Der 1. FC Köln beendet das Trainingslager mit 3:3 gegen den FC Lugano

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln beendet das Trainingslager mit 3:3 gegen den FC Lugano

Der FC hat sich mit einer ordentlichen Leistung aus dem Trainingslager an der Costa del Sol verabschiedet. Der 1. FC Köln spielt 3:3 im Test gegen den FC Lugano. Am Nachmittag reisen die Kölner zurück in die Domstadt.

Mit einer zum Teil ordentlichen Leistung haben die Geißböcke das Trainingslager in Spanien beendet. Der 1. FC Köln spielt 3:3 im Test gegen den FC Lugano, bevor es dann wieder zurück nach Köln geht. Für den FC traf Dominique Heintz zum zwischenzeitlichen 1:2, den 1:3-Rückstand glichen Meiko Sponsel und Steffen Tigges aus.

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Nach der intensiven Woche an der Costa del Sol wählte FC-Trainer Gerhard Struber für das Testspiel die vermeintliche Startelf der kommenden Woche. So stand auch erstmals Jusuf Gazibegovic in der Anfangsformation und gab bereits nach wenigen Sekunden eine erste Duftmarke ab. Nach seinem ersten harten Einsteigen, musste der Schweizer Coach Mattia Croci-Torti das erste Mal wechseln. Der FC war zunächst die bessere Mannschaft, aktiver, wenn auch ohne große Chance. Doch schon Mitte des ersten Viertels übernahm der Tabellenführer der Super League das Kommando, wurde immer besser und prüfte gleich mehrfach Marvin Schwäbe. Doch sowohl der Versuch des Ex-Kölners Kacper Przybylko als auch der Abschluss von Lugano-Kapitän Mattia Bottani stellten Schwäbe vor keine großen Probleme.

Heintz verkürzt

Ganz anders aber ein eher harmloser Schuss von Przybylko nach dem ersten Wechsel. Der Ex-Kölner bekam einen abgeblockten Ball direkt in den Fuß, zog aus 23 Metern ab. Nicht sonderlich hart, nicht sonderlich präzise. Und doch rutschte die Kugel Schwäbe durch die Hosenträger. Nur zwei Minuten später leistete sich Dominique Heintz den nächsten dicken Patzer. Nach einem langen Ball köpfte der Innenverteidiger Yanis Cimignani den Ball in den Fuß. Der Offensivspieler umkurvte Schwäbe und schob ein. Der FC benötigte schon ein wenig, um sich zu sammeln. Erst gegen Ende des zweiten Viertels wurden die Kölner besser. Unter anderem Timo Hübers kam nach Standardsituationen zu zwei guten Möglichkeiten. Nach einer kurzen Ecke brachte schließlich Florian Kainz den Ball perfekt auf den langen Pfosten, dort legte Eric Martel noch einmal ab und Heintz schob ein.

Tigges gleicht aus

Struber wechselte zur Pause wie angekündigt komplett durch. Und die Kölner kamen nun mutiger aus der Kabine. Jan Thielmann scheiterte unmittelbar nach dem Break aus kurzer Distanz. Auch Damion Downs kam nach einem starken Pass von Luca Waldschmidt zum Abschluss, mit gleichem Ergebnis. Doch die Begegnung flachte zunehmend ab. Lange passierte nicht mehr viel. Bis Georgios Koutsias aufdrehte. Der Angreifer traf zunächst den Pfosten und anschließend ins Netz. Allerdings mit freundlicher Unterstützung von Jonas Urbig, der die eher harmlose Kugel ins eigene Netz abfälschte. Doch der FC spielte nach dem Treffer wieder nach vorne und belohnte sich. Einen Freistoß aus dem Halbfeld brachte Max Finkgräfe an den zweiten Pfosten, dort konnte Meiko Sponsel einschieben. Nur 180 Sekuden später legte Downs auf Steffen Tigges ab, der zum Ausgleich einnetzte.

In den letzten 30 Minuten zeigten sich die Kölner doch deutlich überlegen. Vor allem Thielmann und Sponsel sorgten über die rechte Seite immer wieder für ordentlich Tempo, schlugen aber zu wenig Profit aus den Aktionen. Alleine Thielmann vergab gleich doppelt. Auch ein Versuch von Marvin Obuz wurde gerade noch geblockt. Es blieb am Ende beim insgesamt doch verdienten 3:3. Am kommenden Dienstag steht dann in Köln die Generalprobe für das erste Pflichtspiel des Jahres gegen den Hamburger SV an. Der FC empfängt Viktoria Köln im Franz-Kremer-Stadion.


FC HZ1: Schwäbe – Heintz, Martel, Hübers – Pacarada, Ljubicic, Huseinbasic, Gazibegovic- Kainz, Maina – Lemperle (45. Downs)
FC HZ2: Urbig – Sponsel, Telle, Carstensen – Thielmann, Kujovic, Huseinbasic (74. Tigges), Finkgräfe – Downs (90. Potocnik, 115. Schmitt)), Waldschmidt, Obuz – Tore: 0:1 Pdzybylko (38.), 0:2 Cimignani (42.), 1:2 Heintz (58.), 1:3 Koutsias (79.), 2:3 Sponsel (84.), 3:3 Tigges (87.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Winterkönig“ als Momentaufnahme, jetzt wirklich „volle Kraft voraus“? Na dann bitte!

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„Winterkönig“ als Momentaufnahme, jetzt wirklich „volle Kraft voraus“? Na dann bitte!

Vor genau einem Jahr ereilte den FC der „rabenschwarze Donnerstag“, nun stehen die Geißböcke am Ende der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz – allerdings in der 2. Bundesliga. Der Platz an der Spitze ist eine Momentaufnahme, nicht mehr. Ein Kommentar zur Herbstmeisterschaft des 1. FC Köln.

FC-Coach Gerhard Struber freute sich über den „Winterkönig“, gab aber auch direkt die Marschroute für die Rückrunde vor: Volle Fahrt voraus. Und nichts anderes sollten sich die Kölner auch vornehmen, denn die Tabelle ist nur eine Momentaufnahme. Ein Kommentar zur Herbstmeisterschaft des 1. FC Köln.

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Der Baum hing schief, das Bild nicht, das sich den Medienvertretern vor ziemlich genau einem Jahr am Geißbockheim bot. Den Weihnachtsbaum, den der FC vor der Geschäftstelle postiert hatte, hatte offenbar unmittelbar vor der Pressekonferenz am Tag nach dem „rabenschwarzen Donnerstag“ eine Sturmböe erwischt. Der Baum hing schon ziemlich in den Seilen, wirkte mehr als nur angeschlagen. Und bot eben genau das schiefe Bild, das der FC zu dieser Zeit auch abgab. An jenem Tag erklärten sich die FC-Bosse zum Aus von Steffen Baumgart sowie zur Transfersperre und ehrlich gesagt war auch dieses Bild alles andere als eins für den Bilderrahmen. Genau ein Jahr später haben sich die Geißböcke selbst, aber auch ihren Fans ein Weihnachtsgeschenk gemacht und überwintern an der Tabellenspitze.

Die Tabelle ist eine Momentaufnahme – nicht mehr und nicht weniger

Als Christian Keller auf diese Entwicklung am Sonntag angesprochen wurde, betonte der Sportdirektor dementsprechend auch zu Recht, dass dieses Weihnachten deutlich angenehmer sei. Doch Keller suhlte sich nicht in dem statistischen Erfolg, baute keine Luftschlösser und war auch sehr sehr weit entfernt von den doch nervigen Erwartungen, die Nicht-Kölner eben an Doch-Kölner haben: einem narrativen „Wir-haben-ein-paar-Spiele-gewonnen-Traum“ vom internationalen Geschäft. Im Gegenteil: Keller hob fast schon erwartungsgemäß den mahnenden Finger. Erwartungsgemäß, weil der Sportdirektor ohnehin gerne den Fuß auf der Euphoriebremse hält. Erwartungsgemäß aber auch, weil das Bild der feiernden Spieler am Sonntag ein schönes, aber kein sinnbildliches des vergangenen Jahres war.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Eine Momentaufnahme, ein Schnappschuss, aber alles andere als ein kunstvoller Bilderband. Denn das vergangene Jahr lässt sich eben nicht an der Tabelle ablesen. Dass die Geißböcke diese anführen, ist tatsächlich ein erfreulicher Umstand, nach dem 17. Spieltag auch ein absolut verdienter und ein vor wenigen Monaten nicht erwartbarer. Der FC ist in acht Wochen von Rang zwölf auf Platz eins gesprungen, hat die beste Punkteserie in der Liga seit 20 Jahren eingefahren und ist der einzige Zweitligist, der schon vier Mal die Herbstmeisterschaft einfuhr. Und die Rechnung, dass Köln mit 31 Punkten aber einer der schlechtesten Herbstmeister aller Zeiten ist, braucht man auch nicht aufmachen. Die Liga war sicherlich auch nicht besonders oft so stark wie aktuell besetzt.

Struber gibt die Marschroute vor

Dieser erfreuliche Schnappschuss darf aber unter keinen Umständen die Schwachstellen, die Fehler, die Versäumnisse des vergangenen Jahres und der Zeit davor kaschieren. Beim FC liegt auch ein Jahr nach dem „rabenschwarzen Donnerstag“ noch vieles im Argen. Dass die Kölner die Tabelle der 2. Bundesliga anführen, ist natürlich erfreulich, nur wäre ein Platz in der Bundesliga doch noch viel schöner und vor allem möglich gewesen. Wie die aktuelle Konstruktion bei vielen Talenten oder Eigengewächsen der Marke Tim Lempere mit auslaufenden Verträgen oder Jonas Urbig mit Kontrakten bis 2026 zeigt, wirkt die Transfersperre auch in das kommende Jahr noch nach. Die Wellen um den Vorstand, die Kritik an Teilen der Geschäftsführung und eben die ungewisse Zukunft zahlreicher Spieler – Keller hat Recht, wenn er nun sagt, dass noch viele Aufgaben vor dem FC liegen und man den Ball flach halten müsse.

Die Momentaufnahme von der Tabellenspitze, von der Herbstmeisterschaft, vom Winterkönig ist eine schöne, die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic und vielleicht noch weiteren erfahrenen Spielern lässt auch hoffnungsvoll in die zweite Saisonhälfte blicken. Doch selbst wenn der Aufstieg direkt im ersten Anlauf gelingen sollte, ist der Weihnachtsbaum vielleicht wieder ein wenig zurechtgerückt, bis er aber wieder vollends steht und mit Kerzen und Kugeln strahlt, wird es aber wohl noch ein wenig dauern. Immerhin hat Gerhard Struber die Marschrichtung der Rückrunde am letzten Tag des Jahres selbst ankündigt: Volle Fahrt voraus. Na dann los!


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Herbstmeister, Rekorde, Serien – vor allem aber viel Demut

Dejan Ljubicic und Linton Maina
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Herbstmeister, Rekorde, Serien – vor allem aber viel Demut

Der FC hat sich mit dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern zum Herbstmeister gekrönt und sich die gute Ausgangsposition für die Rückrunde erarbeitet, die man sich gewünscht hatte. Auf dem Erfolg ausruhen will sich der FC aber nicht und sieht die Lage durchaus realistisch. Der 1. FC Köln übt sich in Zurückhaltung.

Nach einem eher mäßigen Start in die Saison stehen die Geißböcke am Ende der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz. Doch von Überheblichkeit oder Übermut ist der FC weit entfernt, denn alle Beteiligten wissen um die eng beieinander liegende Tabellensituation und blicken eher demütig auf den Erfolg. Der 1. FC Köln übt sich in Zurückhaltung.

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Als FC-Trainer Gerhard Struber vor einigen, ja jetzt schon Monaten, vor die Presse trat, da war der Trainer des 1. FC Köln schmallippig, antwortete kurz angebunden, wirkte ein wenig beleidigt. Der Coach hatte offenbar den medialen Umgang mit sich, mit der Mannschaft, vielleicht auch mit dem Verein vermutlich als falsch, als unfair empfunden. Möglicherweise hatte der neue Kölner Trainer aber auch ein wenig die Wucht falsch eingeschätzt, die ihm nach der Pleiten-Serie entgegen geschwappt war. Damals hatte der FC wieder ein Pflichtspiel gewonnen. „In so Krisenmomenten kann man natürlich jammern oder ins Tal der Tränen fallen oder man sieht das ganze als mögliche Chance“, sagte Gerhard Struber, der ein „gefühltes Erdbeben“ damals auf sich hat zukommen sehen, doch man sei mit der Mannschaft, dem Trainerteam und dem Management näher zusammengerückt.

Die richtigen Stellschrauben, ohne „Magic Moment“

Der FC, vor allem der Trainer fand zwei, drei Ansatzpunkte, bewegte ganz offensichtlich die richtigen Stellschrauben und führte die Geißböcke in eine ganz andere Richtung. Und das ohne den „Magic Moment“. Sicherlich verpürte Struber dann auch am Sonntagnachmittag so etwas wie Genugtuung. Wie sollte er auch nicht nach neun ungeschlagenen Spielen in Folge, verbunden mit einer beeindruckenden Aufholjagd, die dann auch noch in der Herbstmeisterschaft endete. Doch ließ sich der Trainer diese stille Freude nach dem 1:0-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern nicht anmerken. Jedenfalls klangen sie gar nicht nach „Das habe ich doch von Anfang an gesagt“. „Der FC ist ein emorionaler Verein und die vergangenen Wochen und Monate waren auch hin und wieder schon eine emotionale Herausfoderung“, sagte Struber. „Die Mannschaft hat sich davon befreit. Jetzt heißt es volle Fahrt voraus.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Und die Kölner haben sich nicht nur befreit, sie haben sich im Höchsttempo sogar eine besonders gute Ausgangsposition für die Rückrunde, die für den FC am 18. Januar mit dem Auswärtsspiel beim HSV beginnt, erarbeitet. Nach der Krise haben die Geißböcke die Hinrunde als Spitzenreiter beendet, überwintern also ganz oben. Und das mit der ersten Serie von 19 Punkten in Folge seit 20 Jahren, mit dem vierten Auswärtssieg in Folge und nun dem vierten Herbstmeistertitel in der 2. Bundesliga. Kein Team stand im Unterhaus öfter nach der Hinrunde an der Spitze. Die Kölner haben sicherlich nicht immer wirklich schön gespielt, waren sicher auch nicht immer die bessere Mannschaft und haben auch erst im letzten Spiel des Jahres erstmals in dieser Saison gegen ein Team aus der bis dahin oberen Tabellenhälfte gewonnen, doch steht ein Spitzenreiter nach einer kompletten Hinrunde sicherlich nicht zu unrecht ganz oben.

Es bleibt weiterhin denkbar knapp

Und doch war in diesem Moment des Erfolgs nicht viel Platz für übermäßigen Stolz oder Luftschlösser, die einen Panoramablick auf die Bundesliga bieten. „Auf die Tabelle würde ich jetzt nicht soviel geben, auch wenn es jetzt natürlich eine schöne Momentaufnahme ist“, sagte Christian Keller, der vor einigen Wochen wohl noch ganz anders in die Zukunft des Vereins aber auch seine geschaut haben dürfte. „Den Mini-Titel „Herbstmeister“, den nehmen wir auch sehr gerne mit. Aber am Schluss wissen wir ja alle, dass die Tabelle so eng beieinander ist, dass das jetzt gar keine Aussagekraft hat.“ Und tatsächlich geht es auch weiterhin beeindruckend eng zu. Zwischen Rang eins und Platz sechs liegen zum Ende der Hinrunde drei Zähler, zu Platz neun sind es fünf Punkte. Spannender war es selten.  

Von daher klang auch Strubers Marschroute eher wie eine Vorgabe, fast schon Warnung an seine Mannschaft: „Es ist ein Moment, den wir genießen und den ich meinen Jungs gönne. Aber das ist nichts, worauf man sich ausruhen kann“, sagte der Coach. Und die hat seine Mannschaft offenbar erreicht: „Die Herbstmeisterschaft ist natürlich schön, aber wir werden uns darauf nicht ausruhen, wir werden weiterhin Vollgas geben. In der Vorbereitung werden wir gucken, dass wir alles noch mal aufarbeiten und schauen, was wir noch besser machen können“, sagte Marvin Schwäbe. Und die beginnt schon wieder in zehn Tagen. 



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die FC-Einzelkritik gegen 1. FC Kaiserslautern: Drei Zweien, zwei Vierer

MAx Finkgräfe im Duell beim Spiel des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern
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Die FC-Einzelkritik gegen 1. FC Kaiserslautern: Drei Zweien, zwei Vierer

Mit einem umkämpften 1:0-Erfolg über den FCK haben sich die Geißböcke am letzten Spieltag des Jahres den Platz an der Spitze gesichert. Daber gab Lautern lange den Ton an, der FC hatte aber die besseren Chancen. Durchwachsene Leistung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Dank eines Treffers von Dejan Ljubicic und einer starken Leistung von Keeper Marvin Schwäbe hat der FC das Auswärtsspiel in der Pfalz gewonnen. Dabei konnten nicht alle Spieler überzeugen beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Gezwungenermaßen musste Gerhard Struber seine Mannschaft einmal mehr umbauen. Julian Pauli hatte sich am Samstag noch abgemeldet. Der 47-Jährige setzte auf Leart Pacarada in der Innenverteidigung und Max Finkgräfe als Schienenspieler. Elias Bakatukanda blieb bis in die Schlussphase auf der Bank. Doch gerade über die linke Seite ließen die Kölner im ersten Abschnitt viel zu. Sowohl Pacarada als auch Finkgräfe fanden zunehmend in die Begegnung. In der Defensive standen die Kölner gerade im ersten Abschnitt sicher, ließen nur wenig zu. Zwar hatte der Gastgeber deutlich mehr Ballbesitz, doch der FC die besseren Chancen. Diese ließ unter anderem Damion Downs fahrlässig liegen. Der Stürmer wirkte gleich in mehreren Situationen glücklos. Dejan Ljubicic machte es nach einer Flanke besser.

Wie bewertet ihr den FC?

Struber: „Wir haben immer dran geglaubt, dass wir da vorne was bewegen können“

Doch Ljubicic hatte auch Glück, nicht frühzeitig vom Platz zu müssen, als der Österreicher innerhalb weniger Minuten zwei Mal richtig ordentlich hinlangte. Somit war nach 45 Minuten Schluss für den Mittelfeldspieler. Im zweiten Abschnitt hatte vor allem die Kölner Defensive die Chance, sich in Szene zu setzen. Das tat allen voran Marvin Schwäbe, der gleich mehrfach zugreifen musste.“ Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet“, sagte der Keeper, der zum vierten Mal in Folge auswärts ohne Gegentor geblieben war. „Natürlich würden wir gerne ein, zwei Tore mehr schießen, aber am Ende fragt keiner mehr nach, wenn wir 1:0 gewinnen und die Punkte mit nach Hause nehmen.“ Dabei hatten die Kölner noch durchaus die Chance, auf ein zwei Tore mehr.

Aber unter anderem Damion Downs und Linton Maina ließen große Chancen liegen. Dennoch reichte es unterm Strich zum 1:0 und damit auch zur insgesamt verdienten Herbstmeisterschaft. „Bei uns ist das der Winterkönig, wir freuen uns über alles, wie immer man das nennen will“, sagte Struber. „Das ist ein echt schöner Moment.“ Auch, weil der Trainer noch vor wenigen Wochen in der Kritik gestanden hat. „Wir haben immer dran geglaubt, dass wir da vorne was bewegen können“, so der 47-Jährige weiter.

So bewerten wir die FC-Profis gegen den 1. FC Kaiserslautern

Marvin Schwäbe Einzelkritik 2+

Hatte im ersten Abschnitt nicht wirklich viel zu tun. Die Versuche des Gastgebers gingen zunächst alle am Kasten vorbei. Ganz anders dann die Beschäftigung nach dem Wechsel. Rettete nach einer knappen Stunde ganz stark gegen Mause, als er sehr lange stehen blieb. War auch unkonvetionell beim Schuss von Heuer und beim Schlenzer von Opoku zur Stelle. Hielt in der Schlussphase erneut gegen Opoku und damit die Null fest.

Eric Martel Einzelkritik

Starker Auftritt des eigentlichen Sechsers. Martel kommt mit der Position als Abwehrchef immer besser zurecht. War gefühlt an jeder Flanke und jedem Querpass irgendwie noch entscheidend dran und überall auf dem Platz unterwegs. Gewann im Schnitt starke drei von vier Zweikämpfen, war beim Abspiel aber nicht immer ganz sicher. Schaltete sich auch in die Vorwärtsbewegung ein.

Hübers wirkte zu Beginn ein wenig fahrig, steigerte sich aber und ging konsequent in die Zweikämpfe. Gewann auch fast 80 Prozent – ein starker Wert. Leistete sich ein paar unnötige Fehlpässe. Dennoch deutlich besser als in der Vorwoche.

Leart Pacarada Einzelkritik

Lief für Heintz in der Innenverteidigung auf. Ließ sich zu Beginn viel zu einfach von Yokota abkochen. Steigerte sich zwar, dennoch lief zuviel über die Kölner linke Seite. Das lag nicht nur an Pacarada. Fand in der Offensive nur bei Standards statt und wenige Minuten vor Spielende, als er zu lange für sein Abspiel brauchte und erneut in Yokota seinen Meister fand.

Max Finkgräfe Einzelkritik

War sehr bemüht, tat sich aber gegen Yokota ebenfalls schwer. Suchte immer mal wieder das Eins-gegen-eins, verzettelte sich zu oft dabei. Ließ die Führung nach wenigen Minuten fahrlässig liegen. Steigerte sich zunehmend. Finkgräfe fehlt aber sichtlich die nötige Spielpraxis.

Von Beginn an sehr aktiv. Suchte ab und an den Pass in die Tiefe oder den Weg in die gegnerische Hälfte. Nickte nach starker Flanke von Maina perfekt ein. War dann ein wenig übermotoviert. Sah zu recht Gelb und hätte sich 90 Sekunden später wohl nicht über die Ampelkarte beschweren dürfen. Ging zur Halbzeit raus.

Denis Huseinbasic

Stopfte erneut wichtige Löcher und war gerade in der Rückwärtsbewegung viel unterwegs, lief mehr als seine Mitspieler. War aber in der Offensive zu unscheinbar.

Hatte seine Seite deutlich besser im Griff als Pacarada und Finkgräfe die linke. Schaltete sich auch ab und an in die Offensive mit ein. Gerade in der Schlussphase legte er einige Bälle gut auf.

Suchte immer wieder mit Tempo den Weg in die Box. Hatte zu Beginn noch seine Schwierigkeiten. Fand durch seine Standards immer besser in die Begegnung. Sein Geniestreich auf Downs wurde nicht belohnt, seine Flanke auf Ljubicic schon. Hatte in der Schlussphase ebenfalls eine dicke Möglichkeit, ließ sie mit einem Tunnelversuch aber denkbar schlecht liegen, hätte wohl ohnehin im Abseits gestanden.

War extrem engagiert, ackerte viel, blieb aber in seinen Aktionen glücklos. Vergab die dicke Chance aus spitzem Winkel, als Maina ihn mit einem Freistoß steil schickte. Tauchte im zweiten Abschnitt zunehmend ab.

Florian Kainz Einzelkritik 3+

Kainz hat wieder Spaß am Fußball, zumindest vermittelt der Offensivspieler den Eindruck. In der ersten Halbzeit mit starken Ideen und viel Spielwitz. Sein Doppelpass mit Maina leitete das 1:0 ein. Musste im zweiten Abschnitt deutlich mehr nach hinten arbeiten und fiel nicht mehr so stark auf.

Luca Waldschmidt, Einzelkritik 4-

Kam zur Pause für Ljubicic. Sollte die Offensive weiterhin antreiben. Schaffte das aber nicht. Auch, weil der ehemalige Nationalspieler dann gerne das Tempo schleptte, wenn es eigentlich genau darauf angekommen wäre. Kam in der Nachspielzeit zu seiner einzigen Chance, vergab diese erstaunlich kläglich.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Transfergerüchte

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Struber: „Bei uns ist das der Winterkönig“

Gerhard Struber jubelt
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Struber: „Bei uns ist das der Winterkönig“

Der 1. FC Köln gewann am Sonntag auf dem Betzenberg 1:0 und setzte sich an die Spitze der Tabelle. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Spiel gegen Kaiserslautern.

Am Sonntagmittag fuhr der FC gegen Kaiserslautern einen weiteren Sieg ein. Dejan Ljubicic traf bereits in der ersten Halbzeit und die Kölner verteidigten den Vorsprung. Ein guter Abschluss der Hinrunde für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Spiel gegen Kaiserslautern.

Das ist ein schöner Moment. Wir haben viel investiert. Es war gar nicht einfach hier. Der Platz war in einem herausfordernden Zustand. Am Ende haben wir eine sehr kämpferische Leistung gebracht und in gewissen Momenten auch spielerisch wieder aufblitzen lassen, was drin steckt. Wir haben uns den Sieg auch verdient.

Bei uns ist das der Winterkönig, wir freuen uns über alles, wie immer man das nennen will. Das ist ein echt schöner Moment. Jeder weiß, dass es die letzen Monate nicht so einfach war. Ich finde, wir haben gemeinsam einen extremen Schulterschluss geschafft. Wir haben immer dran geglaubt, dass wir da vorne was bewegen können. Mit guten Leistungen und einer sehr sehr guten Haltung haben wir es tatsächlich hingekriegt, dass wir oben dran sind.

Gerhard Struber

Gerhard Struber jubelt
Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln. (Foto: Photo by Christof Koepsel/Getty Images)

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Bewertet die FC-Profis

Unfassbar. Vor allem, wenn man überlegt, wo wir noch vor einigen Wochen standen. Da kann man nur stolz auf die Mannschaft sein.

Es liegt nicht nur an mir. Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet. Natürlich würden wir gerne ein, zwei Tore mehr schießen, aber am Ende fragt keiner mehr nach, wenn wir 1:0 gewinnen und die Punkte mit nach Hause nehmen. Da sind wir überaus glücklich.

Es ist eine super Ausgangslage. Wir freuen uns, hoffen dass es so weitergeht und versuchen, alles reinzulegen. Über Weihnachten können wir dann auch mal ein wenig die Seele baumeln lassen und dann wird wieder voll angegriffen.

Zu seiner Situation beim FC: Im Fußball geht es manchmal schnell, in die eine wie in die andere Richtung. Jetzt bleiben wir erstmal zusammen und gucken, was noch geht in dem kommenden halben Jahr und dann schauen wir weiter.

Marvin Schwäbe

Heute freuen wir uns natürlich. Das ist ja total klar. 31 Punkte, wir wollten über die 30er springen. Das haben wir heute hinbekommen. Wieder kein Gegentor. Wir haben aus meiner Sicht auch verdient gewonnen, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit viel wegverteidigen mussten. Wenn ich mir den xGoals-Wert anschaue, dann sind wir da ganz weit vorne im Vergleich zu Lautern. Insoweit ein schöner Jahresabschluss für uns.

Auf die Tabelle würde ich jetzt nicht soviel geben, auch wenn es jetzt natürlich eine schöne Momentaufnahme ist. Den Mini-Titel „Herbstmeister“, den nehmen wir auch sehr gerne mit. Aber am Schluss wissen wir ja alle, dass die Tabelle so eng beieinander ist, dass das jetzt gar keine Aussagekraft hat. Man muss in dieser Liga nur von Spiel zu Spiel schauen. Wir haben jetzt eine kurze Pause und dann schauen wir auf das Spiel beim HSV, darauf liegt der ganze Fokus. Welcher Tabellenplatz ist am Schluss egal, aber für heute nehmen wir den gerne mit. Ganz kurz fühlt er sich ganz gut an.

Von außen hat es damals schon gebrannt. Im Innenverhältnis hat es nicht gebrannt. Wir waren sehr sachlich und rational, haben einen kühlen Kopf bewahrt. Trotzdem haben wir ein heißes Herz gehabt und wollten es unbedingt besser machen. Dann haben wir nochmal ein paar Entscheidungen getroffen, haben die Grundordnung umgestellt und in der Führung der Mannschaft den ein oder anderen Knopf gedrückt, der der Mannschaft gut getan hat, damit sie mit mehr Selbstvertrauen auftreten kann. Lief dann gut danach.

Natürlich ist dieses Weihnachten angenehmer als letztes. Es war natürlich alles nicht schön, was da vor den Tagen passiert ist. Steffen als verdienten Trainer zu verabschieden, plus die Transfersperre hinnehmen zu müssen, plus der schlechte Tabellenplatz. Da ist es jetzt natürlich weitaus angenehmer. Nichtsdestotrotz liegen viele Aufgaben vor uns. Wir sind auch nicht in der Liga, in der wir eigentlich spielen wollen, deshalb halten wir den Ball flach.

Zum Lemperle-Nachfolger: Wir haben ja eine gute Mannschaft. Wir hätten nicht 31 Punkte, wenn wir nicht die Mannschaft hätten, in dieser Liga zu bestehen. Wir haben auch heute viele wichtige Spieler ersetzen müssen und haben trotzdem einen ordentlichen Kader gehabt mit einer ordentlichen Bank. Vor dem Hintergrund, wenn wir jetzt was machen – und eine Personalie haben wir schon gemacht – dann geht da eher darum, punktuell dem Kader noch einmal ein paar Elemente zu geben, die er aus unserer Sicht noch gut gebrauchen könnte. Aber nicht, um da jetzt eine Rundum-Veränderung vorzunehmen. Ich kann mir schon vorstellen, dass noch ein zwei Spieler zu Gazi dazukommen könnten.

Tims Entscheidung gilt es zu respektieren, gewünscht hätte ich mir die anders. Gleichermaßen kannst du da aber auch nicht viel ändern, wenn der Spieler sehr klar ist und sagt, er will auf jeden Fall Bundesliga spielen und die Chance möglichst früh ergreifen will. Wir können es ihm heute noch nicht bieten und dann ist die Entscheidung so, wie sie ist und auch nicht mehr umstößlich.

Christian Keller

Wir waren die ganz klar bessere Mannschaft heute. Ich muss trotzdem sagen, der 1. FC Köln hat aus einer Standardsituation das Tor gemacht. Ich finde, dass wir heute ein richtig gutes Spiel gemacht haben und glaube, dass wir heute zumindest einen Punkt verdient gehabt hätten.

Zu Ljubicics Foul: Wenn ich sehe, dass der Jannis Heuer eine Gelbe Karte bekommt wo er ein Kopfball-Duell gewinnt, da frage ich mich allen Ernstes, wo ist jetzt der Maßstab. Das habe ich nicht verstanden. Wenn Sie das genauso gesehen haben mit Ljubicic, dann bin ich ja nicht der einzige. Aber ich bin ja zum Glück kein Schiedsrichter.

Markus Anfang (Trainer 1. FC Kaiserslautern)

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Spielbericht FC gegen Kaiserslautern

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Der 1. FC Köln gewinnt gegen Kaiserslautern und ist Herbstmeister

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Der 1. FC Köln gewinnt gegen Kaiserslautern und ist Herbstmeister

Der 1. FC Köln gewinnt in Kaiserslautern 1:0 und ist Herbstmeister. Die Geißböcke setzten sich im letzten Spiel des Jahres 1:0 beim FCK durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Dejan Ljubicic. Köln blieb auch im neunten Spiel in Serie ungeschlagen.

Der FC kann gegen Mannschaften aus der Top-Ten gewinnen. Der 1. FC Köln gewinnt in Kaiserslautern 1:0 und ist damit auch Herbstmeister. Noch im Oktober kriselten die Kölner nun überwintern sie als Spitzenreiter. Dejan Ljubicic erzielte für den FC den entscheidenden Treffer. Mitte Januar steht dann das erste Spiel der Rückrunde an, der FC ist zu Gast beim HSV.

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FC-Trainer Gerhard Struber war gezwungen, seine Startelf auf dem Betzenberg einmal mehr umzubauen. Am Samstag hatte sich Julian Pauli noch kurzfristig krankgemeldet. Der Innenverteidiger hatte wieder trainiert, fühlte sich nach dem Abschlusstraining dann doch nicht fit. Und somit stand Struber vor einem kleinen weiteren Puzzle. Das fehlende Steinchen bildete Max Finkgräfe, der erstmals seit dem verpatzten Duell gegen Ulm wieder in der Startelf stand – allerdings auf der linken Außenbahn. Leart Pacarada rotierte in die Innenverteidigung. Der FC begann mit viel Schwung, vor allem nach Umschaltmomenten. So legte Florian Kainz die Kugel schon in der ersten Minute quer vor das Tor, aber Linton Maina kam nicht rechtzeitig an die Kugel. Der Gastgeber hatte zwar zunächst mehr Ballbesitz, konnte damit aber nicht viel anfangen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Dejan Ljubicic nickt ein

Nach gut zehn Minuten wurde der Gastgeber das erste Mal gefährlich. Daisuke Yokota setzte sich viel zu leicht durch, legte quer auf den freistehenden Erik Wekesser, der freistehend vergab. Auf der anderen Seite schickte Kainz Maina auf die Reise, der lief sich gegen drei Gegner fest. Die Kugel landete bei Finkgräfe, der aber ebenfalls aus elf Metern freistehend scheiterte (12.). Doch Lautern blieb dran. Der starke Yokota lupfte die Kugel auf Jan Gyamerah, der wiederum über Marvin Schwäbe, aber auch über das Tor (15.). Kaiserslautern war Spiel bestimmend, gab den Ton an, machte aber zu lange zu wenig aus der Überlegenheit. Der FC war deutlich kreativer und auch gefährlicher. Vor allem über Standards. Maina schickte aus dem Halbfeld Downs steil, während die Pfälzer auf eine Flanke warteten, doch der Kölner Stürmer vergab aus spitzem Winkel. Anschließend schickte Kainz, ebenfalls nach einem Freistoß, Maina die Linie entlang, der 25-Jährige brachte die Flanke genau auf Dejan Ljubicic, der einnickte (33.).

Kaiserslautern machte weiter Druck, der FC blieb gefährlich, hatte aber auch ein wenig Glück, dass der übermotivierte Torschütze nach zwei Foulspielen nur eine Gelbe Karte gesehen hatte. So ging der FC mit einer knappen Führung in die Kabine. Ljubicic kam aus dieser nicht mehr zurück. Struber reagierte auf die Verwarnung und brachte Luca Waldschmidt. Der FC versuchte das Spiel zunächst mit Ballkontrolle zu beruhigen, den Gastgeber gar nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Das gelang nur in Teilen. Zunächst legte Pacarada den Ball für Denis Huseinbasic auf, dessen Versuch geblockt wurde. Anschließend schickte Luca Sirch Stürmer Jannik Mause mit einem Traumpass. Doch Schwäbe blieb lange stehen und rettete sicher (58.). Nur wenige Minuten später rettete der Keeper erneut bei einem Distanzschuss von Jannis Heuer (61.)

Schwäbe hält die Null

Und Lautern wollte den Ausgleich. Nach einer Ecke schlenzte der eingewechselte Aaron Opoku Richtung Tor, doch wieder faustete der Kölner Torhüter (68.). Köln fand kaum noch Entlastung. Auch, weil die Zuspiele in die Tiefe nicht mehr so richtig ankamen. Die Kölner nahmen auch weiterhin den Zweikämüfe an und hatten plötzlich Platz. Der eingewechselte Steffen Tigges legte glücklich auf Maina ab, der alleine aufs Tor zulief, aber mit seinem Tunnelversuch an Torhüter Julian Krahl scheiterte und wohl auch knapp im Abseits gestanden hatte(77.). Nur 60 Sekunden später zog Maina erneut ab, aber wieder war der Keeper da (78.). Genauso wie auf der anderen Seite erneut Schwäbe bei einem Distanzschuss von Opoku (83.). Köln verteidigte weiterhin leidenschaftlich und ließ nur noch wenig zu. Es blieb beim 1:0.

Der FC verabschiedet sich damit als Herbstmeister in die kurze Weihnachtspause. Am 3. Januar reisen die Geißböcke dann ins Trainingslage an die Costa del Sol. Am 18. Jannuar steht dann das erste Rückspiel gegen den Hamburger SV auf dem Spielplan.


FC: Schwäbe – Pacarada, Martel, Hübers – Finkgräfe (84. Bakatukanda), Ljubicic (46. Waldschmidt), Huseinbasic, Thielmann – Kainz (89. Uth), Maina – Downs (73. Tigges) – Tore: 0:1 Ljubicic (33.).


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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