Innenverteidiger für den 1. FC Köln: Die Konkurrenz arbeitet an Stefan Posch – was ist mit Sebastiaan Bornauw?

Stefan Posch denkt über seinen Abschied aus Como nach
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Innenverteidiger für den 1. FC Köln: Die Konkurrenz arbeitet an Stefan Posch – was ist mit Sebastiaan Bornauw?

Dem Vernehmen nach sollen die Geißböcke an einer Verpflichtung von Stefan Posch interessiert gewesen sein. Doch es gibt Konkurrenz im Buhlen um den Abwehrspieler und die scheint aus verschiedenen Gründen die Nase vorn zu haben. Auch der Name Sebastiaan Bornauw hält sich. Sucht der 1. FC Köln noch einen Innenverteidiger?

Der ganz große Druck scheint durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey und die Rückkehr einiger Spieler vom Deckel. Doch noch immer halten sich Gerüchte über mögliche Gespräche. Ganz vom Tisch ist die Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger wohl noch nicht. Unter anderem wurde Stefan Posch gehandelt. Es soll sogar schon Gespräche gegeben haben. Wie heiß das Interesse noch ist, ist indes unklar. Zumal auch die Lage bei Sebastiaan Bornauw nicht geklärt ist. Sucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger?

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Es hat nicht viel gefehlt und Como hätte der AC Milan am vergangenen Mittwoch ein Beinchen im Titelrennen gestellt. Doch der Tabellenzweite setzte sich am Ende nach Rückstand doch noch 3:1 durch. Stefan Posch saß bei den Norditalienern 90 Minuten nur auf der Bank, wieder einmal. Eine Situation, die der Abwehrspieler bekanntlich zu gerne ändern würde. Am Montagabend gewann Como dann bei Lazio Rom – mit Posch. Der Österreicher wurde nach 45 Minuten eingewechselt. So wirklich glücklich wird der Defensivspieler dennoch nicht gewesen sein. Für Posch geht es um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und Mexiko. Österreich trifft im Juni auf Jordanien, Argentinien und Algerien. Ein Traum für Posch, der seit 2019 für die A-Nationalmannschaft aufläuft und eigentlich Stammspieler war. Doch die Konkurrenz ist groß und die mangelnde Spielzeit in Como wird sich sicher auf seine Rolle bei der ÖFB-Auswahl auswirken.

Legt der FC überhaupt noch einmal nach?

Nicht umsonst strebt der Abwehrspieler einen Wechsel in die Bundesliga an. Posch will wieder mehr Einsatzzeit haben, sich auch für die Nationalmannschaft weiter in Stellung bringen. Gleich drei Bundesligisten haben ihr Interesse angeblich hinterlegt. Neben dem 1. FSV Mainz, dem FC Augsburg eben auch der FC. Dem Vernehmen nach soll es auch schon Kontakt, sogar die ersten Gespräche gegeben haben. Immerhin waren die Geißböcke zum Jahresbeginn auf der Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger und im Dialog mit weiteren Verstärkungen, wie es heißt. Doch ein Wechsel nach Köln erscheint zumindest nicht die wahrscheinlichste Variante. Denn beim FC würde sich die Situation des Österreichers nicht unbedingt verbessern.

Zumindest ist die Konkurrenz eine besonders große. Rav van den Berg gilt fit eigentlich als gesetzt, Jahmai Simpson-Pusey drängt sich geradezu auf und mit Spielern wie Eric Martel, Sebastian Sebulonsen oder dem bald wiederkehrenden Joel Schmied hätte Posch doch einige Mitbewerber um wenige Plätze. Eine Einsatzgarantie wird der Abwehrspieler sicherlich nicht erhalten. Zumindest bei Mainz scheinen die Chancen für den Innenverteidiger, der in Como als Rechtsverteidiger ran muss, da durchaus größer zu sein. Entschieden ist zwar noch nichts, aktuell erscheint es auch nicht sicher, ob die FC-Bosse überhaupt noch einmal im Defensivverbund nachlegen wollen. Die Personalsituation hat sich bei den Geißböcken jedenfalls deutlich entspannt und sowohl Lukas Kwasniok als auch Thomas Kessler betonten zuletzt, dass weitere Neuverpflichtungen nicht zwingend nötig seien, man die Augen aber offen halte.

Wie geht es weiter mit Sebastiaan Bornauw?

Und der Blick aus den Augenwinkeln ruht wohl nach wie vor noch auf Sebastiaan Bornauw. Mit dem Belgier waren sich die Kölner bekanntlich so gut wie einig. Der Abwehrspieler kam bei Leeds United lange nicht vor, spielte zuletzt aufgrund von Verletzungen und erhielt dafür auch das Lob seines Trainers Daniel Farke – aber anscheinend keine Freigabe. Doch so wirklich überzeugt scheint der Coach nicht zu sein. Bornauw kam in den vergangenen beiden Spielen jeweils eine Minute zum Einsatz. Zu wenig aus Sicht des Belgiers, der aufgrund der mangelnden Einsatzzeit überhaupt erst einen Wechsel in Betracht gezogen hat. Bornauw ist mit seiner Spielzeit unglücklich, will sich wieder in den Fokus spielen. Das scheint bei Leeds trotz guter Leistungen nicht zu gelingen.

Zuletzt setzte Farke lieber auf James Justin, der zu Saisonbeginn ebenfalls wenig Einsatzzeit bekam. In Nordengland wird der 27-Jährige als gefühlter Neuzugang gefeiert. Die Situation von Bornauw wird dadurch nicht besser. Englische Medien spekulieren mit einem Abgang des Belgiers, obwohl die Peacocks offenbar Abstand von einem Danilho-Doekhi-Transfer nehmen wollen. Zumindest soll Leeds nicht bereit sein, die kolportiert geforderten rund zehn Millionen Euro nach Berlin zu überweisen. Dennoch geht man im Vereinsumfeld davon aus, dass Bornauw noch ein Leihkonstrukt eingehen werde. Ob das allerdings nach Köln führt, scheint offen. Beim FC ist der ganz große Druck erst einmal vom Kessel. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Neuverpflichtung geben wird. Nur kann man am Geißbockheim ein wenig auf Zeit spielen. Das Transferfenster schließt Anfang Februar.

Ausnahme oder Entwicklungsschritt? Der 1. FC Köln gewinnt erstmals ein Spiel mit mehr Ballbesitz

Ragnar Ache im Spiel gegen den FSV Mainz 05
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Ausnahme oder Entwicklungsschritt? Der 1. FC Köln gewinnt erstmals ein Spiel mit mehr Ballbesitz

Gegen Mainz 05 kam es beim FC zu einer Premiere in dieser Saison: Trotz mehr Ballbesitz gewannen die Geißböcke das Spiel. Und das sogar mit einigen schön herausgespielten Chancen in der zweiten Halbzeit: Der 1. FC Köln überzeugt erstmals auch mit viel Ballbesitz.

Bisher in der Saison taten sich die Geißböcke immer schwer, wenn der Gegner ihnen den Ball überließ. Gegen Mainz war das in der zweiten Hälfte erstmals anders: Der 1. FC Köln überzeugt erstmals auch mit viel Ballbesitz. Ist die zweite Halbzeit ein Zeichen für einen Entwicklungsschritt oder wird sie doch eher die Ausnahme bleiben?

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Die Erleichterung am vergangenen Samstag war groß bei allen im FC-Umfeld. Nach acht sieglosen Partien konnte der FC gegen Mainz endlich wieder mal drei Punkte einfahren. Aber nicht nur deswegen war der Sieg gegen die 05er ein besonderer: Zum ersten Mal in dieser Spielzeit gewannen die Geißböcke, obwohl sie mehr Ballbesitz als der Gegner hatten. 59 zu 41 Prozent zeigte die Statistik am Ende für die Kölner an. Und gerade in der zweiten Hälfte wussten die Domstädter auch etwas mit dem Ballbesitz anzufangen. Bei allen anderen vier Siegen zuvor in dieser Saison hatte dagegen der Gegner noch mehr Spielanteile gehabt.

Häufig Probleme gegen tief stehende Gegner

Wenn sich die anderen Mannschaften jedoch mehr zurückzogen und dem FC das Spiel überließen, taten sich die Kölner immer schwer. Sie kamen nur zu wenigen Chancen, weil ihnen die Kreativität im Spiel mit dem Ball fehlte. So fanden sie gegen gut gestaffelte Defensiven kaum Lücken. Häufig waren die Geißböcke in diesen Spielen davon abhängig, dass vor allem Said El Mala einen genialen Moment hatte. Dann knackte zumindest der Youngster mal mit einem Dribbling die gegnerische Abwehr. Passierte dies nicht, blieben die Domstädter weitestgehend harmlos. Gleichzeitig hatten sie häufiger Schwierigkeiten, wenn der Gegner dann schnell umschaltete. Diese Probleme im eigenen Ballbesitz und in der Absicherung waren ein Grund für die lange Zeit ohne Sieg.

Und auch in der ersten Halbzeit gegen die Mainzer zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Geißböcke konnten sich kaum nennenswerte Möglichkeiten herausspielen. Sie kamen nur vereinzelt zu Abschlüssen, die etwas Gefahr ausstrahlten. In der zweiten Hälfte änderte sich das jedoch. Plötzlich drückten die Kölner und hatten viele gute Situationen. Schon vor dem Ausgleich kam zum Beispiel Marius Bülter zu gleich zwei guten Möglichkeiten. Und auch Ragnar Ache hätte sogar schon früher den Doppelpack schnüren können. Bei einem Schuss aus elf Metern in der 65. Minute zielte der 27-Jährige aber hauchzart am Tor vorbei. So fanden die Kölner im zweiten Durchgang die Lösungen gegen die Mainzer Defensive, nach denen sie zuvor noch so erfolglos gesucht hatten.

Umstellung auf Viererkette ein Erfolgsfaktor

Ein Grund für die starke zweite Hälfte waren die Umstellungen von Lukas Kwasniok in der Pause. So brachte der Trainer zum einen mit Tom Krauß, Kristoffer Lund und eben Ache gleich drei neue Leute, von denen vor allem der Stürmer überragte. Durch ihn veränderte sich die Statik im Kölner Spiel. Sowohl in der Luft als auch am Boden machte der 27-Jährige viele Bälle fest und gab dem Angriff der Geißböcke so mehr Durchschlagskraft. Dabei bestritt der Doppelpacker in nur einer Hälfte 22 Zweikämpfe am Boden, von denen er 55 Prozent gewann, und 13 Luftzweikämpfe mit einer starken Erfolgsquote von 69 Prozent. Zum anderen stellte sein Trainer mit den Wechseln von einer Fünfer- auf eine Viererkette um. Eine Maßnahme, die sich bezahlt machte. In der neuen Formation lief der Ball flüssiger durch die eigenen Reihen und der FC konnte Mainz noch häufiger und mehr in die Defensive drängen.

Dadurch erhöhten die Kölner den Druck auf die 05er. Durch den zusätzlichen Mann in der Offensive, der durch das Auflösen der Fünferkette frei wurde, fanden die Domstädter aber auch in diesen Momenten Lösungen. Gerade über Flanken entstand häufig Gefahr, da sie mit Ache und Bülter gleich zwei physisch starke Angreifer in der Offensive hatten. Außerdem waren die Geißböcke nach der Umstellung deutlich präsenter bei zweiten Bällen und im Gegenpressing. Zum Beispiel beim Ausgleich war der Ausgangspunkt eine gute Balleroberung durch Innenverteidiger Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite, bei der der Norweger stark nach vorne verteidigte. Weil die Geißböcke, wie sich an der Szene zeigt, auch gegen den Ball aufmerksam waren, schafften sie es, die meisten Mainzer Umschaltmomente zu unterbinden.

Mehr Kreativität im Passspiel

Neben den Einwechslungen und Umstellungen gibt es noch einen weiteren Faktor für die gute spielerische Leistung. So hatte der FC vor allem zwei Spieler auf dem Feld, die in der Hinrunde noch keinen Einfluss genommen hatten beziehungsweise nehmen konnten. Zum einen Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey, der wie schon in seinen Einsätzen zuvor überzeugte. Der 20-Jährige dirigierte die Kölner Abwehr und war mit seinem starken Stellungsspiel und gutem Zweikampfverhalten entscheidend daran beteiligt, dass Mainz in der zweiten Hälfte kaum Chancen hatte. Darüber hinaus war der Engländer mit seinen Qualitäten am Ball wichtig für das Aufbauspiel. So kommt der Innenverteidiger mit 58 auf die meisten Pässe im Spiel. Von denen kamen starke 91 Prozent an. Daher lobte auch Sportdirektor Thomas Kessler den Abwehrspieler: „Das ist schön, dass er zeigt, dass er fußballerisch sehr gut ist, das wussten wir vorher, aber es ist auch schon ein Stück weit beeindruckend, dass er es auch schafft, hier in so einem Stadion.“

Ebenso viele Pässe wie Simpson-Pusey spielte Alessio Castro-Montes. Der Sommerneuzugang scheint nach einem halben Jahr in Köln angekommen zu sein. Der Belgier bringt den Geißböcken nochmal mehr Kreativität. Diese Qualität lobte Kwasniok bereits vor dem ersten Spiel nach der Winterpause gegen Heidenheim: „Er bringt einfach ein anderes Attribut mit. Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position.“ Dass er diese Stärke inzwischen einbringen kann, unterstrich der Außenspieler gegen Mainz. Mit einer schönen Flanke legte der 28-Jährige Ragnar Ache den Ausgleich auf. Zusätzlich zu seinen starken Hereingaben kann Castro-Montes aber genauso mit guten Pässen Chancen einleiten. Zu sehen etwa in der 50. Minute, als der Belgier Bülter mit einem schönen Steckpass schickte. Der Winkel für den Angreifer wurde aber etwas zu spitz. Trotzdem ein starker Pass, bei dem der Schienenspieler seine Übersicht zeigte.

Ausnahme oder Entwicklungsschritt?

Die entscheidende Frage nach der Partie ist aber, ob der FC eine Leistung wie in der zweiten Hälfte in Zukunft öfter abrufen kann gegen tiefer stehende Gegner. Dafür spricht, dass die Kölner mit der Viererkette anscheinend ein System gefunden haben, dass in solche Situationen besser funktionieren kann. So können die Geißböcke in Partien mit viel Ballbesitz mehr offensiven Druck aufbauen, als es ihnen bisher meistens mit der Fünferkette gelungen ist. Darauf kann Kwasniok mit seiner Mannschaft aufbauen. Wichtig ist jedoch auch, dass die gegen Mainz wichtigen Spieler wie Simpson-Pusey, Castro-Montes und Ache ihre Leistungen bestätigen. Ob sie das schaffen, bleibt natürlich abzuwarten. Aber zumindest zeigen ihre vergangenen Einsätze in eine gute Richtung. Wenn ihnen das gelingt, ist die Chance hoch, dass der Sieg gegen Mainz nicht der einzige bleibt, bei dem der FC mehr Ballbesitz hatte.


1. FC Köln: Vier Unterschiedsspieler, die die Wende mit eingeläutet haben

Tom Krauß und Ragnar Ache jubeln
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1. FC Köln: Vier Unterschiedsspieler, die die Wende mit eingeläutet haben

Nach einem engagierten Auftritt gegen Bayern und dem wichtigen Sieg gegen Mainz herrscht kollektives Aufatmen beim 1. FC Köln: Vier Gewinner der Englischen Woche.

Am Geißbockheim blickt man zufrieden auf die vergangene Englische Woche zurück. Ein engagierter Auftritt gegen den Tabellenführer FC Bayern München und ein 2:1-Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 sorgten dafür, dass Trainer Lukas Kwasniok die nervöse Stimmung im Verein und Umfeld zumindest vorübergehend eindämmen konnte. Durchstarter, neue Schlüsselspieler und harte Arbeit, die sich auszahlt beim 1. FC Köln: Das sind vier Gewinner aus der Englischen Woche.

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„Wenn du acht Mal in Folge nicht gewinnst – und das hat man uns in der ersten Halbzeit noch streckenweise angemerkt –, dann steigt natürlich auch der Druck in der Stadt. Wir wussten, dass es heute um sechs Punkte geht, weil Mainz die Chance gehabt hätte, sehr nah an uns ranzukommen. Und es ist sehr schön, gerade wenn man in Rückstand gerät, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit eine Reaktion gezeigt hat“, kommentierte Geschäftsführer Thomas Kessler die Leistung der Domstädter im Nachklapp der Partie gegen Mainz am Samstag. Dass die Kölner inmitten der enormen Last, die eine Englische Woche ohnehin schon aufbürdet, aufatmen können, zeigt sich insbesondere anhand vierer Geißböcke, die sich in den zurückliegenden Tagen in den Vordergrund gespielt haben.

Erkenntnis 1: Tom Krauß mausert sich zum Unterschiedsspieler

Im Duell mit dem FC Bayern durfte Tom Krauß neben Allrounder Kaminski von Beginn an ran. Dass der Effzeh die Elf von Vincent Kompany lange in Schach halten konnte, lag auch am unermüdlichen Sechser. Mit einer Zweikampfquote von 62,5 Prozent war Krauß der beste Zweikämpfer im Kölner Dress. Besonders eine Szene blieb in Erinnerung, die das Geschehen im RheinEnergieStadion schon in der zweiten Minute auf den Kopf hätte stellen können: Im Aufbauspiel eroberte Krauß den Ball gegen Konrad Laimer und leitete damit einen schnellen Konter ein. Der Steckpass landete bei Said El Mala, der an Minjae Kim vorbeikam und unter Bedrängnis aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an einer starken Fußabwehr von Manuel Neuer scheiterte. Es fehlten nur Zentimeter zur frühen Kölner Führung.

Am Samstag stand Krauß zunächst nicht in der Startelf und wurde erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Nach dem Pausenrückstand der Domstädter reagierte Trainer Lukas Kwasniok und brachte den 24-Jährigen in die Partie. Zuvor hatte der Coach auf den größer gewachsenen Eric Martel gesetzt, um gegen robuste Mainzer mehr Präsenz auf der Wiese zu haben. Zur Pause verwarf er jedoch diese Idee, Krauß betrat das Feld. Und der bestätigte seine starke Form in den anschließenden 45 Minuten eindrucksvoll. Gegen seinen Ex-Club lenkte er die Geschicke im Mittelfeld, gewann zahlreiche Zweikämpfe, fing Bälle ab und brachte die Mainzer mit seiner Spielweise zunehmend zur Verzweiflung. Für seine Leistung erhielt er ein Sonderlob von Kwasniok: „Man muss sich nur seine Emotionen nach dem Spiel anschauen. Er hat hier noch nicht so viele Schlachten geschlagen, aber er war schon sehr aufgewühlt. Es war ein toller Moment für ihn und für uns als Mannschaft. Toll, dass er diese Energie hier reinbringt.“

Erkenntnis 2: Alessio Castro-Montes ist endgültig angekommen

Er scheint beim 1. FC Köln endgültig Fuß gefasst zu haben. Der Belgier, der sich bereits im Wintertrainingslager in Spanien in den Vordergrund gespielt hatte, knüpft nahtlos an seine positive Entwicklung an. Schon in Heidenheim bereitete er mit viel Effet den Treffer von Eric Martel sehenswert vor und war auch beim Tor von Said El Mala entscheidend beteiligt. Am Samstag folgte der nächste überzeugende Auftritt gegen Mainz. Castro-Montes schlug die maßgenaue Flanke zum 1:1 durch Ragnar Ache und ackerte auf der rechten Außenbahn unermüdlich.

Dabei war der Weg dorthin alles andere als einfach. Abgesehen von einem kurzen Einsatz in Wolfsburg zum Saisonauftakt blieb ihm meist nur die Rolle des Zuschauers. Zeitweise wurde er sogar ganz aus dem Kader gestrichen. Vor dem Trainingslager hatte er lediglich drei Kurzeinsätze absolviert. Zu wenig für einen Spieler, den Trainer Lukas Kwasniok im Oktober noch vollmundig als Mischung aus Neymar und Messi bezeichnet hatte. Auftritte wie der gegen Mainz lassen diese Startschwierigkeiten jedoch schnell in den Hintergrund rücken. Nach dem holprigen Beginn scheint Castro Montes nun endgültig in Köln angekommen zu sein. Das bestätigt auch Sportdirektor Thomas Kessler: „Er hat sicherlich keinen ganz so einfachen Start gehabt bei uns, er hat nicht die Einsatzzeiten gehabt, die er sich erhofft hatte. Manchmal benötigt der ein oder andere Spieler ein paar Wochen länger, um anzukommen. Man hat jetzt gesehen: Er hat einfach Qualitäten, die uns helfen können.“

Erkenntnis 3: Jahmai Simpson-Pusey funktioniert ansatzlos

Jahmai Simpson Pusey benötigte keinerlei Eingewöhnungszeit. Angesichts von zeitweise sechs Ausfällen in der Innenverteidigung war der FC gezwungen, zu improvisieren. Mit Blick auf den 20-Jährigen lässt sich jedoch festhalten, dass Trainer Lukas Kwasniok aus der Not eine Tugend gemacht hat. Simpson-Pusey gelang der bemerkenswerte Sprung von der Ersatzbank in der schottischen Premier League direkt in die Startelf der Bundesliga. Seit seiner Ankunft am Geißbockheim stand der Innenverteidiger in jeder Partie über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Das ist umso bemerkenswerter, da der Youngster aus einer schwierigen Phase seiner noch jungen Karriere kommt. Bei seiner letzten Leihstation in Glasgow blieb ihm ein Pflichtspieleinsatz lange verwehrt, fast sieben Monate wartete er auf Spielpraxis.

In Köln hingegen fügte sich Simpson Pusey sofort ein und macht seine Sache bislang ausgesprochen souverän. Es wirkt, als sei er nicht erst seit wenigen Wochen Teil des Vereins. Das bestätigt auch Kapitän Marvin Schwäbe: „Gerade dafür, dass er in der ersten Hälfte der Saison einfach nicht richtig zum Zug kam, macht er jetzt drei Spiele, bei denen wir sagen können, dass er direkt reingepasst hat. Er ist gut in die Mannschaft reingekommen, und wir haben ihn gut aufgenommen. Das spricht alles für sich und für ihn.“ Simpson-Puseys Zweikampfstärke, seine Fähigkeiten im Spielaufbau und die Ruhe, die er trotz widriger Umstände ausstrahlt, haben dazu beigetragen, dass der FC nach der Englischen Woche eine positive Bilanz ziehen kann.

Erkenntnis 4.: Ragnar Ache trifft (doppelt)

Nach der vergangenen Woche dürfte kaum ein Spieler im FC-Kader so erleichtert sein wie Ragnar Ache. Nach einer langen Durststrecke meldete sich der Stürmer gegen Mainz eindrucksvoll zurück und erzielte beim 2:1 beide Treffer der Kölner. Es waren seine Saisontore Nummer drei und vier und zugleich ein Signal, die Hoffnung in die Goalgetter-Fähigkeiten des 27-Jährigen nicht vorschnell aufzugeben. Trainer Lukas Kwasniok stellte nach der Partie klar: „Es gibt immer nur diese Momente, in denen die Jungs treffen, oder eben Kritik, wenn sie nicht treffen. Aber das, was er Woche für Woche abspult, seit er da ist, hat ihn jetzt eben dazu gebracht, doppelt in der Bundesliga zu treffen.“

Harte Arbeit, die sich auszahlt. Auch Sportdirektor Thomas Kessler betonte, dass Ache sich von den ausbleibenden Erfolgserlebnissen nicht entmutigen ließ. Stattdessen habe er diszipliniert und mit viel Geduld daran gearbeitet, dass sich seine Leistungen auch in Toren widerspiegeln. Kessler weiter: „Ich habe jetzt im Wintertrainingslager auch noch einmal das Gespräch mit ihm gesucht, weil ich es einfach bemerkenswert finde. Er kommt mit einer hohen Erwartungshaltung hierhin. In Köln geht es ja auch schnell, dass man der Königstransfer ist und er hat einfach zwei, drei Monate sehr, sehr intensiv mit unserer Athletikabteilung, dem Trainerteam und auch seinem privaten Trainer gearbeitet.“ In der vergangenen Woche hat Ache gezeigt, dass er der an ihn gestellten Erwartungshaltung gewachsen ist. Nicht nur, indem er sich, wie in der bisherigen Saison zu beobachten war, mit seinem Spiel in den Dienst der Mannschaft stellte, sondern auch, indem er selbst den Unterschied machte.

Kwasniok: „Schwierige Phasen prägen deinen Charakter“

Der 1. FC Köln ist also zurück auf dem Erfolgspfad. Die erste Krise der Saison scheint sowohl sportlich als auch atmosphärisch vorerst überwunden. Kwasniok ordnete die Entwicklung seiner jungen Mannschaft jedoch mit Bedacht ein: „Man darf nicht vergessen: Die Jungs sind alle so um die 25 Jahre alt. Sie haben noch nicht so viele stressige Situationen in ihrem Leben überstehen müssen. Ich bin schon ein Tick älter. Ich durfte schon das eine oder andere Mal härtere Phasen überstehen. Schwierige Phasen prägen deinen Charakter“, analysierte Kwasniok am Samstag. Trotz der vielen positiven Signale sollte man sich in Köln jedoch nicht zu früh in Sicherheit wiegen. In der Domstadt liegen Optimismus und Pessimismus traditionell nur einen Spieltag auseinander. Bereits am Sonntag gegen den SC Freiburg wird sich zeigen, in welche Richtung das Stimmungspendel in den kommenden Wochen ausschlagen wird.


Gehandelt beim 1. FC Köln: Für Eren Dinkçi ist ein Bundesliga-Konkurrent in der Pole-Position

Eren Dinkci soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Gehandelt beim 1. FC Köln: Für Eren Dinkçi ist ein Bundesliga-Konkurrent in der Pole-Position

Noch vor wenigen Wochen schien es so, als würde der FC doch auf mehreren Positionen im Winter nachbessern. Das scheint aktuell nicht sicher. Zuletzt gab es auch Gerüchte um einen Mittelfeldspieler beim 1. FC Köln: Eren Dinkçi bevorzugt einen anderen Club.

Anfang des Jahres wurde er als möglicher Kandidat gehandelt. Er soll zumindest auch Thema gewesen sein beim 1. FC Köln: Doch Eren Dinkçi bevorzugt nun offenbar einen anderen Club.

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Zumindest in der Theorie könnte es am Sonntagabend zu einer Art Casting kommen. Denn der FC spielt bekanntlich beim SC Freiburg auf und dort steht aktuell ein Spieler und Vertrag, der wiederum zuletzt mit den Kölnern in Verbindung gebracht worden ist. Nach Informationen von come-on-fc.com sollen sich die Verantwortlichen der Geißböcke tatsächlich Gedanken über Eren Dinkçi gemacht haben, konkret war das Interesse, etwa in Form von Gesprächen, aber nicht. Insofern ist es mit dem Casting an der Dreisam am Sonntag auch so eine Sache. Ohnehin ist es eher unwahrscheinlich, dass der Offensivspieler aufläuft. Zu Saisonbeginn kam der 24-Jährige noch sporadisch zum Einsatz, mittlerweile ist Dinkçi beim Sportclub außen vor – allerdings zwischenzeitlich auch verletzungsbedingt.

Rechtsaußen kommt auf wenig Einsatzzeit

In den vergangenen elf Ligaspielen sammelte der Flügelspieler genau einen Einsatz – den für 25 Minuten beim 2:6 gegen die Bayern. Dinkçi will wieder mehr Spielzeit erhalten und liebäugelt daher mit einem Wechsel innerhalb der Bundesliga. Und es soll neben dem FC gleich mehrere weitere Interessenten geben. Unter anderem wurden der VfL Wolfsburg sowie Dinkçis Ex-Verein der 1. FC Heidenheim als potenzielle neue Clubs genannt. Doch offenbar macht ein weiterer ehemaliger Club das Rennen. Zumindest, wenn es nach dem Spieler geht. Denn der will laut der „Deichstube“ unbedingt zurück zu Werder Bremen wechseln. Nur gibt es da ein Problem, das auch einen Wechsel nach Köln eher unwahrscheinlich macht: Die Ablösesumme.

Dinkçi ist laut dem Online-Portal transfermarkt.de sechs Millionen Euro wert. Der SC Freiburg will den Spieler nicht für viel weniger Geld abgeben. Wenn überhaupt käme nur eine Leihe in Frage. Der FC ist wiederum so aufgestellt, das Dinkçi nicht von einem Stammplatz ausgehen kann. Einsatzzeit ist also alles andere als sicher. Denkbar wäre eine Verpflichtung wohl nur, wenn es noch Abgänge beim FC gibt. Auch ein Transfer nach Bremen erscheint allerdings aus ähnlichen Gründen eher schwierig.

Für Profis des 1. FC Köln gibt es gleich drei Nominierungen in der Kicker Elf des Spieltags

Glückliche Spieler des 1. FC Köln nach dem Erfolg über Mainz
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Für Profis des 1. FC Köln gibt es gleich drei Nominierungen in der Kicker Elf des Spieltags

Nach acht sieglosen Spiele in Folge haben die Geißböcke mal wieder drei Punkte eingefahren. Gleich mehrere Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Drei FC-Profis nach 2:1 gegen Mainz in der Kicker Elf des Spieltags.

Die Kölner sind mit einem Dreier in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Gegen die Rheinhessen gab es einen verdienten Sieg und damit auch gleich drei Nominierungen für Spieler des 1. FC Köln: Gleich drei FC-Profi befinden sich nach dem 2:1 gegen Mainz in der Kicker Elf des Spieltags.

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Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt sicherte sich der FC am Wochenende gegen Mainz die Punkte 18 bis 20 und durchbrach vor allem den über Wochen anhaltenden Negativtrend. Nach acht sieglosen Spielen in Folge haben die Kölner endlich wieder gewonnen. Und zum Matchwinner avancierte Ragnar Ache, der gleich zwei Treffer gegen die Rheinhessen erzielte. Kein Wunder, dass der Stürmer von den Fans mit überwältigender Mehrheit zum Man of the Match gewählt wurde. Doch für Ache gibt es noch eine weitere Nominierung der Angreifer steht auch zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der „Kicker Elf des Spieltags“.

Schon neun Spieler in dieser Saison nominiert

Ache ist mit der Nominierung am 18. Spieltag aber nicht alleine. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde Alessio Castro-Montes in die Auswahl gewählt. Der Belgier steigerte sich nach durchwachsener erster Halbzeit, bereitete im zweiten Abschnitt mit einer starken Flanke den ersten Treffer von Ache vor. Schon gegen Heidenheim war der Schienenspieler nominiert worden. Damals hatte Castro-Montes beide Kölner Tore vorbereitet. Das Trio komplett macht Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer überzeugte einmal mehr mit seiner Ruhe, einem guten Stellungsspiel, seiner Kopfballstärke und einer hohen Passsicherheit. Insgesamt haben es damit bereits neun FC-Profis in dieser Saison in die Auswahl des Fachmagazins geschafft. Neben Castro-Montes wurden Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe und El Mala jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es neben Ache und Simpson-Pusey auch Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf 13 Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Stuttgart und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (34) und Harry Kane (7).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Alessio Castro-Montes 2
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Ragnar Ache 1
  • Jahmai Simpson-Pusey 1

„Nicht in Superlative verfallen“ bei Jahmai Simpson-Pusey, aber die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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„Nicht in Superlative verfallen“ bei Jahmai Simpson-Pusey, aber die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

Bei seinen ersten drei Pflichtspielen hat die Neuverpflichtung der Geißböcke einen bislang mehr als ordentlichen Eindruck hinterlassen. Ist Jahmai Simpson-Pusey die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

Auch gegen Mainz 05 zeigte der Engländer eine beeindruckende Leistung. Und somit stellt sich die Frage: Ist Jahmai Simpson-Pusey die erhoffte Soforthilfe beim 1. FC Köln?

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Als Jahmai Simpson-Pusey vor knapp zwei Wochen das Fünf-Sterne-Hotel des 1. FC Köln im spanischen La Nucia betrat, wirkte der 20-Jährige doch ein wenig verschüchtert. Und auch nach den ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft schien die Frage, ob der junge Engländer eine Soforthilfe sein könne, durchaus berechtigt. Simpson-Pusey wirkte zwar direkt sehr ballsicher, überzeugte durch ein gutes Passspiel, doch insgesamt war das alles noch sehr zurückhaltend. Zwei Wochen später macht die Neuverpflichtung einen absolut gefestigten Eindruck, wirkt so, als ob er schon seit Monaten die Kölner Hintermannschaft delegiert.

Hohe Qualität nach schwieriger Zeit

So auch beim 2:1-Erfolg gegen Mainz am Samstagnachmittag. „Das ist ein Junge, der eine hohe Qualität hat, das wussten wir vorher“, sagte Thomas Kessler nach dem Abpfiff. „Er kommt aus einer sehr schwierigen Zeit bei Celtic, hat ein halbes Jahr gar nicht stattgefunden in dem Club, wo unerfreulicherweise oft der Trainer getauscht wurde und dann vielleicht eher auf den erfahrenen Mann in der Innenverteidigung gesetzt wurde. Da hat er einen schwierigen Stand gehabt, aber das am Ende hat uns ja überhaupt die Chance gegeben, dass wir uns mit ihm auseinandersetzen können“, so Kessler weiter.

Daher war die bisherige Leistung dann vielleicht doch nicht so erwartbar. Immerhin kommt der 20-Jährige aus der missglückten Leihe. Denn bei Celtic Glasgow kam der Innenverteidiger bekanntlich in der Liga auf nur einen Einsatz. Nach den Eindrücken, die er in Köln hinterlassen hat, eine erstaunlich niedrige Zahl. Denn nach den letzten drei Auftritten erscheint es schon sehr wahrscheinlich, dass es am Sonntag in Freiburg den nächsten geben könnte. „Gerade dafür, dass er in der ersten Hälfte der Saison einfach nicht richtig zum Zug kam, macht er jetzt drei Spiele, bei denen wir sagen können, dass er direkt reingepasst hat“, sagte Marvin Schwäbe. „Er ist gut in die Mannschaft reingekommen und wir haben ihn gut aufgenommen. Das spricht alles für sich und für ihn.“

Braucht der FC überhaupt noch weitere Verstärkung?

Dass es gut passt, zeigt der Engländer beeindruckend auf dem Platz. Und das mit einem überragenden Stellungsspiel, gutem Zweikampfverhalten und für seine Größe einer doch erstaunlichen Kopfballstärke. Dazu strahlt der Verteidiger für sein Alter eine enorme Ruhe aus, die sich auf die Hintermannschaft überträgt. Und Simpson-Pusey hat das Selbstbewusstsein, die Mannschaft zu delegieren. So gab der 20-Jährige auch etwa Kapitän Marvin Schwäbe gestikulierend Anweisungen. “Er hat bei Manchester City ein paar Spiele gemacht, hat natürlich logischerweise in einem extremen Star-Ensemble seine Qualität schon gezeigt“, sagte Kessler. „Das ist schön, dass er zeigt, dass er fußballerisch sehr gut ist, das wussten wir vorher, aber es ist auch schon ein Stück weit beeindruckend, dass er es auch schafft, hier in so einem Stadion.“

Simpson-Pusey scheint damit selbst die Antwort auf die Frage zu geben, ob der 20-Jährige eine Soforthilfe sein kann, hinterlässt aber gleichzeitig ein anderes Fragezeichen. Nämlich das nach weiteren Verstärkungen. Denn wie berichtet, wollten die Kölner noch einen erfahrenen Abwehrspieler verpflichten. Mit Senastiaan Bornauw sollen sich die FC-Verantwortlichen rund um den Jahreswechsel auch einig gewesen sein. „Wir schauen uns auf dem Markt einfach um, aber das bedeutet nicht, dass wir was machen müssen oder machen werden, sondern das heißt wir haben jetzt noch ja knapp zwei Wochen Zeit“, so Kessler. Soll heißen: Eine weitere Neuverpflichtung ist nicht ausgeschlossen, durch die starken Auftritte von Jahmai Simpson-Pusey aber nicht mehr zwingend nötig. Zumal ja auch weitere Abwehrspieler in den kommenden Wochen zurück erwartet werden. Mit der Verpflichtung des Engländers scheint Kessler einiges richtig gemacht zu haben, der aber auch eine Warnung ausspricht: „Wie wollen nicht in Superlativen verfallen.“


Kommentar: Ein Sieg um fünf vor Zwölf, aber die Uhr tickt weiter

Die Spieler des 1. FC Köln nach ihrem Sieg gegen Mainz 05.
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Kommentar: Ein Sieg um fünf vor Zwölf, aber die Uhr tickt weiter

Mit dem 2:1-Erfolg über Mainz ist den Kölnern der Befreiungsschlag gelungen. Nach zuvor acht sieglosen Spielen in Serie wäre es bei einer weiteren Pleite wohl ungemütlich geworden. Das ist nun abgewendet, ausruhen kann sich der FC darauf aber nicht. Ein Kommentar zum 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05.

Ein vorläufiger Turnaround ist den Geißböcken am vergangenen Samstagnachmittag gelungen. Nun wird es darauf ankommen, auch weiterhin zu bestehen: Ein Kommentar zum 2:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05.

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Glaubt man den Worten von Lukas Kwasniok, gab es am Samstagnachmittag vor allem einen Grund für den ersten Erfolg seit Anfang November: Die Unterstützung der Fans. Der Kölner Coach wurde nicht müde, „die Süd“, die Fans und die Stimmung im Stadion zu loben. Natürlich kann man einen rein zeitlichen Zusammenhang nur wenige Tage nach der deutlichen und plakativen Kritik der Fans an dem 44-Jährigen nicht von der Hand weisen und damit den Versuch, den Schulterschluss zu suchen. Tatsächlich war die Unterstützung der Fans und die Stimmung im Stadion groß, als der FC eben einige Partien nicht für sich entscheiden konnte. Ob Kwasniok die richtigen Worte gefunden hat und der Handshake die Wogen glättet, wird sich wohl zeigen.

Kwasniok hat seine Chance genutzt

Dass der Trainer sie aber nach der ersten Halbzeit gegen Mainz in der Kabine gefunden hat, steht wohl außer Frage. Denn die Kölner traten im zweiten Durchgang ganz anders als in den ersten 45 Minuten und vor allem in den vergangen Wochen gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe auf. Der FC war Spiel bestimmend, erspielte sich zahlreiche Chancen und nutzte diese am Ende auch. Und das zum ersten Mal als Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Tatsächlich wussten die Geißböcke ihre Überlegenheit endlich dann auch zu nutzen und sich für ein gutes Spiel zu belohnen. Chance genutzt, heißt das wohl in mehrerlei Hinsicht. Der Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze beträgt wieder acht Zähler (St. Pauli hat noch ein Nachholspiel), der auf den Relegationsplatz sieben. Die Kölner haben das Polster wieder vergrößert.

Aber auch Kwasniok hat seine Chance genutzt. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Begegnung gegen Mainz ein Endspiel für den 44-Jährigen gewesen wäre, wenn es der Coach mit seiner Mannschaft verloren hätte. Es ist aber ganz sicher, dass bei einer Pleite ziemlich dunkle Wolken über dem Geißbockheim aufgezogen wären. Dem FC ist um fünf vor Zwölf der Befreiungsschlag gelungen. Mit einem weiteren sieglosen Spiel hätten die Kölner den Negativrekord aus der Spielzeit 20/21 eingestellt. Mit einer Niederlage gegen die direkten Konkurrenz wäre die bedrohliche Zone erschreckend nahe gekommen, die Stimmung wenige Wochen vor Karneval alles andere als feucht fröhlich. Vor allem aber sprach Kwasniok davon, dass seiner Mannschaft erstmals das Selbstvertrauen fehlte. Auch das wäre mit einer Niederlage nicht wiedergekommen.

Nun ist ein vorläufiger Turnaround gelungen. Der FC hat am Samstag bewiesen, dass er das Zeug hat, Bundesliga zu spielen. Dass dieser Kader stark genug ist für die höchste deutsche Spielklasse. Kwasniok hat gezeigt, dass er auch in der Krise ruhig und besonnen bei seiner Linie bleibt und auf taktische Schwierigkeiten reagiert, sie korrigiert. Genauso ruhig und besonnen gilt es nun auf den ersten Dreier seit November zu reagieren. Denn ein Sieg über Mainz wird nicht die Schwierigkeiten der vergangenen Wochen wegwischen. Der Befreiungsschlag ist um fünf vor Zwölf gelungen, die Uhr läuft aber weiter.


Horrorsturz: Teil-Entwarnung bei ehemaligem FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann

Calvin Brackelmann wird auf dem Spielfeld behandelt
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Horrorsturz: Teil-Entwarnung bei ehemaligem FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann

Die Niederlage gegen Holstein Kiel geriet für den SC Paderborn zur absoluten Nebensache. Nach einem schweren Sturz musste der Abwehrspieler ins Krankenhaus gebracht werden. Nun gab der Verein eine Teil-Entwarnung beim ehemaligen FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann.

Ein Horrorsturz ließ die Begegnung zwischen Holstein Kiel und dem SC Paderborn zur Nebensache werden. Im Stadion war es minutenlang still, der Abwehrspieler wurde lange behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Mittlerweile gab der SCP Teil-Entwarnung beim ehemaligen FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann.

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Das Ergebnis geriet nur noch zur Nebensache. Calvin Brackelmann hat sich im Spiel des SC Paderborn bei Holstein Kiel schwer verletzt. Der Innenverteidiger der Ostwestfalen war nach einem Luftzweikampf mit Kiels Lasse Rosenboom wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit ungebremst auf den Kopf gefallen und anschließend regungslos liegengeblieben. Ärzte kümmerten sich schnell um den Innenverteidiger, die Spieler beider Mannschaften bildeten einen Kreis um den verletzten Akteur. Nach langen Minuten wurde der Abwehrspieler mit einer Trage vom Platz gebracht und anschließend ins Krankenhaus gefahren. Schon dort teilte der Verein mit, dass Brackelmann ansprechbar gewesen sei.  

Auf dem Weg nach Paderborn

Am späten Nachmittag gab es dann von den Ostwestfalen eine weitere Teil-Entwarnung: „Calvin hat das Uniklinikum Kiel nach einem CT verlassen und wird am Sonntag noch nach Paderborn zurückkehren können. Am Montag folgen weitere Untersuchungen“, heißt es auf der Homepage des SCP. Bereits zuvor hatte der Verein über die Sozialen Medien informiert. „Was jetzt zählt ist, dass es Brackel schnell wieder besser geht. Vielen Dank an das medizinische Personal, das die Erstversorgung auf dem Rasen übernommen hat. Und auch danke an die Zuschauer, die mit der schwierigen Situation sehr empathisch umgegangen sind.“ Der 26-Jährige ist bei den Ostwestfalen Stammspieler, stand in dieser Saison immer in der Startelf, wenn er fit oder nicht gesperrt war.

Lukas Kwasniok kennt den Abwehrspieler aus gemeinsamer Zeit beim SCP. Der FC war bereits im vergangenen Sommer an dem Innenverteidiger interessiert. Auch in diesem Winter tauchten Gerüchte über einen möglichen Wechsel auf. Wie viel an den Spekulationen dran war, ist unklar. Das alles gerät angesichts der schweren Verletzung ohnehin in den Hintergrund. Für den 26-Jährigen wird es nun um eine schnelle Genesung gehen.


Mit Mut, den richtigen Umstellungen und „der Süd“ erzwingt der 1. FC Köln den Sieg

Ragnar Ache bejubelt seinen Siegtreffer gegen Mainz 05
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Mit Mut, den richtigen Umstellungen und „der Süd“ erzwingt der 1. FC Köln den Sieg

Nach acht Spielen konnte der FC mal wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Nach einer schwachen ersten Hälfte brachte Lukas Kwasniok mit einem Dreier-Wechsel die Wende: Der 1. FC Köln erzwingt gegen Mainz sein Glück.

Nach einem Rückstand zeigte die Mannschaft von Lukas Kwasniok gegen Mainz Moral: Der 1. FC Köln erzwingt gegen Mainz 05 sein Glück. So können die Geißböcke dank Doppelpacker Ragnar Ache nach acht sieglosen Spielen wieder jubeln.

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Es gibt wohl kaum eine Szene, die besser zeigt, wie sehr die Geißböcke in der zweiten Hälfte gegen Mainz alles reinwarfen, als der Siegtreffer von Ragnar Ache. Luca Waldschmidts gute Ecke verlängerte Marius Bülter an den zweiten Pfosten. Dort lenkte zwar Danny da Costa den Ball zuerst ans Aluminium, aber Ache verwertete den Abpraller etwas glücklich mit dem Gesicht zum 2:1. Eine Szene, die gleich in mehrerlei Hinsicht eine enorme Symbolkraft hat: Zum einen, weil ausgerechnet der Neuzugang aus Kaiserslautern den Ball über die Linie drückte. Der Doppelpack war die Erlösung für den Angreifer nach seinem bislang schwierigen Start in Köln. „Als Stürmer werden wir immer nach Toren beurteilt. Wenn man keine Tore schießt, dann kommen gewisse Berichte, gewisse Sachen in die Welt. Und das macht natürlich auch ein bisschen was mit dem Selbstvertrauen, man zweifelt. Dann geht der in Heidenheim nicht rein. Dann denkt man nach. Jetzt mit den zwei Toren tut das natürlich sehr sehr gut“, so der 27-Jährige.

Zum anderen wegen der Art und Weise des Treffers: Der Angreifer erzwang mit wortwörtlich vollem Körpereinsatz das Glück der Kölner, das in den vergangenen Partien so oft gefehlt hatte. Außerdem sorgte ausgerechnet eine Standardsituation, sonst eine große FC-Schwäche auf beiden Seiten des Spielfeldes, für den ersten Dreier seit Anfang November. Und damit für Erleichterung bei Mannschaft und Verantwortlichen.

Schwache erste Hälfte

Dabei war die Leistung der Geißböcke in der ersten Hälfte noch deutlich schwächer als in der starken zweiten. Zwar hatten die Kölner einige Torannäherungen, wirklich zwingend wurden sie dabei aber nicht. Ganz anders als die Mainzer, die zumindest ein paar große Chancen hatten. Und eine nutzten sie im Anschluss an einen Einwurf in Person von Stefan Bell. Der Mainzer legte sich den Ball an Eric Martel vorbei und schloss mit Wucht unter die Latte ab. „In der ersten Halbzeit haben wir kaum Chancen zugelassen, aber eben auch wenig kreiert. Wir waren einfach zu passiv“, kritisierte Alessio Castro-Montes.

Und die Kölner konnten sich bei Keeper Marvin Schwäbe bedanken, dass sie zur Pause nicht schon höher zurücklagen. So parierte der Schlussmann unter anderem stark im Eins-gegen-Eins einen Abschluss von Silas. So gab es zur Pause schon einige Unmutsbekundungen von den Rängen. „Du hattest zum ersten Mal das Gefühl, dass die Jungs in ihrem Handeln nicht so richtig frei sind. Die ersten 20 bis 25 Minuten haben sie es schon versucht. Aber mit dem 0:1 hat man schon gemerkt, dass das Selbstvertrauen nicht mehr da war“ meinte Trainer Lukas Kwasniok.

Umstellungen zur zweiten Halbzeit zeigen Wirkung

In der Pause fand der Coach aber genau die richtigen Worte, um seine Schützlinge aufzubauen. „Wenn du dann mit Pfiffen in die Halbzeit verabschiedet wirst und dass dann auch irgendwie zu recht, dann gilt es in der Pause ruhig und sachlich zu bleiben. Vor allem wenn du das Gefühl hast, dass die Jungs Support brauchen“, so der Trainer. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie nicht gewollt haben. Sie waren etwas gehemmt. Wir haben dann umgestellt und ihnen gesagt, dass sie mutig sein sollen. Doch wenn du ihnen von Mut erzählst, dann musst du auch selbst mutig sein.“ Also stellte Kwasniok um und vollzog zur zweiten Halbzeit gleich drei Wechsel. Mit den Einwechslungen von Kristoffer Lund, Tom Krauß und eben Ache stellte der Coach außerdem auf Viererkette um.

Genau die richtigen, mutigen Entscheidungen. Denn nach der Pause war der FC die deutlich aktivere Mannschaft – und kam endlich auch zu einigen großen Chancen. Besonders das Zusammenspiel von Ache und Bülter funktionierte in einigen Situationen hervorragend. „Nach dem Wechsel hatten wir nichts mehr zu verlieren und sind All-in gegangen. Wir haben alles reingeworfen und uns am Ende belohnt“, bewertete Castro-Montes die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. So erzwangen die Gastgeber letztendlich zuerst den Ausgleich, bei dem der Belgier eine schöne Vorlage lieferte, und kurz vor Schluss auch noch den Siegtreffer.

Erlösender Erfolg

Dabei fiel mit dem ersten Dreier nach acht sieglosen Spielen auch einiges von den Spielern ab. „Das war heute schon sehr erlösend. Im Stadion war es schon ein bisschen unruhig. Wir haben uns vorgenommen, weiterzumachen, alles zu geben, 120 % zu geben und zu probieren, das Spiel zu drehen und am Ende des Tages hat es auch geklappt“, erklärte etwa Ache. Und auch Marvin Schwäbe war ob des erkämpften Sieges erleichtert: „Wir sind natürlich gerade überglücklich, dass die lange Leidenszeit, wo wir natürlich alles gegeben haben und nicht belohnt wurden, heute ein Stück weit belohnt wurde. […] Wir wollten es unbedingt. Und es ist umso schöner, dass wir das dann auch zu Hause erleben durften.“

Während Kwasnioks Worte und Umstellungen zur Halbzeit daran einen maßgeblichen Anteil hatten, betonte der Coach selber nach Anpfiff noch einen anderen Faktor. „Ich hatte schon das Gefühl, dass die Süd heute das Spiel auf unsere Seite gezogen hat. Gerade in der zweiten Halbzeit haben sie nicht von uns gelassen und waren unser 12. Mann und haben das Stadion wieder zum Leben erweckt“, bedankte sich der Trainer bei den Fans, die ihn zuletzt auch kritisiert hatten. Um diese zumindest sportlich wieder zufrieden zu stellen, haben die Kölner jetzt einen Schritt gemacht. Mit viel Einsatz, mutigen Entscheidungen und am Ende dem nötigen Quäntchen Glück. Letzteres hatte die Mannschaft aber selber erzwungen und sich damit eben auch verdient.


Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
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Hat sich die Personalsituation so verändert? – das sagt Thomas Kessler zu Transfers beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey überzeugt bislang, gleich mehrere Spieler kehren in den kommenden Wochen zurück oder stehen jetzt wieder zur Verfügung. Die Personalsituation hat sich deutlich verbessert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht über mögliche Transfers.

Noch vor einigen Wochen schien es so, als müsste der FC gerade in der Defensive noch einmal dringend nachlegen. Die Situation hat sich aber grundlegend verändert beim 1. FC Köln: Thomas Kessler spricht nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz über mögliche Transfers.

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Merklich zufrieden gab sich Thomas Kessler in den Katakomben des Kölner Stadions, kurz nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz, als er über seinen letzten Neuzugang sprach. Kein Wunder, Jahmai Simpson-Pusey stand gegen die Rheinhessen zum dritten Mal in Serie in der Startelf und brachte zum dritten Mal in Serie eine gute Leistung. Der 20-Jährige hat längst die Antwort gegeben, ob er eine Soforthilfe für die Geißböcke sein kann. Er ist sie. Und auch deswegen stellt sich die Frage, ob der FC tatsächlich noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden will. Lukas Kwasniok hatte unter der Woche schon angedeutet, dass aus seiner Sicht nun keine Not mehr am Mann sei. Auch, weil mit Dominique Heintz und Joel Schmied gleich zwei Abwehrspieler in den kommenden Wochen wieder zurückkehren.

„Wir haben ein paar Sachen angestoßen“

Nun äußerte sich auch der Sportdirektor, der unmittelbar vor seiner Beförderung steht, zu möglichen Transfers. „Ich habe ja schon gesagt, dass es im Winter nicht so einfach ist, etwas zu finden, bei dem du direkt eine Qualitätserhöhung siehst“, sagte Kessler. „Wir werden nicht irgendwas machen, nur damit jemand sagt: ,oh toll, der hat drei neue Spieler geholt‘. Wir haben Jahmai verpflichtet, der sicherlich eher ein Talent ist als ein gestandener Spieler, aber einfach Qualitäten hat, die jetzt in den letzten drei Spielen gezeigt hat.“ Und weiter: „Wir schauen uns auf dem Markt einfach um, aber das bedeutet nicht, dass wir was machen müssen oder machen werden, sondern das heißt wir haben jetzt noch ja knapp zwei Wochen Zeit.“

Dennoch gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen. Mit Sebastiaan Bornauw wurden Gespräche geführt, man war sich im Grunde schon einig. „Wir haben schon ein paar Sachen angestoßen. Aber wie gesagt, da hängt natürlich immer ein Club mit drin, der sagt, ich möchte den Spieler vielleicht doch nicht gehen lassen“, sagte Kessler. „Auch da gibt es in den ersten Wochen im neuen Jahr eine Entwicklung, wo der ein oder andere vielleicht dann doch wieder auf dem Spielzeit kommt. Deswegen haben wir unsere Hausaufgaben gemacht, trotzdem schauen wir sehr genau hin und dann gucken wir, was in den nächsten zwei Wochen passiert.“