Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln offenbar voll angekommen
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Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Die Erwartungen an den Abwehrspieler waren im vergangenen Winter hoch. Gehalten hat er sie lange nicht. Nun aber hat sich der Schweizer festgespielt beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist bei den Geißböcken endlich angekommen.

Er galt im vergangenen Winter als Hoffnungsträger und später bei den ersten Fans als weiterer Fehleinkauf beim 1. FC Köln: Doch Joel Schmied ist mittlerweile in Köln angekommen und zählt zu den Stammkräften.

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Am Wochenende nutzte der Schweizer offenbar die Gunst der Stunde und verabschiedete sich in einen Kurzurlaub, den Lukas Kwasniok seinem Team ermöglichte. Noch einmal Sonne tanken, aber auch die Akkus für die bevorstehende Ligaphase aufladen. Eine Woche zuvor sah die Welt noch deutlich aufregender aus, zum Beispiel im Duell gegen Hoffenheim. Joel Schmied setzte dort beherzt zur Grätsche an, verhinderte eine weitere Großchance von Bazoumana Touré und ließ sich zu recht feiern. Der Schweizer hat sich mittlerweile in der Anfangsformation von Lukas Kwasniok festgespielt, ist aktuell beim FC in der Hintermannschaft gesetzt, dürfte also vor den nächsten hitzigen Duellen stehen und ist in dieser Verfassung sicherlich so etwas wie die große Überraschung unter dem neuen Coach. Denn mit diese Entwicklung war im Sommer so vielleicht nicht zu rechnen.

„Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht“

So wenig, dass der FC selbst noch einmal in der Innenverteidigung nachlegte. Und das nur ein halbes Jahr nachdem Schmied ans Geißbockheim gekommen war. „Man geht immer davon aus, da kommt ein neuer Spieler und der wird sofort einschlagen“, erklärt der Schweizer in der aktuellen Folge der FC eigenen Doku. „Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht.“ Gerade auch Schmied hatte in der Rückrunde seine Anpassungsschwierigkeiten, leistete sich einige Fehler und wurde von dem ein oder anderen Fan als weiterer Winter-Fehleinkauf von Christian Keller eingestuft. Auch die weiteren Verpflichtungen haben es in Köln nicht so geschafft, wie es vielleicht im Winter alle Parteien gehofft hatten. Anthony Racioppi ist gar nicht beim FC, Imad Rondic nach polen verliehen und auch Jusuf Gazibegovic spielt unter Kwasniok keine Rolle.

„Er ist ein gutes Beispiel“

Schmied hatte es zunächst auch nicht einfach. Gerade in den letzten Spielen der Saison kam er kaum noch zum Einsatz. Ein möglicher Grund: Der Familienmensch musste sich erst einmal daran gewöhnen, nicht mehr in seinem Umfeld zu sein. Der FC ist die erste Auslandserfahrung für den Abwehrspieler. „Da braucht es einfach eine Zeit“, sagt Schmied. Allerdings betont der Abwehrspieler auch, dass ihm der FC mit den Mitspielern, Trainern und dem Staff dabei geholfen haben. Dennoch: „Ich habe meine Zeit gebraucht, anzukommen. Aber jetzt bin ich überglücklich da zu sein“, sagt Schmied. Überglücklich ist der Berner wohl auch, eine so feste Rolle zu spielen. Denn der 27-Jährige kennt die Maschinerie. „Wenn man nicht performt, ist man schnell weg in dem aktuellen Business“, sagt Schmied. „Es wäre schön, wenn man mit den Spielern dann auch ein wenig mehr Geduld hat.“

Aktuell performt der Innenverteidiger. Doch der Fußball ist schnelllebig. Das musste Konkurrent Rav van den Berg erst kürzlich erfahren. Der Innenverteidiger kam als großes Versprechen, verletzte sich und muss sich nun wieder herankämpfen. Wie schnell es mit der Rückkehr in die Anfangsformation klappt, hängt eben auch den Leistungen der Konkurrenz eben um Timo Hübers und Joel Schmied. „Er ist ein gutes Beispiel, dass man sich mit harter Arbeit und gutem Fokus in eine Mannschaft einspielen kann“, lobt ihn auch Thomas Kessler. Nur ein kleiner Haken hängt zurzeit wie ein Damoklesschwert über dem Abwehrspieler. Der Schweizer hat schon vier Gelbe Karten gesammelt, die nächste würde eine kleine Pause beinhalten. Aber auch damit scheint Schmied dieser Tage klarzukommen. Und wer weiß, wenn Schmied weiter performt, stehen vielleicht schon bald die nächsten Reisen an. Dann mit der Nati, eventuell sogar zur WM im kommenden Jahr.

Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Kristoffer Lund und Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist der FC ziemlich stark in die neue Saison gestartet. Vor allem die Defensive scheint eine wichtige Rolle dabei zu spielen. Denn bisher bekam Marvin Schwäbe nicht wirklich viel zu tun beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

Kaum einer hätte den Geißböcken vor der Saison nach zwei Spieltagen sechs Zähler auf dem Konto zugetraut. Vor allem, weil den Kölnern das Toreschießen in der vergangenen Spielzeit eher schwer gefallen ist. Doch nicht nur die Kölner Scorer sorgen für den guten Start beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

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Es war ein Moment der Unachtsamkeit. Er kam zu einem Zeitpunkt, da versank die Kölner Anhängerschaft schon in purer Glückseligkeit. Die Begegnung war natürlich schon längst entschieden, als Freiburgs Maximilian Eggestein zum 4:1 einköpfte. Der Kölner Freude tat das natürlich keinen Abbruch, dabei hätte nicht viel gefehlt und der FC wäre als einziger Bundesligist mit einer weißen Weste in die erste Länderspielpause gegangen. So oder so stellen die Geißböcke bislang mit die beste Defensive. Und genau darauf scheint auch ein Fokus von Trainer Lukas Kwasniok in dieser Spielzeit zu liegen. „St. Pauli hatte in der Vorsaison mit die wenigsten Gegentore und sie sind deswegen auch ziemlich souverän in der Klasse geblieben“, sagte Timo Hübers am Dienstag. „Das ist die Basis“, so der Abwehrspieler weiter.

„Fleiß steht über allem“

Die Basis ist die stabile Defensive und die fängt laut Abwehrchef ziemlich weit vorne, nämlich in der ersten Linie an. „Ich glaube, wir haben da einen ganz guten Verbund. Wir versuchen die Abstände von ganz vorne bis ganz hinten nicht viel zu groß werden zu lassen“, sagte Hübers. „Wir wollen einen engen Block haben, um den der Gegner herumspielen muss. Das war gegen Freiburg nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Nichtsdestotrotz hatte Freiburg jetzt auch nicht die ganz dicken Torchancen.“ Tatsächlich gab es gegen den FC in den ersten beiden Ligaspielen nur eine einzige Großchance – und die wurde nicht genutzt. Zwar ließ der FC bislang schon 26 gegnerische Torschüsse zu, allerdings gerade einmal fünf die auf das Kölner Tor kamen. Auf den gleichen Wert kommen nur die Bayern und Mainz.

So bleibt unterm Strich ein Gegentor. Einzig Borussia Mönchengladbach kassierte genauso viele Treffer. Die Defensive steht also aktuell beim FC stabil. Neben der Kommunikation auf dem Platz sieht Abwehrchef Hübers vor allem aber einen Grund dafür: „Fleiß steht über allem in der Defensive und Disziplin – und das gilt es dann in jeder Formation auf den Platz zu bringen.“ Und die Formationen können bekanntlich unter Trainer Lukas Kwasniok auch schonmal variieren. So lässt der Coach mal mit fünf Akteuren in der letzten Reihe spielen, mal mit einem Sechser mehr, „wenn man aktive Halbverteidiger hat, ist das fast das gleiche, dass die dahinter eine Viererkette bilden“, so Hübers. Die Abläufe blieben eigentlich die gleichen. Die Idee sei, mit der letzten Linie „immer wieder rauszuschieben, die Abstände nicht zu groß werden zu lassen und fleißig zu sein.“

Schlechte Zweikampfwerte

Und das scheint den Kölnern und auch Hübers aktuell zu gelingen. Zumindest die Ergebnisse geben den Kölner „für den Moment recht.“ Allerdings ist in den Daten dann doch noch eine kleine andere Wahrheit versteckt, die das Kölner Defensivverhalten dann doch nicht ganz so gut aussehen lässt. Der FC gewann bislang gerade einmal 43 Prozent seiner Zweikämpfe – der schlechteste Wert der Liga, unmittelbar hinter Heidenheim. Der Sprung zu Werder Bremen, Rang 16, ist dann mit 48 Prozent schon ein erstaunlich großer. Zudem haben die Geißböcke mit Abstand die wenigsten Bodenzweikämpfe bislang bestritten. Die Kölner haben von denen erst 128 Zweikämpfe gewonnen – ebenfalls der schlechteste Wert der Liga. Im Grunde ist es genau wie Timo Hübers sagt: „Es gibt noch Luft nach oben“.


Pro & Contra der Abwehr: Von Zehnter bis Yegbe – wie heiß sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Steht Aaron Zehnter beim FC auf der Liste?
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Pro & Contra der Abwehr: Von Zehnter bis Yegbe – wie heiß sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Der FC arbeitet weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Gerade in der Defensive soll es gleich mehrere Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Wie heiß sind die Transfergerüchte der Abwehr denn wirklich?

Gehandelt werden aktuell viele Namen beim 1. FC Köln: Doch wie heiß sind die Transfergerüchte der Abwehr nun wirklich? Ein Pro & Contra.

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Ausgangslage in der Abwehr des 1. FC Köln

Dass der FC in der Defensive nachbessern muss, steht wohl außer Frage. Schon im Abstiegsjahr war die Kölner Hintermannschaft alles andere als sattelfest. Und mit Jeff Chabot hat der beste Abwehrspieler die letzte Kette bekanntlich Richtung Stuttgart verlassen. Die Lücke haben Routinier Dominique Heintz und Youngster Julian Pauli gestopft. Ob die beiden aber das Zeug noch oder schon für die Bundesliga haben, ist mindestens fraglich. Mit Joel Schmied wurde im Winter nachgerüstet, allerdings noch nicht in der Stärke wie erhofft. Und so soll nachgebessert werden. Die beiden Wunschspieler Jordan Torunarigha und Bernardo sind raus, haben bereits in Hamburg und Hoffenheim unterschrieben. Der FC muss sich an anderer Stelle umschauen. Und gleich mehrere Namen wurden zuletzt gehandelt.

Hohe Ablöse, mögliche Leihe?

Juma Bah

Das spricht dafür: Der 19-Jährige steht eigentlich bei Manchester City unter Vertrag, war zuletzt an RC Lens ausgeliehen und soll erneut ein Leihkonstrukt eingehen. Der Spieler kommt auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro, eine Leihe wäre für den FC zu stemmen. Bah gilt als großes Talent.

Das spricht dagegen: Die Konkurrenz im Buhlen um den Abwehrspieler ist groß. Clubs aus England und Frankreich sind ebenfalls interessiert. Ob Bah sich einen Wechsel nach Köln da vorstellen kann, ist fraglich. Zudem ist der Innenverteidiger mit seinen 19 Jahren sicherlich noch nicht fertig und damit auch nicht unedingt ein Kandidat für die Stammelf. Da müssten die Geißböcke aber eigentlich nachlegen. Denn mit mindestens Julian Pauli, aber auch Elias Bakatukanda und Neo Telle haben die Geißböcke eigene Talente, die aber zum Teil geparkt werden. Vielleicht wäre die Leihe das falsche Zeichen. Zudem ist Bah ein Rechtsfuß und damit eigentlich nicht der gesuchte Spielertyp.

Lucas Monzón

Das spricht dafür: Der gebürtige Brasilianer gilt als robust, kopfballstark und offenbar ziemlich schnell. So wurde der Abwehrspieler mit mehr als 37 km/h gemessen. Monzón ist ein klassischer Aufbauspieler. Sportlich könnte der Linksfuß eine wahre Verstärkung für den FC sein.

Das spricht dagegen: Viel. In erster Linie die kolportierte Ablösesumme von rund 5 Millionen Euro. Viel Geld für einen Spieler, der sich in Europa noch nicht verdient gemacht hat und für eine Position, auf der sich der FC eigentlich mit ablösefreien Spielern verstärken wollte. Auch hier gibt es wieder namhafte Konkurrenz. Ebenfalls erstaunlich, dass sich die Kölner auf dem südamerikanischen Markt umschauen.

Terry Yegbe

Das spricht dafür: In Sachen Athletik bringt der Abwehrspieler so ziemlich alles mit, was sich die Kölner in der Hintermannschaft wohl vorstellen. Der robuste 1,95 Meter-Hüne gilt als kompromisslos, kopfballstark und aggressiver Leader. Bei Elfsbog ist er unumstrittener Stammspieler und verfügt auch über internationale Erfahrung in der Europa League, aber auch Nationalmannschaft (1 Spiel).

Das spricht dagegen: Das Gerücht ist erst einmal auf eine Vermutung gefußt, dass der FC beim Zeneli-Scouting auch einen Blick auf einen weiteren Spieler geworfen haben könne. Das ist durchaus wahrscheinlich. Ob es sich dabei um Yegbe gehandelt hat, ist komplett offen. Tatsächlich hat sich der Innenverteidiger in einer der beiden Begegnungen verletzt, wurde ausgewechselt. Yegbe hat noch Vertrag bis 2028 und ist in Schweden ganz klar gesetzt. Elfsborg hätte also nur einen Grund, den Spieler abzugeben: eine ordentliche Ablöse. Der schwedische Erstligist hat im Winter rund sieben Millionen Euro für den Innenverteidiger verlangt. Sollte es nun ähnliche Vorstellung geben, ist das für den FC definitiv zu viel.

Verstärkung aus Liga zwei?

Calvin Brackelmann

Das spricht dafür: Der Innenverteidiger hat unter Lukas Kwasniok eine enorme Entwicklung durchgemacht. Ist zum absoluten Stammspieler bei Paderborn geworden. Die beiden haben nach Aussage des Trainers ein „sehr spezielles Verhältnis“. Brackelmann bringt auf jeden Fall das gesuchte Tempo mit und ist polyvalent einsetzbar und hat einen linken Fuß. Zudem läge die Ablösesumme nicht wirklich hoch. Der 25-Jährige hat noch ein Jahr Vertrag, die Ablöse wird auf rund eine Millionen Euro geschätzt.

Das spricht dagegen: Die Frage wird erlaubt sein, ob Brackelmann eine Verstärkung der Stammelf darstellen würde. Zwar ist der Abwehrspieler schnell, die Zweikampfwerte von knapp 60 Prozent sind für einen Innenverteidiger in der 2. Bundesliga oberes Mittelmaß.

Jonjoe Kenny

Das spricht dafür: Der Außenverteidiger hat auf der Plusseite ziemlich viele Arguemente. Zunächst einmal wäre Kenny ablösefrei zu haben. Der Engländer bringt reichlich Erstliga-Erfahrung mit, gehörte in der abgelaufenen Saison zu den laufstärksten Spieler der gesamten 2. Bundesliga und brachte zahlreiche Flanken aus dem Spiel heraus. Er bezeichnet sich als aggressiven Leader, der Zweikämpfe liebt und mit Willen Leidenschaft und Willen vorangeht. Die Leistungswerte sind vielversprechend. Kenny wäre definitiv eine gute Verstärkung für den FC.

Das spricht dagegen: Auf den ersten Blick nicht viel. Ob die Gespräche aber so weit fortgeschritten sind, wie kolportiert, darf zumindest hinterfragt werden. Denn Kenny soll zahlreiche Angebote vorliegen haben. Schon im vergangenen Winter wollte er eigentlich aus familiären Gründen zurück nach England. Hertha BSC stimmte dem Deal nicht zu.

Aaron Zehnter

Das spricht dafür: Paderborns Dauerbrenner, Flankengeber, Vorbereiter und Laufmotor – das sportliche Gesamtpaket stimmt bei dem 20-Jährigen. Zehnter ist trotz seines Alters der Leistungsträger unter Kwasnoik gewesen und die beiden kommen gut miteinander klar. Und der U20-Nationalspieler kann auch offensiver eingesetzt werden. Da der Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, ist ein Wechsel in die Bundesliga nun wohl der nächste logische Schritt.

Das spricht dagegen: Da warten aber gleich mehrere Teams, die ihre Fühler nach dem 20-Jährigen ausgestreckt haben. Und die bieten ganz andere Möglichkeiten. Etwa der FSV Mainz, der in der kommenden Saison international spielen wird. Auch Werder Bremen hat offiziell angefragt. Der Marktwert wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Bei der Anzahl an interessierten Vereinen befindet sich Paderborn trotz der Kürze des Kontrakts auf ganz guten Verhandlungsfüßen. Zehnter wird sich wohl nicht mit der Position des Pacarada-Backups zufrieden geben. Muss er vielleicht auch nicht.

Clemens Riedel

Das spricht dafür: Riedel stand in 33 Ligaspielen für die Lilien auf dem Platz und war dabei nicht nur Abwehrchef, sondern auch Antreiber. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Spielintelligenz und seinem präzisen rechten Fuß organisierte er das Spiel von hinten heraus. Riedel ist robust, ballsicher und bringt Führungsqualitäten mit. Er würde vermutlich eine gute Figur in der Innenverteidigung abgeben. Riedel hat noch Vertrag bis zum kommenden Sommer, eine Luftveränderung wäre also gut möglich.

Das spricht dagegen: Zuletzt ist es ein wenig ruhig geworden um das Gerücht. Eine mögliche Ausstiegsklauel wurde offenbar verpasst. Die Ablöse ist also frei verhandelbar. Der Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Aktuell soll Borussia Mönchengladbach aber im Werben um den Spieler die Nase vorne haben.


Die ersten Transfers sind getätigt, doch in der Abwehr besteht beim 1. FC Köln dringender Handlungsbedarf

Dominique Heintz im Kopfballduell gegen den 1. FC Nürnberg
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Die ersten Transfers sind getätigt, doch in der Abwehr besteht beim 1. FC Köln dringender Handlungsbedarf

Die ersten Transfers sind getätigt, vor allem in der Offensive hat der FC schon ordentlich zugelangt. Doch auch in der Hintermannschaft besteht wohl Handlungsbedarf. Der 1. FC Köln muss auch in der Abwehr nachlegen.

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson stehen in der kommenden Saison zwei Spieler bereit, die in der vergangenen Spielzeit ordentlich Scorerpunkte auf dem Konto hatten. Doch eine starke Offensive alleine reicht bekanntlich nicht. Der 1. FC Köln muss auch in der Abwehr nachlegen.

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Rund zehn Millionen Euro hat der 1. FC Köln schon in neue Spieler investiert, da hatte das Transferfenster noch gar nicht so richtig eröffnet. Wie berichtet gibt es aufgrund der Club-WM in diesem Sommer gleich zwei Transferfenster. Das erste vom 2. bis zum 10. Juni dient hauptsächlich den an dem Turnier teilnehmenden Mannschaften wie dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Ab dem 1. Juli ist dann das reguläre Transferfenster geöffnet. Die ersten Deals der Kölner klingen dennoch bereits vielversprechend, haben aber auf der anderen Seite einen Großteil des kolportierten Budgets der Kölner schon aufgebraucht. Das wurde zuletzt auf etwa zwölf Millionen Euro geschätzt und der „Rahmen“ von Philipp Türoff auch bestätigt. Und so stellt sich natürlich die Frage, wie viel Geld dem FC noch für weitere Transfers bleibt.

Torhüter Hauptgarant für stabile Defensive?

Denn ohne Frage werden die Kölner noch auf zahlreichen Positionen nachbessern müssen. Durch die unbeständigen Leistungen der Vorsaison ist zumindest die Sorge berechtigt, dass der FC vor einer weiteren schweren Bundesliga-Saison steht. Einer sehr schweren. Daran ändern auch die bereits verpflichteten Ragnar Ache, Isak Johannesson und Said El Mala nichts. Zumal alle drei Spieler eher den Vorwärtsgang einlegen. Die Kölner müssen aber auch dringend in der Hintermannschaft nachrüsten. Zwar wurde nach der Systemumstellung im Oktober vergangenen Jahres gerne von einer stabileren Abwehr gesprochen, der FC war bei Kontern auch nicht mehr so anfällig, aber so richtig belegen lässt sich eine Verbesserung nach der Umstellung in den relevanten Statistiken nicht. Vielmehr zeigen diese, wie beispielsweise der gegnerische xGoals-Wert oder die Torhüter-Effizienz, dass die geringere Anzahl an Gegentoren dann eher am Torhüterwechsel gelegen hat.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Zwar kassierte der FC neben Hannover 96 die wenigsten Gegentore in der vergangenen Spielzeit, sicher stand die Defensive aber wahrlich auch nicht immer. Selbst der Kölner Kapitän Timo Hübers war nicht immer sicher, hatte seine Probleme im Stellungsspiel und Zweikampfverhalten. So wie zuletzt gegen Nürnberg, als der FC Glück hatte, dass Caspar Jander die Einladung des Innenverteidigers nicht annahm. Mit einem Wert von 61 Prozent gewonnener Zweikämpfe war Hübers noch der beste Innenverteidiger der Geißböcke, knapp vor Dominique Heintz (60 %) und deutlich vor Joel Schmied (57 %) und Julian Pauli (53 %). Der Abstand zu den besten Innenverteidigern der Liga ist dann doch ein großer. Maximilian Rohr von Elversberg kommt auf 73 %, Aleksandar Vukutic und Toni Leister jeweils auf 70 %.

Die ersten Namen werden gehandelt

Natürlich ist die Quote nicht der einzige relevante Wert für Abwehrspieler. Allerdings haben Pauli und Schmied noch keine Bundesliga-Erfahrung aufzuweisen. Der Winter-Neuzugang tat sich bekanntlich schon in der 2. Bundesliga schwer, der Youngster fiel dagegen lange aus. Ein erfahrener Abwehrspieler würde dem Kader definitiv gut tun. Zumal Dominique Heintz in dieser Spielzeit zwar durchaus überrascht hat, das aber kein Garant dafür ist, dass der 31-Jährige auch in der Bundesliga weiter mithalten kann. Zumindest in Sachen Tempo offenbarte der Routinier in dieser Spielzeit auch einige Defizite. Dass der FC an einem Innenverteidiger interessiert ist, ist kein Geheimnis. Zuletzt waren Jordan Torunarigha von Gent und Bernardo vom VfL Bochum gehandelte Namen.

Auch auf den Außen ist der FC weiterhin auf der Suche. Aktuell vor allem auf der rechten Abwehrseite. Denn die Kölner brauchen einen Backup für Jusuf Gazibegovic. Auf der linken Seite werden die Geißböcke wohl auch nochmal tätig werden müssen. Zumindest, wenn Max Finkgräfe den Verein verlassen sollte.


Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Timo Hübers im Spiel des 1. FC Köln
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Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Die Kölner Defensive wirkt seit der Umstellung deutlich stabiler. Vor allem Dominique Heintz profitiert sichtlich von der Dreierkette. Das kann man vom Kapitän der Geißböcke nicht behaupten. Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

Seit dieser Spielzeit ist er Kapitän der Geißböcke, erfüllt die Aufgabe auch durchaus gut, auf dem Feld will aber nicht alles gelingen: Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

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Die Antwort auf die Frage nach der Ursache für die jüngste Erfolgsserie entwickelt sich beim FC zunehmend zu einer mantraartigen Floskel. So als müsse man sie nur oft genug wiederholen, damit sie stimmt. Denn so oft die Frage gestellt wird, so gleich die Antwort der unterschiedlichen Protagonisten. Erst am vergangenen Mittwoch sprach Mark Uth einmal mehr die Stabilität an, die Gerhard Struber der Mannschaft in den vergangenen Wochen verliehen hat. Wenige Tage zuvor war es Denis Huseinbasic, der darauf hinwies und auch Marvin Schwäbe nannte in einem Talk des TV-Senders „Sky“ jene Erfolgsformel. Nicht nur die Statistik von drei Gegentreffern in den vergangenen sechs Spielen gibt sowohl Trainer als auch Spielern recht. Die Kölner wirken nicht mehr so konteranfällig, lassen nicht mehr so viele Chancen zu – sie sind stabiler. Welche Gründe auch immer dahinterstecken.

Timo Hübers verliert an Wert

Doch ausgerechnet der Kölner Kapitän scheint mit der Umstellung ein wenig zu fremdeln. Timo Hübers ist schon in der gesamten Spielzeit nicht immer der erhoffte Ruhepol in der Hintermannschaft der Geißböcke. Gegen den Karlsruher SC, den SV Darmstadt und den SC Paderborn erlebte der 28-Jährige denkbar schlechte Spiele, war gleich an einem Großteil der elf Gegentore direkt beteiligt. Seit der Umstellung lassen die Kölner zwar nicht mehr so viel zu, Hübers bleibt aber hin und wieder dennoch der Unsicherheitsfaktor in der Kölenr Dreierkette. Dominique Heintz ist längst zur Konstante geworden, zuletzt füllte Eric Martel als nomineller Sechser das Abwehrzentrum ebenfalls gut aus. Nur auf der rechten Abwehrseite war der FC in den vergangenen beiden Spielen auffällig anfällig.

Dabei sind die Zweikampfwerte des Innenverteidiger durchaus in Ordnung, wenn auch nicht die besten der Liga. Hübers liegt mit einer Quote von mehr als 60 Prozent im Durchschnitt der Innenverteidiger, dann aber doch weit entfernt von Spielern wie Schalkes Tomas Kalas mit knapp 84 Prozent gewonnener Zweikämpfe. Die eher durchwachsene Saison straft nun auch das Online-Portal transfermarkt.de ab. Der Innenverteidiger ist einer der zahlreichen Kölner Verlierer des jüngsten Updates, wird auf 3.5 Millionen Euro eingeschätzt. „Hübers hatte bis Ende Oktober ein großes Formtief und war sehr fehleranfällig. Durch die Umstellung auf die Dreierkette hat er sich zwar stabilisiert, war im Zweitliga-Kontext aber immer noch etwas zu hoch bewertet“, sagt transfmarkt.de-Admin Marcel Fritz. „Er liegt nun näher an den wertvollsten Abwehrspielern im höheren Altersbereich wie Phil Neumann (Hannover) oder Miro Muheim (HSV).“ 

Noch in der vergangenen Spielzeit war Hübers neben Jeff Chabot einer der wenigen Feldspieler, die lange auf einem ordentlichen Niveau spielten. Kein Wunder, dass der Stammspieler auch in dieser Saison das Vertrauen erhält und auch die Kapitänsbinde übertragen bekommen hat. Im Winter wollen die Kölner auch in der Innenverteidigung noch einmal nachlegen. Somit dürfte auch die Konkurrenzsituation auf den Kapitän deutlich ansteigen.


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Herbstmeisterschaft für den FC?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Hübers: „Es war nicht so super wahrscheinlich, dass es mit dem Profifußball klappt“

Timo Hübers schießt das 1:0 gegen den SSV Ulm.
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Hübers: „Es war nicht so super wahrscheinlich, dass es mit dem Profifußball klappt“

Das Ziel, Profifußballer zu werden, war für den heutigen Kapitän des FC lange nicht das einzige. Der Abwehrchef schloss neben dem Fußball unter anderem ein BWL-Studium ab. Das sagt Timo Hübers im FC-Podcast über seinen Weg zum 1. FC Köln, seine Zeit bei Hannover und seine schweren Verletzungen.

Er ist sicherlich einer der bodenständigsten und eloquentesten Fußballprofis. Seine Weggefährten bezeichnen ihn als den „normalsten“ Profi. Dabei wäre der Abwehrspieler beinahe gar nicht im Profifußball gelandet. Das sagt Timo Hübers im FC-Podcast über seinen Weg zum 1. FC Köln, seine Zeit bei Hannover und seine schweren Verletzungen.

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Der Weg zum Fußball-Profi ist ein langer – und zuweilen auch ein steiniger. Aktuell hält der Weg für Timo Hübers das Amt des Kapitäns eines Traditionsvereins, des 1. FC Köln bereit. Doch offensichtlich hätte es für den heutigen Abwehrchef auch anders laufen können. Eine Profikarriere sei „nicht vorgezeichnet“ gewesen, erzählte Hübers im Podcast des FC. So begann der gebürtige Hildesheimer seine Fußballkarriere 2008/09 in der Jungend des SV Hildesia Diekholzen, spielte sich von 2011 bis 2015 durch die Jugendmannschaften von Hannover 96. „Ich habe mich von Jahrgang zu Jahrgang gehangelt. Es war nicht so super wahrscheinlich, dass es mit dem Profifußball klappt“, schätzte der 28-Jährige seine damaligen Chancen sehr objektiv und realistisch ein. Er habe sich sogar für Stipendien in den USA beworben.

“Ich war jetzt auch kein besonderer Spieler“

Der bodenständige Defensivmann des 1. FC Köln blickt heute durchaus kritisch auf seine Anfänge zurück: „Ich war jetzt auch kein besonderer Spieler, hab dann auch schon mal auf der Bank gesessen und nicht den Erfolg gesehen, dass man sagen könnte, der Aufwand lohnt sich.“ Hat er sich aber. Denn „dann lief es doch berauschend besser.“ Hübers wechselte nach Köln, zum ersten Mal. Der Fußball sollte das BWL-Studium finanzieren – tat er auch und der Wahlkölner machte seine ersten Schritte in der rheinischen Metropole, bevor er noch einmal nach Hannover zurückkehrte. Doch für Hübers lief es nicht immer nur rund. Die zwei Kreuzbandrisse mit langen Reha-Perioden ließen den heute 28-Jährigen durchaus an einer Profikarriere zweifeln.

„Wenn man sich so schwer verletzt, weiß man es noch. Es war super bitter. Es war in der Woche vor dem ersten Ligaspiel. Vielleicht wäre ich in den Kader gerutscht“, erinnert sich Hübers an seine Profi-Anfänge bei Hannover 96. Dennoch kein Grund, aufzugeben. Der Abwehrspieler kämpfte sich zurück, erhielt neben weiteren Offerten ein erneutes Angebot aus Köln und traf die Entscheidung für seinen Wunschverein nach dessen Sieg im Relegationsspiel gegen Holstein Kiel. „Es bedurfte keiner großen Überzeugungskraft. Ich habe das Relegationsspiel in Kiel emotional verfolgt“, erinnert sich Hübers und entschied sich für den FC, gab aber auch zu, dass es im Falle des Abstiegs anders hätte laufen können. Doch die Entscheidung sollte die richtige gewesen sein.

Bodenständig, reflektiert und ein Mega-Vorbild

Denn drei Jahre später steht nicht nur eine Auszeichnung für das „Tor des Monats“ der Sportschau in Hübers Vitrine. Eine Auszeichnung auf die der Abwehrspieler besonders stolz ist. Auch die Kapitänsbinde der ersten Mannschaft der Geißböcke hängt seit der Saison 24/25 in der Kabine des Kölner Stadions am Platz des 28-Jährigen. Und die hat sich der heutige Abwehrchef des FC laut unter anderem Gerhard Struiber auch redlich verdient. Auch durch seine Art. Und so fassen Team Kollegen wie Max Finkgräfe, Athletiktrainer Max Weuthen und weitere FC-Zugehörige zusammen, dass Hübers wohl der normalste Profi, ein sehr bodenständiger und reflektierter Leader, jemand, der über den Tellerrand hinausschaut sowie ein Mega-Vorbild sei. Mit dem höchstmöglichen Amt, dem Kapitänsamt, sei „ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen“, gibt Hübers zu. Und so mag der Weg ein noch so steiniger gewesen sein, er führte Timo Hübers am Ende doch zuem Ziel – dem Profifußball.


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Emotionaler Abschied von Lukas Podolski

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC-Profis lösen U21 EM-Ticket