Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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EM-Topscorer und „teuerster Abgang“ des 1. FC Köln Said El Mala kann es „kaum abwarten zu starten“

Bei der U19-EM sorgte er für Furore, in der 3. Liga war er einer der großen Überraschungen. Nun liegt der Fokus aber schon auf der nächsten großen Aufgabe: Said El Mala will jetzt beim 1. FC Köln durchstarten.

Spätestens seit der vergangenen Saison steht das Talent im Fokus. Erst Newcomer der 3. Liga, dann Topscorer der U19-EM: Said El Mala will nun auch beim 1. FC Köln so richtig durchstarten.

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Eine gewisse Enttäuschung konnte man aus dem Interview von Christian Keller in der „Kölnischen Rundschau“ dann doch herauslesen. Aber dann doch auch ein wenig Stolz. Gerade auf die Verpflichtung von Said El Mala blickt der ehemalige Geschäftsführer Sport mit ein wenig Genugtuung. „Da lege ich mich fest, dass er der teuerste Abgang der FC-Historie werden wird. Er ist ein Ausnahmespieler, den wir verpflichtet haben, als ihn kaum jemand gesehen hat“, sagt Keller. Gesehen haben den 18-Jährigen zuletzt deutlich mehr. Schon in der 3. Liga sorgte der Offensivspieler für Furore, ist dort nun der jüngste Spieler, der zweistellig getroffen hate und wurde vollkommen zu recht zum Newcomer des Jahres gewählt. Bei der U19-EM zeigte El Mala dann auch international, dass Christian Keller mit seiner Aussage recht haben könnte.

„Wir können zu 100 Prozent stolz sein“

Der Offensivspieler erzielte vier Tore, bereitete drei vor, wurde damit zum besten Scorer des Turniers. „Meine eigene Performance war sehr gut, wenn man auf die Scorer schaut. Ich habe da weitergemacht, wo ich in der Liga aufgehört habe“, sagt El Mala im Interview bei „fc.de„. „Es hat mir extrem Spaß gemacht, es war mein erstes internationales Turnier. Ich habe alles gegeben und mich gut bewiesen.“ Die Mannschaft von Ex-Profi Hanno Balitsch scheiterte im Halbfinale an Spanien, nach einem denkwürdigen Spiel, mit 5:6 nach Verlängerung. „Ich hatte noch nie so ein Spiel. Es war intensiv und sehr nervenaufreibend – für die Zuschauer und für uns Spieler. Auf dem Platz hat es Spaß gemacht, so ein Spiel zu erleben“, so El Mala. „Wir haben alles dagelassen und auf dem Platz gegeben. Deshalb können wir zu 100 Prozent stolz sein. Es ist schade, dass es nicht mit dem Finale geklappt hat.“

„Ich freue mich jetzt sehr auf den FC“

Trotz der Niederlage strotzt El Mala vor Motivation und Selbstbewusstsein. Denn der nächste Schritt seiner Karriere steht kurz bevor. Der Offensivspieler steht vor seiner ersten Bundesliga-Saison und das beim 1. FC Köln. „Nach so einer Saison und EM kann man schon stolz auf sich sein. Ich freue mich jetzt sehr auf den FC, auf die Fans, den Verein, die Mannschaft. Ich kann es kaum abwarten zu starten“, sagt El Mala. Und auch die Kölner Fans können es wohl kaum erwarten, den Youngster zu sehen. Es gibt wohl wenig Zweifel daran, dass El Mala das Zeug zu einem Publikumsliebling hat. Wenn er denn spielen sollte. FC-Trainer Lukas Kwasniok hält viel von dem 18-Jährigen, hat ihn in einem Testspiel mit Paderborn live gesehen. „Ich hatte ihn zu dem Zeitpunkt noch nicht gekannt und dachte ‚wow, was ein Talent‘“, sagte der Coach auf der PK am Mittwoch.

Kwasniok wollte den Angreifer nach Paderborn holen, erfuhr dann aber, dass er schon beim FC unterschrieben habe. „Logischerweise müssen wir die Kirche im Dorf lassen – oder den Dom in der Stadt. Es ist ein junger Spieler, der gerade eine tolle Entwicklung genommen hat“, sagte Kwasniok, der sich aber mit der ersten gemeinsamen Einheit noch ein wenig gedulden muss. Denn El Mala wird erst noch ein wenig Sonderurlaub erhalten. „Die Akkus müssen auf jeden Fall aufgeladen werden. Ich werde wahrscheinlich erst ab dem Trainingslager dabei sein“, sagt der Youngster, der sich dann aber voll auf die neue Aufgabe fokussieren will: Das Durchstarten beim FC.  





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