: Kampf um die Kaderplätze gegen Offenbach.

Die Begegnung gegen den Regionalligisten Kickers Offenbach ist erneut keine Partie auf Augenhöhe. Dennoch soll der Test Aufschluss über die kommende Verteilung der Positionen geben beim 1. FC Köln: Die FC-Spieler müssen sich gegen Offenbach beweisen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


„Wir werden da schon in den nächsten Tagen die ein oder andere Entscheidung treffen, um den Kader auch ein wenig schlanker zu bekommen“, sagte FC-Coach Gerhard Struber am Freitagmittag. Bevor die Geißböcke am 2. August gegen den Hamburger SV in die Saison starten, werden von den angekündigten Entscheidungen einige wichtige zu fällen sein. Und das wohl schon kurzfristig. Der XL-Kader des FC wird ausgedünnt, um eine optimale Saisonvorbereitung im Trainingslager zu gewährleisten und laut Struber einen „guten Zugriff“ zu haben. Eine der wenig verbliebenen Möglichkeiten der Entscheidungsfindung bietet der anberaumte Test gegen die Kickers aus Offenbach. Daraus machte der Chef-Trainer am Freitag auch keinen Hehl und erhöht den Druck auf seinen Kader: „Wir haben ein paar Entscheidungen anstehen“, wiederholte der Coach.

Der Konkurrenzkampf spitzt sich zu

Nach den beiden Testspielen gegen den Kreisligisten Rheingold Poll (18:0) und gegen die Sportfreunde Siegen (6:0), den Oberligisten, geht es am Samstag (13. Juli) um 14 Uhr ins dritte Testduell gegen die Kickers Offenbach. Offenbach schloss die Saison auf dem 11. Tabellenplatz der Regionalliga Südwest ab, ist daher die höchstklassige Mannschaft. „Das wird ein anderer Widerstand“, erwartet auch Struber. Dennoch gibt es erneut nur eine Marschroute. „Am Ende wollen wir das, was wir die ganze Woche trainiert haben, mit reinbringen. Dass wir Kontrolle haben in unserem Spiel und gleichzeitig den Gegner unmittelbar unter Druck setzen.“ Ebenfalls wird ein Augenmerk des Österreichers auf der Schwachstelle der vergangenen Saison liegen. „Wir wollen auch morgen wieder ins Toreschießen kommen. Das wird generell unser Ziel sein. Wir wollen uns durch das Toreschießen ein gutes Gefühl holen.“

Dafür stehen am Samstag, abgesehen von Marvin Obuz, Luca Kilian, Mark Uth und Florian Kainz alle Spieler zur Verfügung. Und diese werden sich beweisen müssen. Gerade im Angriff wird es einen Konkurrenzkampf um die verbliebenen Plätze im Kader geben. Gerade die offensiven Youngster wie Damion Downs, Tim Lemperle oder Jaka Cuber Potocnik werden sich noch einmal beweisen wollen. Gerade Potocnik sowie Florian Dietz dürften wohl zu den Wackelkandidaten zählen. In den beiden bisherigen Testspielen bekamen sie nicht viel Einsatzzeit von Struber. So wird Dietz mit einem möglichen Wechsel Richtung Essen in Verbindung gebracht.

Einsatzzeit zählt für eine Entwicklung

Ein solcher Wechsel ist laut Struber eben auch im Sinne der Entwicklungsförderung. „Es ist wichtig, dass die Jungs zukünftig dort Einsatzzeit bekommen, wo sie sich entwickeln können. Wenn wir nicht die richtige Zeit anbieten können, dann macht es einfach keinen Sinn.“ So benannte der Coach am Freitagmittag ausdrücklich die Optionen der Wackelkandidaten: Man könne „Spieler, die eine gute Perspektive haben, in die U21 geben oder über ein Leih-Modell nachdenken.“ 

In der Defensive werden am Samstag mit Max Finkgräfe und Leart Pacarada die bisher fehlenden Linksverteidiger zurück erwartet. Möglicherweise geht es auch um die Plätze im defensiven Mittelfeld. Denn dort ist der FC mit Eric Martel, Dejan Ljubicic, Denis Huseinbasic, Jacob Christensen, Mathias Olesen und Fayssal Harchaoui viel zu gut besetzt. Dass es den Geißböcken trotz Transfersperre nicht an Personal mangelt, ist offensichtlich. Gerade durch die jungen Nachwuchskräfte. Doch wem Struber und das Trainerteam zutrauen, bereits bei den Profis zu bestehen, ist bislang offen. „Es gibt eine junge Schar an Spielern, die ist sehr jung und talentiert. Der Weg zum Profi, das ist ein weiter“, betonte Struber. Am Samstag wird es darum gehen, diesem ein Stück näher zu kommen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Struber zum Kader

Wer geht, wer bleibt?

Gerhard Struber zur Kaderplanung: „Wir haben ein paar Entscheidungen anstehen“

Gerhard Struber Trainer des 1. FC Köln
,
Startseite » Featured

Gerhard Struber zur Kaderplanung: „Wir haben ein paar Entscheidungen anstehen“

Mit dem Testspiel gegen die Kickers Offenbach geht beim 1. FC Köln die dritte intensive Trainingswoche zu Ende. Und offenbar beginnt nun das Casting für den Kader des 1. FC Köln: Gerhard Struber kündigt eine baldige Kader-Verkleinerung an.

Für den 1. FC Köln geht es so langsam in die finale Phase der Vorbereitung. Schon in einer guten Woche holt sich das Team von Gerhard Struber in Österreich den Feinschliff für die Saison ab. Zuvor stehen aber noch einige Einheiten auf dem Plan des 1. FC Köln. Und wohl die angekündigte Kader-Verkleinerung.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Am Freitagvormittag wurde es noch einmal intensiv auf dem Trainingsplatz am Geißbockheim. Nun steht für den 1. FC Köln zum Abschluss der dritten Vorbereitungswoche das Testspiel gegen Kickers Offenbach am Samstag auf dem Plan. Und FC-Trainer Gerhard Struber erwartet einen etwas stärkeren Gegner als bei den ersten beiden Testspielen. Nach der Einheit zog der Coach ein insgesamt positives Fazit. „Die Jungs ziehen extrem mit. Und wir haben eine sehr intensive Woche hinter uns gebracht“, sagt der Trainer. Vor allem sei es darum gegangen, unter „Raum- und Zeitdruck Lösungen zu schaffen. „Es stimmt mich sehr positiv, dass die Mannschaft sehr robust ist und das Tempo gut mitgehen kann, ohne, dass wir große Verletzungen haben“, so der Coach.

Struber: „Das macht dann einfach keinen Sinn“

Der Trainer kann gegen Kickers Offenbach also nahezu aus dem Vollen schöpfen, den XXL-Kader aufbieten. Möglicherweise zum letzten Mal in einem Testspiel. Denn wie angekündigt, will Struber den Kader reduzieren und das schon sehr bald. „Wir werden da schon in den nächsten Tagen die ein oder andere Entscheidung treffen, um den Kader auch ein wenig schlanker zu bekommen“, sagte Struber und betonte, dass man nun Zug um Zug Gespräche führen werden. „Wir haben ein paar Entscheidungen anstehen. Dann wollen wir in die Testspiele und ins Trainingslager mit einer Anzahl von Spielern gehen, wo wir mehr Zugriff haben.“ Die Einsatzzeit gegen Offenbach werde aber wohl noch keinen großes Aufschluss über die möglichen Kaderplätze geben. Da werde man flexibel sein.

Dennoch wird es in den kommenden Tagen Entscheidungen über die Kader- und möglicherweise auch Vereinszugehörigkeit geben. Die Wahl wird dem Coach jedenfalls nicht einfach fallen. „Es ist immer ein Härtefall, wenn man sieht, wie engagiert die Leute dabei sind. Dann ist es nicht einfach“, sagt Struber. „Es ist wichtig, dass die Jungs zukünftig dort Einsatzzeit bekommen, wo sie sich entwickeln können. Wenn wir ihnen nicht die richtige Zeit anbieten können, dann macht es einfach keinen Sinn.“ Dann müsse man über Modelle nachdenken. Etwa in der U21 oder als Leih-Modell. Namen wollte der Trainer verständlicherweise nicht nennen.

Struber: „Der Weg zum Profi ist ein weiter“

Auch nicht bei Spielern, die in der Vorbereitung bislang positiv herausstachen. Zwar hob der Coach die „Schar an talentierten jungen Spielern“ hervor, die eine „gewisse Bewaffnung“ haben und spannend seien. „Da wurde in der Vergangenheit beim FC einfach gut gearbeitet.“ Und dennoch könnte es bei der Kaderreduzierung gerade einige Nachwuchskicker treffen. „Der Weg zum Profi ist dann aber noch ein weiter“, so Struber. „Die Jungs haben schon einen Weg zu gehen. Gleichzeitig brauchen sie Vertrauen und Spielzeit.“ Wen es in den kommenden Tagen treffen wird, ließ der Trainer also offen. Die Personalie Davie Selke wollte der Trainer am Freitag nicht mehr wirklich kommentieren. Er habe ohnehin den Fokus auf die Spieler gelegt, die ihm zur Verfügung standen. Die Situation um Selke tangiere ihn daher nicht so sehr.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Martel über FC-Verbleib

Eric Martel: „Für mich war es auf jeden Fall ein Dämpfer“

Eric Martel vom 1. FC Köln
,
Startseite » Featured

Eric Martel: „Für mich war es auf jeden Fall ein Dämpfer“

Auch Eric Martel hätte den FC im Sommer verlassen können, entschied sich aber für den FC. Nun äußert sich der Kapitän der U21-Nationalmannschaft im Podcast des 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel über den FC-Verbleib und den Abstieg mit den Geißböcken.

Nach der enttäuschenden Spielzeit und dem Abstieg mit dem FC war der Verbleib des Sechsers alles andere als sicher. Schließlich wird der 22-Jährige Interessenten gehabt haben. Auch dazu äußerte sich der gebürtige Bayer im Podcast des 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel über den FC-Verbleib und den Abstieg mit den Geißböcken.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Das Tempo ist drei Wochen vor dem Saisonstart hoch, das Training intensiv. Mitten drin Eric Martel, mit vollem Einsatz – und das nicht ohne Grund. „Ich bin richtig heiß, ich habe eine riesen Vorfreude“, sagt der 22-Jährige im aktuellen FC-Podcast mit Blick auf die bevorstehende Zweitliga-Saison. Besonders freut sich der gebürtige Bayer auf die Begegnungen gegen Düsseldorf, den HSV und natürlich seinen Heimatverein Jahn Regensburg. Doch der Mittelfeldspieler weiß auch um die Schwere der Aufgabe. „Es wird aber auf jeden Fall nicht leicht, wenn man sieht, was für Mannschaften jetzt in der zweiten Liga kicken, was für Traditionsclubs da mitspielen“, so Martel. „Man sieht das ja auch anhand der anderen Mannschaften wie zum Beispiel beim HSV, die sich gerade extrem scher tun, wieder in die erste Liga zu gehen.“ Auf den FC wartet harte Arbeit.

Martel: „Das war am Anfang sehr schwer für mich“

Dass Martel diese harte Arbeit beim FC angeht, war im Sommer allerdings alles andere als sicher. Der Sechser verfügte wie einige andere Spieler über eine Ausstiegsklausel, hätte den FC nach dem Abstieg durchaus verlassen können und es wird mit Sicherheit Interessenten gegeben haben. Martel entschied sich aber für die Geißböcke. „Du hast jedes Mal ein Fußballfest vor 50.000 Leuten und das ist etwas Besonderes hier zu spielen. Ich glaube, bei nicht so vielen Vereinen in Deutschland hast du das noch“, so Martel, der wenige Tage vor seinem öffentlichen Treuebekenntnis die entscheidenden Gespräche geführt habe. „Es ist einfach nur besonders, wenn du Einlaufen darfst, die Hymne hörst und dann 50.000 diese Hymne singen“, sagt Martel.

Der Mittelfeldspieler hatte am Abstieg aber durchaus zu knabbern. „Für mich war es auf jeden Fall ein Dämpfer. Es war das erste Mal, dass ich auf Vereinsebene sozusagen einen Rückschritt gemacht haben. Sonst war es recht erfolgreich bis normal, mit normalem Ergebnis abgeschnitten und das war jetzt das erste Mal, dass ein negatives Erlebnis eingetreten ist“, sagt der Kapitän der U21-Nationalmannschaft. „Das war am Anfang extrem schwer für mich.“ Gerade im Urlaub habe er abschalten können. „Ich glaube da habe ich es dann auch geschafft, das zu verarbeiten und einfach nach vorne zu blicken und auf die nächste Saison zu schauen.“ Somit liegt der Fokus auf der neuen Saison, auf dem Unterfangen schnellstmöglicher Aufstieg.

Martel sieht noch Entwicklungspotenzial

In der Mannschaft herrscht so etwas wie Aufbruchstimmung. „Ich hatte in der vergangenen Woche nicht einmal das Gefühl, dass jemand noch der vergangenen Saison nachtrauert. Im Gegenteil. Jeder hat echt Spaß wieder da zu sein und freut sich auf die kommende Saison“, so Martel. Dabei liegt der Fokus des 22-Jährigen auch weiterhin auf der eigenen Entwicklung. „Ich bin eigentlich so gut wie nie zufrieden nach einem Spiel. Außer es ist alles perfekt gelaufen, wir haben 5:0 gewonnen. Das ist leider nicht so oft vorgekommen. Ich weiß, dass ich noch Luft nach oben habe“, sagt Martel. Doch die Vorfreude steht im Vordergrund. „Einfach, dass ich wieder draußen kicken kann, Spaß haben kann, gegen den Ball zu treten und wieder für den FC auflaufen kann.“


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?