Hot Take oder Cold Take beim 1. FC Köln? Der Hype um (den künftigen Nationalspieler?) Said El Mala

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
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Hot Take oder Cold Take beim 1. FC Köln? Der Hype um (den künftigen Nationalspieler?) Said El Mala

In einem neuen Format von come-on-fc.com blicken wir auf die aktuellen Gedankenspiele, Hirngespinste und Meinungen rund um den 1. FC Köln: Ist Said El Mala ein Kandidat für die DFB-Elf?

Said El Mala sorgt in Köln und darüber hinaus für Gesprächsstoff. Am Dienstagabend steht er mit der U21 gegen Nordirland auf dem Platz. Viele sehen ihn schon als Kandidaten für den Kader der A-Nationalmannschaft bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Andere wollen den Hype möglichst im Keim ersticken. Ein streitbarer Take, bei dem es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Ein Meinungsbild rund um den 1. FC Köln: Ist Said El Mala ein Kandidat für die DFB-Elf?

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Said El Mala ist spätestens nach seinem wuchtigen Tor gegen den SC Freiburg in der Bundesliga angekommen. Nach seinem Auftritt gegen die TSG Hoffenheim werden die ersten Stimmen, die fordern, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann den Namen des Kölner Sturmjuwels bei der Kaderplanung für die anstehende WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko auf dem Zettel haben muss, lauter. Nüchtern betrachtet: Wie viel ist dran an der Vorstellung des Supertalents in der Nationalmannschaft, ohne sich beim Blick in die Glaskugel zu verlieren? Und was könnte diesen kölschen Wunschtraum des nächsten Geißbocks mit dem Adler auf der Brust nach Jonas Hector unerfüllt lassen?

Mit kühlem Kopf durch das Rampenlicht

Vergleicht man die Kölner Medienlandschaft, die den 19-Jährigen emotionalisiert und heroisiert, mit einem Orkan, der über das Talent hinwegfegt, dann führt der Weg zur A-Nationalmannschaft für El Mala nur über ein schützendes Umfeld, das ihn sorgfältig abschirmt und eventuellen Höhenflügen vorbeugt. Lukas Kwasniok sagt dazu passend: „Wir haben so viele Talente gesehen, die schon im Alter von 17 Jahren zum Weltstar hochgeschrieben wurden, von denen hört man heute nichts mehr. Das Einzige, was hilft, ist hart zu arbeiten und demütig zu bleiben. Und dann musst du die Qualitäten, die du zweifellos hast, Woche für Woche abrufen. Darum wird’s gehen. Aber er hat das Glück, dass er viel mitbringt, und wir werden ihn auf dem Weg begleiten.“

Beim FC ist man um Ruhe um das Talent bemüht. In der Hoffnung, dass sich El Mala so eben am besten weiterentwickelt. Nur konterkariert eben jeder Entwicklungsschritt dieses Vorhaben. Und das lässt auch die Sorgenfalten auf der Stirn von El Malas Berater hinsichtlich des medialen Treibens um seinen Schützling tiefer werden. In einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte dieser: „Es gibt leider auch ein paar Sachen, die dem Jungen und dem FC schaden. Unruhe bringen zu viele mediale Spekulationen und Influencer, die um jeden Klick und jedes Like kämpfen. Und es kommen plötzlich andere Berater, die sich früher nie für den Spieler interessiert haben, aus jeder Ecke und buhlen um Said.“

“Wir müssen ihn behutsam aufbauen“

Die Aufgabe der Medien ist es nun mal, über Leistungen und Qualität zu berichten. Wenn ein 19-Jähriger in der Bundesliga die Fans verzaubert, ist es ein relevantes Thema. Dass die Medien dabei aber auch mal ein Regalfach zu hoch greifen, steht außer Frage. Auch U21-Nationalmannschaftscoach Antonio di Salvo dämpft die Euphorie: „Wir müssen ihn behutsam aufbauen, ihm aber auch die Chance geben, zu spielen. Man sollte nicht jede Aktion hochjubeln, zumal er in seinem Alter noch nicht durchgehend konstant spielt.“

Stand jetzt scheint El Mala mit dem derzeitigen Medienrummel keine größeren Probleme zu haben. Das hat jüngst Teamkollege Linton Maina im Podcast mit Radio Köln bestätigt: „Said ist eigentlich relativ klar im Kopf. Ich glaube, dass wir es auch ganz gut machen, ihn jetzt nicht zu jedem Interview zu schicken. So etwas habe ich mit 19 Jahren auch selten erlebt: dass man so unaufgeregt ist, sich so schnell anpassen will und auch schon so viel lernt.“

El Mala: Ein echter Straßenkicker

Das Talent des Youngsters ist mittlerweile unumstritten. Mittlerweile, weil es in dem heutigen Ausmaß offenbar nicht erkannt worden ist. Die Ausbootung bei Borussia Mönchengladbach im Nachwuchsfußball ist kein Narrativ. Und auch bei den Fohlen werden im Talentscouting Menschen sitzen, die genau das hauptberuflich machen. Ob Versäumnis, krasser Entwicklungsschub oder einfach eine andere Einschätzung lässt sich heute nicht sagen. Fakt ist, dass El Mala viel mitbringt. Immer wieder wird dem 19-Jährigen das Prädikat Straßenfußballer ausgestellt. Jene Fußballer, die auf engstem Raum, mit hohem Tempo das Dribbling suchen, Lösungen finden und diese dann auch nutzen. Kicker, die im deutschen Fußball mittlerweile selten, aber dennoch dringend gebraucht werden.

Ex-DFB-Funktionär Oliver Bierhoff beschrieb in einem Beitrag zur U21-Europameisterschaft 2019 in Italien und San Marino die Notwendigkeit, den Straßenfußball in die Talententwicklung zurückzubringen: „Wir brauchen wieder mehr Variabilität, Spielfreude und Cleverness“, forderte Bierhoff damals. „Wir müssen eine Mentalität fördern, wie wir sie von früher auf dem Bolzplatz kannten: schnell, direkt, Individualität zulassend und Kreativität fördernd.“ Genau diese Eigenschaft zeichnet El Mala aus. Er selbst sagte über sich in einem Interview mit dem „Geißbockecho“: „Ich denke schon, dass man uns als Straßenkicker bezeichnen kann.“

Sein Bruder Malek bestätigt: „Als wir nicht mehr im NLZ gespielt haben, waren wir häufiger mit Freunden nach der Schule zusätzlich zum Vereinstraining auf dem Bolzplatz. Da konnten wir uns ausprobieren, viel dribbeln und Eins-gegen-Eins-Situationen spielen.“ Druck von außen verspüren die beiden dabei nicht. „Wir haben keinen Druck, sondern spielen einfach und wir machen uns keinen großen Kopf, sondern haben einfach Spaß am Fußball. Wir dürfen das machen, was wir lieben, und wir genießen es“, so Said El Mala weiter. Und das zeigt der Kölner Youngster eindrucksvoll in der Liga. Nicht umsonst ist der 19-Jährige aktuell der Dribbelkönig der Liga, eben vor Spielern wie Michael Olise oder Karim Adeyemi.

Linton Maina: „Dann werden noch viel mehr Leute Spaß mit ihm haben“

Aus rein sportlicher Sicht liefert der Spielertyp El Mala also ganz sicher Argumente dafür, seinen Namen irgendwann auf der erweiterten Liste für die Nationalmannschaft zu lesen. Daran zweifeln rund ums Geißbockheim immer weniger Menschen. Auch nicht Teamkollege Linton Maina: „Er hat einen kleinen “Schuss“ und das soll auch so bleiben. Ich glaube, das macht ihn auch so gut. Ich glaube, dass wir alle noch viel Spaß mit ihm haben werden und dass auch andere Leute noch viel Spaß mit ihm haben werden. Wenn er so weitermacht, wird er sicherlich auch irgendwann für die Nationalmannschaft spielen. Dann werden noch viel mehr Leute viel Spaß mit ihm haben.“

Das entscheidende Wörtchen ist dann aber womöglich das „irgendwann“. El Mala bringt viel mit, das steht außer Frage. Dem Kölner Youngster wird zudem ein großes Potenzial vorausgesagt. Fertig entwickelt ist er sicher nicht. Und da wird es dann vielleicht auch noch nicht reichen, der Dribbelkönig der Liga zu sein. Eine Nominierung für die WM 2026 ist nicht ausgeschlossen, aber ganz sicher auch nicht sehr wahrscheinlich. Der Offensivspieler hat noch einige Felder, an denen er arbeiten muss. Beispielsweise seine Schussgenauigkeit, seine Arbeit gegen den Ball. Das wurde in seinen 45 Minuten bei der 3:2-Niederlage der U21-Nationalmannschaft gegen die griechische Auswahl deutlich.

Da kam er zur Halbzeit, nachdem die DFB-Elf eine träge erste Hälfte gespielt hatte, und bestach durch Zielstrebigkeit, Überzeugung, Dynamik, Selbstverständnis und Unbekümmertheit, allerdings auch vielfach mit einfachen Ballverlusten und liegengelassenen hochkarätigen Chancen. Angesprochen auf die Energieleistung El Malas auf seiner starken linken Seite, ordnete Coach Di Salvio die Leistung des 19-Jährigen wie folgt ein: „Das haben wir auch erwartet. Aber leider war auch er in der einen oder anderen Situation noch zu unsauber und hätte noch cleverer agieren können.“ Ob der Youngster das Zeug zum Nationalspieler für die WM 2026 hat, liegt genauso in seinen eigenen Händen, wie die Größe des Hypes, die er damit auslösen würde.

Großes Lob von Martel-Berater an Macher des 1. FC Köln: „Das ist ein kleines Fußballwunder“

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Großes Lob von Martel-Berater an Macher des 1. FC Köln: „Das ist ein kleines Fußballwunder“

Seine zwölf Neuverpflichtungen haben im Sommer für Euphorie beim FC und den Fans gesorgt. Kein Wunder, ein Großteil der Spieler ist bereits eingeschlagen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler erhält großes Lob vom Martel-Berater.

Er gilt schon jetzt als der Architekt des starken Saisonauftakts beim 1. FC Köln: Und das fällt nicht nur den FC Fans auf – Thomas Kessler erhält ein großes Lob vom Eric Martel-Berater Michael Reschke.

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Er war einst unter anderem Sportvorstand beim VfB Stuttgart und sportlicher Direktor bei Bayern München und dem FC Schalke 04, mittlerweile ist er Berater von Eric Martel. Und offenbar ist Michael Reschke ein Fan von der Arbeit beim 1. FC Köln. Und das trotz Leverkusener Vergangenheit. Im FC-Podcast „Dreierkette“ äußerte sich der 68-Jährige nun zu der geleisteten Arbeit der sportlichen Führung bei den Geißböcken – vor allem nach dem 32. Spieltag der vergangenen Saison. „Was sich seitdem beim FC entwickelt hat, das ist für mich unfassbar. Das ist ein kleines Fußballwunder“, sagt Reschke, der neben Lionel Souque auch Ex-Präsident Werner Wolf und Philipp Türoff namentlich erwähnte, die eine „sehr gute Entscheidung“ getroffen hätten, „Thomas Kessler in Verantwortung zu nehmen“.

„Das ist außergewöhnlich“

Nach dem Regensburg-Spiel im vergangenen Mai war der ehemalige Keeper vorerst zum Interims-Sportchef als Nachfolger von Christian Keller ernannt worden, mittlerweile ist Kess in dieser Funktion fest unter Vertrag und darf sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Posten des Geschäftsführers Sport machen. Kessler hatte im Sommer zum großen Rundumschlag in Sachen Kaderplanung ausgeholt. Insgesamt zwölf Spieler verpflichtet, noch mehr Abgänge eingeleitet. „Was Thomas an Entscheidungen seitdem geliefert hat, das ist schon außergewöhnlich“, so Reschke weiter. „Angefangen mit Friedhelm Funkel, der den Aufstieg ins Ziel gebracht hat. Dann die Trainer-Entscheidung mit Lukas Kwasniok, die ich sensationell finde. Die ganze Transferarie: So eine Quote kann man eigentlich gar nicht ziehen.“

Laut Reschke habe man diese Entwicklung im Sommer nicht erwarten können. „Man muss eins realistisch sehen: So eine Quote, wie Thomas sie mit seinem Team erzielt hat, die kannst du nicht erzielen“, so der Experte weiter. „Van den Berg, Johannesson, Ache, Sebulonsen, Bülter, Kaminski, Lund und El Mala – das sind absolute Top-Transfers und das sind von zwölf gleich acht. Das ist eine Wahnsinns-Quote“. Bei den weiteren Spielern sei ebenfalls eine gute Entwicklung zu sehen. Einzig bei Castro-Montes könne er diese noch nicht einschätzen. Reschke deutete auch an, dass Thomas Kessler durchaus vor hatte aus dem starren Gebilde auszubrechen. „Das ist ja jetzt ein ganz anderer Fußball“, sagt Reschke. „Ich gehe ins Stadion und sehe die gerne spielen. Der 1. FC Köln ist in einem Tempo, das nicht möglich ist, ein gestandener Bundesligist geworden.“

„Das ist alles voller Substanz“

Auch Lukas Kwasniok erfuhr großes Lob. „Der hat vielleicht eine hemdsärmelige Art, wie er zunächst rüberkommt. Aber das ist voller Substanz. Da ist taktische Raffinesse dabei“, sagt Reschke und betont, dass dem Coach ein großer Anteil des Erfolgs beizumessen sei. Natürlich äußerte sich der Berater auch zu seinem Schützling Eric Martel. Der Vertrag des Sechsers läuft im kommenden Sommer aus. Schon im vergangenen Sommer gab es Spekulationen über einen möglichen Wechsel, „Für uns drei war klar, dass wir in diesem Kalenderjahr keine Entscheidung treffen. Die Zukunftsplanung werden wir im neuen Jahr angehen“, so Reschke. Der Spieler hatte im September im Interview mit come-on-fc.com ebenfalls betont, noch keine Entscheidung getroffen zu haben. „Dieses Jahr war ihm wichtig, er wollte helfen, den Club wieder zu stabilisieren.“

Wie es weitergeht, ist also nicht entschieden. Martel wollte sich ohnehin beim FC die Entwicklung anschauen. Und die ist wie Reschke bestätigte durchaus positiv – wenn nicht sogar außergewöhnlich.

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln offenbar voll angekommen
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Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Die Erwartungen an den Abwehrspieler waren im vergangenen Winter hoch. Gehalten hat er sie lange nicht. Nun aber hat sich der Schweizer festgespielt beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist bei den Geißböcken endlich angekommen.

Er galt im vergangenen Winter als Hoffnungsträger und später bei den ersten Fans als weiterer Fehleinkauf beim 1. FC Köln: Doch Joel Schmied ist mittlerweile in Köln angekommen und zählt zu den Stammkräften.

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Am Wochenende nutzte der Schweizer offenbar die Gunst der Stunde und verabschiedete sich in einen Kurzurlaub, den Lukas Kwasniok seinem Team ermöglichte. Noch einmal Sonne tanken, aber auch die Akkus für die bevorstehende Ligaphase aufladen. Eine Woche zuvor sah die Welt noch deutlich aufregender aus, zum Beispiel im Duell gegen Hoffenheim. Joel Schmied setzte dort beherzt zur Grätsche an, verhinderte eine weitere Großchance von Bazoumana Touré und ließ sich zu recht feiern. Der Schweizer hat sich mittlerweile in der Anfangsformation von Lukas Kwasniok festgespielt, ist aktuell beim FC in der Hintermannschaft gesetzt, dürfte also vor den nächsten hitzigen Duellen stehen und ist in dieser Verfassung sicherlich so etwas wie die große Überraschung unter dem neuen Coach. Denn mit diese Entwicklung war im Sommer so vielleicht nicht zu rechnen.

„Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht“

So wenig, dass der FC selbst noch einmal in der Innenverteidigung nachlegte. Und das nur ein halbes Jahr nachdem Schmied ans Geißbockheim gekommen war. „Man geht immer davon aus, da kommt ein neuer Spieler und der wird sofort einschlagen“, erklärt der Schweizer in der aktuellen Folge der FC eigenen Doku. „Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht.“ Gerade auch Schmied hatte in der Rückrunde seine Anpassungsschwierigkeiten, leistete sich einige Fehler und wurde von dem ein oder anderen Fan als weiterer Winter-Fehleinkauf von Christian Keller eingestuft. Auch die weiteren Verpflichtungen haben es in Köln nicht so geschafft, wie es vielleicht im Winter alle Parteien gehofft hatten. Anthony Racioppi ist gar nicht beim FC, Imad Rondic nach polen verliehen und auch Jusuf Gazibegovic spielt unter Kwasniok keine Rolle.

„Er ist ein gutes Beispiel“

Schmied hatte es zunächst auch nicht einfach. Gerade in den letzten Spielen der Saison kam er kaum noch zum Einsatz. Ein möglicher Grund: Der Familienmensch musste sich erst einmal daran gewöhnen, nicht mehr in seinem Umfeld zu sein. Der FC ist die erste Auslandserfahrung für den Abwehrspieler. „Da braucht es einfach eine Zeit“, sagt Schmied. Allerdings betont der Abwehrspieler auch, dass ihm der FC mit den Mitspielern, Trainern und dem Staff dabei geholfen haben. Dennoch: „Ich habe meine Zeit gebraucht, anzukommen. Aber jetzt bin ich überglücklich da zu sein“, sagt Schmied. Überglücklich ist der Berner wohl auch, eine so feste Rolle zu spielen. Denn der 27-Jährige kennt die Maschinerie. „Wenn man nicht performt, ist man schnell weg in dem aktuellen Business“, sagt Schmied. „Es wäre schön, wenn man mit den Spielern dann auch ein wenig mehr Geduld hat.“

Aktuell performt der Innenverteidiger. Doch der Fußball ist schnelllebig. Das musste Konkurrent Rav van den Berg erst kürzlich erfahren. Der Innenverteidiger kam als großes Versprechen, verletzte sich und muss sich nun wieder herankämpfen. Wie schnell es mit der Rückkehr in die Anfangsformation klappt, hängt eben auch den Leistungen der Konkurrenz eben um Timo Hübers und Joel Schmied. „Er ist ein gutes Beispiel, dass man sich mit harter Arbeit und gutem Fokus in eine Mannschaft einspielen kann“, lobt ihn auch Thomas Kessler. Nur ein kleiner Haken hängt zurzeit wie ein Damoklesschwert über dem Abwehrspieler. Der Schweizer hat schon vier Gelbe Karten gesammelt, die nächste würde eine kleine Pause beinhalten. Aber auch damit scheint Schmied dieser Tage klarzukommen. Und wer weiß, wenn Schmied weiter performt, stehen vielleicht schon bald die nächsten Reisen an. Dann mit der Nati, eventuell sogar zur WM im kommenden Jahr.

Wirklich ein Zeichen mentaler Stärke? Späte Tore sind eine neue Qualität des 1. FC Köln

Jakub Kaminski nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
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Wirklich ein Zeichen mentaler Stärke? Späte Tore sind eine neue Qualität des 1. FC Köln

Späte Treffer mit großer Wirkung: Der Aufsteiger hat sich mithilfe von späten Toren früh in der Bundesliga etabliert. Nach sechs Spieltagen steht Köln mit zehn Punkten auf Rang sechs und hält damit Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle. Was steckt hinter der Last-Minute-Qualität des 1. FC Köln? 

Späte Tore, große Wirkung: Der Aufsteiger punktet dank Last-Minute-Treffern und mischt nach sechs Spieltagen mit zehn Punkten oben mit. Was steckt hinter der Last-Minute-Qualität des 1. FC Köln? 

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Späte Tore haben den Kölnern in den ersten Wochen dieser Saison schon mehrfach entscheidende Punkte beschert. Beim Heimsieg gegen Mainz war es eine scharf getretene Flanke von Waldschmidt in der 90. Minute, die Marius Bülters Haarspitzen streifte und damit unhaltbar ins Mainzer Tor segelte. In Wolfsburg sorgten Kaminski und Jóhannesson in der Nachspielzeit sogar doppelt für späte Jubelmomente. Kaminski stellte mit seinem Treffer zum 3:3 sogar einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Bislang hat niemand später getroffen als er. Gegen Stuttgart entging Köln schließlich nur knapp der möglichen Führung – der Stuttgarter Maximilian Mittelstädt klärte auf der Linie. Lukas Kwasniok ordnete nach der Heimniederlage gegen Stuttgart ein: „In der zweiten Halbzeit hatten wir mit dem Ball dann auch gute Passagen. Und genau in dem Moment, als wir das Gefühl hatten, das Stadion ist voll, das geht vielleicht in unsere Richtung, macht es Stuttgart gut. Wir standen eigentlich geordnet. Der Gegentreffer war nicht nötig.“

Der Mythos des „psychologisch wichtigen Zeitpunkts“

Im Fußball wird in diesem Zusammenhang häufig von „psychologisch wichtigen Zeitpunkten“ gesprochen, zum Beispiel, wenn ein Team kurz vor der Halbzeit oder kurz vor Spielende ein Tor erzielt. Doch was sagt die Wissenschaft dazu? Handelt es sich um einen nachweisbaren Effekt oder ist es lediglich eine Floskel, die vor allem in Pressekonferenzen und Spielanalysen verwendet wird? Der Sportpsychologische Experte Thorsten Loch hat das für come-on-fc.com eingeordnet.

Die Datenlage sei differenziert, sagt Loch: “Analysen internationaler Top-Wettbewerbe zeigen, dass ein Tor unmittelbar vor der Halbzeit nicht automatisch zu einem Vorteil führt. In einigen Studien ließ sich sogar nachweisen, dass Heimteams nach einem späten Treffer vor der Pause in der zweiten Halbzeit schlechter abschnitten, als wenn sie zu einem früheren Zeitpunkt getroffen hätten.” Andere Untersuchungen wiederum berichteten keinen systematischen Effekt: “Es gibt aber auch Befunde, die unter bestimmten Umständen einen positiven Einfluss beschreiben – beispielsweise wenn die emotionale Dynamik im Stadion und auf der Bank kurzfristig verändert wird. Insgesamt gilt: Ein klarer, universeller „psychologischer Zeitpunkt“ lässt sich empirisch nicht belegen.”

Hier spielen laut Loch mehrere Faktoren ineinander: „Zum einen nimmt gegen Spielende die körperliche Leistungsfähigkeit ab: Lauf- und Sprintleistungen sinken, die Fehleranfälligkeit steigt. Zum anderen passen Teams ihr Verhalten je nach Spielstand an. Wer zurückliegt, geht mehr Risiko ein, rückt höher auf und erzwingt Standardsituationen. Wer führt, wird häufig passiver – ein Muster, das als ‚Score-Effect‘ beschrieben wird.“ Hinzu kommt die allgemeine Dynamik des Spiels: „Statistisch gesehen häufen sich Tore gegen Ende, ganz unabhängig von psychologischen Zuschreibungen. Psychologische Faktoren, wie ein kurzfristiger Motivationsschub durch einen Ausgleichstreffer in letzter Minute, können diesen Effekt verstärken, sind aber nicht die alleinige Ursache.“

Mentale Stärke oder clever gewechselt?

Gibt es also einen „besten Zeitpunkt“ für ein Tor? Aus psychologischer Sicht nicht, ist sich Loch sicher. Entscheidend sei vielmehr, dass Phasenübergänge im Spiel – etwa direkt nach Wiederanpfiff oder nach Wechseln – anfällig für Konzentrationsfehler sind: “Wer in diesen Momenten klare Routinen und abgestimmte Abläufe parat hat, kann diese Verwundbarkeit des Gegners nutzen. Hier geht es weniger um Magie, sondern um gute Vorbereitung.”

Das kann Ausdruck von Fitness, taktischer Ausrichtung oder auch mentaler Stabilität sein, beispielsweise in Form der Fähigkeit, trotz Rückschlägen am Ball zu bleiben und konstruktiv mit Fehlern umzugehen. Gleichzeitig sollte man vorsichtig sein: „Wiederholte späte Treffer sind kein reiner Beleg für mentale Stärke, sondern meist das Resultat eines Zusammenspiels aus Kondition, Spielidee und psychologischer Widerstandsfähigkeit“, präzisiert Loch.

Ein Beispiel dafür ist die Handhabung Kwasnioks von Saïd El Mala gegen Wolfsburg. Der Offensivspieler kam erst gegen Mitte der zweiten Halbzeit in die Partie, um mit frischen Beinen eine ermüdete gegnerische Wolfsburger Abwehr zu stressen – ein Plan, der aufging. El Mala leitete mit seiner Vorarbeit zum 2:2-Ausgleich in der 91. Minute die wilde Schlussphase ein. „Said ist definitiv eine Waffe“, lobte Trainer Kwasniok anschließend. „Aber eine Waffe von Beginn an zu sein, ist nochmal etwas anderes. Er verändert ein Spiel, genau wie ein Ragnar auf seine Art und Weise und ein Kainzi auf seine Art und Weise.“

Kein Alleinstellungsmerkmal

Der „psychologisch wichtige Zeitpunkt“ ist kein Naturgesetz, sondern ein Narrativ, das nur in bestimmten Kontexten trägt: „Wer Fußball wissenschaftlich betrachtet, erkennt: Späte Tore entstehen vor allem aus taktischen und physiologischen Gründen – psychologische Effekte können sie verstärken, erklären sie aber nicht allein“, schließt Loch.

Nach dem freien Bundesliga-Wochenende können die Geißböcke dann gegen Sandro Wagners Augsburg das Narrativ weiterschreiben. Augsburg hat ihrerseits eine bemerkenswerte Bilanz vorzuweisen: Vier ihrer elf Tore fielen in der Schlussphase der ersten oder zweiten Halbzeit.

Marius Bülter: Nach Zwangs- und Babypause in die nächste Phase des 1. FC Köln?

Marius Bülter nach seinem Treffer gegen Mainz
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Marius Bülter: Nach Zwangs- und Babypause in die nächste Phase des 1. FC Köln?

Nach seinem beeindruckenden Schnellstart zu Saisonbeginn mit vier Torbeteiligungen in zwei Spielen waren die vergangenen Begegnungen nicht so glücklich. Erst mit schwerem Stand, dann verletzt. Nach der Geburt seines ersten Kindes könnte es weiter gehen beim 1. FC Köln: Startet Marius Bülter erneut durch?

Bis zu seiner Verletzungs- und dann der Babypause war er einer der absoluten Gewinner beim 1. FC Köln: Startet Marius Bülter erneut durch? Am Dienstag könnte der Stürmer wieder in das Training zurückkehren.

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Die Vorbereitung war kurz und sie war nicht so richtig erfolgreich. Marius Bülter kam Ende Juli zum FC, spielte gegen Vitesse Arnheim und durfte den FC sogar als Kapitän gegen Atalanta Bergamo aufs Feld führen. Und obwohl die Kölner in den beiden Begegnungen gleich elf Mal erfolgreich waren, trug sich Bülter in die Torjägerliste eben nicht ein. Der Transfer war bei einigen Fans der Kölner ohnehin von Skepsis begleitet. Doch das hat sich bereits nach wenigen Wochen bekanntlich zerschlagen. Aktuell ist der Angreifer eher so etwas wie der Hoffnungsträger in der Domstadt. Das hat sich der 32-Jährige, der von der TSG Hoffenheim ans Geißbockheim gewechselt ist, mit einer beeindruckenden Effizienz erarbeitet. Gegen Mainz erzielte der Angreifer den entscheidenden Treffer, gegen Freiburg war Bülter an drei Toren unmittelbar beteiligt, ist aktuell der Kölner Topscorer.

Der Mythos des „psychologisch wichtigen Zeitpunkts“

Kein Wunder, dass Bülter von den FC-Fans umgehend zum Spieler des Monats gewählt wurde. „Es freut mich und zeigt auch, dass ich mich hier wohlfühle, gut aufgenommen wurde und wir eine coole Mannschaft haben. Dann kann man auch seine Leistung bringen“, sagte der Angreifer erst jüngst im Interview mit fc.de. Die Stärke des 32-Jährigen kommt wohl auch durch die Flexibilität, die Lukas Kwasniok von seinen Spielern fordert, die der Spieler aber auch mitbringt.

„So flexibel habe ich noch nicht häufig gespielt und das macht es auch besonders. Wir finden uns immer wieder auf anderen Positionen wieder, das braucht auch seine Zeit, um es noch besser zu machen. Aber wir sind da auf einem guten Weg“, sagte der Stürmer. So hätte es auch aus Kölner Fan-Sicht natürlich gerne weitergehen können und sollen, tat es aber nicht. Gegen Wolfsburg tat sich der Offensivspieler schwer, gegen Leipzig verletzte sich Bülter, musste schon zur Halbzeit runter.

Rückkehr schon am Dienstag?

Gegen den VfB Stuttgart fehlte der Stürmer und ausgerechnet auch gegen seinen Ex-Club aus Hoffenheim. Bülter zeigte sich über diesen Umstand enttäuscht. Dabei war der Grund ein durchaus glücklicher. Denn der Stürmer fiel zuletzt aufgrund einer Babypause aus. Seit vergangenem Wochenende ist der 32-Jährige das erste Mal Vater. Und so dürfte der Stürmer durchaus beflügelt wieder in den Kader zurückkommen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das schon am Dienstag passieren könnte. „Bei Bülti hoffen wir, dass er Anfang der kommenden Woche einsteigen kann, damit er eine volle Trainingswoche hat“, hatte Kwasniok am vergangenen Mittwoch gesagt.

Dann hätte der Angreifer sicherlich auch wieder die Chance, von Beginn an gegen Augsburg aufzulaufen. Allerdings setzte zuletzt Ragnar Ache ein Ausrufezeichen war gegen Fortuna und Viktoria Köln erfolgreich. Grundsätzlich scheinen die Fuggerstädter dem Stürmer auch zu liegen. Für Union Berlin und den FC Schalke 04 traf Bülter gegen den FCA, für die TSG legte der Angreifer einen Treffer auf. Am Donnerstag blieb beim Cologne Cup erst einmal wie angekündigt die Rolle des Zuschauers. Doch Marius Bülter hat ja schon zu Beginn der Saison bewiesen, dass er von Null auf 100 in Windeseile durchstarten kann.

Saisonauftakt beim 1. FC Köln: Für diese Spieler lief der Start bislang nicht optimal

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Saisonauftakt beim 1. FC Köln: Für diese Spieler lief der Start bislang nicht optimal

Mit zwölf Neuverpflichtungen hat der FC im Sommer ordentlich aufgerüstet. Rein von den Ergebnissen her können die Geißböcke mit den ersten Duellen auch durchaus zufrieden sein. Doch nicht für alle Akteure war es ein Auftakt nach Maß beim 1. FC Köln: Für diese Spieler lief der Saisonstart nicht optimal.

Weniger Spielzeit als erhofft, viel Zeit auf der Bank, nicht im Kader oder noch gar keinen Einsatz in der Bundesliga beim 1. FC Köln: Für diese Spieler lief der Saisonstart nicht optimal.

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Jusuf Gazibegovic: Der Rechtsverteidiger kam mit großen Erwartungen zum FC. Als erster Transfer nach dem Registrierungsverbot wurde aber auch von dem Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina einiges erwartet. Diese konnte Gazibegovic noch nicht erfüllen und wird es auch in den kommenden Wochen wohl schwer haben. Unter Lukas Kwasniok spielt der 25-Jährige so gut wie keine Rolle. Der Kölner Coach betonte zuletzt, dass er aktuell auch keinen Platz im Spieltagskader für den 25-Jährigen habe. Mit erst einem Kurzeinsatz gegen Freiburg, dann auch noch auf der „falschen“ Seite wird „Gazi“ alles andere als zufrieden sein.

Aktuell andere Spieler im Vordergrund

Cenk Özkacar: Wie bei seinen bisherigen Stationen, bei denen Cenk Özkacar als Leihspieler fungierte, kommt der 25-Jährige bisher auch beim FC nicht so richtig auf Einsatzzeit. Zunächst etwas überraschend in der Startelf in der ersten Runde des DFB-Pokals gestartet, kam der Türke in der Bundesliga nur noch auf Kurzeinsätze gegen Mainz und Hoffenheim und damit insgesamt nur auf 41 Liga-Spielminuten. „Für ihn gilt es jetzt Gas zu geben. Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen“, sagte Kwasniok über den Innenverteidiger. Aktuell scheinen allerdings andere Akteure die Nase vorne zu haben.

Denis Huseinbasic: Für den 24-Jährigen läuft es in der aktuellen Saison alles andere als rund. In der vergangenen Spielzeit gehörte der Bosnier noch zum Kölner Stammpersonal, spielte neben Eric Martel im Kölner Zentrum und war mit seinen 50.000 Euro Ablöse und seinem zwischenzeitlichen Marktwert von geschätzten fünf Millionen Euro wohl einer der lukrativsten Transfers von Christian Keller. Aktuell muss sich Huseinbasic aber mit immer weniger Spielzeit zufrieden geben. So spielte der Mittelfeldspieler erst insgesamt 123 Liga-Minuten für die Geißböcke, war im Pokal gegen Regensburg nicht Teil des Kaders und wurde von Kwasniok auch gegen Mainz und Wolfsburg nicht eingewechselt. Eine Nominierung für die Nationalelf von Bosnien blieb ebenfalls aus. Wirklich in Szene setzen konnte sich der 24-Jährige in dieser Spielzeit noch nicht.

Ungewohnte Rollen

Florian Kainz: In der Saison 2023/24 war der Österreicher noch der Kapitän der Kölner auf dem Spielfeld. Aktuell ist der 32-Jährige nicht die erste Wahl von Lukas Kwasniok und kommt nicht über die Jokerrolle hinaus. Das liegt mit Sicherheit auch an den im Sommer getätigten Neuverpflichtungen des Vereins. Gerade in der Offensive hatte Thomas Kessler noch mal ordentlich Qualität und somit Konkurrenz in den Kader gebracht. So unter anderem durch die Verpflichtung von Stammspieler Jakub Kaminski und der Leih-Rückkehr von Hoffnungsträger Said El Mala. So kam Kainz bisher auf lediglich 63 Minuten Einsatzzeit in vier Duellen. Dabei stand der Österreicher nie länger als 20 Minuten auf dem Platz. In der Begegnung gegen den SC Freiburg war der 32-Jährige nicht einmal im Kader.

Linton Maina: Der unumstrittene Stammspieler von Ex-FC-Trainer Gerhard Struber war in der vergangenen Saison maßgeblich am Kölner Wiederaufstieg beteiligt. Der schnelle Außenbahnspieler verpasste nur aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung einige Duelle, stand aber insgesamt in 27 Liga-Spielen und 2042 Minuten auf dem Platz. Mit drei Toren und elf Assists gehörte Maina zu den Kölner Top-Scorern. Der 26-Jährige verlängerte seinen Vertrag beim FC und wird sich wohl mehr Spielzeit für die aktuelle Saison ausgerechnet haben, als er derzeit von Kwasniok bekommt. Gegen Mainz (Knieprobleme), Freiburg und Wolfsburg stand Maina nicht auf dem Platz, gegen den VfL überraschend nicht einmal im Kader. Dennoch betont Kwasniok immer wieder, welch großes Potenzial er in Maina sehe. Das Quäntchen, das der Trainer noch „herauskitzeln“ will, muss der Außenbahnspieler noch zulegen.

Starker Saisonauftakt beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner unter Lukas Kwasniok

Es gibt zahlreiche Gewinner des Saisonauftakts beim 1. FC Köln
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Starker Saisonauftakt beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner unter Lukas Kwasniok

Zwölf Spieler hat der FC im vergangenen Sommer verpflichtet, einige sind mittlerweile unumstritten. Aber auch „ältere“ Akteure blühen unter Lukas Kwasniok auf beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner des Saisonstarts.

Aktuell läuft es rund bei den Geißböcken. Das liegt zum einen an der Kaderzusammenstellung, sicher aber auch an dem neuen Trainer des 1. FC Köln: Das sind die Gewinner des Saisonstarts.

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Joel Schmied: In der vergangenen Spielzeit wurde über den Innenverteidiger noch fleißig diskutiert. Das kam nicht von ungefähr. Denn Schmied leistete sich zahlreiche kleinere, aber zum Teil folgenschwere Fehler oder Unachtsamkeiten. Auch deswegen haben die Kölner gerade im Bereich der Innenverteidiger mal so richtig zugeschlagen. Möglicherweise profitierte der Schweizer auch von der Verletzung von Rav van den Berg. Unterm Strich ist Schmied aber absoluter Stammspieler und das nicht ohne Grund. Der Innenverteidiger ist wohl der konstanteste Spieler in der Kölner Hintermannschaft – und das konstant gut.

Ein Youngster startet durch

Sebastian Sebulonsen: Der Norweger war zwar in der vergangenen Spielzeit Stammspieler bei Bröndby, dennoch gilt der Sprung von der dänischen in die deutsche Liga als ein großer. Sebulonsen hat diesen ohne großen Anlauf eindrucksvoll gemeistert. Der Schienenspieler ist unter Lukas Kwasniok komplett gesetzt, stand immer in der Anfangsformation und spult Minute um Minute ab. Erst am vergangenen Freitag holte sich der 25-Jährige ein Sonderlob des Trainers ab. Sebulonsen hat den vermeintlichen Königstransfer des vergangenen Winters bereits komplett in den Schatten gestellt.

Said El Mala: Dass der 19-Jährige ein großes Talent ist, hatte man beim FC durchaus auf dem Schirm. Dass der junge Offensivspieler aber so einschlagen würde, dass er nach wenigen Wochen sogar mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wurde, dürfte dann doch überraschend. Der Youngster sollte eigentlich behutsam aufgebaut werden, doch auch Lukas Kwasniok kam am vergangenen Spieltag bei der Anfangsaufstellung nicht mehr an Said El Mala vorbei. Für rund 300.000 Euro wurde der Angreifer verpflichtet, aktuell soll er einen Marktwert von rund drei Millionen Euro haben. Doch die Tendenz steigt zweifelsfrei. Die beiden Tore in den bisherigen Spielen untermauern seine Qualität. Nun stehen die Spiele mit der U21 an und El Mala wird weiterhin im Schaufenster stehen.

Offensivpower

Jakub Kaminski: Die vergangene Spielzeit war sicherlich nicht die allerbeste für den jungen Polen. Zwölf Mal stand Kaminski für den VfL Wolfsburg in Pokal oder Meisterschaft in der Startelf, bereitete am Ende der Saison fünf Tore vor, erzielte keins. Aktuell kommt der 23-Jährige beim FC auf sieben Startelf-Einsätze, in sieben Spielen, erzielte bereits drei Treffer. Der Außenbahnspieler blüht unter Lukas Kwasniok regelrecht auf. Auch, weil ihm das Spiel entgegen kommt, vor allem aber, weil der Kölner Coach Kaminski Vertrauen schenkt. Das scheint der Flügelflitzer gebraucht zu haben. Ab und an fehlt vielleicht noch ein wenig Konstanz.

Marius Bülter: Acht Tore und vier Vorlagen sammelte der Stürmer in der vergangenen Spielzeit für die TSG Hoffenheim. Dennoch war die Verpflichtung des Offensivspielers bei dem ein oder anderen Fan von einer gewissen Skepsis begleitet. Die hat sich schon nach den ersten Spieltagen zerschlagen. Vier Scorerpunkte sammelte der Angreifer in den beiden Begegnungen gegen den 1. FSV Mainz und den SC Freiburg. Im Duell gegen RB Leipzig folgte die frühe Auswechslung mit anschließender Verletzungspause. Aktuell setzt Bülter aufgrund seines ersten Nachwuchses aus. Vermutlich wird Bülter beflügelt wieder in das Mannschaftstraining einsteigen.

Jan Thielmann: Auch, wenn es gegen die TSG Hoffenheim ein schwieriges Unterfangen für das Eigengewächs war, ist auch Jan Thielmann ein absoluter Gewinner unter dem neuen Coach. Der U21-Vize-Europameister gehört in dieser Spielzeit bislang zum absoluten Stammpersonal der Geißböcke. Thielmann sammelte mit zwei Toren und einer Vorlage bereits drei Scorerpunkte. Erst die jüngste Verletzung bremste den Spieler aus.

So schlagen sich die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln

Joel Schmied, Kristoffer Lund und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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So schlagen sich die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln

Ein Dutzend Spieler sind im Sommer nach Köln zum FC gewechselt und haben den Domstädtern damit ein neues Gesicht verliehen. Und Thomas Kessler scheint in seiner ersten Transferphase als Sportdirektor einen guten Job gemacht zu haben. So schlagen sich die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln.

Zwar haben sich im Sommer auch einige Transferziele zerschlagen, dennoch wurde Thomas Kessler für seine Transfers von den Fans gefeiert. Und das offenbar nicht ohne Grund. So schlagen sich die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln.

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Ron-Robert Zieler: Der Weltmeister von 2014 kam als neue Nummer zwei und fügt sich in diese Rolle perfekt ein. Zieler wäre da, wenn Marvin Schwäbe ausfallen würde. Als Ersatzkapitän hat er eine wichtige Stimme in der Kabine. Zudem ist der Routinier – immerhin mehr als 400 Bundesliga und 2. Bundesliga-Spiele – der Pokal-Keeper der Kölner. Seine erste Aufgabe gegen Jahn Regensburg meisterte Zieler souverän, nun steht bald das Duell gegen den FC Bayern München auf dem Programm. Sicherlich ein weiteres Highlight seiner Karriere.

Starker Eindruck in der Defensive

Sebastian Sebulonsen: Einer der ganz großen Gewinner der noch jungen Saison. Der rechte Schienenspieler kam aus Bröndby zum FC und ehrlich gesagt hatten den Norweger wohl nur die wenigsten Experten so richtig auf dem Zettel. Die Arbeit beim FC und mit Lukas Kwasniok dürfte das Prädikat „perfektes Match“ tragen. Zumindest bislang. Sebulonsen ist neben Timo Hübers, Eric Martel und Jakub Kaminski einer von vier Spielern, die immer in der Startelf gestanden haben. Von den Spielern, die regelmäßig zum Einsatz kommen, erzielt der 25-Jährige die besten Zweikampfwerte, gewinnt im Schnitt zwei von drei Duellen. Trotz seiner Vorstöße in die Offensive und den meisten Flanken beim FC, wartet Sebulonsen noch auf seine erste Torbeteiligung.

Kristoffer Lund: Das Pendant zu Sebulonsen auf der linken Seite. Doch der gebürtige Däne mit amerikanischen Pass hat sich angesichts der großen Konkurrenz auf der linken Seite noch nicht komplett festspielen können. Dennoch: In vier der sieben bisherigen Pflichtspielen stand Lund in der Anfangsformation. Der 23-Jährige wirkt in den Zweikämpfen bislang aber nicht immer ganz sicher. Mit 35,11 km/h hat der Schienenspieler bislang die höchste Temperatur bei den Geißböcken auf dem Tacho.

Pech und schwerer Stand

Rav van den Berg: Pech für den teuersten Neuzugang des Sommers. Der Innenverteidiger zog sich bereits in seinem zweiten Pflichtspiel für die Geißböcke eine ärgerliche Schulterverletzung zu, musste operiert werden und fehlt seitdem. Dabei deutete Lukas Kwasniok vor wenigen Wochen an, welche Rolle der Niederländer beim FC spielen sollte. „Wir haben uns schon, ein wenig darauf fokussiert, mit Rav die richtige Konstellation auf den Platz zu bekommen“, sagte der Coach zuletzt. „Er hat sich dann in seinem 2. Spiel verletzt und dann ist die Gedankenwelt schon ein wenig zusammengebrochen.“ Kein Wunder, dass die Kölner für den Abwehrspieler tief in die Tasche gegriffen haben. Die Qualität blitzte in den ersten Spielen durchaus auf. An van den Berg wird der FC sicherlich noch seine Freude haben.

Cenk Özkacar: Etwas überraschend stand der Türke kurz nach seiner Verpflichtung im DFB-Pokal direkt in der Startelf. Die Leistung war durchaus in Ordnung. Doch sie reichte offenbar nicht, um sich für weitere Einsätze in der Anfangsformation zu beweisen. Seitdem ist der Innenverteidiger hinten dran, kam nur noch zu zwei Kurzeinsätzen gegen Mainz und Hoffenheim. „Für ihn gilt es jetzt Gas zu geben. Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen“, sagte Kwasniok zuletzt. Aktuell haben andere Spieler die Nase vorne und Özkacar einen schweren Stand.

18 Spieler bereits in der Startelf

Tom Krauß: Der 24-Jährige ist aktuell sicherlich einer der Spieler, die Lukas Kwasniok zu dem Pool an Akteuren zählen würde, die für ihn immer mal wieder in die Anfangsformation rotieren können. In den bisherigen sieben spielen war schon alles dabei: Drei Mal stand der etatmäßige Mittelfeldspieler in der Startelf, zwei Mal wurde er eingewechselt, zwei Mal saß er komplett auf der Bank. Zudem spielte der gebürtige Leipziger bereits in den Innenverteidigung, als Linksverteidiger und als Sechser. Nicht umsonst bezeichnete Kwasniok den Spieler unlängst als seinen „Defensiv-Allrounder“.

Isak Johannesson: Auch der Isländer gehört eigentlich zum Stammpersonal der Geißböcke. Einzig im Duell gegen Wolfsburg kam Johannesson erst zur zweiten Halbzeit. Allerdings wohl auch, weil sich der Mittelfeldspieler im Länderspiel gegen Frankreich einen Pferdekuss abgeholt hatte. Der 22-Jährige ist längst beim FC angekommen, konnte sich bereits mit zwei Treffern in die Torjägerliste eintragen. Er ist Taktgeber, Dauerläufer und Motor bei den Geißböcken – vor allem seine Spieleröffnungen sind für die Mannschaft enorm wichtig. „Er kann viel und auch intensiv laufen, hat eine gute Dynamik, einen guten ersten Step und kann an den Gegenspielern vorbei gehen“, erklärte auch Trainer Kwasniok. 

Alessio Castro-Montes: Der letzte Transfer der Geißböcke des vergangenen Sommers ist noch nicht so richtig angekommen. Und das, obwohl es zunächst einen Blitzstart gegen Wolfsburg gegeben hat. Genau das ist laut Lukas Kwasniok aber auch kontraproduktiv gewesen. „Er war gerade angekommen, hat die Namen zum Teil noch nicht gekannt“, sagt der Coach. „Er war noch gar nicht angekommen. Ich habe von ihm etwas gefordert, das er nicht hätte bringen können.“ Möglicherweise dient die aktuelle Länderspielpause, um den Belgier näher an die Mannschaft zu bringen. Dabei können sich die Geißböcke wohl auf einen feinen Fuß freuen. Zumindest nach der Einordnung des Coachs. „Als wir ihn im Training gesehen haben, haben wir gedacht, wir haben eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet“, sagte Kwasniok. Das klingt mindestens verheißungsvoll.

Die Kölner Hoffnungsträger

Jakub Kaminski: Verheißungsvoll war auch der Start des Polen beim FC. Der 23-Jährige ist unter Lukas Kwasniok absolut gesetzt, stand bislang immer in der Startelf und kommt von allen Kölner Profis auf die höchste Einsatzzeit. Kaminski ist auch der Hauptgrund, warum es einer der Leistungsträger des Vorjahren, Linton Maina, aktuell so schwer hat. Mit drei Toren ist der Offensivspieler der Top-Torjäger beim FC. Zudem erarbeitet Kaminski viele Torchancen, legt auch immer wieder für Torabschlüsse auf. Stand jetzt werden sich die Kölner mit großer Sicherheit im kommenden Sommer um eine feste Verpflichtung kümmern.

Said El Mala: Der 19-Jährige hat nicht erst mit seinem entscheidenden Treffer gegen Hoffenheim für Furore gesorgt. El Mala ist der Shootingstar bei den Geißböcken und die aktuelle Entwicklung macht ihn sportlich aber auch wirtschaftlich zum Kölner Hoffnungsträger. Der FC ist sehr darauf bedacht, den Youngster am Boden zu halten. Wenn der Offensivspieler seine Karriere aber weiter mit solchem Tempo vorantreibt, wird El Mala auch medial nicht klein zu halten sein.

Ragnar Ache: Laut der Einschätzung von transfermarkt.de ist der Stürmer neben Isak Johannesson der wertvollste Spieler der Geißböcke. Diese Qualität hat Ache bislang aber noch nicht komplett auf die Bahn gebracht. Der Stürmer wird von Lukas Kwasniok hauptsächlich als Joker gebracht. Erst einmal stand Ache von Beginn an auf dem Platz. Das aber, weil Marius Bülter verletzt ausfiel. Aber: Ache gefällt in der Rolle des Jokers. Der Stürmer bringt so eine andere Dynamik und eine andere Qualität ins Spiel. Nicht umsonst sammelte der Angreifer schon vier Vorlagen in sieben Pflichtspielen.

Marius Bülter: Der Stürmer war zum Saisonauftakt wohl die größte Überraschung unter den Neuverpflichtungen. Vor allem gegen Mainz und Freiburg spielte der Angreifer mit zwei Toren und zwei Vorlagen groß auf. Gegen Leipzig folgte dann die frühe Auswechslung aufgrund eines Pferdekusses, gefolgt von einer Achillessehnenreizung. Seitdem ist Bülter erst einmal außen vor. Doch aktuell deutet viel darauf hin, dass die Kölner an dem 32-Jährigen noch durchaus ihre Freude haben werden.

Nach Hoffenheim-Sieg: Zwei FC-Profis in der Kicker Elf des Spieltags

Große Freude nach dem dritten Saisonsieg bei den Spielern des 1. FC Köln
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Nach Hoffenheim-Sieg: Zwei FC-Profis in der Kicker Elf des Spieltags

Mit dem Sieg über die TSG Hoffenheim haben sich die Geißböcke am Wochenende weitere drei Punkte gesichert und stehen aktuell mit zehn Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz. Der Erfolg sorgte einmal mehr für Nominierungen beim 1. FC Köln: Zwei FC-Profis nach 1:0-Erfolg in der Kicker Elf des Spieltags.

Am Freitagabend ließen sich die Kölner nach dem Treffer von Said El Mala den Sieg in Hoffenheim nicht mehr nehmen. Besonders zwei Akteure verhalfen zum Erfolg des 1. FC Köln: Zwei FC-Profis nach 1:0-Erfolg in der Kicker Elf des Spieltags.

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Zwar sprachen viele Statistiken am Freitagabend für den Gegner, am Ende war der 1:0-Erfolg des 1. FC Köln über die TSG Hoffenheim aber nicht gänzlich unverdient. Der FC überzeugte vor allem mit einer leidenschaftlichen Defensivleistung, ließ nicht so wirklich viel zu. Und wenn doch, dann war Marvin Schwäbe da. Noch in den vergangenen Wochen wirkte der Kölner Keeper das ein oder andere Mal unsicher. Gegen Leipzig ließ der Torhüter einige Bälle unnötig abtropfen, gegen Stuttgart verursachte er den Elfmeter gegen Ermedin Demirovic. Nun aber blühte Schwäbe wieder auf, hielt unter anderem gan stark gegen Muhammed Damar, Fisknik Asllani und Bazoumana Touré und hielt den Kölnern so einen Zähler fest. „In erster Linie freut es mich, der Mannschaft zu helfen“, sagte Schwäbe. „Wenn man der Mannschaft helfen kann und die wissen, dass sie auch einen Rückhalt hinten drin haben, dann ist das für alle ein Gewinn.“

Schon vier Spieler in dieser Saison nominiert

Am Ende hielt Schwäbe dem FC so drei wichtige Punkte fest. Kein Wunder also, dass der Kölner Torhüter vom Kicker in die „Elf des Tages“ gewählt wurde. Damit ist der Keeper aber nicht alleine. Denn auch der zweite Matchwinner erhält seine erste Kicker-Nominierung in der Bundesliga überhaupt. Said El Mala wurde ebenfalls auserwählt. Der 19-Jährige hatte mit einer feinen Einzelleistung den einzigen Treffer der Begegnung erzielt und dem FC drei wichtige Punkte verschafft. Damit haben es in dieser Saison bereits vier Kölner in die Auswahl der besten Elf geschaft. Neben Schwäbe und El Mala wurden nach dem 4:1-Erfolg über den SC Freiburg bereits Marius Bülter und Jakub Kaminski nominiert. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert.

Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (14) und Harry Kane (4).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Marvin Schwäbe 1
  • Marius Bülter 1
  • Jakub Kaminski 1
  • Said El Mala 1

23 eingesetzte Spieler, 20 Mal Startelf, 10 Punkte, Platz 6 – die Zwischenbilanz beim 1. FC Köln fällt stark aus

Die Kölner Spieler klatschen mit dem Gegner ab.
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23 eingesetzte Spieler, 20 Mal Startelf, 10 Punkte, Platz 6 – die Zwischenbilanz beim 1. FC Köln fällt stark aus

Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim startet für den FC die zweite Länderspielpause der Saison. Kölns Trainer Lukas Kwasniok wollte vor der Saison kein Ziel ausgeben, die Phasen zwischen den Spielen der Nationalmanschaften einzeln bewerten beim 1. FC Köln: So fällt das Zwischenfazit nach dem Saisonauftakt aus.

Ein gutes Sechstel der Saison ist gespielt, die erste Erkentnisse sind gewonnen. Die scheinen durchaus positiv beim 1. FC Köln: So fällt das Zwischenfazit nach dem Saisonauftakt aus.

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Als Lukas Kwasniok bei seiner Vorstellung in Köln im Juli nach seinen Saisonzielen gefragt wurde, sagte der Kölner Trainer mit einem Lächeln im Gesicht, dass er gerne vor Gladbach landen würde. Kwasniok erklärte dann aber eine Spur ernster, dass er lieber die Phasen zwischen den Länderspielen bewerten würde. Mittlerweile sind zwei dieser Abschnitte absolviert, die Liga geht in die zweite Länderspielpause, und ein erstes Zwischenfazit ist nach sechs Spieltagen durchaus zu ziehen. Die Bilanz hat der FC am vergangenen Freitag mit einem durchaus glücklichen Sieg in Hoffenheim nochmal geschönt. Mehr Siege als Niederlagen sind für einen Aufsteiger definitiv ein beachtliches Zeichen. Ein Zeichen, dass rein rechnerisch bedeutet, dass die Kölner nach einem Fünftel bis Sechstel der Saison bereits ein Viertel einer anzustrebenden 40-Punkte-Marke eingefahren haben.

Starker Punkteschnitt

Für Köln ist es der beste Start in der Bundesliga seit neun Jahren, für einen Aufsteiger der beste seit acht Jahren. Auch das ist beachtlich, weil der FC in diesen ersten sechs Spielen nicht gerade gegen die Gegner gespielt hat, die man vor der Saison auf die Augenhöhe eines Aufsteigers eingeordnet hätte. Zum Vergleich haben die Kölner aus den Spielen gegen die bisherigen sechs Kontrahenten in den jeweils vergangenen zehn Spielen im Schnitt ingesamt 4,5 Punkte geholt – jetzt sind es zehn. Die vermeintlichen direkten Konkurrenten mit den gehandelten Abstiegskandidaten aus Hamburg, Heidenheim oder vielleicht St. Pauli kommen alle noch. Einige dieser Teams folgen im nächsten Drittel der Hinrunde, allerdings auch einige Top-Teams wie Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und im Pokal Bayern München. Dennoch gibt es nun schon ein kleines Polster, dass sich der FC gerade vor Clubs wie dem FCH erarbeitet hat.

Die Punkteausbeute lässt Kwasniok weiter in Ruhe arbeiten. Ein wichtiges Plus. Denn der FC hat trotz des guten Starts noch viel Arbeit vor sich, wie der Kölner Coach nicht müde wird zu betonen. Alles andere wäre aber auch erstaunlich. Schließlich hat der FC einen kompletten Umbruch vollzogen, zwölf neue Spieler mehr oder weniger integriert. Zum Einsatz kamen bislang alle Neuverpflichtungen des Sommers. Mindestens sieben Transfers gehören zum erweiterten Kreis der Stammspieler und dabei sind der verletzte Rav van den Berg sowie der „Leih-Rückkehrer“ Said El Mala gar nicht mit eingerechnet. Von dem eigentlichen Profikader standen bei den Feldspielern bis auf den Langzeitverletzten Luca Kilian sämtliche Akteure bereits auf dem Platz. Kwasniok hält also sein Versprechen, allen Spielern die Chance zu geben. Und auch, dass er keine Stammelf habe.

18 Spieler bereits in der Startelf

Der Kölner Coach bleibt bei seiner Maxime, möglichst nicht ausrechenbar zu sein. Fünf verschiedene taktische Formationen in sechs Liga-Begegnungen sprechen eine eindeutige Sprache. Zudem hat Kwasniok noch nie dieselbe Startelf aufgestelt: Sieben Spiele, sieben unterschiedliche Anfangsformationen – insgesamt 20 Spieler standen bislang in der Startelf. Einzig Jusuf Gazibegovic, Florian Kainz und Alessio Castro-Montes durften noch nicht von Beginn an ran. Der Kölner Coach nutzt zudem Woche für Woche die Breite des Kaders. In allen Partien hat Kwasniok sein komplettes Wechselkontingent erschöpft. Einzig Frankfurts Dino Toppmöller und Hoffenheims Christian Ilzer erreichen den gleichen Wert. Und mit diesem Vorgehen ist der Trainer in Köln erfolgreich. Mit fünf Torbeteiligungen gibt es keinen Club, dessen Joker erfolgreicher sind.

Kwasniok hat also nicht nur emotional eine andere Kultur ans Geißbockheim gebracht. Allerdings gab der Kölner Coach auch zu, noch nicht gänzlich die richtige Balance gefunden zu haben. Seine aktuelle Kaderpolitik könnte also in Nuancen auch mit der Suche nach dem besten Gleichgewicht zu tun haben. Dabei ist die Kölner Offensive bislang extrem effizient. Nach dem xGoals-Wert wären bislang 8,5 Tore erwartbar gewesen, die Kölner haben schon elf erzielt. Einzig die Bayern, Eintracht Frankfurt und der FC Augsburg sind nach der Statistik noch kaltschnäuziger. Die elf Tore verteilen sich auf sechs Torschützen. Während Jakub Kaminski mit drei die meisten erzielte, führt Marius Bülter mit vier Punkten die Scorerliste an. Auf der anderen Seite haben die Kölner mit neun schon relaitv viele Gegentore kassiert. Auch in den Zweikampfwerten gehört der FC zu den schlechteren Teams.

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen gegen hauptsächlich Teams, die sich allein wirtschaftlich auf dem Weg Richtung Europa wähnen oder sich dort bereits befinden, hat der FC einen starken Saisonstart hingelegt. Die nächste Phase wird dann wieder ein wenig mehr Wahrheit bringen.