Die Offensiv-Standardschwäche des 1. FC Köln: Wenn nicht jetzt, wann dann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
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Die Offensiv-Standardschwäche des 1. FC Köln: Wenn nicht jetzt, wann dann

Nach wie vor sind die Standards die wohl größte Baustelle der Kölner. In der Defensive ist der kommende Gegner beim ruhenden Ball aber auch alles andere als sattelfest. Überwindet der 1. FC Köln die Standardschwäche gegen Leverkusen?

Elf Gegentore gefangen, zwei Treffer erzielt – in beiden Standardbilanzen ist der FC das Schlusslicht der Liga. In der Defensive aber nur knapp vor Bayer Leverkusen. Somit bietet sich am Samstagabend vielleicht eine Chance: Überwindet der 1. FC Köln die Standardschwäche gegen Leverkusen?

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Nur wenige Zentimeter haben gefehlt und Nick Woltemade hätte Newcastle United frühzeitig zurück ins Spiel gegen Leverkusen gebracht. Nach einer Ecke flog der Ball quer durch die Box, die Leverkusener Hintermannschaft wirkte unsortiert und irritiert, doch Woltemade kam eben einen Schritt zu spät. Die Szene zeigte aber einmal mehr die aktuell wohl größte Schwäche der „Werkself“. Und es ist eine Schwäche, die dem FC bestens vertraut ist. Auch Leverkusen ist anfällig bei gegnerischen Standards. Acht Gegentore kassierte Bayer in der Liga nach dem ruhenden Ball. Nur der FC steht im Ligavergleich mit seinen elf Gegentreffern schlechter da. Zuletzt kassierte die Werkself in der Liga einen Gegentor nach einer Flanke aus dem Halbfeld, gegen Newcastle war es in der Champions League ein absolut unnötiger Elfmeter.

Jan Thielmann: „Wir wissen, wie schwer es ist“

Insofern könnte Leverkusen gerade recht kommen. Denn der FC hat bislang auf beiden Seiten seine Probleme mit den Standardsituationen. Köln fängt sich zu viele Gegentreffer, erzielt auf der anderen Seite zu wenig aus dem ruhenden Ball. „Wenn man zu sehr den Fokus darauflegt, dann verkopft man sich irgendwann“, sagte Jan Thielmann zuletzt. „Es wäre schön, wenn wir vorne welche machen würden. Aber wir wissen, wie schwer es ist, bei Standards Tore zu machen.“ Das lässt sich auch sehr leicht an der Statistik ablesen. Gerade einmal zwei Treffer wurden mit dem ruhenden Ball erzielt. Florian Kainz traf sehenswert per direktem Freistoß, Luca Waldschmidt verwandelte einen Elfmeter. Nach den 52 Ecken war Köln noch gar nicht erfolgreich.

Dabei ist Leverkusen bei Kopfbällen anfällig, kassierte so schon einige Tore. „Wir wollen es jetzt besser machen“, versprach Thielmann, der auch erklärte, dass man sich nicht mit den vergangenen Gegentreffern nach Standards aufhalten wolle. Dabei bleibt auch die Verteidigung bei den Situationen ein Thema in Köln und könnte am Samstag ein größeres werden. Denn das ist die Kehrseite der Leverkusener Medaille. Die Werkself hat in der Liga eben auch schon sieben Tore nach Standardsituationen erzielt. Nur Bayern München (9) und der SC Freiburg (10) sind mit dem ruhenden Ball vor dem 14. Spieltag noch erfolgreicher, während sich der FC den letzten Platz dieser Statistik mit Mannschaften wie dem 1. FC Heidenheim, Werder Bremen und dem Hamburger SV teilt. Am Samstagabend wäre sicherlich ein guter Zeitpunkt die Statistik aufzupolieren.

Emotionalstes Duell der Liga? Der 1. FC Köln gegen Leverkusen und die Sache mit den Platzverweisen

Jan Thielmann sieht Rot gegen Leverkusen
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Emotionalstes Duell der Liga? Der 1. FC Köln gegen Leverkusen und die Sache mit den Platzverweisen

Das Duell gegen Bayer 04 Leverkusen ist bekanntlich ein ganz besonderes. Die Begegnungen verliefen in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Partien doch sehr emotionsgeladen – und das forderte seinen Tribut. So hält das Nachbarschaftsduell einen kuriosen Rekord für den 1. FC Köln: Gegen Leverkusen gab es die meisten Platzverweise der FC-Geschichte.

Die Partien der Kölner gegen die Nachbarn vom Rhein sind berüchtigt. Vor allem in einer Hinsicht rangieren die Begegnungen auf Platz eins beim 1. FC Köln: Gegen Leverkusen gab es die meisten Platzverweise der FC-Geschichte.

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Wenn Jan Thielmann am Samstagabend gegen Bayer Leverkusen auf dem Platz steht, wird es sein zehntes Duell gegen die Werkself sein. Am Mittwoch erklärte das Kölner Eigengewächs, dass es sich gar nicht mehr so ganz genau an sein erstes Spiel gegen Leverkusen erinnern könne. Es war das Debüt des heute 23-Jährigen, des zweitdienstältesten FC-Profis nach Florian Kainz. „Bei einem Debüt ist man natürlich aufgeregt. Das war schon ein bisschen Reizüberflutung. Aber rückwirkend muss man sagen, dass es ein schönes Erlebnis war. Es hat einfach Spaß gemacht“, sagte Thielmann. Es folgten weitere, insgesamt drei Siege, das bittere Pokal-Aus zu Beginn des Jahres, Spiele, bei denen die Bilder dann doch noch präsent sein dürften. Und vermutlich wird sich Thielmann auch an das letzte Ligaspiel gegen Leverkusen erinnern.

Besonders viele Platzverweise

Denn sein Arbeitstag dauerte gerade einmal 14 Minuten. Der Kölner war Granit Xhaka in die Beine gelaufen. Xhaka beschwerte sich so lautstark, dass Schiedsrichter Tobias Stieler sich die Szene noch einmal ansah und Thielmann daraufhin die vertretbare Rote Karte zeigte, die es ohne Xhakas-Schimpftirade so nicht gegeben hätte. Thielmann reiht sich damit in eine lange Liste von Platzverweisen im Nachbarschaftsduell ein. Denn während das eigentliche Derby gegen Borussia Mönchengladbach gefühlt die prestigereichere Partie ist, scheint das Nachbarschaftsduell dann die deutlich emotionalere Begegnung zu sein. In den bisherigen 72 Bundesliga-Begegnungen zwischen den beiden Nachbarn gab es erstaunliche 21 Platzverweise. Elf davon kassierten die Kölner.

Gegen keinen anderen Bundesligisten flogen Geißböcke so oft vom Platz. Auch nicht gegen Gladbach. Da kassierten FC-Spieler in den bisherigen 99 Ligaspielen sechs Platzverweise, gegen Düsseldorf bis heute nur einen. „Ein Derby ist kein normales Ligaspiel – medial, sozial und emotional wird es aufgeladen. Spieler erleben es daher als besondere Herausforderung. Diese Wahrnehmung kann leistungssteigernd wirken, aber auch zusätzlichen Druck erzeugen – je nach individueller Coping-Strategie und Persönlichkeit“, erklärte der sportpsychologische Berater Thorsten Loch come-on-fc.com. „Wenn zehntausende Fans gleichzeitig schreien, jubeln oder pfeifen, überträgt sich das messbar auf die Spieler – über Körpersprache, Mimik, Lautstärke und die physiologische Erregung im Körper.“

Rote Karten und Bläck Fööss

Und das beruht natürlich auf Gegenseitigkeit. Bei Thielmanns Debüt im Dezember 2019 flogen gleich zwei Leverkusener vom Platz. Zunächst sah Aleksandar Dragovic die Gelb-Rote Karte, später Leon Bailey die Rote Karte. Auch deswegen setzte sich der FC 2:0 durch. Ein Spiel zuvor gewannen die Geißböcke ebenfalls 2:0, Lucas Alario ging vorab zum Duschen. Unvergessen auch der 4:1-Erfolg der Kölner in Leverkusen 2011. André Schürrle sah in der Nachspielzeit den roten Karton. Dabei hatten die Leverkusener Verantwortlichen zu Beginn des Spiels Rot für Lukas Podolski nach einem Foul eben an dem Nationalmannschaftskollegen gefordert. Auf Kölner Seite mussten unter anderem Maniche, Jens Keller und Alpay Özalan frühzeitig vom Platz.

Die wohl kurioseste Rote Karte des Nachbarschaftsduell erhielt Toni Polster – zumindest der Nachgang war kurios. 1993 sah der Österreicher nach einem harten Foulspiel an Paulo Sergio den Roten Karton. Der FC wollte die Strafe so nicht hinnehmen. Bei der anschließenden Verhandlung vorm Sportgericht in Frankfurt wollten die Kölner Funktionäre anhand eines Sendemittschnitts von „ran“ Polsters Strafe reduzieren lassen. Doch auf dem mitgebrachten Video befand sich ein Konzert der Bläck Fööss, wie die Anwesenden der Anhörung feststellen mussten. Am Samstag soll die Liste aus Kölner Sicht sicher nicht fortgeführt werden. Dann schon lieber die Liste der Underdog-Siege. Schiedsrichter der Partie ist Harm Osmers und der hat in den neun Spielen mit dem FC schon vier Spieler vom Platz gestellt.

Lukas Kwasniok sieht in der Stärke des Gegners eine Chance – so will der 1. FC Köln gegen Leverkusen punkten

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Lukas Kwasniok sieht in der Stärke des Gegners eine Chance – so will der 1. FC Köln gegen Leverkusen punkten

Für die Geißböcke steht am Samstagabend im Topspiel des 14. Spieltags das Duell gegen die Werkself an. Die Mannschaft von FC-Trainer Lukas Kwasniok hat sich viel vorgenommen im Nachbarschafts-Duell: So will der 1. FC Köln in Leverkusen punkten.

Nach dem enttäuschenden Zähler gegen St. Pauli am vergangenen Wochenende wollen die Kölner am vorletzten Spieltag des Jahres positiv überraschen. Einfach ist die Aufgabe gegen Bayer sicherlich nicht: So will der 1. FC Köln in Leverkusen punkten.

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Ausgerechnet im Spiel vor dem Nachbarschafsduell gegen den FC hat Bayer Leverkusen eine alte Stärke für sich wieder entdeckt. In der Champions League deutete am Mittwochabend schon viel auf eine Niederlage gegen Newcastle United hin als Alejandro Grimaldo in letzter Minute noch das 2:2 erzielte und damit für einen versöhnlichen Abend in der Leverkusener Arena sorgte. Ausgerechnet, weil der FC in dieser Saison dann doch viel mehr von Laterkusen hat als die Werkself selbst – natürlich nur, was die Tore in den letzten Minuten angeht. In der Liga haben die Kölner bereits sieben Mal in der Nachspielzeit getroffen, im Pokal ebenfalls zwei Mal. Leverkusen kommt in dieser Saison auf einen Treffer in der Extrazeit, nur drei in der Schlussphase ab der 76. Minute.

„Am besten ein perfektes Spiel abliefern“

Wie bitter sich späte Gegentore anfühlen, mussten die Kölner bekanntlich am vergangenen Spieltag erfahren, als es unmittelbar vor dem Abpfiff noch das 1:1 gab und das, obwohl St. Pauli mit dem Tor auf einen xGoals-Wert von 1,9 kam und die Wahrscheinlichkeit dieses Treffers bei unter zwei Prozent lag. Es sei nun mal verständlich, „dass wir nach einem Rückschlag in der 94. Minute, der sich Null angedeutet hatte, dann auch mal einen Tag brauchen, um uns zu schütteln“, erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag. „Aber dann gilt es wieder, nach vorne zu schauen.“ Das Motto ist natürlich, die Niederlage schnell abhaken, denn die bevorstehende Aufgabe hat es in sich. Der FC muss eben bei Leverkusen ran und auch wenn der Vizemeister zuletzt ein wenig stolperte, die Werkself geht dann doch als klarer Favorit in das Spiel.

Dennoch gibt es auch gegen Leverkusen „drei Punkte zu vergeben“, sagt der Coach und erklärt auch, wie das gelingen kann. „Am besten ein perfektes Spiel abliefern.“ Doch so leicht wird das nicht. „Die Leverkusener spielen einen echt guten Ball. Auf einem perfekten Rasen ist es schwer, einen Zugriff zu bekommen, weil sie einfach viele gute Ballstafetten, viele gute Rotationen, enge Abstände, ein gutes Positionsnetz und spielstarke Spieler haben“, so der Trainer weiter. Es klingt fast so, als sei der Nachbar für den FC also fast nicht zu greifen. Dabei befindet sich die Werkself tatsächlich im Umbruch, ist in den Leistungen nicht konstant genug. Dass Bayer durchaus zu schlagen ist, bewies am vergangenen Wochenende der kriselnde FC Augsburg. Das weiß natürlich auch Kwasniok.

„Das würde uns allen helfen“

„Ich glaube da musst du bereit sein, das auszuhalten, mal zu leiden, um dann im richtigen Zeitpunkt zuzupacken, das wichtige Duell gewinnen, um in den Umschaltmoment zu kommen“, sagt der 44-Jährige. „Wenn du als Underdog irgendwo hinfährst, dann musst diese Grundattribute mitbringen. Du musst aber auch einen gepflegten mutigen Fußball spielen.“ So wie es den Kölnern eben in weiten Teilen gegen Leipzig und in der ersten Halbzeit phasenweise gegen Dortmund gelungen ist. „Dann geht es darum, nach Möglichkeit hinten keinen zu kassieren und vorne eins zu machen. Wir sind im Stande dazu. Ein perfektes Spiel wäre super, inklusive Ergebnis. Das würde uns allen helfen.“

Und in der Stärke des Gegners sieht der Kölner Trainer dann auch eine Chance. „Es ist immer so, dass Mannschaften, die dir fußballerisch überlegen sind, vielleicht nicht immer den allerletzten Fokus auf die Arbeit gegen den Ball haben. Das ist ganz normal, weil sie es gewohnt sind, dich fußballerisch zu bespielen, dich zu beherrschen. Darin liegt eine Chance.“ Personell hat sich die Situation beim FC kaum verändert. Joel Schmied und Dominique Heintz waren unter der Woche wieder im Lauftraining, an einen Einsatz ist aber noch nicht zu denken. Es dürfte also erneut auf ein Konstrukt mit Eric Martel in der Hintermannschaft hinauslaufen. Auf den Schienen deutete der Trainer einen Einsatz von Jan Thielmann und Jakub Kaminski an, ein Startelf-Einsatz für Luca Waldschmidt und Said El Mala scheint ebenfalls festzustehen.

Möglicherweise setzen die Geißböcke in der Offensive auf einen kopfballstarken Spieler wie Ragnar Ache, denn Leverkusen hat schon erstaunlich viele Tore nach Flanken und eben per Kopfball kassiert. So oder so: Kwasniok geht optimistisch in die Begegnung am Samstag. „Wir können Leverkusen da schon ein wenig wehtun. Da muss aber auch viel zusammenkommen“, so der Trainer. Der Samstag wäre sicherlich nach dem Pech der Vorwoche der richtige Zeitpunkt. 

1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt gegen Leverkusen erneut auf dieses gute „Match“

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt gegen Leverkusen erneut auf dieses gute „Match“

Am Samstagabend ist der FC zu Gast beim Nachbarn aus Leverkusen. Im Vorfeld äußerte sich der Kölner Coach auf der obligatorischen Spieltags-Konferenz des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt zwei Offensiv-Startplätze.

Rotation zum Überraschungseffekt oder eingespielte Mannschaft gegen den Nachbarn? Der Trainer des Geißböcke ließ sich noch nicht ganz in die Karten schauen. Doch zwei Entscheidungen gab es dann doch beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt zwei Offensiv-Startplätze.

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Mit dem Duell gegen Bayer Leverkusen starten die Kölner ins letzte Auswärtsspiel des Jahres. Es folgt zu Jahresausklang die Partie gegen Union Berlin im eigenen Stadion. Und für die Partie bei der Werkself steht kein Comeback aus der Verletztenliste bevor. Dominique Heintz und Joel Schmied werden für die Partie ausfallen. Ob sie in diesem Jahr noch einmal auf dem Platz stehen werden, wollte Kwasniok nicht versprechen. „Wenn sie ein so gutes Heilfleisch wie Jan Thielmann haben vielleicht“, sagte der Coach. Somit wird der Trainer in der Defensive wieder ein wenig puzzeln müssen. Denn nominell stehen Kwasniok mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Große Experimente nennt der Trainer die Umstellungen auf dem Platz sowieso nicht.

„Das sind keine Experimente“

„Das sind keine Experimente, wenn wir den Jakub Kaminski oder den Jan Thielmann auf der Schiene oder den Seb Sebulonsen auf der Halpspur einsetzen. Es ist ja nicht so, dass wir den Eric auf der Neun oder den Schwäbe in der Innenverteidigung einsetzen“, sagte der Coach und ließ durchblicken, dass „Kuba“ und Jan eben wieder auf den Außeneingesetzt werden. In der Reihe davor sind zwei Plätze wohl auch vergeben. Denn Luca Waldschmidt und Said El Mala sind für den Trainer ganz offensichtlich „ein Match“. „Die Kombination aus einem guten Fuß bei dem einen Spieler und einem guten Auge und der Geschwindigkeit und der Bereitschaft in die Tiefe zu sprinten, ist immer von Vorteil. Also die Kombination tut dir immer gut und dem Gegner oftmals weh“, sagte Kwasniok. Und gegen einen spielstarken Gegner wie Leverkusen gilt es, eben Möglichkeiten zu finden, dem Gegner wehzutun.

Die Kombination ist also für den Trainer mehr als nur eine Option: „Wir haben das zu Beginn der Saison noch nicht so genutzt. Weil wir uns auch darauf verständigt haben, in der Arbeit gegen den Ball mit Kuba und Jan zwei sehr fleißige Jungs aufs Feld zu bekommen. Und dann mit Said und Luca von der Bank nachzulegen“, sagte Kwasniok. „Die haben sich jetzt mit Fleiß nach und nach in die Konstellation gebracht, dass sie das von Beginn an zeigen dürfen. So der Trainer weiter. „Deswegen ist diese Konstellation schon eine interessante. Ich nehme jetzt nicht zu viel weg, dass, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie auch morgen wieder in der Startelf stehen. Beide!“ Wer den dritten Part in der Offensivreihe bekleidet, scheint indes noch nicht festzustehen. Nur eins ist klar, ein Experiment wird es nicht geben.

Warum Ragnar Ache gegen Leverkusen ein Kandidat für die Startelf wäre

Ragnar Ache könnte gegen Leverkusen wieder in der Startelf stehen
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Warum Ragnar Ache gegen Leverkusen ein Kandidat für die Startelf wäre

So wirklich oft kam Ragnar Ache in dieser Spielzeit noch nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Möglicherweise könnte der Angreifer aber gegen Leverkusen genau der richtige Mann für die Anfangsformation sein beim 1. FC Köln: Darum könnte Ragnar Ache gegen Leverkusen starten.

Bayer Leverkusen geht sicher als der Favorit in das Spiel gegen den FC. Doch so übermächtig wie vor zwei Jahren scheint der Nachbar nicht mehr zu sein. Ein X-Faktor könnte ein Angreifer werden beim 1. FC Köln: Darum könnte Ragnar Ache gegen Leverkusen starten.

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Nicht bei allen Anhängern des 1. FC Köln kommt die fast schon obligatorische Personal-Rotation von Lukas Kwasniok dieser Tage gut an. Fakt ist aber, dass der FC-Coach auch mit den wechselnden Formationen Woche für Woche die richtige Lösung für den kommenden Gegner sucht und gerade auch zu Beginn der Spielzeit meist gefunden hat. Nun wird sich der Trainer seine Gedanken um den kommenden Kontrahenten, Bayer Leverkusen machen. Kwasniok weiß natürlich um die Qualität. Leverkusen befindet sicher selbst noch in einer Art Umbruch, hatte im Sommer einen großen Aderlass, hat aber auch einige starke neue Spieler dazubekommen. Wie die Begegnungen gegen den FC Augsburg und auch Newcastle United gezeigt haben, fehlt es der Werkself an der nötigen Konstanz.

Leverkusen bei Flanken anfällig

Eine Schwäche, die sich bei Bayer in dieser Saison bereits herausgestellt hat, ist ausgerechnet etwas, von dem sich Kwasniok im Sommer wohl deutlich mehr versprochen hat. „Bei mir sind die Wingbacks der Gamechanger. Die können sich überall reinschleichen und machen die meisten Tore“, hatte der Coach gesagt. Allerdings hat sich Kwasniok sicherlich auch Assists von seinen Schienenspielern gewünscht. Die sind bislang bekanntlich rar gesät. Kristoffer Lund kommt bislang auf eine Torvorlage, Sebastian Sebulonsen hat sich noch gar nicht aufs Scorerboard gebracht. Und das, obwohl beide in ihren Begegnungen auch ordentlich viele Flanken schlagen. Möglicherweise kommt der Nachbar dem FC am Samstag in dieser Hinsicht gerade recht.

Zwar lässt Leverkusen nicht viele Flanken im Spiel zu, nur die, die in die Box kommen, sorgen regelmäßig für Gefahr. Jede fünfte gegnerische Flanke führt zu einem Torschuss des Gegners, jeder vierte Torschuss führt zu einem Gegentor. Leverkusen hat in dieser Spielzeit bereits vier Treffer nach Hereingaben aus dem Spiel heraus hinnehmen müssen, beim FC waren es erst zwei. Insgesamt haben die Leverkusener schon sechs Kopfballtore kassiert, so viel wie kein anderes Team der Liga. Möglicherweise wird Kölns Trainer Lukas Kwasniok also die Flanken als probates Mittel gegen den Nachbarn ansehen. Im Ligavergleich belegt Köln Plätze im Mittelfeld bei den Flanken und den erfolgreichen Hereingaben. Tatsächlich erzielte Köln auch schon vier Tore nach Flanken aus dem Spiel – nur Dortmund, Stuttgart und Augsburg öfter.

Startelf-Einsatz für Ache?

Das könnte wiederum für einen Startplatz von Ragnar Ache sprechen. Kwasniok hat schon mehrfach die Kopfball-Qualitäten des Angreifers hervorgehoben. „Das Krasse ist: Er köpft nicht einfach blind. Er hüpft, dann steht er und steht er, dann guckt er, dann köpft er. Das ist eine Waffe. Das habe ich selten so gesehen“, hatte der Trainer im September gesagt. „Ohne Ragnars Kopf weiß ich nicht, wo er gelandet wäre.“ Alleine für Kaiserslautern traf Ache in den vergangenen beiden Spielzeiten elf Mal mit dem Kopf, im Schnitt jeder dritte Treffer. Für den FC zeigte der Stürmer diese Qualität gegen die Bayern. Allerdings bereitete der Angreifer auch schon Tore mit dem Kopf vor, wie die beiden Treffer im Pokal gegen Regensburg.

Ob sich Kwasniok tatsächlich für den Mittelstürmer entscheidet, wird sich zeigen. Denn in der vergangenen Woche spielte Said El Mala in der zentralen Position der Offensive. Und der Shootingstar machte seine Sache sehr gut.

Nimmt die Personalie Eric Martel Einfluss auf die Kaderplanung beim 1. FC Köln?

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Nimmt die Personalie Eric Martel Einfluss auf die Kaderplanung beim 1. FC Köln?

Die Zukunft von Eric Martel ist bei den Geißböcken weiterhin ungeklärt. Eine Einigung mit einem anderen Club liegt nicht vor, die Entscheidung über einen Verbleib aber genauso wenig. Dabei wäre Klarheit wichtig für den 1. FC Köln: Welche Rolle spielt die Martel-Personalie für die Kaderplanung?

Einen kleinen Streich erlaubten sich die Teamkollegen von Eric Martel am Donnerstag nach dem Training, als sie den Dienstwagen des FC-Profis über und über mit rot-weißem Absperrband einwickelten. Martel musste sein Auto mit einer Schere freischneiden. Ob es sich dabei um einen Kollegenstreich oder um eine mit einem Augenzwinkern gemeinte Aufforderung zum Verbleib des Sechsers handelte, ist offen. Denn ob auf der Sechs oder als Teil der Innenverteidigung – der 23-Jährige ist einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Es ist aber nicht geklärt, ob das auch in Zukunft der Fall sein wird beim 1. FC Köln: Welche Rolle spielt die Martel-Personalie für die Kaderplanung?

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Die Erleichterung war bei vielen FC-Fans wohl groß, als Eric Martel im Sommer im Trainingslager in Bad Waltersdorf nebenbei die wichtige Nachricht doch fallen ließ. Er werde beim FC bleiben, sagte der Mittelfeldspieler. Erst einmal zumindest. Denn der Sechser betonte auch, dass er erst einmal die Hinrunde abwarten wolle. Hintergrund eines möglichen Abgangs war zum einen die Vertragssituation, denn der Kontrakt des ehemaligen Kapitäns der deutschen U21 läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Für eine marktgerechte Ablöse blieben schon damals kaum noch Möglichkeiten. Zum anderen ist Martel ein begehrter Spieler und das nicht nur in Deutschland. Die Situation hat sich fünf Monate später nicht so richtig verändert.

Noch keine Entscheidung getroffen

Martel ist weiterhin sehr begehrt, der Vertrag (noch) nicht verlängert. Erst im Frühherbst wiederholte der Sechser im Interview mit come-on-fc.com, dass er „die Hinrunde abwarten will, um zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt“. Und auch Martels Berater Michael Reschke betonte zuletzt, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Im Podcast „Dreierkette“ sagte der ehemalige Sport-Funktionär, dass noch immer „alles möglich“ sei, also auch ein Verbleib des Mittelfeldspielers am Geißbockheim. Fakt ist, wird der Kontrakt nicht verlängert, könnte Martel die Geißböcke im Sommer ablösefrei verlassen. Gespräche wollen die Parteien im Winter aufnehmen – dem Vernehmen nach im Januar. Dabei dürfte gerade dem Verein daran gelegen sein, schnell Nägel mit Köpfen zu machen.

Der Verein hätte sicherlich gerne Klarheit

Denn von der Personalie Martel könnten unter Umständen auch andere Entscheidungen abhängen. Und das eben nicht nur auf der Sechs. Aufgrund der Verletzungsmisere kam der Defensivspieler zuletzt immer wieder in der Innenverteidigung zum Einsatz. Eine Alternative für den 23-Jährigen, mit der man sich beim FC mittlerweile angefreundet hat und die auch in der Rückrunde ein Thema wäre, wenn weiterhin Personalnot bestünde und im Winter eben keine Soforthilfe für die Hintermannschaft gefunden wird. Zumal der gebürtige Straubinger auch in der letzten Reihe absolut überzeugt. Sollte sich Martel gegen den FC entscheiden, müssen Thomas Kessler und Co. Gespräche mit potenziellen Ersatzkandidaten führen. Und spätestens dann auch in der Innenverteidigung. Dem Vernehmen nach halten die Kölner Kaderplaner aber bereits Ausschau.

Von Martels Entscheidung dürfte aber vor allem die Planung auf der Sechs abhängen. Unabhängig der Rolle würde die Verhandlungsposition bei frühzeitiger Klarheit für die FC-Verantwortlichen eine andere sein. Zudem werden interessante Spieler mit einem ähnlichen Profil nicht lange auf dem Markt sein. Der öffnet offiziell ab dem 1. Januar. Doch schon vorher werden sich die Kölner Verantwortlichen natürlich ihre Gedanken machen müssen. Dem Vernehmen nach schaut sich der FC aktiv nach Schienenspielern bestehen. Ein Weggang von Martel würde eine große Lücke reißen. Schließlich ist der 23-Jährige einer der wenigen festen Stammspieler beim FC, ein absoluter Leistungsträger. Dann würden unweigerlich Erinnerungen an den Abschied von Ellyes Skhiri auftauchen. Der Tunesier wurde bekanntlich nicht adäquat ersetzt.

Immerhin: Reschke betonte ebenfalls, dass die Wahrscheinlichkeit eines Winter-Weggangs bei unter zehn Prozent liege. Der Verbleib über den Sommer hinaus wäre dem FC sicher lieber. Dann vermutlich mit einer Ausstiegsklausel für den Sechser. Ein Kompromiss, mit dem man in Köln bestimmt sehr gut leben kann.

„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

Jonas Hector
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„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zum bitteren 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

Das Duell gegen den FC St. Pauli bietet Raum für Emotionen – starke Emotionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen den Hanseaten und dem 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

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Das bittere Unentschieden des 1. FC Köln führte kurz nach dem Duell zu Frust bei Fans, Spielern und Trainer. Auch Fabian Köster erlebte das Remis im Stadion und ließ seinen Emotionen im gemeinsamen Podcast mit Ex-FC-Spieler Jonas Hector „Schlag und fertig“ freien Lauf. „Da war nichts, das war der erste Schuss, es war wirklich wieder so eine Scheiße, das kann nicht wahr sein. Es lag auch nicht in der Luft“, schimpfte Köster ob des späten Gegentors durch Ricky-Jade Jones. „Ich habe mich gewundert, dass es 1:1 ausging. Beim 1:0 habe ich reingeguckt und gedacht, das ist doch eigentlich ganz gut, dann habe ich die Zusammenfassung gesehen und gesehen, dass der erste Schuss reingegangen ist“, so Hector. Tatsächlich war der Torschuss der erste Abschluss der Hanseaten auf den Kölner Kasten. Der xGoals-Wert der Mannschaft von Alexander Blessin lag lediglich bei 0,2.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es ist einfach so bitter, dass der einzige Ball, der aufs Tor geht, so aufs Tor geht, dass Marvin nicht mehr drankommt, weil er wegrutscht. Normalerweise hält er den ohne Probleme“, sagte Hector über seinen Ex-Mitspieler. „Ich hab die längsten Stollen auf dem Schuh, die es nur gibt. Und am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg“, ärgerte sich Kölns Keeper kurz nach dem Duell. “Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor. Und das ist gefühlt das wievielte in dieser Saison? In Dortmund hatten wir das auch noch, wo der Ball durch acht Beine geht. Und jetzt rutscht Marvin aus. Es ist bitter“, so Hector. Dabei gäbe es durchaus Niederlagen, die man vertragen könne. „Wenn man zum Beispiel gegen die Bayern im Pokal rausfliegt“, erklärt der Ex-Kölner.

Das Ausscheiden gegen den deutschen Rekordmeister ist wahrlich nichts, worüber man sich ärgern muss. Die vergebenen Punkte gegen St. Pauli hingegen schon. Denn mit jedem verlorenen Zähler wird es für den FC ungemütlicher und das zu Beginn der Saison erarbeitete Polster schmilzt. „Vor allem fangen jetzt auch unten die an, zu punkten. Und wenn du dann selber die Punkte nicht holst, dann fängst du auch irgendwann an, ein bisschen zu überlegen“, warnt auch Hector. „So wie ich es mitbekommen habe, hat die Leistung gepasst mit den Chancen. Und dann musst du eben einen machen oder noch mehr. Dann hättest du jetzt 18 Punkte und Pauli würde immer noch bei sieben stehen“, fasst der ehemalige Kölner zusammen. „So sind es eben nur fünf Punkte auf einen Relegationsplatz. Da sind aber noch viele Mannschaften dazwischen.“

Ob der FC in den beiden verbleibenden Begegnungen des Jahres gegen Leverkusen und Union Berlin noch weitere Zähler sammeln kann, wird sich zeigen. Das Polster wieder etwas aufzufüllen würde den Geißböcken sicherlich guttun.

Bringt das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen das Ende der Rotation beim 1. FC Köln?

Jubelnde Spieler des 1. FC Köln
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Bringt das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen das Ende der Rotation beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln steht nach 13 Spieltagen als Aufsteiger auf einem beachtlichen achten Tabellenplatz und hat das Ziel Klassenerhalt fest im Blick. Trotz der guten Position gelang der Mannschaft von Coach Lukas Kwasniok zuletzt allerdings kein Sieg mehr. Seit vier Ligaspielen heißt es warten auf einen Dreier beim 1. FC Köln: Gibt es ein Ende der wechselnden Startelfen?

Gerade unter den Fans sind auf der Suche nach Gründen für die sieglose Serie auch die ständigen Formations- und Personalwechsel ein Thema. Für Leistungsträger Jan Thielmann könnte das bevorstehende Duell mit der Werkself nun womöglich der Startschuss für ein festes System sein beim 1. FC Köln: Gibt es ein Ende der wechselnden Startelfen?

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Nachdem der 1. FC Köln als Aufsteiger mit zwei Siegen aus den ersten beiden Ligaspielen gegen Mainz und Freiburg perfekt in die neue Bundesligasaison gestartet ist, haperte es zuletzt ein wenig. Seit vier Spielen warten die Kölner auf einen Sieg, dazu kassierte man in diesem Zeitraum satte neun Gegentore. Über die Gründe für den aktuellen (Negativ-)Trend lässt sich viel und groß diskutieren. Viele Fans fragen sich daher mittlerweile, ob die Marschroute des Trainers Lukas Kwasniok, den Gegner mit immer wieder wechselnden Aufstellungen und Formationen zu überraschen, nicht vielmehr das eigene Team daran hindert, sich einzuspielen. Ähnlich lassen sich auch die jüngsten Aussagen von Eigengewächs Jan Thielmann zumindest in Teilen deuten, der sowohl Vor- und Nachteile bei der Thematik sieht.

Taktisches Umdenken durchaus möglich

„Ich glaube, dass du irgendwann ein bisschen ausrechenbarer wirst“, so der 23-Jährige über die regelmäßigen Wechsel von Coach Kwasniok. „Am Anfang kommt der 1. FC Köln mit einem neuen Trainer und da weiß man noch nicht so, was spielen die für ein System, wie sind die eingestellt? Jetzt nach ein paar Spielen kennt man dann vielleicht die ein- oder anderen Muster. Dann muss man schauen, dass wir uns immer wieder neue Sachen einfallen lassen und wieder ins Toreschießen kommen, vorne Lösungen finden und hinten klarer verteidigen als wir es zuletzt getan haben.“ Ob in Zukunft womöglich eine feste und gleichbleibende Aufstellung für mehr Stabilität sorgt, sei jedoch letztlich nicht Aufgabe der Spieler. „Wir müssen neue Lösungen finden und neue Sachen machen. Vielleicht für ein Spiel eine neue Formation wählen für ein Spiel, für das nächste dann wieder eine andere. Da ist aber das Trainerteam oben im Büro für verantwortlich.“

Allerdings könnte eine wiederkehrende personelle Achse auf dem Spiel hilfreich sein, lässt er durchblicken. „Ich glaube, du brauchst einen gewissen Kern, einen sogenannten Stammspielerkern. Du kannst jetzt nicht jedes Wochenende wieder elf Neue auf den Platz bringen.“ Natürlich müsse man beim Effzeh immer wieder auch „auf Verletzungen reagieren“, dennoch sei es wichtig, „dass wir uns irgendwo auch ein bisschen einspielen. Wenn man spielt und gute Leistung zeigt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man am Wochenende darauf wieder spielt.“ Möglicherweise könnte schon das kommende Spiel gegen den amtierenden Meister aus Leverkusen ein Umdenken am Geißbockheim bewirken, wenngleich man als klarer Außenseiter ins das Duell geht. „Wenn jetzt gegen Leverkusen die erste Elf es gut macht, könnte man sich für das letzte Spiel (des Jahres) ein bisschen einspielen und Union nochmal weghauen vor der Pause.“

In Zukunft weniger Personalrochaden?

Mit Blick in die Zukunft scheint es also durchaus möglich, dass der 1. FC Köln je nach Ausgang der letzten beiden Spiele vor der Winterpause spätestens im neuen Jahr mit deutlich weniger Personalrochaden daherkommt. Mit einer guten Leistung gegen die Werkself könnte sogar schon das letzte Duell 2025 mit Union Berlin für Klarheit sorgen, sollte Kwasniok seine Männer dann erstmals seit seiner Ankunft in zwei Partien taktisch/personell unverändert auflaufen lassen. Bislang ließ sich der Coach diesbezüglich zwar nicht wirklich abbringen von seinem Weg, letztlich könnten beziehungsweise müssen ausbleibende Ergebnisse womöglich aber ein Umdenken am Rhein bewirken.

Said El Mala: Dribbelkönig, Topscorer und nun Spieler des Monats November

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg
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Said El Mala: Dribbelkönig, Topscorer und nun Spieler des Monats November

So wirklich überraschend ist die Wahl des Youngsters nicht. Der 19-Jährige ist aktuell nicht aufzuhalten beim 1. FC Köln: Said El Mala wird Spieler des Monats November.

Das FC-Talent ist der Shootingstar der Liga und das Woche für Woche. Auch deswegen gab es eine weitere Auszeichnung beim 1. FC Köln: Said El Mala wird Spieler des Monats November.

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Wie jeden Monat haben die Fans beim 1. FC Köln den Spieler des Monats gewählt – und sie haben ihn gefunden. Said El Mala bekam am Mittwoch nach der Trainingseinheit zur Vorbereitung auf das Nachbarschafts-Duell in Leverkusen am kommenden Samstag den goldenen Geißbock überreicht. Mit 52 Prozent der Stimmen, also über der Hälfte aller Votings, ließ El Mala Marvin Schwäbe hinter sich. Der FC-Keeper kam auf 41 Prozent. Ein deutlicher Abstand – und das, obwohl Schwäbe den FC in den vergangenen Duellen durch seine Paraden oft im Spiel gehalten hatte. Ragnar Ache und Luca Waldschmidt belegten die Plätze hinter dem Kölner Torhüter und teilten sich die restlichen Prozente.

Mittlerweile Stammspieler

Die Auszeichnung hatte sich El Mala durch seine starken Auftritte im November verdient. So kommt der 19-Jährige in diesem Monat trotz der Länderspielpause auf ganze vier Scorerpunkte. Im Schnitt holte der Youngster also einen Punkt pro Spiel. Zunächst agierte El Mala im Duell gegen den Hamburger SV noch als Joker und sorgte nach seiner Einwechslung für ordentlich Wirbel. Beim 4:1-Sieg gegen die Hanseaten traf der gebürtige Krefelder selbst und lieferte eine weitere Vorlage. In der Partie gegen Frankfurt ließ er den FC durch seinen Assist zu Waldschmidts 3:4-Treffer noch einmal an ein mögliches Remis glauben. Auch gegen Bremen und St. Pauli (das allerdings im Dezember) traf El Mala und sicherte dem FC zumindest das 1:1.

Innerhalb des Monats erkämpfte sich das FC-Talent einen Startelfplatz und wurde von Kwasniok in den vergangenen beiden Begegnungen von Beginn an auf den Platz geschickt. Laut Julian Nagelsmann eine Voraussetzung für die A-Nationalmannschaft. An El Mala kommt der Kölner Coach aktuell nicht vorbei, denn der Angreifer ist der torgefährlichste Teenager der Bundesliga. So erzielte er in dieser Saison bereits sechs Tore und drei Assists und ist damit der Kölner Topscorer. Eine Entwicklung, die dem 19-Jährigen nach dem Wechsel aus der 3. Liga ins Oberhaus so zunächst nur wenige zugetraut hätte. Der Offensivspieler glänzt als Joker und bescherte dem FC bereits sieben Zähler.

Aktuell ist El Mala so etwas wie die Kölner Lebensversicherung. Ligaweit ging der Kölner in die zweitmeisten Dribblings, entschied 62 Prozent für sich. Dazu ist El Mala für einen Offensivspieler erstaunlich zweikampfstark. Der gebürtige Krefelder gewinnt nahezu die Hälfte der direkten Duelle.

Lieber Derby oder Nachbarschaftsduell? Jan Thielmann: „Ich habe beide schon gewonnen, beide Siege tun sehr gut“

Jan Thielmann jubelt über seinen Treffer
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Lieber Derby oder Nachbarschaftsduell? Jan Thielmann: „Ich habe beide schon gewonnen, beide Siege tun sehr gut“

Vor ziemlich genau sechs Jahren feierte Jan Thielmann sein Profidebüt für die Geißböcke. Und das ausgerechnet gegen die Werkself. Am kommenden Samstag steht das Duell erneut an für den 1. FC Köln: Das sagt Jan Thielmann über Leverkusen, die aktuelle Situation und St. Pauli.

Am Rande des Trainings am Mittwoch sprach das Eigengewächs des 1. FC Köln: Das sagt Jan Thielmann über Leverkusen, die aktuelle Situation und St. Pauli.

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Komplizierte Situationen erfordern bekanntlich schon mal mutige Entscheidungen. Und nach einem Unentschieden und sechs Niederlagen aus sieben Pflichtspielen schien die Situation beim FC im Dezember 2019 ziemlich kompliziert. Also entschied sich der angeschlagene Markus Gisdol zu einer besonders großen Rotation. Und ein Gesicht war in der Liga sogar ein komplett Neues. Jan Thielmann wurde nicht nur in den Kader berufen, der Offensivspieler stand umgehen in der Anfangsformation. „Bei einem Debüt ist man natürlich aufgeregt. Das war schon ein bisschen Reizüberflutung“, so Thielmann am Mittwoch nach dem Training. „Aber rückwirkend muss man sagen, dass es ein schönes Erlebnis war. Es hat einfach Spaß gemacht.“

„Wir können immer überraschen“

Sich auch, weil der FC die Begegnung nach Toren von Jhon Cordoba und Sebastiaan Bornauw 2:0 gewann und eine kleine Siegesserie begann. Am Samstag darf es gerne einen ähnlichen Spielverlauf geben. Doch Thielmann warnt vor dem Gegner: „Es kommt eine neu zusammen gewürfelte Mannschaft auf uns zu, die noch mal mit Spielern wie Ibo Maza enorm viel Qualität dazu bekommen hat. Es ist eine sehr spannende Mannschaft.“ Die Vorzeichen sind vor dem Duell natürlich klar, aber der Offensivspieler hat in den vergangenen Jahren viele Duelle gegen die Werkself gespielt und mit dem FC auch einige gewonnen. Und am Samstag? „Wir können immer überraschen, das haben wir diese Runde schon gezeigt“, sagt Thielmann. Gegen kein Team spielte der 23-Jährige in der Liga öfter, drei Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber.


Und einmal musste das Eigengewächs frühzeitig vom Platz. Bei der 0:2-Niederlage im März 24 musste Thielmann bereits nach 14 Minuten mit Rot vom Platz. Mittlerweile stehen 169 Pflichtspiele für den FC auf der Uhr. Thielmann liegt auf Rang 59 der Rekordspieler der Geißböcke. Am Samstag könnte der gebürtige Förener Karl-Heinz Schnellinger überholen in dieser Saison sind aber auch Spieler wie Lukas Podolski oder Thomas Hässler einholbar. Und in dieser Spielzeit läuft es auch für das Eigengewächs rund. „Ich bin gut gestartet. Ich bin aus einer kürzeren Saisonvorbereitung gekommen, hatte ein paar gute, ein paar semi Spiele gehabt“, sagt Thielmann. „Dann kam die Verletzung. Danach musste ich wieder reinkommen. Jetzt blicke ich voller Vorfreude auf die beiden Spiele.“

Identifikationsfigur beim FC

Die Freude wurde in der vergangenen Woche vom späten 1:1 gegen St. Pauli getrübt. Auch Thielmann wirkte nach dem Spiel niedergeschlagen. „Nach ein, zwei Bier ging es wieder“, sagt der Spieler mit einem Lächeln. Das späte Unentschieden ist längst abgehakt, der anhaltende Trend nicht. „Ich glaube, dass du irgendwann ein bisschen ausrechenbarer bist. Am Anfang kommt der FC mit einem neuen Trainer daher, da weißt man vielleicht nicht, was ist das System, wie sind die eingestellt. Jetzt nach ein paar Spielen erkennt man vielleicht ein paar Muster“, sagt Thielmann, der aber auch sagt, dass es dann eben gilt, neue Lösungen zu finden, unausrechenbar zu bleiben. Möglich also, dass es auch am kommenden Samstag wieder eine neue Formation gibt.

Thielmann ist längst so etwas wie ein Gesicht der Kölner. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2028. Es werden also noch einige Spiele und voraussichtlich einige Nachbarschafts-Duelle dazukommen. Hat das Duell gegen Leverkusen oder dann doch das Derby eine höhere Bedeutung? „Gladbach macht dann doch noch mal mehr Spaß, weil man von außen hört, dass das Derby größer ist als das Nachbarschaftsduell. Es sind beides besondere Spiele. Ich habe beide schon gewonnen und beide Siege tun sehr sehr gut.“