Zum Jahresabschluss stehen für den FC noch die beiden Auswärtsspiele in Freiburg und gegen Union Berlin auf dem Programm. Zu gerne würde Steffen Baumgart das Jahr mit weiteren Punkten beenden, doch die Bilanz spricht klar dagegen.
Bevor sich der 1. FC Köln in die kurze Weihnachtspause verabschiedet, stehen noch die beiden Partien in Freiburg und in Berlin auf dem Spielplan. FC Köln: Auswärtssiege – die Bilanz spricht dagegen.

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Der Dank an die Fans fiel am vergangenen Sonntag ein wenig ungewöhnlich aus. „Vielen Dank für Ihre Unterstützung in diesem Jahr – und heute insbesondere für Ihre Geduld“, sagte der Kölner Stadionsprecher Michael Trippel nach dem 0:0 gegen Mainz und zum Abschluss eines insgesamt bescheidenen Heimspieljahres. Im Kalenderjahr 23 verbuchten die Kölner in der Liga ganze vier Siege im eigenen Stadion, spielten fünf Mal unentschieden und kassierten insgesamt acht Niederlagen. Und hätte der 7:1-Erfolg über Werder Bremen nicht sämtliche Mittelwerte über den Haufen geworfen, die Kölner wären im Schnitt noch nicht einmal auf ein Tor pro Spiel gekommen. Das RheinEnergieStadion war in dieser Spielzeit Lichtjahre von einer uneinnehmbaren Festung entfernt.
Insgesamt nur drei Mal in Freiburg gewonnen
Und so könnte die Vermutung nahe liegen, dass man in Köln froh ist, die beiden verbleibenden Duelle auf fremdem Boden zu bestreiten. Zum Jahresabschluss folgen nun nämlich nur noch die beiden Auswärtsspiele gegen den SC Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr) sowie bei Union Berlin am Mittwoch (18.30 Uhr). Doch zum einen fällt die Auswärtsbilanz mit vier Siegen, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen nur unwesentlich besser aus, zum anderen bekommen es die Kölner zum Jahresabschluss mit Mannschaften zu tun, die gerade gegen den FC nicht besonders gerne Gastgeschenke verteilen. Weder im Europa-Park-Stadion noch im Dreisamstadion und auch nicht an der Alten Försterei gab es für die Kölner in aller Regel viel zu holen.
2019 feierten die Kölner zuletzt einen Sieg in Freiburg. Eine Überraschung. Schließlich war der FC gerade erst wieder aufgestiegen und der SC, der schon lange das Image einer Grauen Maus abgelegt hat, hoffte nach einer durchwachsenen Vorsaison auf Wiedergutmachung. Tatsächlich ging Freiburg auch durch ein Eigentor von Rafael Czichos in Führung. Doch Anthony Modeste und Ellyes Skhiri in der Nachspielzeit drehten die Begegnung. Für den FC der erste Saisonsieg, vielmehr aber auch der erste Sieg in Freiburg seit ziemlich genau 23 Jahren. Im August 1996 hatte der FC im Dreisamstadion 3:1 gewonnen. Toni Polster schnürte natürlich einen Doppelpack, Holger Gaißmeyer hatte den FC in Führung gebracht. Zwei Jahre zuvor war den Kölnern der erste Erfolg in Freiburg überhaupt gelungen. Auch dort war Polster doppelt erfolgreich. Horst Heldt und Stefan Kohn trafen beim 4:2 ebenfalls. Den drei Erfolgen in Freiburg stehen 14 Niederlagen gegenüber.
Seit zehn Jahren kein Sieg mehr gegen Union
Und auch die Alte Försterei in Berlin ist für den FC alles andere als ein gutes Pflaster. 2014 gewannen die Kölner letztmalig in Berlin. Damals gab es in der 2. Bundesliga ein knappes 2:1 für den FC. Patrick Helmes erzielte die beiden Kölner Tore. Seitdem hat der FC überhaupt nicht mehr gegen Union gewonnen. Von den jüngsten zehn Duellen gewannen die Eisernen sieben, der FC keins. Union verkehrte damit die bis dato so positive Bilanz. Für den FC war es in der jüngeren Vergangenheit selten so wichtig, Serien zu beenden.
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