Am Samstag bestreitet der FC das Heimspiel gegen die Kiezkicker. Tobias Reichel pfeift die Partie 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli. Beide Vereine haben mit ihm ihre jeweiligen Erfahrungen gemacht, allerdings nicht immer gute.
Tobias Reichel pfeift die Partie 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli. Die Bilanz der Kölner ist ausgeglichen.

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Es war ein hitziger Pokalabend vor ziemlich genau einem Jahr. Der 1. FC Köln kämpfte gegen Hertha BSC Berlin um den Einzug ins Viertelfinale. Doch die Mannschaft tat sich schwer, geriet schon in der 12. Minute in Rückstand. Dann kam Mitte der ersten Hälfte der Wendepunkt: Deyovaisio Zeefuik verlor auf der Seite der Herthaner die Nerven und ließ sich zu einem Kopfstoß gegen Timo Hübers hinreißen. Schiedsrichter Tobias Reichel zeigte dem Berliner folgerichtig die Rote Karte. Nur fünf Minuten später gelang den Geißböcken dadurch der Ausgleich, ehe Dejan Ljubicic die Begegnung in der Nachspielzeit der Verlängerung durch einen Foulelfmeter entschied.
Bilanz von St. Pauli eher negativ
Die Kölner haben also positive Erinnerungen an die Partie vor einem Jahr mit Reichel als Schiedsrichter. In beiden spielentscheidenden Szenen entschied der Unparteiische zurecht für die Geißböcke. Ansonsten hat der FC aber noch nicht so viele Spiele unter der Leitung des Unparteiischen absolviert. Insgesamt sind es nur vier Partien. Im April 23 unterlag Köln im Heimspiel dem SC Freiburg 0:1 und in der Saison 21/22 setzte es mit Reichel als Schiedsrichter für den FC eine 0:5-Klatsche gegen die TSG Hoffenheim. Insgesamt ist die Bilanz aber ausgeglichen. Denn zu Beginn der Saison gelang den Kölnern ein 4:1-Erfolg über Freiburg.
Bereits neun Mal leitete der 40-Jährige Begegnungen des FC St. Pauli. Vier verloren die Hanseaten, nur zwei gewann Pauli. In der Bundesliga ist es für die Nordlichter die vierte Partie, die Reichel pfeift. Die bisherigen endeten immer Remis.