Der FC hat einen torgefährlichen Joker – setzt in der Startelf aber auf das Prinzip Hoffnung

Tim Lemperle und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Der FC hat einen torgefährlichen Joker – setzt in der Startelf aber auf das Prinzip Hoffnung

Mit seinem Treffer zum 2:1 hat Damion Downs am Samstag wieder Damion-Downs-Dinge getan. Der Stürmer traf wenige Minuten nach seiner Einwechslung und hätte die Begegnung beinahe entschieden. Der Youngster hat schon zahlreiche Bewerbungen geschickt, doch Gerhard Struber setzt auf das Prinzip Hoffnung beim 1. FC Köln: Joker Damion Downs gibt die nächste Bewerbung ab.

Beinahe wäre er mit seinem Treffer wieder der Matchwinner geworden. Aber eben nur beinahe. Ein Eigentor verhinderte den Sieg des 1. FC Köln: Joker Damion Downs gibt dennoch die nächste Bewerbung für mehr Einsatzzeit ab.

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Es fehlten nur weniger Zentimeter und Damion Downs hätte am Samstag wieder Damion-Downs-Dinge gemacht. Florian Kainz nahm an der Strafraumecke eine Flanke direkt und knallte den Ball flach vors Tor, der Stürmer hielt den Fuß hin, aber irgendwie war da noch ein Bein der 96er dazwischen. Es wäre wieder einmal ein entscheidender Treffer in der Nachspielzeit gewesen. Und hätte Kainz nicht wenige Minuten zuvor den Ball mit der Brust ins eigene Netzt befördert, dann wäre Downs ohnehin wieder zum Matchwinner geworden. Denn der Angreifer stand genau zehn Minuten auf dem Feld, da rutschte der Stürmer in eine gute Vorarbeit von Linton Maina und schob zum 2:1 ein. „Wie Linton ins Dribbling geht und wie Damion Downs zum zweiten Pfosten durchgeht und nach seiner Einwechslung zum zweiten Mal trifft, da könnte ich jetzt einige Spieler aufzählen, die immer wieder unter Beweis stellen, was in ihnen steckt“, sagte FC-Coach Gerhard Struber.

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Damion Downs funktioniert als Joker

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bewies Downs das in den vergangenen Wochen auf recht hohem Niveau. Immerhin kommt der Angreifer mittlerweile auf sechs Treffer für den FC. In den vergangenen fünf Pflichtspielen, inklusive Einsätzen bei der deutschen U21, kommt der Stürmer auf vier Tore. Mehr Bewerbung geht eigentlich nicht. Und doch kommt Downs seit seiner Erkältung und der viel gelobten Systemumstellung auf wenig Einsatzzeit. In den vier vergangenen Liga-Spielen waren es gerade einmal 50 Minuten – insgesamt und immer als Einwechselspieler. Grundsätzlich ist es schon Mal positiv, dass der FC überhaupt von der Bank Gefahr entwickelt, denn das war zu Beginn der Spielzeit bekanntlich anders. Downs hat mit den Toren gegen Fürth und Hannover das Joker-Tor-Konto verdoppelt.

Bislang hatten nur Maina und Luca Waldschmidt als Einwechselspieler getroffen. Und dass der Angreifer offenbar als Joker funktioniert, gibt Gerhard Struber sicherlich auch recht. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, warum der Coach nicht von Beginn an auf den Youngster setzt. Zumal Struber erst vor einer Woche betonte, dass Downs sicher ein Kandidat für die Startelf sei. „Wir wissen, was wir an ihm haben, dass er ein Paket mitbringt, das zukünftig noch richtig spannend werden kann für den FC“, sagte der Trainer vor dem Münster-Spiel und sprach dann über eine gewisse Konstanz. „In der Verlässlichkeit hat er noch einen Weg vor sich, also immer wieder konstant zu liefern. Gefühlt ist es Damions erstes richtiges Profi-Jahr, wo er eintaucht in die Rolle des Stammspielers.”

Gerhard Struber setzt eher auf Luca Waldschmidt

Insofern ist die Maßnahme durchaus verständlich, würde Struber auf der anderen Seite nicht auf Spieler setzen, die ebenfalls alles andere als konstant liefern. So wie eben Luca Waldschmidt. Wie schon gegen Münster war der Offensivspieler auch gegen Hannover überhaupt kein Faktor. Struber betonte zwar am Samstagnachmittag, er habe Waldschmidt in einigen Situationen sehr präsent empfunden, doch so wirklich aufgefallen war der ehemalige Nationalspieler eigentlich nicht. Struber erklärte, dass sich die Gegner besser auf die „qualifizierten“ Spieler wie Waldschmidt einstellen würden und man bei Waldschmidt aufgrund des Profils und der Historie ja ohnehin eine hohe Erwartungshaltung habe. „Beim Luca muss man auch fair sein und ihm immer wieder die Möglichkeit geben, in Spielzeit zu kommen“, sagte Struber und betonte, dass man ihn „Step by Step“ wieder in eine Richtung bekommen wolle, „wie man ihn von früher kennt“.

Nach den jüngsten Leistungen scheint das Prinzip Hoffnung jedoch noch ein weiter Weg sein. Dass der 29-Jährige weiß, wo das Tor steht, ist unbestritten. Auch in dieser Saison kommt Waldschmidt bereits auf fünf Tore in 16 Spielen, in der vergangenen Spielzeit waren es in 24 Begegnungen drei Tore. Und doch sind die Leistungen mehr als schwankend. Gegen Holstein Kiel war der Offensivspieler mit seinem Doppelpack ein Matchwinner, in den vergangenen Begegnungen wieder abgetaucht. Die Erklärung, die Gegner würden sich auf die Qualität des Spielers einstellen, darf alleine nicht gelten, schließlich werden sich die Gegner auch über die Qualitäten eines Tim Lemperles oder Damion Downs Gedanken machen. Und Zweiterer machte am Samstag dann doch wieder Damion-Downs-Dinge, wenn auch nicht mit dem erfolgreichen Endergebnis.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Zwischen Top-Leistung und Totalausfall – Auch innerhalb der Startelf fehlt die Balance

Gerhard Struber beim 1. FC Köln
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Zwischen Top-Leistung und Totalausfall – Auch innerhalb der Startelf fehlt die Balance

Auch beim 2:2-Unentschieden gegen Hannover zeigen sich gleich mehrere Spieler weiterhin in Topform. Auf der anderen Seite fehlt diese bei den vermeintlichen Unterschiedsspielern seit Wochen beim 1. FC Köln: Es fehlt auch in der Startelf die richtige Balance.

Dem FC fehlte am Samstag sicherlich auch ein wenig Glück, um die drei Punkte einzufahren. Doch die Balance zwischen Offensive und Defensive war auch nicht glücklich. Nicht das einzige Ungleichgewicht beim 1. FC Köln: Es fehlt auch in der Startelf die richtige Balance.

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Die zweite Halbzeit kaschierte ein wenig den Auftritt der Geißböcke im ersten Abschnitt. Kein Wunder: Der FC kam gegen Hannover nach dem Wechsel auf einen Ballbesitz von mehr als 80 Prozent, 9:1 Torschüsse und 8:1 Ecken. Die Kölner spielten mehr Pässe, von denen mehr ankamen und der FC erzielte im zweiten Abschnitt wenn man so will drei Tore, die Niedersachsen nicht eins. Das der 96er übernahm bekanntlich Florian Kainz. Der FC war drückend überlegen. So sehr, dass nichts darauf hindeutete, dass die 96er die Kölner Führung durch Damion Downs noch hätten ausgleichen können. Zwar sprachen die Kölner zurecht von einer gefühlten Niederlage, zur Wahrheit gehört aber auch, dass es ein verdientes Unentschieden war. Denn die Begegnung gegen einen mitspielenden Gegner offenbarte, dass Köln die perfekte Balance noch immer nicht gefunden hat.

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Struber findet lobende Worte

Die knappen Erfolge gegen Münster, Berlin und Fürth hatten den FC in der Sicherheit gewähnt, diese Balance bereits gefunden zu haben. Nun war aber ein anderer Gegner zu Gast und der stellte die Kölner im ersten Abschnitt gleich mehrfach vor Probleme. Dafür bekam die Offensive wieder Platz zu kontern. Der FC war in der Vorwärtsbewegung also wieder präsenter, in der Defensive aber einmal mehr anfällig. Das änderte sich nach dem Wechsel, allerdings begünstigt durch den frühen Ausgleich, die Rote Karte und durch die destruktive Spielweise der Gäste, die in Unterzahl nicht mehr viel in den Angriff investierten. Und doch lud der FC den Gegner ein, noch den Ausgleich zu erzielen, wenn auch durch ein Eigentor. „Es ärgert mich, weil wir so lange in Überzahl spielen, das Spiel drehen und gut im Spiel sind und wie oft den Gegner wieder stark machen, mit unseren eigenen Fehlern“, sagte Linton Maina.

Und der konnte sich zu recht ärgern, denn der Offensivspieler hatte einmal mehr besonders viel investiert und den FC mit seiner starken Vorarbeit zum 2:1 erst auf die Erfolgsspur gebracht. Maina gehörte mit seiner Leistung einmal mehr zu den besseren Spielern. „Wie Linton ins Dribbling geht und wie Damion Downs zum zweiten Pfosten durchgeht und nach seiner Einwechslung zum zweiten Mal trifft, da könnte ich jetzt einige Spieler aufzählen, die immer wieder unter Beweis stellen, was in ihnen steckt“, lobte Struber und hob aber drei weitere Akteure besonders hervor. „Tim Lemperle, Eric Martel und Dominique Heintz haben es heute immer wieder geschafft, sich positiv in den Spotlight zu stellen und da gilt es drauf zu bleiben, um jeden einzelnen abzuholen.“

Einige Akteure bleiben blass

Struber betonte, dass er gleich mehrere Spieler hervorheben könne. Aber das Abholen der Einzelnen könnte mitunter dann doch eine schwere Aufgabe werden. Denn es gab einmal mehr auch einige Spieler, die eben nicht überzeugen konnten. Und so ist die Diskrepanz zwischen Leistungsträgern und Schwachstellen eine große. So blieb Luca Waldschmidt einmal mehr weit hinter den Erwartungen zurück. Der Offensivspieler stand nach dem schwachen Spiel gegen Münster durchaus überraschend in der Anfangsformation. Wirklich aufgedrängt hat sich der ehemalige Nationalspieler bislang eher nicht. Und auch gegen Hannover war der Offensivspieler zwar bemüht, blieb aber erneut blass. „Man darf nicht vergessen, dass der Gegner natürlich auch on top in dieser Liga ist und und sich auch Gedanken macht, wie er Spieler, die so qualifiziert sind – speziell jetzt wieder wie auch Luca Waldschmidt ein Stück weit aus dem Spiel nimmt“, sagte Struber.

Nur macht das die Leistung des vermeintlichen Unterschiedsspieler nicht besser, zumal es dann auch die Aufgabe eines Spielers ist, Lösungen zu finden. „Ich finde schon, dass der Luca heute in einigen Momenten Präsenz gezeigt hat“, sagte Struber. Aber reicht das? „Natürlich, bei Luca hat man immer aufgrund seines Profils und seiner Qualifikation das Gefühl, da müsse mehr kommen“, so der Trainer weiter und sprach davon, dass es auch ein Prozess sei, seinen Offensivspieler wieder in eine Richtung zu bekommen, „wie wir ihn von früher kennen“. Auch Dejan Ljubicic kam wieder nicht ansatzweise an seine Form früherer Tage ran. „Es wird immer Jungs geben, die auf einem Topniveau sind und dann gibt es Jungs, die einfach ein stabiles Spiel machen“, sagte der Trainer. „Es gilt jeden einzelnen dorthin zu entwickeln, dass es mehr und mehr Spieler sind, die auf einem Topniveau agieren können.“

Nur fehlt nach den letzten Auftritten die Fantasie, wie das auf die Schnelle bei dem ein oder anderen Akteur gelingen soll. Auf der Suche nach einer Balance scheint der FC also nicht nur bei der taktischen Ausrichtung zu sein.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gemischte Gefühle beim FC: Eine empfundene Niederlage, aber gleichzeitig ein verdientes Remis

Florian Kainz und Eric Martel sind nach dem 2:2 sichtbar enttäuscht
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Gemischte Gefühle beim FC: Eine empfundene Niederlage, aber gleichzeitig ein verdientes Remis

Durch ein unglückliches Eigentor verspielen die Kölner spät einen möglichen Sieg gegen Hannover 96. Kein Wunder, dass sich das 2:2 wie eine Niederlage anfühlt, dabei ging das Ergebnis unterm Strich durchaus in Ordnung für den 1. FC Köln: Gemischte Gefühle nach dem Remis beim FC.

40 Minuten Überzahl, Führung in der 81. Minute, drückend überlegen – natürlich fühlte sich das 2:2 da wie eine Niederlage an. Allerdings tat sich der FC auch lange schwer. Es lief nicht alles rund beim 1. FC Köln: Gemischte Gefühle nach dem Remis.

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Die Enttäuschung war Florian Kainz ins Gesicht geschrieben. Der Ex-Kapitän der Kölner schlich mit gesenktem Haupt vom Platz, bekam immer mal wieder eine Aufmunterung zugesteckt, doch helfen konnte die dann wohl nicht. Kainz war in der 71. Spielminute eingewechselt worden und das sicherlich mit der Hoffnung, ein wichtiger Faktor dieser Begegnung zu werden. Das wurde Kainz eine Viertelstunde später, aber so gar nicht, wie es der Routinier gerne gehabt hätte. Nach einer halbherzig verteidigten Flanke von Sei Muroya packte Timo Hübers das ganze lange Bein aus und verlängerte den Ball an die Brust von Kainz, der gar nicht anders konnte als die Kugel über die Maschen zu drücken. „Dass das dann mit einem Slapstick-Moment endet, das passiert im Fußball“, sagte FC-Coach Gerhard Struber und befand die Aktion als „unglückliche Kettenreaktion“.

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FC dominant und mit Chancenplus

Was sich vielleicht ein wenig lapidar anhörte, war aber erstens ganz sicher nicht so gemeint und zweitens besonders schmerzhaft. Denn gerade im zweiten Abschnitt deutete lange so gut wie gar nichts daraufhin, dass Hannover in der Offensive noch einmal würde stattfinden können. Genau einen Abschluss gab es nach dem Wechsel auf Seiten der Niedersachsen. „Und dann passiert es halt, dass du zu Hause dann doch so einen Ausgleichstreffer hinnehmen muss. Das ist schon bitter, weil wir kurz vor Schluss in der Lage waren, hier heute drei Punkte mitzunehmen“, sagte der Kölner Coach enttäuscht. „Deswegen fühlt sich das auch an wie eine Niederlage, weil es speziell aufgrund der zweiten Halbzeit dann auch ein verdienter Sieg für uns gewesen wäre.“ Das wäre es. Denn die Kölner entfachten mit Beginn der zweiten Halbzeit eine im ersten Abschnitt noch nicht abzusehende Dominanz.

Zunächst spielte Timo Hübers einen tiefen Ball auf Leart Pacarada, der die Kugel an Tim Lemperle weitergab. Der Angreifer zeigte einmal mehr seine Qualität vorm Tor und schob zum Ausgleich ein. Nach einem ähnlich guten Aufbau leitete Lemperle dann weiter auf Linton Maina, der Damion Downs die späte, aber hochverdiente Führung der Kölner auflegte. Bis dato hatten die Geißböcke schon einige gute Möglichkeiten liegen gelassen. Unter anderem hatte aber auch Eric Martel ins Tor getroffen, offenbar aber Zentimeter im Abseits gestanden. „Ich hatte natürlich das Gefühl, dass ich nicht im Abseits war, das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war“, sagte Martel. „So ist das eben mit dem Video-Schiedsrichter. Nichts desto trotz haben wir weitergespielt und das 2:1 gemacht.“  

Struber: „Es sind gemischte Gefühle“

Das eben durch Downs, wenige Minuten vor Spielende und in einer Phase, in der die Kölner drückend überlegen waren und nichts zuließen. „In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass wir noch mal eine Schippe drauflegen müssen. Das haben wir dann auch gemacht“, sagte Martel. Die Dominanz war beeindruckend, sie kam aber auch nicht gänzlich von ungefähr. Denn der FC spielte 40 Minuten lang in Überzahl. Max Christiansen hatte den Kölner Sechser mit offener Sohle getroffen und die Rote Karte gesehen. „Nach der Roten Karte hatten wir das Spiel eigentlich im Griff“, sagte Martel und untertrieb damit vollends. Der FC ließ gar nichts mehr zu, Hannover suchte vergeblich nach der Entlastung. Bis eben zu jener 86. Minute und dem bitteren Eigentor von Florian Kainz. „Er wird da genau von Hübi angeschossen. Das ist natürlich bitter und unglücklich, da kann er nichts machen“, sagte Martel.

Doch zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass der FC gerade im ersten Abschnitt seine Probleme hatte. In der Anfangsphase war Hannover die bessere Mannschaft und stellte die Kölner Hintermannschaft zwischenzeitlich sogar vor größere Probleme. „Wenn man sich die erste Hälfte ansieht, da waren wir die klar bessere Mannschaft, wir hatten die besseren Torchancen, Köln hatte nichts“, sagte Hannovers Trainer Stefan Leitl, der aber unter anderem eine Eins-auf-eins-Situation von Linton Maina vergaß. Der Kölner Offensivspieler vergab und wurde auch aufgrund von Abseits zurückgepfiffen. Doch hätte Maina getroffen, wäre sicherlich der Videoassistent zum Einsatz gekommen und hätte das Lineal anlegen müssen. Auch Martel kam zum Abschluss. Die besseren Möglichkeiten hatte in der Tat Hannover und die Führung durch Jessic Ngankam war sicher nicht unverdient. 

So ging das 2:2 am Ende durchaus in Ordnung, fühlte sich aber wie eine Niederlage an und das gegen ein weiteres Top-Team. Immerhin blieb der FC auch im fünften Spiel in Serie ungeschlagen. Restlos glücklich machte das natürlich nicht. „Es sind gemischte Gefühle“, sagte der Kölner Trainer.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die FC-Einzelkritik gegen Hannover: Eine Fünf, drei Zweier

Tim Lemperle enttäuscht beim 1. FC Köln
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Die FC-Einzelkritik gegen Hannover: Eine Fünf, drei Zweier

Unentschieden gespielt, aber eine gefühlte Niederlage erlebt, dürfte das Fazit der Geißböcke nach dem 2:2 gegen Hannover 96 lauten. Dabei lief im ersten Abschnitt wahrlich nicht alles rund beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Hannover.

Trotz langer Überzahl und einem guten Spiel reichte es am Ende „nur“ zu einem 2:2 gegen Hannover. Vor allem im ersten Abschnitt hatten die Kölner aber ihre Probleme. So bewerten wir den 1. FC Köln: Die Einzelkritik des FC gegen Hannover.

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Mit der gleichen Aufstellung wie in der Vorwoche wollten die Kölner nun gegen Hannover 96 nachsetzen und den zweiten Tabellenplatz vorerst einnehmen. Doch am Ende gab es ein 2:2, das nach dem Schlusspfiff als enttäuschend empfunden, über 90 Minuten gesehen aber durchaus als verdient eingeordnet werden muss. Denn der FC fand nur sehr schwer in die Begegnung, hatte gerade in den Anfangsminuten enorme Schwierigkeiten mit der Offensive des Gegners. Und dennoch hätten die Kölner mit mehr Konsequenz und mehr Präzision in Führung gehen können. Die insgesamt besseren Chancen hatte zu dem Zeitpunkt Hannover. „Das war ein Stück weit ein Abnutzungskampf“, erklärte Gerhard Struber die ersten 45 Minuten und war der Meinung, dass sich die Teams auf Augenhöhe begegnet sind. Dabei vergaß der Trainer offenbar, dass Hannover die Geißböcke gerade in der Anfangsphase sehr weit hinten reindrängten.

Zwei unterschiedliche Halbzeiten

Nach dem Wechsel erwischte der FC den deutlich besseren Start. Der sehr agile Tim Lemperle traf nach Vorarbeit von Leart Pacarada zum Ausgleich, die Kölner waren nun tatsächlich besser. Allerdings auch, weil Hannover eine berechtigte Rote Karte kassiert und nahezu eine Halbzeit lang in Unterzahl spielte. „Wir haben Dinge gesehen, die wir trainieren und leben die Automatismen immer mehr und mehr. Sie haben sich dann auch belohnt“, zeigte sich der Kölner Trainer zufrieden. Köln erarbeitete sich die Führung, kassierte aber keine vier Minuten später den Ausgleich durch ein Eigentor. Dann bekommst du am Ende das Gegentor über so einen Weg, das ist natürlich bitter. Wir haben heute Punkte verschenkt“, sagte Struber. „Das war unglücklich. Wir müssen vorher seriöser unterwegs sein. Wir haben den Ball zu leicht weggegeben, da hätte man ein bisschen seriöser sein können.“  

Wie bewertet ihr den FC?

So bleibt am Ende das unglückliche, wenn auch verdiente 2:2-Unentschieden gegen eins der Top-Teams der Liga. Insgesamt zeigte sich der FC in der Defensive wieder ein wenig anfälliger, entwickelte aber wieder in der Offensive mehr Gefahr. Die Leistungen der Spieler war insgesamt durchwachsen.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Hannover

Marvin Schwäbe in der Einzelkritik

Kassierte den ersten Gegentreffer in dieser Saison. Parierte mit gutem Reflex einen sehr zentralen Schuss von Nielsen, hatte bei Ngankam keine Chance und bedankte sich bei Heintz, der einen weiteren Schuss von Nielsen abblockte. Bekam im zweiten Abschnitt nicht mehr viel zu tun. Bis zum Gegentreffer von Kainz.

Wirkte gerade in den ersten Minuten ein wenig nervös. Bewies dann, dass er sich durchaus gut einschätzen kann, wenn er von Schwächen im Aufbau und Stärken im Zweikampfverhalten spricht. Legte Nielsen den Ball unnötig auf, der aus 16 Metern freie Bahn hatte. Hatte auch weitere Fehlpässe im Angebot, zeigte sich in den direkten Duellen sehr stabil.

Einzelkritik Timo Hübers

Sah beim Tor von Nagnkam wirklich nicht gut aus. Ging nicht richtig hoch. Hatte gerade in den ersten Minuten Schwierigkeiten. Leitete das 1:1 mit einem öffnenden Pass ein. Legte kurz vor Spielende Kainz das Eigentor auf.

Dominique Heintz

Ordentlicher Auftritt des Routiniers. Verhinderte mit einem starken Reflex den zweiten Gegentreffer. Erneut mit einer starken Passquote, dafür nicht immer souverän in den Zweikämpfen.

Leart Pacarada vpm 1. FC Köln

Trat im ersten Abschnitt viel zu selten in der Offensive in Erscheinung, steigerte sich nach dem Wechsel und bereitete mit einem Flachpass den Ausgleich vor. Hatte aber in der Defensive seine Schwierigkeiten. Verhinderte unter anderem nicht die Flanke, die Hübers und Kainz zum 2:2 nutzten.

Eric Martel Einzelkritik

Starke Leistung des Sechsers. Lief fast elf Kilometer, obwohl er einen Teil als Innenverteidiger absolvierte. Kam auf mehr als 95 Prozent in der Passquote. Erzielte auch ein Tor, das zurückgepfiffen wurde und holte unfreiwillig die Rote Karte gegen Christiansen raus. Absoluter Leader beim FC.

Denis Huseinbasic in der Einzelkritik

Ist auch weiterhin sichtbar bemüht. Dafür sprechen auch die Werte von elf Kilometern, 90 Prozent Passquote und 90 Ballkontakten. Tritt aber in der Vorwärtsbewegung nicht mehr richtig in Erscheinung. Es fehlen die guten Ideen, die Kreativität, die den Mittelfeldspieler auszeichnen. Verlor vor dem 2:2 dann auch noch den entscheidenden Ball.

Zeigte sich ein wenig verbessert, aber noch immer nicht so richtig in Form. Verpasste den möglichen Ausgleich nach gutem Zuspiel von Maina und dann den richtigen Moment Maina den Treffer aufzulegen. Ist auf der rechten Seite nicht wirklich eine Verstärkung.

Guter Auftritt gegen seinen Ex-Club. Hätte früh treffen müssen, vergab aber und stand wohl minimal im Abseits. Die Überprüfung hätte es aber nur beim Tor gegeben. Legte gleich mehrere gute Möglichkeiten auf. Seine Vorarbeit vor dem 2:1 war beeindruckend. Ließ sich dabei auch nicht von einem Kontakt am Knöchel aus der Ruhe bringen.

Engagierter Auftritt des Angreifers, den er mit seinem siebten Saisontreffer stark krönte. War ein Aktivposten der Kölner und von Beginn an offensichtlich sehr motiviert. Leitete schließlich auch mit einem Ball auf Maina das 2:1 ein.

Ach ja…

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Liveticker zum Nachlesen

Martel: „Das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war“

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Martel: „Das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war“

Der 1. FC Köln spielte im Kölner Stadion am Samstagmittag 2:2 gegen Hannover 96. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Linton Maina und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Hannover-Spiel.

Am Samstag fuhr der FC gegen Hannover einen Punkt ein. Das Team von Gerhard Struber ging durch einen Treffer von Tim Lemperle in Führung, vergab allerdings durch ein Eigentor von Florian Kainz am Ende noch die Führung. Der FC steht nun auf Tabellenplatz sechs. Dennoch fehlt momentan nur ein Punkt auf Platz zwei für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Hannover-Spiel.

So ist immer wieder der Fußball. Dann muss man das auch so akzeptieren. Wir haben viel investiert und waren in der zweiten Halbzeit dominant. Wir haben uns immer wieder in deren Hälfte festgespielt, haben Chancen herausgespielt. Diese Führung war auf den zweiten Pfosten exzellent. Wir haben Dinge gesehen, die wir trainieren und leben die Automatismen immer mehr und mehr. Sie haben sich dann auch belohnt und dann bekommst du am Ende das Gegentor über so einen Weg, das ist natürlich bitter. Wir haben heute Punkte verschenkt. 

Das war unglücklich. Wir müssen vorher seriöser unterwegs sein. Wir haben den Ball zu leicht weggegeben, da hätte man ein bisschen seriöser sein können. Am Ende kommt dann so eine Flanke zu Stande. Dass das dann mit einem Slapstick-Moment endet, das passiert im Fußball. Unglückliche Kettenreaktion.
Wir haben gesehen, dass der Gegner in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe war. Wir haben beide viel investiert. Das war ein Stück weit ein Abnutzungskampf. Doch war es ein Gegner, bei dem wir gesehen haben, es ist ein Kandidat für mehr. Wir sind mindestens auf Augenhöhe gewesen. Aus meiner Sicht war es eine unnötige, gefühlte Niederlage, die nicht hätte passieren dürfen. 

Wir werden viel unternehmen, um Punkte mit heim zu nehmen. Wir hoffen, dass es am Ende besser aussieht als heute.

Gerhard Struber

Eric Martel vom 1. FC Köln
Eric Martel vom 1. FC Köln.

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Bewertet die FC-Profis

Es ärgert mich, weil wir so lange in Überzahl spielen, das Spiel drehen und gut im Spiel sind und wie oft den Gegner wieder stark machen, mit unseren eigenen Fehlern. So viele Spieler von Hannover kenne ich leider nicht mehr. Ich habe mit zwei, drei zusammen gespielt. Natürlich ist es was besonderes. Es ist ein Topspiel gewesen. Wir wären gerne weiter oben dran geblieben, sind wir immer noch, aber wir hätten einen Riesensprung gemacht und das ärgert mich eigentlich am meisten heute.
In der Tabelle ist es ziemlich eng da oben. Die Gegner haben alle verstanden, dass wir jetzt langsam da sind und die Liga ein bisschen verstanden haben. Trotzdem musst du einfach solche Spiele ziehen, um dann am Ende das Ziel zu verfolgen, das wir haben. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein. Und wir wollen noch so viele Punkte holen, wie es nur geht.

Es ist nicht nur mein Wunsch aufzusteigen. Es ist der Wunsch der ganzen Stadt, das ist unser Ziel, das wollen wir. Wir sind nicht umsonst mit da oben dabei. Nicht umsonst sind so viele geblieben. Ich glaube, das ist der Traum der ganzen Stadt.

Zu seinem möglichen Verbleib in Köln: Wir haben noch keine Gespräche geführt. Wir warten die Situation ab. Das sieht nicht schlecht aus, deswegen konzentrieren wir uns einfach weiter und gucken Spiel für Spiel.

Linton Maina

Es tut extrem weh. Nach der roten Karte hatten wir das Spiel eigentlich im Griff, machen dann sogar das 2:1. Haben dann sogar einen Mann Überzahl und kassieren dann das sehr unglückliche Tor. Deswegen ärgert es einen extrem. 

Zu seinem Abseits-Tor: Ich hatte natürlich das Gefühl, dass ich nicht im Abseits war, das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war. So ist das eben mit dem Video-Schiedsrichter. Nichts desto trotz haben wir weitergespielt und das 2:1 gemacht. 

Es war ein ziemlich ausgeglichenes Spiel . Hannover ist durch den Standard in Führung gegangen, trotzdem hatten sie nicht viele Torchancen. Wir hatten auch die ein oder andere Torchance. Wir haben es nicht geschafft, die zweiten Bälle aufzusammeln, die Hannover dann immer lang reingespielt hat. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass wir noch mal eine Schippe drauflegen müssen. Das haben wir dann auch gemacht. Haben ein schnelles 1:1 geschossen. Dann kam das 2:1 in Überzahl. Am Ende des Tages haben wir aber leider nicht die drei Punkte mitgenommen. 

Zum Eigentor von Florian Kainz: Er wird da genau von Hübi angeschossen. Das ist natürlich bitter und unglücklich, da kann er nichts machen.

Eric Martel

Wenn man den Spielverlauf betrachtet, muss man schon sagen, dass es okay war das 2:2. Wenn man sich die erste Hälfte ansieht, da waren wir die klar bessere Mannschaft, wir hatten die besseren Torchancen, Köln hatte nichts. Ich glaube, dass wir mit einem Tor mehr in die Pause gehen müssen. Die zweite Halbzeit beginnt denkbar ungünstig für uns mit dem 1:1. Dann kriegst du eine rote Karte und gehst in Rückstand. Dann das Ding nochmal zu drehen, Kompliment an die Jungs. 

Hannover-Coach Stefan Leitl

 Ein Sieg fühlt sich natürlich noch einmal anders an. Aufgrund des Spielverlaufs, mit dem 1:1, der Roten Karte, der FC hat es auf den Kopf gestellt. Und dann hinten raus mit zehn Mann in Köln den Ausgleich zu machen, das ist in Ordnung, aber das ist kein Sieg. Es war ein Stück weit ein Willensspiel. Gerade in der ersten Hälfte hat man gesehen, dass uns das System gut tun kann.  Die Rote Karte muss man ein Stück weit akzeptieren.

Ron-Robert Zieler, Torwart Hannover 96

Spielbericht FC gegen Hannover

Keller über seine Zukunft

Vier Treffer, Rote Karte, Eigentor – FC verpasst möglichen Sieg gegen Hannover

Eric Martel beim 1. FC Köln gegen Hannover
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Vier Treffer, Rote Karte, Eigentor – FC verpasst möglichen Sieg gegen Hannover

Der FC hat den fünften Pflichtspielsieg verpasst. Der 1. FC Köln spielt gegen Hannover 96 2:2. Und das in Überzahl und trotz später Führung. Der FC verfehlt damit auch den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz.

Der 1. FC Köln spielt gegen Hannover 96 2:2 und verpasst damit sowohl den fünften Pflichtspielsieg in Serie als auch den Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Die Führung von Jessic Ngankam drehten Tim Lemperle und Damion Downs, bevor Florian Kainz ins eigene Tor traf. Max Christiansen hatte im zweiten Abschnitt die Rote Karte gesehen.

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FC-Trainer Gerhard Struber sah nach dem 1:0-Erfolg über Preußen Münster keinen Grund, die taktische Formation und die Startelf umzubauen. Doch die Kölner taten sich von Beginn an schwer. Auch, weil Hannover ganz anders mitspielte als die Gegner der vergangenen Wochen. Den Niedersachsen gehörten die ersten Minuten, die 96er spielten sich fest und der FC setzt auf Konter. Unter anderem schickte Dejan Ljubicic Mitspieler Linton Maina, der alleine auf den gebürtigen Kölner Ron-Robert Zieler zulief, aber im Eins-gegen-eins scheiterte. Maina hatte wohl ohnehin im Abseits gestanden. Ljubicic gehörte auch die nächste Aktion. Der Österreicher trieb die Kugel durchs Zentrum und ging mit Tempo auf die letzte Kette zu, doch verpasste den entscheidenden Moment für ein Abspiel auf Maina und lief sich fest (11.).

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Lemperle trifft, Christiansen sieht Rot

Für die größte Gefahr auf der anderen Seite sorgte zunächst ein Fehlpass von Julian Pauli. Der Youngster legte die Kugel im eigenen Defensivdrittel auf Håvard Nielsen ab, der suchte aus 17 Metern den Abschluss, fand aber in Marvin Schwäbe seinen Meister (18.). Jessic Nagnkam machte es wenige Minuten später deutlich besser. Nach einem harmlosen Zweikampf bekam Hannover einen Freistoß aus dem Halbfeld. Den brachte Enzo Leopold genau in die Box, Ngankam stieg hoch und nickte zur Führung ein (25.). Beinahe hätte der FC die richtige Antwort gegeben, Tim Lemperle trieb die Kugel über die linke Seite, brachte eine scharfe Hereingabe und Ljubicic rutschte in den Ball, doch traf aus spitzem Winkel nicht (28.). Doch der Gast blieb gefährlicher. Unter anderem kam erneut Nielsen aus wenigen Metern zum Abschluss, doch Dominique Heintz rettete für den geschlagenen Schwäbe (39.). Es ging mit dem knappen und verdienten Rückstand in die Kabine.

Der FC erwischte dafür einen guten Einsatnd nach Wiederanpfiff. Timo Hübers spielte Leart Pacarada auf der linken Seite an, der leitete die Kugel direkt weiter auf Lemperle und der Kölner Top-Torjäger schob aus spitzem Winkel souverän ein (48.). Und der FC setzte nach. Nach einem Freistoß von der linken Seite, landete der Ball über Umwege vor den Füßen von Eric Martel, der Sechser schob ein, stand aber im Abseits. Auch die nächste Aktion gehörte dem U21-Nationalspieler. Max Christiansen ging bei einem Zweikampf mit gestrecktem Bein in Martel, traf den Sechser auf dem Schienbein. Schiedsrichter Storks zeigte zurecht Rot. Der FC machte in Überzahl weiter Druck. Unter anderem vergab Ljubicic nach Anspiel von Lemperle aus acht Metern (65.). Hübers köpfte einen Ball nach einer Ecke neben die Kiste (67.).

Downs dreht den Spielstand, Kainz trifft ins eigene Tor

Auch der gerade erst eingewechselte Florian Kainz hatte es auf dem Fuß. Der Ex-Kapitän bekam die Kugel von Ljubicic auf 16 Metern vorgelegt, doch die Kugel rauschte am Giebel vorbei (75.). Der FC drückte auf den Treffer. Und bekam ihn. Linton Maina nahm auf der linken Seite Tempo auf, fand die Lücke und konnte selbst mit einem Foul nicht gestoppt werden. Der 25-Jährige legte die Kugel an den langen Pfosten, dort lauerte Downs und schob ein (81.). Doch die Freude währte nicht lange. Nach einer Flanke von Muroya verlängerte Hübers den Ball unglücklich an die Brust von Kainz, der ins eigene Tor traf (86.). Der FC machte noch einmal Druck, ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr. Köln empfängt am kommenden Mittwoch Hertha BSC zum Pokal-Achtelfinale (Liveticker auf come-on-fc.com), bevor am Sonntag das Auswärtsspiel gegen Regensburg ansteht.


FC: Schwäbe – Heintz, Hübers, Pauli (71. Kainz) – Pacarada, Martel, Huseinbasic, Ljubicic – Lemperle, Waldschmidt (71. Downs), Maina Tore: 0:1 Ngankam (25.), 1:1 Lemperle (48.), 2:1 Downs (81.), 2:2 Kainz (ET, 86.) – Rote Karte: Christiansen


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Liveticker 1. FC Köln – Hannover 96: Köln spielt nach Eigentor 2:2

Liveticker 1. FC Köln
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Liveticker 1. FC Köln – Hannover 96: Köln spielt nach Eigentor 2:2

Mit vier Pflichtspielsiegen in Folge lag der FC vor dem Spiel auf dem fünften Tabellenplatz. Am Samstagmittag erwarteten die Geißböcke Hannover 96 im Kölner Stadion. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hannover 96.

Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen Hannover 96.

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Das Spiel ist mittlerweile beendet, den Liveticker gibt es hier.

Match Score
1. FC Köln
Position: 1
Matchday 14 (1st Leg) |Sat, Nov 30, 2024 | 1:00 PM
2:2
RheinEnergieStadion | Attendance: 50.000
Referee: Sören Storks
Hannover 96
Position: 8
Match Timeline
Jan Thielmann (Linton Maina)
Substitution
89
Mark Uth (Dejan Ljubičić)
Substitution
89
86
Sei Muroya
Goal
85
Monju Momuluh (Sei Muroya)
Substitution
Damion Downs
Goal
81
Florian Kainz
Yellow Card
76
Florian Kainz (Luca Waldschmidt)
Substitution
71
Damion Downs (Julian Pauli)
Substitution
71
61
Fabian Kunze (Nicolò Tresoldi)
Substitution
54
Max Christiansen
Red Card
Tim Lemperle
Goal
48
43
Havard Nielsen
Yellow Card
25
Jessic Ngankam
Goal
Match Commentary
90′ + 6′
Der FC holt einen Punkt gegen Hannover. Da wäre mehr drin gewesen. Am kommenden Wochenende spielen die Kölner gegen Jahn Regensburg. Am Mittwoch steht das Pokalspiel an. Bis zum nächsten Mal.
90′ + 5′
Noch ein Freistoß für den FC zum Schluss. Leider ohne Erfolg. Das Spiel ist abgepfiffen.
90′ + 3′
Noch wenige Minuten. Der FC versucht nochmal alles.
90′ + 2′
Kainz nimmt einen Ball direkt und knallt ihn vors Tor. Downs kommt nicht richtig dran.
90′
4 Minuten Nachspielzeit.
89′
Substitution
Jan Thielmann
For Linton Maina
Auch Thielmann kommt.
89′
Substitution
Mark Uth
For Dejan Ljubičić
Uth kommt.
88′
Hübers klärt einen Freistoß aus dem Halbfeld.
86′
2:2
Goal for Hannover 96
Sei Muroya
Eigentor Kainz. Hübers drückt Kainz den Ball an die Brust. Der kann nicht mehr ausweichen.
85′
Substitution
Monju Momuluh
For Sei Muroya
Wechsel bei Hannover
81′
2:1
Goal for 1. FC Köln
Damion Downs
Maina geht nach einem Pass mit Tempo durch die Lücke, wird gefoult, bleibt aber kompakt und spielt den Ball scharf vor die Box. Downs steht da und schiebt ein…. HOFFENTLICH KEIN ABSEITS!
78′
Seit langem findet in der Kölner Hälfte mal wieder was statt. Nach der Ecke für Hannover geht es aber wieder zurück in die andere Hälfte.
76′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Florian Kainz
Kainz holt sich Gelb ab. Er geht mit gestrecktem Bein in den Zweikampf.
75′
Kainz zieht aus 18 Metern ab, der rauscht knapp am Giebel vorbei.
74′
Erneute Ecke von Maina. Die kommt vors Tor, wird aber von den 96er geklärt.
73′
Martel rückt offenbar mit in die Innenverteidigung. Kainz nimmt eine offensivere Rolle als Martel ein
71′
Substitution
Florian Kainz
For Luca Waldschmidt
Waldschmidt blieb einmal mehr ein wenig blass. Mal sehen, ob über Kainz mehr geht.
71′
Substitution
Damion Downs
For Julian Pauli
Das kommt etwas überraschend. Mal sehen, wie umgestellt wird.
69′
Bei Hannover gibt es keine Entlastung mehr nach der Roten Karte. Das Spiel hat was von einem Power-Play im Eishockey.
67′
Nach einer weiteren Ecke kommt Hübers zum Kopfball, vergibt aber.
66′
Die nächste Ecke von Pacarada. Kommt in die Box, wird aber geblockt.
64′
Wieder sind die Kölner da in der Box. Lemperle legt ab, Waldschmidt kommt nicht ran, Ljubicic schon, verfehlt aber.
63′
Die Kölner drücken nun auf den nächsten Treffer.
61′
Substitution
Fabian Kunze
For Nicolò Tresoldi
Leitl wechselt das erste Mal.
59′
Die nächste Ecke für den FC. Kurze Ecke auf Maina. Kein Ertrag für die Kölner.
59′
Der FC bekommt eine Ecke. Pacarada führt kurz aus. Waldschmidt versucht seine Glück, scheitert aber.
54′
Red Card
Red Card for Hannover 96
Max Christiansen
Christiansen bekommt Rot: Er geht mit gestrecktem Bein in Martels Schienbein. Das tut weh beim Zugucken. Absolut richtige Entscheidung. Auch, wenn er wohl den Ball treffen wollte.
53′
Abseits. Das war knapp.
51′
Martel trifft nach einem Freistoß. Aber Abseits. Doch das wird gecheckt.
48′
1:0
Goal for 1. FC Köln
Tim Lemperle
LEMPERLE!!!! Natürlich. Hübers leitet den Angriff mit einem langen Ball auf Pacarada ein. Der leitet von links weiter auf den Stürmer und der schiebt ganz souverän ein. COME ON FC!
46′
Weiter geht es. Keine Wechsel.
45′ + 2′
Halbzeit: Der FC liegt verdient zurück. Hannover macht von Beginn an mehr Druck, ist gefährlicher. Die Kölner sorgen zu selten für Entlastung.
45′
Es gibt zwei Minuten extra. Geht noch was?
43′
Yellow Card
Yellow Card for Hannover 96
Havard Nielsen
Boah. Da rutscht Nielsen aber ganz fies in Heintz.
39′
Heintz rettet in höchster Not. Leopold bringt von links eine Flanke, die wird unglücklich verlängert. Aus der zweiten Reihe zieht Nielsen ab. Heintz ist da und freut sich, als habe er ein Tor erzielt. Da wäre Schwäbe aber auch nicht mehr rangekommen.
36′
Martel mit einer feinen Einzelaktion in der generischen Box. Doch der Sechser legt den Ball in den Rücken von Waldschmidt.
35′
Heintz geht energisch gegen Ngankam vor, der will einen Elfmeter haben. Storks gibt ihn nicht.
34′
Martel sucht aus der Distanz den Abschluss, kein Problem für Zieler.
34′
Hannover hat bisher alle sieben Spiele nach einer Führung auch gewonnen. Mal sehen, wie es heute aussieht.
30′
Nach einem Zusammenstoß liegt Heintz auf dem Boden. Steht aber schon wieder.
27′
Lemperle macht Tempo über die linke Seite und bringt den Ball vor die Box. Ljubicic läuft stark rein, vergibt aber aus spitzen Winkel.
25′
1:1
Goal for Hannover 96
Jessic Ngankam
Da ist es passiert. Leopold bringt von der rechten Seite aus dem Halbfeld einen Freistoß. Ngankam schraubt sich in die Höhe und setzt sich einfach gegen Hübers durch. Schwäbe hat keine Chance.
22′
Der FC hat sich gefangen. Das Spiel ist deutlich offener.
19′
Auf der anderen Seite zieht Martel volley ab und verzieht kräftig.
18′
Pauli spielt einen Querpass im Zentrum. Der Ball landet bei Nielsen, der aus sechzehn Metern zentral abzieht. Aber kein Problem für Schwäbe.
15′
Martel erobert im Mittelfeld den Ball, spielt nach vorne auf Maina, der bringt die Kugel in den Sechszehner zu Lemperle. Lermperle wird gefoult und will den Elfer. Den muss man aber wohl nicht geben.
12′
Pacarada bringt den Ball vors Tor und Ngankam köpft aufs eigene Tor – aber leicht drüber.
12′
Erste Ecke Köln, mal sehen, was draus wird.
10′
Ljubicic treibt den Ball in Richtung Sechzehner. Kann eigentlich auf Maina ablegen, verpasst aber den richtigen Moment und läuft sich fest.
9′
Hannover drängt den FC ganz schön hinten rein.
8′
Die 96er versuchen es über rechts. Huseinbasic klärt.
6′
Ljubicic schickt Maina mit einem ganz starken Ball. Der Offensivspieler ist durch, scheitert aber an Zieler. Er stand offenbar auch im Abseits.
5′
Hannover macht zu Beginn ordentlich Druck.
3′
Freistoß aus dem linken Halbfeld von Leopold. Kann Martel klären.
1′
Anstoß in Köln: Der Ball rollt
Starting Lineup: 3-4-3
1
Schwäbe
24
Pauli
71
Substitution
Julian Pauli
Damion Downs
4
Hübers
3
Heintz
17
Paçarada
6
Martel
8
Huseinbašić
7
Ljubičić
89
Substitution
Dejan Ljubičić
Mark Uth
37
Maina
89
Substitution
Linton Maina
Jan Thielmann
9
Waldschmidt
71
Substitution
Luca Waldschmidt
Florian Kainz
19
Lemperle
48
Goal
Tim Lemperle
Substitutes
40
Jonas Urbig
TW
13
Mark Uth
89
Substitution
Dejan Ljubičić
Mark Uth
ST
29
Jan Thielmann
89
Substitution
Linton Maina
Jan Thielmann
RM
42
Damion Downs
81
Goal
Damion Downs
71
Substitution
Julian Pauli
Damion Downs
ST
18
Rasmus Carstensen
RV
47
Mathias Olesen
ZM
16
Marvin Obuz
RM
11
Florian Kainz
76
Yellow Card
Florian Kainz
71
Substitution
Luca Waldschmidt
Florian Kainz
OM
35
Max Finkgräfe
LV
Starting Lineup: 3-5-2
1
Zieler
23
Halstenberg
5
Neumann
2
Knight
20
Dehm
13
Christiansen
54
Red Card
Max Christiansen
8
Leopold
21
Muroya
86
Goal
Sei Muroya
85
Substitution
Sei Muroya
Monju Momuluh
16
Nielsen
43
Yellow Card
Havard Nielsen
19
Tresoldi
61
Substitution
Nicolò Tresoldi
Fabian Kunze
7
Ngankam
25
Goal
Jessic Ngankam
Substitutes
30
Leo Weinkauf
TW
17
Bartlomiej Wdowik
LV
6
Fabian Kunze
61
Substitution
Nicolò Tresoldi
Fabian Kunze
DM
10
Jannik Rochelt
LM
11
Hyun-ju Lee
OM
25
Lars Gindorf
OM
0
Andreas Voglsammer
ST
38
Monju Momuluh
85
Substitution
Sei Muroya
Monju Momuluh
RM
NA
Lukas Wallner
N/A

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Der FC im Umbruch?

Thielmann bekommt Konkurrenz

Christian Keller deutet eigene Vertragsverlängerung an

Christian Keller telefoniert
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Christian Keller deutet eigene Vertragsverlängerung an

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel über die Verträge der Spieler diskutiert und spekuliert. Aber auch der Kontrakt des Sportdirektors war zuletzt ein Thema. Dazu äußerte sich der 46-Jährige am Samstag: Christian Keller deutet Vertragsverlängerung an.

Wenige Wochen vor der Winterpause und dem nächsten Transferfenster wird obligatorisch über Verträge spekuliert. Zuletzt war aber auch der Kontrakt des Sportdirektors ein Thema rund um den 1. FC Köln: Christian Keller deutet am Samstag die eigene Vertragsverlängerung an.

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Nicht nur über die Verträge der Kölner Spieler wurde zuletzt viel diskutiert, auch der Kontrakt des Sportdirektors war ein Thema. Unter anderem wurde berichtet, dass der Vertrag des Sportchefs Ende Februar auslaufen würde, es noch keine Verlängerung gegeben habe. In den Boulevardmedien wurde spekuliert, ob Keller intern überhaupt noch Rückendeckung erhält. Natürlich wollte sich der 46-Jährige am Samstag im Vorfeld des Spiels der Geißböcke gegen Hannover nicht konkret zu der Vertragssituation äußern. Das tun die Kölner bekanntlich grundsätzlich nicht. Aber Keller deutete seinen Verbleib beim FC über den Februar hinaus an: „Ich kann nur sagen, dass ich länger in Köln sein werde, als das was spekuliert wird“, sagte der Sportdirektor. „Da freue ich mich drauf. Wir haben viel miteinander vor.“

Keller zu Lemperle, Ljubicic und Maina

Zu einer möglichen Unterschrift wollte der Sportdirektor ebenfalls nichts sagen, aber: „Ich bin ein Freund von einem Handschlagdeal. Dann gibt man sich ab und zu die Hand und sagt, man versucht es nochmal für einen gewissen Zeitraum“, sagte der Sportdirektor bei „Sky“. „Es gibt natürlich auch formelle Dinge, aber der Handschlag ist das Elementare. Und dann ist es für eine Organisation auch wichtig, dass nicht dauernd über die Situation der Verantwortlichen diskutiert wird.“ Klingt also so, als sei der Verbleib bereits ausgemacht, nur noch nicht formell festgelegt. Keller ist seit April 22 Sportdirektor des 1. FC Köln. Der Kölner Sportchef steht aufgrund einiger Transfers und Vertragssituationen bei vielen Fans in der Kritik. Nach der Krise im Oktober schien Keller bereits angezählt.

Doch der Sportdirektor wurde am Samstag auch nach den Verträgen von Tim Lemperle, Dejan Ljubicic und Linton Maina gefragt. Alle drei Leistungsträger haben nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Bekanntlich wurde zuletzt heftig über einen Abgang von Lemperle spekuliert. „Es sind wichtige Spieler, die ich mir sehr gerne und sehr gut längerfristig im FC-Trikot vorstellen mag und ich denke, dass die Spieler da auch nicht abgeneigt sind“, so Keller. Zu der Zukunft seiner Keeper wollte sich der Sportdirektor nicht konkret äußern. „Wir freuen uns total, dass wir zwei so gute Torhüter haben. Marvin macht es sehr gut, Jonas hat es in der Phase bis Marvin reinkam auch gut gemacht“, so Keller. „Wir freuen uns, dass die beiden sich batteln und da geht es nach dem Leistungsprinzip.“


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Trainingslager: Costa del Sol

Ändert die Qual der Wahl die Startelf? So könnte der FC gegen Hannover starten

Jubel beim 1. FC Köln
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Ändert die Qual der Wahl die Startelf? So könnte der FC gegen Hannover starten

Am Samstagmittag empfängt der FC Hannover 96 im eigenen Stadion. Nachdem die Dreierkette den Kölnern mehr Stabilität verliehen hat, wird es sicherlich keine große Änderung bei der Ausrichtung geben. Aber möglicherweise gibt es personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten.

Vier Pflichtspielsiege bieten eigentlich wenig Anlass für große Veränderungen. Zumindest taktisch scheint FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft gefunden zu haben beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten.

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Zu Beginn der Saison überzeugte der FC durch eine Offensivwucht, fuhr aber nur bedingt gute Ergebnisse ein, seit einigen Wochen ist der Fußball der Kölner wohl eher ergebnisorientiert. Die Kölner konzentrieren sich auf eine kompakte Defensive. Das geht offensichtlich zu Lasten der Angriffsbemühungen, bringt aber Punkte und auf die kommt es am Ende an. „Wir ordnen die Sachen sehr kritisch ein. Es war einiges gut, aber auch einiges verbesserungswürdig. Es geht am Ende aber ums Ergebnis“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag auf der PK. „Da haben wir offensichtlich viel richtig gemacht. Es muss aber noch einiges eingeschliffen werden.“ Grundsätzlich soll die Null wohl stehen, doch der Trainer will mittelfristig auch wieder einen attraktiveren Fußball spielen.

Überraschung auf rechts?

Am Samstag wird es aber auf Leidenschaft und Kampf ankommen, hatte der Trainer angekündigt. Nur so könne sein Team bestehen. Wie konkret dieses Team aber aussehen wird, ließ Struber erwartungsgemäß offen. Der Trainer kündigte nur an, dass bis auf Jacob Christensen alle Spieler fit seien. Selbst Luca Kilian könne acht Monate nach seinem Kreuzbandriss „theoretisch zum Kader“ gehören. Doch dürfte das indes noch unwahrscheinlich sein. Die Dreierkette für die Startelf steht mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli jedenfalls. Auf der linken Seite dürfte einmal mehr Leart Pacarada berücksichtigt werden, Max Finkgräfe wird wohl wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. Die rechte Seite scheint da schon spannender zu werden. In der vergangenen Woche spielte Dejan Ljubicic für Jan Thielmann auf der rechten Seite.

Doch auch der Österreicher wusste nicht so recht zu überzeugen, auch wenn er das Tor von Tim Lemperle vorbereitete. Möglicherweise spielt Ljubicic auch wieder ein wenig zentraler, etwa für den zuletzt schwachen Luca Waldschmidt, dann wäre auf der rechten Seite vielleicht auch mal Platz für Marvin Obuz. Immerhin hatte der Kölner Trainer das Eigengewächs zuletzt mehrfach gelobt. In der Offensive werden wohl wieder Tim Lemperle und Linton Maina agieren. Möglicherweise mit Ljubicic, vielleicht aber auch mit Waldschmidt oder Damion Downs. Nur ganz sicher nicht mit Mark Uth. Der Porzer soll langsam an die erste Elf herangeführt werden.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 11:45 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Torgefahr, Chancenverwertung und Defensivarbeit: So haben sich die Zahlen durch die Systemumstellung verändert

Die Spieler des 1. FC Köln
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Torgefahr, Chancenverwertung und Defensivarbeit: So haben sich die Zahlen durch die Systemumstellung verändert

Nach den teils vogelwilden Auftritten zu Saisonbeginn scheint sich der FC in der Defensive stabilisiert zu haben. Die Systemumstellung ist wohl ein Grund für die Entwicklung. Aber ganz sicher nicht der einzige. Ein Blick auf die Statistik zeigt: So sehr hat sich das Spiel des 1. FC Köln wirklich verändert.

Die Kölner Defensive steht tiefer als noch zu Saisonbeginn, der FC hat an Offensivkraft verloren. Grund dafür soll die Umstellung auf die Dreierkette sein. Ein Blick auf die Zahlen macht deutlich: So sehr hat sich das Spiel des 1. FC Köln wirklich verändert

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Zehn Spiele, zwölf Zähler und 22:20 Tore waren genug, um den FC im Oktober in die erste Krise der Saison zu stürzen. Kritik an Trainer, Sportdirektor der Mannschaft, heftige Wellen. Vier Spiele, vier Siege und alle vier ohne Gegentor später hat sich das Dunkel über dem Geißbockheim aufgeklärt, der FC bewegt sich wieder in ruhigeren Fahrgewässern. „Wir sind happy, dass die letzten Spiele so gelaufen sind, gleichzeitig ist das aber alles schon wieder Vergangenheit und wir wissen, was für eine Aufgabe am Samstag auf uns zukommt“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber mahnend. „Da gilt es einmal mehr, es wieder unter Beweis zu stellen. Wir dürfen uns nicht auf irgendetwas ausruhen. Es fällt nichts vom Himmel. Man muss sich in der Liga alles eisern erarbeiten.“ Diese Arbeit hat den Kölnern und speziell auch dem Trainer zuletzt ein wenig Luft geschafft.

Der FC lässt in der Defensive nur sehr wenig zu

Und diese Erfolgsserie ist in der öffentlichen Wahrnehmung auch mit den Umstellungen auf eine Dreierkette und auf mehr Erfahrung auf dem Platz sehr eng verknüpft. „Als Fußballtrainer trifft man jeden Tag Entscheidungen. Und dann ist es natürlich wichtig, dass diese Entscheidungen öfter sitzen als wenn nicht. Und die haben jetzt gesessen und in mehrfacher Hinsicht die Mannschaft unterstützt. Von daher sind wir alle froh, dass es diese Stabilität gebracht hat. Die war notwendig“, erklärte der Coach. „Man hat ja nicht mehr zusehen können, wie viele Tore wir am Ende des Tages bekommen haben.“ Tatsächlich ist der Sprung von einem Extrem ins nächste erstaunlich. Zu Saisonbeginn wurde der Chancenwucher kritisiert und die löchrige Defensive angemahnt, vier Wochen später wird die Abwehr gefeiert und man wünscht sich einen Chancenwucher, denn die richtig guten Möglichkeiten sind eher die Ausnahme.

So sprach auch Thomas Kessler davon, dass man zu Saisonbeginn eine gewisse Gier Tore zu schießen gespürt habe. „Wenn ich die Jungs jetzt zuletzt nach dem Spiel in der Kabine beobachtet habe, ist die Freude riesig und die Haltung da, einfach zu Null spielen zu wollen“, sagte der ehemalige Keeper. „Die Mannschaft hat verstanden, dass wir nicht in jedem Spiel in der Lage sind fünf, sechs, sieben Tore zu schießen, sondern am Ende es auch hilft, wenn wir eins schießen und den Laden hinten dicht halten.“ Und das gelingt dem FC tatsächlich. Wie ein Blick in die Statistik an simplen Beispielen verdeutlich. In den ersten zehn Ligaspielen ließ die Kölner defensive genau 100 Schüsse zu, davon 47 aufs Tor. Der Schnitt von zehn Torschüssen und fünf aufs Tor pro Spiel war damals schon Bestwert in der Liga. Doch nach der Umstellung haben die Geißböcke diesen noch einmal getoppt. Zuletzt ließ der FC nur noch 22 Schüsse zu, also sieben im Schnitt und nur noch zwei kamen pro Spiel direkt aufs Tor.

Die Qualität der Chancen hat deutlich nachgelassen

Aus den wenigen Torschüssen machten die Kölner Gegner allerdings erstaunlich viel. Im Schnitt war jeder fünfte Torabschluss und weniger als jeder dritte aufs Tor auch ein Treffer. In den vergangenen drei Begegnungen fiel bei 22 Versuchen bekanntlich kein Treffer, Marvin Schwäbe hielt den Kasten sauber. Das liegt aber sicher nicht nur an der Umstellung an sich. Sicherlich hängt die gute Defensivarbeit auch mit der Qualität der Gegner zusammen. Aber eben nicht nur. Der FC steht deutlich tiefer als noch zu Beginn der Saison. Der Hauptgrund, warum die Geißböcke bei Kontern nicht mehr so anfällig sind. Die Kölner pressen nicht mehr so hoch und kommen auch nicht mehr auf so viele Balleroberungen wie noch in den ersten zehn Spielen. Allerdings ist der Unterschied mit einem Schnitt von 18 Balleroberungen pro Spiel zu 15 nicht so auffallend.

Vor allem fällt aber auf, dass das Offensivspiel nicht mehr ins Rollen kommt. Der FC suchte vor der Umstellung 20 Mal pro Spiel den Abschluss, nun sind es 15 Mal. Aus den 200 Abschlüssen im ersten Saisondrittel resultierten 22 Treffer, der FC war also grob mit jedem zehnten Abschluss erfolgreich. In den vergangenen drei Begegnungen brauchten die Kölner etwas mehr als 15 Versuche, um zu treffen. Nur zwei Teams weisen einen schlechteren Wert auf. Und das liegt sicherlich auch an der Qualität der Chancen. Der xGoals-Wert ist in den vergangenen Wochen ebenfalls nicht mehr so hoch, wie noch in den ersten zehn Spielen (im Schnitt 1,5 : 2,5). Dabei haben die Kölner nun deutlich mehr Ballbesitz als noch zu Beginn den Spielzeit. Gegen Preußen 57, gegen Fürth 70 und gegen Berlin 55 Prozent. Ein Zeichen dafür, dass die Gegner sich gegen den FC eher auf die Defensive konzentriert haben, als beispielsweise Düsseldorf oder Karlsruhe.

Und so überrascht es nicht, dass die Spielweise des Gegners ebenfalls einen sehr großen Einfluss auf die positive Entwicklung in der Defensive und die Schwierigkeiten in der Offensive. Vielleicht sogar einen deutlich größeren.


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Trainingslager: Costa del Sol

Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?