Zwei Punkte zum Relegationsplatz: Die Konkurrenz überrascht und erhöht den Druck auf den 1. FC Köln

St.Pauli feiert das Tor gegen die TSG Hoffenheim.
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Zwei Punkte zum Relegationsplatz: Die Konkurrenz überrascht und erhöht den Druck auf den 1. FC Köln

Die 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg gewinnt am Samstag noch ein wenig an Brisanz für den 1. FC Köln: Die Konkurrenz überrascht und erhöht den Druck.

Für den FC wird die Situation im Abstiegskeller noch ein wenig brisanter. Die Kölner unterlagen bekanntlich dem FC Augsburg 0:2. Am Samstag überraschten aber die Keller-Kinder. Bis auf Heidenheim punktete die direkte Kölner Konkurrenz. Zum Teil sogar dreifach.

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Lukas Kwasniok brachte es nach dem 0:2 gegen den FC Augsburg am Freitagabend auf den Punkt. Der Trainer der Geißböcke sprach davon, dass der Druck natürlich nun weiter wachsen würde. Kein Wunder, der FC holte aus den vergangenen vier Spielen gerade einmal einen von zwölf möglichen Punkten. Die Folge: Die Abstiegsplätze kommen immer ein Stückchen näher. „Wir haben immer das Gefühl, ein Spiel gewinnen zu können. De facto ist es so, dass wir zu viele nicht gewinnen“, sagte Lukas Kwasniok. „Wir holen zu wenig Punkte. Das ist einfach zu wenig, wenn du dich von unten absetzen willst. Ansonsten bist du bis zum Schluss dabei.“ Nach den Samstagsspielen hat sich die Situation für den FC noch einmal deutlich verstärkt und der Druck ist nochmal gewachsen.

St. Pauli überrascht Hoffenheim

Sollten die Kölner Anhänger auf Erfolge der Favoriten gegen die direkte Konkurrenz gehofft haben, so wurden sie in den Begegnungen eines besseren belehrt. Der FC rutscht auf den 13. Tabellenplatz ab, das ist aber eher das kleinere Problem. Mit dem Last-Minute-Elfmeter setzte sich Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Union Berlin durch und zog an den Kölnern vorbei. Da aber St. Pauli überraschend 1:0 in Hoffenheim dreifach punktete und Werder Bremen das Keller-Duell gegen den 1. FC Heidenheim 2:0 gewann, beträgt der Vorsprung der Kölner auf den Relegationsplatz nur noch zwei Punkte. Sollte der VfL Wolfsburg in Stuttgart die Überraschung gegen den VfB schaffen und am Sonntag auch drei Punkte einfahren, würde der Vorsprung sogar nur noch einen Punkt betragen.

Und der FC hatte sogar noch ein wenig Glück im Unglück. Denn der 1. FSV Mainz stand ebenfalls vor einer großen Überraschung, führte bis kurz vor Schluss 1:0 bei Bayer 04, bevor Laterkusen wieder einmal zuschlug. Am kommenden Samstag empfängt der FC den BVB. Ebenfalls eine schwere Aufgabe. Sollten die Kölner gegen Dortmund verlieren, könnten die Geißböcke auf einen der Abstiegsplätze abrutschen.


Nach Pleite des 1. FC Köln: „Willkommen in der Bundesliga“? Willkommen im Abstiegskampf

Lukas Kwasniok im Duell gegen den FC St. Pauli
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Nach Pleite des 1. FC Köln: „Willkommen in der Bundesliga“? Willkommen im Abstiegskampf

Nach dem furiosen Saisonstart lief es zuletzt nicht mehr rund bei den Geißböcken. Das erarbeitete Punkte-Polster auf die Abstiegsränge ist aktuell auf vier Zähler geschmolzen für den 1. FC Köln: Der FC ist im Abstiegskampf angekommen.

Die beiden verbleibenden Duelle der Hinrunde gegen Heidenheim und die Bayern werden nicht einfach werden für Trainer Lukas Kwasniok und sein Team beim1. FC Köln: Der FC ist im Abstiegskampf angekommen.

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Dominique Heintz hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Der ehemalige U21-Nationalspieler kommt auf mehr als 300 Pflichtspiele in den höchsten beiden deutschen Spielklassen, Europa League und DFB-Pokal. Der 32-Jährige weiß, wovon er spricht, wenn er denn vor den Mikrofonen spricht. „Willkommen in der Bundesliga, jeder kleine Fehler wird sofort bestraft“, sagte der Innenverteidiger beispielsweise nach dem bitteren 0:1 gegen Union Berlin. Fußball gilt tatsächlich als Fehlersport, es gibt Experten, die behaupten, jedes Spiel würde ohne individuelle Fehler torlos ausgehen. Rein statistisch unterliefen den Eisernen am Samstagnachmittag mehr Fehler als den Geißböcken, doch waren die der Kölner folgenschwerer. Der schwache Klärungsversuch vor dem 0:1, die Rote Karte von Rav van den Berg.

Das Punkte-Polster beim FC schmilzt

Der FC hat vor allem durch individuelle Fehler in den vergangenen Wochen den Faden des Saisonauftakts verloren und eben viel zu wenig Spiele gewonnen. Sei es durch die kapitale Aussetzer wie von Kristoffer Lund, die zu den Elfmetern gegen Gladbach führten oder Aktionen wie jüngst die Rote Karte von Rav van den Berg. Nur zwei von möglichen 18 Punkten gab es seit dem Erfolg über den Hamburger SV Anfang November. In den Duellen gegen vermeintliche Gegner auf Augenhöhe wie Bremen, Union, St. Pauli oder Gladbach erzielten die Geißböcke insgesamt drei Treffer. Vor allem die spielerischen Elemente fehlten, die dem FC Punkte hätten bescheren können. Auf der anderen Seite liegt das letzte Duell ohne Gegentreffer fast zwölf Wochen zurück.

„Wir müssen nüchtern und ruhig einordnen“, sagte Lukas Kwasniok. „Ein Punkt hätte uns heute sicher gutgetan, aber wir sind mittendrin in diesem Klassenerhaltskampf. Mittendrin statt nur dabei.“ Am Ende des Spieltags konnten die Kölner sogar glücklich sein, dass sich das 0:1 gegen die Truppe von Steffen Baumgart nicht noch negativer auswirkte. Die beiden Abstiegskandidaten aus Mainz und St. Pauli trennten sich torlos, der 1. FC Heidenheim kassierte eine derbe 0:4-Klatsche gegen die Bayern. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt zur Winterpause noch satte vier Zähler. Auch die Ausbeute von 16 Punkten aus den bisherigen 15 Spielen ist durchaus eine, mit der ein Aufsteiger leben kann.

Als nächstes ein richtungweisendes Spiel gegen Heidenheim

Auf den ersten Blick scheint die Situation also noch recht komfortabel zu sein für den FC. Doch der Schein trügt. Denn nach der Winterpause geht es zunächst auswärts gegen Heidenheim. Sollten die Geißböcke Anfang Januar dort ebenfalls keine Punkte mitnehmen, schmilzt das Polster auf das Team von der Ostalb auf nur noch einen Zähler an. Während Heidenheim gegen den Abstiegskonkurrenten Mainz spielt, wartet auf den FC der FC Bayern München. Ein Duell, bei dem Kwasniok und Co. wohl eher keine Punkte eingeplant haben dürften. Mit zwei Niederlagen in den verbleibenden beiden Spielen würde sich der FC also ausgerechnet zum Ende der Hinrunde Richtung Abstiegsrang bewegen. Mit der Ruhe wäre es dann in Köln gänzlich vorbei.

Heintz kommt nicht nur auf mehr als 300 Pflichtspiele, der Innenverteidiger hat in seiner Karriere gleich mit mehreren Clubs gegen den Abstieg gespielt. Der Routinier weiß also nicht nur, wovon er redet, er weiß, dass die Stunde bereits jetzt geschlagen hat. Der FC ist im Abstiegskampf angekommen.