Leipzig bleibt für den FC ein schweres Unterfangen. Allerdings erlebten die Kölner kein Debakel. Im Gegenteil, die Geißböcke hatten durchaus Chancen. Vier Minuten durchkreuzen die Pläne des 1. FC Köln in Leipzig.
Zum ersten Mal seit Ostern hat der FC wieder ein Spiel verloren. Dabei spielten die Kölner lange gut mit. Vier Minuten durchkreuzen die Pläne des 1. FC Köln in Leipzig. Allerdings ging die Niederlage durchaus in Ordnung.

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So ein wenig hatte es Lukas Kwasniok wohl geahnt, als er unter der Woche die individuelle Qualität des Gegners ansprach. Die zahlreichen Ausfälle, die Leipzig zu beklagen hatte, würden andere sicherlich auffangen, so der Tenor. Und der Coach sollte recht behalten. Am Ende waren es vier Minuten, die aus Kölner Sicht das Spiel in Sachsen entschieden. Zunächst schlug Johan Bakayoko einen Haken, auf den der ansonsten gut aufspielende Tom Krauß keine Antwort fand. Am Ende war es Romulo, der zum Leipziger 2:1 einschob. Dann war es David Raum, der mit einem direkt verwandelten Freistoß das 3:1 erzielte. „Ich glaube, dass es in der ersten Halbzeit natürlich für uns sehr unglücklich war, dass wir zum Ende dann eben diese beiden Gegentreffer bekommen. Dann wird es natürlich total schwer, in der zweiten Halbzeit in Leipzig bei der Qualität, gerade auch im Umschaltspiel“, sagte Thomas Kessler.
„Er ist ein herausragender Mann“
Auch Lukas Kwasniok sah gerade in jenen vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff die entscheidenden. „Der Killer war dann am Ende das stark herausgespielte Tor. So etwas kann man nicht immer verteidigen. Dann kassierst du spät das 1:3, das war dann so ein Killer“, sagte der Trainer. Tatsächlich war das zwischenzeitliche 1:1 im ersten Abschnitt nicht unverdient. Der FC spielte mit. Zwar war Leipzig von Beginn an gefährlicher und griffiger, die Kölner hatten aber deutlich mehr Ballbesitz, suchten mit Geduld den Weg nach vorne und verteidigten auf der anderen Seite einmal leidenschaftlich. Vor allem nach der frühen Führung durch Assan Ouédraogo drehte der FC zwischenzeitlich auf und verdiente sich den Ausgleich durch Jan Thielmann.
Nach dem Wechsel zeigte sich einmal mehr eine andere Qualität der Kölner. Der FC kann nachlegen. Denn spätestens mit der Hereinnahme von Linton Maina bekam das Spiel noch einmal eine ganz andere Dynamik. Der FC war durchaus wieder da, versprühte die Idee, im Angriff auch weiterhin gefährlich zu sein. „Gerade die zweite Halbzeit ist eine Sache, die man dann aus diesem Spiel mitnehmen kann. Sicherlich auch, dass wir uns einfach nicht aufgegeben“, sagte deswegen Tom Krauß, der ebenfalls betonte, dass ein Anschlusstreffer das Spiel noch einmal verändert hätte. Und die dicke Chance dazu ließ Ragnar Ache liegen, der aus vier Metern das leere Tor nicht traf. „Der Junge ist das erste Jahr in der Bundesliga. Er wird die Schritte gehen. Er ist ein herausragender Mann“, sagte Kwasniok
In Leipzig wurde allerdings nichts mehr daraus. Der FC mühte sich zwar, zur Wahrheit gehört aber auch, dass Leipzig ebenfalls noch gute Möglichkeiten im Köcher hatte. „Wir müssen dann auch einfach akzeptieren, dass heute nicht mehr drin war, weil RB schon auch drei, vier Aktionen im Konter hatte, wo sie den Deckel hätten draufmachen können“, sagte Kwasniok. „An sich sind wir mit der Leistung – in Anbetracht dessen, dass es aus meiner Sicht der beste Gegner der ersten vier Spiele war – schon einverstanden. Darauf können wir aufbauen.“ Und das am besten schon bis zum kommenden Sonntag. Dann geht es weiter gegen den VfB Stuttgart. Ein Team, das ebenfalls über viel individuelle Qualität verfügt.
