,
Startseite » FC blitzte wohl bei Moukoko ab

FC blitzte wohl bei Moukoko ab

Der 1. FC Köln ist im Sommer wohl bei dem Versuch, Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund auszuleihen abgeblitzt. Das berichtet die „Sport Bild“. Demnach kamen die Kölner mit ihrer Anfrage zu spät.


Der 1. FC Köln hat sich im Sommer offenbar nach einer prominenten Verstärkung im Sturm umgesehen – und das augenscheinlich vergeblich. Der FC blitzte wohl bei Youssoufa Moukoko ab.

Christian Keller hatte keine guten Nachrichten im Gepäck, als er am 1. September dieses Jahres vor die Medien trat. Dass der Kölner Sportdirektor die Spieltags-Pressekonferenz für ein Statement nutzte, hatte die Hoffnungen vieler Kölner Fans noch einmal angefeuert. Diese waren eh schon angestachelt, nachdem wenige Stunden zuvor eine Meldung aufgeploppt war, dass Ihlas Bebou von der TSG 1899 Hoffenheim angeblich in der Nähe der MediaPark Klinik in Köln gesehen wurde. Die Meldung stellte sich relativ schnell als Ente heraus, Kellers Anwesenheit bei der PK als Ende der Spekulationen um einen neuen Stürmer. „Wir finden, dass wir auf allen Positionen sehr sehr ordentlich besetzt sind. Und wir finden auch, dass wir bis dato ordentlich gespielt haben“, sagte Christian Keller damals. „Leider allerdings ohne den notwendigen Ertrag. Wir haben nicht die Notwendigkeit gesehen, etwas zu verändern.“ 

Moukoko kommt erst auf 118 Liga-Minuten

Das scheint nicht ganz zu stimmen. Zumindest wenn es nach einem Bericht der „Sport Bild“ geht. Wie die Fachzeitschrift berichtet, habe sich der FC sehr wohl um die Dienste eines Stürmers bemüht. Demnach wollten die Kölner offenbar am Deadline Day Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund ausleihen, der FC kam aber zu spät. Nachdem Niclas Füllkrug von Bremen zum BVB wechselte, hatten sich die Geißböcke wohl einen Wechsel des Youngsters vorstellen können. Moukoko wollte aber offenbar nicht überstürzt verliehen werden. Dabei hätte ein Wechsel in der Theorie durchaus Sinn machen können, zumindest mit einigen Monaten Abstand. So wäre der Angreifer beim FC auf Einsatzzeit gekommen, die er nun wie eigentlich damals schon erwartbar bei Dortmund nicht bekommt. Insgesamt kommt der 18-Jährige auf sechs Einsätze in der Liga, spielte 118 Minuten. Der FC ist dagegen auf der Suche nach einem gefährlichen Angreifer. Mit insgesamt nur acht Toren, davon zwei durch einen Stoßstürmer, verfügen die Kölner über den schlechtesten Angriff der Liga.

Allerdings stellt sich die Frage, wie der FC Moukoko hätte bezahlen wollen. Der Youngster hat beim BVB erst Anfang des Jahres einen hochdotierten Vertrag bis 2026 unterschrieben. Sein Gehalt wird auf 3.5 Millionen Euro plus diverse Boni geschätzt. Der FC hätte einen Großteil dieser Summe übernehmen und vermutlich auch ein geringe Ablöse bezahlen müssen. Dem Vernehmen nach will der FC im Winter im Sturm noch einmal nachbessern. So berichtete die „Bild“ vor einigen Tagen, dass man sich intern bereits auf eine Neuverpflichtung geeinigt habe. Allerdings schwebt über dieser Entscheidung noch die mögliche Transfersperre wie ein Damoklesschwert. Experten gehen davon aus, dass der FC noch vor der Winterpause mit einem Registrierungsverbot von einer Transferperiode belegt wird. Keller betonte damals, dass man zu der Erkenntnis gekommen sei, dass es am Markt keinen Stürmer gegeben hätte, der dem Kader so hätte helfen können, um ihn zu verpflichten.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Schreibe einen Kommentar