Last-Minute-Schock: Die Frauen des 1. FC Köln verpassen Sieg gegen Frankfurt

Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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Last-Minute-Schock: Die Frauen des 1. FC Köln verpassen Sieg gegen Frankfurt

Die Fußballerinnen des FC haben den nächsten Dreier knapp verpasst: Die Frauen des 1. FC Köln spielen in Frankfurt 1:1. Die Kölnerinnen boten dabei über weite Phasen eine starke Vorstellung und fingen sich kurz vor Spielende den Ausgleich.

Die Frauen des 1. FC Köln spielen in Frankfurt 1:1, verpassen nur hauchdünn die Überraschung. Die Führung durch Sandra Jessen glich Nicole Anyomi in der Nachspielzeit aus.

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Der Aufwärtstrend der Kölner Fußballerinnen hält weiter an. Nach dem 3:0-Erfolgüber Nürnberg spielten die Kölnerinnen in Frankfurt 1:1-Unentschieden. Dabei war allerdings auch mehr drin. Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 3:0-Erfolg über Nürnberg auf drei Positionen. Celina Degen, Weronika Zawistowska und Adriana Achcińska ersetzen Pauline Bremer, Marina Hegering und Laura Donhauser. Die Gastgeberinnen starteten beherzt in die Partie, übernahmen zunächst die Kontrolle. Doch die erste Chance gehörte dem FC. Adriana Achcińska versuchte es aus der Distanz, doch Frankfurts Keeperin konnte klären. Für die Kölnerinnen ein Weckruf. Denn fortan war der FC das bessere Team. Laura Vogt probierte es aus der Drehung, traf den Ball aber nicht richtig.

FC führt zur Halbzeit knapp

Auch Sandra Jessen probierte es in der Box, die Kugel rauschte aber am langen Pfosten vorbei. Dann machte es die Stürmerin aber besser. Vogt probierte es aus der Distanz, Lina Altenburg konnte den Ball zwar abwehren, den Nachschuss verwertete Jessen aber sicher. Und der FC hätte nachlegen können, wenn nicht müssen. Unter anderem traf Adriana Achcińska aus 25 Metern nur die Latte. Kurz vor dem Seitenwechsel bekam Jessen erneut die Chance, traf aber die Kugel nicht richtig. Nach dem Wechsel wurden die Gastgeberinnen besser. Auch, weil die Kölnerinnen nun tief standen und sich weitestgehend auf die Defensive konzentrierten.

Zwar gab die Eintracht nun den Ton an, so richtig gefährlich wurde es aber nur selten. Auf der anderen Seite hatte die eingewechselte Pauline Bremer die große Chance. Den Schlenzer Richtung langes Eck fischte Altenburg aus dem Winkel. In der Schlussphase drückte Frankfurt auf den Ausgleich. Aber sowohl Nicole Anyomi als auch Remina Chiba scheiterten an der starken Kölner Keeperin Irina Fuchs. Und als es schon nach dem vierten Saisonsieg aussah, schlug die Eintracht doch noch zu. Nicole Anyomi nutzte Verwirrung im Kölner Strafraum zum späten, wenn auch letztlich verdienten Ausgleich.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Achcinska (46. Bremer), Zawistowska (72. Andrada; 90.+3 Imping), Vogt, Feiersinger – Jessen (90. Leimenstoll), Stolze (72. Donhauser); Tore: 0:1 Jessen (25.), 1:1 Anyomi (90.+2)


    „Haben als Team den Unterschied gemacht“: Frauen des 1. FC Köln entwickeln sich rasant weiter

    Die Frauen des 1. FC Köln jubeln nach ihrem Sieg
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    „Haben als Team den Unterschied gemacht“: Frauen des 1. FC Köln entwickeln sich rasant weiter

    Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben sich mit der bis dahin wohl besten Saison-Leistung aus der Länderspiel-Pause zurückgemeldet. Das Team dürfte mit dem Abstiegskampf in diesem Jahr nichts zu tun haben. Die Frauen des 1. FC Köln entwickeln sich rasant weiter.

    Die kommende englische Woche bietet für die Fußballerinnen des FC die Chance, schon den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Die Frauen des 1. FC Köln entwickeln sich rasant weiter.

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    Zu gruseliger Stimmung bestand am Freitagabend kein Grund im Franz-Kremer-Stadion – zumindest nicht bei all denen, die es mit dem 1. FC Köln hielten. Die FC-Frauen zeigten an Halloween eine souveräne Vorstellung und lieferten die bislang wohl beste Saisonleistung ab. Der Auftritt der Kölnerinnen wurde verdient mit drei Punkten belohnt. Entsprechend strahlte auch die Trainerin Britta Carlson nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden, wie das Spiel gelaufen ist. Gerade nach einem Tag Vorbereitungszeit mit der gesamten Mannschaft.“

    „Das hat die Mannschaft auch gut umgesetzt“

    Wobei Sandra Jessen sogar beim Abschlusstraining nicht dabei sein konnte. Die Stürmerin spielte noch am Mittwochabend mit Islands Nationalmannschaft in Reykjavík und kehrte erst am Donnerstag nach Köln zurück. Knapp 24 Stunden stand die Angreiferin bereits wieder in der Startelf für den FC: „Ich habe mit Sandra gesprochen. Sie hatte mir gesagt, wie die zehn Tage abgelaufen sind“, berichtete Carlson, „die waren vergleichsweise wenig intensiv, sonst hätten wir es mit ihr auch nicht gemacht. Sie ist eine Spielerin, die 30 Jahre alt ist und es damit entscheiden kann. Wenn sie mir sagt, sie fühlt sich bei hundert Prozent, dann vertraue ich ihr da.“

    Grundsätzlich ärgerte sich die Kölner Trainerin jedoch, dass nach einer Länderspiel-Pause überhaupt freitagabends bereits in der Bundesliga gespielt wird. „Alle Trainer, alle Vereine würden sich wünschen, dass dieser Freitagsspieltag nicht da ist nach einer Abstellung“, äußerte Carlson, „aber man kann es auch nicht verändern, also haben wir es so angenommen. Und ich glaube, das hat die Mannschaft auch gut umgesetzt.“

    „Sie ist immer ein bisschen unberechenbar“

    Pauline Bremer erwischte dabei ein Traum-Debüt in der Startelf, gekrönt mit einem schönen Heber-Tor zum 1:0, dem Dosen-Öffner des Abends: „Sie ist immer ein bisschen unberechenbar, man weiß nicht genau, was sie macht“, beschrieb Carlson die Vorzüge ihrer Stürmerin, „das ist manchmal nicht ganz so einfach für uns Trainer, aber auch für die Mannschaft. Aber das zeichnet sie auch aus. Sie arbeitet fürs Team, hat aber sicherlich noch Dinge, die sie besser machen muss. Das weiß sie auch und sie ist noch nicht bei hundert Prozent. Aber sie hat heute gezeigt, wie wertvoll sie schon sein kann.“

    Die Trainerin unterstrich jedoch auch die Team-Leistung: „Es ist eine Mannschaftsleistung heute wieder gewesen, wo keiner herausgestochen ist. Alle haben gemeinsam an diesem 3:0 geschraubt. Klar machen die einen immer die Tore, aber alle anderen haben die auch gut in Szene gesetzt. Das zeichnet uns auch gerade aus, dass wir keine einzelnen Spielerinnen haben, die den Unterschied machen, sondern dass wir als Team heute auch den Unterschied gemacht haben. Dieser Zusammenhalt auch neben dem Platz, den sieht man auch, der ist extrem wichtig für die Saison und das freut mich extrem.“

    Selbstbewusstsein und Selbstverständnis

    Der einstudierte Freistoß zum 2:0 freute die Carlson besonders, weil dies nicht vom Trainer-Team kam: „Wir haben immer wieder die Spieler dazu ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen. Das ist der nächste Schritt, es ist ein player’s game und kein Coaching-Game, dass sie noch mehr eigenständige Entscheidungen treffen. Jedes Spiel, das du gewinnst, steigert natürlich das Selbstbewusstsein und das Selbstverständnis im Spiel. Das ist heute eher aus dem Selbstverständnis entstanden, denn so haben wir die Ecke jetzt nicht trainiert.“

    Angesprochen auf die Zwischenbilanz am Freitagabend, vorübergehend plötzlich nur noch drei Punkte hinter einem Europapokal-Platz zu liegen, schmunzelte Carlson: „Ich sehe es so, dass wir ein Spiel gewonnen haben und die Serie zuhause hält. Jetzt müssen wir schnell regenerieren, auf die Tabelle gar nicht schauen. Das nächste Spiel ist Frankfurt und dann wollen wir auch versuchen, auswärts zu punkten. Aber ich glaube, wir haben uns jetzt in der Liga auch den Respekt erarbeitet, dass die auf jeden Fall wissen, dass da ein starker FC Köln kommt.“

    Mit dem Duell am Mittwochabend (19 Uhr) in Frankfurt und zum Abschluss der englischen Woche am Sonntag (16 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim hat das Team zwei Chancen, direkt die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Mit Punkten aus diesen Partien würden die Kölnerinnen weiteres Selbstbewusstsein sammeln – und den Respekt in der Liga vergrößern. Mit dem Abstieg, das kristallisiert sich immer mehr heraus, wird der FC in dieser Saison nichts zu tun haben.


    Deutlicher Heimsieg: Frauen des 1. FC Köln bezwingen Nürnberg

    Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
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    Deutlicher Heimsieg: Frauen des 1. FC Köln bezwingen Nürnberg

    Die Fußballerinnen des FC sind mit Schwung aus der Länderspiel-Pause in die Englische Woche gestartet: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Nürnberg 3:0. Die Kölnerinnen ließen dem Aufsteiger 1. FC Nürnberg keine Chance.

    Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Nürnberg 3:0 und plötzlich rücken sogar die Europapokal-Ränge in Sichtweite.

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    Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 1:5-Niederlage in München vor der Länderspielpause auf drei Positionen: Martyna Wiankowska, Laura Donhauser und Pauline Bremer ersetzten Celina Degen, Adriana Achcinska und die gelb-gesperrte Carlotta Imping. Für Bremer war es der erste Startelf-Einsatz für die Kölnerinnen. Die FC-Frauen übernahmen nach den ersten Minuten des Abtastens das Kommando und ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, ohne jedoch zunächst die Lücke in der gegnerischen Abwehr zu finden. Umso bemerkenswerter, dass die Kölnerinnen mit der ersten Chance direkt in Führung gingen: Anna-Lena Stolze spielte Bremer mit einem Heber in den Lauf frei. Die Stürmerin ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und chippte den Ball über die herausstürmende Torhüterin Larissa Rusek hinweg zum 1:0 ins Tor (23.).

    FC führt zur Halbzeit deutlich

    Danach dauerte es jedoch einige Zeit bis zum nächsten Aufreger: Stolze stürmte auf das Nürnberger Tor zur, scheiterte aus spitzem Winkel jedoch an Rusek (38.). Ein Querpass auf die mitgelaufene Jessen wäre in dieser Situation mutmaßlich die bessere Wahl gewesen. Doch die vergebene Chance war schnell vergessen: Keine zwei Minuten später spielte Laura Vogt von der linken Seite flach an die Sechzehner-Grenze. Martyna Wiankowska verwertete per schönem Schlenzer per Direktabnahme, die vom Innenpfosten zum 2:0 ins Tor prallte (40.). Die Kölnerinnen drückten vor der Pause aufs Tempo. Bremer traf mit einem Schuss nur den Außenpfosten (45.+1). Wenige Augenblicke später verwertete Sara Agrez eine Flanke von Anna Gerhardt per Kopf zum 3:0 (45.+1).

    Die Gäste wechselten zur zweiten Hälfte doppelt und fanden etwas besser ins Spiel. Doch mehr als eine Vielzahl an Eckbällen sprang an Ertrag nicht heraus. Die Fränkinnen blieben insgesamt zu harmlos im Offensivspiel. Die eingewechselte Weronika Zawistowska hätte beinahe den vierten Kölner Treffer erzielt, doch Rusek lenkte den strammen Schuss aus 16 Metern über die Latte (71.). Auch die ebenfalls eingewechselte Vanessa Leimenstoll scheiterte mit ihrem Kopfball an Rusek (84.). Lydia Andrade schloss ihren Solo-Lauf mit einem Schuss ab, der knapp am Tor vorbeiflog (90.+4).

    Der 1. FC Köln hat sich durch den dritten Saisonsieg in der Tabelle am 1. FC Nürnberg vorbeigeschoben und steht damit vorerst auf dem neunten Platz. Schöne Zwischenbilanz am Freitagabend zum Start ins Wochenende. Der Champions-League-Quali-Rang drei ist zumindest am Freitagabend nur noch drei Punkte entfernt. Allerdings ist der Weg in dieser Saison noch lang.

    1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Hegering (74. Bohnen), Agrez, Wiankowska – Donhauser (74. Leimenstoll), Vogt, Feiersinger (63. Zawistowska) , Stolze (63. Achcinska) – Bremer, Jessen (83. Andrade). Tore: 1:0 Bremer (23.), 2:0 Wiankowska (40.), 3:0 Agrez (45.+1). Zuschauer: 1335.


    FC-Frauen empfangen Nürnberg: „Haben uns Respekt unserer Gegner erarbeitet“

    Britta Carlson kassiert mit ihrem Team die zweite Niederlage
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    FC-Frauen empfangen Nürnberg: „Haben uns Respekt unserer Gegner erarbeitet“

    Die Frauen des 1. FC Köln wollen nach der Länderspiel-Pause den jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen: Dafür ist am Freitagabend ein Heimsieg gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg Pflicht. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Nürnberg.

    Die Trainerin kann ihre Aufstellung für Freitag nur sehr kurzfristig festlegen. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Nürnberg.

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    In den vergangenen Tagen war es vergleichsweise ruhig, wenn die Trainerin Britta Carlson ihre Mannschaft zum Training am Geißbockheim um sich versammelte. Gleich acht Spielerinnen des Bundesliga-Teams waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs: Celina Degen und Laura Feiersinger (beide Österreich), Sandra Jessen (Island), Adriana Achcińska, Martyna Wiankowska und Weronika Zawistowska (alle Polen) sowie Irina Fuchs (Schweiz) und Sara Agrez (Slowenien) fehlten zwischenzeitlich. „Die Trainingsgruppe ist kleiner, aber alle arbeiten intensiv“, konstatierte Carlson und ergänzte: „Einige haben am Wochenende zusätzlich in unserer U21 gespielt. Die Nationalspielerinnen sind am Donnerstag wieder im Training.“ Ella Touon und Amelie Bohnen standen am Sonntag in der U21-Startelf beim 8:0-Erfolg in der Regionalliga West gegen Spoho Köln.

    „Du musst relativ kurzfristig reagieren“

    Wer am Freitag gegen Nürnberg zur Verfügung stehen wird, entscheidet sich somit erst nach der Rückkehr aller Spielerinnen von ihren Nationalmannschaften: „Du musst relativ kurzfristig reagieren, weil du auch nicht weißt, in welcher Verfassung die Spielerinnen zurückkommen. Es sind ja einige, die noch am Dienstag relativ spät spielen, wie zum Beispiel die Polen in Wales, aber das betrifft unseren Gegner genauso“, äußerte Carlson und betonte zugleich: „Bei Nürnberg kommt noch die Anreise hinzu. Wir haben natürlich immer für alle Fälle Plan A, B und C im Kopf. Die Gegneranalyse werden wir erst mit der gesamten Mannschaft durchgehen. In der Kürze der Zeit ist das schon eine besondere Herausforderung.“

    Die Wege mit dem 1. FC Nürnberg kreuzen sich in dieser Saison bereits zum zweiten Mal. Im Sommer gewannen die FC-Frauen im Trainingslager in Österreich klar mit 3:0 gegen den Aufsteiger. Das Duell will die Kölner Trainerin aber nicht als Maßstab nehmen: „Das Spiel ist schon ein bisschen her und ich finde, dass Nürnberg seitdem eine gute Entwicklung gemacht hat. Sie haben vor der Länderspielpause noch einen wichtigen Sieg gegen Freiburg eingefahren. Sie haben ihre Punkte geholt und es wird ein Duell, das uns auf jeden Fall fordern wird.“

    „Wir haben uns den Respekt unserer Gegner erarbeitet“

    Die Kölnerinnen wollen ihren jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen und den jüngsten 1:5-Ausrutscher in München vor der Länderspielpause vergessen lassen: „Wir haben gute Leistungen gezeigt und konnten auch in München eine Halbzeit mithalten. Ich glaube, wir haben uns den Respekt unserer Gegner erarbeitet.“

    Mit Blick auf die Entwicklung ihrer Mannschaft seit dem Saisonstart zog Carlson dieses Zwischenfazit: „Wir haben in der Tabelle drei Punkte zu wenig, finde ich. Das ist ein bisschen schade. Aber es ist ein Learning für uns gewesen und vom ersten Spieltag an ging es jeden Tag etwas mehr in die richtige Richtung, auch wenn die Ergebnisse anfangs nicht ganz gestimmt hatten. Wir brauchen sicherlich noch ein paar mehr, um das Selbstbewusstsein noch weiter zu stärken und die Entwicklung weiter mit Ergebnissen zu füttern. Am besten direkt am Freitag gegen Nürnberg.“


    1. FC Köln und Markus Rejek gehen ab sofort getrennte Wege

    Markus Rejek vom 1. FC Köln
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    1. FC Köln und Markus Rejek gehen ab sofort getrennte Wege

    Markus Rejek und der 1. FC Köln gehen ab sofort getrennte Wege. Das hat der Verein am Vormittag bestätigt. Schon im Dezember hatte Rejek angekündigt, den Verein auf eigenen Wunsch verlassen zu wollen. Der Zeitpunkt war allerdings noch offen.

    Führungswechsel bei den Geißböcken. Markus Rejek und der 1. FC Köln gehen ab sofort getrennte Wege. Das bestätigte der Verein am Vormittag. Die Trennung war schon im Dezember kommuniziert worden, der Zeitpunkt war allerdings nicht bekannt. Nun läuft die Suche nach einem Nachfolger.

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    Rejek, der zuvor unter anderem bei Arminia Bielefeld und Borussia Dormund tätig war, war seit 2022 einer von drei Kölner Geschäftsführern, der Vertrag des 56-Jährigen lief eigentlich noch bis zum kommenden Sommer. „Markus Rejek hat seine Aufgaben in den vergangenen Tagen in die Hände seiner Geschäftsführer-Kollegen Philipp Türoff und Christian Keller übergeben und wir als Vorstand sind bereits intensiv in die Suche nach einer geeigneten Nachfolge eingestiegen. Wir bedanken uns bei Markus, Philipp und Christian, dass sie die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, auch in dieser Phase gut aufgestellt zu sein, um dem Prozess den gebotenen Raum geben zu können“, erklärte FC-Präsident Dr. Werner Wolf. „Wir danken Markus für sein Engagement für den 1. FC Köln und wünschen ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute.“ 

    Rejek: „Ich drücke beide Daumen“

    Unter anderem hatte der Verein im vergangenen Jahr bekannt gegeben, sich künftig selbst vermarkten zu wollen, der Vertrag mit dem bisherigen Vermarkter Infront sollte nicht verlängert werden. Dafür sollte der 56-Jährige eigentlich ein eigenes Team zusammenstellen. „Ich drücke beide Daumen, dass wir alle gemeinsam am Ende der Saison den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga feiern können. Als ich im November 2022 meinen Dienst beim FC angetreten habe, hatte ich nur eine ungefähre Vorstellung von dem, was dieses ‚spürbar anders‘ bedeuten kann. Viele Begegnungen mit Mitarbeitenden am Geißbockheim, Partnern und Fans haben dieses Jeföhl mit Leben gefüllt“, sagt Rejek.



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    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Mehr Einsatzzeit für Marvin Obuz: Bewerbungschance oder Abschiedsgeschenk?

    Marvin Obuz im Trikot des 1. FC Köln
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    Mehr Einsatzzeit für Marvin Obuz: Bewerbungschance oder Abschiedsgeschenk?

    Marvin Obuz kam zum ersten Mal beim FC in zwei Spielen in Folge zum Einsatz. Die Zukunft des Youngsters ist beim FC noch nicht geklärt. Der Vertrag des 22-Jährigen läuft aus, die Chancen auf viel mehr Einsatzzeit halten sich bislang in Grenzen. Wie geht es weiter mit Marvin Obuz beim 1. FC Köln?

    Mehr als eine halbe Stunde stand der Youngster gegen den 1. FC Nürnberg auf dem Platz, wirklich in Szene setzen konnte sich der Akteur aber nicht. Und so stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit Marvin Obuz beim 1. FC Köln? Der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, eine Leihe würde also eine Verlängerung des Kontrakts bedeuten. Doch wollen Spieler und Verein das überhaupt?

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    Für Marvin Obuz hatte der vergangene Sonntag gleich zwei Premieren parat. Der 22-Jährige kam gegen den 1. FC Nürnberg bereits nach 57 Minuten zum Einsatz. Für den Offensivspieler war es der erste Pflichtspiel-Einsatz im FC-Trikot, der mehr als eine halbe Stunde zählte. Viel wichtiger aber, denn die frühe Einwechslung war wohl auch der Verwarnung und einer drohenden Ampelkarte von Jan Thielmann geschuldet, für Obuz war es der zweite Einsatz in Folge. Schon gegen Jahn Regensburg hatte der gebürtige Kölner 17 Einsatzminuten gesammelt. Damit hat Obuz alleine in den vergangenen beiden Begegnungen nahezu doppelt so viel gespielt wie im bisherigen Saisonverlauf. Zwar kommt Obuz nun insgesamt auf fünf Einsätze bei den Profis, doch die Entwicklung beim FC hat sich das Kölner Eigengewächs sicherlich anders vorgestellt.

    Wie „nah dran“ ist Marvin Obuz?

    Obuz war im Sommer von der Leihe von Rot-Weiss Essen zurückgekehrt. In der 3. Liga gehörte der Offensivspieler zu den absoluten Leistungsträgern. Der Außenbahnspieler erzielte sieben Tore und bereitete 14 vor. Kein Wunder, dass man Obuz gerne noch länger an der Hafenstraße gesehen hätte. Doch die Kölner holten aufgrund der Transfersperre bekanntlich alle Spieler erst einmal zurück. Und Obuz war gewillt, den Durchbruch bei seinem Herzensverein zu schaffen. Eine Verletzung aus der Vorsaison bremste den Offensivspieler aus. Zwar ist der Kölner längst wieder fit, doch so richtig viel Vertrauen bekam der Youngster nicht. Und das, obwohl FC-Trainer Gerhard Struber die Qualität des „Burschen“ lobt. „Er ist natürlich ein Spieler, der in meinem Kopf schwirrt, wenn ich über die Spielzeit nachdenke. Ich habe es schon einige Male gesagt und es hat sich nicht verändert: Er ist sehr nah dran“, hatte der Coach nach dem Aachen-Testspiel gesagt.

    Offenbar befinden sich die Kölner bei Obuz in einem kleinen Dilemma. Denn der 22-Jährige ist so etwas wie ein Grenzfall bei den Geißböcken. Trotz den wenigen Spielminuten ist die Situation ganz anders gelagert als beispielsweise bei Steffen Tigges, Sargis Adamyan oder Florian Dietz. Der FC ist von den Qualitäten des Spielers absolut überzeugt, Struber würde ihm auch sicherlich gerne mehr Einsatzzeit einräumen, nur ist die Kölner Offensive quantitativ einfach gut besetzt. Aktuell gibt es die von Struber ausgerufene „Competition“ in der Offensive für mindestens sieben realistische Optionen auf drei Positionen und im Winter sollen weitere dazukommen. Obuz hat einige Kandidaten vor der Nase sitzen. Und die Situation wird mit Beginn des neuen Jahres nicht viel einfacher werden.

    Ist eine Leihe eine Option?

    Zuletzt schenkte Struber dem Youngster nun zwei Mal das Vertrauen. Dabei konnte sich Obuz nicht so wirklich in Szene setzen. Und so stellt sich die Fragen nach den Optionen des Youngsters. Fakt ist: Obuz hat nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag, könnte den Verein dann ablösefrei verlassen. Köln würde ein weiteres Talent verlieren. Auf der anderen Seite kann es sich auch der FC nicht leisten, auf den Durchbruch des Youngsters jahrelang zu warten. Eine weitere Leihe wäre möglicherweise eine Option, allerdings müssten die Kölner dafür den Vertrag verlängern und einen geeigneten Partner finden. Das soll dem Vernehmen nach nicht wie kolportiert Rot-Weiss Essen sein. Zwar soll sich ein Scout des Traditionsclubs die Testspiel-Begegnung der Geißböcke gegen Aachen angesehen haben, doch das Interesse an Steffen Tigges war dem Vernehmen nach ein größeres.

    Zudem stellt sich die Frage, wie sich die Kölner perspektivisch auf den offensiven Außenpositionen aufstellen wollen. Schließlich hat der FC im vergangenen Sommer in der Offensive trotz Transfersperre kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Darunter mit Mansour Ouro-Tagba, Chilohem Onuoha und Said El Mala drei Spieler, die alle schon als Rechtsaußen aufgelaufen sind. Schon die kommenden Tage könnten Aufschluss bringen.


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    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Wieder auf dem Feld – Ein Fingerzeig für die Zukunft?

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    Wieder auf dem Feld – Ein Fingerzeig für die Zukunft?

    Der Stürmer der Kölner stand die vergangenen Spiele nicht mehr auf dem Feld oder sogar gar nicht erst im Kader und wurde bereits als Wechselkandidat gehandelt. Gegen den 1. FC Nürnberg bekam Steffen Tigges dann doch wieder Einsatzzeit von Gerhard Struber. Ein Fingerzeig, dass der 26-Jährige doch bleibt? Wie geht es weiter mit Steffen Tigges beim 1. FC Köln?

    Die sechs Spielminuten gegen Nürnberg sind sicher nicht viel Zeit, um sich zu beweisen. Auffallend ist der Einsatz – auch mit dem Wissen des Ausfalls von Tim Lemperle – aber schon. Vor allem, weil die Mannschaftskollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz weiterhin nicht im FC-Spieltagskader standen. Ist der Einsatz vom 21-Jährigen ein Fingerzeig in Richtung Zukunft? Wie geht es weiter mit Steffen Tigges beim 1. FC Köln?

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    Als am Sonntagmittag in der 84. Minute beim 1. FC Köln gewechselt wurde, dürfte die Verwunderung bei manchem Fan dann doch schon groß gewesen sein. FC-Coach Gerhard Struber wechselte Steffen Tigges für den stark aufspielenden Damion Downs ein. Ausgerechnet Tigges. Der 26-Jährige hatte in den vergangenen Wochen bekanntlich bei den Geißböcken keine Rolle mehr gespielt. Zwar stand der Angreifer schon gegen Regensburg im Kader, Tigges kam aber nicht zum Einsatz. In den vier Begegnungen zuvor war der Angreifer nicht berücksichtigt worden. Das größte Vertrauen genießt der Stürmer unter dem neuen Trainer nicht. Und auch gegen den 1. FC Nürnberg konnte sich Tigges nicht beweisen. Tigges zog gerade einmal vier Sprints an, hatte fünf Ballkontakte. Allerdings wären andere Werte in den verbleibenden sechs Minuten plus Nachspielzeit auch schwer.

    Adamyan und Dietz weiterhin außen vor

    Immerhin erhielt der Offensivmann aber wieder eine Chance von Struber – anders als seine Mannschaftskollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz. Dass sich der FC in diesem Winter von einigen Spielern trennen will, ist kein Geheimnis. So wurde unter anderem von harten Kaderentscheidungen gesprochen, die anstehen können. Spätestens nach dem Testspiel gegen Aachen, in dem bekanntlich weder Adamyan noch Dietz zum Einatz kamen, sich als einzige Spieler im Aufgebot nur aufwärmen dürften, liegt der Verdacht nahe, dass die Angreifer keine Zukunft mehr beim FC haben. Zumal der Armenier sechs Spiele nicht mehr im Kader stand, zuletzt also Ende Oktober auf der Bank Platz nahm und auch auf dem Spielfeld gestanden hatte. Dietz wurde zuletzt gegen Darmstadt berücksichtigt, schaute aber nur 90 Minuten zu.

    „Es ist natürlich eine Situation, in der wir alle wissen, dass es bei dem einen oder anderen im Winter in eine andere Richtung gehen könnte“, sagte Struber damals. Und Tigges? Der Stürmer spielte gegen Aachen einige Minuten, wurde aber frühzeitig ausgewechselt. Nun wieder im Kader und auch wieder auf Feld. Hat der 26-Jährige noch eine Zukunft in Köln? Angesichts der Transferpläne der Geißböcke scheint das auch weiterhin eher unwahrscheinlich. Der FC will mindestens einen, dem Vernehmen nach zwei Stürmer verpflichten, die den Kölnern auch direkt weiterhelfen können. Die Offensive der Geißböcke ist ohnehin quantitativ gut besetzt. Selbst Damion Downs hatte es bekanntlich zuletzt schwer, profitierte von der Verletzung von Tim Lemperle und nutzte seine Chance, so dass der Stürmer die Strubersche „Competition“ auch für die Rückrunde schon eröffnet haben dürfte.

    Osnabrück und Essen sollen angefragt haben

    Ein Transfer scheint also nach wie vor sehr wahrscheinlich. Zumal es Interessenten geben soll. Wie „RevierSport“ erst jüngst berichtete, sollen der VfL Osnabrück und Rot-Weiss Essen beim FC angefragt haben. Die „WAZ“ wiederum will in der vergangenen Woche erfahren haben, dass sich die beiden Drittligisten aber einen Korb abgeholt haben. Denn Tigges soll laut Artikel zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage von Seiten des Vereins über seine Zukunft erhalten haben und wenn es so kommt einen Wechsel in die 2. Bundesliga oder ins benachbarte Ausland präferieren. Ob es in den vergangenen Tagen weitere Anfragen gegeben hat, ist bislang offen.

    Tigges sammelte in dieser Spielzeit bislang 88 Einsatzminuten, ein Tor erzielte der Stürmer bislang nicht. Der 26-Jährige kam im Sommer 22 zum FC. In den vergangenen zweieinhalb Jahren kam der Angreifer auf 72 Pflichtspiele für die Kölner, erzielte zehn Tore und bereitete zwei vor. Eine Bewerbung für mehr sieht definitiv anders aus.



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    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    FC bestätigt: Markus Rejek verlässt den 1. FC Köln

    Markus Rejek vom 1. FC Köln
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    FC bestätigt: Markus Rejek verlässt den 1. FC Köln

    Markus Rejek und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege. Das hat der Verein am Mittag bestätigt. Der 56-Jährige wird seinen bis 2025 laufenden Vertrag nicht verlängern.

    Führungswechsel bei den Geißböcken. Markus Rejek und der 1. FC Köln gehen spätestens im Sommer 25 getrennte Wege. Das bestätigte der Verein am Mittag. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die Personalie bereits berichtet.

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    Rejek, der zuvor unter anderem bei Arminia Bielefeld und Borussia Dormund tätig war, ist seit 2022 einer von drei Kölner Geschäftsführern, der Vertrag des 56-Jährigen läuft noch bis zum kommenden Sommer und wird nun nicht verlängert. „Wir danken Markus Rejek für sein Engagement und seinen Einsatz für den 1. FC Köln“, sagt FC-Präsident Werner Wolf. „Wenn jemand aus persönlichen Gründen gehen möchte, hat man diesen Wunsch zu respektieren. Markus hat in den vergangenen zwei Jahren wichtige Impulse gesetzt und die Bereiche Marketing und Vertrieb erfolgreich weiterentwickelt. Wir wünschen Markus für seine berufliche und private Zukunft alles Gute.“ Die Entscheidung kommt doch überraschend, denn der Kölner Geschäftsführer hatte zuletzt noch divers Dinge beim FC angestoßen.

    Rejek: „Ich danke dem gesamten Club“

    Unter anderem hatte der Verein erst kürzlich bekannt gegeben, sich künftig selbst vermarkten zu wollen, der Vertrag mit dem bisherigen Vermarkter Infront sollte nicht verlängert werden. Dafür sollte der 56-Jährige nun ein eigenes Team zusammenstellen. Der FC verfolgt seit einigen Jahren einen „Matchplan“, mit dem die Einnahmen deutlich erhöht werden sollen. Darunter fällt unter anderem die Selbstvermarktung. Auch die Übernahme des Catering im Kölner Stadions sowie die eigenständige Führung des Restaurants im Geißbockheim gehörten zu weiteren Prozessen, die Rejek ins Rollen gebracht hat. Allerdings hinken die Kölner weit hinter den eigenen Erwartungen bei der Einhaltung der erhofften Zahlen jenes Plans zurück.

    „Ich blicke auf zweieinhalb intensive und emotionale Jahre beim 1. FC Köln zurück“, sagt Markus Rejek. „Es ist uns im Team gelungen, die wichtigsten Verträge langfristig zu deutlich verbesserten Konditionen zu verlängern. Die Hospitality-Bereiche im RheinEnergieSTADION wurden erweitert und das Public Catering in Eigenregie übernommen. Wir haben große Schritte im Bereich Marke und Identität vollzogen. Dazu gehört auch der Club der Legenden, den wir erst kürzlich ins Leben gerufen haben. Wir haben den Verein in vielen wichtigen Geschäftsfeldern gemeinsam weiterentwickelt. Darauf können wir stolz sein“, so Rejek. „Ich danke dem gesamten Club und vor allem den Mitarbeitenden am Geißbockheim für die Zusammenarbeit und das Vertrauen. Es ist eine große Freude, Teil dieser besonderen Fußball-Familie sein zu dürfen. Ich wünsche dem 1. FC Köln für die Zukunft maximalen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg.“

    Ob es nun schon vor Ende des Vertrags zur Trennung kommen wird, ist aktuell offen. Genauso sind die exakten Gründe für das plötzliche Aus unbekannt. In der Vergangenheit wurde aber spekuliert, dass es zwischen Rejek und Christian Keller nicht immer harmonisch zugegangen sei.



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    Eine vielversprechende Alternative? Florian Kainz lässt alte Stärke wieder aufblitzen

    Neben Damion Downs und Dominique Heintz überzeugte am Sonntag noch ein ganz anderer Spieler beim 1. FC Köln: Florian Kainz wird in dieser Form zu einer wichtigen Option für die Geißböcke.

    Nach der schwachen Vorsaison und langer Verletzungspause dreht er am vergangenen Sonntag mal wieder richtig auf für den 1. FC Köln: Florian Kainz wird in dieser Form zu einer wichtigen Option für die Geißböcke. Nun steht die Begegnung gegen Kaiserslautern an und Kainz hat wohl nicht die besten Erinnerungen.

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    Die erste Aktion ließ weniger Gutes erahnen. Zumindest war schon im Ansatz zu sehen, dass sie nicht von Erfolg gekrönt sein würde. Florian Kainz bekam schon nach wenigen Minuten in der eigenen Hälfte im Duell gegen den 1. FC Nürnberg den Ball, legte sich diesen ein, vielleicht zwei Meter zu weit vor und die Kugel war schon wieder weg, beim Gegner. Eine unglückliche Situation, die man gerade in der vergangenen Saison immer mal wieder beim damaligen Kapitän der Kölner zu sehen bekam. Eine technische Unsauberkeit, die man wiederum davor eher selten im Kainz-Repertoire vermutet hätte. Die vergangene Spielzeit hat sicher auch bei dem Mittelfeldspieler Spuren hinterlassen, der lange gar nicht in Tritt kam und in dieser Saison lange verletzt war.

    Kainz dreht auf

    Doch Kainz biss sich am Sonntag in die Begegnung und drehte erstaunlich auf. Und das nicht nur, weil er schon nach wenigen Minuten Verantwortung übernahm, als Schiedsrichter Robin Braun nach einem Foulspiel an Damion Downs auf Elfmeter entschied. Noch im Pokal sowie gegen Regensburg hatte sein Landsmann Dejan Ljubicic geschossen, einmal getroffen, einmal vergeben. Nun also Kainz. „Dass ich den Elfmeter schießen, war abgesprochen. Ich hätte schon im letzten Spiel gerne geschossen, aber da Dejo drei Tage vorher getroffen hatte, war klar, dass er ihn schießen würde“, sagte der 32-Jährige. „Die letzten Jahre habe ich immer geschossen und da dann auch immer eine gute Quote. Ich freue mich, dass ich ein Tor gemacht habe“, so der Österreicher weiter.

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    Und diese Freude übertrug sich in pure Spielfreude. Nur ein paar Augenblicke später setzte der Mittelfeldspieler wenige Meter hinter der Sechzehnerlinie zu einer Zidane-Gedächtnis-Drehung an. Es folgte die nächste feine Einzelaktion, die allerdings brotlos blieb, bevor Kainz seinen Mitspieler Jan Thielmann mit einem perfekten Doppelpass Richtung Grundlinie schickte. Thielmann traf aber die falsche Entscheidung. Auch der nächste Pass kam genau an. Leart Pacarada spielte auf den Österreicher, der leitete mit seinem Ball in den Lauf von Downs das 3:0 ein. Und nur wenige Minuten vor der Pause hätte der Ex-Kapitän seine starke Leistung fast mit seinem zweiten Tor gekrönt, doch Kainz verpasste den Ball von Thielmann knapp. „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr schießen können“, sagte Kainz, der daran seinen Anteil hatte. 

    Kainz neben Heintz und Downs stärkster Kölner

    Der Mittelfeldspieler erinnerte in den ersten 45 Minuten sehr stark an jenen Kainz, der in der Saison 22/23 zu den Akteuren gehörte, der die Lücke im Angriff auffing. Nach dem Abgang von Anthony Modeste war bekanntlich ein sportliches Vakuum in der Sturmzentrale aufgeploppt. Dieses fiel allerdings nicht so sonderlich ins Gewicht, weil gerade das Mittelfeld so stark agierte. Kainz erzielte sechs Treffer, bereitete in der Liga zehn weitere vor. Kein anderer Akteur der gesamten Liga kreierte in jener Spielzeit so viele Großchancen wie Kainz. Der Österreicher war einer der gefährlichsten Spieler der Liga. Davon war dann eine Saison später nicht mehr viel geblieben. Auch 23/24 erzielte der Österreicher immerhin fünf Treffer, davon aber den Großteil vom Punkt. Und obwohl Kainz im Derby gegen Gladbach zwei Tore erzielte, einen richtig guten Florian Kainz suchte man beim FC lange vergebens.

    Am Sonntag waren die ersten 45 Minuten richtig gut, Kainz sicherlich neben den überragenden Dominique Heintz und Damion Downs ein weiterer Gewinn der Begegnung. Nach dem Wechsel tauchte der Mittelfeldspieler dann aber wie zahlreiche weitere Akteure nach und nach ab. „Die zweite Halbzeit war dann nicht mehr so gut, aber Nürnberg war auch deutlich besser. Da haben wir uns schwerer getan“, sagte Kainz. „So ist das, wenn man 3:0 führt und der Gegner dann alles aufbringt.“ An der 3:0-Führung hatte der Mittelfeldspieler jedenfalls großen Anteil. Zwei Mal stand Kainz nun in der Anfangsformation und gerade die Begegnung gegen Nürnberg gibt Anlass zur Hoffnung auf mehr. Am kommenden Sonntag wird Kainz wahrscheinlich wieder starten. Dann gegen Kaiserslautern. Die Erinnerungen an den FCK sind nicht die besten: Gegen die Pfälzer sah der Österreicher beim letzten Aufeinandertreffen nach einem Frustfoul Rot. Dann lieber den Kainz mit Spielfreude.



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