Der FC testet am Sonntag gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim. Trainer Lukas Kwasniok hat hohe Erwartungen an die Partie am Sonntag: Darum ist Arnheim der perfekte Testspiel-Gegner.
Allmählich biegen die Geißböcke auf die Zielgrade der Saisonvorbereitung ein. Nach dem Benefizspiel gegen den SSV Siegburg am Mittwoch wird der FC ein weiteres Testspiel am Sonntag absolvieren. Vorab erwartet der Trainer der Geißböcke eine erkenntnisreiche Begegnung mit der Mannschaft von Rüdiger Rehm: Darum ist Arnheim der perfekte Testspiel-Gegner.

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Nach dem Benefizspiel gegen den Siegburger SV blickte FC-Coach Lukas Kwasniok aus sportlicher Perspektive mit gemischten Gefühlen auf das Benefizspiel gegen den Heimatverein von FC-Legende Wolfgang Overath: “Ich glaube, dass es sich gehört, hier (in Siegburg Anm. d. Red.) das bestmögliche Gesicht zu zeigen als FC. Das ist nicht immer ganz so einfach gewesen, weil wir an ein anderes Spieltempo gewöhnt sind, weil natürlich die Rahmenbedingungen bei erst oder zweitligaspielen andere sind. Dann wirkt es immer ein bisschen langatmiger. Die Spielstruktur war da, aber ein bisschen Tempo und Überzeugung, sich im Eins-gegen-Eins am Flügel durchzusetzen, hat in der ersten Halbzeit gefehlt. Summa-Summarum war es eine gute Trainingseinheit“. Diesen Sonntag wird die Elf von Coach Lukas Kwasniok im Franz-Kremer-Stadion gegen den niederländischen Club Vitesse Arnheim antreten. Im vorletzten Test der Saisonvorbereitung erwartet die Geißböcke ein spannender Sparring-Partner. Das gilt sowohl in sportlicher Hinsicht und auch aufgrund der jüngsten Geschehnisse um die Gelbhemden, wie die Arnheimer noch genannt werden.
Vitesse Arnheim: Neuanfang nach Zwangsabstieg
Derzeit spielt der Club in der zweiten niederländischen Liga, der Keuken Kampioen Divisie. Die Zweitklassigkeit ist vornehmlich aber nicht sportlichen Gründen geschuldet, denn im April 2024 schlitterte der Club durch eine drastische Entscheidung des niederländischen Fußballverbandes KNVB in die Krise. Dieser verkündete damals, dem Verein 18 Punkte abzuziehen. Der Rekordabzug hat dazu geführt, dass der Klub seine sportlichen Ambitionen aufgeben musste. Vier Spieltage vor Saisonende stand der Abstieg des Traditionsclubs nach 35 Jahren in der Eridivisie fest. In Arnheim stand nach dem Abstieg ein kompletter Neuanfang an. Unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm geht der Traditionsclub mit einer extrem jungen Mannschaft in die neue Saison, der Altersdurchschnitt liegt bei gerade einmal 22 Jahren, zum Vergleich: Beim 1. FC Köln sind es aktuell 26 Jahre. Das junge Arnheimer Team musste zuletzt im Testspiel gegen den Drittligisten Wehen Wiesbaden Lehrgeld zahlen und kassierte eine deutliche 0:4-Niederlage. Kwasniok und sein Trainerteam können die Gelegenheit nutzen, um innerhalb der Mannschaft zu rotieren und jungen Talenten wie dem 19-jährigen Fayssal Harchaoui eine Chance zu geben, sich bis zum Saisonstart in den Vordergrund zu spielen.
Startelf-Experimente im „perfekten Testspiel“
Im Anschluss an die Trainingseinheit am Freitag erklärte Kwasniok seinen konkreten Plan für die Partie gegen Arnheim: “Wir werden die Spielzeit erhöhen. Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an. Ich erwarte Intensität nach Ballverlusten und Gegenpressing. Weil die Holländer gleichzeitig auch einen gepflegten Ball spielen, musst du auch gut arbeiten. Deswegen ist es ein perfektes Testspiel.” Es lohnt sich also, am Sonntag ganz genau hinzuschauen, wer im Franz-Kremer-Stadion gegen die jungen Gelbhemden auflaufen wird. Neben Neuzugang Marius Bülter wird auch Said El Mala noch weitere Argumente im Konkurrenzkampf um mögliche Startelfplätze sammeln wollen.
