Nicht gerade ein Vertrauensbeweis für Max Finkgräfe und Florian Kainz

Max Finkgräfe und Florian Kainz
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Nicht gerade ein Vertrauensbeweis für Max Finkgräfe und Florian Kainz

Lange Verletzungen, die Rückkehr zur Mannschaft, Spielzeit in Aussicht. Doch am Ende gab es keinen beziehungsweise nur einen kurzen Einsatz gegen den SC Paderborn. Zwei Akteure bekamen am Freitagabend nicht wirklich das Vertrauen ausgesprochen beim 1. FC Köln: Was ist Strubers Plan mit Max Finkgräfe und Florian Kainz?

Erneut gab es für Max Finkgräfe keine Einsatzzeit. Florian Kainz kam wieder nur für die Schlussminuten. Das Vertrauen des Trainers in den Youngster und den ehemaligen Kapitän scheint bisher nicht groß zu sein beim 1. FC Köln: Was ist Strubers Plan mit Max Finkgräfe und Florian Kainz?

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Als beim Spielstand von 0:0 im Kölner Stadion die zweite Halbzeit angepfiffen wurde, hatte FC-Coach Gerhard Struber bereits einmal gewechselt. Der bis dahin einmal mehr erstaunlich unauffällige Luca Waldschmidt wurde nach 45 Minuten gegen den SC Paderborn ausgewechselt – für ihn kam Sargis Adamyan. Ausgerechnet Adamyan, der in dieser Saison bislang wahrlich nicht überzeugen konnte. Struber setzte auf den Armenier und eben nicht auf Florian Kainz, den Kapitän und Stammspieler der vergangenen Spielzeit. Das Vertrauen des Österreichers in seinen Landsmann scheint nicht besonders groß zu sein. „Florian Kainz kommt aus einer langen Verletzungspause. Wir wollen versuchen, ihn immer mehr in Spielzeit zu bringen. Er braucht die dementsprechende Matchfitness“, sagte Struber nach der Niederlage.

Welchen Plan verfolgt Struber?

Kainz war in der Tat lange verletzt, lange raus. Allerdings muss dann die Frage erlaubt sein, warum der 32-Jährige bei fehlender Fitness überhaupt im Kader stand, um schließlich für einen Kurzeinsatz von sechs Minuten eingewechselt zu werden. Zumindest in der Theorie besetzte der Mittelfeldspieler damit einen Kaderplatz, den auch ein matchfitter Spieler hätte einnehmen können. Unter anderem ließ Struber Youngster Jaka Potocnik bei der U21. Einfluss auf das Spiel nahm Kainz jedenfalls in der Kürze der Zeit keinen mehr. Was angesichts des Spielflusses und -verlaufs auch kein Wunder war.

Max Finkgräfe kam gegen Paderborn sogar gar nicht zum Einsatz. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Paderborn hatte Struber noch betont, wie viel er von dem 20-Jährigen halte: „Er hat wieder eine gute Trainingswoche absolviert und er ist für mich eine wichtige Option für die Außenverteidigerposition“, so der Trainer. Allerdings erklärte Struber auch, dass Leart Pacarada es in den vergangenen Spielen immer sehr gut gemacht und sehr viel Verlässlichkeit ausgestrahlt habe. Die Argumente sprachen also ohnehin für einen Einsatz des Routiniers als linker Verteidiger. Dass Finkgräfe aber 90 Minuten auf der Bank saß, verwunderte dennoch. Denn der Trainer hatte noch unter der Woche erklärt, dass der 20-Jährige „gleichzeitig aber auch durch seinen Spielwitz und seine Dynamik ein Kandidat auf der ein oder andere Position ist, in die er reinspringen kann und auf der man ihn noch nicht gesehen hat.“

Wenig Einsatzzeit

Natürlich bezog sich der Österreicher nicht explizit auf das Spiel gegen Paderborn und die Aussage zu Finkgräfes „Überraschungs-Einsatz“ kann auch für zukünftige Partien gelten, ein wenig Hoffnung auf Veränderung, eine Umstellung hatte der Trainer aber wohl schon entfacht. „Finke war schon lange raus mit einer langen Verletzung. Wir wünschen uns, dass er in absehbarer Zeit mehr in Spielzeit kommt“, sagte der Coach, der bekanntlich verantwortlich für die Einsatzzeit ist. Noch vor wenigen Wochen hatte Finkgräfe bereits seine ersten Minuten gesammelt, wenn auch nicht sonderlich erfolgreich. Sowohl Finkgräfe als auch Kainz werden sich durch ihren Kaderplatz am Freitag wohl mehr Einsatzzeit versprochen haben. Doch Struber hat im Duell gegen den SC Paderborn den beiden Akteuren nicht gerade sein Vertrauen ausgesprochen. Am Dienstag gibt es bereits die Chance auf mehr Einsatzzeit, dann spielt der FC im Pokal gegen Kiel (Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com).


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Tausend Mal probiert, wieder ist zu viel passiert: Jan Thielmann ist als Rechtsverteidiger einfach verschenkt

Jan Thielmann 1. FC Köln
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Tausend Mal probiert, wieder ist zu viel passiert: Jan Thielmann ist als Rechtsverteidiger einfach verschenkt

Gegen den SC Paderborn kehrte Jan Thielmann wieder in die Startformation der Kölner zurück. Zwar erzielte der 22-Jährige sein erstes Saisontor, war aber an den Gegentreffern nicht unbeteiligt und untermauerte einmal mehr eine Fehlbesetzung beim 1. FC Köln: Jan Thielmann ist als Rechtsverteidiger verschenkt.

Er hätte durchaus zum Matchwinner werden können. Mit seinem Treffer zum 1:0 brachte der U21-Spieler den FC unverdient in Führung, doch leistete sich dann auch wieder Fehler, die zu Gegentoren führten. Er bleibt ein Fragezeichen beim 1. FC Köln: Jan Thielmann ist als Rechtsverteidiger verschenkt.

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Die Gefühlswelt war Jan Thielmann mit dem Schlusspfiff deutlich anzusehen. Der 22-Jährige stand nach der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn auf dem Rasen und blickte ratlos in das Weit des Kölner Stadions. Ratlos, aber sichtbar auch frustriert und enttäuscht. Eine gute halbe Stunde zuvor war der Gesichtsausdruck noch ein ganz anderer. Nach einer geklärten Ecke stand der U21-Nationalspieler an der Strafraumgrenze, nahm sich ein Herz und zimmerte die Kugel neben den rechten Pfosten ins Netz. Der FC führte in einem Spiel, in dem er eigentlich nicht führen durfte. Thielmann lachte über das ganze Gesicht, mimte mit den Händen einen DJ, formte ein Herz und schrie die Freude in den Kölner Nachthimmel heraus. Timo Hübers wollte sich gar nicht mehr von dem 22-Jährigen lösen. So als wolle der Kölner Kapitän dem Eigengewächs sagen, „nun hast du es den Kritikern aber gezeigt“.

Defensive Ausrichtung kommt Thielmann entgegen

Tatsächlich zeigte der Auftritt von Jan Thielmann allerdings etwas anderes ganz deutlich: Der 22-Jährige ist auf der Position des Rechtsverteidigers nicht nur ganz offensichtlich eine Fehlbesetzung, er ist in dieser Rolle verschenkt. Das Kölner Eigengewächs zeigte auch gegen Paderborn einmal mehr, dass der FC dringendsten Handlungsbedarf auf der Verteidigerposition hat. Dabei hatte Thielmann die rechte Seite im ersten Abschnitt in der Defensive weitestgehend im Griff. Allerdings auch, weil die Kölner extrem tief standen und so nicht durch Pässe in die Tiefe, bislang ein sehr probates Mittel gegen den FC, überspielt werden konnten. Wenn im ersten Abschnitt etwas bei Paderborn über die Flügel zusammenlaufen wollte, dann über die Abwehrseite von Leart Pacarada, so wie bei der Großchance von Filip Bilbija.

Die konzentrierte Defensivarbeit ging zu Lasten der Offensivbewegung. Im ersten Abschnitt gab es nur eine Kölner Chance. Die nach einem Standard, Martel vergab per Kopfball. „Wir haben durch die defensivere Ausrichtung einen Preis nach vorne bezahlt“, sagte Struber. Doch nach dem Wechsel investierten die Kölner und damit auch Thielmann dann doch ein wenig mehr ins Spiel. Und gleichzeitig stiegen die Probleme in der Hintermannschaft. Nach einer harmlosen Flanke aus dem Halbfeld legte Thielmann Paderborns Luis Engelns den Ball vor die Füße, der SCP-Youngster machte aber zu wenig aus dem plötzlichen Ballgewinn. Nach dem Treffer von Thielmann sah der Rechtsverteidiger bei beiden Gegentoren nicht gut aus. Beim 1:1 kam der 22-Jährige nicht mehr rechtzeitig in den Zweikampf, beim 1:2 stand er zu weit weg.

Keine Alternativen

Dass man Thielmann ganz offensichtlich keinen besonders großen Gefallen mit diesem Experiment tut, ist offensichtlich. Schon zu Saisonbeginn offenbarte der Youngster seine Schwächen auf dieser Position, auf der ihn der ein oder andere Experte in Zukunft auf ganz hohem Niveau wähnt. Auch im restlichen Saisonverlauf blieb Thielmann von diesem Zukunftsszenario weit entfernt. Sehr weit. Das galt auch für den letzten Auftritt bei der U21-Nationalmannschaft. Auch dort war der Youngster an so manchem Gegentor nicht unschuldig.

Dass Thielmann aber dennoch zu einem der ganz großen Talente im Kölner Kader gehört, ist unbestritten und das hat der 22-Jährige auch schon mehrfach bewiesen. Eben nur in einer offensiveren Rolle. Die Qualität hat er sicher. So wie bei der Kölner Führung gegen Paderborn. Dass die FC-Verantwortlichen Thielmann dennoch immer wieder auf dieser Position einsetzen, ist den mangelnden Alternativen geschuldet, hinterlässt aber Ratlosigkeit, nicht nur auf dem Gesicht des Torschützen.


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Plötzliche Abkehr von der geforderten Spielidee – Der FC schlingert in die Krise

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln.
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Plötzliche Abkehr von der geforderten Spielidee – Der FC schlingert in die Krise

Nach dem 1:5 am Böllenfalltor haben sich die FC-Fans eine Reaktion erhofft. Die gab es, wenn auch anders als gedacht. Gerhard Struber rückte ab von seiner Spielidee des offensiven Fußballs und setzte gegen Paderborn auf eine kompakte Defensive – der Versuch misslang. Und so werden unweigerlich Erinnerungen an vergangenen Zeiten wach beim 1. FC Köln: Der FC schlingert scheinbar ratlos in die Krise.

Die 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn sorgte bei den Fans für Wut und Frust, bei den Spielern war eine deutliche Ratlosigkeit und Verunsicherung zu sehen. Das betonte auch Timo Hübers nach der Begegnung. Mit zwölf Punkten aus 30 Spielen hat wird der FC mit dem erhofften Aufstieg wohl eher wenig zu tun haben. Dem entsprechend ist die Stimmung rund um den 1. FC Köln: Der FC schlingert scheinbar ratlos in die Krise.

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Augenblicke nachdem sich auf dem Spielfeld eine gewisse Ruhe eingestellt hatte, wurde es auf den Tribünen laut. Erst ein gellendes Pfeifkonzert, dann die wiederholte Forderung nach Konsequenzen, personellen Konsequenzen. „Es ist nicht schön, wenn man hört, dass wenig Vertrauen herrscht im Stadion“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber und Sportdirektor Christian Keller, der nach dem 1:5 vergangene Woche ebenfalls von Konsequenzen gesprochen hatte, allerdings ganz offensichtlich andere meinte, ergänzte: „Die Menschen haben natürlich die Erwartungshaltung, dass wir in der zweiten Liga besser abschneiden und wir haben auch schon gezeigt, dass wir das besser können“, sagte Keller. „Dann ist klar, dass sich irgendwo die Wut, die Enttäuschung, die Verärgerung entladen muss.“

Erinnerungen an die vergangene Saison

Und die Wut und die Enttäuschung waren nach dem 1:2 gegen den SC Paderborn besonders groß. Gerade, weil man sich rund um das Geißbockheim eine Reaktion auf, eine Veränderung im Gegensatz zum und eine Wiedergutmachung für das Debakel am Böllenfalltor gewünscht hatte. Das 1:5 war wohl der schlechteste Zweitliga-Auftritt der Geißböcke – ein in dieser Saison ungesehenes Gesicht. Der Auftritt gegen Paderborn weckte dann doch in gewisser Weise Erinnerungen an die vergangene Saison. Und das nicht nur, weil die Kölner von der ersten Spielminute an extrem tief standen, dem Gegner das Spielgerät überließen und in der Offensive so gut wie gar nicht stattfanden. „Wir wollten in einem tieferen Block stehen und trotzdem sehr proaktiv sein. Das ist uns nicht immer so gut gelungen“, sagte Struber, meinte aber wohl, dass es dem FC so gut wie gar nicht gelungen war.

Vielmehr erinnerten die Kölner Spieler an jene Akteure der vergangenen Spielzeit, die sich sichtbar verunsichert in einem Konstrukt wiederfanden, das so gar nicht passen wollte. Dass es nach dem 1:5 Veränderungen geben musste, war unausweichlich. Dass Struber und der FC aber seine Spielidee scheinbar komplett über Bord geworfen hatten, verwunderte dann doch. Etwa zur gleichen Zeit in der Vorsaison ließ Steffen Baumgart in mitten der Krise von seiner Spielidee ab, setzte ebenfalls plötzlich auf Defensive, änderte die taktische Ausrichtung. Nachdem der Coach damals mehr als zwei Spielzeiten immer wieder seinen eingeschlagenen Weg propagiert hatte, ein Sinneswandel und vermutlich Teil der Ursache für die große Verunsicherung in dem Kader. Damals konnte man den Eindruck gewinnen, dass die Kölner Verantwortlichen zunehmend nach jedem Strohhalm griffen, um die Krise abzuwenden und dabei immer ratloser wirkten.

Von der Spielidee fehlte jede Spur

Von der Krise von damals ist der FC noch ein Stück weit entfernt. Verunsicherung und offenbar auch eine gewisse Ratlosigkeit machen sich dennoch breit. So wurde Struber im Sommer von Keller verpflichtet, um seine Spielidee von einem attraktiven Offensivfußball umzusetzen. Ein immer wieder genanntes Auswahlkriterium des gesuchten Trainers und sicher kein kleines. Und der Österreicher steht für genau diesen Fußball. Am Freitagabend fehlte davon jede Spur. „Die Spielidee haben wir keinesfalls irgendwie aufgegeben oder sonst etwas“, sagte der Trainer nach dem 1:2. „Wir wollten einfach ein Stück weit tiefer und aggressiver pressen“, so Struber weiter, der dann auf die Laufleistung, die intensiven Läufe verwies. „Die Statistik lügt ja nicht“, sagte Struber.

Das Tableau lügt aber ebenfalls nicht. Und da stehen nach dem zehnten Spieltag bei den Kölnern zwölf Zählern nach zehn Spieltagen, also von 30 möglichen. Und damit zu wenig für eine Mannschaft, die eigentlich um den Aufstieg mitspielen und ihn wahrscheinlich nicht nur schnellstmöglich, sondern direkt schaffen wollte. „Wir haben uns vorgenommen, uns weiter vorne zu platzieren. Wir wollten die Vorderen unter Druck setzen. Nun haben wir aber schon ein gewisses Gap“, sagte Struber. Und so war auch der Frust der Fans mehr als nur verständlich. Dennoch appellierte der Kölner Coach gerade an jene, dass es nun auch darum gehe, zusammenzustehen. Nun gelte es, diese Prüfung zu bestehen, sagte Struber. Die nächste Chance dazu gibt es am Dienstag im Pokal.


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Verteidigung ist sicher nicht der beste Angriff

Gerhard Struber wirkt ratlos
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Verteidigung ist sicher nicht der beste Angriff

Es war viel über Veränderungen und Konsequenzen beim 1. FC Köln spekuliert worden. Die größte Veränderung war wohl die defensive Spielweise der Geißböcke. Zwar war der FC dadurch nicht so konteranfällig, die erhoffte Stabilität fehlte trotzdem. Und so bleibt die Erkenntnis beim 1. FC Köln: Ohne Offensive gewinnt man keine Spiele.

Überraschenderweise setzte Gerhard Struber im Duell gegen den SC Paderborn auf eine defensive Spielweise. Darunter litt vor allem der Angriff des 1. FC Köln: Und ohne Offensive gewinnt man keine Spiele. Das war zumindest die bittere Erkenntnis des Freitagabends.

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Schon eine gute Stunde vor der Begegnung gegen den SC Paderborn machte sich eine gewisse Spannung bei den Fans des 1. FC Köln aus. Kein Wunder, eine ganze Woche lang war über Konsequenzen gesprochen und über Veränderungen spekuliert worden. Angefacht von einem einberufenen Geheimtraining. Noch am vergangenen Mittwoch hatte Struber von einem Plan berichtet, den man sich erarbeitet habe. Man habe viel investiert, erklärte der Coach. Geheimtraining, ein Plan, ein Netz, das für mehr Kompaktheit sorgen solle – die Erwartungen waren sicherlich groß, mehr als eine 4-2-3-1-Formation war dann aber eine Stunde vor dem Spiel auf dem Papier nicht zu sehen. Keine Dreierkette (wie berichtet auch erwartungsgemäß), keine großen personellen Veränderungen. Jan Thielmann für Rasmus Carstensen und Dejan Ljubicic für den erkrankten Damion Downs überraschten jedenfalls nicht wirklich.

Viel Geheimnis, wenig Veränderung?

Umso größer erschien dann aber wieder die Überraschung, wie die erhoffte Reaktion auf das 1:5 gegen Darmstadt ausfiel. Denn eine Veränderung war dann bei den Kölnern doch sichtbar. Mehr als sichtbar. „Wir wollten einfach stabiler werden und über die ganze Spielzeit versuchen, wenig zuzulassen. Ich finde, das ist uns schon gelungen“, sagte der sichtbar enttäuschte Gerhard Struber. Tatsächlich stand der FC tief, griff den Gegner frühestens an der Mittellinie an und dann auch nicht mehr der Aggressivität der vergangenen Wochen. So überließen die Geißböcke Paderborn von der ersten Minute das Spielgerät in der Hoffnung, weniger anfällig zu sein. Das klappte in gewisser Weise auch. Der FC war nicht mehr so Konter anfällig wie gegen die Lilien am vergangenen Freitag.

Doch mit dem Unterbinden des Brandherdes Konter, entfachten die Kölner die Schwachstelle Offensive auf erschreckende Art und Weise. Das Gegenstück zu Angriff ist die beste Verteidigung wollte nicht passen. Verteidigung ist jedenfalls ganz offensichtlich nicht der beste Angriff. „Der Knackpunkt heute war, dass wir aus einer tieferen Startposition zu sehr in Passivität verfallen sind und die Elemente, die unser Spiel ausmachen, dann gar nicht mehr auf den Platz kriegen“, brachte es Timo Hübers in Teilen auf den Punkt. In Teilen, weil auch der Abwehrchef einmal mehr ein Knackpunkt der Kölner werden sollte. Das allerdings nach dem Wechsel. Bis zum Pausenpfiff ließen die Geißböcke wenig zu. Nur ein Missverständnis von Julian Pauli und Jonas Urbig brachte den 17-jährigen Luis Engelns auf den Plan, der aber frei stehend vergab. Eine nicht gut verteidigte Flanke hätte beinahe zur Paderborner Führung, doch Urbig rettete, wenn auch nicht beabsichtigt.

Michel schockt den FC

Das Pfeifkonzert der Kölner Fans war nicht nur unüberhörbar, es war verständlich. Denn die erhoffte Reaktion auf das 1:5 konnte in der Wahrnehmung der FC-Anhänger doch nicht einzig das Verteidigen des eigenen Tores bedeuten. Die Geißböcke wurden nach dem Wechsel offensiver, attackierten früher und erzeugten auch ein wenig mehr Gefahr, wobei die Betonung getrost auf „wenig“ gelegt werden kann. Gleichzeitig boten sich nun aber auch Räume. So gewann man schnell den Eindruck, dass ein wenig mehr Offensivdrang gleichzeitig das Risiko von Gegentoren massiv erhöhte. „Man kann ja Spiele auch mal über so einen Weg entscheiden“, sagte Struber nach dem Spiel fast schon verteidigend. Denn der Trainer wird durchaus gewusst haben, dass man Spiele so gewinnen kann – das aber wiederum mehr als unverdient gewesen wäre.

Tatsächlich ging der FC durch Jan Thielmann sehenswert in Führung und schnupperte an dem so immens wichtigen Dreier. Über die Zeit brachten die Kölner den Sieg aber nicht. „Dann verfallen wir danach in haarsträubende Fehler und geben das Spiel aus der Hand“, sagte Struber. Und diese haarsträubenden Fehler unterliefen unter anderem Timo Hübers, Julian Pauli und Torschütze Jan Thielmann – nahezu dem gesamten Defensivverbund. Sven Michel, der in dieser Saison noch ohne Treffer war, schob gleich doppelt ein: Paderborn 2, Köln 1. „Da hat man gemerkt, dass die Mannschaft mit dem ganzen Drumherum schon verunsichert ist“, sagte Christian Keller. „Dann haben wir auch keine Lösung mehr gehabt, um hintenraus dann nochmal was in unsere Richtung zu lenken.“

Keller: „Dann ist klar, dass sich irgendwo die Wut, die Enttäuschung, die Verärgerung entladen muss“

Der FC entfachte auch in den Schlussminuten nicht so etwas wie Gefahr. „Siege würden uns schon guttun, dass wir Überzeugung oder Selbstvertrauen finden“, sagte Gerhard Stuber und lieferte ebenfalls eine bemerkenswerte, wenn auch nicht ganz so überraschende Erkenntnis. „Wir haben durch die defensivere Ausrichtung den Preis nach vorne bezahlt.“ Der FC rutscht nach der Niederlage voraussichtlich weiter in der Tabelle ab. Wenn es ganz schlecht läuft, belegen die Geißböcke am Sonntagabend einen Rang im unteren Tabellendrittel, möglicherweise mit zehn Zählern Rückstand auf den direkten Aufstiegsrang. Der Wiederaufstieg ist in weite Ferne gerückt. „Die Menschen haben natürlich die Erwartungshaltung, dass wir in der zweiten Liga besser abschneiden und wir haben auch schon gezeigt, dass wir das besser können. Dann ist klar, dass sich irgendwo die Wut, die Enttäuschung, die Verärgerung entladen muss“, sagte Keller.

Der FC steuert nicht mehr nur auf die Krise zu, er befindet sich in ihr. Am Dienstag steht das Pokalspiel gegen Holstein Kiel auf dem Plan. Der FC muss liefern, Gerhard Struber muss liefern. Ein Geheimtraining alleine wird nicht helfen.


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Einzelkritik des FC: Schwache Leistung der FC-Profis gegen Paderborn

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Einzelkritik des FC: Schwache Leistung der FC-Profis gegen Paderborn

Zwar in der Defensive nicht mehr so vogelwild, dafür aber mit erstaunlichen Fehlern. In der Offensive einmal mehr zu harmlos. Der FC kassiert eine verdiente Niederlage gegen Paderborn. Wirklich überzeugend war das nicht vom 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Paderborn.

Nach dem 1:5 wollte der FC Wiedergutmachung betreiben. Das gelang den Geißböcken nicht. Kein Mannschaftsteil funktionierte am Freitagabend. Insgesamt eine erneut schwache Leistung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik des FC gegen Paderborn.

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Mehr Stabilität hatte Gerhard Struber gefordert und die Mannschaft hat zumindest über weite Strecken geliefert. Die Offensivkraft sollte wieder sichtbar werden, sie blieb dagegen sowas von unsichtbar. FC-Trainer Gerhard Struber wählte gegen den SC Paderborn eine erstaunlich defensive Grundordnung, die Geißböcke überließen dem Gegner den Ball, den Raum. So fand die Ostwestfalen keinen Platz für Umschaltmomente und die Kölner Hintermannschaft lief nicht Gefahr, den Kontern nicht folgen zu können. Allerdings fand der FC im ersten Abschnitt so gut wie gar nicht in der Offensive statt. Mehr als ein Kopfballversuch von Eric Martel neben das Tor war nicht drin. Tim Lemperle hing als einzige Spitze im luftleeren Raum, dahinter spielte Luca Waldschmidt einmal mehr erstaunlich unauffällig.

Zu viele individuelle Fehler

So entwickelten die Kölner lange Zeit überhaupt keine Torgefahr. Symptomatisch, dass Jan Thielmann als Rechtsverteidiger den einzigen Treffer der Kölner erzielte. Dass der FC aber mit der defensiven Spielweise automatisch auch erfolgreicher agieren würde, bestätigte sich nicht. „Wir haben uns vorgenommen, deutlich kompakter zu stehen, als die letzten Spiele. Waren sogar 1:0 in Führung und kriegen dann zwei dumme Tore aus eigentlich einer kompakten Position, wo eigentlich nicht viel anbrennen darf“, so Timo Hübers. „Nach vorne war es heute nicht so, wie wir uns das vorstellen. Auch nicht das, was in dieser Mannschaft steckt. Irgendwie ein sehr sehr gebrauchter Abend.“ Nach dem Wechsel wurde der FC ein wenig offensiver und dadurch in der Abwehr wieder anfälliger. Aufgrund einiger haarsträubenden individuellen Fehler kassierten die Kölner dann zwei Gegentore und bereits die vierte Niederlage im zehnten Spiel.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Paderborn

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Liveticker zum Nachlesen

Keller: „Jetzt geht es auf mich, das ist mir lieber, als wenn es auf die Spieler geht“

Christian Keller im Interview bei Sky
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Keller: „Jetzt geht es auf mich, das ist mir lieber, als wenn es auf die Spieler geht“

Der 1. FC Köln konnte am Freitagabend nicht die gewünschte Reaktion zeigen. Nach anfänglicher Führung verspielte der FC die drei Punkte. Die Krise ist da. Das Duell endete 1:2. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem der Kapitän Timo Hübers und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Paderborn-Spiel.

Am Freitag verlor der FC gegen den SC Paderborn 1:2. Das Team von Gerhard Struber kam überhaupt nicht ins Spiel, erspielte sich wenige Tormöglichkeiten. So blieb die erhoffte Reaktion aus für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Paderborn-Spiel.

Wir haben durch die defensivere Ausrichtung den Preis nach vorne bezahlt. Wir wollten einfach stabiler werden, über die ganze Spielzeit versuchen, wenig zuzulassen. Ich finde, das ist uns schon gelungen und dann schießen wir das 1:0. Man kann ja Spiele auch mal über so einen Weg entscheiden. Dann verfallen wir danach in haarsträubende Fehler und geben das Spiel aus der Hand.

Siege würden uns schon guttun, dass wir Überzeugung oder Selbstvertrauen finden. Da müssen wir einfach weiter dranbleiben. Es ist ein Entwicklungsprozess, in dem wir stecken mit einer Mannschaft, die einiges gemeinsam erlebt hat in den letzten Monaten. Und scheinbar ist es sehr schwer, mental aus dieser Kluft zu kommen. Von daher braucht es Erfolgserlebnisse.

Es muss eine gute Mischung sein, wenn man mal einen tieferen Block spielt, dass man dann die Trigger erwischt, wieder ins aktive Pressing zu kommen. Das ist herausfordernder, wenn man tiefer drinnen steht – da hat die Mannschaft in den letzten Jahren auch wenig Erfahrung gesammelt. Da muss man gewissen Jungs auch eine gewisse Zeit geben, die Momente zu finden. Die vergangenen Spiele haben uns dazu veranlasst, das auch mal in diese Richtung zu probieren. Wir waren heute nah dran, ein besseres Ergebnis hinzubekommen, aber am Ende haben wir es dann doch wieder nicht geschafft. Da braucht es jetzt einen langen Atem.

Es ist nicht schön, wenn man hört, dass wenig Vertrauen herrscht im Stadion. Gleichzeitig kann man nur appellieren an die Fans, dass wir eine Mannschaft haben, die einiges durchlebt hat und wir schon drauf und dran sind, das Ding in eine bessere Richtung zu bewegen. Das geht nicht von heute auf morgen. Da braucht es auch die Fans im Hintergrund, die den Glauben auch weiterhin an die Mannschaft entwickeln und die Mannschaft pushen.

Gerhard Struber

Christian Keller im Interview bei Sky
Christian Keller im Interview bei Sky

Christian Keller im Interview bei Sky

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Wir haben uns vorgenommen, deutlich kompakter zu stehen, als die letzten Spiele. Waren sogar 1:0 in Führung und kriegen dann zwei dumme Tore aus eigentlich einer kompakten Position, wo eigentlich nicht viel anbrennen darf. Nach vorne war es heute nicht so, wie wir uns das vorstellen. Auch nicht das, was in dieser Mannschaft steckt. Irgendwie ein sehr sehr gebrauchter Abend. Was der Knackpunkt heute war, dass wir aus einer tieferen Startposition zu sehr in Passivität verfallen sind und die Elemente, die unser Spiel ausmachen, dann gar nicht mehr auf den Platz kriegen. Wir haben kaum Ballgewinne, wir spielen nicht schnell nach vorne und so wird es dann schon schwierig. Dann kommt Verunsicherung dazu, dann wird es bestimmt nicht besser.

Wir haben gar nicht soviel Zeit, nachzudenken. Dienstag ist Pokal. Wir müssen weitermachen, aber heute ist natürlich super bitter. Ich kann verstehen, dass die Fans sauer sind. Wir sind auch sauer, enttäuscht, haben uns das auch anders vorgestellt. Für den Moment bin ich auch ratlos.

Timo Hübers

Wir haben eine unfassbar geile Mannschaft mit einem sehr sehr starken Charakter, den haben wir heute wieder gesehen. Du liegst in Köln 1:0 hinten und kommst so zurück. Wir wussten, dass der FC angeschlagen ist.

Sven Michel

Wir wollten sehr viel Wert auf defensive Stabilität legen, hat finde ich auch in Teilen ganz gut geklappt. Dann war es aber leider so, dass wir über zwei Unachtsamkeiten Gegentore in der zweiten Halbzeit kassiert haben. Und da hat man gemerkt, dass die Mannschaft mit dem ganzen Drumrum schon verunsichert ist. Und dann haben wir auch keine Lösung mehr gehabt, um hintenraus dann nochmal was in unsere Richtung zu lenken.
Ich glaube schon, dass wir eine bessere Balance heute hatten, ohne dass wir jetzt so spektakulär gespielt haben, wie in vielen Spielen davor. Letzten Endes war es nicht ausreichend.

Zu den „Keller-raus-Rufen“: Wir haben hier leider wieder keine drei Punkte geholt. Die Menschen haben natürlich die Erwartungshaltung, dass wir in der zweiten Liga besser abschneiden und wir haben auch schon gezeigt, dass wir das besser können. Dann ist klar, dass sich irgendwo die Wut, die Enttäuschung, die Verärgerung entladen muss. Jetzt geht es auf mich, das ist mir tatsächlich lieber, als wenn es auf unsere Spieler geht, weil die am Dienstag schon wieder spielen müssen.
Zur Trainerfrage: Trainer ist gesetzt, er macht einen guten Job und ich weiß, dass es immer der Reflex ist, danach zu fragen, aber daran liegt es jetzt sicherlich nicht.

Christian Keller

Spielbericht FC gegen Paderborn

Liveticker zum Nachlesen

Liveticker 1. FC Köln – SC Paderborn: Köln verliert gegen die Ostwestfalen

Liveticker 1. FC Köln gegen SC Paderborn
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Liveticker 1. FC Köln – SC Paderborn: Köln verliert gegen die Ostwestfalen

Der 1. FC Köln hat am Freitagabend gegen den SC Paderborn verloren. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen den SC Paderborn.

Am zehnten Spieltag der 2. Bundesliga hat der FC die Ostwestfalen empfangen. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen den SC Paderborn.


Das Spiel ist mittlerweile beendet. Den Spielbericht gibt es hier.

Match Score
1. FC Köln
Position: 1
Matchday 10 (1st Leg) |Fri, Oct 25, 2024 | 6:30 PM
1:2
RheinEnergieStadion | Attendance: 50.000
Referee: Florian Lechner
SC Paderborn 07
Position: 4
Match Timeline
Dominique Heintz (Julian Pauli)
Substitution
84
Florian Kainz (Denis Huseinbašić)
Substitution
84
82
David Kinsombi (Luis Engelns)
Substitution
80
Sven Michel
Goal
Steffen Tigges (Tim Lemperle)
Substitution
77
76
Sven Michel
Goal
70
Sven Michel (Filip Bilbija)
Substitution
69
Aaron Zehnter
Yellow Card
67
Santiago Castañeda
Yellow Card
Jan Thielmann
Goal
66
Mathias Olesen (Dejan Ljubičić)
Substitution
63
Dejan Ljubičić
Yellow Card
62
61
Luis Engelns
Yellow Card
46
Tjark Scheller (Marcel Hoffmeier)
Substitution
Sargis Adamyan (Luca Waldschmidt)
Substitution
46
40
Ilyas Ansah
Yellow Card
Match Commentary
90′ + 5′
Schluss in Köln und nicht gerade überraschend gibt es hier ein Pfeiffkonzert. Das war zu wenig in jeder Hinsicht. Die Kölner stehen unerklärlich tief, zeigen nicht die erhoffte Reaktion. Im Gegenteil. Keine Chance in Durchgang eins, nur wenige im zweiten Abschnitt. Michel wird mit einem Doppelpack zum Matchwinner. Das werden ungemütliche Tage für den FC.
90′ + 2′
Den Kölnern will nichts so richtig gelingen.
90′
Vier Minuten Nachspielzeit, was geht da noch?
88′
Nach einem erschreckenden Zweikampfverhalten von Kainz ist Brackelmann komplett durch und taucht im eins-gegen-Eins vor Urbig auf. Legt dann die Kugel aber Zentimeter am Pfosten vorbei.
85′
Was fällt den Kölnern jetzt noch ein? Der FC müht sich im Strafraum der Paderborner, kommt aber nicht durch.
84′
Substitution
Dominique Heintz
For Julian Pauli
Struber wechselt doppelt.
84′
Substitution
Florian Kainz
For Denis Huseinbašić
Kainz kommt.
82′
Substitution
David Kinsombi
For Luis Engelns
Paderborn wechselt
82′
Pacarada rettet in höchster Not mit der Brust. Wieder kommt eine Flanke komplett durch den Sechzehner.
80′
1:2
Goal for SC Paderborn 07
Sven Michel
Michel zum Zweiten. Pauli spielt den Ball in die Füße von Castaneda, der bringt die Flanke. Sowohl Thielmann als auch Hübers verteidigen nicht gut gegen Michel.
77′
Substitution
Steffen Tigges
For Tim Lemperle
Tigges kommt für Lemperle.
76′
1:1
Goal for SC Paderborn 07
Sven Michel
Das gibt es nicht. Hübers verschätzt sich. Grimaldi legt die Kugel ab auf Michel, der ganz locker ins lange Eck einschiebt.
72′
Für den FC war der Treffer bereits das vierte Saisontor nach einer Ecke.
70′
Substitution
Sven Michel
For Filip Bilbija
Paderborn wechselt erneut.
70′
Kwasniok reagiert.
69′
Köln mit der nächsten gefährlichen Ecke. Doch Pacarada trifft die Kugel nicht richtig.
69′
Yellow Card
Yellow Card for SC Paderborn 07
Aaron Zehnter
Gelb für Zehnter.
67′
Yellow Card
Yellow Card for SC Paderborn 07
Santiago Castañeda
Castaneda holt sich den Karton ab. Der Mittelfeldspieler stempelt Huseinbasic.
66′
1:0
Goal for 1. FC Köln
Jan Thielmann
THIELMANN! Was für ein Hammer. Nach einer Ecke von Pacarada klärt Paderborn. Thielmann nimmt den Ball direkt und legt ihn ins rechte Eck. Tolles Tor und die richtige Antwort.
65′
Der FC bekommt nun einige Standards. Vielleicht wird es so gefährlich.
63′
Substitution
Mathias Olesen
For Dejan Ljubičić
Ljubicic foult keine 60 Sekunden später. Hat ein wenig Glück da nicht die Ampelkarte bekommt und wird ausgewechselt.
62′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Dejan Ljubičić
Sowas von unnötig: Ljubicic will bei einem Einwurf den Ball nicht hergeben.
61′
Yellow Card
Yellow Card for SC Paderborn 07
Luis Engelns
Engelns mit offener Sohle gegen Martel.
60′
Hier ist jetzt deutlich mehr Musik in dem Spiel. Der FC attackiert früher, lässt dafür aber mehr zu. So einen Versuch von Zehnter, den Urbig entschärft.
58′
Castaneda zieht aus 25 Metern ab. Urbig sieht die Kugel offenbar spät, lässt sie nach vorne abprallen, setzt aber rechtzeitig nach.
57′
Und da ist sie wieder, die Kölner Anfälligkeit. Thielmann klärt eine Flanke in den Fuß von Engelns, der aus spitzem Winkel vergibt. Die anschließende Ecke wird ebenfalls gefährlich, letztlich aber geklärt.
55′
Maina und Pacarada spielen sich mit einem Doppelpass in die Box. Maina legt zurück auf Ljubicic, dessen Flachschuss geblockt wird.
53′
Zehnter hat auf der linken Seite viel Zeit und Platz. Die Flanke kommt Richtung Fünfer, doch Kostons wird von Pacarada ausreichend gestört.
52′
Die Kölner attackieren nun deutlich früher. Das war für eine Mannschaft, die eigentlich gewinnen muss auch deutlich zu tief in Durchgang eins.
50′
Pacarada nimmt sich den ruhenden Ball und zimmert ihn aus 25 Metern in die Mauer.
49′
Der Armenier holt einen Freistoß aus zentraler Position heraus.
47′
Dass Waldschmidt vom Platz geht, ist jetzt nicht so überraschend. Adamyan aber eher als Kainz aus unserer Sicht erstaunlich.
46′
Substitution
Tjark Scheller
For Marcel Hoffmeier
Und auch Kwasniok hat zur Halbzeit gewechselt.
46′
Der Ball rollt wieder und die erste Aktion gehört dem FC. Maina zieht aus 16 Metern ab, aber über das Tor.
46′
Substitution
Sargis Adamyan
For Luca Waldschmidt
Waldschmidt geht schon zur Halbzeit vom Platz. Dafür kommt Adamyan.
45′ + 1′
Pause in Köln: Ein ganz seltsamer Auftritt der Kölner, der viele Fragen hinterlässt. Als Reaktion haben wir uns komplett etwas anderes vorgestellt. Der FC kommt im Grunde zu keiner Torchance. Paderborn immerhin zu zwei. Aber auch die Ostwestfalen spielen bislang nicht sonderlich gut.
45′
Eine Minute Nachspielzeit. Die kann es nur für die Verletzungspause bei Götze geben.
41′
Pacarada schickt Waldschmidt mit einem langen Ball. Der nimmt die Kugel auch gut mit, lässt sie dann aber fast liegen. Auch das ist eher ungefährlich.
40′
Yellow Card
Yellow Card for SC Paderborn 07
Ilyas Ansah
Ansah holt Huseinbasic von den Beinen und sieht Gelb.
38′
Mal so etwas wie eine Chance. Pacarada schickt Lemperle auf der linken Seite. Der legt den Ball auch quer, allerdings zum Gegner.
37′
Die Torschussbilanz spricht Bände. Der FC hat drei Abschlüsse, keiner aufs Tor. Paderborn zwei, immerhin einer auf den Kasten.
34′
Da wird es aus dem Nichts richtig gefährlich. Ansah taucht vor dem Kölner Tor auf und legt quer auf Bilbija. Urbig rettet in höchster Not, sah da aber auch nicht so richtig glücklich aus.
31′
Eigentlich haben hier nicht wenige, unter anderem SCP-Trainer Kwasniok ein Spektakel erwartet. Das ist das Gegenteil. Magerkost.
29′
Martel klärt zur ersten Ecke für die Gäste. Urbig wird behindert und bekommt den Freistoß.
27′
Der FC mal in der gegnerischen Box. Huseinbasic hat den Ball eigentlich schon verloren, erkämpft ihn sich zurück und spielt sich mit einem Doppelpass mit Waldschmidt in die gefährliche Zone. Götze rettet.
22′
Mal ein Freistoß aus dem Halbfeld der Kölner. Der ist ungefährlich. Anschließend gibt es eine Ecke von Maina, die Martel neben das Tor setzt. Immerhin die erste nennenswerte Offensivaktion.
19′
Wildgestikulierend fordert Waldschmidt das Team zur Ruhe auf. So wirklich rasant ist der Auftritt der Geißböcke aber wahrlich nicht.
17′
Der nächste lange Ball aus der Kölner Hälfte landet im Toraus. Das ist bislang nicht die erhoffte Reaktion.
15′
Weiter geht es mit einem unerklärlichen Fehlpass von Maina.
13′
Eine kleine Unterbrechung: Huseinbasic trifft Götze mit einem Schuss im Gesicht. Der geht direkt zu Boden.
12′
Komischer Spielverlauf bislang. Der FC gerade mal mit einer längeren Ballbesitzphase. Allerdings am eigenen Sechzehner. Dann kommt ein langer Ball, der aber beim Keeper landet.
10′
Was machen Pauli und Urbig da? Engelns wird mit einem langen Ball geschickt. Pauli bleibt weg, Urbig kommt nicht raus, Engelns verzieht…
9′
Urbig greift nach einem Freistoß aus dem Halbfeld erstmals zu. Das war nicht wirklich gefährlich.
7′
Rein nach dem Ballbesitz ist es bislang eher das Spiel der Gäste. Die Ostwestfalen kommen auf nahezu 80 Prozent Ballbesitz.
5′
Es fällt auf, dass die Kölner deutlich tiefer stehen und Paderborn sich den Ball zuschieben lassen.
2′
Und die ist nicht ungefährlich. Pacarada haut die Kugel von der rechten Seite vor das Tor. Ljubicic bringt im Fallen den Ball Richtung Kasten. Da fehlte aber die Power.
2′
Der erste Angriff über die rechte Seite und Thielmann und Ljubicic bringt die erste Ecke.
1′
Los geht's. Der Ball rollt. Paderborn hat Anstoß.

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So startet der FC:

Starting Lineup: 4-2-3-1
40
Urbig
17
Paçarada
24
Pauli
84
Substitution
Julian Pauli
Dominique Heintz
4
Hübers
29
Thielmann
66
Goal
Jan Thielmann
6
Martel
8
Huseinbašić
84
Substitution
Denis Huseinbašić
Florian Kainz
37
Maina
9
Waldschmidt
46
Substitution
Luca Waldschmidt
Sargis Adamyan
7
Ljubičić
62
Yellow Card
Dejan Ljubičić
63
Substitution
Dejan Ljubičić
Mathias Olesen
19
Lemperle
77
Substitution
Tim Lemperle
Steffen Tigges
Substitutes
1
Marvin Schwäbe
TW
3
Dominique Heintz
84
Substitution
Julian Pauli
Dominique Heintz
IV
18
Rasmus Carstensen
RV
35
Max Finkgräfe
LV
11
Florian Kainz
84
Substitution
Denis Huseinbašić
Florian Kainz
OM
16
Marvin Obuz
RM
47
Mathias Olesen
63
Substitution
Dejan Ljubičić
Mathias Olesen
ZM
21
Steffen Tigges
77
Substitution
Tim Lemperle
Steffen Tigges
ST
23
Sargis Adamyan
46
Substitution
Luca Waldschmidt
Sargis Adamyan
ST
Starting Lineup: 3-4-3
30
Schubert
33
Hoffmeier
46
Substitution
Marcel Hoffmeier
Tjark Scheller
20
Götze
4
Brackelmann
46
Engelns
61
Yellow Card
Luis Engelns
82
Substitution
Luis Engelns
David Kinsombi
7
Bilbija
70
Substitution
Filip Bilbija
Sven Michel
5
Castañeda
67
Yellow Card
Santiago Castañeda
23
Obermair
10
Kostons
32
Zehnter
69
Yellow Card
Aaron Zehnter
29
Ansah
40
Yellow Card
Ilyas Ansah
Substitutes
1
Pelle Boevink
TW
21
Anton Bäuerle
LM
25
Tjark Scheller
46
Substitution
Marcel Hoffmeier
Tjark Scheller
IV
8
David Kinsombi
82
Substitution
Luis Engelns
David Kinsombi
ZM
9
Mika Baur
LM
19
Luca Herrmann
ZM
NA
Adrian Bravo Sanchez
N/A
11
Sven Michel
76
Goal
Sven Michel
80
Goal
Sven Michel
70
Substitution
Filip Bilbija
Sven Michel
LM
39
Adriano Grimaldi
ST

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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Was ist der Finkgräfe-Plan?

Struber unter Druck?

Köln kassiert die nächste Pleite – Doppelpacker Michel schockt den FC

Enttäuschte Kölner Spieler.
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Köln kassiert die nächste Pleite – Doppelpacker Michel schockt den FC

Der 1. FC Köln kassiert gegen den SC Paderborn die nächste Pleite. 1:2 unterliegt die Mannschaft von Gerhard Struber den Ostwestfalen. Die Führung von Jan Thielmann dreht Sven Michel mit einem Doppelpack.

Die erhoffte Reaktion auf das 1:5-Debakel von Darmstadt ist ausgeblieben. Der 1. FC Köln kassiert gegen den SC Paderborn nach einem seltsamen Auftritt die nächste Pleite. Zwar gehen die Geißböcke nach einem wunderschönen Treffer von Jan Thielmann in Führung (66.), doch der eingewechselte Sven Michel dreht mit einem Doppelpack die Begegnung (77., 81.). Die kommenden Tage dürften für den FC und Trainer Gerhard Struber unangenehm werden.

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Christian Keller hatte nach dem 1:5 gegen Darmstadt Konsequenzen angekündigt und damit Spekulationen über die taktische Ausrichtung der Kölner gegen Paderborn ausgelöst. Tatsächlich setzte Gerhard Struber auf die Doppelsechs und nur eine Spitze, der Kölner Coach blieb aber erwartungsgemäß bei der Viererkette. Jan Thielmann kehrte zurück auf die rechte Verteidigerposition und erstmals seit September startete auch Dejan Ljubicic wieder. Dafür fehlten der erkrankte Damion Downs und Rasmus Carstensen nahm wieder auf der Bank Platz. Und Köln agierte von Beginn an überraschend defensiv. Der FC überließ den Paderbornern den Ball und stand tief in der eigenen Hälfte. Zumindest in der Defensive ging der Plan auch lange auf. Die Ostwestfalen schoben sich den Ball zu, ohne wirklich gefährlich zu werden.

Thielmann trifft nach der Ecke.

Erst ein haarsträubender Fehler von Julian Pauli brachte den erst 17-jährigen Luis Engelns ins Spiel, der vor Jonas Urbig auftauchte, aber die Kugel über das Tor jagte (10.). Der FC fand in der Offensive gar nicht statt. Die Kölner Hintermannschaft probierte es zunächst mit langen Bällen, die aber stets beim Gegner oder im Aus landeten. Erst nach einer Ecke setzte Eric Martel die Kugel nur wenige Meter neben das Tor (22.). Ein Wachmacher war das aber nicht. Paderborn schob sich die Kugel zu, der FC lauerte wohl auf Umschaltmomente, den Gefallen taten die Ostwestfalen den Geißböcken aber nicht. Wie aus dem Nichts musste dann Urbig erstmals wirklich anpacken. Nach einer Flanke von Raphael Obermair kam Ilyas Ansah zum Kopfball und legte die Kugel ab auf Filip Bilbija, der an Urbig und dem Pfosten scheiterte (38.). Kurz vor dem Seitenwechsel schickte Leart Pacarada Luca Waldschmidt mit einem langen Ball, der nahm die Kugel stark mit, um dann schwach abzuschließen (42.).

Köln kam mit mehr Schwung aus der Kabine. Und mit Sargis Adamyan, den Gerhard Struber für Luca Waldschmidt brachte. Die erste Chance gehörte aber Linton Maina, der das Tor aus 18 Metern nur knapp verfehlte (46.). Auf der anderen Seite brachte Aaron Zehnter eine perfekte Flanke auf Koen Kostons, der aber aus fünf Metern vergab (51.). Köln attackierte nun deutlich früher, war so auch gefährlicher, aber eben auch anfälliger. Thielmann legte die Kugel Engelns im Sechzehner auf, doch der 17-Jährige vergab, genauso wie Castaneda, der Urbig aus 25 Metern prüfte (57.). Doch auch Köln wurde immer öfter gefährlich, vor allem durch Standards. Eine Hereingabe von Pacarada klärte die Paderborner Hintermannschaft, allerdings in den Fuß von Thielmann, der die Kugel direkt ins rechte Eck legte (66.).

Michel mit Doppelpack

Auch die nächste Ecke wurde gefährlich, aber Pacarada traf aus der zweiten Reihe die Kugel nicht richtig. Auf der anderen Seite machte es Sven Michel besser. Timo Hübers verschätzte sich bei einer Flanke, Adriano Grimaldi spielte den eingewechselten Sven Michel frei, der ins lange Eck einschob. Drei Minuten später spielte Julian Pauli Santiago Castaneda die Kugel in den Fuß, der flankte erneut auf Michel 1:2 (81.). Hübers und Thielmann sahen beide nicht gut aus. Und Paderborn war dem dritten Treffer näher. Unter anderem steuerte Calvin Brackelmann alleine auf das Tor zu, schob die Kugel an Urbig, aber auch am Pfosten vorbei. Dem FC fiel sonst nichts mehr ein. Es dürfte ungemütlich werden für den Trainer. Schon am Dienstag steht für die Kölner das nächste Heimspiel an. Der FC empfängt in der 2. Runde des DFB-Pokals Holstein Kiel.


FC: Urbig – Pacarada, Pauli (84. Heintz), Hübers, Thielmann – Martel, Huseinbasic (84. Kainz) – Maina, Waldschmidt (46. Adamyan), Ljubicic (63. Olesen) – Lemperle (77. Tigges) Tore: 1:0 Thielmann (66.), 1:1, 1:2 Michel (77., 81.).


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Mehr als nur zwei Transfers?

Torabschlüsse, Offensivfußball und „Laufmonster“ versprechen ein wahres Spektakel

Eric Martel. Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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Torabschlüsse, Offensivfußball und „Laufmonster“ versprechen ein wahres Spektakel

Tradition, Historie, Strahlkraft – gefühlt liegen Welten zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn. In der Tabelle bietet sich ein anderes Bild. Und auf dem Feld auch: denn beide Teams spielen sehr ähnlich und kommen auf erstaunlich ähnliche Werte. Der 1. FC Köln empfängt den SC Paderborn.

Laufintensiv, Offensivfußball, Torabschlüsse – zwei Team mit ähnlichen Werten und ähnlicher Spielweise. Beim FC geht es um Wiedergutmachung. Der 1. FC Köln empfängt den SC Paderborn.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Bei einem Blick auf oder in die Historie könnte man meinen, in der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn treffen Welten aufeinander. Hier der FC, der Bundesliga-Absteiger mit „enormer Strahlkraft“, wie es in Köln so schön heißt, dem wertvollsten Kader der Liga und der nie endenden gefühlten Zugehörigkeit der Bundesliga, da der gefühlte Dauer-Zweitligist aus Paderborn, der sich seit einigen Jahren im Liga-Unterhaus hält und ab und an mal ein wenig an den Aufstiegsplätzen schnuppert. Nach dem neunten Spieltag hat sich das Bild dann doch ein wenig verschoben. Die Ostwestfalen kämpfen um den Anschluss an die Aufstiegsplätze, der FC trauert diesem zurzeit eher hinterher. Zwar kassierte auch der SC am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage, von einer in Köln in den Startlöchern stehenden Krise ist die Mannschaft von Lukas Kwasniok aber meilenweit entfernt.

Kwasniok: „Es treffen zwei absolute Laufmonster aufeinander“

Fußballerisch gibt es dann aber doch wieder einige Parallelen. Beide Teams definieren sich in dieser Spielzeit durch einen attraktiven Offensivfußball sowie viele Ballbesitzphasen, kommen auf rund 53 Prozent und gehören damit zur Liga-Spitze. Das ist aber lange noch nicht alles. Köln gab die meisten Torschüsse ab, vor Paderborn. Die beiden Teams gehören bei den Flanken, bei den erfolgreichen Pässen, bei den zugelassenen Torschüssen jeweils zu den Top-Teams, haben in etwa gleich viele Zweikämpfe bestritten und in etwa gleich viele gewonnen. Ebenfalls beeindruckend sind die Laufwerte mit Ball. Ob bei den Sprints, den intensiven Läufen, den Tempoläufen – nahezu überall sind die beiden Teams in der Statistik gleichauf. „Es treffen zwei absolute Laufmonster aufeinander. Beide Teams laufen unheimlich viel, sehr intensiv und äußert schnell“, sagt daher auch SC-Trainer Kwasniok, der sich in dem Duell auf ein hohes Zweitliga-Niveau freut.

Und obwohl die Teams in zahlreichen Statistiken nahezu gleichauf und in der Tabelle dann doch vier Punkte zwischen ihnen liegen, und das zu Gunsten der Ostwestfalen, überrascht der Paderborner Trainer dann doch mit der Einschätzung der Favoritenrolle. „Wir sind Außenseiter und müssen die Stärken des Gegners kontrollieren“, sagte Kwasniok, der den FC einmal mehr als die „mit Abstand beste Mannschaft der 2. Bundesliga“ bezeichnete. Nur sieht das eben auf dem Tableau aktuell ganz anders aus. „Natürlich hätten sie sich in der Vergangenheit den ein oder anderen Punkt mehr gewünscht. Das haben wir aber auch.“ Gerade im vergangenen Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern sei mehr möglich gewesen. „Wir haben aktuell ein sehr offensichtliches Problem, dass der Torwart zu viele Fehler macht“, sagte der Coach ziemlich direkt und hat schon vorab den Stammkeeper Pelle Boevink durch Ersatztorhüter Markus Schubert ersetzt.

Viele Tore vorprogrammiert

Auf ein Spiel mit vielen Toren freue er sich, sagte Kwasniok und könnte damit recht haben. Im Schnitt fallen in den Begegnungen des FC vier Tore pro Spiel, in den Spielen des SC Paderborn immerhin drei. Kein Wunder, bei der Anzahl der Torschüsse. Sollte man zumindest meinen. Denn die Wahrheit ist, dass beide Teams trotz der meisten Abschlüsse in der Torquote friedlich im Ligamittelfeld nebeneinander liegen. Beide Teams brauchen etwa neun Abschlüsse für einen Treffer. Und obwohl die beiden Mannschaften auch nur wenige Torschüsse des Gegners wiederum zulassen, gab es für beide schon zahlreiche Gegentreffer. Nach dem Debakel von Darmstadt wollen die Kölner nun wieder den Weg in die Offensive suchen, gleichzeitig die Stabilität nicht vermissen lassen. Mit drei Punkten würden die Kölner auch in der Tabelle wieder ganz nah an Paderborn heranrücken.


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So will der FC punkten

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Welche Rolle spielt Finkgräfe?

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den SC Paderborn

Köln gegen Paderborn
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den SC Paderborn

Nach der 1:5-Pleite gegen den SV Darmstadt steht für den FC die Begegnung mit dem Tabellen-Fünften auf dem Programm. Der 1. FC Köln empfängt am Freitagabend den SC Paderborn. Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Paderborn.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den SCP geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Paderborn.

Köln gegen Paderborn
Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen den SC Paderborn im Februar 2019.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn?

Erst zum 15. Mal treffen der 1. FC Köln und der SC Paderborn am Freitagabend aufeinander. Die Bilanz ist recht ausgeglichen. Der FC gewann fünf der Partien, der SCP setzte sich in vier Begegnungen durch. Fünf Partien endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 21:18 nur knapp für den FC. Die letzte Begegnung endete in der ersten Bundesliga im März 2020 mit einem 2:1-Sieg für die Geißböcke. Am Ende der Saison 19/20 stieg Paderborn mit 20 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz in die zweite Liga ab.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln und dem SCP?

Am Freitag beginnt das Spiel um 18:30 Uhr. Das Duell wird auf Sky übertragen. Die Berichterstattung beginnt bereits um 18 Uhr. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO und onefootball im Stream oder im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau, der ARD Audiothek oder im Liveticker bei come-on-fc.com verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen den SC Paderborn?

Die Geißböcke gewannen bereits zwei Begegnungen gegen den SCP 3:0. Im März 2013 gewann der FC durch Tore von Adam Matuszczyk (29.) sowie einem Doppelpack von Anthony Ujah (64., 83.). Gut sechs Jahre später gelang den Kölnern im Oktober 2019 erneut ein 3:0. Damals trafen Simon Terodde (8.), Louis Schaub (59.) sowie Sebastiaan Bornauw im Kölner Dress.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen die Ostwestfalen?

Bisher verlor der FC nur vier Spiele gegen Paderborn. Im September 2018 brachte Simon Terodde in der 36. Minuten den FC zwar in Führung, nur zwei Minuten später glich Paderborns Babacar Guèye allerdings aus. Mit einem erneuten Treffer von Terodde (53.) brachte sich der FC zu Beginn der zweiten Halbzeit zwar noch einmal in Führung, Philipp Klement netzte jedoch innerhalb von fünf Minuten zwei Mal ein (66., 71.) und drehte das Spiel, bevor Jhon Cordoba (84.) erneut ausglich. Nach einer Gelb-Roten Karte für Jonas Hector in der 87. Minuten nutze der SCP seine Chance und Bernard Tekpetey (89.) brachte sein Team in Führung. In der 4. Minute der Nachspielzeit erhöhte Sven Michel den Vorsprung der Paderborner auf den Endstand von 5:3.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen den SCP?

Simon Terodde und Anthony Ujah waren beide jeweils drei Mal im FC-Dress gegen Paderborn erfolgreich. Von den aktuellen Kölner Stürmern war noch keiner im Kölner Dress gegen Paderborn erfolgreich. Im Trikot von Greuther Fürth allerdings schon. So traf Tim Lemperle bei seinem Zweitliga-Debüt für das Kleeblatt gegen den SCP nach einer Flanke per Kopfball. Jonas Urbig stand in dieser Partie im Tor und hielt seinen Kasten sauber. Die beiden heutigen Stammspieler des FC besiegten Paderborn 5:0.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Paderborn?

Timo Horn und Jonas Hector trugen gegen den SCP am häufigsten das FC-Trikot. Die ehemaligen Kölner Spieler kommen auf jeweils zehn Duelle gegen Paderborn. Christian Strohdiek stand auf der anderen Seite bei acht Spielen gegen den FC auf dem Platz.

Die Vereinsbilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel haben die Kölner die Nase vor den Ostwestfalen vorne. Der SCP war neun Mal Landespokal-Westfalen-Sieger. Köln hingegen war dreimal Deutscher Meister. Beim Kölner Verein stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste.

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