„Shootingstar“ Said El Mala: begehrt, umworben, aber beim 1. FC Köln nun verankert

Said El Mala im Dribbling im Trainingslager in Bad Waltersdorf
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„Shootingstar“ Said El Mala: begehrt, umworben, aber beim 1. FC Köln nun verankert

Noch hat er keine Minute in der Bundesliga gespielt und dennoch ist der Hype besonders groß: Said El Mala sorgt beim 1. FC Köln für Furore und für Hoffnung. Denn der Youngster treibt mit guten Leistungen auch seinen Marktwert in die Höhe.

Der FC hat wieder einen „Shootingstar“ in seinen Reihen – wie ihn Florian Kainz nennt. Said El Mala sorgt beim 1. FC Köln für Furore. Der Kölner Youngster gilt damit auch als Hoffnungsträger bei den Geißböcken.

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Mit einer kleinen Körpertäuschung lässt Said El Mala seine ganze Klasse aufblitzen und gleichzeitig zwei Gegenspieler aussteigen. Der 18-Jährige glänzte nicht nur bei der U19-Europameisterschaft, der Offensivspieler zeigt auch im Trainingslager in Bad Waltersdorf was er drauf hat. „Jeder sieht, was er draufhat. Er hat ein wahnsinniges Dribbling und einen guten Torabschluss“, sagte Linton Maina im Interview mit come-on-fc über seinen neuen Offensivpartner und auch Florian Kainz spricht mit einem Lächeln von einem „Shootingstar“. Kein Wunder, also, dass es Interesse aus In- und Ausland gibt. Zuletzt soll der Premier-League-Club Brighton Hove & Albion einen zweistelligen Millionenbetrag geboten haben. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kölner schon längst verlängert – angeblich ohne Ausstiegsklausel.

„Der teuerste Abgang“

Ein Zeichen wolle man mit dem Transfer setzen, heißt es sowohl von Verein als auch von Spieler. Tatsächlich scheinen sich die Kölner einen ganz großen Fisch an Land gezogen zu haben. Nicht umsonst hat Christian Keller in seinem ersten Interview nach dem Weggang aus Köln der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Express“ den Spieler auch besonders hervorgehoben. „Da lege ich mich fest, dass er der teuerste Abgang der FC-Historie werden wird. Er ist ein Ausnahmespieler, den wir verpflichtet haben, als ihn kaum jemand gesehen hat“, sagte der Ex-Sportdirektor. Aktuell wird der Marktwert auf drei Millionen Euro geschätzt, doch der wird sich wohl schon mit dem ersten Bundesliga-Einsatz um einiges erhöhen. Im Training in Bad Waltersdorf muss sich der Youngster dann aber auch einige Töne vom Trainer gefallen lassen.

Kwasniok fordert viel von seiner Mannschaft, will Fleiß, die richtige Einstellung. Die stimmt auch bei El Mala, doch der Sprung von der 3. Liga in die Bundesliga ist noch einmal ein großer.

„Es gab schon lukrativere und bessere Angebote“: Linton Maina über seine Vertragsverlängerung, Ziele und Zukunft beim FC

Linton Maina im Interview mit come-on-fc.com
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„Es gab schon lukrativere und bessere Angebote“: Linton Maina über seine Vertragsverlängerung, Ziele und Zukunft beim FC

Linton Maina verlängerte im Sommer beim FC. Mit come-on-fc.com sprach er während des Trainingslagers in Bad Waltersdorf über seine Zeit bei den Geißböcken und seine Position beim 1. FC Köln: Linton Maina spricht über seine Konkurrenz und die Zukunft.

Der 26-Jährige bekommt neben Florian Kainz auch durch die beiden Neuzugänge Said El und Jakub Kamiski neue Herausforderer beim 1. FC Köln: Linton Maina spricht über seine Konkurrenz und die Zukunft.

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Herr Maina, wie ich dem Tagebuch-Eintrag von Luca Kilian auf der FC-Homepage entnommen habe, hatte der Trainer für die Mannschaft eigentlich Abend-Läufe angekündigt, die sich als Scherz herausgestellt haben. Eher „Glück gehabt“ oder doch „Ach Schade“?

Linton Maina: Ich war schon froh, dass es nur ein Spaß war. 21 Uhr ist ja schon sehr spät, es war dunkel.

Man sagt ja, dass Sprintertypen nicht so richtig heiß auf Ausdauerläufe sind. Wie sieht das bei Ihnen aus?

Nein, gar nicht (lacht). Ich glaube, keiner von uns mag Läufe besonders gerne, aber sie gehören in der Vorbereitung dazu. Wir Spieler haben dann schon gerne den Ball am Fuß.

Nach Außen wirkt der Trainer, als wäre er für jeden Spaß zu haben. Gibt es hier in Bad Waltersdorf noch mehr Scherze vom Coach?

Er macht schon seine Späßchen. Lukas Kwasniok ist grundsätzlich ein sehr lockerer Typ. Solange wir unsere Leistung bringen, dann geht er bei jedem Spaß vorne weg.

“So wie jetzt, habe ich es noch nicht erlebt“

In der vergangenen Saison sind Sie mit einem Km/h Wert von 35.7 geblitzt worden. Jetzt wirkt es so, als habe der FC ganz gezielt weitere schnelle Spieler verpflichtet. Sind Sie noch immer der Schnellste? Gab es schon ein internes Wettrennen?

Für unsere Mannschaft und unser Spiel ist es gut, wenn wir schnelle Spieler dazubekommen. Tempo hilft einfach jeder Mannschaft. Ob ich dann noch der Schnellste bin, wird sich dann im Laufe Saison zeigen.

Vor drei Jahren saßen wir in Donaueschingen für ein Interview zusammen. Damals hatten Sie gerade beim FC unterschrieben, waren voller Vorfreude auf Europa, monierten aber ein wenig die „härteste Vorbereitung, die sie je erlebt hätten“. Bleibt es dabei oder legt Lukas Kwasniok in Sachen Intensität noch einen drauf?

Ich glaube, dass ich damals noch nicht so fit war, wie ich es jetzt bin. Deswegen würde es mir bei Steffen Baumgart jetzt gar nicht mehr so schwerfallen. Im folgenden Jahr ging es für mich auch schon viel besser. Jede Vorbereitung ist hart – aber so wie jetzt, habe ich es noch nicht erlebt.

Linton Maina im Zweikampf mit Jan Thielmann
Linton Maina im Zweikampf mit Jan Thielmann

„Es war eine Katastrophen-Saison“

In den vergangenen drei Jahren ist beim FC viel passiert. Europa, Abstieg, Aufstieg. Aus der Euphorie wurde Enttäuschung und zuletzt wieder Hoffnung – wie würden Sie Ihre Zeit in Köln beschreiben?

Es gab viele Ups und Downs. Sowohl mit der Mannschaft als auch persönlich hatten wir damals ein erstes gutes Jahr. Dann kam das zweite Jahr, in dem wirklich unheimlich viel schief gelaufen ist. Ich habe in den drei Jahren den Verein und die Stadt von allen Seiten kennengelernt. Jetzt bin ich froh, dass es vergangene Saison einen guten Abschluss gab. Ich hoffe, dass es jetzt in diese Richtung weitergeht.

In der Abstiegssaison lief es bei der gesamten Mannschaft nicht rund. Die Kritik war zum Teil echt heftig. Auch die an Ihrer Person. Wie gehen Sie mit Kritik um?

Ehrlich gesagt bin ich kein großer Fan von dem, was geschrieben oder gesagt wird. Und das oft von Leuten, die eine Meinung äußern, aber oft nicht so nah dran sind. Es war ganz sicher eine Katastrophen-Saison. Es lief einfach vieles schief. Auch in der vergangenen Saison war das wieder so. Es wurde oft viel zu sehr auf die Dinge geschaut, die nicht gelaufen sind als auf das, was gut war. Umso größer ist der Stolz, dass wir es als Mannschaft geschafft haben, aufzusteigen. Die Kritik liest man natürlich, aber wenn man in die Kabine kommt, wissen wir, dass wir aufeinander bauen können. Wir müssen als Mannschaft funktionieren, egal, was geschrieben wird.  

In der vergangenen Saison haben dann einige Spieler wieder richtig aufgedreht. Sie sind Topscorer beim FC geworden, trotz Verletzungspause. Wie haben Sie den Schalter umgelegt?

Es ist einfach nochmal ein Unterschied zwischen 1. und 2. Liga. Die Einstellung hat in der Mannschaft gestimmt. Wir hatten das Gefühl, dass wir mit dem Team etwas ganz Großes erreichen können. Das hat sich durch das gesamte Team gezogen. Zudem habe ich ein wahnsinniges Vertrauen vom Trainer bekommen. Und das war sicher auch nicht immer so in der Vergangenheit. Das war für mich außergewöhnlich und hilft dir als Spieler. Gerade in den ersten Spielen hat es unheimlich viel Spaß gemacht. Da war es am Ende egal, wer die Scorer sammelt.

„Ich fühle mich in Köln extrem wohl“

Sie werden immer als einer der Leader in der Mannschaft beschrieben. Wäre das Kapitänsamt eins, das Sie reizen würde?

Erstens kann ich das ohnehin nicht beeinflussen und zweitens sind wir da aktuell sehr gut aufgestellt. Wir haben ein, zwei Kandidaten, die schon lange dabei sind, die in Frage kommen. Wir sind eine Mannschaft, die sich lange kennt. Wir erfahrenen Spieler brauchen ganz sicher keine Binde am Arm, um in der Kabine etwas zu sagen.

Wahrscheinlich suchen die jungen Spieler auch Ihren Rat. Mit welchen Fragen können sie zu Ihnen kommen?

Auch, wenn es nett gemeint war, hat es mich durchaus genervt, wenn ältere Spieler gekommen sind und uns erklärt haben, wie es damals gelaufen ist. Die Erfahrungen muss jeder Spieler selbst machen. Wenn einer Hilfe braucht, bin ich da. Ich laufe aber keinem Spieler hinterher und erkläre ihm, was er zu tun hat. Bei uns werden die neuen Spieler alle schnell integriert.

Dem Vernehmen nach waren in der vergangenen Spielzeit zahlreiche Bundesligisten an Ihnen interessiert. Auch Leart Pacarada sprach davon, dass Sie Angebote hatten, bei denen man eigentlich nicht „nein“ sagen konnte. Warum das „Nein“ zur Konkurrenz und das „Ja“ zum FC?

Ich fühle mich in Köln extrem wohl und weiß, was ich am Verein und am ganzen Umfeld habe, wie das Standing im Verein ist. Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere. Es war dennoch schnell klar für mich, dass ich in Köln bleibe. Ich habe mit Christian (Keller, Anm. d. Red.) schon in der Vorbereitung zur vergangenen Saison gesprochen. Ich war sehr froh, dass das alles so geklappt hat. Wenn man sich wohlfühlt, ist das das Wichtigste.

Aber es war schon klar, dass Sie Bundesliga spielen wollten?

Ja, das war schon klar. Trotzdem habe ich auch gesagt, dass ich auch beim Nicht-Aufstieg, erst einmal schaue. Ich bin nicht der Typ, der sagt „Ich rede hier auf keinen Fall mehr mit irgendwem“. Aber es war auf jeden Fall mein Ziel, Bundesliga zu spielen. Ich habe aber auch ganz klar gesagt, dass es mein Ziel ist, mit dem FC Bundesliga zu spielen.

Linton Maina vom 1. FC Köln. Credits: Herbert Bucco
Linton Maina hat sich Richtung 1. FC Köln entschieden

„Es wussten nicht viele“

Und dann haben Sie nach dem Erfolg über Kaiserslautern die Unterschrift publik gemacht und mit den ersten Worten („Ich habe vor fünf, sechs Wochen bei einem Bundesligisten unterschrieben“; Anm. d. Red.) bei so manchem Fan für Schnappatmung gesorgt, es dann aber schnell aufgeklärt. Kam die Idee spontan oder war das geplant?

Es wussten nicht viele, dass ich so früh unterschrieben habe. Auf einmal hat mir jemand das Mikro gegeben und meinte, dass ich etwas sagen soll. Das war vorher nicht so abgesprochen. Ich glaube auch, dass wir uns vorher nicht getraut haben, darüber zu sprechen, weil es nicht klar war, ob es am Ende mit dem Aufstieg auch klappt. Dass es dann am Ende so war, ist natürlich schön.

Mit Said El Mala bekommen Sie in dieser Saison Konkurrenz von einem Spieler, den man im vergangenen Sommer noch nicht so auf dem Schirm hatte. Wie schätzen Sie Said ein?

Ich habe jetzt erst ein paar Mal mit Said trainiert und wir hatten ein Testspiel gegen ihn. Jeder sieht, was er draufhat. Er hat ein wahnsinniges Dribbling und einen guten Torabschluss. Ich bin froh über jeden guten Spieler, den wir bekommen. Wir müssen schauen, wie der Trainer sich das vorstellt und was sein Plan ist. Wir haben einen richtig guten Jungen dazubekommen – nicht nur ihn, die anderen zählen auch dazu.

Said El Mala ist einer. Florian Kainz hat uns im Interview gesagt, er spielt am liebsten links, auch Jakub Kaminski hat erklärt, er spiele am liebsten links. Das ist schon viel Konkurrenz…

Wir müssen zunächst ein System finden, das zu uns und zur Mannschaft passt – Dreierkette, Viererkette, zwei Spitzen, eine Spitze. Ich sehe mich am liebsten links, habe aber auch oft schon rechts oder im Zentrum gespielt. Ich mag es, vorne meine Freiheit zu haben und trotzdem die Taktik nicht zu vergessen. Am Ende muss man sehen, was das Beste für die Mannschaft ist. Der Trainer wird das regeln.

Was trauen Sie dem FC in dieser Saison zu?

Zuallererst eine konstante Saison. Dann wollen wir so früh wie möglich den Klassenerhalt fix machen. Alles, was darüber hinaus geht, nehmen wir natürlich gerne an – und ich glaube, in unserer Mannschaft steckt einiges drin. Das Ziel ist, in der Bundesliga zu bleiben.

Vor drei Jahren saßen wir in Donaueschingen im Trainingslager zusammen, jetzt hier. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir in drei Jahren wieder im Rahmen eines Trainingslagers mit Ihnen als Spieler des 1. FC Köln ein Interview führen?

Ich fühle mich hier sehr wohl, habe jeden Tag Spaß. Ich hoffe, dass ich noch lange hier spielen kann, vor allem in der ersten Liga und wir noch viele Erfolge zusammen feiern können. In drei Jahren trifft man sich dann vielleicht wieder. Dann vielleicht auch wieder in Donaueschingen (lacht).

Das Gespräch führte Simon Bartsch

Sargis Adamyan vor Wechsel in die 3. Liga

Sargis Adamyan hält sich bei der U21 fit
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Sargis Adamyan vor Wechsel in die 3. Liga

Geht jetzt alles ganz schnell? Offenbar gibt es einen Abnehmer für einen Stürmer des 1. FC Köln: Sargis Adamyan steht vor einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

Aktuell hält er sich bei der U21 der Geißböcke fit, doch schon bald könnte es den Abschied geben vom 1. FC Köln: Sargis Adamyan steht vor einem Wechsel zum VfL Osnabrück.

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Der FC hat möglicherweise eine Lösung für die Zukunft von Sargis Adamyan gefunden. Der Stürmer steht offenbar vor einem Wechsel in die 3. Liga zum VfL Osnabrück. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung„. Demnach sind die Gespräche bereits sehr weit fortgeschritten. Es wird bereits von einer bevorstehenden Unterschrift gesprochen. Beim VfL würde der 32-Jährige auch auf einen alten Bekannten treffen, der in der Vergangenheit mehrfach von den Qualitäten des Armeniers gesprochen hat. Timo Schultz ist mittlerweile Trainer beim VfL. Der 47-Jährige hatte im Winter 23/24 Steffen Baumgart bei den Geißböcken beerbt, konnte den Abstieg am Ende aber nicht mehr verhindern. Der damalige Wunschtrainer von Christian Keller ging nicht mit dem FC in die 2. Bundesliga. In Osnabrück sucht man händeringend nach einem Stürmer.

Folgt Adamyan dem Ex-Trainer?

Nun könnte Adamyan seinem Ex-Trainer an die Bremer Brücke folgen. Am Vormittag hatte der Stürmer noch bei der U21 der Kölner mit trainiert, lange Gespräche mit Coach Evangelos Sbonias geführt. 2022 war Adamyan dem FC ins Trainingslager nach Donaueschingen nachgereist und von Christian Keller als Königstransfer vorgestellt worden. Doch bei den Geißböcken konnte sich der Angreifer nie durchsetzen. Im Gegenteil: In 60 Pflichtspielen erzielte Adamyan ganze vier Tore, bereitete immerhin sechs vor. Nach drei Jahren könnte die Zeit am Geißbockheim nun enden. Eine hohe Ablöse ist allerdings nicht zu erwarten. Der Marktwert liegt mittlerweile nur noch bei 400.000 Euro. In Köln wird man froh sein, den Stürmer von der Payroll zu haben.

Weiterhin unklar ist es, wie es mit Florian Dietz weitergeht. Auch der zweite Angreifer soll die Kölner verlassen. Zuletzt gab es Gerüchte über einen Wechsel zum 1. FC Schweinfurt. Die Spur ist aber aktuell nicht wirklich heiß.

Die beiden FC-Zugänge werden zu Sorgenkindern bei Rot-Weiss Essen

MArvin Obuz und Jaka Potocnik wechselten vom 1. FC Köln zu Rot-Weiss Essen
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Die beiden FC-Zugänge werden zu Sorgenkindern bei Rot-Weiss Essen

Gleich zwei Spieler sind im Sommer vom 1. FC Köln an die Hafenstraße abgewandert. Nun muss Rot-Weiss Essen aber auf die beiden Kölner Akteure verzichten. Marvin Obuz und Jaka Potocnik fallen aus.

Der eine kam mit einer Empfehlung aus der Vergangenheit, der andere sammelte Pluspunkte bei den ersten Auftritten mit seinem neuen Team. Jetzt drohen beide zu Sorgenkindern zu werden. Marvin Obuz und Jaka Potocnik fallen aus.

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Eigentlich war der Start für Jaka Potocnik wirklich verheißungsvoll. In den ersten Testspielen lieferte der junge Stürmer direkt ab und nährte damit die Hoffnungen in Essen und wohl auch in Köln. Potocnik und RWE – das scheint zu passen. Der FC erhofft sich viel Spielzeit, RWE eine offensive Verstärkung. Potocnik ließ zunächst sein Können in den Testspielen gegen Fortuna Köln und den 1. FC Magdeburg aufblitzen, fällt nun aber vorerst aus. Der junge Slowene zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und wird den Rot-Weißen vorerst fehlen – vermutlich sogar beim Saisonauftakt gegen 1860 München. Wie lange der Angreifer genau ausfällt, ist nicht bekannt.

Obuz wird ebenfalls fehlen

Besonders bitter. RWE-Trainer Uwe Koschinat hatte erst vor wenigen Tagen erklärt, welche wichtige Rolle der Slowene bei Essen einnehmen könnte. Zudem muss der Drittligist auch auf den zweiten Zugang vom 1. FC Köln verzichten. Denn auch Marvin Obuz ist aktuell nicht fit. Der Offensivspieler hat seit Wochen bereits Leistenprobleme, kann aktuell auch nicht mit der Mannschaft trainieren und ist damit ebenfalls für den Saisonauftakt gegen München fraglich. Beide ehemaligen Kölner Spieler werden also mit großer Wahrscheinlichkeit zunächst auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Potocnik war im Sommer an RWE verliehen worden. Der Stürmer soll über Spielpraxis den Durchbruch im Profifußball feiern. Von Obuz hat sich der FC getrennt. Der Offensivspieler konnte sich in der vergangenen Saison unter Gerhard Struber nicht durchsetzen.

Sebastian Sebulonsen nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: „Es war immer ein Traum, in einer der fünf großen Ligen zu spielen.“

Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln
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Sebastian Sebulonsen nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: „Es war immer ein Traum, in einer der fünf großen Ligen zu spielen.“

Seit ein paar Tagen ist Sebastian Sebulonsen ein Kölner. Am vergangenen Freitag macht der FC seinen Wechsel offiziell. Nun äußert er sich erstmal: Das sagt Sebastian Sebulonsen zu seinem Start beim 1. FC Köln.

Mit ihm ist endlich der gesuchte Rechtsverteidiger da: Seit vergangenem Freitag ist Sebastian Sebulonsen Spieler des FC. Beim Testspiel am gleichen Tag saß er noch nur auf der Bank, aber das soll sich möglichst bald schon ändern: Das sagt Sebastian Sebulonsen zu seinem Start beim 1. FC Köln.

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Er ist der sechste Norweger, der jemals im Trikot des 1. FC Köln gespielt hat, und gleichzeitig auch Sommerneuzugang Nummer sechs: Am vergangenen Freitag machte der FC die Verpflichtung von Sebastian Sebulonsen perfekt. Nach drei Jahren in Dänemark bei Bröndby IF sucht er bei den Geißböcken in der Bundesliga eine neue Herausforderung. Und damit erfüllt er sich auch einen großen Wunsch. „Es war immer ein Traum, in einer der fünf großen Ligen zu spielen. Die Bundesliga sieht mit der Fankultur und allem anderen nach einer wirklich guten Liga aus, um darin zu spielen“, sagt der 25-Jährige im Anschluss an die Trainingseinheit am Dienstag im Trainingslager.

Historie des Vereins überzeugt

Seine ersten Eindrücke vom Verein und der Mannschaft seien positiv. „Ich bin glücklich, dass ich hier bin. Es scheinen viele nette Leute zu sein und ein gutes Team.“ Ein wichtiger Grund für seinen Wechsel sei dabei gewesen, was er schon vorher über den Verein und die Stadt erfahren hat. „Ich habe viele gute Sachen über Köln gehört, über die Stadt aber natürlich auch über den Verein. Er hat eine große Historie. Ich freue mich sehr darauf, wenn wir nächstes Jahr in der Bundesliga antreten“, so der Norweger. Er selbst habe vor etwa zwei, drei Wochen mitbekommen, dass der FC an ihm interessiert sei: „Dann hatte ich ein Gespräch mit dem Klub und den Menschen um mich herum. Ich habe etwas recherchiert und habe mehr über den Verein gelernt. Es kam mir wie eine wirklich gute Möglichkeit vor.“

Mit Trainer Lukas Kwasniok sei der Austausch bis jetzt gut gewesen. „Er kennt meine Stärken und weiß meine Physis und Kraft auf der rechten Seite einzusetzen. Hoffentlich können wir das den Kölnern auch zeigen“, sagt Sebulonsen. Dafür hat der Norweger in den vergangenen Tagen auch schon hart im Training gearbeitet. Er selber sei dabei von Kwasnioks System überzeugt: „Es fühlt sich toll an. Es sind viele neue Sachen. Aber durch die vielen Trainingseinheiten in der Saison-Vorbereitung ist es einfacher, in das neue System reinzufinden und auch neue Beziehungen zu meinen Mitspielern aufzubauen.“ Dabei kenne er die Formation zwar schon von seinen vorherigen Stationen, das System und die Ideen des Trainers seien aber völlig neu. Um in diesem einen Platzt zu bekommen, muss er sich dann nun dem Konkurrenzkampf mit Jusuf Gazibegovic stellen.


Möglicher Neuzugang: So nah ist der Kaplan Deal, so weit der Scienza-Transfer

OF Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam (Foto: Lars Baron/Getty Images)
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Möglicher Neuzugang: So nah ist der Kaplan Deal, so weit der Scienza-Transfer

Seit ein paar Tagen gibt es Gerüchte um einen Wechsel von Ahmetcan Kaplan zum FC. Jetzt soll es wohl neue Bewegung im Poker geben: Der 1. FC Köln ist sich wohl mit Ahmetcan Kaplan einig.

Aktuell sind die Geißböcke unter anderem auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Bei einem möglichen Kandidaten ist wohl der nächste Schritt für eine Verpflichtung gelungen: Der 1. FC Köln ist sich wohl mit Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam einig. Das berichtet der Journalist Patrick Berger von Sky.

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Bereits sechs Neuzugänge hat FC-Sportdirektor Thomas Kessler eingetütet und anscheinend arbeitet er bereits mit Hochdruck am siebten: Nach Informationen von come-on-fc.com sind die Geißböcke tatsächlich am Abwehrspieler interessiert. Der 1. FC Köln soll sich mit Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam grundsätzlich geeinigt haben. Das berichtet der Journalist Patrick Berger von Sky. Laut dem türkischen Journalisten Yağız Sabuncuoğlu soll Kaplan sogar bereits einen Vertrag über vier Jahre unterschrieben haben. Dass der türkische Innenverteidiger Ajax verlassen möchte, steht schon seit ein paar Tagen im Raum. So hatte er am vergangenen Samstag ein Testspiel seines Vereins verpasst, da er für Gespräche mit anderen Klubs freigestellt wurde. Neben Köln soll auch Galatasaray Istanbul Interesse am 22-Jährigen haben. Dieses soll aber laut Berger etwas abgekühlt sein.

Noch keine Einigung zwischen den Vereinen

Noch gebe es zwischen Ajax und dem FC aber keine Einigung. Wie Berger berichtet, forderte Amsterdam zuletzt eine Ablöse von rund sechs Millionen Euro. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de liegt Kaplans Marktwert bei fünf Millionen Euro. Es kann also gut sein, dass die Kölner noch versuchen, trotz eines Vertrages bis 2027 den Preis noch zu drücken. So wären selbst fünf Millionen Euro noch eine hohe Summe für die Geißböcke. Die Niederländer selbst haben vor knapp drei Jahren wohl rund 10 Millionen Euro für den Innenverteidiger gezahlt.

In Köln könnte Kaplan die Planstelle in der Innenverteidigung schließen. So ist er Linksfuß und passt damit gut ins Kölner Anforderungsprofil. Außerdem verfügt der ehemalige türkische U21-Nationalspieler über eine sehr gute Spieleröffnung. Die dürfte im Spielstil von Trainer Lukas Kwasniok gut zur Geltung kommen, da der neue Kölner Coach mehr Wert auf das Spiel mit Ball legt als seine Vorgänger. Auch gilt Kaplan als robust und zweikampfstark. Mit erst 22 Jahren ist ihm auch noch eine Menge Entwicklungspotential zuzutrauen sowie die Möglichkeit, dass er so seinen Marktwert in der Domstadt wieder erhöhen könnte.

Das Interesse an Leonardo Scienza vom 1. FC Heidenheim soll zwar kurzzeitig bestanden haben, ist nach come-on-fc.com Informationen aber längst wieder vom Tisch. Das Gerücht war gestern aufgeklopft, aber aufgrund der hohen Ablöse von rund zehn Millionen Euro als eher unwahrscheinlicher Transfer erachtet worden.

Vierter Tag des Trainingslager: Mehrere Spieler beim 1. FC Köln können nicht voll trainieren, Martel wieder am Ball

Eric Martel trainiert wieder mit dem Ball
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Vierter Tag des Trainingslager: Mehrere Spieler beim 1. FC Köln können nicht voll trainieren, Martel wieder am Ball

Schon einige schweißtreibende Einheiten haben die Spieler des FC im Trainingslager hinter sich. Aber auch am vierten Tag kann Trainer Lukas Kwasniok nicht aus dem Vollen schöpfen: Mehrere Spieler des 1. FC Köln können nicht voll trainieren.

Noch sind nicht alle Spieler fit beim FC. So musste Eric Martel bereits ein paar Einheiten aussetzen und auch Jacob Christensen hat noch Probleme. Am vierten Tag des Trainingslagers kommt noch ein weiterer gesundheitlich angeschlagener Akteur dazu: Mehrere Spieler des 1. FC Köln können nicht voll trainieren. Auch wenn bei zumindest einigen mit einer baldigen Rückkehr zu rechnen ist.

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Bisher hat Trainer Lukas Kwasniok seine Mannschaft wirklich nicht geschont. Bei sommerlichen Temperaturen mussten die FC-Profis im Trainingslager schon einige schweißtreibende Einheiten absolvieren, um sich die körperlichen Grundlagen für die kommende Spielzeit zu erarbeiten. Aus dem Vollen schöpfen konnte der Coach dabei aber noch nicht. Ein paar Profis haben noch nicht voll mit trainieren können. Und auch am vierten Tag wird das so bleiben. Eric Martel stand wieder auf dem Platz, trainierte Teile der Einheit wieder mit. Der Mittelfeldspieler hatte die Einheit am Sonntag wegen Rückenproblemen abbrechen müssen und auch am Montag nicht auf dem Platz gestanden. Da hatten die Kölner aber schon leichte Entwarnung gegeben und angekündigt, dass er bald wieder auf dem Platz stehen werde. Das ist nun wie erwähnt auch der Fall.

Schwäbe muss aussetzen

Ein ähnliches Schicksal hat Jacob Christensen, nur dass der Däne noch nicht wieder auf dem Platz ist. Er kann wegen muskulären Problemen weiterhin nur individuell trainieren. Gar nicht mitwirken kann wiederum Marvin Schwäbe. Das aber nicht aus Verletzungsgründen. Der Torwart leidet an Magen-Darm-Problemen und muss deswegen aussetzen, blieb im Hotel. Trainer Kwasniok muss also auf ein paar Spieler verzichten. Auf wen er von den Abwesenden beim Testspiel am kommenden Freitag bauen kann, bleibt noch abzuwarten. Positiv ist aber die Entwicklung von Luca Kilian. Der Innenverteidiger kommt langsam zurück von seiner Reruptur des Kreuzbandes. Nach und nach kann er mehr beim Mannschaftstraining mitmischen, auch wenn er noch kürzer tritt.

Die Mannschaft trainierte derweil zunächst auf dem Nebenplatz, einmal mehr eine intensive Einheit. Einen kuriosen Einsatz hatte Mannschaftsarzt Dr. Paul Klein, der einen Fan nach einem Sturz versorgte.


Erneuter Leak: Sieht so das Ausweichtrikot des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?

Tom Krauß im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Erneuter Leak: Sieht so das Ausweichtrikot des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?

Das Heim- und das Auswärtstrikot sind bereits offiziell, es fehlt nur noch das Ausweichtrikot. Und wie bei den andern beiden gibt es anscheinend auch bei diesem einen Leak, der es jetzt schon zeigen könnte. Sieht so das Ausweichtrikot des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?

Schon beim Heim- und Auswärtstrikot gab es jeweils einen Leak, wie diese aussehen würden. Jetzt sollen auch die neuen Ausweichtrikots schon vorab zu sehen sein. Das Portal „Inside Müngersdorf“ hat erneut einen Leak mit dem möglichen Design veröffentlicht. Sieht so das Ausweichtrikot des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?

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Seit ziemlich genau einer Woche ist das Auswärtstrikot des 1. FC Köln verfügbar. Schon etwas länger sogar ist das Heimtrikot der Geißböcke in den Fan-Shops erhältlich. Es fehlt nur noch das Ausweichtrikot. Und zu diesem gibt es nun wie bei den ersten beiden Trikots einen Leak, wie das Design sein könnte. Wieder hat die Online-Plattform „Inside Müngersdorf“ eine Vorschau, wie es wahrscheinlich aussieht. Sie schreiben, dass der Leak eine Genauigkeit von 90 Prozent habe. Auf dem Account der Plattform ist zu sehen, dass sich das Ausweichtrikot von den Farben natürlich deutlich abhebt von den andern beiden Trikot. So ist es vor allem in schwarz gehalten und nicht wie Heim- und Auswärtstrikot in rot und weiß beziehungsweise rot. Dazu gibt es wie die Plattform schreibt „goldenen Details – darunter auch das FC-Wappen in Gold“.



Offizielle Vorstellung steht noch aus

Wann das Trikot offiziell vorgestellt wird, ist aktuell noch unklar. Genauso, ob „Inside Müngersdorf“ mit seinem Leak richtig liegt. Bei den anderen Trikots passten zwar nicht alle Details, aber es war schon sehr nah an den offiziellen Versionen dran. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass die Plattform auch dieses Mal zumindest das grob passende Design hat. Das Ausweichtrikot ist das letzte reguläre Trikot, das von der dänischen Firma hummel kommt. Denn ab der kommenden Saison stattet wieder Adidas den 1. FC Köln aus.


Florian Kainz im Interview – von Heimat, alten Fotos und bitteren Momenten

Florian Kainz im Interview Mit come-on-fc.com
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Florian Kainz im Interview – von Heimat, alten Fotos und bitteren Momenten

Florian Kainz geht in dieser Spielzeit in seine siebte komplette Saison beim FC. Mit come-on-fc.com sprach er im Interview während des Trainingslagers in Bad Waltersdorf über seine Zeit beim 1. FC Köln: Florian Kainz spricht über seine Konkurrenz und die Zukunft.

Die Rückkehr in die Steiermark freut den Österreicher besonders. Das diesjährige Trainingslager findet in Bad Waltersdorf statt – und der Routinier fühlt sich wohl – in der Heimat und beim 1. FC Köln: Florian Kainz spricht über seine Konkurrenz und die Zukunft.

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Herr Kainz, Sie scheinen keine großen Probleme mit Drehschwindel zu haben. In der ersten Trainingseinheit hier in Bad Waltersdorf mussten Sie sich einige Male um eine Stange drehen und dann aufs Tor schießen. Während die Kollegen zum Teil umgefallen sind, haben Sie den Ball in den Winkel genetzt…

Florian Kainz: Das war reines Glück (lacht). Es war eine unübliche Übung zum Start ins Trainingslager. Die hat natürlich jedem Spaß gemacht. Ich wollte einfach den Ball aufs Tor bekommen. Aber es ist cool, dass nicht immer die gleichen Sachen gemacht werden. Die Übung war aber eher dem geschuldet, dass wir noch das Spiel von Freitag in den Beinen und die Reise in den Knochen hatten. Deswegen haben wir nicht so viel trainiert. Die nächsten Tage werden wir richtig Gas geben.

„Das bedeutet etwas“

Im vergangenen Jahr hatten Sie in einem Interview angedeutet, wie sehr Sie sich auf das Trainingslager hier freuen. Sie kommen schließlich aus der Steiermark. Doch es kam anders. Eine Verletzung hat die Pläne durchkreuzt. Dieses Mal hat es geklappt.

Ich freue mich sehr, dass ich dieses Mal dabei bin. Das war letztes Jahr schon extrem bitter. Ich habe mich einen Tag vor dem Trainingslager im Testspiel verletzt, dann bin ich operiert worden. Ich hatte mich schon sehr gefreut. Denn ich war hier schon vor 15 Jahren mit Sturm Graz im Trainingslager. Auch hier im Hotel. Im Keller hängen noch Fotos von 2010 und 2011, auf denen ich zu sehen bin. Das ist schon lustig.

Löst so eine Rückkehr auch Wehmut aus. Immerhin sind Sie jetzt seit sehr langer Zeit aus der schönen Steiermark weg, Köln ist ein anderes Pflaster.

Ich freue mich einfach, dass wir hier sind und zum Testspiel dann auch ein paar bekannte Gesichter kommen – Freunde, aber auch Familie. Das ist sonst ja nicht so möglich. Für die Familie ist das schon cool, wenn sie sich das Training anschauen können.

Sie gehen beim FC nun in die siebte komplette Saison. Köln muss doch mittlerweile auch so etwas wie Heimatgefühle auslösen?

Es ist eine lange Zeit. Und ich fühle mich sehr wohl in Köln. Meine beiden Söhne sind in Köln geboren. Ich verbinde also sehr viel mit der Stadt. Im Fußballerleben ist ja fast schon außergewöhnlich, eine so lange Zeit bei einem Verein zu verbringen. Das bedeutet etwas.

Die siebte volle Saison, sechseinhalb Jahre FC. Europa, Ab- und Aufstieg – es gab Höhen und Tiefen. Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Viel. Wir sind zwei Mal Zweitliga-Meister geworden. Auf-, aber auch abgestiegen, die Relegation, die Conference League, Klassenerhalt – es ist schon sehr viel passiert. Gerade die Spiele in der Conference League, aber auch die Aufstiege bleiben einem sehr positiv in Erinnerung. Genauso wie besondere Spiele und Tore.

„Ich habe einfach versucht, meinen eigenen Weg zu finden“

Es gab aber auch negative Erlebnisse. Gerade die vorletzte Saison war für Sie keine besonders schöne, obwohl sie mit dem Kapitänsamt doch recht gut begonnen hat. Wie haben Sie die Spielzeit persönlich erlebt?

Es war eine schwierige Saison, mit einem schlechten Ende. Ich habe es auch persönlich nicht geschafft, meine Leistung zu bringen und dann ist natürlich Kritik aufgekommen. Das ist so im Fußball. Ich habe versucht, mich da rauszukämpfen und wieder meine Leistung zu bringen. Das war in der vergangenen Saison eine andere Konstellation. Da war es aber auch schwierig für mich, in die Saison reinzukommen. Ich bin erst spät in die Vorbereitung eingestiegen, war dann lange raus wegen der Verletzung. Dann in die Mannschaft zu kommen, war nicht einfach. Aber so ist das im Fußball.

Sie sind einer der routinierten Spieler. Wie gehen Sie mit Kritik um. Sind Sie da nach all den Jahren abgehärtet oder tut das dann doch noch irgendwie weh?

Jeder hat ja einen anderen Zugang zu Kritik. Ich kann das ganz gut einschätzen. Wenn ich weiß, dass es gerade nicht so gut läuft und auch mit meiner Leistung selbst nicht zufrieden bin, dann ist es ja ganz normal, dass Kritik aufkommt. Wenn ich weiß, dass ich gerade nicht so performe, dann lese ich mir auch nicht alles durch. Es ist einfach, Sachen zu lesen, wenn man ein Tor schießt oder gewinnt. Ich war aber nie der Spieler, der viele Kommentare gelesen hat. Vielleicht auch als Selbstschutz. Für mich habe ich da einen guten Weg gefunden, damit umzugehen.

Es wurde viel darüber gesprochen und geschrieben, dass Sie die Kapitänsbinde gelähmt haben könnte. War die Binde für Sie dann doch auch eine Bürde?

Es ist von Anfang an viel geschrieben geworden, auch dass die Binde vielleicht eine große Bürde ist. Ich bin nicht so der Lautsprecher, der war ich nie. Vielleicht ist das von mir erwartet worden. Ich habe einfach versucht, meinen eigenen Weg zu finden.

Wie geht es weiter mit Florian Kainz beim 1. FC Köln

„Meine stärkste Position ist sicher Linksaußen“

Als Leader werden Sie im Team aber dennoch wahrgenommen. Die jungen Spieler haben doch bestimmt immer den Rat bei Ihnen gesucht.

Das war damals auch so. Das ist aber nichts, was von außen wahrgenommen wird – und auch nicht muss. Das mache ich weiterhin, obwohl ich kein Kapitän mehr bin. Das machen aber alle älteren Spieler.

Sie haben in der Vergangenheit einige Male eine Art offensive Sechs gespielt. Auch dort gab es Stimmen, die wussten, dass das nicht Ihre Position ist…

Meine stärkste Position ist sicher Linksaußen. Da kommt es aber auch auf das System an. Ich habe in der Vergangenheit aber auch schon gezeigt, dass ich auf anderen Positionen gute Spiele machen kann und flexibel einsetzbar bin. Nur, wenn ich dann gute Spiele gemacht habe, ist das nicht so thematisiert worden.

“Die Konkurrenz ist auf jeden Fall sehr groß“

Der FC hat mit Said El Mala einen Außenspieler bekommen, Jakub Kaminski ist dazugekommen, Linton Maina geblieben. Gerade auf den Außen wird die Konkurrenz nicht kleiner.

Die Konkurrenz ist auf jeden Fall sehr groß mit Jakub und seiner Bundesligaerfahrung. Dazu Said, der ein Shootingstar ist. Aber auch mit Linton und rechts mit Jan Thielmann. Gerade auf den Außen ist die Konkurrenz sehr groß. Das ist aber auch gut und jeder nimmt das im Training gut an und versucht, Gas zu geben.

Jetzt wird es wohl wieder um den Klassenerhalt gehen. Was erwarten Sie von der kommenden Saison?

Es wird eine harte Saison. Eine, in der wir von Beginn an direkt da sein müssen. Wir müssen die vier Wochen jetzt richtig gut nutzen. Es gibt einen neuen Trainer. Wir haben in den Testspielen gesehen, dass noch nicht alles funktioniert. Wir haben noch ein bisschen Zeit. Wir freuen uns alle auf den Saisonbeginn. Es sind viele Spieler dabei, die beim Abstieg und dann beim Aufstieg dabei waren. Wir freuen uns, wieder zurück zu sein.

Florian Kainz spricht über seine Zukunft

Ihr Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Wie geht es weiter? Hat es schon Gespräche gegeben?

Es gab noch keine Gespräche. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man nicht mehr die ganz langen Verträge hat. Ich lasse das in Ruhe auf mich zukommen.  

Gegen Leicester spielt der FC in der Merkur-Arena. Eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Wie wird das für Sie?

Das ist schon sehr cool, dass wir da spielen. Das ist das Stadion, in dem ich aufgewachsen bin. Das war das Stadion, in das ich als kleines Kind als Fan hingegangen bin. Ich hab da 14 Jahre gespielt. Das letzte Mal 2016. Ich freue mich, dass wir dort spielen. Das wird für mich ganz besonderes.

Das Gespräch führte Simon Bartsch

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Eric Martel bei Florenz auf dem Zettel

Eric Martel und Linton Maina
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Eric Martel bei Florenz auf dem Zettel

Nach wie vor steht hinter Eric Martel im aktuellen Kader der Geißböcke das größte Fragezeichen. Der Sechser könnte den Verein noch in diesem Sommer verlassen – wenn der Preis stimmt und es Interessenten gibt für den Spieler des 1. FC Köln: Der AC Florenz ist an Eric Martel interessiert.

Aktuell ist er leicht verletzt, beim FC hofft man auf die baldige Rückkehr. Dabei ist nicht klar, wie es weitergeht mit dem Sechser des 1. FC Köln: Der AC Florenz ist an Eric Martel interessiert. Das berichtet die „Bild“ am Montagabend.

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Am Montag konnte Eric Martel noch nicht wieder eingreifen. Der Sechser der Kölner trainiert individuell, der Rücken spielt nicht so richtig mit. Und das bei der zweiten Einheit unter dem neuen Trainer. Martel musste das Training abbrechen, arbeitet seitdem individuell. Der FC erwartet schon bald die Rückkehr des Vize-Europameisters. Die zweite Rückkehr innerhalb weniger Tage. Erst zum Trainingslager ist der 23-Jährige wieder zu der Mannschaft gestoßen und nun auch schon wieder raus. Wie lange das nächste Comeback dann dauern wird, scheint dieser Tage sehr ungewiss. Denn nach wie vor ist die Zukunft des Mittelfeldspielers offen. Die Basis: Martel hat noch ein Jahr Vertrag beim FC. Sollte der 23-Jährige noch eine marktgerechte Ablöse erzielen wollen, ist dieser Sommer wohl die letzte Chance.

Florenz an Martel interessiert

Es scheint gerade so gut wie ausgeschlossen, dass der Sechser seinen Kontrakt noch einmal verlängert. Bislang war die Erzählweise, dass Martel noch eine Saison bleibt und dann den Verein ablösefrei verlassen wird. Nun aber ploppt ein Gerücht aus Italien auf. Wie unter anderem die „Bild“ berichtet, ist der AC Florenz an dem Mittelfeldspieler interessiert und wäre offenbar im Fall der Fälle bereit, tief in die Tasche zu greifen. Martel soll demnach nicht der Top-Kandidat sein, aber durchaus interessant für Florenz. Der FC wäre ab der richtigen Summe wohl auch gesprächsbereit. Und die dürfte nahe an einem zweistelligen Millionenbetrag ran reichen.

Für die Zeit in Bad Waltersdorf hatte Thomas Kessler ein Gespräch mit dem ehemaligen U21-Nationalspieler angekündigt. „Ich werde mit Eric im Trainingslager bestimmt auch mal einen Kaffee trinken“, so Kessler. „Es ist in keiner Weise eine Entscheidung gefallen. Wir unterhalten uns ein bisschen und dann schauen wir, wie es weitergeht.“