Martel: „Das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war“

Eric Martel vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » Featured » Seite 296

Martel: „Das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war“

Der 1. FC Köln spielte im Kölner Stadion am Samstagmittag 2:2 gegen Hannover 96. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Linton Maina und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Hannover-Spiel.

Am Samstag fuhr der FC gegen Hannover einen Punkt ein. Das Team von Gerhard Struber ging durch einen Treffer von Tim Lemperle in Führung, vergab allerdings durch ein Eigentor von Florian Kainz am Ende noch die Führung. Der FC steht nun auf Tabellenplatz sechs. Dennoch fehlt momentan nur ein Punkt auf Platz zwei für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Hannover-Spiel.

So ist immer wieder der Fußball. Dann muss man das auch so akzeptieren. Wir haben viel investiert und waren in der zweiten Halbzeit dominant. Wir haben uns immer wieder in deren Hälfte festgespielt, haben Chancen herausgespielt. Diese Führung war auf den zweiten Pfosten exzellent. Wir haben Dinge gesehen, die wir trainieren und leben die Automatismen immer mehr und mehr. Sie haben sich dann auch belohnt und dann bekommst du am Ende das Gegentor über so einen Weg, das ist natürlich bitter. Wir haben heute Punkte verschenkt. 

Das war unglücklich. Wir müssen vorher seriöser unterwegs sein. Wir haben den Ball zu leicht weggegeben, da hätte man ein bisschen seriöser sein können. Am Ende kommt dann so eine Flanke zu Stande. Dass das dann mit einem Slapstick-Moment endet, das passiert im Fußball. Unglückliche Kettenreaktion.
Wir haben gesehen, dass der Gegner in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe war. Wir haben beide viel investiert. Das war ein Stück weit ein Abnutzungskampf. Doch war es ein Gegner, bei dem wir gesehen haben, es ist ein Kandidat für mehr. Wir sind mindestens auf Augenhöhe gewesen. Aus meiner Sicht war es eine unnötige, gefühlte Niederlage, die nicht hätte passieren dürfen. 

Wir werden viel unternehmen, um Punkte mit heim zu nehmen. Wir hoffen, dass es am Ende besser aussieht als heute.

Gerhard Struber

Eric Martel vom 1. FC Köln
Eric Martel vom 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Bewertet die FC-Profis

Es ärgert mich, weil wir so lange in Überzahl spielen, das Spiel drehen und gut im Spiel sind und wie oft den Gegner wieder stark machen, mit unseren eigenen Fehlern. So viele Spieler von Hannover kenne ich leider nicht mehr. Ich habe mit zwei, drei zusammen gespielt. Natürlich ist es was besonderes. Es ist ein Topspiel gewesen. Wir wären gerne weiter oben dran geblieben, sind wir immer noch, aber wir hätten einen Riesensprung gemacht und das ärgert mich eigentlich am meisten heute.
In der Tabelle ist es ziemlich eng da oben. Die Gegner haben alle verstanden, dass wir jetzt langsam da sind und die Liga ein bisschen verstanden haben. Trotzdem musst du einfach solche Spiele ziehen, um dann am Ende das Ziel zu verfolgen, das wir haben. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein. Und wir wollen noch so viele Punkte holen, wie es nur geht.

Es ist nicht nur mein Wunsch aufzusteigen. Es ist der Wunsch der ganzen Stadt, das ist unser Ziel, das wollen wir. Wir sind nicht umsonst mit da oben dabei. Nicht umsonst sind so viele geblieben. Ich glaube, das ist der Traum der ganzen Stadt.

Zu seinem möglichen Verbleib in Köln: Wir haben noch keine Gespräche geführt. Wir warten die Situation ab. Das sieht nicht schlecht aus, deswegen konzentrieren wir uns einfach weiter und gucken Spiel für Spiel.

Linton Maina

Es tut extrem weh. Nach der roten Karte hatten wir das Spiel eigentlich im Griff, machen dann sogar das 2:1. Haben dann sogar einen Mann Überzahl und kassieren dann das sehr unglückliche Tor. Deswegen ärgert es einen extrem. 

Zu seinem Abseits-Tor: Ich hatte natürlich das Gefühl, dass ich nicht im Abseits war, das war wahrscheinlich wieder der Schuh, der zu groß war. So ist das eben mit dem Video-Schiedsrichter. Nichts desto trotz haben wir weitergespielt und das 2:1 gemacht. 

Es war ein ziemlich ausgeglichenes Spiel . Hannover ist durch den Standard in Führung gegangen, trotzdem hatten sie nicht viele Torchancen. Wir hatten auch die ein oder andere Torchance. Wir haben es nicht geschafft, die zweiten Bälle aufzusammeln, die Hannover dann immer lang reingespielt hat. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass wir noch mal eine Schippe drauflegen müssen. Das haben wir dann auch gemacht. Haben ein schnelles 1:1 geschossen. Dann kam das 2:1 in Überzahl. Am Ende des Tages haben wir aber leider nicht die drei Punkte mitgenommen. 

Zum Eigentor von Florian Kainz: Er wird da genau von Hübi angeschossen. Das ist natürlich bitter und unglücklich, da kann er nichts machen.

Eric Martel

Wenn man den Spielverlauf betrachtet, muss man schon sagen, dass es okay war das 2:2. Wenn man sich die erste Hälfte ansieht, da waren wir die klar bessere Mannschaft, wir hatten die besseren Torchancen, Köln hatte nichts. Ich glaube, dass wir mit einem Tor mehr in die Pause gehen müssen. Die zweite Halbzeit beginnt denkbar ungünstig für uns mit dem 1:1. Dann kriegst du eine rote Karte und gehst in Rückstand. Dann das Ding nochmal zu drehen, Kompliment an die Jungs. 

Hannover-Coach Stefan Leitl

 Ein Sieg fühlt sich natürlich noch einmal anders an. Aufgrund des Spielverlaufs, mit dem 1:1, der Roten Karte, der FC hat es auf den Kopf gestellt. Und dann hinten raus mit zehn Mann in Köln den Ausgleich zu machen, das ist in Ordnung, aber das ist kein Sieg. Es war ein Stück weit ein Willensspiel. Gerade in der ersten Hälfte hat man gesehen, dass uns das System gut tun kann.  Die Rote Karte muss man ein Stück weit akzeptieren.

Ron-Robert Zieler, Torwart Hannover 96

Spielbericht FC gegen Hannover

Keller über seine Zukunft

Vier Treffer, Rote Karte, Eigentor – FC verpasst möglichen Sieg gegen Hannover

Eric Martel beim 1. FC Köln gegen Hannover
, , ,
Startseite » Featured » Seite 296

Vier Treffer, Rote Karte, Eigentor – FC verpasst möglichen Sieg gegen Hannover

Der FC hat den fünften Pflichtspielsieg verpasst. Der 1. FC Köln spielt gegen Hannover 96 2:2. Und das in Überzahl und trotz später Führung. Der FC verfehlt damit auch den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz.

Der 1. FC Köln spielt gegen Hannover 96 2:2 und verpasst damit sowohl den fünften Pflichtspielsieg in Serie als auch den Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Die Führung von Jessic Ngankam drehten Tim Lemperle und Damion Downs, bevor Florian Kainz ins eigene Tor traf. Max Christiansen hatte im zweiten Abschnitt die Rote Karte gesehen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


FC-Trainer Gerhard Struber sah nach dem 1:0-Erfolg über Preußen Münster keinen Grund, die taktische Formation und die Startelf umzubauen. Doch die Kölner taten sich von Beginn an schwer. Auch, weil Hannover ganz anders mitspielte als die Gegner der vergangenen Wochen. Den Niedersachsen gehörten die ersten Minuten, die 96er spielten sich fest und der FC setzt auf Konter. Unter anderem schickte Dejan Ljubicic Mitspieler Linton Maina, der alleine auf den gebürtigen Kölner Ron-Robert Zieler zulief, aber im Eins-gegen-eins scheiterte. Maina hatte wohl ohnehin im Abseits gestanden. Ljubicic gehörte auch die nächste Aktion. Der Österreicher trieb die Kugel durchs Zentrum und ging mit Tempo auf die letzte Kette zu, doch verpasste den entscheidenden Moment für ein Abspiel auf Maina und lief sich fest (11.).

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Lemperle trifft, Christiansen sieht Rot

Für die größte Gefahr auf der anderen Seite sorgte zunächst ein Fehlpass von Julian Pauli. Der Youngster legte die Kugel im eigenen Defensivdrittel auf Håvard Nielsen ab, der suchte aus 17 Metern den Abschluss, fand aber in Marvin Schwäbe seinen Meister (18.). Jessic Nagnkam machte es wenige Minuten später deutlich besser. Nach einem harmlosen Zweikampf bekam Hannover einen Freistoß aus dem Halbfeld. Den brachte Enzo Leopold genau in die Box, Ngankam stieg hoch und nickte zur Führung ein (25.). Beinahe hätte der FC die richtige Antwort gegeben, Tim Lemperle trieb die Kugel über die linke Seite, brachte eine scharfe Hereingabe und Ljubicic rutschte in den Ball, doch traf aus spitzem Winkel nicht (28.). Doch der Gast blieb gefährlicher. Unter anderem kam erneut Nielsen aus wenigen Metern zum Abschluss, doch Dominique Heintz rettete für den geschlagenen Schwäbe (39.). Es ging mit dem knappen und verdienten Rückstand in die Kabine.

Der FC erwischte dafür einen guten Einsatnd nach Wiederanpfiff. Timo Hübers spielte Leart Pacarada auf der linken Seite an, der leitete die Kugel direkt weiter auf Lemperle und der Kölner Top-Torjäger schob aus spitzem Winkel souverän ein (48.). Und der FC setzte nach. Nach einem Freistoß von der linken Seite, landete der Ball über Umwege vor den Füßen von Eric Martel, der Sechser schob ein, stand aber im Abseits. Auch die nächste Aktion gehörte dem U21-Nationalspieler. Max Christiansen ging bei einem Zweikampf mit gestrecktem Bein in Martel, traf den Sechser auf dem Schienbein. Schiedsrichter Storks zeigte zurecht Rot. Der FC machte in Überzahl weiter Druck. Unter anderem vergab Ljubicic nach Anspiel von Lemperle aus acht Metern (65.). Hübers köpfte einen Ball nach einer Ecke neben die Kiste (67.).

Downs dreht den Spielstand, Kainz trifft ins eigene Tor

Auch der gerade erst eingewechselte Florian Kainz hatte es auf dem Fuß. Der Ex-Kapitän bekam die Kugel von Ljubicic auf 16 Metern vorgelegt, doch die Kugel rauschte am Giebel vorbei (75.). Der FC drückte auf den Treffer. Und bekam ihn. Linton Maina nahm auf der linken Seite Tempo auf, fand die Lücke und konnte selbst mit einem Foul nicht gestoppt werden. Der 25-Jährige legte die Kugel an den langen Pfosten, dort lauerte Downs und schob ein (81.). Doch die Freude währte nicht lange. Nach einer Flanke von Muroya verlängerte Hübers den Ball unglücklich an die Brust von Kainz, der ins eigene Tor traf (86.). Der FC machte noch einmal Druck, ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr. Köln empfängt am kommenden Mittwoch Hertha BSC zum Pokal-Achtelfinale (Liveticker auf come-on-fc.com), bevor am Sonntag das Auswärtsspiel gegen Regensburg ansteht.


FC: Schwäbe – Heintz, Hübers, Pauli (71. Kainz) – Pacarada, Martel, Huseinbasic, Ljubicic – Lemperle, Waldschmidt (71. Downs), Maina Tore: 0:1 Ngankam (25.), 1:1 Lemperle (48.), 2:1 Downs (81.), 2:2 Kainz (ET, 86.) – Rote Karte: Christiansen


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Liveticker 1. FC Köln – Hannover 96: Köln spielt nach Eigentor 2:2

Liveticker 1. FC Köln
, ,
Startseite » Featured » Seite 296

Liveticker 1. FC Köln – Hannover 96: Köln spielt nach Eigentor 2:2

Mit vier Pflichtspielsiegen in Folge lag der FC vor dem Spiel auf dem fünften Tabellenplatz. Am Samstagmittag erwarteten die Geißböcke Hannover 96 im Kölner Stadion. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Hannover 96.

Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen Hannover 96.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Das Spiel ist mittlerweile beendet, den Liveticker gibt es hier.

Match Score
1. FC Köln
Position: 1
Matchday 14 (1st Leg) |Sat, Nov 30, 2024 | 1:00 PM
2:2
RheinEnergieStadion | Attendance: 50.000
Referee: Sören Storks
Hannover 96
Position: 8
Match Timeline
Jan Thielmann (Linton Maina)
Substitution
89
Mark Uth (Dejan Ljubičić)
Substitution
89
86
Sei Muroya
Goal
85
Monju Momuluh (Sei Muroya)
Substitution
Damion Downs
Goal
81
Florian Kainz
Yellow Card
76
Florian Kainz (Luca Waldschmidt)
Substitution
71
Damion Downs (Julian Pauli)
Substitution
71
61
Fabian Kunze (Nicolò Tresoldi)
Substitution
54
Max Christiansen
Red Card
Tim Lemperle
Goal
48
43
Havard Nielsen
Yellow Card
25
Jessic Ngankam
Goal
Match Commentary
90′ + 6′
Der FC holt einen Punkt gegen Hannover. Da wäre mehr drin gewesen. Am kommenden Wochenende spielen die Kölner gegen Jahn Regensburg. Am Mittwoch steht das Pokalspiel an. Bis zum nächsten Mal.
90′ + 5′
Noch ein Freistoß für den FC zum Schluss. Leider ohne Erfolg. Das Spiel ist abgepfiffen.
90′ + 3′
Noch wenige Minuten. Der FC versucht nochmal alles.
90′ + 2′
Kainz nimmt einen Ball direkt und knallt ihn vors Tor. Downs kommt nicht richtig dran.
90′
4 Minuten Nachspielzeit.
89′
Substitution
Jan Thielmann
For Linton Maina
Auch Thielmann kommt.
89′
Substitution
Mark Uth
For Dejan Ljubičić
Uth kommt.
88′
Hübers klärt einen Freistoß aus dem Halbfeld.
86′
2:2
Goal for Hannover 96
Sei Muroya
Eigentor Kainz. Hübers drückt Kainz den Ball an die Brust. Der kann nicht mehr ausweichen.
85′
Substitution
Monju Momuluh
For Sei Muroya
Wechsel bei Hannover
81′
2:1
Goal for 1. FC Köln
Damion Downs
Maina geht nach einem Pass mit Tempo durch die Lücke, wird gefoult, bleibt aber kompakt und spielt den Ball scharf vor die Box. Downs steht da und schiebt ein…. HOFFENTLICH KEIN ABSEITS!
78′
Seit langem findet in der Kölner Hälfte mal wieder was statt. Nach der Ecke für Hannover geht es aber wieder zurück in die andere Hälfte.
76′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Florian Kainz
Kainz holt sich Gelb ab. Er geht mit gestrecktem Bein in den Zweikampf.
75′
Kainz zieht aus 18 Metern ab, der rauscht knapp am Giebel vorbei.
74′
Erneute Ecke von Maina. Die kommt vors Tor, wird aber von den 96er geklärt.
73′
Martel rückt offenbar mit in die Innenverteidigung. Kainz nimmt eine offensivere Rolle als Martel ein
71′
Substitution
Florian Kainz
For Luca Waldschmidt
Waldschmidt blieb einmal mehr ein wenig blass. Mal sehen, ob über Kainz mehr geht.
71′
Substitution
Damion Downs
For Julian Pauli
Das kommt etwas überraschend. Mal sehen, wie umgestellt wird.
69′
Bei Hannover gibt es keine Entlastung mehr nach der Roten Karte. Das Spiel hat was von einem Power-Play im Eishockey.
67′
Nach einer weiteren Ecke kommt Hübers zum Kopfball, vergibt aber.
66′
Die nächste Ecke von Pacarada. Kommt in die Box, wird aber geblockt.
64′
Wieder sind die Kölner da in der Box. Lemperle legt ab, Waldschmidt kommt nicht ran, Ljubicic schon, verfehlt aber.
63′
Die Kölner drücken nun auf den nächsten Treffer.
61′
Substitution
Fabian Kunze
For Nicolò Tresoldi
Leitl wechselt das erste Mal.
59′
Die nächste Ecke für den FC. Kurze Ecke auf Maina. Kein Ertrag für die Kölner.
59′
Der FC bekommt eine Ecke. Pacarada führt kurz aus. Waldschmidt versucht seine Glück, scheitert aber.
54′
Red Card
Red Card for Hannover 96
Max Christiansen
Christiansen bekommt Rot: Er geht mit gestrecktem Bein in Martels Schienbein. Das tut weh beim Zugucken. Absolut richtige Entscheidung. Auch, wenn er wohl den Ball treffen wollte.
53′
Abseits. Das war knapp.
51′
Martel trifft nach einem Freistoß. Aber Abseits. Doch das wird gecheckt.
48′
1:0
Goal for 1. FC Köln
Tim Lemperle
LEMPERLE!!!! Natürlich. Hübers leitet den Angriff mit einem langen Ball auf Pacarada ein. Der leitet von links weiter auf den Stürmer und der schiebt ganz souverän ein. COME ON FC!
46′
Weiter geht es. Keine Wechsel.
45′ + 2′
Halbzeit: Der FC liegt verdient zurück. Hannover macht von Beginn an mehr Druck, ist gefährlicher. Die Kölner sorgen zu selten für Entlastung.
45′
Es gibt zwei Minuten extra. Geht noch was?
43′
Yellow Card
Yellow Card for Hannover 96
Havard Nielsen
Boah. Da rutscht Nielsen aber ganz fies in Heintz.
39′
Heintz rettet in höchster Not. Leopold bringt von links eine Flanke, die wird unglücklich verlängert. Aus der zweiten Reihe zieht Nielsen ab. Heintz ist da und freut sich, als habe er ein Tor erzielt. Da wäre Schwäbe aber auch nicht mehr rangekommen.
36′
Martel mit einer feinen Einzelaktion in der generischen Box. Doch der Sechser legt den Ball in den Rücken von Waldschmidt.
35′
Heintz geht energisch gegen Ngankam vor, der will einen Elfmeter haben. Storks gibt ihn nicht.
34′
Martel sucht aus der Distanz den Abschluss, kein Problem für Zieler.
34′
Hannover hat bisher alle sieben Spiele nach einer Führung auch gewonnen. Mal sehen, wie es heute aussieht.
30′
Nach einem Zusammenstoß liegt Heintz auf dem Boden. Steht aber schon wieder.
27′
Lemperle macht Tempo über die linke Seite und bringt den Ball vor die Box. Ljubicic läuft stark rein, vergibt aber aus spitzen Winkel.
25′
1:1
Goal for Hannover 96
Jessic Ngankam
Da ist es passiert. Leopold bringt von der rechten Seite aus dem Halbfeld einen Freistoß. Ngankam schraubt sich in die Höhe und setzt sich einfach gegen Hübers durch. Schwäbe hat keine Chance.
22′
Der FC hat sich gefangen. Das Spiel ist deutlich offener.
19′
Auf der anderen Seite zieht Martel volley ab und verzieht kräftig.
18′
Pauli spielt einen Querpass im Zentrum. Der Ball landet bei Nielsen, der aus sechzehn Metern zentral abzieht. Aber kein Problem für Schwäbe.
15′
Martel erobert im Mittelfeld den Ball, spielt nach vorne auf Maina, der bringt die Kugel in den Sechszehner zu Lemperle. Lermperle wird gefoult und will den Elfer. Den muss man aber wohl nicht geben.
12′
Pacarada bringt den Ball vors Tor und Ngankam köpft aufs eigene Tor – aber leicht drüber.
12′
Erste Ecke Köln, mal sehen, was draus wird.
10′
Ljubicic treibt den Ball in Richtung Sechzehner. Kann eigentlich auf Maina ablegen, verpasst aber den richtigen Moment und läuft sich fest.
9′
Hannover drängt den FC ganz schön hinten rein.
8′
Die 96er versuchen es über rechts. Huseinbasic klärt.
6′
Ljubicic schickt Maina mit einem ganz starken Ball. Der Offensivspieler ist durch, scheitert aber an Zieler. Er stand offenbar auch im Abseits.
5′
Hannover macht zu Beginn ordentlich Druck.
3′
Freistoß aus dem linken Halbfeld von Leopold. Kann Martel klären.
1′
Anstoß in Köln: Der Ball rollt
Starting Lineup: 3-4-3
1
Schwäbe
24
Pauli
71
Substitution
Julian Pauli
Damion Downs
4
Hübers
3
Heintz
17
Paçarada
6
Martel
8
Huseinbašić
7
Ljubičić
89
Substitution
Dejan Ljubičić
Mark Uth
37
Maina
89
Substitution
Linton Maina
Jan Thielmann
9
Waldschmidt
71
Substitution
Luca Waldschmidt
Florian Kainz
19
Lemperle
48
Goal
Tim Lemperle
Substitutes
40
Jonas Urbig
TW
13
Mark Uth
89
Substitution
Dejan Ljubičić
Mark Uth
ST
29
Jan Thielmann
89
Substitution
Linton Maina
Jan Thielmann
RM
42
Damion Downs
81
Goal
Damion Downs
71
Substitution
Julian Pauli
Damion Downs
ST
18
Rasmus Carstensen
RV
47
Mathias Olesen
ZM
16
Marvin Obuz
RM
11
Florian Kainz
76
Yellow Card
Florian Kainz
71
Substitution
Luca Waldschmidt
Florian Kainz
OM
35
Max Finkgräfe
LV
Starting Lineup: 3-5-2
1
Zieler
23
Halstenberg
5
Neumann
2
Knight
20
Dehm
13
Christiansen
54
Red Card
Max Christiansen
8
Leopold
21
Muroya
86
Goal
Sei Muroya
85
Substitution
Sei Muroya
Monju Momuluh
16
Nielsen
43
Yellow Card
Havard Nielsen
19
Tresoldi
61
Substitution
Nicolò Tresoldi
Fabian Kunze
7
Ngankam
25
Goal
Jessic Ngankam
Substitutes
30
Leo Weinkauf
TW
17
Bartlomiej Wdowik
LV
6
Fabian Kunze
61
Substitution
Nicolò Tresoldi
Fabian Kunze
DM
10
Jannik Rochelt
LM
11
Hyun-ju Lee
OM
25
Lars Gindorf
OM
0
Andreas Voglsammer
ST
38
Monju Momuluh
85
Substitution
Sei Muroya
Monju Momuluh
RM
NA
Lukas Wallner
N/A

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Der FC im Umbruch?

Thielmann bekommt Konkurrenz

Christian Keller deutet eigene Vertragsverlängerung an

Christian Keller telefoniert
, ,
Startseite » Featured » Seite 296

Christian Keller deutet eigene Vertragsverlängerung an

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel über die Verträge der Spieler diskutiert und spekuliert. Aber auch der Kontrakt des Sportdirektors war zuletzt ein Thema. Dazu äußerte sich der 46-Jährige am Samstag: Christian Keller deutet Vertragsverlängerung an.

Wenige Wochen vor der Winterpause und dem nächsten Transferfenster wird obligatorisch über Verträge spekuliert. Zuletzt war aber auch der Kontrakt des Sportdirektors ein Thema rund um den 1. FC Köln: Christian Keller deutet am Samstag die eigene Vertragsverlängerung an.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Nicht nur über die Verträge der Kölner Spieler wurde zuletzt viel diskutiert, auch der Kontrakt des Sportdirektors war ein Thema. Unter anderem wurde berichtet, dass der Vertrag des Sportchefs Ende Februar auslaufen würde, es noch keine Verlängerung gegeben habe. In den Boulevardmedien wurde spekuliert, ob Keller intern überhaupt noch Rückendeckung erhält. Natürlich wollte sich der 46-Jährige am Samstag im Vorfeld des Spiels der Geißböcke gegen Hannover nicht konkret zu der Vertragssituation äußern. Das tun die Kölner bekanntlich grundsätzlich nicht. Aber Keller deutete seinen Verbleib beim FC über den Februar hinaus an: „Ich kann nur sagen, dass ich länger in Köln sein werde, als das was spekuliert wird“, sagte der Sportdirektor. „Da freue ich mich drauf. Wir haben viel miteinander vor.“

Keller zu Lemperle, Ljubicic und Maina

Zu einer möglichen Unterschrift wollte der Sportdirektor ebenfalls nichts sagen, aber: „Ich bin ein Freund von einem Handschlagdeal. Dann gibt man sich ab und zu die Hand und sagt, man versucht es nochmal für einen gewissen Zeitraum“, sagte der Sportdirektor bei „Sky“. „Es gibt natürlich auch formelle Dinge, aber der Handschlag ist das Elementare. Und dann ist es für eine Organisation auch wichtig, dass nicht dauernd über die Situation der Verantwortlichen diskutiert wird.“ Klingt also so, als sei der Verbleib bereits ausgemacht, nur noch nicht formell festgelegt. Keller ist seit April 22 Sportdirektor des 1. FC Köln. Der Kölner Sportchef steht aufgrund einiger Transfers und Vertragssituationen bei vielen Fans in der Kritik. Nach der Krise im Oktober schien Keller bereits angezählt.

Doch der Sportdirektor wurde am Samstag auch nach den Verträgen von Tim Lemperle, Dejan Ljubicic und Linton Maina gefragt. Alle drei Leistungsträger haben nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Bekanntlich wurde zuletzt heftig über einen Abgang von Lemperle spekuliert. „Es sind wichtige Spieler, die ich mir sehr gerne und sehr gut längerfristig im FC-Trikot vorstellen mag und ich denke, dass die Spieler da auch nicht abgeneigt sind“, so Keller. Zu der Zukunft seiner Keeper wollte sich der Sportdirektor nicht konkret äußern. „Wir freuen uns total, dass wir zwei so gute Torhüter haben. Marvin macht es sehr gut, Jonas hat es in der Phase bis Marvin reinkam auch gut gemacht“, so Keller. „Wir freuen uns, dass die beiden sich batteln und da geht es nach dem Leistungsprinzip.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Trainingslager: Costa del Sol

Ändert die Qual der Wahl die Startelf? So könnte der FC gegen Hannover starten

Jubel beim 1. FC Köln
, ,
Startseite » Featured » Seite 296

Ändert die Qual der Wahl die Startelf? So könnte der FC gegen Hannover starten

Am Samstagmittag empfängt der FC Hannover 96 im eigenen Stadion. Nachdem die Dreierkette den Kölnern mehr Stabilität verliehen hat, wird es sicherlich keine große Änderung bei der Ausrichtung geben. Aber möglicherweise gibt es personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten.

Vier Pflichtspielsiege bieten eigentlich wenig Anlass für große Veränderungen. Zumindest taktisch scheint FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft gefunden zu haben beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Zu Beginn der Saison überzeugte der FC durch eine Offensivwucht, fuhr aber nur bedingt gute Ergebnisse ein, seit einigen Wochen ist der Fußball der Kölner wohl eher ergebnisorientiert. Die Kölner konzentrieren sich auf eine kompakte Defensive. Das geht offensichtlich zu Lasten der Angriffsbemühungen, bringt aber Punkte und auf die kommt es am Ende an. „Wir ordnen die Sachen sehr kritisch ein. Es war einiges gut, aber auch einiges verbesserungswürdig. Es geht am Ende aber ums Ergebnis“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag auf der PK. „Da haben wir offensichtlich viel richtig gemacht. Es muss aber noch einiges eingeschliffen werden.“ Grundsätzlich soll die Null wohl stehen, doch der Trainer will mittelfristig auch wieder einen attraktiveren Fußball spielen.

Überraschung auf rechts?

Am Samstag wird es aber auf Leidenschaft und Kampf ankommen, hatte der Trainer angekündigt. Nur so könne sein Team bestehen. Wie konkret dieses Team aber aussehen wird, ließ Struber erwartungsgemäß offen. Der Trainer kündigte nur an, dass bis auf Jacob Christensen alle Spieler fit seien. Selbst Luca Kilian könne acht Monate nach seinem Kreuzbandriss „theoretisch zum Kader“ gehören. Doch dürfte das indes noch unwahrscheinlich sein. Die Dreierkette für die Startelf steht mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli jedenfalls. Auf der linken Seite dürfte einmal mehr Leart Pacarada berücksichtigt werden, Max Finkgräfe wird wohl wieder auf der Bank Platz nehmen müssen. Die rechte Seite scheint da schon spannender zu werden. In der vergangenen Woche spielte Dejan Ljubicic für Jan Thielmann auf der rechten Seite.

Doch auch der Österreicher wusste nicht so recht zu überzeugen, auch wenn er das Tor von Tim Lemperle vorbereitete. Möglicherweise spielt Ljubicic auch wieder ein wenig zentraler, etwa für den zuletzt schwachen Luca Waldschmidt, dann wäre auf der rechten Seite vielleicht auch mal Platz für Marvin Obuz. Immerhin hatte der Kölner Trainer das Eigengewächs zuletzt mehrfach gelobt. In der Offensive werden wohl wieder Tim Lemperle und Linton Maina agieren. Möglicherweise mit Ljubicic, vielleicht aber auch mit Waldschmidt oder Damion Downs. Nur ganz sicher nicht mit Mark Uth. Der Porzer soll langsam an die erste Elf herangeführt werden.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 11:45 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Hannover starten


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Torgefahr, Chancenverwertung und Defensivarbeit: So haben sich die Zahlen durch die Systemumstellung verändert

Die Spieler des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Featured » Seite 296

Torgefahr, Chancenverwertung und Defensivarbeit: So haben sich die Zahlen durch die Systemumstellung verändert

Nach den teils vogelwilden Auftritten zu Saisonbeginn scheint sich der FC in der Defensive stabilisiert zu haben. Die Systemumstellung ist wohl ein Grund für die Entwicklung. Aber ganz sicher nicht der einzige. Ein Blick auf die Statistik zeigt: So sehr hat sich das Spiel des 1. FC Köln wirklich verändert.

Die Kölner Defensive steht tiefer als noch zu Saisonbeginn, der FC hat an Offensivkraft verloren. Grund dafür soll die Umstellung auf die Dreierkette sein. Ein Blick auf die Zahlen macht deutlich: So sehr hat sich das Spiel des 1. FC Köln wirklich verändert

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Zehn Spiele, zwölf Zähler und 22:20 Tore waren genug, um den FC im Oktober in die erste Krise der Saison zu stürzen. Kritik an Trainer, Sportdirektor der Mannschaft, heftige Wellen. Vier Spiele, vier Siege und alle vier ohne Gegentor später hat sich das Dunkel über dem Geißbockheim aufgeklärt, der FC bewegt sich wieder in ruhigeren Fahrgewässern. „Wir sind happy, dass die letzten Spiele so gelaufen sind, gleichzeitig ist das aber alles schon wieder Vergangenheit und wir wissen, was für eine Aufgabe am Samstag auf uns zukommt“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber mahnend. „Da gilt es einmal mehr, es wieder unter Beweis zu stellen. Wir dürfen uns nicht auf irgendetwas ausruhen. Es fällt nichts vom Himmel. Man muss sich in der Liga alles eisern erarbeiten.“ Diese Arbeit hat den Kölnern und speziell auch dem Trainer zuletzt ein wenig Luft geschafft.

Der FC lässt in der Defensive nur sehr wenig zu

Und diese Erfolgsserie ist in der öffentlichen Wahrnehmung auch mit den Umstellungen auf eine Dreierkette und auf mehr Erfahrung auf dem Platz sehr eng verknüpft. „Als Fußballtrainer trifft man jeden Tag Entscheidungen. Und dann ist es natürlich wichtig, dass diese Entscheidungen öfter sitzen als wenn nicht. Und die haben jetzt gesessen und in mehrfacher Hinsicht die Mannschaft unterstützt. Von daher sind wir alle froh, dass es diese Stabilität gebracht hat. Die war notwendig“, erklärte der Coach. „Man hat ja nicht mehr zusehen können, wie viele Tore wir am Ende des Tages bekommen haben.“ Tatsächlich ist der Sprung von einem Extrem ins nächste erstaunlich. Zu Saisonbeginn wurde der Chancenwucher kritisiert und die löchrige Defensive angemahnt, vier Wochen später wird die Abwehr gefeiert und man wünscht sich einen Chancenwucher, denn die richtig guten Möglichkeiten sind eher die Ausnahme.

So sprach auch Thomas Kessler davon, dass man zu Saisonbeginn eine gewisse Gier Tore zu schießen gespürt habe. „Wenn ich die Jungs jetzt zuletzt nach dem Spiel in der Kabine beobachtet habe, ist die Freude riesig und die Haltung da, einfach zu Null spielen zu wollen“, sagte der ehemalige Keeper. „Die Mannschaft hat verstanden, dass wir nicht in jedem Spiel in der Lage sind fünf, sechs, sieben Tore zu schießen, sondern am Ende es auch hilft, wenn wir eins schießen und den Laden hinten dicht halten.“ Und das gelingt dem FC tatsächlich. Wie ein Blick in die Statistik an simplen Beispielen verdeutlich. In den ersten zehn Ligaspielen ließ die Kölner defensive genau 100 Schüsse zu, davon 47 aufs Tor. Der Schnitt von zehn Torschüssen und fünf aufs Tor pro Spiel war damals schon Bestwert in der Liga. Doch nach der Umstellung haben die Geißböcke diesen noch einmal getoppt. Zuletzt ließ der FC nur noch 22 Schüsse zu, also sieben im Schnitt und nur noch zwei kamen pro Spiel direkt aufs Tor.

Die Qualität der Chancen hat deutlich nachgelassen

Aus den wenigen Torschüssen machten die Kölner Gegner allerdings erstaunlich viel. Im Schnitt war jeder fünfte Torabschluss und weniger als jeder dritte aufs Tor auch ein Treffer. In den vergangenen drei Begegnungen fiel bei 22 Versuchen bekanntlich kein Treffer, Marvin Schwäbe hielt den Kasten sauber. Das liegt aber sicher nicht nur an der Umstellung an sich. Sicherlich hängt die gute Defensivarbeit auch mit der Qualität der Gegner zusammen. Aber eben nicht nur. Der FC steht deutlich tiefer als noch zu Beginn der Saison. Der Hauptgrund, warum die Geißböcke bei Kontern nicht mehr so anfällig sind. Die Kölner pressen nicht mehr so hoch und kommen auch nicht mehr auf so viele Balleroberungen wie noch in den ersten zehn Spielen. Allerdings ist der Unterschied mit einem Schnitt von 18 Balleroberungen pro Spiel zu 15 nicht so auffallend.

Vor allem fällt aber auf, dass das Offensivspiel nicht mehr ins Rollen kommt. Der FC suchte vor der Umstellung 20 Mal pro Spiel den Abschluss, nun sind es 15 Mal. Aus den 200 Abschlüssen im ersten Saisondrittel resultierten 22 Treffer, der FC war also grob mit jedem zehnten Abschluss erfolgreich. In den vergangenen drei Begegnungen brauchten die Kölner etwas mehr als 15 Versuche, um zu treffen. Nur zwei Teams weisen einen schlechteren Wert auf. Und das liegt sicherlich auch an der Qualität der Chancen. Der xGoals-Wert ist in den vergangenen Wochen ebenfalls nicht mehr so hoch, wie noch in den ersten zehn Spielen (im Schnitt 1,5 : 2,5). Dabei haben die Kölner nun deutlich mehr Ballbesitz als noch zu Beginn den Spielzeit. Gegen Preußen 57, gegen Fürth 70 und gegen Berlin 55 Prozent. Ein Zeichen dafür, dass die Gegner sich gegen den FC eher auf die Defensive konzentriert haben, als beispielsweise Düsseldorf oder Karlsruhe.

Und so überrascht es nicht, dass die Spielweise des Gegners ebenfalls einen sehr großen Einfluss auf die positive Entwicklung in der Defensive und die Schwierigkeiten in der Offensive. Vielleicht sogar einen deutlich größeren.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Trainingslager: Costa del Sol

Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Jonas Hector: „In der Phase sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“

Jonas Hector
, ,
Startseite » Featured » Seite 296

Jonas Hector: „In der Phase sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der Ex-FC-Kapitän auch wieder über die Geißböcke. Noch vor wenigen Wochen hatte Hector vorausgesagt, der FC könne auch ganz schnell wieder ober dabei sein. Das hat sich bewahrheitet. Das sagt Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC.

Gemeinsam mit Fabian Köster spricht Jonas Hector in einer weiteren Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ über seinen Ex-Club und die erfolgreichen Spiele des 1. FC Köln: Das sagt Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Mit dem vierten Pflichtspielsieg in Serie haben sich die Geißböcke von der Minikrise im Oktober sichtbar erholt. Sehr zur Freude von Ex-Kapitän Jonas Hector, der genau diese Entwicklung bekanntlich schon vor ein paar Wochen vorausgesagt hatte. Damals hatte der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „schlag und fertig“ die Situation der Geißböcke noch nicht als besonders bedrohlich angesehen und erklärt, dass man mit einer kleinen Serie ja auch wieder ganz schnell oben dran sei. Nun sieht sich Hector in seinen Aussagen bestätigt. „Wir haben darüber vor drei, vier Wochen gesprochen. Nun ist es ja wirklich so: Drei Spiele in Folge gewonnen und Zack bis zu da oben im Geschäft mit dabei“, sagt Hector in der aktuellen Folge. „Weil die anderen sich alle die Punkte gegenseitig wegnehmen. Jeder verliert seine seine Punkte an den andern oder die teilen sich die ganz fair, wie man das so macht.“

Hector: „Wenn jetzt noch mal ein bisschen mehr Attraktivität reinkommt, wäre es auch nicht schlecht“

So sind die Geißböcke tatsächlich auf Rang fünf gesprungen und können am Samstag den zweiten Platz übernehmen. „Ich hab mir auch eben noch mal die Tabelle angeguckt das ist ja so geil eng da oben. Wenn du dich für die zweite Liga interessierst und bist relativ neutral, dann macht das schon Spaß da im Aufstiegsrennen aktuell“, sagt der Ex-Kapitän. Dabei ist die Spielweise der Kölner bislang weniger unterhaltend. Und so stellt sich für den Zuschauer die Frage, lieber Ergebnisse einfahren, egal wie oder doch auf schönen Fußball setzen. „Was ist mir lieber? Aus Ex-Spielersicht ist es ganz klar das Ergebnis. Gerade in der Phase, in der der FC steckt sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“, sagt Hector. „Münster, in Berlin wenn du die Dinger 1:0 ziehst, dann ist das schon sehr sehr viel wert. Es ist schon unangenehm Freitagabend in Münster bei einem Grad und Regen gegen eine kämpferisch gut eingestellte Truppe zu spielen. Die musst du irgendwie ziehen.“

Und der FC hat die Spiele gezogen und ist nun wieder oben dran. „Gut, wenn jetzt noch mal ein bisschen mehr Attraktivität mit reinkommt, wäre es auch nicht schlecht also vor allem bei den Heimspielen wäre das wünschenswert“, sagt Hector. Doch unterm Strich steht nun Tabellenplatz fünf und die Chance auf einen Aufstiegsplatz. Der Weg dahin, wird den Kölner Verantwortlichen egal sein. „Vor allem bis zur Winterpause irgendwie jetzt Ergebnisse einfahren und dann hast du eh wieder ein bisschen Zeit, dich ein bisschen aufzustellen“, sagt der Ex-Kapitän. „Man muss gucken, wo kannst du Stellschrauben drehen.“ Auch die Kölner Verantwortlichen stellen das Ergebnis aktuell in den Vordergrund. Und der Erfolg gibt dem FC recht. Auch Hector kann sich damit arrangieren: „Man findet sich schon damit ab“, sagt der Ex-Kapitän mit einem Lachen. 

´xx

„96.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Trainingslager: Costa del Sol

Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Kampf um die rechte Seite: Thielmann oder Ljubicic? Oder vielleicht doch Obuz?

Jan Thielmann und Dejan Ljubicic
, ,
Startseite » Featured » Seite 296

Kampf um die rechte Seite: Thielmann oder Ljubicic? Oder vielleicht doch Obuz?

Gegen Preußen Münster saß Jan Thielmann am vergangenen Freitag 90 Minuten auf der Bank. Für das Eigengewächs spielte Dejan Ljubicic auf der rechten Seite, konnte aber ebenfalls nicht überzeugen im Spiel des 1. FC Köln: Wer bekommt gegen Hannover die Chance?

Zwar hat der FC zuletzt den dritten Sieg in der Liga in Serie eingefahren, doch gerade das Offensivspiel will nicht so recht in Schwung kommen. Gerade auf der rechten Seite tun sich die Kölner schwer. Vielleicht eine Möglichkeit für Marvin Obuz beim 1. FC Köln: Wer bekommt gegen Hannover die Chance?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die vergangenen Wochen liefen für Jan Thielmann alles andere als erfolgreich. Das Kölner Eigengewächs verlor zunächst den Stammplatz in der deutschen U21-Nationalmannschaft und angesichts der starken Leistungen von Frankfurts Nnamdi Collins, der sich auch bei der Eintracht in den absoluten Fokus gespielt hat, wird eine Rückkehr in die Startelf bei der Europameisterschaft im kommenden Jahr kein leichtes Unterfangen. Der nominelle Offensivspieler hatte auch bei der DFB-Auswahl zuletzt die Position des Rechtsverteidigers bekleidet. Die Begegnung gegen Polen, als Thielmann an allen drei Gegentreffern nicht unbeteiligt war, könnte Bundestrainer Antonio Di Salvo aber ins Grübeln gebracht haben. Nun kam der 22-Jährige zu zwei Kurzeinsätzen, beide auf einer offensiveren Position.

Auch Ljubicic blieb auf der rechten Seite blass

Die spielt das Kölner Eigengewächs aktuell auch bei den Kölnern. Der Versuch als Rechtsverteidiger einer Viererkette scheint jedenfalls Geschichte, durch die Absicherung in der Dreierkette war die rechte Seite zuletzt nicht mehr so anfällig. Die Umstellung hat dem 22-Jährigen in die Karten gespielt. Sollte man meinen. Denn am vergangenen Freitag kam Thielmann gegen Münster nicht zum Einsatz. Auch nicht als Joker. Der Föhrener saß wie gegen Ulm 90 Minuten auf der Bank. Für Thielmann lief etwas überraschend Dejan Ljubicic auf der rechten Seite auf. „Er bringt eine gewisse Erfahrung und Variabilität mit, verschiedene Positionen spielen zu können. Er kann die Position auf interessante Art und Weise interpretieren, ist mit seinem Tempo unberechenbar“, hatte Gerhard Struber die Maßnahme erklärt.

Einen großen Effekt hatte der Mittelfeldspieler aber nur in einem, wenn auch entscheidenden Moment. Ljubicic brachte die Flanke, die Tim Lemperle zur Kölner Führung nutzte. Ansonsten fiel dem Österreicher gerade in der Vorwärtsbewegung recht wenig ein. Überhaupt ist Ljubicic nach seiner Mandel-OP auf der Suche nach der Form. Der Mittelfeldspieler wirkt mitunter fahrig, ideenlos. Ljubicic unterlaufen ungewohnte Fehlpässe, die wenigen Abschlüsse strahlen keine Gefahr aus. Tatsächlich strahlen die Kölner in dieser Saison recht wenig Gefahr über die rechte Seite aus. 40 Prozent aller Kölner Angriffe gehen über links, 30 über rechts. Leart Pacarada schlug in dieser Saison schon fast 50 Flanken, Jan Thielmann auf der anderen Seite 32 – kein schlechter Wert, nur kam nicht mal ein Drittel der Hereingaben beim Mitspieler an und die Scorerausbeute ist mit einem Treffer und einer Vorlage auch überschaubar.

Wird Obuz zur Alternative?

Die rechte Seite der Geißböcke lahmt gerade im Vorwärtsgang mächtig. Und so stellt sich die Frage, wie nah Marvin Obuz tatsächlich auf dem Sprung in die Mannschaft ist. Immerhin hatte Struber dem gebürtigen Kölner einige Attribute nachgesagt, die dem FC-Spiel vielleicht gut tun würden. „Er kommt über den Flügel, hat die Absicherung nach hinten und den Raum, den er für sein Spiel mit seiner Dynamik braucht“, hatte der Trainer nach dem Test gegen Groningen gesagt. „Eine sehr interessante Position.“ Eine Position, die der Offensivspieler in der vergangenen Saison bei Essen immerhin zu sieben Toren und 14 Vorlagen nutzte – natürlich in der 3. Liga. Dennoch dürfte Struber nach Alternativen auf der rechten Seite suchen. Denn gerade nach dem eher schwachen Auftritt von Luca Waldschmidt gegen Münster könnte Ljubicic auch wieder Richtung Zentrum rotieren.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Trainingslager: Costa del Sol

Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Im Spitzenspiel lieber mit Kampf punkten, als in Schönheit zu sterben

Eric Martel vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » Featured » Seite 296

Im Spitzenspiel lieber mit Kampf punkten, als in Schönheit zu sterben

Für den FC steht am Wochenende das Heimspiel gegen Hannover 96 auf dem Spielplan. Gerhard Struber erwartet eine schwere Aufgabe im Spitzenspiel des 1. FC Köln: So will der FC gegen Hannover 96 punkten.

Zu gerne wollen die Kölner ihre Erfolgsbilanz am Samstag ausbauen. Doch die Aufgabe wird keine leichte. Denn mit den Niedersachsen kommt ein Top-Gegner an den Rhein zum 1. FC Köln: So will der FC gegen Hannover 96 punkten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Vor vier Wochen noch undenkbar, aber der 1. FC Köln kommt pünktlich zum ersten Advent in den Genuss eines Spitzenspiels. Und das nicht nur, weil mit dem FC und Hannover 96 zwei Teams aufeinandertreffen, die für sich beanspruchen, eigentlich in der Bundesliga spielen zu wollen, wenn nicht müssen. Vielmehr, weil sich die Tabelle der 2. Bundesliga in den vergangenen Wochen so zusammengeschoben hat, wie noch nie zuvor am 13. Spieltag. So trennen den Tabellenzwölften nur vier Punkte vom Relegationsplatz – wohlgemerkt dem in Richtung Bundesliga. Und weil die Formkurve des FC absolut nach oben zeigt, ist für die Rheinländer am Wochenende sogar Platz zwei drin. Die Spitzenposition kann der FC trotz einem Rückstand zum Primus von drei Zählern nicht übernehmen, weil Paderborn in einem weiteren Spitzenspiel auf Elversberg trifft und beide Teams vor dem FC liegen.

Es wartet eine schwere Aufgabe auf den FC

Diese Entwicklung hätte man dem FC vor vier Wochen so nicht zugetraut. Und in diesem Tempo sicher noch nicht einmal in den Büros am Geißbockheim. „Wir sind happy, dass die letzten Spiele so gelaufen sind, gleichzeitig ist das aber alles schon wieder Vergangenheit und wir wissen, was für eine Aufgabe am Samstag auf uns zukommt“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag. Tatsächlich kommt da eine recht schwere Aufgabe auf die Kölner zu. Denn die 96er standen seit Saisonbeginn bis auf eine Ausnahme immer im oberen Tabellendrittel. Und so fällt die Einschätzung des Kölner Trainers auch recht eindeutig aus: „Stark! Ein richtig starker Gegner. Schon vom Einzelspielerpotenzial und von der Erfahrung in der Liga und auch von dem Setting, wie sie die Spielphasen angehen“, sagte Struber.

„Ich finde die Mannschaft hoch interessant und es wird für uns entscheidend sein, an unsere Grenzen marschieren und ein riesengroßes Kämpferherz an den Tag legen, gepaart mit einer großen Leidenschaft.“ Der Kölner Coach erwartet also ein Kampfspiel und deutet an, dass sein Team verstanden hat, worum es in der Liga geht. „Auf der Prioritätenliste sind Kampf und Leidenschaft ganz oben und der Doppelpass und die feine Positionierung würde ich hinten anreihen“, sagt Struber. Soll heißen: Lieber im Kampf punkten, als in Schönheit sterben. Und da scheint Hannover ein ernst zu nehmender Gegner. Kein Team aus der 2. Bundesliga spielte mehr Fouls als der Tabellenvierte. Und die jüngere Bilanz spricht nicht unbedingt für den FC. Von den vergangenen sieben Spielen gegen die Niedersachsen konnte Köln genau eins gewinnen. Der letzte Heimsieg gegen 96 liegt sogar mittlerweile 13 Jahre zurück.

Letzte Heimsieg liegt 13 Jahre zurück

Damals schnürte Lukas Podolski für die Geißböcke einen Doppelpack, Köln gewann verdient 2:0 – allerdings noch in der ersten Liga. Damit es da auch wieder hingeht, würde der FC gerne die Serie von vier Pflichtspiel-Siegen in Folge weiter ausbauen. Und die Chancen stehen auch nicht schlecht. Während die Formkurve der Kölner eindeutig nach oben zeigt, neben dem FC kommt nur Darmstadt auf die gleiche Bilanz in der vergangenen vier Begegnungen, kassierte Hannover zuletzt zwei Pleiten in Serie. Zudem zeigen die Niedersachsen im bisherigen Saisonverlauf zwei komplett unterschiedliche Gesichter. Im eigenen Stadion sind die 96er eine wahre Macht, in der Fremde kommt Hannover bislang nicht über vier Punkte hinaus. Und doch mahnt Struber und fordert sein Team auf, an die Leistungsgrenze zu gehen.

Denn zur Wahrheit gehört auch, dass der FC trotz der jüngsten Erfolge nicht wirklich glänzte. Die Begegnungen gegen Fürth und Münster waren schon besonders zäh. Gerade in der Offensive ging für die Kölner zuletzt wenig. „Wir ordnen die Sachen sehr kritisch ein. Es war einiges gut, aber auch einiges verbesserungswürdig. Am Ende geht es ums Ergebnis. Da haben wir viel richtig gemacht. Es muss aber noch einiges eingeschliffen werden“, sagt der Coach, der nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Jacob Christensen steht den Kölnern als einziger Profi nicht zur Verfügung. Mark Uth wird wieder in den Kader rutschen, aber sicher nicht von Beginn an auflaufen. Luca Kilian „wäre in der Theorie auch bereit“, doch der Innenverteidiger wird wohl noch geschont. Timo Hübers ist dagegen wieder „voll fit“.

Ob das vermeintliche Spitzenspiel aber seinem Namen auch alle Ehre macht, ist angesichts des ankündigten Kampfs eher fraglich. Ein Offensiv-Feuerwerk der Kölner ist jedenfalls nicht zu erwarten. Genauso wenig wie ein Tor-Festival. In den Begegnungen keiner anderen Mannschaft der 2. Liga fallen so wenig Tore wie bei Hannover 96.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Trainingslager: Costa del Sol

Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?