Analyse: Kölns durchdachte Transferpolitik?

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Analyse: Kölns durchdachte Transferpolitik?

Vier Spieler hat der 1. FC Köln mittlerweile verpflichtet – trotz drohender Transfersperre. Dabei verfolgen die Kölner noch immer den Weg, Spieler zu entwickeln und wohl den einer durchdachten Transferpolitik.

Der Verpflichtung von Jacob Christensen kam dann doch ein wenig überraschend. Der 21-jährige Mittelfeldspieler wird als Nachfolger von Ellyes Skhiri gehandelt. Große Fußstapfen. Fußstapfen, die er vermutlich nicht sofort ausfüllen kann, nach Experten mit großer Wahrscheinlichkeit mittelfristig aber wird. Bei den Kölner Transfers ist wieder ein klares Muster zu erkennen. Ein Muster, dass dem 1. FC Köln bei der Gesundung hilft. Analyse: Kölns durchdachte Transferpolitik….

Fotos: picture-alliance/dpa

Nach den Länderspielen haben sich nun auch die A-Nationalspieler des 1. FC Köln in den Urlaub verabschiedet. Währenddessen wird rund um, aber vor allem auch in dem Geißbockheim fleißig gearbeitet. Untätigkeit kann man Sportdirektor Christian Keller in diesen Tagen nicht vorwerfen. Mit Davie Selke wurde erst in der vergangenen Woche verlängert, weitere Vertragsverlängerungen etwa mit Marvin Schwäbe oder Benno Schmitz sollen unmittelbar bevorstehen. Und: der FC war bereits auf dem Transfermarkt mächtig aktiv. Dabei war lange nicht klar, ob die Kölner in diesem Sommer überhaupt einen neuen Spieler würden verpflichten können. Die Transfersperre, die die FIFA dem FC auferlegt hatte, dürfte Christian Keller bei so manchen Vertragsgesprächen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Umso erstaunlicher ist das Zwischenzeugnis der Kölner Verantwortlichen vier Wochen nach Aussetzen der Sanktion.

Deshalb werden in den nächsten Jahren eher ein Entwicklungsklub sein. Ein Verein, der überwiegend Spieler holt, die noch nicht zwingend Bundesliganiveau nachgewiesen, die aber das Potenzial dazu haben. Anders können wir nicht gesund werden

Christian Keller

Bereits vier Neuzugänge beim FC, keine Ablöse

Denn der FC hat vier Spieler neu verpflichtet (exklusive der gezogenen Kaufoption von Jeff Chabot), nur der VfL Bochum kann noch mehr Neuzugänge verzeichnen. Vielleicht waren Keller und Co. auch so fleißig, weil nicht ganz klar ist, wie lange die Transfersperre ausgesetzt bleibt. Dennoch: das, was für den ein oder anderen Skeptiker vielleicht nach blindem Aktionismus riecht, scheint sehr gut durchdacht zu sein, die Transfers haben bislang Hand und Fuß. Leart Paqarada kommt ablösefrei von St. Pauli, war nach den Zahlen in der 2. Bundesliga der beste Außenverteidiger, der vielleicht sogar noch einen Ticken mehr in das Offensivspiel investiert, als Jonas Hector. Einige andere Clubs sollen ebenfalls die Fühler nach Paqarada ausgestreckt haben. Mit Luca Waldschmidt haben die Kölner zudem einen Offensivspieler an den Rhein gelotst, der das FC-Spiel variabler machen soll, der Nationalspieler war und dem man ein Leistungsschub unter Steffen Baumgart durchaus zutrauen darf.

Mit Jacob Christensen kommt nun noch ein Sechser dazu, nachdem sich laut dänischer Medien halb Europa die Finger geleckt haben soll, der auf jeden Fall voller Ehrgeiz und vor allem aber viel Potenzial steckt. Jonas Nickisch fällt vom Leistungsvermögen vielleicht noch ein wenig ab, ist aber ebenfalls eine sehr sinnvolle Investition in die Zukunft.

Unterm Strich hat der FC also verheißungsvolle neue Spieler nach Köln geholt und für diese nicht einen Cent Ablöse bezahlt. Das wird sich wohl noch ändern, denn es werden weitere Spieler gesucht und Keller kündigte bereits an, auch den ein oder anderen Euro noch in die Hand nehmen zu wollen. Eine Strategie ist aber auch in dieser Transferperiode wieder erkennbar: „Deshalb werden in den nächsten Jahren eher ein Entwicklungsklub sein. Ein Verein, der überwiegend Spieler holt, die noch nicht zwingend Bundesliganiveau nachgewiesen, die aber das Potenzial dazu haben. Anders können wir nicht gesund werden“, hatte der Sportdirektor vor einem guten Jahr dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ gesagt.

FC könnte dickes Transferplus erzielen

Schon damals hat er seinen Worten Taten folgen lassen. Insgesamt holten die Kölner im vergangenen Sommer neun Spieler, gaben rund sieben Millionen Euro Ablöse aus und damit so viel, wie zum Beispiel für Sebastian Andersson oder Jorge Meré. Gool.ai berechnet anhand von objektiven Leistungsparametern den genauen Marktwert von mehr als 90.000 Profifußballern. Laut der Online-Plattform lagen die Marktwerte der Neuzugänge im vergangenen Sommer bei mehr als 20 Millionen Euro, mittlerweile kommen diese neun Spieler auf mehr als 26 Millionen Euro, im kommenden Sommer werden es laut Prognose mehr als 32 Millionen sein. Natürlich ist nicht bei allen Akteuren eine positive Entwicklung zu sehen. Während beispielsweise Linton Maina seinen Marktwert von 1,3 Mio. auf 3.3 Millionen Euro steigern konnte, ist der von Sargis Adamyan von 3,5 auf 2,4 Mio. gefallen. Dennoch haben sich die Akteure in ihrem Marktwert um rund sechs Millionen Euro „entwickelt“.

Transfermarkt.de bescheinigt dem FC seit dem 1. Juli 2022 eine Marktwertsteigerung des Kaders um 21,8 Prozent. Im Ligavergleich belegen die Kölner damit den fünften Rang, unmittelbar hinter Augsburg mit 22,7 Prozent. Besser schneiden nur Bremen (46,6%), Bochum (67,5%) und Union Berlin (86 %) ab. Seit Kellers Dienstbeginn am 1. April 22 berechnet das Portal sogar eine Steigerung von 30 Prozent.

Und genauso soll es auch in Zukunft und damit auch in dieser Transferperiode weitergehen. Stand jetzt hat der FC noch keinen Cent Ablöse für die Neuzugänge bezahlt. Alleine die Marktwerte von Leart Paqarada, Jacob Christensen und Luca Waldschmidt berechnet Gool.ai auf rund 23 Millionen Euro. Für Luca Waldschmidt müsste der FC dem Vernehmen nach 4 Millionen Euro Ablöse bezahlen, wenn er die Kaufoption ziehen will. Ebenfalls eine überschaubare Summe und ein überschaubares Risiko. Der aktuelle Marktwert von Waldschmidt liegt demnach bei 5,16 Millionen Euro und damit höher als der von Davie Selke (2.23 Mio) und Steffen Tigges (3.4 Mio). Da sich der Marktwert mit jeder einzelnen Leistung verändert, kann in diesem Jahr viel passieren. Für den FC ergeben sich bei Waldschmidt zwei Szenarien: Sollte der Angreifer in Köln nicht funktionieren, wird er im kommenden Sommer nach Wolfsburg zurückkehren. Bei den Wölfen hat er bis 2025 Vertrag. Die Hoffnungen ruhen dagegen auf Steffen Baumgart, der gerade bei Anthony Modeste und Davie Selke bewiesen hat, dass er den richtigen Hebel bei formschwachen Stürmern finden kann. In diesem Fall würde sich der Marktwert von Waldschmidt sehr schnell wieder erhöhen.

Keller und Co. machen aktuell viel richtig

Eine beachtliche Bilanz also. Und eine Bilanz, die zum Gesundungsprozess des FC beiträgt. Auch deswegen verkündete Keller im Mai dieses Jahres: „Die schwarze Null steht. Es war immer das Ziel, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen, in dem keine Sondereffekte wie Transfers vorkommen. Und wir werden in der Lage sein, das im Sommer erstmalig seit vielen, vielen Jahren hinzubekommen.“ Heißt: Der FC ist auf Spielerverkäufe wie im vergangenen Jahr bei Anthony Modeste und Salih Özcan nicht mehr angewiesen. Dabei ist das Prinzip, junge Spieler auszubilden, sie weiterzuentwickeln und dann erlössteigernd zu verkaufen sicherlich ebenfalls ein probates Mittel, um den Gesundungsprozess voranzutreiben.

Die Frage, warum der FC junge Talente wie Jens Castrop dennoch ziehen lässt, ist durchaus berechtigt. Man darf Keller und Co. aber zutrauen, dass sie sich mit den Leistungen der Spieler und deren Potenzial in der vergangenen Saison intensiv auseinandergesetzt haben. Gemessen an den Marktwertdaten scheinen die Kölner Verantwortlichen in den vergangenen Monaten wirtschaftlich viel richtig gemacht zu haben. Weitere Verpflichtungen werden aber noch folgen müssen. Am Ende des Tages wird der Erfolg des Sportdirektors aber auch am Erfolg der Mannschaft gemessen. Und da geht es dann rein ums Sportliche.

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Enttäuschender Auftakt für die FC-Profis bei der U21 des DFB

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Enttäuschender Auftakt für die FC-Profis bei der U21 des DFB

Die DFB-Auswahl ist bei der U21-Europameisterschaft nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen Israel hinausgekommen. Für die drei FC-Profis verlief der Turnierbeginn somit alles andere als erhofft.

Enttäuschender Auftakt für DFB-Kicker: Das Team um die beiden FC-Profis Eric Martel und Denis Huseinbasic kam trotz 45-minütiger Überzahl bei der U21-Europameisterschaft nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen Israel hinaus. Auch für Nikola Soldo verlief der Turnierbeginn alles andere als gut.

Eigentlich hatte der Abend für Denis Huseinbasic ziemlich gut begonnen. Immerhin stand der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln in der Startelf der deutschen U21 zum EM-Auftakt gegen Israel. Doch das deutsche Team kam trotz langer Überzahl nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Die Führung durch Dor Turgeman (20. Minute) glich der Ex-Kölner und Kapitän Yann Bisseck (26. Minute) aus. Huseinbasic sorgte nach zehn Minuten mit einem Distanzschuss für Gefahr. Zu diesem Zeitpunkt hätte die U21 durchaus in Führung liegen können. Denn schon in der ersten Minute war Kevin Schade im Strafraum von den Beinen geholt worden, doch den fälligen Strafstoß verschoss Youssoufa Moukoko.

Wie es besser geht, zeigte Israel: Dor Turgeman nahm sich ein Herz und schob den Ball überlegt ins lange Eck. Die Freude währte nicht lange. Yann Bisseck glich nach einer Ecke per Kopf aus. Noch vor dem Wechsel sah Eden Karzev die Gelb-Rote Karte, Deutschland spielte mehr als eine Halbzeit in Überzahl. Deutschland drückte auf den Siegtreffer, fand aber kein Mittel. Erst in der Schlussphase wurde Eric Martel eingewechselt. Ein Tor erzielte die Mannschaft von Antonio Di Salvo nicht mehr. Und das, obwohl Jessic Ngankam einen weiteren Elfmeter erhielt. Somit steht die DFB-Auswahl vor den beiden Begegnungen gegen Tschechien und England bereits unter Druck.

Auch für Nikola Soldo verlief der Turnierauftakt nicht nach Plan. Eigentlich wollte er die Bühne der EM nutzen, um seinen Marktwert zu verbessern. Doch der Innenverteidiger saß bei der 0:2-Niederlage gegen die Ukraine 90 Minuten auf der Bank. Nach dem Spiel wurden die beiden Elfmeterschützen rassistisch beleidigt.

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Auch der 1. FC Heidenheim ist an Benedict Hollerbach interessiert

Benedict Hollerbach jubelt nach einem Tor
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Auch der 1. FC Heidenheim ist an Benedict Hollerbach interessiert

Noch Anfang Juni schoss Benedict Hollerbach Wehen Wiesbaden im Grunde im Alleingang in die zweite Liga. Der Angreifer wird aber wohl in der Bundesliga spielen. Ob für den FC, ist nun fraglich. Offenbar zeigt auch Heidenheim Interesse.

Wie der „Kicker“ berichtet, bekommt der FC im Buhlen um Benedict Hollerbach weitere Konkurrenz aus der Bundesliga. Demnach ist auch der 1. FC Heidenheim an Hollerbach interessiert.

Benedict Hollerbach jubelt nach einem Tor
Foto: picture alliance/dpa | Jörg Halisch

Das Fachmagazin hatte schon unter der Woche berichtet, dass der eigentlich geplante Deal mit dem Angreifer noch platzen könne. Als möglichen Grund nennt der „Kicker“ die Transfersperre, in der der FC wertvolle Zeit in Bezug auf die Verpflichtung verloren habe. In der Zwischenzeit hat sich die Marktlage um Hollerbach komplett verändert. Durch den Aufstieg hat sich der sonst auslaufende Vertrag automatisch verlängert, Hollerbach dürfte mit den guten Leistungen zum Saisonende den eigenen Wert noch in die Höhe getrieben haben. Laut „Kicker“ ist auch Heidenheim an einem flexiblen, variabel einsetzbaren Stürmer interessiert.

Noch in der vergangenen Woche hatte das Fachmagazin einen möglichen Tausch als Transferparameter in den Raum geworfen. Um wen es sich bei dem möglichen Tauschpartner handelt, nannte der „Kicker“ nicht. Zuletzt war Jonas Urbig mit Wehen Wiesbaden in Verbindung gebracht worden – allerdings als Leihe, da man in Köln große Stücke auf den Keeper hält und der 19-Jährige bei einem Zweitligisten wie in der Vorsaison Spielpraxis sammeln soll. Urbig war im Winter an Regensburg verliehen worden und hatte sich als Nummer eins durchgesetzt. Auch der VfL Osnabrück soll sein Interesse an dem Keeper bekundet haben. Zu den weiteren möglichen Wackelkandidaten im Kader gehören Nikola Soldo und nach der Verpflichtung von Luca Waldschmidt auch Sargis Adamyan sowie einige junge Spieler wie die Leih-Rückkehrer Marvin Obuz und Meiko Sponsel, die laut dem „Geissblog“ erst einmal bei der U21 zum Einsatz kommen sollen.

Hollerbach überzeugt mit hoher Torquote

Schon Anfang Juni hatte der „Kicker“ berichtet, dass Hollerbach beim FC ein Thema sein soll. Gespräche hätten demnach schon stattgefunden, der FC befände sich im Rennen um den Angreifer in der „Pole Position“. Nach dem 2:1-Erfolg im Relegations-Rückspiel gegen Bielefeld wollte der Angreifer das Interesse aus Köln noch nicht bestätigen. „Die Frage stellt sich bei mir aktuell nicht“, sagte der Doppel-Torschütze damals. „Ich hab jetzt Vertrag, der sich durch den Aufstieg um ein Jahr verlängert hat. Ich werde jetzt die Zeit erst einmal genießen, erst einmal vom Fußball abschalten und dann werden wir sehen.“ Ein klares Dementi hört sich anders an.

Auch Wehen-Coach Markus Kauczinski wurde auf den möglichen Wechsel des 22-Jährigen nach Köln angesprochen. „Wenn er dort hingehen sollte, glaube ich, dass sie einen sehr sehr guten Fang gemacht haben“, sagte er mit einem breiten Grinsen bei Sat1 und deutete damit wohl den FC-Transfer an. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Angreifers auf 465.900 Euro. Bei einem Wechsel zum FC würde der Marktwert um mehr als das Zehnfache steigen. Zu den Stärken des Angreifers werden vor allem die Tor- und Torschussquote sowie die progressiven Läufe aufgeführt.

104 Pflichtspiele für Wehen Wiesbaden

In den Spielen gegen die Arminia zeigte Hollerbach noch eine weitere Stärke. Sein enormes Tempo, mit dem er auch immer wieder das Eins-gegen-Eins suchte. Der Angreifer kam auf einen maximal Wert von 34,2 km/h. In der gesamten vergangenen Saison waren beim FC nur Linton Maina (34,8) und Dejan Ljubicic (34,7) schneller. „Wenn er erst einmal vor dem Mann ist, ist es brutal schwer gegen ihn. Weil er einfach einen schnellen Antritt und ein gewisses Durchsetzungsvermögen hat“, bescheinigt auch Kauczinski.

Der 22-Jährige wurde in Starnberg geboren. Mit acht Jahren wechselte Hollerbach zu den Junioren von 1860 München. Von 2014 bis 2019 durchlief der Angreifer die Juniorenmannschaften von Bayern München, anschließend wechselte er zum VfB Stuttgart. „Ich kann mich glücklich schätzen, in zwei der vielleicht besten Nachwuchsleistungszentren in Deutschland gespielt zu haben“, sagte Hollerbach einst dem DFB. Im Sommer 2020 folgte dann der Wechsel zum SV Wehen Wiesbaden. Für den SV bestritt Hollerbach 104 Pflichtspiele (davon 5 im Hessenpokal) und erzielte 24 Tore, alleine 19 davon in der abgelaufenen Saison.

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Kölner Profis im U21-Einsatz: Das muss man zur EM jetzt wissen

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Kölner Profis im U21-Einsatz: Das muss man zur EM jetzt wissen

Auch für Eric Martel und Denis Huseinbasic wird es nun ernst. Die Profis des 1. FC Köln starten mit der U21 in die Europameisterschaft. Das muss man zur U21-EM wissen.

Nachdem für Nikola Soldo und Kroatien bereits am Mittwoch der Startschuss erfolgte, beginnt nun für Eric Martel und Denis Huseinbasic mit der deutschen U21-Nationalmannschaft das Unterfangen Titelverteidigung. Die deutsche Mannschaft trifft zum Auftakt auf Israel. Für den DFB ist auch ein FC-Duo im Einsatz: Das muss man zur U21-EM wissen.

Gegen wen spielt die deutsche U21?

Zum Auftakt bekommt es das Team von Antonio Di Salvo am Donnerstagabend (18 Uhr) mit Israel zu tun. „Wir haben zwei Mal gegen Israel knapp gewonnen. Beide Spiele waren auf der Kippe“, sagte Di Salvo der Sportschau. „Der Glaube und die Art und Weise dieser Mannschaft wird gleich sein, dass sie uns ärgern wollen.“ Am Sonntag folgt die Begegnung gegen Tschechien und am Mittwoch dann das letzte Gruppenspiel gegen England. Sämtliche Spiele werden um 18 Uhr ausgetragen.

Wer überträgt die Spiele der DFB-Auswahl?

Die Pro7/Sat1-Gruppe hat sich die Rechte an den Übertragungen der Spiele mit deutscher Beteiligung gesichert. Zumindest die Gruppenspiele der deutschen Mannschaft werden bei Sat1 gezeigt. Zudem überträgt ProSieben MAXX einige Begegnungen im frei empfangbaren Fernsehen. Die weiteren Begegnungen sind in der ran-App oder auf ran.de zu sehen.

Wer sind die Favoriten des Turniers?

Zu den obligatorischen Favoriten gehören Spanien, Frankreich und die Niederlande. Alleine den Marktwert des Kaders von Spanien schätzt das Online-Portal transfermarkt.de auf rund 230 Millionen Euro ein. Auch England, Italien und Deutschland sollte man auf der Rechnung haben. Geht es nach der Qualifikation ist Portugal ebenfalls ein Top-Team. Mit 28 Zählern setzten sich die Portugiesen in ihrer Gruppe souverän durch.

Wie stehen die Chancen für Martel und Co.?

Das Unterfangen Titelverteidigung wird für die deutsche Auswahl eine schwere Aufgabe. Es sind gleich einige Top-Teams und Top-Spieler mit internationaler Erfahrung dabei. Das Erreichen der KO-Spiele sollte allerdings kein Problem sein. Dann wartet im Viertelfinale ein Gegner aus der Gruppe A, die mit den Niederlanden, Belgien und Portugal sowie Gastgeber Georgien gut besetzt ist. Georgien hat zum Auftakt Portugal überrascht und 2:0 gewonnen. Ein Platz in der Top drei wäre für Deutschland wichtig, da sich nur die ersten drei Mannschaften der EM für die Olympischen Spiele in Paris 2024 qualifizieren.

Welche FC-Profis nahmen ebenfalls an der U21-EM teil?

2021 setzte sich die DFB-Elf unter Stefan Kuntz bei der EM durch. Mit Salih Özcan und Ismail Jakobs standen wie 2023 auch zwei FC-Profis im Aufgebot. 2019 stand die DFB-Auswahl ebenfalls im Endspiel, verlor das Finale aber gegen Spanien. Bester Torschütze wurde Luca Waldschmidt. 2017 wurde Deutschland ebenfalls Europameister. Mit im Kader: Marvin Schwäbe und Davie Selke waren mit dabei, genauso wie der damalige FC-Profi Lukas Klünter. 2015 war Timo Horn mit bei der EM dabei – gemeinsam mit Joshua Kimmich, Emre Can und Serge Gnabry. Im Halbfinale scheiterte Deutschland an Portugal.

 

Rekord-Transfers

Sommerfahrplan

Davie Selke verlängert bis 2026

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Davie Selke verlängert bis 2026

Er ist erst im Winter zum FC gewechselt, doch der Stürmer scheint sich sehr wohl zu fühlen. Davie Selke hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln bis 2026 verlängert.

Um die ernst zu nehmenden Transfergerüchte war es zuletzt ein wenig still geworden. Dafür überrascht der FC mit einer anderen Personalie. Davie Selke verlängert beim 1. FC Köln. Der Angreifer hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.

Bild: Herbert Bucco

Wie der Verein am Mittag bekannt gegeben hat, hat der 28-Jährige einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. „Davie passt nicht nur als Spieler, sondern allen voran auch als Mensch sehr gut zum FC, zu unserer Spielidee und zu unseren Werten. Er geht auf und neben dem Platz voran und weiß dabei, dass er noch lange nicht am Ende seiner Möglichkeiten angelangt ist“, sagt Geschäftsführer Christian Keller. Selke war in der Winterpause von Hertha BSC ablösefrei nach Köln gewechselt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief er zuletzt zu Topform auf, traf fünf Mal in den letzten sechs Liga-Wochen. „Das macht Lust auf mehr, so dass die vorzeitige Vertragsverlängerung die folgerichtige Konsequenz ist. Wir freuen uns sehr, dass sich Davie klar zum FC bekannt hat und unseren Weg langfristig mitgestalten will“, so Keller weiter.

Auch der Stürmer zeigte sich sehr zufrieden: „Ich glaube, es ist alles eingetroffen, was wir uns von meinem Wechsel nach Köln versprochen hatten. Ich mag die Art und Weise, wie beim FC Fußball gespielt wird, und sie passt, meiner Meinung nach, perfekt zu mir. Ich war von Anfang an begeistert vom 1. FC Köln – von den Fans und der Atmosphäre bei den Heimspielen“, so Selke. „Das Trainer-Team und die Jungs in der Kabine haben mir beim FC immer ein gutes Gefühl gegeben. Die Vertragsverlängerung bis 2026 ist für mich auch ein Vertrauensbeweis von beiden Seiten. Ich habe hier meine sportliche Heimat gefunden und werde weiter hart für den Erfolg der Mannschaft arbeiten.“

2009 wechselte der Angreifer von seinem Jugendverein zu den Junioren der TSG Hoffenheim. Anfang 2013 folgte der Wechsel zu der U19 von Werder Bremen. Sein Bundesliga-Debüt feierte Selke in der Spielzeit 2013/2014 für Bremen. Es folgten weitere Stationen bei RB Leipzig und Hertha BSC. Zur Winterpause der vergangenen Saison wechselte Selke zum FC und unterschrieb einen Vertrag für 1,5 Jahre, den er jetzt frühzeitig verlängerte. Insgesamt kommt Davie Selke in seiner Karriere auf 219 Bundesliga-Spiele, erzielte 40 Tore und kommt auf 20 Vorlagen. 

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Bankdrücker, Edeljoker, Verletzte – so schlugen sich die FC-Profis in den Länderspielen

Dejan Ljubicic und Florian Kainz waren bei der EM-Quali im Einsatz
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Bankdrücker, Edeljoker, Verletzte – so schlugen sich die FC-Profis in den Länderspielen

Florian Kainz und Dejan Ljubicic haben mit der Nationalmannschaft Österreichs einen großen Schritt Richtung EM 2024 gemacht – komplett zufrieden dürften die beiden FC-Spieler aber nicht sein. Auch für andere FC-Profis liefen die Länderspiele durchwachsen.

Bevor mit Denis Huseinbasic, Eric Martel und Nikola Soldo ab Mittwoch drei Kölner Akteure in die U21-Europameisterschaft starten, waren bereits weitere Spieler des 1. FC Köln mit ihren Nationalmannschaften im Einsatz. Dabei lief nicht alles, so wie erhofft: so schlugen sich die FC-Profis in den Länderspielen.

So schlugen sich die FC-Spieler bei den Länderspielen
Bild: Herbert Bucco

Rein nach den Ergebnissen hätte die Länderspielreise mit Österreich für Florian Kainz und Dejan Ljubicic wohl nicht viel laufen können. Aus den beiden EM-Quali-Duellen gegen Belgien und Schweden holte Österreich vier Punkte. Dem überraschenden Punktgewinn beim Gruppenfavoriten aus Belgien, folgte am Dienstagabend ein 2:0-Triumph über Schweden. Nach dem vierten Spieltag führt Österreich die Gruppe F mit 10 Punkten vor Belgien mit 7 Zählern an. Allerdings hat die Mannschaft von Ralf Rangnick auch ein Spiel mehr absolviert. Dennoch steht die Tür zur EM im kommenden Jahr weit auf.

Und doch wurde die Freude der beiden Kölner Akteure wohl ein wenig gedämpft. So blieb Florian Kainz im Duell gegen die Schweden nur die Rolle des Zuschauers, Dejan Ljubicic wurde in der Schlussminute für den Doppeltorschützen Christoph Baumgartner eingewechselt. Auch gegen Belgien erhielt Ljubicic nur wenige Sekunden Einsatzzeit, immerhin wurde Kainz nach einer guten Stunde für Patrick Wimmer eingewechselt.

Olesen erhält die meiste Spielzeit

Ein ähnliches Schicksal ereilte auch Dimitrios Limnios. Der Flügelspieler des FC kam in den beiden EM-Quali-Spielen gegen Irland (1:2) und Frankreich (0:1) sogar gar nicht für Griechenland zum Einsatz. Noch am meisten Spielzeit erhielt Mathias Olesen. Der Mittelfeldspieler wurde beim 2:0-Erfolg über Lichtenstein zur Halbzeit gebracht, beim 2:0 über Bosnien-Herzegowina stand Olesen sogar in der Startelf. Luxemburg belegt nach dem vierten Spieltag in der Gruppe J hinter Portugal (12) und der Slowakei (10) den dritten Rang mit sieben Zählern und darf sich tatsächlich noch Hoffnungen um die EM machen. Anfang Juni hatte Luxemburg ein Freundschaftsspiel gegen Malta (0:1) bestritten, Olesen stand ebenfalls in der Startelf. Kingsley Schindler kam für Ghana nicht zum Einsatz.

Die Nationalspieler des 1. FC Köln

Florian Kainz

Österreich

27 Einsätze

1 Tor

Dejan Ljubicic

Österreich

9 Länderspiele

1 Tor

Dimitrios Limnios

Griechenland

25 Länderspiele

3 Tore

Leart Pacarada

Kosovo

27 Länderspiele

1 Tor

Mathias Olesen

Luxemburg

17 Länderspiele

1 Tore

Sargis Adamyan

Armenien

35 Länderspiele

2 Tore

Eric Martel

U21

14 Länderspiele

1 Tore

Jan Thielmann

U21

9 Länderspiele

1 Tore

Mit Leart Paqarada hat auch ein künftiger FC-Profi Länderspiele bestritten. Dabei holte der Kosovo gegen Rumänien ein 0:0-Unentschiede, es folgte die bittere 1:2-Niederlage gegen die bis dahin ebenfalls sieglosen Weißrussen. Für Paqarada war der Arbeitstag nach 21 Minuten beendet, der Linksverteidiger musste verletzt ausgewechselt werden. Die Diagnose steht zwar noch aus, doch die Verletzung scheint nicht sonderlich schlimm zu sein.

 

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Nikola Soldo hofft auf eine starke EM – der FC auch

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Nikola Soldo hofft auf eine starke EM – der FC auch

Mit insgesamt vier Spielen beginnt am Mittwochabend die U21-Europameisterschaft in Rumänien und Georgien. Unter anderem trifft bereits um 18 Uhr die U21 Kroatiens auf die der Ukraine. Mit dabei ist Nikola Soldo. Für den Innenverteidiger geht es auch um eine gute Bewerbung.

Die Transferbestätigung kam dann doch ein wenig überraschend. Einen Tag nach dem Deadline-Day, also dem finalen Tag einer Transferperiode, machte der FC die Verpflichtung von Nikolas Soldo im vergangenen Sommer publik. Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung, war mit dem Mannschaftsarzt nach Kroatien gereist, um kurz vor Toreschluss den Deal noch perfekt zu machen. „Genau wie der FC habe auch ich große Ambitionen. Die Philosophie, dass man hier auf junge Spieler setzt, ist für mich umso mehr ein Ansporn, alles zu geben“, sagte Soldo damals. Doch bis auf zwei Ausnahmen kam Soldo im neuen Jahr nicht mehr zum Einsatz. Das soll sich in den kommenden Tagen ändern. Nikola Soldo hofft auf eine starke EM – der FC mit großer Wahrscheinlichkeit auch.

1.FC Köln vs. Partizan Belgrad, UEFA Europa Conference League, 06.10.2022, 21.00 Uhr, Nikola Soldo (1. FC Köln), Bild: Herbert Bucco

Denn die Spielzeit ist für den jungen Kroaten so ganz anders verlaufen, als von beiden Seiten geplant oder erhofft. Nach der Verletzung von Jeff Chabot im vergangenen Sommer sah sich der FC gezwungen, noch einmal zu reagieren. Nikola Soldo wurde in letzter Sekunde verpflichtet. „Mit Nikola haben wir eine gute Option für unsere Defensive gefunden. Er ist technisch stark, robust und kommt mit Spielrhythmus zu uns. Natürlich bedeutet der Wechsel in die Bundesliga einen Sprung für Nikola“, hatte Christian Keller damals gesagt. Offenbar einen hohen oder weiten Sprung. Insgesamt wurde der 22-Jährige 20 Mal in den Kader berufen, stand sechs Mal in der Startelf und wurde einmal eingewechselt. In der Conference League durfte Soldo ebenfalls vier Mal ran. Zuletzt spielte Soldo im Februar bei der 0:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart, in den neun Spielen vor der Sommerpause stand der Abwehrspieler noch nicht einmal mehr im Kader der Geißböcke.

Und doch ist Christian Keller mit der Entwicklung des 22-Jährigen alles andere als unzufrieden. „Grundsätzlich hat er in seinem ersten FC-Jahr eine positive Entwicklung genommen, auch wenn er zum Saisonende hin einige Male nicht im Kader stand. Verglichen mit seinem FC-Start ist er heute in der Lage, eine ganz andere Intensität auf den Platz zu bringen“, sagte der Kölner Sportdirektor dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Allgemein gilt, dass jedem Transfer eine Kalkulation aus Leistungsstand und Entwicklungspotenzial des Spielers sowie unseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Passfähigkeit als Person zugrunde liegt. So war das auch bei Nikola. Bei allen Kriterien mache ich bei ihm einen großen grünen Haken. Sein Marktwert ist jetzt ein ganz anderer als vor einem Jahr.“ 

Keller: „Er soll jetzt erstmal die EM spielen“

Stimmt das? Gool.ai gibt für Nikola Soldo aktuell einen Marktwert von 785.000 Euro an. Das Online-Portal berechnet die Werte anhand von objektiven Leistungsparametern. Im Gegensatz zu Portalen wie transfermarkt.de fließen subjektive Einschätzungen nicht mit in die Analyse ein. Im vergangenen Sommer kam Soldo demnach noch auf einen Wert von 1.04 Millionen Euro. Allerdings prognostiziert das Tool dem Kroaten im kommenden Sommer einen Wert von 1.88 Millionen Euro. Um diesen zu erreichen, wird aber Einsatzzeit nötig sein. Ob er diese Spielzeit beim FC erhält, ist fraglich. Denn so recht wollen Baumgarts Spielsystem und Soldo nicht zusammenpassen. Auffällig: Der Innenverteidiger spielte eigentlich immer gut, wenn der FC tief stand. Das kommt unter Steffen Baumgart aber eher selten vor.

„Für seine Zukunft gilt, dass er die Möglichkeit hat, sich bei uns weiterzuentwickeln, wenngleich es im Sommer auch zu einer Veränderung kommen kann“, sagte Keller zuletzt in einer Medienrunde. „Er soll jetzt erstmal die EM spielen – und im besten Fall spielt er sie gut“, so der FC-Geschäftsführer weiter. Kein Wunder, denn dann würde er sich entweder für Steffen Baumgart oder – und das klingt wahrscheinlicher – für einen anderen Klub empfehlen.

 

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Daniel Weber wird als neuer Trainer der Frauen des 1. FC Köln verpflichtet

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Daniel Weber wird als neuer Trainer der Frauen des 1. FC Köln verpflichtet

Der 1. FC Köln hat einen neuen Trainer für die FC-Frauen gefunden. Daniel Weber wechselt aus dem Nachwuchsleitungszentrum des FC Bayern München zum FC und hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.

Drei Monate nach der Entlassung von Sascha Glass haben die Frauen des 1. FC Köln wieder einen neuen Trainer. Daniel Weber wird die Kölner Frauen ab der kommenden Saison betreuen und hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. „Die Vorfreude ist unglaublich groß. Für mich ist es etwas ganz Besonderes den Trainerposten bei den FC-Frauen zu übernehmen“, sagt der gebürtige Bonner.

Bild: Herbert Bucco

Die Kölner Frauen haben die Saison auf dem neunten Platz beendet und die Klasse somit gehalten. Allerdings musste das Team hart darum kämpfen. „Wir wollen den Frauen- und Mädchenfußball beim FC perspektivisch noch weiter nach vorne entwickeln. Mit Daniel Weber konnten wir für diese angestrebte Weiterentwicklung einen sehr wichtigen, kompetenten Mitstreiter gewinnen“, sagt FC-Geschäftsführer Christian Keller. „Daniel hat in seiner bisherigen Karriere eindrucksvoll belegt, dass er nicht nur ein anerkannter Fachmann auf dem Platz ist, sondern sich auch abseits des Platzes aktiv in Gestaltungsprozesse einbringen kann. Der gemeinsamen Zusammenarbeit sehen wir deshalb mit Freude entgegen.“

Weber kam im Sommer 2021 als Nachwuchskoordinator zum FC Bayern und übernahm die U16 im Februar 2023 interimsweise. Zudem war er über zehn Jahre Teil des DFB-Stützpunkt-Programms. Nun kehrt der 50-Jährige ins Rheinland zurück. „Für mich schließt sich hier sozusagen ein Kreis. Ich bin in dieser Region geboren, habe in der Jugend für den FC gespielt und kehre jetzt als Trainer zurück. Es war in den Gesprächen mit den FC-Verantwortlichen zu spüren, welches Potenzial hier im FC-Frauenfußball steckt und ich habe riesigen Bock darauf, meinen Teil beizutragen, um es weiter auszuschöpfen“, so Weber.

 

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Sorge bei EM-Quali: Leart Paqarada verletzt ausgewechselt

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Sorge bei EM-Quali: Leart Paqarada verletzt ausgewechselt

Verletzungssorge um FC-Neuzugang Leart Paqarada. Der Nationalspieler des Kosovo musste im EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland verletzt vom Platz. Die Diagnose steht noch aus.

Der Arbeitstag war für den künftigen FC-Spieler am Montagabend nach 20 Minuten bereits wieder beendet. In der EM-Quali wurde Leart Paqarada früh verletzt ausgewechselt. Im Szusza Ferenc Stadion in Budapest traf der Kosovo im Qualifikationsspiel der Gruppe I auf neutralem Platz auf den „Gastgeber“ Weißrussland. Kosovo unterlag Belarus 1:2.

picture alliance / Selim Sudheimer | Selim Sudheimer

Nach einer Flanke stieg der Linksverteidiger zum Kopfball hoch, blieb anschließend verletzt sitzen und hielt sich den linken Knöchel. Weder ein Zweikampf noch ein Umknicken waren in den TV-Bildern eindeutig zu erkennen. Nach einer kurzen Behandlung stand fest, das Spiel ist für Paqarada frühzeitig beendet. Immerhin verließ der Abwehrspieler das Feld „nur“ mit einem leichten Hinken. Eine Diagnose steht aus. Paqarada ist alles andere als verletzungsanfällig. Seine letzte ernst zu nehmende Blessur zog sich der Deutsch-Kosovare 2015 beim SV Sandhausen zu. Damals erlitt er einen Bänderriss im Sprunggelenk. Bei einer möglichen Verletzung bleiben Paqarada noch genau drei Wochen bis zum Trainingsauftakt, um wieder fit zu werden.

Paqarada stand bereits Anfang des Jahres als erster Neuzugang der Geißböcke fest. Der Abwehrspieler wechselt vom FC St. Pauli ablösefrei an den Rhein und soll mittelfristig Jonas Hector beerben. 2016 feierte Paqarada sein Debüt in der Nationalmannschaft des Kosovo. Bis 2021 war er fester Bestandteil, wurde zunächst nicht mehr berücksichtigt. Seit diesem Jahr ist der Linksverteidiger wieder Stammspieler. Erst am vergangenen Freitag spielte der 28-Jährige gegen Rumänien 90 Minuten.

Limnios erneut nur auf der Bank

Mit einem Doppelschlag durch Vladislav Morozov und Maks Ebong war Belarus 2:0 in Führung gegangen, kurz vor Spielende verkürzte Vedat Muriqi per Strafstoß. Der Kosovo belegt nach dem vierten Spieltag in der Gruppe I mit drei Punkten den fünften Platz. Die Tabelle führt die Schweiz mit zehn Zählern vor Rumänien (8) an. Auch für Dimitirios Limnios verlief der Abend alles andere als gewünscht. Der griechische Nationalspieler saß bei der 0:1-Niederlage gegen Frankreich 90 Minuten auf der Bank. Kylian Mbappé erzielte per Strafstoß den Treffer für den Vize-Weltmeister.

 

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Keine Rückkehr zum FC: Jens Castrop bleibt in Nürnberg

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Keine Rückkehr zum FC: Jens Castrop bleibt in Nürnberg

Der 1. FC Köln wird Jens Castrop nicht zurückholen. Der Mittelfeldspieler bleibt beim 1. FC Nürnberg.

Wie der Geissblog berichtet, wird der FC die Rückkauf-Option nicht nutzen. Jens Castrop bleibt somit in Nürnberg. „Jens Castrop wird in der kommenden Saison nicht beim 1. FC Köln unter Vertrag stehen. Wir bestätigen, dass der 1. FC Nürnberg den Spieler auch über den 30.6. hinaus verpflichtet hat“, zitiert das Fanzine den Verein.

Bild: Herbert Bucco

Bereits am Nachmittag hatte der U20-Nationalspieler an der Leistungsdiagnostik des Clubs teilgenommen. Castrop war im Januar 2022 an den 1. FC Nürnberg verliehen worden. Der Club besaß eine Kaufoption in Höhe von rund 450.000 Euro, die er vor einigen Tagen gezogen hat. Der FC hätte die Option kontern und Castrop zurückholen oder weiterverkaufen können, ließ diese Möglichkeit aber offenbar aus.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten war Castrop in Nürnberg zum Stammspieler gereift, spielte sogar seit September 2022 in der U20-Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler ist variabel einsetzbar. Das Online-Portal gool.ai berechnet den Marktwert auf mehr als zwei Millionen Euro. Der gebürtige Düsseldorfer war 2015 in den Juniorenbereich der Geißböcke gewechselt. Für den 1. FC Nürnberg absolvierte Castrop in der vergangenen Spielzeit 33 Pflichtspiele, erzielte zwei Treffer, sah aber auch einmal glatt Rot.

 

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