Nimmt die Personalie Eric Martel Einfluss auf die Kaderplanung beim 1. FC Köln?

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Nimmt die Personalie Eric Martel Einfluss auf die Kaderplanung beim 1. FC Köln?

Die Zukunft von Eric Martel ist bei den Geißböcken weiterhin ungeklärt. Eine Einigung mit einem anderen Club liegt nicht vor, die Entscheidung über einen Verbleib aber genauso wenig. Dabei wäre Klarheit wichtig für den 1. FC Köln: Welche Rolle spielt die Martel-Personalie für die Kaderplanung?

Einen kleinen Streich erlaubten sich die Teamkollegen von Eric Martel am Donnerstag nach dem Training, als sie den Dienstwagen des FC-Profis über und über mit rot-weißem Absperrband einwickelten. Martel musste sein Auto mit einer Schere freischneiden. Ob es sich dabei um einen Kollegenstreich oder um eine mit einem Augenzwinkern gemeinte Aufforderung zum Verbleib des Sechsers handelte, ist offen. Denn ob auf der Sechs oder als Teil der Innenverteidigung – der 23-Jährige ist einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Es ist aber nicht geklärt, ob das auch in Zukunft der Fall sein wird beim 1. FC Köln: Welche Rolle spielt die Martel-Personalie für die Kaderplanung?

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Die Erleichterung war bei vielen FC-Fans wohl groß, als Eric Martel im Sommer im Trainingslager in Bad Waltersdorf nebenbei die wichtige Nachricht doch fallen ließ. Er werde beim FC bleiben, sagte der Mittelfeldspieler. Erst einmal zumindest. Denn der Sechser betonte auch, dass er erst einmal die Hinrunde abwarten wolle. Hintergrund eines möglichen Abgangs war zum einen die Vertragssituation, denn der Kontrakt des ehemaligen Kapitäns der deutschen U21 läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Für eine marktgerechte Ablöse blieben schon damals kaum noch Möglichkeiten. Zum anderen ist Martel ein begehrter Spieler und das nicht nur in Deutschland. Die Situation hat sich fünf Monate später nicht so richtig verändert.

Noch keine Entscheidung getroffen

Martel ist weiterhin sehr begehrt, der Vertrag (noch) nicht verlängert. Erst im Frühherbst wiederholte der Sechser im Interview mit come-on-fc.com, dass er „die Hinrunde abwarten will, um zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt“. Und auch Martels Berater Michael Reschke betonte zuletzt, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Im Podcast „Dreierkette“ sagte der ehemalige Sport-Funktionär, dass noch immer „alles möglich“ sei, also auch ein Verbleib des Mittelfeldspielers am Geißbockheim. Fakt ist, wird der Kontrakt nicht verlängert, könnte Martel die Geißböcke im Sommer ablösefrei verlassen. Gespräche wollen die Parteien im Winter aufnehmen – dem Vernehmen nach im Januar. Dabei dürfte gerade dem Verein daran gelegen sein, schnell Nägel mit Köpfen zu machen.

Der Verein hätte sicherlich gerne Klarheit

Denn von der Personalie Martel könnten unter Umständen auch andere Entscheidungen abhängen. Und das eben nicht nur auf der Sechs. Aufgrund der Verletzungsmisere kam der Defensivspieler zuletzt immer wieder in der Innenverteidigung zum Einsatz. Eine Alternative für den 23-Jährigen, mit der man sich beim FC mittlerweile angefreundet hat und die auch in der Rückrunde ein Thema wäre, wenn weiterhin Personalnot bestünde und im Winter eben keine Soforthilfe für die Hintermannschaft gefunden wird. Zumal der gebürtige Straubinger auch in der letzten Reihe absolut überzeugt. Sollte sich Martel gegen den FC entscheiden, müssen Thomas Kessler und Co. Gespräche mit potenziellen Ersatzkandidaten führen. Und spätestens dann auch in der Innenverteidigung. Dem Vernehmen nach halten die Kölner Kaderplaner aber bereits Ausschau.

Von Martels Entscheidung dürfte aber vor allem die Planung auf der Sechs abhängen. Unabhängig der Rolle würde die Verhandlungsposition bei frühzeitiger Klarheit für die FC-Verantwortlichen eine andere sein. Zudem werden interessante Spieler mit einem ähnlichen Profil nicht lange auf dem Markt sein. Der öffnet offiziell ab dem 1. Januar. Doch schon vorher werden sich die Kölner Verantwortlichen natürlich ihre Gedanken machen müssen. Dem Vernehmen nach schaut sich der FC aktiv nach Schienenspielern bestehen. Ein Weggang von Martel würde eine große Lücke reißen. Schließlich ist der 23-Jährige einer der wenigen festen Stammspieler beim FC, ein absoluter Leistungsträger. Dann würden unweigerlich Erinnerungen an den Abschied von Ellyes Skhiri auftauchen. Der Tunesier wurde bekanntlich nicht adäquat ersetzt.

Immerhin: Reschke betonte ebenfalls, dass die Wahrscheinlichkeit eines Winter-Weggangs bei unter zehn Prozent liege. Der Verbleib über den Sommer hinaus wäre dem FC sicher lieber. Dann vermutlich mit einer Ausstiegsklausel für den Sechser. Ein Kompromiss, mit dem man in Köln bestimmt sehr gut leben kann.

„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

Jonas Hector
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„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zum bitteren 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

Das Duell gegen den FC St. Pauli bietet Raum für Emotionen – starke Emotionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen den Hanseaten und dem 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

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Das bittere Unentschieden des 1. FC Köln führte kurz nach dem Duell zu Frust bei Fans, Spielern und Trainer. Auch Fabian Köster erlebte das Remis im Stadion und ließ seinen Emotionen im gemeinsamen Podcast mit Ex-FC-Spieler Jonas Hector „Schlag und fertig“ freien Lauf. „Da war nichts, das war der erste Schuss, es war wirklich wieder so eine Scheiße, das kann nicht wahr sein. Es lag auch nicht in der Luft“, schimpfte Köster ob des späten Gegentors durch Ricky-Jade Jones. „Ich habe mich gewundert, dass es 1:1 ausging. Beim 1:0 habe ich reingeguckt und gedacht, das ist doch eigentlich ganz gut, dann habe ich die Zusammenfassung gesehen und gesehen, dass der erste Schuss reingegangen ist“, so Hector. Tatsächlich war der Torschuss der erste Abschluss der Hanseaten auf den Kölner Kasten. Der xGoals-Wert der Mannschaft von Alexander Blessin lag lediglich bei 0,2.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es ist einfach so bitter, dass der einzige Ball, der aufs Tor geht, so aufs Tor geht, dass Marvin nicht mehr drankommt, weil er wegrutscht. Normalerweise hält er den ohne Probleme“, sagte Hector über seinen Ex-Mitspieler. „Ich hab die längsten Stollen auf dem Schuh, die es nur gibt. Und am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg“, ärgerte sich Kölns Keeper kurz nach dem Duell. “Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor. Und das ist gefühlt das wievielte in dieser Saison? In Dortmund hatten wir das auch noch, wo der Ball durch acht Beine geht. Und jetzt rutscht Marvin aus. Es ist bitter“, so Hector. Dabei gäbe es durchaus Niederlagen, die man vertragen könne. „Wenn man zum Beispiel gegen die Bayern im Pokal rausfliegt“, erklärt der Ex-Kölner.

Das Ausscheiden gegen den deutschen Rekordmeister ist wahrlich nichts, worüber man sich ärgern muss. Die vergebenen Punkte gegen St. Pauli hingegen schon. Denn mit jedem verlorenen Zähler wird es für den FC ungemütlicher und das zu Beginn der Saison erarbeitete Polster schmilzt. „Vor allem fangen jetzt auch unten die an, zu punkten. Und wenn du dann selber die Punkte nicht holst, dann fängst du auch irgendwann an, ein bisschen zu überlegen“, warnt auch Hector. „So wie ich es mitbekommen habe, hat die Leistung gepasst mit den Chancen. Und dann musst du eben einen machen oder noch mehr. Dann hättest du jetzt 18 Punkte und Pauli würde immer noch bei sieben stehen“, fasst der ehemalige Kölner zusammen. „So sind es eben nur fünf Punkte auf einen Relegationsplatz. Da sind aber noch viele Mannschaften dazwischen.“

Ob der FC in den beiden verbleibenden Begegnungen des Jahres gegen Leverkusen und Union Berlin noch weitere Zähler sammeln kann, wird sich zeigen. Das Polster wieder etwas aufzufüllen würde den Geißböcken sicherlich guttun.

Bringt das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen das Ende der Rotation beim 1. FC Köln?

Jubelnde Spieler des 1. FC Köln
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Bringt das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen das Ende der Rotation beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln steht nach 13 Spieltagen als Aufsteiger auf einem beachtlichen achten Tabellenplatz und hat das Ziel Klassenerhalt fest im Blick. Trotz der guten Position gelang der Mannschaft von Coach Lukas Kwasniok zuletzt allerdings kein Sieg mehr. Seit vier Ligaspielen heißt es warten auf einen Dreier beim 1. FC Köln: Gibt es ein Ende der wechselnden Startelfen?

Gerade unter den Fans sind auf der Suche nach Gründen für die sieglose Serie auch die ständigen Formations- und Personalwechsel ein Thema. Für Leistungsträger Jan Thielmann könnte das bevorstehende Duell mit der Werkself nun womöglich der Startschuss für ein festes System sein beim 1. FC Köln: Gibt es ein Ende der wechselnden Startelfen?

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Nachdem der 1. FC Köln als Aufsteiger mit zwei Siegen aus den ersten beiden Ligaspielen gegen Mainz und Freiburg perfekt in die neue Bundesligasaison gestartet ist, haperte es zuletzt ein wenig. Seit vier Spielen warten die Kölner auf einen Sieg, dazu kassierte man in diesem Zeitraum satte neun Gegentore. Über die Gründe für den aktuellen (Negativ-)Trend lässt sich viel und groß diskutieren. Viele Fans fragen sich daher mittlerweile, ob die Marschroute des Trainers Lukas Kwasniok, den Gegner mit immer wieder wechselnden Aufstellungen und Formationen zu überraschen, nicht vielmehr das eigene Team daran hindert, sich einzuspielen. Ähnlich lassen sich auch die jüngsten Aussagen von Eigengewächs Jan Thielmann zumindest in Teilen deuten, der sowohl Vor- und Nachteile bei der Thematik sieht.

Taktisches Umdenken durchaus möglich

„Ich glaube, dass du irgendwann ein bisschen ausrechenbarer wirst“, so der 23-Jährige über die regelmäßigen Wechsel von Coach Kwasniok. „Am Anfang kommt der 1. FC Köln mit einem neuen Trainer und da weiß man noch nicht so, was spielen die für ein System, wie sind die eingestellt? Jetzt nach ein paar Spielen kennt man dann vielleicht die ein- oder anderen Muster. Dann muss man schauen, dass wir uns immer wieder neue Sachen einfallen lassen und wieder ins Toreschießen kommen, vorne Lösungen finden und hinten klarer verteidigen als wir es zuletzt getan haben.“ Ob in Zukunft womöglich eine feste und gleichbleibende Aufstellung für mehr Stabilität sorgt, sei jedoch letztlich nicht Aufgabe der Spieler. „Wir müssen neue Lösungen finden und neue Sachen machen. Vielleicht für ein Spiel eine neue Formation wählen für ein Spiel, für das nächste dann wieder eine andere. Da ist aber das Trainerteam oben im Büro für verantwortlich.“

Allerdings könnte eine wiederkehrende personelle Achse auf dem Spiel hilfreich sein, lässt er durchblicken. „Ich glaube, du brauchst einen gewissen Kern, einen sogenannten Stammspielerkern. Du kannst jetzt nicht jedes Wochenende wieder elf Neue auf den Platz bringen.“ Natürlich müsse man beim Effzeh immer wieder auch „auf Verletzungen reagieren“, dennoch sei es wichtig, „dass wir uns irgendwo auch ein bisschen einspielen. Wenn man spielt und gute Leistung zeigt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man am Wochenende darauf wieder spielt.“ Möglicherweise könnte schon das kommende Spiel gegen den amtierenden Meister aus Leverkusen ein Umdenken am Geißbockheim bewirken, wenngleich man als klarer Außenseiter ins das Duell geht. „Wenn jetzt gegen Leverkusen die erste Elf es gut macht, könnte man sich für das letzte Spiel (des Jahres) ein bisschen einspielen und Union nochmal weghauen vor der Pause.“

In Zukunft weniger Personalrochaden?

Mit Blick in die Zukunft scheint es also durchaus möglich, dass der 1. FC Köln je nach Ausgang der letzten beiden Spiele vor der Winterpause spätestens im neuen Jahr mit deutlich weniger Personalrochaden daherkommt. Mit einer guten Leistung gegen die Werkself könnte sogar schon das letzte Duell 2025 mit Union Berlin für Klarheit sorgen, sollte Kwasniok seine Männer dann erstmals seit seiner Ankunft in zwei Partien taktisch/personell unverändert auflaufen lassen. Bislang ließ sich der Coach diesbezüglich zwar nicht wirklich abbringen von seinem Weg, letztlich könnten beziehungsweise müssen ausbleibende Ergebnisse womöglich aber ein Umdenken am Rhein bewirken.

Said El Mala: Dribbelkönig, Topscorer und nun Spieler des Monats November

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg
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Said El Mala: Dribbelkönig, Topscorer und nun Spieler des Monats November

So wirklich überraschend ist die Wahl des Youngsters nicht. Der 19-Jährige ist aktuell nicht aufzuhalten beim 1. FC Köln: Said El Mala wird Spieler des Monats November.

Das FC-Talent ist der Shootingstar der Liga und das Woche für Woche. Auch deswegen gab es eine weitere Auszeichnung beim 1. FC Köln: Said El Mala wird Spieler des Monats November.

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Wie jeden Monat haben die Fans beim 1. FC Köln den Spieler des Monats gewählt – und sie haben ihn gefunden. Said El Mala bekam am Mittwoch nach der Trainingseinheit zur Vorbereitung auf das Nachbarschafts-Duell in Leverkusen am kommenden Samstag den goldenen Geißbock überreicht. Mit 52 Prozent der Stimmen, also über der Hälfte aller Votings, ließ El Mala Marvin Schwäbe hinter sich. Der FC-Keeper kam auf 41 Prozent. Ein deutlicher Abstand – und das, obwohl Schwäbe den FC in den vergangenen Duellen durch seine Paraden oft im Spiel gehalten hatte. Ragnar Ache und Luca Waldschmidt belegten die Plätze hinter dem Kölner Torhüter und teilten sich die restlichen Prozente.

Mittlerweile Stammspieler

Die Auszeichnung hatte sich El Mala durch seine starken Auftritte im November verdient. So kommt der 19-Jährige in diesem Monat trotz der Länderspielpause auf ganze vier Scorerpunkte. Im Schnitt holte der Youngster also einen Punkt pro Spiel. Zunächst agierte El Mala im Duell gegen den Hamburger SV noch als Joker und sorgte nach seiner Einwechslung für ordentlich Wirbel. Beim 4:1-Sieg gegen die Hanseaten traf der gebürtige Krefelder selbst und lieferte eine weitere Vorlage. In der Partie gegen Frankfurt ließ er den FC durch seinen Assist zu Waldschmidts 3:4-Treffer noch einmal an ein mögliches Remis glauben. Auch gegen Bremen und St. Pauli (das allerdings im Dezember) traf El Mala und sicherte dem FC zumindest das 1:1.

Innerhalb des Monats erkämpfte sich das FC-Talent einen Startelfplatz und wurde von Kwasniok in den vergangenen beiden Begegnungen von Beginn an auf den Platz geschickt. Laut Julian Nagelsmann eine Voraussetzung für die A-Nationalmannschaft. An El Mala kommt der Kölner Coach aktuell nicht vorbei, denn der Angreifer ist der torgefährlichste Teenager der Bundesliga. So erzielte er in dieser Saison bereits sechs Tore und drei Assists und ist damit der Kölner Topscorer. Eine Entwicklung, die dem 19-Jährigen nach dem Wechsel aus der 3. Liga ins Oberhaus so zunächst nur wenige zugetraut hätte. Der Offensivspieler glänzt als Joker und bescherte dem FC bereits sieben Zähler.

Aktuell ist El Mala so etwas wie die Kölner Lebensversicherung. Ligaweit ging der Kölner in die zweitmeisten Dribblings, entschied 62 Prozent für sich. Dazu ist El Mala für einen Offensivspieler erstaunlich zweikampfstark. Der gebürtige Krefelder gewinnt nahezu die Hälfte der direkten Duelle.

Lieber Derby oder Nachbarschaftsduell? Jan Thielmann: „Ich habe beide schon gewonnen, beide Siege tun sehr gut“

Jan Thielmann jubelt über seinen Treffer
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Lieber Derby oder Nachbarschaftsduell? Jan Thielmann: „Ich habe beide schon gewonnen, beide Siege tun sehr gut“

Vor ziemlich genau sechs Jahren feierte Jan Thielmann sein Profidebüt für die Geißböcke. Und das ausgerechnet gegen die Werkself. Am kommenden Samstag steht das Duell erneut an für den 1. FC Köln: Das sagt Jan Thielmann über Leverkusen, die aktuelle Situation und St. Pauli.

Am Rande des Trainings am Mittwoch sprach das Eigengewächs des 1. FC Köln: Das sagt Jan Thielmann über Leverkusen, die aktuelle Situation und St. Pauli.

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Komplizierte Situationen erfordern bekanntlich schon mal mutige Entscheidungen. Und nach einem Unentschieden und sechs Niederlagen aus sieben Pflichtspielen schien die Situation beim FC im Dezember 2019 ziemlich kompliziert. Also entschied sich der angeschlagene Markus Gisdol zu einer besonders großen Rotation. Und ein Gesicht war in der Liga sogar ein komplett Neues. Jan Thielmann wurde nicht nur in den Kader berufen, der Offensivspieler stand umgehen in der Anfangsformation. „Bei einem Debüt ist man natürlich aufgeregt. Das war schon ein bisschen Reizüberflutung“, so Thielmann am Mittwoch nach dem Training. „Aber rückwirkend muss man sagen, dass es ein schönes Erlebnis war. Es hat einfach Spaß gemacht.“

„Wir können immer überraschen“

Sich auch, weil der FC die Begegnung nach Toren von Jhon Cordoba und Sebastiaan Bornauw 2:0 gewann und eine kleine Siegesserie begann. Am Samstag darf es gerne einen ähnlichen Spielverlauf geben. Doch Thielmann warnt vor dem Gegner: „Es kommt eine neu zusammen gewürfelte Mannschaft auf uns zu, die noch mal mit Spielern wie Ibo Maza enorm viel Qualität dazu bekommen hat. Es ist eine sehr spannende Mannschaft.“ Die Vorzeichen sind vor dem Duell natürlich klar, aber der Offensivspieler hat in den vergangenen Jahren viele Duelle gegen die Werkself gespielt und mit dem FC auch einige gewonnen. Und am Samstag? „Wir können immer überraschen, das haben wir diese Runde schon gezeigt“, sagt Thielmann. Gegen kein Team spielte der 23-Jährige in der Liga öfter, drei Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber.


Und einmal musste das Eigengewächs frühzeitig vom Platz. Bei der 0:2-Niederlage im März 24 musste Thielmann bereits nach 14 Minuten mit Rot vom Platz. Mittlerweile stehen 169 Pflichtspiele für den FC auf der Uhr. Thielmann liegt auf Rang 59 der Rekordspieler der Geißböcke. Am Samstag könnte der gebürtige Förener Karl-Heinz Schnellinger überholen in dieser Saison sind aber auch Spieler wie Lukas Podolski oder Thomas Hässler einholbar. Und in dieser Spielzeit läuft es auch für das Eigengewächs rund. „Ich bin gut gestartet. Ich bin aus einer kürzeren Saisonvorbereitung gekommen, hatte ein paar gute, ein paar semi Spiele gehabt“, sagt Thielmann. „Dann kam die Verletzung. Danach musste ich wieder reinkommen. Jetzt blicke ich voller Vorfreude auf die beiden Spiele.“

Identifikationsfigur beim FC

Die Freude wurde in der vergangenen Woche vom späten 1:1 gegen St. Pauli getrübt. Auch Thielmann wirkte nach dem Spiel niedergeschlagen. „Nach ein, zwei Bier ging es wieder“, sagt der Spieler mit einem Lächeln. Das späte Unentschieden ist längst abgehakt, der anhaltende Trend nicht. „Ich glaube, dass du irgendwann ein bisschen ausrechenbarer bist. Am Anfang kommt der FC mit einem neuen Trainer daher, da weißt man vielleicht nicht, was ist das System, wie sind die eingestellt. Jetzt nach ein paar Spielen erkennt man vielleicht ein paar Muster“, sagt Thielmann, der aber auch sagt, dass es dann eben gilt, neue Lösungen zu finden, unausrechenbar zu bleiben. Möglich also, dass es auch am kommenden Samstag wieder eine neue Formation gibt.

Thielmann ist längst so etwas wie ein Gesicht der Kölner. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2028. Es werden also noch einige Spiele und voraussichtlich einige Nachbarschafts-Duelle dazukommen. Hat das Duell gegen Leverkusen oder dann doch das Derby eine höhere Bedeutung? „Gladbach macht dann doch noch mal mehr Spaß, weil man von außen hört, dass das Derby größer ist als das Nachbarschaftsduell. Es sind beides besondere Spiele. Ich habe beide schon gewonnen und beide Siege tun sehr sehr gut.“

Kann Linton Maina gegen Leverkusen für den 1. FC Köln zum X-Faktor werden?

Linton Maina im Spiel gegen den VfB Stuttgart
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Kann Linton Maina gegen Leverkusen für den 1. FC Köln zum X-Faktor werden?

Der FC gastiert am kommenden Samstag am 14. Spieltag der Bundesliga beim Rhein-Rivalen Bayer 04 Leverkusen und hat nach zuletzt vier sieglosen Spielen die Chance, wieder mal drei Punkte einzufahren. Ein Akteur könnte dabei eine wichtige Rolle spielen beim 1. FC Köln: Ist Linton Maina der Überraschungsfaktor gegen Leverkusen?

Eine größere Rolle spielen könnte beim Duell gegen Leverkusen Linton Maina, der in der Vergangenheit gegen die Werkself bereits einen guten Eindruck hinterließ und daher nun bereit für die Startelf zu sein scheint beim 1. FC Köln: Ist Linton Maina der Überraschungsfaktor gegen Leverkusen.

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Für den 1. FC Köln geht es nach zuletzt vier sieglosen Partien in Folge gegen den rheinischen Rivalen aus Leverkusen darum, sich mit drei Punkten wieder in eine positive Stimmung zu bringen. Vor dem möglicherweise richtungsweisenden Duell mit Konkurrent Union Berlin um Ex-Coach Steffen Baumgart am letzten Spieltag vor Weihnachten wäre ein Sieg sicher hilfreich, um den zuletzt eher negativen Trend zu brechen und sich wieder ein kleines Polster auf den Relegations- und die Abstiegsränge zu verschaffen. Möglicherweise wird auf Seiten der Kölner dabei auch Linton Maina wieder eine größere Rolle spielen als zuletzt. Der schnelle Flügelspieler hinterließ gegen die Werkself in der Vergangenheit schon einen guten Eindruck und könnte daher am Wochenende wieder von Beginn an auflaufen.

Guter Auftritt im letzten Duell   

Auch wenn Maina nach seiner Einwechslung gegen den FC St. Pauli am letzten Wochenende noch immer nicht sein erstes Saisontor gelang, so dürfte er durchaus gute Karten auf einen Platz in der Startelf der Kölner haben für das Spiel gegen die Leverkusener. Nachdem Jungstar Said El Mala beim 1:1 gegen die Hamburger in der Sturmmitte auflief und seine Rolle mit dem einzigen FC-Tor durchaus ordentlich interpretierte, scheint ein Startplatz auf einem der beiden Flügel durchaus realistisch für den gebürtigen Berliner. Mit Blick auf seine Leistung beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten dürfte sich FC-Coach Lukas Kwasniok ernsthafte Gedanken über einen Einsatz des Offensivmannes von Beginn an machen.

Zumal die Flügelzange aus dem Pauli-Spiel bestehend aus Marius Bülter und Luca Waldschmidt nicht wirklich zu überzeugen wusste. Während Waldschmidt zuletzt immerhin eine aufsteigende Formkurve zeigte und gegen die Hamburger nach mehreren Spielen wieder mal in der Anfangsformation stand, läuft Bülter seiner Form aus den ersten Ligaspielen der Saison aktuell ein wenig hinterher. Das Tor bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt war für den 32-jährigen Neuzugang das einzige Erfolgserlebnis aus den letzten neun Ligapartien, auch gegen St. Pauli agierte der ehemalige Hoffenheimer und Schalker ziemlich glücklos.

X-Faktor Maina

Mit Maina steht einer der schnellsten und antrittstärksten Spieler im FC-Kader demnach in den Startlöchern. Zwar ist der 26-Jährige in der aktuellen Spielzeit noch ohne Tor oder Vorlage, dennoch scheint Gegner Bayer Leverkusen ihm zu liegen. Denn die letzte Begegnung des Kölner Flügelflitzers mit der Werkself spricht eine deutliche Sprache. Im Pokal-Viertelfinale zwischen dem FC und den Leverkusenern im Februar dieses Jahres zeigte Maina, was er der Werkself entgegenzusetzen hat. So sorgte er mit seinen Tempoläufen für Entlastung und leitete zunächst das 1:0 ein, als er Dejan Ljubicic den Ball vorlegte, der Damion Downs damals den Führungstreffer ermöglichte. Maina bekam im Gegenzug von Downs das 2:0 aufgelegt und vollstreckte erstaunlich souverän.

Für seine starke Leistung im Pokal-Fight wurde er vom „Kicker“ mit der Note 2,0 sogar zum Spieler des Spiels ernannt. Und auch damals war der FC wahrlich nicht als Favorit in das Duell gestartet. Mit Blick auf die Rolle der Kölner als Außenseiter und klarer Underdog gegen den amtierenden Deutschen Meister könnte also gerade Maina für schnelle Umschaltmomente und Konteraktionen am Samstag deutlich besser geeignet sein als der eher wuchtig und langsamere Bülter. Zudem rechnet man in Kölner sicher mit deutlich weniger Ballbesitz als der Gegner, umso mehr muss man die sich bietenden Gelegenheiten in der Offensive mit Tempo nutzen.

Für Kwasniok und seine Mannschaft könnte der frühere U21-Nationalspieler somit ein echter X-Faktor sein, zumal auch die Werkself durch die 0:2-Auswärtsniederlage beim FC Augsburg im jüngsten Bundesligaspiel zuletzt ein wenig ins Straucheln gekommen war. Der 1. FC Köln könnte mit einem Punktgewinn bei einem Top-Team der Bundesliga oder gar einem Auswärtssieg die Sieglos-Serie brechen und sich pünktlich vor dem Duell mit Union Berlin wieder in eine positiv vorweihnachtliche Stimmung bringen.

Ordentliche Leistung gegen St. Pauli: Tom Krauß bietet sich als Alternative an

Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli
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Ordentliche Leistung gegen St. Pauli: Tom Krauß bietet sich als Alternative an

Das erste Mal seit über einem Monat stand Tom Krauß mal wieder in der Startelf des FC. Dabei zeigte der Mittelfeldspieler eine sehr ordentliche Leistung und empfahl sich für mehr beim 1. FC Köln: Tom Krauß bietet sich als Alternative an.

Nachdem Tom Krauß in den vergangenen Wochen eher wenig gespielt hatte, bekam er gegen St. Pauli eine neue Chance, sich zu zeigen beim 1. FC Köln: Tom Krauß bietet sich als Alternative an.

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Es war ein kurzer Schockmoment zum Schluss des Spiels, aber wahrscheinlich einer ohne größere Folgen: In der 82. Minute musste Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli angeschlagen ausgewechselt werden. Aber bereits auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab Trainer Lukas Kwasniok eine leichte Entwarnung: „Er hat lange nicht gespielt, heute dann so eine Leistung abgespult, aber musste leider dann verletzungsbedingt runter. Jetzt nichts Wildes, aber es ging dann einfach auch nicht mehr“, so Kwasniok. Wenn sich die Einschätzung des Coaches bewahrheitet, dürften alle im Kölner Umfeld aufatmen. Denn wie Kwasniok selber auch bemerkte, hatte der 24-Jährige zuvor eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. So empfahl sich der zentrale Mittelfeldspieler wieder für mehr Spielzeit.

Erster Startelfeinsatz seit dem Pokalspiel gegen Bayern

Denn bisher in der Saison kam der Sommerneuzugang noch nicht so zum Zug, wie er es sich vor der Spielzeit wahrscheinlich erhofft hat. Erst viermal inklusive der Partie gegen St. Pauli kam der frühere deutsche U21-Nationalspieler in der Liga von Anfang an zum Einsatz. Außerdem stand der Defensive-Allrounder noch einmal im Pokal gegen den FC Bayern München in der ersten Elf. Ganze fünfmal saß Krauß dagegen sogar komplett auf der Bank. Nun gab es aber die neue Chance in der Startelf, nachdem der 24-Jährige in der Woche zuvor gegen Werder Bremen bereits die gesamte zweite Hälfte ran durfte. Dabei überzeugte der aus Mainz geliehene Profi mit einigen Balleroberungen und einer starken Passquote. So brachte er 96 Prozent seiner Pässe an den Mann.

Hin und wieder schaltete sich der Mittelfeldspieler auch in die Offensive ein. So hatte Krauß in der 76. Minute einen Abschluss aus gut 22 Metern nach einer Ablage von Ragnar Ache. Bei diesem zu zentralen Schuss wurde aber auch deutlich, dass der offensive Einfluss weniger der Grund ist, warum ihn der 1. FC Köln im Sommer geholt hat. Dafür war der 24-Jährige aber in der Defensive sehr sicher. Dort ließ er sich immer wieder in die letzte Kette fallen. So trug der Mittelfeldspieler seinen Teil dazu bei, dass die Hamburger offensiv fast gar nicht stattfanden. Beim Ausgleich und ein paar Minuten davor bei der vielleicht besten Chance der Gäste, als Abdoulie Ceesay bei einer flachen Hereingabe der Hackentrick misslang, war Krauß bereits nicht mehr auf dem Platz.

Signal an Kwasniok

So zeigte Krauß seinem Trainer mit seiner ordentlichen Leistung, dass dieser auf ihn bauen kann, wenn er gebraucht wird. Das ist gerade bei der momentan personell angespannten Lage in der Kölner Defensive ein gutes Zeichen für Kwasniok. Denn der Coach hatte in den vergangenen Partien wegen der vielen Ausfälle immer bei der Aufstellung puzzeln müssen, um eine funktionierende Defensive aufzustellen. Da wird es ihm sehr gelegen kommen, dass er sich auf Krauß verlassen kann, auch wenn dieser in den Wochen zuvor weniger gespielt hat.

Damit gibt der 24-Jährige Kwasniok auch mehr Optionen im zentralen Mittelfeld. So kann dieser die Belastung besser steuern. Das war auch einer der Gründe, warum der Sommerneuzugang gegen St. Pauli in der Startelf gestanden hatte. Denn gerade Isak Johannesson, der sonst gesetzt war, wirkte zuletzt etwas ausgelaugt. „Man hat jetzt schon auch ein bisschen gemerkt, dass er ein Ticken überspielt ist. Du bist die ganze Zeit am Anschlag“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel über den Isländer. Also gab es für den 22-Jährigen am Samstag eine Pause. Dafür sprang Krauß in die Bresche und nutzte seine Chance. So hat Kwasniok vor dem nächsten Spiel nun die Qual der Wahl, wen er im zentralen Mittelfeld ranlässt. Und vielleicht reicht es für Krauß ja zum zweiten Startelfeinsatz in Folge.

Kommentar: Der 1. FC Köln hat eine große Chance liegen gelassen – in mehrfacher Hinsicht

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln nach dem 1:1
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Kommentar: Der 1. FC Köln hat eine große Chance liegen gelassen – in mehrfacher Hinsicht

Das 1:1 gegen St. Pauli fühlte sich für den FC und seine Fans wie eine bittere Niederlage an. Der späte Treffer fiel höchst unglücklich, aber der Sieg hätte auch früher schon entschieden sein können. Nun stehen vier sieglose Spiele in Folge in der Statistik des 1. FC Köln: Der FC hat eine Chance vertan.

Die Frustration über die verlorenen Punkte war am Samstag besonders groß. Zu recht, denn die Geißböcke hätten den Deckel früher draufmachenden können. Die Möglichkeit dazu hatte der 1. FC Köln: Der FC hat eine Chance vertan.

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Die Bilder und Worte der Kölner Protagonisten sprachen nach dem 1:1 gegen St. Pauli wohl für die Gefühlswelt der gesamten FC-Anhängerschaft. Während der Gegner sich über das Unentschieden nach neun Niederlage in Folge (in der Liga) freute, als hätten sie sogar einen Sieg errungen, saß Lukas Kwasniok mit versteinerter Miene auf der Trainerbank, seine Mannschaft ging mindestens genauso frustriert in die Katakomben. Kwasniok sagte später, es gehe ihm gar nicht gut, Marvin Schwäbe sprach von einem Scheißmoment, der den Sieg gekostet habe, Luca Waldschmidt von dem nervigsten Punkteverlust. Es war nicht nur ein nerviger Punktverlust, es war ein unnötiger und es war einer, der dem FC noch sehr wehtun kann.

St. Pauli fand in der Offensive nicht statt

Das späte 1:1 fühlte sich für die Geißböcke wie eine Niederlage an. Zu recht, denn der FC stand gegen offensiv schwache Nordlichter so sicher, dass sich die Kiezkicker bis zum Ausgleich einen xGoals-Wert von 0,1 erspielt hatten. Auf gut Deutsch: St. Pauli strahlte über 90 Minuten mal gar keine Torgefahr aus. Die größte Chance vergab Abdoulie Ceesay, weil er sich trotz einer Serie von neun Niederlagen in Folge entschloss, ein Tor des Monats mit der Hacke erzielen zu wollen – vergeblich. Die Innenseite hätte mit großer Wahrscheinlichkeit schon zwei Minuten vor dem Ausgleich das 1:1 markiert. Bis dahin war von der von Kwasniok angekündigten spielstarken Mannschaft vom Millerntor nichts zu sehen. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass sich auch die Kölner in mehreren Phasen im Kreieren von Chancen richtig schwer taten.

Und dennoch kam der FC schon in den ersten 45 Minuten zu Großchancen, die der Begegnung frühzeitig eine Kölner Wendung hätten geben können. Genauso hätten Luca Waldschmidt, Ragnar Ache und Florian Kainz das Spiel nach der Said-El-Mala-Führung entscheiden müssen. Es wäre also viel zu leicht den rutschigen Boden als Schuldigen für das bittere Unentschieden auszumachen. Wobei der Treffer wohl ohne den Fehltritt von Marvin Schwäbe niemals gefallen wäre. Immerhin bezifferte die DFL die Torwahrscheinlichkeit bei dem Abschluss auf 1,9 Prozent. So aber landete die Kugel im Netz und am Ende stand das bittere Remis, der nervigste Punktverlust. Ein unnötiger und eben einer, der hinten raus sehr schmerzhaft werden kann.

Der Blick muss nach unten gerichtet werden

Denn am Ende des Tages setzt sich ein sehr negativer Trend der Kölner fort. Der FC hat zum vierten Mal in Folge nicht gewonnen, nur einen Sieg in den vergangenen acht Spielen eingefahren und in den vergangenen zehn Spielen nur noch 0,9 Punkte pro Schnitt eingefahren. Ein Schnitt, der auf die Saison hochgerechnet nichts anderes als akute Abstiegsgefahr bedeuten würde. Aktuell profitieren die Kölner noch von dem Polster, das sich der FC in den ersten drei Saisonspielen angefuttert hat. Der FC steht nach wie vor mit 16 Punkten aus 13 Spielen und Platz neun für einen Aufsteiger sehr gut da.

Die von Kwasniok und Kessler immer wieder angesprochene Tatsache, dass man als Bundesliga-Aufsteiger als Underdog gelte und der Klassenerhalt das eigentlich ausgegebene Ziel der Saison sein sollte, darf trotz des erfolgreichen Starts in die Spielzeit nicht aus den Augen verloren werden. Und tatsächlich muss der Blick so langsam nach unten gerichtet werden. Die Kölner haben nicht nur die große Chance verpasst, den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte zu vergrößern, er ist durch das Remis auf fünf Zähler geschrumpft.

Am Ende zählen die Punkte

Und während der FC am kommenden Wochenende zum Nachbarn, aber eben auch zum Vizemeister reist, kommt es am Millerntor zum Keller-Duell zwischen St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim. Bei einer Niederlage in Leverkusen ist es also alles andere als ausgeschlossen, dass der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf nur noch zwei Zähler zusammenschrumpft. Eine Serie von fünf sieglosen Spielen in Folge würde der allgemeinen Zufriedenheit zudem nicht besonders gut tun. Aber: Selbst mit einer weiteren Pleite müssen die Alarmglocken in Köln sicherlich noch nicht schrillen. Die Saison ist lang, der FC hat eigentlich zu viel Qualität, um doch noch in den Abstiegskampf zu rutschen. Eigentlich. Denn am Ende zählen die Punkte. Und davon hat der FC zuletzt zu wenig gesammelt – egal, ob mit Glück oder mit Pech.

Lukas Kwasniok muss in der Defensive des 1. FC Köln wieder puzzeln

Lukas Kwasniok findet deutliche Worte
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Lukas Kwasniok muss in der Defensive des 1. FC Köln wieder puzzeln

Durch die Verletzung von Dominique Heintz wird Lukas Kwasniok seine Startelf am Samstag einmal mehr umbauen, dabei aber wohl auch kreativ sein müssen. Denn so langsam gehen dem Coach die Defensivspieler aus beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sucht nach der passenden Defensive.

So wirklich überzeugen konnte die Hintermannschaft am vergangenen Samstag gegen Werder Bremen nicht. Auch deswegen wird der Kölner Trainer sein Team wohl wieder umbauen. Es gibt wieder eine andere Startelf beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sucht nach der passenden Defensive.

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Es waren gerade 50 Minuten gegen Werder Bremen gespielt, als Rav van den Berg seine ganze Klasse alleine in einer Situation auf den Platz brachte. Der Innenverteidiger badete einen kapitalen Patzer von Kristoffer Lund und gegen Romano Schmid aus, mit Tempo und einem starken Defensivverständnis. Vielleicht konnte Lukas Kwasniok in diesem Moment der Verletzungsmisere in seinem Abwehrverbund dann doch auch einen Hauch Positives abgewinnen. Denn hätte sich Dominique Heintz nicht bereits nach zehn Minuten einen Muskel verletzt, van den Berg hätte möglicherweise bei Schmids Vorstoß noch auf der Bank gesessen. „Er war daran beteiligt, dass wir nur einen Gegentreffer kassiert haben“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

„Sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger“

Dann geriet der Trainer fast schon ins Schwärmen über den teuersten Transfer des vergangenen Sommers. „Er hat keinen Bollen in der Hose, das hilft schon mal. Er kann einfach Fußball spielen, hat einen relativ ruhigen Puls und insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger – viel Größe, ein gutes Tempo, fußballerische Elemente und eine Gabe, gut zu verteidigen in individualtaktischen Situationen“, erklärte Kwasniok. Und von daher ist die erste Defensivposition für das Duell gegen den FC St. Pauli am kommenden Samstag gesetzt. Kwasniok gab dem Niederländer eine Einsatzgarantie. Doch dann wird es wiederum spannend. Zwar ist die personelle Situation nach wie vor angespannt, doch das wird den Kölner Trainer sicherlich davon abhalten, erfinderisch an das Spiel gegen die Kiezkicker ranzugehen.

„Ich glaube, dass es in der Natur der Sache liegt, dass du bei diesen Verletzungen in der Innenverteidigung ein bisschen basteln musst“, sagte der Coach. Kwasniok hat sich in dieser Saison ohnehin als Bastler erwiesen, in 14 Pflichtspielen 14 verschiedene Aufstellungen für die Anfangsformation gefunden. Die vom Duell gegen Werder Bremen war keine besonders glückliche. „Wir waren einfach nicht so aktiv und aggressiv im Durchschiebeverhalten. Die Wingbacks sind nicht raus, wurden nicht ganz so gut geschützt und das ist dann ein Sammelsurium an kleinen Elementen, die dazu führen, dass du in eine Passivität kommst. Dadurch, dass wir mit dem Ball auch nicht so sauber waren, war es einfach insgesamt dann keine gute Halbzeit“, sagte der Kölner Trainer.

„Wir können das intern auffangen“

Auch nicht für den zweiten gesunden Innenverteidiger. Cenk Özkacar erwischte wahrlich nicht den besten Tag gegen Werder, der Türke ist ohnehin nicht gesetzt. Doch Alternativen sind „rar gesät“. Einem möglichen Kaderplatz für Youngster Yannick Mausehund erteilte Kwasniok eine ganz klare Absage. „Nein, wir können das intern alles auffangen. Auch, wenn ich mir schon darüber im Klaren bin, dass Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund oder Eric Martel keine klassischen Innenverteidiger sind“, sagte der Kölner Coach. „Ich habe aber immer gesagt, ich bin ja auch dafür da, Spieler zu entwickeln oder sie sich entwickeln zu lassen. Und entwickeln zu lassen bedeutet für mich, dass sie spielen.“ Und das würden sie eher in der Nachwuchsmannschaft als bei den Profis.

So wird der Trainer einmal mehr auf sein vorhandenes Inventar zurückgreifen und puzzeln. Eben mit Spielern wie Martel, Sebulonsen, Lund oder Tom Krauß arbeiten. Immerhin wies der Kölner Coach darauf hin, dass seine Mannschaft eine besonders hohe Verteidigungsmentalität verfüge. Das lässt sich an einer Zahl beeindruckend ablesen. Erst acht Tore haben die Kölner aus dem Spiel heraus kassiert. Wichtig wird aber auch sein, dass seine Defensive die richtige Verteidigungsmentalität dann bei den Standards findet. So oder so würde es nicht überraschen, wenn der FC-Coach im 15. Spiel die 15 Aufstellung findet.

Mit El Mala/Kaminski-Offensive: Muss Jan Thielmann wieder auf die ungeliebte Position?

Jan Thielmann jubelt nach seinem Tor
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Mit El Mala/Kaminski-Offensive: Muss Jan Thielmann wieder auf die ungeliebte Position?

Noch im vergangenen Jahr war Jan Thielmann Dauergast auf der rechten Defensivposition. Durch die letzten Offensiv-Maßnahmen von Lukas Kwasniok musste das Eigengewächs eine Kette tiefer ran beim 1. FC Köln: Droht Jan Thielmann wieder die ungeliebte Rolle?

Said El Mala ist für Samstag in der Offensive gesetzt, möglicherweise kommt dann Jakub Kaminski auf der anderen Seite für den 1. FC Köln zum Einsatz: Droht Jan Thielmann dann wieder die ungeliebte Rolle?

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Die Antwort auf die Frage, ob Lukas Kwasniok im Duell gegen Werder Bremen lieber Said El Mala in vorderster Front von der Leine oder doch lieber mit seinem besten Spieler Jakub Kaminski die Offensive antreiben lassen würde, beantwortete der Coach mit einer personellen Überraschung: Warum nicht beide. El Mala lief auf der linken Seite auf, Kaminski auf der rechten. Die starke Offensive hatte einmal mehr ihre Opfer. Linton Maina, der wieder gar nicht zum Einsatz kam. Und dann vielleicht auch ein wenig Jan Thielmann. Denn der Musterschüler von Lukas Kwasniok musste erstmals in dieser Spielzeit wieder eine Reihe weiter hinten ran. So ein wenig wird es sich am Samstagnachmittag gegen Werder Bremen wohl wie ein Déjà-vu für das Eigengewächs angefühlt haben. Denn der 23-Jährige musste im Verlauf der zweiten Halbzeit dann auch in der letzten Reihe auf der Außenposition ran.

„Angreifen und Tore schießen macht mir einfach mehr Spaß“

Eine Rolle, die Thielmann also bekannt ist, die allerdings nicht zu seinen Lieblingspositionen auf dem Feld gehört. So sagte Thielmann im Sommer im Interview mit come-on-fc noch, dass ihn eine defensivere Aufgabe zwar nicht nerve, es sich aber schon besser anfühle, „wenn man auf der Position eingesetzt wird, auf der man sich besonders wohl fühlt und sich weiterentwickeln kann.“ Und das ist nun mal in der Offensive. Dort durfte das Eigengewächs unter Lukas Kwasniok meistens ran, blühte sogar auf und war bis zu seiner Verletzung aus der ersten Elf nicht mehr wegzudenken. Das dankte der 23-Jährige in den bisherigen Duellen mit zwei Toren und einer Vorlage.

Am Samstag musste der Föhrener dann eben für mehr Stabilität in der Defensive sorgen. Zwar köpfte der 23-Jährige einige Flanken des Gegners weg und gewann ebenso einige Zweikämpfe, ein wirklicher Stabilisator für die Kölner Hintermannschaft war er allerdings auch nicht. „Angreifen und Tore schießen macht mir einfach mehr Spaß“, sagte Thiemann noch im Vorfeld des Duells im FC-Podcast von Radio Köln, fügte aber hinzu: „Ich bin aber jemand, der tut immer das, was am besten fürs Team ist. Wenn der Trainer mich hinten braucht, dann mache ich das auch.“ Und das könnte auch eine Option für die Begegnung gegen St. Pauli sein. Denn Kwasniok ließ am Donnerstag durchklingen, dass Said El Mala von Beginn an spielt. Jakub Kaminski ist ebenfalls gesetzt. Sollten die beiden Topscorer der Kölner offensiv eingesetzt werden, bleibt Thielmann wohl nur erneut die ungeliebte Rolle.