Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Das ist Thomas Kesslers Plan für den Kader des 1. FC Köln 

Einige Neuzugänge hat Thomas Kessler in seiner noch kurzen Zeit als Sportdirektor schon ans Geißbockheim geholt. Trotzdem ist auch ihm bewusst, dass er noch weitere Verstärkungen braucht beim 1. FC Köln: Das sind Thomas Kesslers Pläne für den Kader.

Nach einigen Wochen ohne Neuverpflichtung hat der Transfermotor beim FC in den letzten Tagen ordentlich Fahrt aufgenommen. Seit vergangenem Freitag gab es mehrere Neuzugänge. Trotzdem gibt es noch ein paar Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind Thomas Kesslers Pläne für den Kader.

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Mit Neuzugängen wie Ragnar Ache oder zuletzt Weltmeister Ron-Robert Zieler hat Thomas Kessler in seinen ersten Monaten als FC-Sportdirektor start vorgelegt. Dementsprechend zufrieden sind die Kölner Fans bist jetzt mit ihrem neuen Mann an der Spitze. Und auch auf der Abgangsseite hat er bereits gute Deals gemacht. Der Verkauf von Max Finkgräfe zu RB Leipzig und der Wechsel von Damion Downs zum FC Southampton bringen den Geißböcken kolportierte zwölf Millionen Euro ein. Einnahmen, die der Verein gut gebrauchen kann. Denn auch Kessler weiß, dass er trotz der guten ersten Verpflichtungen noch einige Kader-Baustellen schließen muss.

Baustelle Defensive

Einen Bereich hat er da besonders im Auge: die Defensive. „Das ist sicherlich unsere nächste große Aufgabe, da schon noch für Verstärkungen zu sorgen. Wir sind da auch schon im Austausch, haben ein paar Ideen und arbeiten da dran. Und da wollen wir auf jeden Fall den Kader auch noch verbessern“, sagte Kessler am Rande des Trainings am Mittwoch. Er würde es schön finden, wenn die Verstärkungen bis zum Trainingslager gelängen. So könnte Trainer Lukas Kwasniok die Abläufe in der Abwehrkette besser einstudieren. Nötig sind Verstärkungen in diesem Bereich zum einen auf beiden Außenverteidiger-Positionen. Denn dort hat man bis jetzt nur Jusuf Gazibegovic auf rechts und Leart Paqarada auf links sowie Neuzugang Jakub Kaminski, der aber eher offensiver zuhause ist. Nur zwei bis drei Spieler sind zu wenig, um in einer langen Saison in der ersten Liga zu bestehen. Trotzdem mahnt Kessler auch Geduld an: „Manchmal ist nicht der schnellste Schuss auch der Beste. (…) Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir da was vermelden werden.“

Und auch in der Innenverteidigung besteht bei den Kölnern Bedarf. Zwar hat der Verein quantitativ einige Spieler im Kader. Ob diese aber alle das Niveau in der Bundesliga mitgehen können, ist fraglich. Zumindest in Zukunft eine Option aus den eigenen Reihen könnte Neo Telle sein, dessen Vertrag aber nur noch ein Jahr läuft. „Er ist ein sehr talentierter Junge, der noch einen Weg zu gehen hat, um dann auch nachhaltig in der Bundesliga auf viele Einsatzzeiten zu kommen. Und da sind wir gerade im Austausch. Der Ausgang ist noch offen, aber da ist sicherlich eine Vertragsverlängerung mit einer Leihe etwas, das wir anstreben würden“, so Kessler.

Gespräch mit Martel im Trainingslager

Für das Mittelfeld dagegen hat Kessler schon zwei spannende Spieler mit Isak Johannesson und Tom Krauß verpflichtet. Unklar ist jedoch die Zukunft von Eric Martel. Sein Vertrag läuft nur noch bis Sommer 2026. Die Frage ist daher: Verlängert Martel, bleibt er noch eine Saison ohne Verlängerung oder verkauft ihn der Verein, um noch eine Ablöse zu generieren. Bis zu einer Entscheidung wird es aber wohl noch etwas dauern, denn der Mittelfeldspieler weilt nach der U21-EM noch im Urlaub, stößt erst zum Trainingslager wieder zur Mannschaft. Kessler gibt sich in der Angelegenheit nach außen gelassen: „Wenn der Junge sich jetzt eins verdient hat, dann ist es erstmal der Urlaub. Wir freuen uns, wenn er spätestens zum Trainingslager wieder hier sein wird. Und dann werde ich sicherlich mit dem Eric einmal einen Kaffee im Trainingslager trinken.“ Ob sich auf der Position noch etwas tut, bleibt wohl bis dahin offen.

Nicht von einer Vertragsverlängerung überzeugen konnte der FC-Sportdirektor allerdings Damion Downs. „Wir konnten uns vorstellen, den Weg mit ihm weiterzugehen. Das Gesamtpaket sowohl in der Perspektive als auch im wirtschaftlichen Rahmen war sehr lukrativ. Aber wenn sich ein Spieler dagegen entscheidet, dann muss man die beste Entscheidung für den Club treffen und ich denke, da haben wir ein wirtschaftlich sehr ordentliches Ergebnis erzielt,“ erklärte Kessler. Für insgesamt bis zu zehn Millionen Euro wechselt Downs zum FC Southampton – und hinterlässt damit eine Lücke. Auch wenn Kessler keinen akuten Zugzwang sieht durch die Verpflichtung von Ragnar Ache. Trotz der auch quantitativ vernünftigen Aufstellung im Sturm könnte „vielleicht noch was passieren auf der Position“, so der Sportdirektor. Und weiter: „Wir schauen uns da auf dem Markt um.“ Es ist also schon wahrscheinlich, dass der FC nochmal etwas auf der Position machen wird.

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