Damion Downs schießt den FC zurück an die Spitze

Damion Downs nach seinem Trefffer für den 1. FC Köln
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Damion Downs schießt den FC zurück an die Spitze

Der FC beendet auch den 21. Spieltag als Spitzenreiter. Der 1. FC Köln bezwingt Schalke 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Damion Downs. Gegen Königsblau konnte sich vor allem die Kölner Defensive auszeichnen.

Beim FC hatte man mit einer komplett anderen Begegnung als noch gegen Leverkusen gerechnet und sie sollte es werden. Gegen Königsblau tat sich Köln lange schwer, setzte sich am Ende aber dennoch verdient durch und behauptet so die Tabellenspitze: Der 1. FC Köln bezwingt Schalke 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Damion Downs.

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Gerhard Struber musste seine Anfangssformation notgedrungen umstellen. Für den gesperrten Timo Hübers rückte Eric Martel zurück in die Dreierkette. Etwas überraschend stand dann aber Mathias Olesen in der ersten Elf. Der Luxemburger spielte neben Denis Huseinbasic eine Art Doppelsechs. Hinter den Spitzen agierte Dejan Ljubicic. Und auch Jusuf Gazibegovic rotierte für Jan Thielmann wieder in die Anfansgformation. Die erste Aktion gehörte aber den Gästen nach einem unnötigen Fehlpass von Joel Schmied. Doch Derry Murkin schlug keinen Kapital aus dem Fehler. Schalke presste früh und aggressiv. Die Kölner hatten wiederum Schwierigkeiten, in der Offensive für erste Akzente zu sorgen. So gehörte die Anfangsphase Königsblau, wirklich gefährlich wurde S04 aber auch nicht.

Downs bringt den FC in Führung

Köln erzeugte zunächst wenn überhaupt durch Standards für Gefahr. Doch Königsblau stand in der Defensive gut, ließ den FC auch weiterhin nicht ins Spiel finden. So standen Mitte der ersten Halbzeit weder Chancen noch Torschüsse auf dem Konto der Mannschaften. Für die größte Gefahr sorgte noch ein scharfer Ball von Linton Maina ins Zentrum, aber Damion Downs kam nicht mehr an die Kugel (25.). Auf der anderen Seite sorgte dann aber ein Freistoß aus dem Halbfeld für die erste richtig brenzlige Situation. Dejan Ljubicic verschätzte sich, der weitergeleitete Ball landete bei Marcin Kaminski, der aber aus spitzem Winkel an Schwäbe scheiterte (33.). Bei der anschließenden Ecke konterte der FC über Maina, der von Justin Heekeren Höhe Mittellinie von den Beinen geholt wurde, aber zuvor den Ball spielte. Und auch an der nächsten Szene war Maina beteiligt. Der Offensivspieler legte nach feinem Pass zurück ins Zentrum, aber Ljubicic kam einen Schritt zu spät.

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Etwas überraschend kam dann Olesen zum ersten Torschuss der Kölner. Das aber mit einem missglückten Pass. Maina war gestartet, der Luxemburger verschätzte sich und prüfte eher versehentlich Heekeren, der in die andere Ecke unterwegs war. Eigentlich deutete nicht mehr viel auf noch große Aktionen. Eine Flanke von Gazibegovic wolltedann Mehmet Aydin mit der Brust zum Keeper klären, aber Maina sprintete dazwischen, legte ab auf Downs, der zur Kölner Führung einschob. Neben dem Versuch von Olesen, der einzige Torschuss der Geißböcke. Zur Halbzeit musste Struber schon wechseln, brachte Neo Telle für Eric Martel und verhalf dem Youngster zum Profi-Debüt. Der FC kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Unter anderem schickte Gazibegovic Maina, der den Ball in der Box querlegte, aber zu ungenau (50.). Huseinbasic leitete den nächsten Angriff ein, spielte Maina auf rechts frei, dessen Pass zurück ins Zentrum kam, aber der Sechser vergab (53.).

Rondic für die Schlussminuten

Struber wechselte nach einer knappen Stunde erneut, brachte mit Florian Kainz und Max Finkgräfe frische Kräfte. Doch die erste Aktion gehörte S04. Nach einem langen Ball war Bachmann durch, aber Joel Schmied und Schwäbe retteten gemeinsam (60.). Auf der anderen Seite scheiterte einmal mehr Maina aus spitzem Winkel an Heekeren (61.). Aber auch Schalke machte Druck. Unter anderem überlief der eingewechselte Ilyes Hamache Telle, Schwäbe faustete die Flanke unkonventionell weg und der FC klärte (64.). Schalke erhöhte den Druck, suchte den Weg ins Schlussdrittel und der FC setzte auf Konter. Immer wieder wurde Maina in der Tiefe gesucht, doch oft blieb der letzte Pass ungenau oder der Offensivspieler machte es zu hastig. Bei einer starken Hereingabe des eingewechselten Jan Thielmann kam der 25-Jährige einen Schritt zu spät (77.).

Für die Schlussviertelstunde brachte Struber noch Imad Rondic für den ausgelaugten Downs. Tatsächlich hatten die Kölner nun Platz, wussten den aber nicht clever zu nutzen. Pacarada vergab aus 17 Metern (82.). Eine Flanke von Pacarada brachte Gazibegovic nicht mehr aufs Tor (85.). Auch Schalke versuchte es weiter, ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr. Am kommenden Freitag sind die Kölner zu Gast beim 1. FC Magdeburg.


FC: Schwäbe – Heintz, Martel (46. Telle), Schmied – Pacarada, Olesen (57. Finkgräfe), Huseinbasic (73. Thielmann), Gazibegovic – Ljubicic (57. Kainz) – Maina, Downs (80. Rondic) – Tore: 1:0 Downs (44.)


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

„Schiedsrichter wird schon kreativ genug sein“ – Ärger über Nachspielzeit

Enttäuschte Spieler des 1. Köln
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„Schiedsrichter wird schon kreativ genug sein“ – Ärger über Nachspielzeit

Nur knapp hat der FC die große Überraschung im DFB-Pokal gegen den Titelverteidiger verpasst. In die Enttäuschung, aber auch den Stolz mischte sich auch Unverständnis und Ärger über die Nachspielzeit beim 1. FC Köln.

In die Gefühlsmischung zwischen Enttäuschung und Stolz mischte sich nach dem knappen 2:3 gegen Leverkusen vor allem Ärger über die Nachspielzeit beim 1. FC Köln. Acht Minuten ließ Schiedsrichter Frank Willenborg nachspielen. Zu viel für eine Mannschaft wie „Laterkusen“.

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Das Gefühlschaos der Kölner Protagonisten war schon beeindruckend groß: In die bittere Enttäuschung nach der verpassten möglichen Überraschung sowie den Stolz, den amtierenden Deutschen Meister so nahe an eine Niederlage gebracht zu haben, mischte sich mindestens eine gehörige Portion Unverständnis über die Länge der Nachspielzeit. Bekanntlich nicht nur für den FC ein leidiges Thema. Aber eins, das bei einem Team wie dem Titelverteidiger noch einmal schlimmer wiegt. Bereits zum 25. Mal erzielte Leverkusen einen Treffer in der Nachspielzeit seit der Verpflichtung von Xabi Alonso, der Spitzname „Laterkusen“ kommt nicht von ungefähr. Und so köpfte Patrik Schick in der siebten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich und öffnete Leverkusen doch noch die Tür zum Halbfinale.

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„Mir erschließt sich das einfach überhaupt nicht“

„Ich finde grundsätzlich, dass Frank Willenborg ein echt guter Schiedsrichter ist. Ich habe ihn auf dem Platz gefragt, warum acht Minuten? Sechs hätten es doch auch getan“, sagte Chrstian Keller. „Er war der Meinung, dass durch die Max-Finkgräfe-Verletzung die Nachspielzeit in der Länge gerechtfertigt ist. Ich bin der Meinung, das ist nicht so, aber am Schluss entscheidet er.“ Und Willenborg entschied eben auf acht Minuten. Finkgräfe hatte im Zweikampf eine Schulter von Nathan Tella gegen das Kinn abbekommen, war sichtbar benommen und musste auch vom Platz – sicherlich auch angesichts der jüngeren Erfahrungen mit Gehirnerschütterungen. Das Spiel war tatsächlich dreieinhalb Minuten unterbrochen. Für Finkgräfe kam schließlich Leart Pacarada, der es fortan mit den schnellen Außenspielern der Leverkusener zu tun bekam.



„Die eine Kopfverletzung hat drei oder dreieinhalb Minuten gedauert, wir hatten die VAR-Überprüfung beim 2:1. Ich fand das absolut gerechtfertigt“, sagte Bayer-Sportchef Simon Rolfes, dessen Abwehrspieler Alejandro Grimaldo mit einer Nackenverletzung ebenfalls behandelt werden musste. „Alles andere hätte mich dann aufgeregt“, erklärte Rolfes. Doch bei den Kölnern trug die Meinung des ehemaligen Nationalspielers nicht zur Aufklärung bei. „Tatsächlich weiß ich nicht, wo die acht Minuten hergekommen sind. Der Schiedsrichter wird schon kreativ genug sein, hier das ein oder andere Argument dazuzufinden“, sagte Gerhard Struber. „Mir erschließt es sich einfach überhaupt nicht, dass man hier acht Minuten Nachspielzeit geben kann. Was auch immer der Grund war, diese Nachspielzeit war nicht sehr sensationsfreudig.“

Ähnlich fielen verständlicherweise die Meinungen der FC-Fans in den Sozialen Medien aus. Und auch Dominique Heintz hatte Schwierigkeiten, die Länge der Nachspielzeit einzuordnen. „Klar ist das dann bitter, wenn der Schiri dann auf einmal acht Minuten Nachspielzeit rausholt. In der ersten Halbzeit waren glaube ich 13 oder 14 Minute Unterbrechung, da waren es nur zehn Minuten“, sagte der Innenverteidiger. „Dann gibt es auf einmal acht. Ich frag mich, wie und warum.“


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln schnuppert an der Sensation und bringt sich um den Lohn

Keine Chance: Schick schiebt die Kugel an Marvin Schwäbe vorbei.
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Der 1. FC Köln schnuppert an der Sensation und bringt sich um den Lohn

Der FC hat den ersten Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals seit 23 Jahren verpasst. Der 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen 2:3 nach Verlängerung. Und das, nachdem die Kölner bis in die Nachspielzeit in Führung lagen.

Der Traum von der großen Pokal-Überraschung ist geplatzt. Der 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen 2:3 nach Verlängerung und scheitert im Viertelfinale des Cups. Dabei hatten Damion Downs und Linton Maina den FC in Führung gebracht. Mit einem Doppelpack rettete Patrik Schick den Meister in die Verlängerung. Dort schlug Victor Boniface zu.

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Kölns Trainer Gerhard Struber änderte seine Startformation im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Braunschweig vier Tage zuvor auf vier Positionen, änderte damit auch gleich beide Außenverteidiger-Positionen: Jan Thielmann, Max Finkgräfe, Denis Huseinbasic und Linton Maina ersetzten Jusuf Gazibegovic, Leart Paqarada, Florian Kainz und Steffen Tigges. Der Schiedsrichter Frank Willenborg hatte die Partie kaum angepfiffen, da unterbrach er sie auch schon wieder. Die gezündete Pyrotechnik der FC-Fans im Gästeblock hatte die BayArena vorübergehend in dichten Nebel gehüllt. Nach der rund achtminütigen Zwangspause konnte das Derby aber weitergehen. Und den ersten Offensiv-Akzent setzte tatsächlich der FC: Timo Hübers schickte auf der rechten Seite Linton Maina auf die Reise, der am Sechzehner auf Damion Downs querlegte. Dessen scharfer Schuss verfehlte das Bayer-Tor jedoch (16.).

Grimaldo verpasst die Führung, Downs schlägt zu

Mit zunehmender Spieldauer kam die Offensive der Gastgeber jedoch besser ins Rollen. Dejan Ljubicic konnte Florian Wirtz rund 20 Meter zentral vor dem Tor nur per Foul stoppen. Der anschließende Freistoß Alejandro Grimaldos klatschte über dem sich vergeblich streckenden FC-Torwart Marvin Schwäbe an die Latte (30.). Und wenig später zischte ein Schuss von Grimaldo gegen die Laufrichtung von Schwäbe knapp unten am Pfosten vorbei (34.). Glück für den FC: Der Leverkusener hatte den Ball nach einer flachen Hereingabe von Jeremie Frimpong nicht richtig drücken können und war wohl selbst überrascht von der freistehenden Chance (34.).

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Danach flachte der Leverkusener Angriffswirbel jedoch ab, die Kölner Defensive stand sicher und ließ kaum etwas zu. Am Ende der zehnminütigen Nachspielzeit folgte der große FC-Moment: Schwäbe schlug den Ball weit nach vorne zu Maina, der vom rechten Flügel in die Mitte zum mitgelaufenen Ljubicic ablegte. Dessen erster Pass-Versuch wurde von Nordi Mukiele noch abgewehrt, doch Ljubicics zweiter Passversuch landete bei Damion Downs, der im Sechzehner Exequiel Palacios und Mukiele stehenließ und trocken ins kurze Eck zum 0:1 einschoss (45.+10). Die Kölner Ekstase kannte in diesem Moment keine Grenzen, der Gästeblock erleuchtete in roten Bengalos.

Maina erhöht, Schick mit Doppelpack

Bayer startete mit viel Wut und Schwung in den zweiten Durchgang. Die beste Chance hatte zunächst Frimpong, der Finkgräfe stehen ließ, doch Schwäbe entschärfte den Schuss mit einer Hand. Den Abpraller drückte Wirtz knapp am langen Eck vorbei (51.). Der FC setzte den erhofften Nadelstich kurze Zeit später per Konter: Damion Downs schlug den Ball zu Linton Maina, der auf dem rechten Flügel eigentlich allein auf weiter Flur war und aus der Situation eigentlich kein Kapital schlagen kann. Der Stürmer zog jedoch in den Sechzehner, schüttelte Mukiele ab und schlenzte den Ball zum 0:2 ins lange Eck (54.).

Die Gastgeber schlugen jedoch schnell zurück: Wirtz nahm den Ball auf dem linken Angriffsflügel an und konnte von Thielmann nicht entscheidend gestört werden. Den Steckpass in die Gasse verwertete Patrik Schick mit einem Schuss aus spitzem Winkel unter Schwäbe hindurch ins Tor zum 1:2-Anschlusstreffer (61.). Sorgen gab es danach um Max Finkgräfe, der nach einer kurzen Behandlungspause angeschlagen ausgewechselt werden musste. Die Kölner Abwehr stand im weiteren Spielverlauf jedoch sicher und ließ keine zwingenden Torchancen mehr zu. In der Schlussphase feierte noch der Neuzugang Imad Rondic seine Premiere im FC-Trikot. Die Kölner Abwehr stand derweil weitgehend sicher, auch wenn der Tank zunehmend leerlief. Tief in der Nachspielzeit machte Leverkusen seinem Ruf doch noch wieder mal alle Ehre und kam zum späten Ausgleich: Schick köpfte eine Flanke von Frimpong zum 2:2 ins Tor (90.+6).

Die Kölner waren mit ihren Kräften bereits in der regulären Spielzeit sichtlich am Ende. In der Verlängerung spielte Leverkusen diesen Vorteil aus: Grimaldo flankte den Ball ins Zentrum, der eingewechselte Victor Boniface entwischte gedankenschneller seinem Gegenspieler Joel Schmied und köpfte zum 3:2 ein (98.). Der FC bäumte sich in der zweiten Hälfte der Verlängerung noch einmal mit der letzten Kraft-Reserve auf – und belohnte sich vermeintlich: Rondic drückte eine Hereingabe von Tigges ins Tor, der Gästeblock rastete aus vor Freude. Der Video-Assistent kassierte das Tor jedoch wieder ein, wie der Schiedsrichter Frank Willenborg per Stadion-Durchsage mitteilte (111.). Rondic stand tatsächlich hauchdünn im Abseits. Die Kölner wehrten sich auch danach noch einmal redlich gegen das drohende Pokal-Aus – letztlich aber vergeblich.


FC: Schwäbe – Heintz, Schmied, Hübers – Finkgräfe (73. Pacarada), Martel, Ljubicic, Huseinbasic (73. Olesen), Thielmann (93. Gazibegovic) – Maina (80. Rondic), Downs (65. Tigges) – Tore: 0:1 Downs (45.+10), 0:2 Maina (54.), 1:2, 2:2 Schick (62., 90+6), 3:2 Boniface (98.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

1. FC Köln: Offenbar keine weiteren Transfers mehr geplant

Thomas Kessler bei der PK des 1. FC Köln
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1. FC Köln: Offenbar keine weiteren Transfers mehr geplant

Nur noch wenige Stunden kann der FC auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen. In der Theorie. Doch es gibt wohl nicht mehr viel Bewegung am Deadline Day: Es sind keine weiteren Transfers mehr beim 1. FC Köln geplant.

Das erste Transferfenster seit dem Registrierungsverbot geht für die Geißböcke am Monag wieder zu Ende. Mit Imad Rondic gab es noch den erhofften Stürmer, mehr Transfers gibt es aber wohl nicht am Deadline Day: Keine weiteren Transfers mehr beim 1. FC Köln geplant.

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Die offizielle Bestätigung ließ dann doch noch ein wenig auf sich warten. Am Montagmittag meldete der FC dann Vollzug: Imad Rondic heißt der neue Stürmer des 1. FC Köln. Der Angreifer hat einen Vertrag bis 2029 bei den Geißböcken unterschrieben und ist damit nach den Verpflichtungen von Jusuf Gazibegovic, Joel Schmied und Anthony Racioppi der vierte Neuzugang der Kölner seit dem Registrierungsverbot. Der FC hat gleichzeitig auch die beiden großen Baustellen des Kaders geschlossen. Zumindest hatte Thomas Kessler im Oktober Vakanzen auf der Position des Rechtsverteidigers sowie in der Spitze ausgemacht. Zwar haben die Geißböcke noch bis 20 Uhr am Deadline Day Zeit, noch einmal nachzulegen, doch wird der FC davon aller Voraussicht nach kein Gebrauch machen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Stand jetzt würde ich davon ausgehen, dass es das an Transferaktivitäten für uns war“

„Stand jetzt würde ich davon ausgehen, dass es das jetzt an Transferaktivitäten für uns war. Aber im Fußball weiß man nie. Wir haben noch ein paar Stunden“, sagte Thomas Kessler am Montagmittag und gab gleichzeitig ein kleines Fazit ab. „Es ist nicht ganz so einfach, im Winter die Qualität zu bekommen, die man sich erhofft. Gerade im Winter ist es nicht ganz so leicht, die Spieler loszueisen“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung. „Wir haben einen guten Mix gefunden, den Kader zu verändern und auf der anderen Seite auch Qualität dazuzubekommen. Unterm Strich sind wir erst einmal zufrieden.“ Vier Spieler haben die Geißböcke verpflichtet, dafür zwischen fünf und sieben Millionen Euro investiert. Gerade auf den Positionen des Sechsers oder des Zehners hatten sich einige Fans weitere Veränderungen gewünscht. „Wir müssen am Ende da eher eine Balance finden. Es geht ja darum, im Ballbesitz bessere Entscheidungen zutreffen“, sagte Kessler.

„Nicht mit der Brechstange, sondern mit Bedacht“

Nach einer Veränderung sieht das nicht mehr aus. Auch auf den Abgangsseite wird wohl nicht mehr viel passieren. „Da ist schon der ein oder andere Spieler, für den es – gerade wenn ich an Nikola Soldo denke, der gar nicht mehr in unserem Setting dabei ist, aber natürlich mit seinem Profivertrag dazugehört – sicherlich die ein oder andere Lösung gegeben hätte. Aber es gibt ja auch noch ein paar Märkte, die offen sind“, sagte Kessler. „Ansonsten hatten wir schon ordentlich Bewegung. Wir haben schon frisches Blut in die Mannschaft bekommen. Wir haben ja auch immer betont, dass wir mit der Mannschaft zufrieden waren. Wir stehen nicht ganz zu unrecht in der Liga oben. Wir haben versucht, punktuell etwas zu verändern – nicht mit der Brechstange, sondern mit Bedacht.“ Zuletzt wurde noch über eine Leihe von Jaka Potocnik spekuliert. Kessler betonte, dass er nicht davon ausgehe, dass noch „etwas passieren wird“.

Zufrieden zeigte sich auch Gerhard Struber mit dem ersten Transferfenster beim FC. „Wir sind froh, dass wir Frischblut hinzufügen können. Das war einfach notwendig, um die Mannschaft in eine gewisse Richtung zu lenken und um Facetten zu erweitern. Es gibt jetzt einfach die ein oder andere Option mehr“, sagte der Trainer. „Wir haben es dem ein oder anderen Spieler ermöglichen können, ausgeliehen zu werden und Spielpraxis zu sammeln. Ich finde, da haben wir in den letzten Wochen die Entscheidungen getroffen, die notwendig waren. Jetzt gilt es die Neuen zu integrieren. Speziell auch den Imad abzuholen, in unsere Idee. Das wird einige Zeit brauchen.“


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Noch bis zum Abend: Passiert beim 1. FC Köln noch etwas am Deadline Day?

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Noch bis zum Abend: Passiert beim 1. FC Köln noch etwas am Deadline Day?

Bis zum Abend haben die Clubs am letzten Tag des Winter-Transferfensters Zeit, auf dem Transfermarkt nochmal tätig zu werden. Ob sie es tun, ist eine andere Frage. Die Kölner haben vier Spieler verplichtet und die beiden großen Baustellen geschlossen. Aber bleibt es dabei? Passiert beim 1. FC Köln noch etwas am Deadline Day?

Noch bis 20 Uhr ist der Winter-Transfermarkt in Deutschland geöffnet. Für den FC auch weiterhin die Chance, den Kader nachzujustieren. Ob die Kölner das aber überhaupt wollen, ist offen. Passiert beim 1. FC Köln noch etwas am Deadline Day?

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Die Hoffnungen bei den Fans waren groß, doch sie platzten früh. Der Deadline Day hatte im September 2023 noch gar nicht so recht begonnen, da hatte Christian Keller ihn für den FC schon für beendet erklärt. Auf der obligatorischen Spieltags-Konferenz nahm Keller neben Steffen Baumgart Platz, verkündete den Abschied des dänischen Abwehrspielers Kristian Pedersen und: „Ansonsten wird nichts mehr passieren. Es wird keinen weiteren Transfer geben“, so Keller. Viele Fans hatten noch auf die Verpflichtung eines weiteren Stürmers gehofft, zumal am Morgen das Gerücht die Runde machte, Ihlas Bebou würde sich dem FC anschließen. Doch weit gefehlt, eine Verstärkung gab es nicht mehr. Anderthalb Jahre und ein Registrierungsverbot später, wirde sich der nächste Deadline Day ähnlich gestalten.

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Vier Spieler hat der FC verpflichtet

Abgesehen natürlich von der Personalie Imad Rondic. Der Stürmer wurde am Mittag beim FC offizell vorgestellt. Und somit haben die Geißböcke alle Baustellen geschlossen, die sie selbst im Oktober aufgemacht haben. Damals sprach Thomas Kessler auf einer Talkrunde davon, dass man vor allem nach einem Knipser und einem Rechtsverteidiger fahnde. Zweiterer war schnell gefunden und auch schnell verpflichtet, beim Stürmer taten sich die Kölner bekanntlich schwerer. Eigentlich sollte es Ivan Prtajin werden, der am Samstag erstmals in der Startelf bei Union Berlin stand, aber keinen großen Einfluss im Spiel gegen RB Leipzig hatte. Doch Ex-FC-Coach Steffen Baumgart verhinderte den sicher erscheinenden Transfer.

Anschließend wurden einige Namen gehandelt und es folgte ein fast schon amüsant wirkender Transferpoker um Imad Rondic. Ob der bosnische Angreifer dem FC helfen kann, muss sich noch zeigen. Zudem haben die FC-Verantwortlichen auf den Kader-Engpass in der Innenverteidigung reagiert. Spätestens nach der Verletzung von Luca Kilian war klar, dass es einen weiteren Innenverteidiger benötigen würde. Joel Schmied wurde verpflichtet, schließt diese Lücke. Genauso wie Anthony Racioppi als Nummer zwei nach dem Abgang von Jonas Urbig an den Rhein geholt wurde. Vier Spieler haben die Geißböcke verpflichtet und dafür zwischen fünf und sieben Millionen Euro bezahlt. Noch bis 20 Uhr hat der FC Zeit, weitere Zugänge folgen zu lassen. Doch sind die überhaupt geplant?

Passiert noch was am Deadline Day?

Anscheinend nicht. „Stand jetzt würde ich davon ausgehen, dass es das jetzt an Transferaktivitäten für uns war. Aber im Fußball weiß man nie. Wir haben noch ein paar Stunden“, sagte Thomas Kessler am Montag auf der Pressekonferenz. „Wir haben einen guten Mix gefunden, den Kader zu verändern und auf der anderen Seite auch Qualität dazuzubekommen. Unterm Strich sind wir erst einmal zufrieden.“ Zweifelsohne könnte der FC nach Meinug vieler Fans noch weitere Akteure brauchen. Die Offensive lahmt beim FC sicherlich nicht nur aufgrund der Stürmersituation, es fehlen die Ideen, der entscheidende Pass ins Schlussdrittel, vielleicht ein wenig Kreativität. Gerade auf der Zehn schwächelt der FC. Mark Uth ist verletzt, Luca Waldschmidt nicht konstant genug und Florian Kainz hinter seiner Topform zurück.

Zudem ist nicht klar, wie ein Stürmer der Ekstraklasa in der 2. Bundesliga einschlägt. „Wir sind alle froh, dass uns dieser Transfer jetzt gelungen ist. Gleichzeitig war Imad die letzten Tage angeschlagen und krank. Wir müssen schauen, wie er sich in den nächsten Tagen zeigt“, sagte Trainer Gehrard Struber. „Grundsätzlich würde er aber für Mittwoch zur Verfügung stehen.“ Auch auf der Sechs hatten sich viele Fans eine weitere Absicherung gewünscht. Auch, wenn Eric Martel am Samstag wieder ein ganz starkes Spiel machte. Wirklich viel deutete zuletzt ohnehin nicht mehr auf weitere Transfers, die Gerüchteküche blieb im Gegensatz zur Stürmer- und Innenverteidigersuche kalt. Noch in der FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ deutete Chefscout Martin Schulz im vergangenen Jahr noch mögliche weitere Verpflichtungen an. „Für uns ist es wichtig, dass du eine gute Achse hast. Heißt: Innenverteidiger, Sechser und dann vielleicht vorne auf der Neun ein bisschen mehr Erfahrung hast“, sagte Schulz.

Weitere Abgänge werden die Kölner wohl auch nicht mehr verzeichen. Auch im Fall von Jaka Potocnik habe man „offene Gespräche geführt“, diese mündeten aber nicht in einer Leihe, wie der Leiter der Lizenszpielabtelung erklärte. Immerhin hielt Thomas Kessler noch ein Hintertürchen mit den „paar Stunden“ offen, doch es ist sehr sehr unwahrscheinlich, dass dort noch ein Spieler durchschlüpft.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

FC springt nach frühem Schock an die Spitze – 2:1 Erfolg gegen Braunschweig

Gerhard Struber jubelt
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FC springt nach frühem Schock an die Spitze – 2:1 Erfolg gegen Braunschweig

Der FC erobert zumindest bis Sonntagnachmittag die Tabellenführung der 2. Bundesliga. Der 1. FC Köln gewinnt bei Eintracht Braunschweig 2:1. Allerdings taten sich die Geißböcke gegen die Niedersachsen erwartungsgemäß schwer.

Zumindest bis Sonntag sind die Geißböcke wieder Spitzenreiter der 2. Bundesliga und das erwartungsgemäß nach einem harten Stück Arbeit. Der 1. FC Köln gewinnt bei Eintracht Braunschweig 2:1. Die frühe Führung der Gastgeber durch Ermin Bičakčić glich Eric Martel aus, bevor Damion Downs den Spielstand drehte. Am Sonntag kann der HSV wieder am FC vorbeiziehen.

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Es hatte sich bereits unter der Woche angedeutet. Doch Gerhard Struber hatte offenbar noch Hoffnung, berief Linton Maina in den Kader, für die Startelf reichte es dann doch nicht. Der Offensivspieler war zu Beginn der Woche erkrankt ausgefallen, erst am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen. Und so stellte der Kölner Coach auf nur einer Position um. Steffen Tigges stand für den 25-Jährigen in der Anfangformation. Für den Angreifer der erste Startelf-Einsatz seit dem letzten Spieltag der Vorsaison. Damals erzielte Tigges beim 1:4 gegen Heidenheim den einzigen Treffer, hat in dieser Spielzeit aber noch nicht getroffen. „Steffen Tigges hat im Training und auch in der Vorbereitung  gezeigt, dass er treffsicherer geworden ist“, sagte Struber vor der Begegnung. Ansonsten wählte der Trainer die gleiche Aufstellung wie beim 1:0-Erfolg über Elversberg in der Vorwoche.

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FC erholt sich vom frühen Schock

Treffsicher zeigte sich aber zunächst aber der Gastgeber und das schon ziemlich früh. Nach einem Freistoß von Köhler aus dem rechten Halbfeld, flog die Kugel durch den gesamten Strafraum Rayan Philippe verlängerte und Ermin Bičakčić musste nur noch einschieben (1.). Der FC benötigte einen kleinen Moment, schüttelte sich und kam dann auch zu ersten Möglichkeit. Tigges steckte durch auf Downs, der Angreifer zog über die linke Seite in die Box und zielte den langen Pfosten an, verfehlte aber. Im Zentrum war Florian Kainz komplett blank (6.). Wirklich sicher wirkten die Kölner aber nicht. Unter anderem klärte Joel Schmied eine Flanke aus dem Halbfeld unkonventionell zu Marvin Schwäbe. Doch der FC suchte den Weg in die Offensive. Kainz schickte Downs, der eine Ecke herausholte. Die wurde eigentlich leicht geklärt, doch der Ball kam über Umwege erneut zum Angreifer, der noch einmal auf Eric Martel ablegte: 1:1 (13.).

Die Kölner hatten die Begegnung nun weitestgehend im Griff, gaben den Ton an und suchten den Weg in die Offensive, aber auch Braunschweig versuchte das Zentrum schnell zu überbrücken. Und das oft begünstigt durch die fehlende Präzision der Geißböcke. Doch es waren erneut die Kölner, die zuschlugen. Dieses Mal nach einer Ecke. Die bekamen die Braunschweiger nicht geklärt. Ron-Thorben Hoffmann verlängerte, Robert Ivanov spitzelte den Ball Timo Hübers von der Fußspitze, aber genau in den Fuß von Downs, der fackelte nicht lange und brachte die Kölner in Führung (30.). Nach einem Foulspiel blieb Kainz lange liegen, beim anschließenden Freistoß verlor Downs den Ball im Sechzehner, Philippe schlug die Kugel lang zu Daniel Goméz, der auf der rechten Seite frei aufs Tor zulief. Doch der Offensivespieler verpasste den Ball zum mitgelaufenen Fabio Di Michele Sanchez und hämmerte die Kugel lieber ans Außennetz (39.).

Köln steht tief, verteidigt sicher

Und Köln hätte nochmal nachlegen können, doch Downs spielte einen Konter nach starkem Ball von Tigges nicht gut zu Ende (43.). Auch nach dem Wechsel wirkte der Angreifer nicht besonders glücklich, als er nach einer starken Kopfball-Verlängerung von Dejan Ljubicic im Grunde alleine vor Hoffmann auftauchte, doch der Keeper bekam noch einen Arm dazwischen (49.). Auf der anderen Seite versuchte es Lino Tempelmann nach einem Fehlpass von Domminique Heintz, der Braunschweiger legte die Kugel aber aus der Distanz neben das Tor (51.). Der FC ließ sich in dieser Phase zu tief in die Defensive drücken, suchte lange vergeblich nach Entlastung. Der Gastgeber versuchte es dagegen mit Standards, doch wirklich gefährlich wurde die Eintracht auch nicht. Erst nach einer guten Stunde suchte Tempelmann erneut den Abschluss aus der Distanz, ohne Erfolg.

Nach 70 Minuen musste Marvin Schwäbe dann das erste Mal ernsthaft eingreifen. Gomez bekam auf der linken Seite den Ball, zog direkt ab, doch der Kölner Keeper rettete im Nachfassen. Am kommenden Sonntag empfängt der FC den FC Schalke 04 in Köln (13.30 Uhr). Und auch Philippe kam in der Box zum Abschluss, jagte die Kugel aber unbedrängt über die Latte (74.). Genauso wie Ljubicic auf der anderen Seite nach einer Ecke (76.). Tigges zielte mit dem Kopf genauer, aber in die Arme von Hofmann (77.). Auch Hübers scheiterte aus kurzer Distanz mit einem Flachschuss am Braunschweiger Keeper (80.). Die Kölner hatten nun mehr Räume, spielten die Chancen aber nicht gut aus. Das hätte sich rächen können, doch der eingewechselte Levente Szabo traf nur das Außennetz (83.). Köln verpasste in der Schlussphase die Chance, den Deckel auf das Spiel zu machen.

Der FC empfängt am kommenden Sonntag den FC Schalke 04 in Köln.


FC: Schwäbe – Heintz, Schmied, Hübers – Pacarada, Martel, Ljubicic, Gazibegovic (89. Thielmann), Kainz (41. Huseinbasic, 67. Maina) – Tigges, Downs (89. Schmitt) – Tore: 0:1 Bičakčić (1.), 1:1 Martel (13.), 1:2 Downs (30.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Dejan Ljubicic schießt den FC zwischenzeitlich an die Spitze

Jubel nach der Kölner Führung
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Dejan Ljubicic schießt den FC zwischenzeitlich an die Spitze

Der 1. FC Köln feiert im ersten Heimspiel des Jahres den ersten Dreier der Rückrunde. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg 1:0. Allerdings doch sehr glücklich. In einer zerfahrenen Begegnung entschied Dejan Ljubicic die Partie.

Zumindest bis zum Abend springt der FC wieder an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga, die Geißböcke setzten sich im Heimspiel gegen die Saarländer durch, taten sich aber erstaunlich schwer. Der 1. FC Köln gewinnt gegen die SV Elversberg 1:0.

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Zwar kehrte Tim Lemperle rechtzeitig für die Begegnung geen die Saarländer zurück, doch der Angreifer schaffte es noch nicht in die Anfangsformation. Allerdings veränderte der Trainer seine Startaufstellung auf mehreren Positionen. Für den erkrankten Luca Waldschmidt startete Florian Kainz, zudem stand erstmals Joel Schmied in der Anfangsformation. Eric Martel rückte wieder auf die Sechserposition, Denis Huseinbasic fiel ebenfalls aus. „Uns steht heute eine Mannschaft gegenüber, die richtig guten Fußball spielt. Sie hat in sich eine richtig gute Qualität“, sagte Gerhard Struber vor der Begegnung. „Für uns geht es darum, mit der Erwartungshaltung, die an uns gerichtet ist, dass wir mutig sind, unseren Fußball durchbringen.“

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Gazibegovic mit starkem Abschluss

Tatsächlisch spiete der FC munter nach vorne und wurde früh von der Elversberger Hintermannschaft eingeladen. Nach einem langen Ball und einem ersten Missverständnis in der Abwehr des Gastes war Dejan Ljubicic durch, nahmdas Tempo raus und schlenzte schließlich knapp über das Tor (3.). Der FC gab von Beginn an den Ton an, domineirte und suchte immer wieder den schnellen Weg in die Spitze. Leart Pacarada schickte Damion Downs, der Kölner Angreifer versuchte es aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Nicolas Kristof (9.). Nach einer guten Viertelstunde fand dann auch der Gast besser ins Spiel und kam zu Chancen. Unter anderem verschätzte sich Schwäbe bei einer Ecke und die Kugel lag frei, aber Martel rettete im Fallen. Ähnlich spektakulär rettete Jusuf Gazibegovic nachdem Tom Zimmerschied alleine aufs Tor zulief (20.).

Der FC verlor zunehmend den Faden und Elversberg gewann zunehmend die Kontrolle. Allerdings machte der Gast viel zu wenig aus der Feld-Überlegenheit. Die große Torgefahr fehlte den Saarländern. Die Geißböcke waren da schon ein wenig zielstrebiger. Unter anderem traf Florian Kainz aus spitzem Winkel nur das Außennetz und Jusuf Gazibegovic scheiterte mit einem tollen Distanzschuss nach einer Ecke nur knapp (35.). Da aber bei den wenigen Kontern der letzte Pass nicht ankommen wollte oder die richtige Idee fehlte, ging es leistungsgerecht torlos in die Kabine. Dennoch kam der Gast auf nahezu 60 Prozent Ballbesitz.

Ljubicic schlenzt zur Führung ein

Die Geißböcke kamen mit Schwung aus der Pause. Nach einer Ecke von Linton Maina ließ Martel den Ball Richtung langer Pfosten abtropfen, allerdings nur Richtung. Auf der anderen Seite machte Elversberg aber auch wieder direkt Druck und es Asllani eigentlich besser. Lukas Petkov ging mit Tempo über die linke Seite, ließ Schmied viel zu einfach aussteigen und spielte quer, der Top-Torjäger der Saarländer musste nur noch einschieben. Allerdings stand Petkov beim Zuspiel im Abseits (51.). Keine 180 Sekunden später tauchte Maurice Neubauer im Strafraum auf, stand vollkommen blank, der Ball rutschte dem Elversberger aber über den Schlappen (54.). Und der Gast hielt das Tempo hoch. Wieder wurde Lukas Petkov freigespielt, wieder fackelte der Angreifer nicht lange und traf den Außenpfosten (62.). Elversberg war der Führung deutlich näher als der FC, der sich zunehmend schwer tat.

Wie leicht es gehen kann zeigten dann Heintz und Maina. Der Abwehrspieler spielte Maina mit einem tollen Pass in die Tiefe frei, der 25-Jährige setzte sich stark gegen Pinckert durch und zimmerte die Kugel aus spitzem Winkel unter die Latte. Doch nach Ansicht der Bilder entschied Schiedsrichter Tom Bauer auf Foulspiel (68.). Eine klare Fehlentscheidung war das eigentlich nicht. Doch die Kölner spielten nur mit Wut im Bauch. Unter anderem setzte Ljubicic Downs ein, der aber den Ball wenige Meter vor dem Tor mit einem schlechten ersten Ballkontakt zu leicht hergab (73.). Nur wenige Minuten später legte Maina in der Box ab auf Ljubicic, der aus 16 Metern die Kugel ins lange Eck schlenzte (81.). Der FC legte weiter nach, wollte mehr. Und Elversberg kam den Kölnern in der Nachspielzeit entgegen. Elias Baum zog zwei Karten in der Nachspielzeit, musste runter. Der FC brachte das Spiel über die Zeit und ünbernimmt vorerst die Tabellenführung. Am kommenden Samstag geht es nach Braunschweig.


FC: Schwäbe – Heintz, Schmied, Hübers – Pacarada, Martel, Gazibegovic (59. Thielmann) – Ljubicic, Kainz (76. Lemperle) – Maina, Downs (90.+2 Tigges) – Tore: 1:0 Ljubicic (81.) – Gelb-Rote Karte: Elias Baum (90.+3)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Struber: „So werden wir am Ende nichts ernten“

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Struber: „So werden wir am Ende nichts ernten“

Der 1. FC Köln verlor am Samstag das Spitzenspiel zum Rückrundenstart gegen den Hamburger SV 0:1 und büßte den Platz an der Tabellenspitze ein. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Spiel in Hamburg.

Am Samstagabend fuhr der FC gegen Hamburg die erste Niederlage seit Oktober ein. Durch einen Nachschuss von Ransford Königsdörffer nach einem gehaltenen Elfmeter ging der HSV in Führung. FC-Trainer Gerhard Struber war alles andere als zufrieden mit der Leistung vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Spiel in Hamburg.

Ich glaube, wenn man die erste Halbzeit sieht, dann war es ein Stück weit von allem zu wenig. Zweikampfverhalten, Kreativität nach vorne – wir haben irgendwie kein Mittel gefunden. Zweite Halbzeit war ein Stück weit besser. Aber außer Standards am Ende hatten wir nicht viel. Er schießt ihn leider nicht ganz so platziert, wie ich es mir erhofft habe, sonst bekomme ich ihn zur Seite weg. So ist er ein Stück weit unter mir, ich bekomme nur den Unterarm dran und dann ist es schwer, den zur Seite wegzumachen. Scheiße!

Marvin Schwäbe

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
Gerhard Struber vom 1. FC Köln (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

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Bewertet die FC-Profis

Atmosphärisch war das heute auf hohem Niveau hier in diesem Stadion, auf dem Spielfeld kann man das aber nicht behaupten. Das war schon sehr überschaubar, was wir angeboten haben. Wir haben schon einen anderen Anspruch, auch eine andere Erwartung an unser Spiel gehabt. Ob das über das Umschalten oder im eigenen Ballbesitz ist, klarer zu sein, genauer zu sein, viel mutiger – am Ende haben wir es über einen Elfmeter hergeben müssen. Das tut dann auch in gewisser Weise weh, aber gleichzeitig war das heute einfach zu wenig von uns.

Wir müssen einfach wieder auf die Stärken, die wir haben, besinnen. Das hat viel mit Intensität zu tun, viel mit der Leidenschaft. Immer dann, wenn wir bereit sind, in die Vollen zu gehen. Dann greifen die Automatismen besser. Heute waren wir in allen Belangen nicht auf dem Level, das wir uns vorstellen.

Wir beschäftigen uns nicht so sehr mit der Tabelle. Wir wissen, dass wir Spitzenreiter waren. Es geht aber in den jeweiligen Spielen darum, alles zu investieren, immer bereit zu sein, miteinander das Ding anzugehen. Wir haben in vielen Belangen nicht das gebracht, was ich mir vorstelle.

Wir brauchen keine halbschwangeren Leistungen. So werden wir am Ende nichts ernten. Wir müssen wieder investieren. Darum geht es. Wir sind klar und unsere Ziele sind klar. Es muss jetzt wieder auf eine andere Stufe gehen.

Der HSV hat gewonnen und dafür gratuliere ich ihm auch. Der HSV hat heute aber auch keine besonders starke Leistung gebracht. Auch hier muss man die Kirche im Dorf lassen. Da kommen schon noch andere Leistungen auf uns zu.

Gerhard Struber

Von der Kulisse war es mal richtig geil. Persönlich glaube ich, dass da schon mehr drin gewesen ist. Das habe ich mir ein bisschen anders vorgestellt. Das ist bitter. Es ist ein Spiel. Das erste von vielen, die wir jetzt noch haben. Ich glaube, es kann nur besser werden. Wir haben unsere Philosophie am Anfang nicht gezeigt. Das war einfach nicht genug. Wir waren nicht entschlossen genug. wir haben viele unnötige Fehler gemacht. Kleinere Fehler. Wir müssen nach vorne schauen.

Zur Gelben Karte: Wenn ich es mir jetzt nach dem Spiel so anschaue, verstehe ich es immer noch nicht. Es waren 80 Meter bis zum Tor. Er legt sich den Ball 20 Meter vor. Ich habe noch zwei, drei Fouls gemacht, wo ich Gelb hätte sehen können und der Schiedsrichter dann drüberweggeschaut hat. Natürlich hemmt dich so etwas. Vor allem gegen so einen Spieler wie Dompé. Es ist nicht einfach mit so viel Speed und Dynamik, wie er hat. Es ist nicht einfach.

Jusuf Gazibegovic

Die Stimmung sollte nach so einer Leistung gut sein. Es war ein absolut verdienter Sieg für uns heute und wir sind einen Schritt näher zu unserem großen Ziel. Wir haben Köln das Leben schwer gemacht. Wir haben viele Bälle erobert, wir brauchen nur beim letzten Pass mehr Konzentration.

Davie Selke, HSV

 

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Spielbericht FC gegen Hamburg

Liveticker zum Nachlesen

Serie gerissen: Der 1. FC Köln ist beim 0:1 gegen den HSV von einem Spitzenspiel weit entfernt

Gerhard Struber wirkt enttäuscht
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Serie gerissen: Der 1. FC Köln ist beim 0:1 gegen den HSV von einem Spitzenspiel weit entfernt

Der FC startet mit einer Niederlage in die Rückrunde und gibt die Tabellenführung ab. Der 1. FC Köln unterliegt dem HSV vollkommen verdient 0:1. In einer chancenarmen Begegnung setzte sich der Gastgeber mit einem verwandelten Elfmeter von Ransford Königsdörffer durch.

Der FC hatte sich für den Rückrundenstart viel vorgenommen, gegen den HSV kam dabei aber nicht viel raus. Der 1. FC Köln unterliegt dem HSV vollkommen verdient 0:1. In einer durchwachsenen Begegnung, die nicht wirklich viel von einem Spitzenspiel hatte, erzielte Ransford Königsdörffer per Strafstoß den einzigen Treffer. Der FC kassiert damit die erste Pleite seit Oktober.

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Die Vorfreude auf die Begegnung war groß, sie wurde getrübt: Am Nachmittag war es in Hamburg zu Ausschreitungen gekommen. HSV-Hooligans hatten auf dem Kiez Kölner Fans angegriffen. Christian Keller bestätigte vor der Begegnung, dass ein Kölner Anhänger mit Verdacht auf eine Schädelfraktur im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Begegnung wurde zudem mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen und das aufgrund des Verkehrsaufkommens. Gerhard Struber hatte seine Mannschaft vorab ein- und auch umgestellt. Jusuf Gazibegovic stand erwartungsgemäß in der Startformation. Zudem kehrte Dominique Heintz nach seiner Gelbsperre zurück und Luca Waldschmidt begann für Florian Kainz. Der Offensivspieler hatte sich mit eienr starken Leistung gegen Viktoria Köln für die Aufgabe empfohlen.

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Einzig Dompé wird im ersten Abschnitt gefährlich

Doch die Form brachte Waldschmidt nicht mit in die Begegnung im Volksparkstadion. Von dem Offensivspieler war so gut wie gar nichts im ersten Abschnitt zu sehen. Das lag aber auch daran, dass die Kölner in der Offensive grundsätzlich nicht so richtig stattfanden. Der FC entfachte zunächst Druck, presste hoch und kam so auch zu einem erstem harmlosen Herantasten. Gefahr erzeugten die Kölner dabei aber nicht. Der HSV steigerte sich zunehmend, war aber im Schlussdrittel ebenfalls nicht präsent. Erst Mitte der ersten Halbzeit wurden die Aktionen zielstrebiger. Unter anderem brachte Bakery Jatta eine Flanke von der rechten Seite. Doch Schwäbe war da (25.). In dieser Phase war der HSV die dominierende Mannschaft, die Kölner kamen zum Teil aus dem eigenen Schlussdrittel nicht mehr heraus.

Doch Hamburg machte viel zu wenig aus der Überlegenheit. Chancen blieben weiterhin Mangelware. Die beste Möglichkeit vergab Jean-Luc Dompé. Der Franzose wurde mit einem tollen Doppelpass freigespielt, ging in die Box und versuchte es mit einem Schlenzer Richtung langes Eck. Doch Marvin Schwäbe parierte stark, allerdings auch einen Torwartball. Den Geißböcken fiel im ersten Abschnitt gar nichts ein. Da aber auch der HSV nicht zwingend wurde, ging es torlos in die Kabine. Struber wechselte zur Pause Max Finkgräfe für Pacarada ein und der Linksverteidiger fügte sich sofort mit einem Fehlpass ein. Doch der HSV machte auch daraus zu wenig. Das Spiel war in dieser Phase sehr ausgeglichen. Vor allem, weil es sehr zerfahren blieb, beide Mannschaften mit Fehlpässen glänzten, Spielfluss kaum aufkam.

Königsdörffer trifft vom Punkt

Erst nach einer knappen Stunde musste Schwäbe einmal mehr eingreifen. Eine Ecke von Miro Muheim landete bei Adam Karabec, der aus fünf Metern aufs Tor köpfte. Der Kölner Keeper riss mit einem starken Reflex die Arme gerade noch hoch und rettete so (60.). Der FC war zwar nun besser im Spiel, die Chancen gehörten nun aber den Rothosen. Unter anderem brachte Muheim eine Ecke direkt aufs Tor, die Schwäbe wegfaustete, den Nachschuss von Marco Richter hielt der Kölner Keeper erneut gut (65.). Schließlich kam Finkgräfe einen Schritt zu spät gegen Richter, trat dem Mittelfeldspieler auf den Fuß. Schiedsrichter Christian Dingert entschied zu recht auf Strafstoß. Der gerade erst eingewechselte Ransford Königsdörffer trat an, scheiterte zunächst an Schwäbe, versenkte dann aber den zweiten Ball sicher (79.).

Der FC warf noch einmal alles nach vorne. Doch es fehlten auch weiterhin die Ideen. Eine lange Flanke von Jan Thielmann verpasste Finkgräfe, trotz aller Artistik (85.). Anschließend setzte Martel einen Schuss an den Pfosten, stand dabei aber ohnehin im Abseits. Auch in den letzten Minuten fiel dem FC nichts mehr ein. Es blieb beim 0:1. Am kommenden Samstag ist die SV Elversberg in Köln zu Gast.


FC: Schwäbe – Heintz, Martel, Hübers – Pacarada (46. Finkgräfe), Ljubicic, Huseinbasic, Gazibegovic (57. Thielmann) – Waldschmidt (57. Kainz), Maina – Downs (66. Tigges) – Tore: 1:0 Königsdörffer (79., FE)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln gewinnt gegen die Viktoria – Sorge um Lemperle und Ljubicic

Luca Waldschmidt und Joel Schmied.
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Der 1. FC Köln gewinnt gegen die Viktoria – Sorge um Lemperle und Ljubicic

Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen Viktoria Köln 3:2. Vor allem Dank einer starken zweiten Halbzeit ist dem FC die Generalprobe für das HSV-Duell doch noch gelungen. Allen voran Luca Waldschmidt überzeugte bei den Geißböcken.

Der eingewechselte Luca Waldschmidt wurde zum Mann des Tages: Der Stürmer erzielte zwei Tore, bereitete das dritte vor und drehte die Partie gegen Viktoria Köln damit im Alleingang. Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen Viktoria Köln 3:2 (0:2). Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ließ die vermeintliche A-Elf vor der Pause deutlich an Einstellung zu wünschen übrig, präsentierte sich defensiv extrem anfällig. Bitter: Mit Tim Lemperle und Dejan Ljubicic mussten zwei Spieler mit mutmaßlich muskulären Problemen vorzeitig vom Feld.

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Wenn außerhalb der Hauptverkehrszeiten im Kölner Grüngürtel ein Verkehrschaos ausbricht, dann kann das nur einen Grund haben. Der 1. FC Köln hat die Pforten geöffnet und die Zuschauer pilgern in Scharen zum Geißbockheim. 1400 sollten es am Ende werden. Der FC empfing die Viktoria zum Kölschen Derby. Für beide Teams war es die Generalprobe vor dem kommenden Wochenende. Den ersten Akzent des Spiels setzte der FC-Winter-Neuzugang Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger schaltete sich ins Offensivspiel ein, spurtete ins Zentrum vor dem Strafraum, doch sein scharfer Distanzschuss flog knapp über die Latte (7.). Die beste Chance der Anfangsphase besaßen jedoch die Rechtsrheinischen. Die FC-Abwehr ließ sich mit einem Flachpass in die Schnittstelle aushebeln, Timo Hübers ließ Said El Mala entwischen, der mit seinem Schuss jedoch an Marvin Schwäbe scheiterte, der zur Ecke klärte (16.).

Güler und El Mala treffen für die Viktoria

Dies war der Auftakt einer Phase, in der die FC-Defensive alles andere als sattelfest agierte. Schwäbe musste direkt noch mal ran: Denis Huseinbasic spielte einen viel zu kurzen Rückpass Richtung Torwart, den Donny Bogicevic ersprintete und den Ball querlegte zu Serhat Güler, der jedoch aus kurzer Distanz an Schwäbe scheiterte (19.). Kurz darauf war es aber passiert: Schwäbe konnte einen Distanzschuss von El Mala nur zur Seite abklatschen lassen, Güler staubte ab zum 0:1 (21.). Es war der mittlerweile verdiente Führungstreffer für die Viktoria, die kurz darauf sogar ein zweites Mal traf, allerdings aus Abseitsposition, der Treffer zählte nicht (26.).

In der Folgezeit übernahm der FC wieder das Heft des Handelns, blieb im Offensiv-Spiel jedoch blass. Stattdessen wären den Gästen beinahe der zweite Treffer geglückt. Nach einem FC-Einwurf schlug die Viktoria den Ball hoch und weit nach vorne. Ljubicic sah nur die Rücklichter von Güler, der frei aufs Tor zustürmte, aber an Schwäbe scheiterte (37.). Bitter: Ljubicic zog sich bei diesem Sprint offenbar eine Muskel-Verletzung zu, musste zunächst behandelt werden und kurz danach komplett vom Feld. Der verdiente zweite Gegentreffer fiel kurz danach aber doch noch: Robin Velasco traf mit seinem angeschnittenen Schuss aus 16 Metern nur den Pfosten, den Querschläger staubte El Mala zum 0:2 ab (40.). Der für Tim Lemperle nach einer halben Stunde eingewechselte Damion Downs verpasste Sekunden vor dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer, scheiterte am Fünfer nach einer Hereingabe von Dominique Heintz am Viktoria-Torwart Dos Santos Haesler (45.).

Der zweite Anzug sitzt

FC-Coach Gerhard Struber brachte zur zweiten Hälfte seine komplette zweite Reihe. Einzig Schwäbe sowie die vorzeitig eingewechselten Kujovic und Downs kehrten aus der Kabine auf den Rasen zurück. Mit Joel Schmied feierte der zweite Neuzugang nach der Pause seine Premiere im FC-Trikot. Der Schweizer pielte rechts in der Dreierkette neben den U21-Spielern Emin Kujovic und Neo Telle. Evangelos Sbonias schaute dabei sicherlich besonders genau hin, hospitiert der U21-Coach doch in dieser Woche bei den FC-Profis. Der Spielfluss ging durch die vielen Wechsel nach der Pause zunächst verloren. Doch aus dem Nichts kam der FC per Sonntagsschuss zurück ins Spiel. Georg Strauch passte zu Luca Waldschmidt, der ins Zentrum zog, einen Abwehrspieler stehen ließ und aus der Distanz in den Winkel schoss zum 1:2 (63.). Und Waldschmidt hatte sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Zunächst blieb sein Freistoß aus 17 Metern in der Mauer hängen, den scharfen Abpraller parierte Viktorias eingewechselter Torwart Kevin Rauhut mit Mühe (73.).

Der FC wurde fortan zur klar spielbestimmenden Mannschaft. Den verdienten FC-Ausgleich erzielte die Viktoria schließlich selbst: Waldschmidt passte tief in den Sechzehner, Patrick Koronkiewicz bugsierte den Ball unglücklich ins eigene Netz beim Versuch der Annahme (77.). Und es kam noch besser für den FC: Steffen Tigges ging rechts im Sechzehner im Zweikampf mit Appiah Schulz sehr dankbar zu Boden, der Schiedsrichter Tarik Damar zeigte auf den Elfmeterpunkt. Die Chance ließ sich Luca Waldschmidt nicht entgehen und verwandelte sicher zum 3:2 (80.).


FC HZ1: Schwäbe – Heintz, Martel, Hübers – Pacarada, Ljubicic (43. Kujovic), Huseinbasic, Gazibegovic- Kainz, Maina – Lemperle (31. Downs)
FC HZ2: Schwäbe – Schmied, Kujovic, Telle – Thielmann, Strauch, Finkgräfe, Obuz – Waldschmidt – Downs (75. Potocnik), Tigges Tore: 0:1 Güler, 0:2 El Mala, 1:2 Waldschmidt, 2:2 Koronkiewicz (77., Eigentor), 3:2 Waldschmidt (80., Foulelfmeter).


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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