Einer überragt, andere fallen erstaunlich ab – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mainz

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Einer überragt, andere fallen erstaunlich ab – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mainz

Vor allem Dank einer starken zweiten Halbzeit hat der FC den Negativtrend gestoppt und einen Sieg eingefahren. Dabei überzeugten aber nicht alle Spieler – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

Die Geißböcke sind mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet und haben sich so wieder Luft verschafft. Gegen schwache Rheinhessen blieben aber auch einige Akteure hinter den Erwartungen zurück. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

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Starke Defensive

Einzelkritik Schwäbe

Marvin Schwäbe

Beim Powerschuss von Bell machtlos. Weltklasse aber gegen Silas, und stark gegen Tietz. Ließ sich von einem hohen Ball düpieren, als ihn die eigene Abwehr in Verlegenheit brachte, aber Johannesson war zur Stelle.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Machte seine Sache auf der linken Seite recht ordentlich. Allerdings suchte Mainz den Weg meist über die rechte Seite. Starke Passquote (95%), ordentliche Zweikampfquote (55%). Fiel der Umstellung auf Viererkette zum Opfer.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik

Jahmai Simpson-Pusey

Organisierte einmal mehr erschreckend ruhig die Kölner Defensive. Starkes Stellungsspiel, hohe Passsicherheit, gut im Kopfball. Schickte früh El Mala mit einem starken Ball auf die Reise. Insgesamt ein überzeugender Auftritt – erneut!


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

Stand wieder in der Innenverteidigung. Brachte mit einem unnötigen Fehlpass Martel in Verlegenheit, der sich damit den nächsten gelben Karton abholte. Viel zu zögerlich im Zweikampf gegen Silas, der aus bester Position aber vergab. Ansonsten ein solider Auftritt.


Einzelkritik Castro-Montes 2-

Alessio Castro-Montes

Hatte in der Defensive zunächst wenig zu tun. Suchte in der Offensive auch ab und an mit Flanken die Mitspieler, fand diese vor dem Wechsel selten. Die Flanke auf Ache war dagegen haargenau.


Isak Johannesson

Schwieriges Spiel für den Isländer. Johannesson versuchte, das Spiel zu ordnen und lenken – ohne Erfolg. Die Rettungsaktion auf der Linie war Gold wert. Doch so richtig viel wollte dem Mittelfeldspieler nicht gelingen. Zur Pause ausgewechselt.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Licht und Schatten im Mittelfeld

Einzelkritik Eric Martel 5

Eric Martel

Rotierte nach abgesessener Sperre auf die Sechs zurück. Holte sich nach schwachem Pass von Sebulonsen die sechste Gelbe Karte ab. Sah beim 0:1 durch Bell gar nicht gut aus. Blieb zur Pause in der Kabine.


Einzelkritik Linton Maina 4-

Linton Maina

Startete als rechter Schienenspieler und fügte sich umgehend mit zwei Stockfehlern ein, die aber folgenlos blieben. Versuchte mit Positionswechseln und Dribblings durchs Zentrum ins Spiel zu finden – vergebens.


Said El Mala Einzelkritik 4-

Said El Mala

Der erste Abschluss ging noch deutlich Richtung Tribüne. Beim zweiten Versuch schon näher dran. Ein Missverständnis führte zur ersten dicken Chance der Mainzer – der Pfosten rettete. Tauchte im Laufe des Spiels zunehmend ab. Schwacher Auftritt.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3

Jakub Kaminski

Begann auf dem rechten Flügel, war aber eigentlich überall zu finden. Seine Abschlüsse im ersten Abschnitt waren zu harmlos. Seine Flanke auf Bülter nicht präzise genug. Und dennoch in Sachen Laufbereitschaft und Intensität wieder ein absolutes Vorbild.


Marius Bülter, Einzelkritik 3-

Marius Bülter

Ackerte von Beginn an und suchte die Zweikämpfe, wirkte dabei aber gerade im ersten Abschnitt nicht immer glücklich. Steigerte sich mit der Einwechslung von Ache. Hatte kurz nach dem Wechsel mehrfach die Chance auf den Ausgleich, scheiterte im Laufduell aus spitzem Winkel und nach einem Eckball mit einem Drehschuss. Verlängerte zum 2:1.


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Kam aufgrund einer Vorsichtsmaßnahme erst nach dem Wechsel. Veränderte dann aber die Spieldynamik entscheidend. Übernahm die Aufgabe, die man sich von Martel gewünscht hatte.


Einzelkritik Ragnar Ache

Ragnar Ache

Kam zur Pause, um der vordersten Reihe noch mehr Wucht zu verleihen. Rechtfertigte die Einwechslung schnell mit seinem Kopfballtreffer zum 1:1. Hätte direkt nachlegen können, vergab aus der Drehung. Nach einer Ecke erneut zur Stelle.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Übernahm zur zweiten Halbzeit den linken Part der Viererkette. Wirkte nicht immer sattelfest. Hatte aber auch nicht besonders viel zu tun.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Felix Zwayer hat schon viele Spiele des 1. FC Köln gepfiffen
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Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Am Samstag empfängt der FC den 1. FSV Mainz zum Rückrundenauftakt. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter. Im Gegenteil: 31 Mal leitete der Unparteiische eine Begegnung der Kölner. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

Bereits zum 32. Mal wird Dr. Felix Zwayer am Samstag eine Begegnung der Kölner leiten. Die Bilanz ist eigentlich gut, doch es gibt auch negative Erfahrungen. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

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Eigentlich war der FC hochfavorisiert – trotz einer mehr als durchwachsenen Spielzeit. Doch gerade durch die späte Trainerentlassung und den Wechsel auf Friedhelm Funkel erlebten die Geißböcke im Mai 2021 einen sportlichen Aufschwung. Gegen Holstein Kiel schien im Hinspiel der Relegation ein Erfolg also doch sehr realistisch. Doch der FC tat sich gegen den damaligen Zweitligisten schwer. Und erschwert wurde die Begegnung für die Geißböcke auch durch zwei zumindest streitbare Situationen, in denen Dr. Felix Zwayer nicht gerade zu Gunsten den Kölner entschied. So gab der Unparteiische ein Tor von Jonas Hector nicht. Der Linksverteidiger soll beim Sprung zum Kopfball gefoult haben. Zudem wurde Ondrej Duda brutal von den Beinen geholt. Einen möglichen Platzverweis gab es nicht. Dass der FC die Begegnung vor allem aufgrund eines schlechten Spiels 0:1 verlor, steht allerdings außer Frage.

Positive Bilanz

Grundsätzlich kommen die Kölner unter Zwayer auf eine extrem positive Bilanz. Von den 31 Begegnungen unter der Leitung des Schiedsrichters gewannen die Kölner 15, verloren nur fünf. Zwischenzeitlich blieb der FC aber drei Mal in Serie erfolglos, alle Begegnungen in der Spielzeit 23/24. Zuletzt gab es einen 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim. Drei Mal schickte Zwayer einen Kölner Spieler mit der Ampelkarte vom Platz, erst einmal einen Gegner mit glatt Rot. Zudem sprach der Schiedsrichter den Kölner Gegnern drei Elfmeter zu. Fast schon legendär: Vor etwas mehr als zwei Jahren entschied Zwayer zwei Mal auf Strafstoß für Karlsruhe und das innerhalb von vier Minuten. Beide vergab Dirk Orlishausen. Der FC gewann 2:1.

Es ist die dritte Begegnung zwischen Köln und Mainz, die der Immobilienkaufmann leitet. Vor 14 Jahren in gab es in Köln ein 1:1, vor fünf Jahren gewann der FC bei den Rheinhessen 1:0. 27 Mal pfiff der 44-Jährige Partien der 05er und die Bilanz fällt negativ aus. 14 Begegnungen verloren die Mainzer, gewannen „nur“ sieben. Drei Mal schickte Zwayer einen Mainzer Spieler frühzeitig vom Platz. Im Mai vergangenen Jahres leitete der Schiedsrichter das Europa-League-Endspiel zwischen Tottenham und Manchester United.


Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Viel zu tun hatte die Kölner Defensive im Hinspiel
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Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Drei Tage nach der Niederlage gegen den FC Bayern München steht für den 1. FC Köln das erste Spiel der Rückrunde auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok Mainz 05 im heimischen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

Nach dem 1:3 gegen den FC Bayern München geht es für den FC bereits am Samstag gegen Mainz weiter. Zum Start der Rückrunde würden die Kölner das Ergebnis aus dem Hinspiel unterschreiben. Am ersten Spieltag gewann der FC durch einen späten Treffer von Marius Bülter bei den 05ern. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

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Form: Die Rheinhessen blicken auf eine sehr enttäuschende Hinrunde zurück. Aufgrund dieser trennten sich die Mainzer Anfang Dezember von Trainer Bo Henriksen. Im ersten Spiel nach dem Aus des Dänen, mussten sich die 05er Borussia Mönchengladbach mit 0:1 geschlagen geben. Nur wenige Tage nach der Pleite gegen die Fohlenelf präsentierte Mainz Urs Fischer als neuen Cheftrainer. Und unter dem Schweizer sind die Mainzer noch ungeschlagen. In der Liga holten die Rot-Weißen unter Fischer in den ersten drei Spielen gegen Bayern, Pauli und Union drei Unentschieden und konnten unter dem ehemaligen Union-Trainer in der Conference League einen Zähler in Posen sowie einen Sieg gegen Samsunspor einfahren. Unter der Woche gelang Mainz im Heimspiel mit einem umkämpften 2:1 der erst zweite Liga-Sieg. Aktuell stehen die 05er mit zwölf Punkten auf dem Relegationsplatz.

Offensive, Defensive

Schwächen in der Offensive: Mit erst 17 eigenen Toren stellt Mainz mit dem Hamburger SV die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur Heidenheim mit 16 und Pauli mit 14 Toren zeigen sich noch harmloser vor dem gegnerischen Kasten.

Stark in der Luft: Mainz ist die beste Mannschaft in Kopfballduellen. In den bisherigen 17 Ligaspielen gewannen die Jungs von Trainer Urs Fischer bereits 432 Duelle in der Luft. Der FC steht in dieser Statistik mit 366 gewonnenen Duellen auf dem dritten Platz.

Viele Flanken: Die 05er schlugen in dieser Saison hinter dem VfB Stuttgart die zweitmeisten Flanken der Liga. Insgesamt probierten es die Rot-Weißen 192-mal mit einer Hereingabe.

Viele Karten: Das Team von Trainer Urs Fischer sah in dieser Saison 41 Karten und damit hinter Augsburg die zweitmeisten aller Bundesligisten. Davon waren es 36 Verwarnungen, eine Gelb-Rote Karte und ganze vier glatt Rote Karten.

Im Fokus

Nadiem Amiri geht bei den Mainzern als Führungsspieler voran. Der ehemalige Leverkusener hatte in der vergangenen Spielzeit einen enormen Anteil an der Qualifikation für die Conference League. In dieser Saison kam der 29-Jährige zu Saisonbeginn nicht an sein Leistungsniveau heran. Im neuen Jahr scheint der Mittelfeldspieler wieder an seine Qualität anknüpfen zu können. Sowohl beim Spiel bei Union Berlin als auch im Heimspiel erzielte Amiri jeweils einen Treffer und hatte somit seinen Anteil daran, dass Mainz aus diesen beiden Partien vier Zähler einfuhr. Die Stärken des unangefochtenen Stammspielers liegen vor allem im Spiel mit dem Ball sowie bei den Standards.


3-3-2-2-System

Formation: Trainer Urs Fischer hat seine Mannschaft in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres in einem 3-3-2-2-System auflaufen lassen. Zwischen den Pfosten ist aktuell Daniel Batz gesetzt. Vor dem Schlussmann haben sich Dominik Kohr, Stefan Bell und Danny da Costa festgespielt. Auf den beiden Schienenpositionen haben zurzeit Nikolas Veratschnig und Silvan Widmer die Nase vorn. Im Zentrum stellt Kaishu Sano die alleinige Sechs. Vor dem Japaner bilden Jae-Sung Lee und Nadiem Amiri eine Doppelzehn. In der Spitze hat Winterneuzugang Phillip Tietz seinen Platz sicher. Neben dem ehemaligen Augsburger wechselten sich in den ersten beiden Spielen Benedict Hollerbach und Armindo Sieb ab. Mainz setzt unter Fischer zunächst auf eine kompakte Defensive. Dabei machen die Mainzer das Zentrum dicht und versuchen, den Gegner auf den Außen zu halten.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Urs Fischer: „Seit dem Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Viel über Körperlichkeit, stabile Defensive, gutes Umschaltspiel – das werden sie auch gegen uns beibehalten. Sie haben eine gute Stabilität gefunden. Sie sind schwer zu schlagen.“

Mögliche Aufstellung Mainz: Batz – Kohr, Bell, Potulski – da Costa, Sano, Widmer – Amiri, Lee – Tietz, Nordin