Rav van den Berg muss um seine Chance kämpfen – Kann der Königstransfer beim 1. FC Köln endlich durchstarten?

Rav van den Berg wird beim 1. FC Köln wieder eine Option
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Rav van den Berg muss um seine Chance kämpfen – Kann der Königstransfer beim 1. FC Köln endlich durchstarten?

Im vergangenen Sommer galt er als der Königstransfer der Geißböcke: Rav van den Berg wurde für rund acht Millionen Euro verpflichtet, der teuerste Abwehrspieler in der Vereinshistorie. Die Erwartungen konnte der Innenverteidiger nicht erfüllen. Rav van den Berg kämpft beim 1. FC Köln um seine Chance.

Auf den 20. Dezember des vergangenen Jahres fiel ein Spieltag, der die Saison des 1. FC Köln eigentlich ziemlich gut einfängt. Nachdem die Kölner über lange Zeit auf Augenhöhe gegen Union Berlin spielten, verlor das Team von Lukas Kwasniok durch einen Moment der Unaufmerksamkeit die Spielkontrolle. Einen auf den ersten Blick ungefährlichen Diagonalball schätzte Rav van den Berg falsch ein und bekam die Kugel als letzter Mann an den abgespreizten Arm. Da auf dem linken Flügel ein Köpenicker freie Bahn gehabt hätte, wurde der Niederländer für das Unterbinden einer klaren Torchance vom Platz gestellt. Der FC kassierte in Unterzahl kurz vor Schluss das 0:1 und musste zum Jahresabschluss eine Niederlage hinnehmen. Ein Spiel, das fast symptomatisch für den Innenverteidiger steht. So richtig konnte der Niederländer in der abgelaufenen Saison nämlich nicht überzeugen. Nun steht Rav van den Berg beim 1. FC Köln auf dem Prüfstand.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der 1. FC Köln hat eine durchwachsene Saison erlebt. So auch Rav van den Berg individuell. Als die Kölner im vergangenen Sommer rund acht Millionen Euro nach Middlesbrough überwiesen, werden sich vermutlich alle Beteiligten etwas mehr von dem Wechsel versprochen haben. In den letzten sechs Spielen der abgelaufenen Saison kam der 21-Jährige gar nicht zum Einsatz. Medial wurde zwischenzeitlich über eine Transferklausel spekuliert, die der FC bei einer gewissen Einsatzzahl nach England hätte überweisen müssen. Cheftrainer René Wagner dementierte dies und erklärte, seine geringe Einsatzzeit habe nur sportliche Gründe. Unter dem Dresdner kam Van den Berg nur gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz.

Feste Verpflichtung des Konkurrenten

Viel besser ist die Aussicht auf mehr Spielzeit in der kommenden Saison bisher nicht geworden. Mit Jahmai Simpson-Pusey verpflichten die Geißböcke eine Leihgabe der vergangenen Saison für rund fünf Millionen Euro fest und deuten damit eine interne Rangliste an, die bereits in den vergangenen Spielen sichtbar wurde. Zwar hat Cenk Özkacar den Verein wieder verlassen und somit eine freie Position in der Innenverteidigung geschaffen, jedoch darf man berechtigte Zweifel äußern, ob der FC mit zwei jungen Innenverteidigern in der Startelf plant. Ein Neuzugang mit etwas mehr Erfahrung erscheint die realistische Alternative, da auch Joel Schmied nicht restlos überzeugte. Und zum jetzigen Zeitpunkt hat der Engländer die Nase unter den jungen Innenverteidigern vorn.

Dennoch wird der Niederländer in der Vorbereitung die Chance bekommen, sich zu beweisen. Das stellte Wagner gegen Ende der Saison bereits in Aussicht. „Es geht für ihn darum, im Sommer wiederzukommen und um seine Position zu kämpfen“, sagte der 37-Jährige. Am Geißbockheim hat man den talentierten Innenverteidiger also noch nicht abgeschrieben. Und das aus gutem Grund. Van den Berg zeigte immer wieder gute Einsätze und zeigte, dass er das Potential besitzt in der Bundesliga zu bestehen. Vor allem durch sein Stellungsspiel und seiner Fähigkeit, Spielsituationen zu antizipieren, glänzte der 21-Jährige phasenweise. Doch konstant gelang ihm dies nicht, weshalb sich die Rangordnung in der Innenverteidigung zu seinen Ungunsten verschob.

Von Verletzung ausgebremst

Eine Entwicklung, die auch mit Verletzungspech verbunden ist. Denn der Start des Niederländers sah vielversprechend aus. Bei seinem Debüt gegen den SC Freiburg durfte van den Berg von Beginn an ran und zeigte beim 4:1-Heimsieg eine starke Leistung. So auch in der Folgewoche in Wolfsburg. Auch gegen die Niedersachsen spielte der Abwehrspieler stark, verschuldete aber durch ein verlorenes Kopfballduell gegen Wolfsburg-Stürmer Amoura ein Gegentor. Nachdem er bei einem Foulspiel unglücklich auf der Schulter landete, musste der Innenverteidiger nach rund 70 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Schulterverletzung brachte Van den Berg aus dem Rhythmus. Nach seiner Rückkehr am zwölften Spieltag kam er nicht mehr wirklich in Fahrt und konnte sich bis zur Entlassung von Lukas Kwasniok nur selten mit guten Leistungen empfehlen.

Van den Berg steht somit vor einer schwierigen Situation. In sechs von sieben Spielen unter dem neuen Cheftrainer kam er nicht zum Einsatz und wird sich berechtigte Sorgen um seine Einsatzzeiten machen. Dennoch traut der FC dem Niederländer eine Menge zu. Sonst wäre man auch vermutlich nicht bereit gewesen acht Millionen für ihn auf den Tisch zu legen. Gerade aufgrund der hohen Ablösesumme wird man in Köln ein besonderes Interesse daran haben, dass Van den Berg seine Chance nutzt und sich im Sommer als Option für Wagner empfiehlt. Denn auch der Innenverteidiger gehört in das Konzept, talentierte Spieler kaufen, weiterentwickeln und für einen möglichst hohen Betrag wieder veräußern. Dass auch van den Berg den FC als Sprungbrett in die Premier League sieht, ist kein Geheimnis.


Treffer Nummer acht für einen Leihspieler des 1. FC Köln – Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Treffer Nummer acht für einen Leihspieler des 1. FC Köln – Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

So richtig zufrieden waren die Anhänger des FC nach der bitteren Niederlage gegen Leverkusen nicht. Und auch bei den ausgeliehenen FC-Profis hat sich wohl mancher am vergangenen Spieltag geärgert. Für einen lief es allerdings gut: Der Leihspieler des 1. FC Köln Mansour Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch.

Nicht für alle Leihspieler des 1. FC Köln läuft es aktuell rund. Doch ein Akteur brachte am vergangenen Wochenende bei seinem Verein eine gute Leistung. Ob es für die Rückkehr zu den Geißböcken reicht, ist indes fraglich.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Als der zuletzt wieder vermehrt als Joker fungierende Mansour Ouro-Tagba am vergangenen Wochenende in der 67. Spielminute für den VfB Stuttgart II auf den Platz lief, stand es 1:1 gegen die TSV Havelse. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung stellte der ausgeliehene Spieler des 1. FC Köln auf 2:1 für den VfB. Dass das Spiel dennoch verloren ging und Havelse zurückkam, kurz vor Schuss sogar noch den Siegtreffer zum 3:2 einschob, war für die Stuttgarter besonders ärgerlich. Für den 21-Jährigen läuft es momentan in seiner zweite Leihe allerdings rund. Denn der gebürtige New Yorker bestätigte die vergangenen Wochen sein Formhoch, traf in der aktuellen Saison bereits acht Mal und lieferte drei Assists für die Stuttgarter. Trotz der guten Leistungen scheint eine Rückkehr zum FC eher unwahrscheinlich.

Ouro-Tagba bestätigt sein Formhoch

Insgesamt profitiert der Stürmer von der Leihe an den Drittligisten. Denn mit 1842 Minuten Einsatzzeit und 19 Startelf-Einsätzen in 35 Spielen scheint sich die Leihe für die Kölner Leihgabe zu lohnen. Nachdem Ouro-Tagba in der vergangenen Saison zunächst an Jahn Regensburg verliehen worden war, scheint der Plan von FC-Geschäftsführer Thomas Kessler im zweiten Leihjahr besser aufzugehen. Apropos Kessler: Der Nationalspieler Togos soll eine Kaufoption im Vertrag verankert haben. Ob diese allerdings gezogen wird, ist noch nicht bekannt. Vor einigen Wochen ploppte allerdings das Gerücht über die Höhe der vereinbarten Summe auf – und die überraschte dann schon ein wenig. Wie die „Bild“ damals berichtete, soll die Ablösesumme, die in der Kaufoption verankert ist, bei zwei Millionen Euro liegen. Erstaunlich hoch für einen Stürmer der 3. Liga.

Für die übrigen Leihspieler des 1. FC Köln verlief der Spieltag eher durchwachsen. Julian Pauli und Imad Rondic verloren mit ihren jeweiligen Teams die Duelle, standen aber immerhin von Beginn an auf dem Platz. Bitter: Rondic stellte mit einem späten Eigentor selbst auf 3:2 für Arminia Bielefeld und bescherte Münster eine Niederlage. Zu zumindest einigen Minuten Spielzeit kam Jusuf Gazibegovic bei Sturm Graz. Das Duell gegen Austria Wien endetet 1:1-Unentschieden, brachte einen Punkt ein, das reichte aber nicht für den Erhalt der Tabellenspitze. Die verbleibenden Leihspieler des FC Emin Kujovic, Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen kamen an diesem Wochenende nicht zum Einsatz.


Leihspieler des 1. FC Köln drängt sich auf für mehr

Julian Pauli könnte im Sommer zurückkehren
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Leihspieler des 1. FC Köln drängt sich auf für mehr

Gerade in der Defensive hat der FC aktuell wieder die Qual der Wahl. Das könnte auch für Thomas Kessler im Sommer gelten, gerade bei den Innenverteidigern des 1. FC Köln: Mit Julian Pauli drängt sich ein weiterer auf.

Nicht für alle Leihspieler des 1. FC Köln läuft es aktuell rund. Doch ein Akteur bringt bei seinem Verein gute Leistungen und empfiehlt sich für die Rückkehr zu den Geißböcken. Julian Pauli dreht in Dresden auf und könnte im Sommer zurück ans Geißbockheim kommen. Ob eine weitere Leihe ansteht, ist aktuell noch offen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der Punkt gegen St. Pauli war ein teuer erkaufter. Ragnar Ache fällt mit einer muskulären Verletzung bis voraussichtlich zum Saisonende aus. Und doch hat sich die ganz große Verletztenmisere beim FC zumindest aktuell verbessert. Und sie führt René Wagner bekanntlich zur Qual der Wahl – vor allem in der Defensive. Und auch Thomas Kessler wird sich mit der Menge der Abwehrspieler beschäftigen müssen. Cenk Özkacar gilt als sicherer Kaufkandidat. Der Innenverteidiger hat sich mit soliden bis guten Leistungen festgespielt, erhielt zuletzt immer wieder den Vorzug vor Rav van den Berg. Die feste Verpflichtung ist von daher sehr wahrscheinlich.

Pauli überzeugt in Dresden

Auch Jahmai Simpson-Pusey soll im Idealfall gehalten werden – allerdings ist die Ablöse bei mehr als acht Millionen Euro hoch. Mit Rav van den Berg, Joel Schmied und Timo Hübers (Vertrag soll verlängert werden) befinden sich weitere Innenverteidiger auch für die kommende Spielzeit im Kader. Dem Vernehmen nach will der FC noch einen weiteren erfahrenen Abwehrspieler verpflichten. Und dann drängt sich noch ein weiterer Kölner auf. Allerdings einer, der in dieser Spielzeit nicht für den FC aufläuft. Julian Pauli ist längst eine wichtige Säule im Defensivverbund von Dynamo Dresden. Am Wochenende stand der 20-Jährige zum siebten Mal in Folge von Beginn an in der Startelf, zum sechsten Mal 90 Minuten und freute sich über einen 2:0-Erfolg.

Der Innenverteidiger hat großen Anteil an den jüngsten Erfolgen des Traditionsvereins. Dresden holte aus den vergangenen fünf Spielen neun Punkte, kassierte gerade einmal zwei Gegentore. Zu gerne würde Dynamo den Spieler behalten. Doch der Plan ist, dass Pauli im Sommer erst einmal zum FC zurückkehrt. In der vergangenen Spielzeit war der heute 20-Jährige der Kölner Shootingstar in der Abwehr, in dieser Saison ging es um mehr Spielpraxis, die er in Köln wohl nicht bekommen hätte. Ob die Chancen im Sommer wieder steigen, ist offen und damit auch die Zukunft des Akteurs. Bewerbungspunkte hat Pauli in den vergangenen Wochen einige gesammelt.

Rondic weiter außer Form

Anders als Elias Bakatukanda, der ebenfalls aktuell verliehen ist. Doch der 20-Jährige kommt in Linz aktuell gar nicht mehr zum Zug, sammelt dementsprechend keine Spielzeit und stand auch am Wochenende für die Blau-Weißen nicht im Aufgebot. Ganz anders als Jusuf Gazibegovic, der für Graz wieder in der Startelf im Spitzenspiel gegen LASK stand. Der Bosnier hofft noch, auf den WM-Zug aufzuspringen. Die Leihe von Imad Rondic will dagegen auch weiterhin nicht in Schwung kommen. Mit Preußen Münster musste der Angreifer eine Niederlage gegen Schalke hinnehmen, kam zur Pause, hatte aber keinen Zugriff auf das Spiel. Mehr als ein Treffer steht noch nicht auf dem Konto des Angreifers.

Eine bittere Niederlage gab es auch für Jaka Potocnik mit Rot-Weiß Essen. Trotz deutlicher Führung kassierte RWE eine 3:5-Pleite in Cottbus. Potocnik kam für 25 Minuten zum Einsatz. Dennoch befindet sich Essen weiterhin auf Aufstiegskurs.


Immer wieder Abstimmungsfehler in der Defensive – Fehlt dem FC ein Abwehrchef?

,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Immer wieder Abstimmungsfehler in der Defensive – Fehlt dem FC ein Abwehrchef?

Nach der „Fisch-oder-Fleisch“-Kritik von Lukas Kwasniok anlässlich der Leipzig-Niederlage stellt sich durchaus eine Frage: Fehlt dem 1. FC Köln ein Abwehrchef? Denn beim FC kommt es in der Hintermannschaft immer wieder mal zu Abstimmungsfehlern.

Das 0:1 gegen Leipzig fiel nach Ansicht von FC-Coach Lukas Kwasniok viel zu einfach. Vor dem Hintergrund der Abstimmungsprobleme in der Defensive des 1. FC Köln kommt die Frage auf: Fehlt dem 1. FC Köln ein Abwehrchef?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Neben dem Ärger über die umstrittene VAR-Entscheidung beschäftigte FC-Trainer Lukas Kwasniok nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig vor allem eine Szene aus der ersten Halbzeit. „Das war kein Fisch und kein Fleisch. Jetzt müssen wir in die Ursachenforschung gehen, warum das so etwas Halbschwangeres war“, sagte der Trainer am Sonntag. „Der Raum zwischen Torhüter und Kette ist so groß, dass ein Linksfuß wie Raum den Ball genüsslich reinchippen kann. Wenn du am Elfmeterpunkt stehst, hast du eine gute Orientierung. So hast du nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich saß auf der Bank, habe es kommen sehen und war erst einmal acht Minuten lang böse.“ Wer sich die Entstehung des Gegentreffers noch einmal anschaut, kann das Unverständnis des Trainers gut nachvollziehen.

Fehlt ein Abwehrchef?

David Raum flankte aus dem rechten Halbfeld in den Kölner Sechzehner, Leipzig nutzte mit einem einfachen Laufweg den Moment. Xaver Schlager orientierte sich an Tom Krauß, blockte dessen Rückwärtsbewegung geschickt ab, sodass Baumgartner in die entstehende Lücke stieß und den Ball vor Eric Martel per Kopf im Tor unterbrachte. Die Szene erweckt einen Eindruck: Dem FC fehlt möglicherweise ein bestimmtes Spielerprofil, das gerade bei Standards für klare Absprachen, präzise Zuweisungen und die Übersicht über die Tumulte im eigenen Strafraum sorgt – ein echter Abwehrchef. Bei den Geißböcken hat dieses inoffizielle Amt eigentlich Timo Hübers inne. Eine schwere Knieverletzung im Oktober verbannte den 29-Jährigen jedoch in die Zuschauerrolle. Zu allem Übel reihte sich in der Kölner Innenverteidigung eine Verletzung an die nächste.

Wer kann Hübers ersetzen?

Der Blick richtet sich nun auf spannende Kandidaten im Kader, die die besagte Lücke füllen könnten. Auf dem Papier gibt es nämlich gleich mehrere Spieler, die die Qualitäten eines Abwehrchefs mitbringen. Da wäre zum einen Rav van den Berg. Der 21-Jährige strahlt unter Druck Seelenruhe aus, ist Kapitän der U21-Nationalmannschaft der Niederlande und hat trotz seines jungen Alters bereits viel Erfahrung bei Stationen in Zwolle und Middlesbrough gesammelt. Er wurde mit einem Versprechen von rund zehn Millionen nach Köln geholt und ist prädestiniert, einmal in der Defensive die Zügel in der Hand zu haben. Van den Berg, der erst seit dem vergangenen Sommer in Köln ist, musste sich lange mit einer Schulterverletzung herumplagen. Nach seiner Rotsperre wegen Handspiels im Duell mit Union Berlin stand er in vier Spielen nur gegen den SC Freiburg von Beginn an auf dem Rasen; zuletzt saß er im Spiel gegen Leipzig über die vollen 90 Minuten auf der Bank. Das sind Faktoren, die seine Entwicklung im FC-Trikot ausbremsen.

Chef-Suche: Hängerunde im Kader

Neben der Abgebrühtheit von Anführern aus der Defensive ist ein weiteres Charakteristikum das saubere und risikobewusste Passspiel: scharfe, aber präzise Vertikalpässe, gezielte Spielverlagerungen und das Gespür dafür, wann die sichere Lösung gefragt ist. Andribbeln und Linien brechen: Er erkennt freie Räume vor sich und nutzt sie, um Druck aus dem Spielaufbau zu nehmen und Gegenspieler zu binden. Das hat Jahmai Simpson-Pusey seit seiner Ankunft im Winter eindrucksvoll gezeigt, indem er ohne jeglichen Spielrhythmus ordentliche Leistungen abgeliefert hat. Für van den Berg und Simpson-Pusey ist festzuhalten, dass sie allein aufgrund ihres Profils das Zeug zum Abwehrchef im Trikot des 1. FC Köln hätten. Aber niemand kann erwarten, dass die jungen Spieler die vakante Stelle des Abwehrchefs sofort ausfüllen. Das obliegt Spielern, die sich schon länger am Geißbockheim tummeln.

Knochenhart im Zweikampf, bewiesener Anführer auf dem Platz und Kapitän der deutschen U21-Auswahl: Eric Martel hat das Zeug, sich auch eine Position weiter hinten als Leader festzubeißen. Doch über ihm schwebt die Frage, ob man in Köln auch in Zukunft mit ihm planen kann. Die Anstrengungen von Kessler in der abgelaufenen Transferperiode deuteten zudem auf eine Umstrukturierung auf Martels Sechserposition hin. Ein Verbleib in Köln würde es ermöglichen, ihn dauerhaft in der letzten Kette zu etablieren, wie er es bereits gegen Leipzig getan hat. Die Hängepartie bezüglich seiner Vertragssituation macht es Kwasniok sicherlich nicht leichter, Martel als neuen starken Mann in der letzten Kette zu etablieren. Allerdings fehlte auch dem vermeintlichen Sechser zuletzt die nötige Konstanz.

Antworten auf die „Fisch-oder-Fleisch-Frage“

Die Frage nach dem Abwehrchef ist für den 1. FC Köln nach wie vor kompliziert. Um Gegentore wie das 0:1 gegen RB Leipzig zu vermeiden, muss der Verein einen neuen Lautsprecher im defensiven Zentrum installieren. Vielleicht tut sich ja schon im Spiel gegen den VfB Stuttgart ein neuer Chef in der Abwehr hervor, der für Klarheit in der „Fisch-oder-Fleisch-Frage“ sorgt. Die Frage darf aber durchaus erlaubt sein, ob die Kölner im Winter in der Innenverteidigung nicht doch hätten nachbessern müssen.

Gegen die Schwaben wird eine klare Rollenverteilung auch aufgrund ihrer flexiblen Spielweise unabdingbar sein. Es bleibt abzuwarten, wen Kwasniok in der letzten Kette gegen Sebastian Hoeneß‘ Elf aufbieten wird.


Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln offenbar voll angekommen
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Joel Schmied ist beim 1. FC Köln angekommen

Die Erwartungen an den Abwehrspieler waren im vergangenen Winter hoch. Gehalten hat er sie lange nicht. Nun aber hat sich der Schweizer festgespielt beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist bei den Geißböcken endlich angekommen.

Er galt im vergangenen Winter als Hoffnungsträger und später bei den ersten Fans als weiterer Fehleinkauf beim 1. FC Köln: Doch Joel Schmied ist mittlerweile in Köln angekommen und zählt zu den Stammkräften.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Am Wochenende nutzte der Schweizer offenbar die Gunst der Stunde und verabschiedete sich in einen Kurzurlaub, den Lukas Kwasniok seinem Team ermöglichte. Noch einmal Sonne tanken, aber auch die Akkus für die bevorstehende Ligaphase aufladen. Eine Woche zuvor sah die Welt noch deutlich aufregender aus, zum Beispiel im Duell gegen Hoffenheim. Joel Schmied setzte dort beherzt zur Grätsche an, verhinderte eine weitere Großchance von Bazoumana Touré und ließ sich zu recht feiern. Der Schweizer hat sich mittlerweile in der Anfangsformation von Lukas Kwasniok festgespielt, ist aktuell beim FC in der Hintermannschaft gesetzt, dürfte also vor den nächsten hitzigen Duellen stehen und ist in dieser Verfassung sicherlich so etwas wie die große Überraschung unter dem neuen Coach. Denn mit diese Entwicklung war im Sommer so vielleicht nicht zu rechnen.

„Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht“

So wenig, dass der FC selbst noch einmal in der Innenverteidigung nachlegte. Und das nur ein halbes Jahr nachdem Schmied ans Geißbockheim gekommen war. „Man geht immer davon aus, da kommt ein neuer Spieler und der wird sofort einschlagen“, erklärt der Schweizer in der aktuellen Folge der FC eigenen Doku. „Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier steht.“ Gerade auch Schmied hatte in der Rückrunde seine Anpassungsschwierigkeiten, leistete sich einige Fehler und wurde von dem ein oder anderen Fan als weiterer Winter-Fehleinkauf von Christian Keller eingestuft. Auch die weiteren Verpflichtungen haben es in Köln nicht so geschafft, wie es vielleicht im Winter alle Parteien gehofft hatten. Anthony Racioppi ist gar nicht beim FC, Imad Rondic nach polen verliehen und auch Jusuf Gazibegovic spielt unter Kwasniok keine Rolle.

„Er ist ein gutes Beispiel“

Schmied hatte es zunächst auch nicht einfach. Gerade in den letzten Spielen der Saison kam er kaum noch zum Einsatz. Ein möglicher Grund: Der Familienmensch musste sich erst einmal daran gewöhnen, nicht mehr in seinem Umfeld zu sein. Der FC ist die erste Auslandserfahrung für den Abwehrspieler. „Da braucht es einfach eine Zeit“, sagt Schmied. Allerdings betont der Abwehrspieler auch, dass ihm der FC mit den Mitspielern, Trainern und dem Staff dabei geholfen haben. Dennoch: „Ich habe meine Zeit gebraucht, anzukommen. Aber jetzt bin ich überglücklich da zu sein“, sagt Schmied. Überglücklich ist der Berner wohl auch, eine so feste Rolle zu spielen. Denn der 27-Jährige kennt die Maschinerie. „Wenn man nicht performt, ist man schnell weg in dem aktuellen Business“, sagt Schmied. „Es wäre schön, wenn man mit den Spielern dann auch ein wenig mehr Geduld hat.“

Aktuell performt der Innenverteidiger. Doch der Fußball ist schnelllebig. Das musste Konkurrent Rav van den Berg erst kürzlich erfahren. Der Innenverteidiger kam als großes Versprechen, verletzte sich und muss sich nun wieder herankämpfen. Wie schnell es mit der Rückkehr in die Anfangsformation klappt, hängt eben auch den Leistungen der Konkurrenz eben um Timo Hübers und Joel Schmied. „Er ist ein gutes Beispiel, dass man sich mit harter Arbeit und gutem Fokus in eine Mannschaft einspielen kann“, lobt ihn auch Thomas Kessler. Nur ein kleiner Haken hängt zurzeit wie ein Damoklesschwert über dem Abwehrspieler. Der Schweizer hat schon vier Gelbe Karten gesammelt, die nächste würde eine kleine Pause beinhalten. Aber auch damit scheint Schmied dieser Tage klarzukommen. Und wer weiß, wenn Schmied weiter performt, stehen vielleicht schon bald die nächsten Reisen an. Dann mit der Nati, eventuell sogar zur WM im kommenden Jahr.

Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Kristoffer Lund und Joel Schmied vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Kölns perfekter Saisonstart: Die Basis ist die Defensive – aber ein Wert ist alarmierend

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist der FC ziemlich stark in die neue Saison gestartet. Vor allem die Defensive scheint eine wichtige Rolle dabei zu spielen. Denn bisher bekam Marvin Schwäbe nicht wirklich viel zu tun beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

Kaum einer hätte den Geißböcken vor der Saison nach zwei Spieltagen sechs Zähler auf dem Konto zugetraut. Vor allem, weil den Kölnern das Toreschießen in der vergangenen Spielzeit eher schwer gefallen ist. Doch nicht nur die Kölner Scorer sorgen für den guten Start beim 1. FC Köln: Die Basis des Erfolgs ist bisher die Abwehr.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Es war ein Moment der Unachtsamkeit. Er kam zu einem Zeitpunkt, da versank die Kölner Anhängerschaft schon in purer Glückseligkeit. Die Begegnung war natürlich schon längst entschieden, als Freiburgs Maximilian Eggestein zum 4:1 einköpfte. Der Kölner Freude tat das natürlich keinen Abbruch, dabei hätte nicht viel gefehlt und der FC wäre als einziger Bundesligist mit einer weißen Weste in die erste Länderspielpause gegangen. So oder so stellen die Geißböcke bislang mit die beste Defensive. Und genau darauf scheint auch ein Fokus von Trainer Lukas Kwasniok in dieser Spielzeit zu liegen. „St. Pauli hatte in der Vorsaison mit die wenigsten Gegentore und sie sind deswegen auch ziemlich souverän in der Klasse geblieben“, sagte Timo Hübers am Dienstag. „Das ist die Basis“, so der Abwehrspieler weiter.

„Fleiß steht über allem“

Die Basis ist die stabile Defensive und die fängt laut Abwehrchef ziemlich weit vorne, nämlich in der ersten Linie an. „Ich glaube, wir haben da einen ganz guten Verbund. Wir versuchen die Abstände von ganz vorne bis ganz hinten nicht viel zu groß werden zu lassen“, sagte Hübers. „Wir wollen einen engen Block haben, um den der Gegner herumspielen muss. Das war gegen Freiburg nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Nichtsdestotrotz hatte Freiburg jetzt auch nicht die ganz dicken Torchancen.“ Tatsächlich gab es gegen den FC in den ersten beiden Ligaspielen nur eine einzige Großchance – und die wurde nicht genutzt. Zwar ließ der FC bislang schon 26 gegnerische Torschüsse zu, allerdings gerade einmal fünf die auf das Kölner Tor kamen. Auf den gleichen Wert kommen nur die Bayern und Mainz.

So bleibt unterm Strich ein Gegentor. Einzig Borussia Mönchengladbach kassierte genauso viele Treffer. Die Defensive steht also aktuell beim FC stabil. Neben der Kommunikation auf dem Platz sieht Abwehrchef Hübers vor allem aber einen Grund dafür: „Fleiß steht über allem in der Defensive und Disziplin – und das gilt es dann in jeder Formation auf den Platz zu bringen.“ Und die Formationen können bekanntlich unter Trainer Lukas Kwasniok auch schonmal variieren. So lässt der Coach mal mit fünf Akteuren in der letzten Reihe spielen, mal mit einem Sechser mehr, „wenn man aktive Halbverteidiger hat, ist das fast das gleiche, dass die dahinter eine Viererkette bilden“, so Hübers. Die Abläufe blieben eigentlich die gleichen. Die Idee sei, mit der letzten Linie „immer wieder rauszuschieben, die Abstände nicht zu groß werden zu lassen und fleißig zu sein.“

Schlechte Zweikampfwerte

Und das scheint den Kölnern und auch Hübers aktuell zu gelingen. Zumindest die Ergebnisse geben den Kölner „für den Moment recht.“ Allerdings ist in den Daten dann doch noch eine kleine andere Wahrheit versteckt, die das Kölner Defensivverhalten dann doch nicht ganz so gut aussehen lässt. Der FC gewann bislang gerade einmal 43 Prozent seiner Zweikämpfe – der schlechteste Wert der Liga, unmittelbar hinter Heidenheim. Der Sprung zu Werder Bremen, Rang 16, ist dann mit 48 Prozent schon ein erstaunlich großer. Zudem haben die Geißböcke mit Abstand die wenigsten Bodenzweikämpfe bislang bestritten. Die Kölner haben von denen erst 128 Zweikämpfe gewonnen – ebenfalls der schlechteste Wert der Liga. Im Grunde ist es genau wie Timo Hübers sagt: „Es gibt noch Luft nach oben“.


Pro & Contra der Abwehr: Von Zehnter bis Yegbe – wie heiß sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Steht Aaron Zehnter beim FC auf der Liste?
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Pro & Contra der Abwehr: Von Zehnter bis Yegbe – wie heiß sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Der FC arbeitet weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Gerade in der Defensive soll es gleich mehrere Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Wie heiß sind die Transfergerüchte der Abwehr denn wirklich?

Gehandelt werden aktuell viele Namen beim 1. FC Köln: Doch wie heiß sind die Transfergerüchte der Abwehr nun wirklich? Ein Pro & Contra.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Ausgangslage in der Abwehr des 1. FC Köln

Dass der FC in der Defensive nachbessern muss, steht wohl außer Frage. Schon im Abstiegsjahr war die Kölner Hintermannschaft alles andere als sattelfest. Und mit Jeff Chabot hat der beste Abwehrspieler die letzte Kette bekanntlich Richtung Stuttgart verlassen. Die Lücke haben Routinier Dominique Heintz und Youngster Julian Pauli gestopft. Ob die beiden aber das Zeug noch oder schon für die Bundesliga haben, ist mindestens fraglich. Mit Joel Schmied wurde im Winter nachgerüstet, allerdings noch nicht in der Stärke wie erhofft. Und so soll nachgebessert werden. Die beiden Wunschspieler Jordan Torunarigha und Bernardo sind raus, haben bereits in Hamburg und Hoffenheim unterschrieben. Der FC muss sich an anderer Stelle umschauen. Und gleich mehrere Namen wurden zuletzt gehandelt.

Hohe Ablöse, mögliche Leihe?

Juma Bah

Das spricht dafür: Der 19-Jährige steht eigentlich bei Manchester City unter Vertrag, war zuletzt an RC Lens ausgeliehen und soll erneut ein Leihkonstrukt eingehen. Der Spieler kommt auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro, eine Leihe wäre für den FC zu stemmen. Bah gilt als großes Talent.

Das spricht dagegen: Die Konkurrenz im Buhlen um den Abwehrspieler ist groß. Clubs aus England und Frankreich sind ebenfalls interessiert. Ob Bah sich einen Wechsel nach Köln da vorstellen kann, ist fraglich. Zudem ist der Innenverteidiger mit seinen 19 Jahren sicherlich noch nicht fertig und damit auch nicht unedingt ein Kandidat für die Stammelf. Da müssten die Geißböcke aber eigentlich nachlegen. Denn mit mindestens Julian Pauli, aber auch Elias Bakatukanda und Neo Telle haben die Geißböcke eigene Talente, die aber zum Teil geparkt werden. Vielleicht wäre die Leihe das falsche Zeichen. Zudem ist Bah ein Rechtsfuß und damit eigentlich nicht der gesuchte Spielertyp.

Lucas Monzón

Das spricht dafür: Der gebürtige Brasilianer gilt als robust, kopfballstark und offenbar ziemlich schnell. So wurde der Abwehrspieler mit mehr als 37 km/h gemessen. Monzón ist ein klassischer Aufbauspieler. Sportlich könnte der Linksfuß eine wahre Verstärkung für den FC sein.

Das spricht dagegen: Viel. In erster Linie die kolportierte Ablösesumme von rund 5 Millionen Euro. Viel Geld für einen Spieler, der sich in Europa noch nicht verdient gemacht hat und für eine Position, auf der sich der FC eigentlich mit ablösefreien Spielern verstärken wollte. Auch hier gibt es wieder namhafte Konkurrenz. Ebenfalls erstaunlich, dass sich die Kölner auf dem südamerikanischen Markt umschauen.

Terry Yegbe

Das spricht dafür: In Sachen Athletik bringt der Abwehrspieler so ziemlich alles mit, was sich die Kölner in der Hintermannschaft wohl vorstellen. Der robuste 1,95 Meter-Hüne gilt als kompromisslos, kopfballstark und aggressiver Leader. Bei Elfsbog ist er unumstrittener Stammspieler und verfügt auch über internationale Erfahrung in der Europa League, aber auch Nationalmannschaft (1 Spiel).

Das spricht dagegen: Das Gerücht ist erst einmal auf eine Vermutung gefußt, dass der FC beim Zeneli-Scouting auch einen Blick auf einen weiteren Spieler geworfen haben könne. Das ist durchaus wahrscheinlich. Ob es sich dabei um Yegbe gehandelt hat, ist komplett offen. Tatsächlich hat sich der Innenverteidiger in einer der beiden Begegnungen verletzt, wurde ausgewechselt. Yegbe hat noch Vertrag bis 2028 und ist in Schweden ganz klar gesetzt. Elfsborg hätte also nur einen Grund, den Spieler abzugeben: eine ordentliche Ablöse. Der schwedische Erstligist hat im Winter rund sieben Millionen Euro für den Innenverteidiger verlangt. Sollte es nun ähnliche Vorstellung geben, ist das für den FC definitiv zu viel.

Verstärkung aus Liga zwei?

Calvin Brackelmann

Das spricht dafür: Der Innenverteidiger hat unter Lukas Kwasniok eine enorme Entwicklung durchgemacht. Ist zum absoluten Stammspieler bei Paderborn geworden. Die beiden haben nach Aussage des Trainers ein „sehr spezielles Verhältnis“. Brackelmann bringt auf jeden Fall das gesuchte Tempo mit und ist polyvalent einsetzbar und hat einen linken Fuß. Zudem läge die Ablösesumme nicht wirklich hoch. Der 25-Jährige hat noch ein Jahr Vertrag, die Ablöse wird auf rund eine Millionen Euro geschätzt.

Das spricht dagegen: Die Frage wird erlaubt sein, ob Brackelmann eine Verstärkung der Stammelf darstellen würde. Zwar ist der Abwehrspieler schnell, die Zweikampfwerte von knapp 60 Prozent sind für einen Innenverteidiger in der 2. Bundesliga oberes Mittelmaß.

Jonjoe Kenny

Das spricht dafür: Der Außenverteidiger hat auf der Plusseite ziemlich viele Arguemente. Zunächst einmal wäre Kenny ablösefrei zu haben. Der Engländer bringt reichlich Erstliga-Erfahrung mit, gehörte in der abgelaufenen Saison zu den laufstärksten Spieler der gesamten 2. Bundesliga und brachte zahlreiche Flanken aus dem Spiel heraus. Er bezeichnet sich als aggressiven Leader, der Zweikämpfe liebt und mit Willen Leidenschaft und Willen vorangeht. Die Leistungswerte sind vielversprechend. Kenny wäre definitiv eine gute Verstärkung für den FC.

Das spricht dagegen: Auf den ersten Blick nicht viel. Ob die Gespräche aber so weit fortgeschritten sind, wie kolportiert, darf zumindest hinterfragt werden. Denn Kenny soll zahlreiche Angebote vorliegen haben. Schon im vergangenen Winter wollte er eigentlich aus familiären Gründen zurück nach England. Hertha BSC stimmte dem Deal nicht zu.

Aaron Zehnter

Das spricht dafür: Paderborns Dauerbrenner, Flankengeber, Vorbereiter und Laufmotor – das sportliche Gesamtpaket stimmt bei dem 20-Jährigen. Zehnter ist trotz seines Alters der Leistungsträger unter Kwasnoik gewesen und die beiden kommen gut miteinander klar. Und der U20-Nationalspieler kann auch offensiver eingesetzt werden. Da der Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, ist ein Wechsel in die Bundesliga nun wohl der nächste logische Schritt.

Das spricht dagegen: Da warten aber gleich mehrere Teams, die ihre Fühler nach dem 20-Jährigen ausgestreckt haben. Und die bieten ganz andere Möglichkeiten. Etwa der FSV Mainz, der in der kommenden Saison international spielen wird. Auch Werder Bremen hat offiziell angefragt. Der Marktwert wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Bei der Anzahl an interessierten Vereinen befindet sich Paderborn trotz der Kürze des Kontrakts auf ganz guten Verhandlungsfüßen. Zehnter wird sich wohl nicht mit der Position des Pacarada-Backups zufrieden geben. Muss er vielleicht auch nicht.

Clemens Riedel

Das spricht dafür: Riedel stand in 33 Ligaspielen für die Lilien auf dem Platz und war dabei nicht nur Abwehrchef, sondern auch Antreiber. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Spielintelligenz und seinem präzisen rechten Fuß organisierte er das Spiel von hinten heraus. Riedel ist robust, ballsicher und bringt Führungsqualitäten mit. Er würde vermutlich eine gute Figur in der Innenverteidigung abgeben. Riedel hat noch Vertrag bis zum kommenden Sommer, eine Luftveränderung wäre also gut möglich.

Das spricht dagegen: Zuletzt ist es ein wenig ruhig geworden um das Gerücht. Eine mögliche Ausstiegsklauel wurde offenbar verpasst. Die Ablöse ist also frei verhandelbar. Der Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Aktuell soll Borussia Mönchengladbach aber im Werben um den Spieler die Nase vorne haben.


Die ersten Transfers sind getätigt, doch in der Abwehr besteht beim 1. FC Köln dringender Handlungsbedarf

Dominique Heintz im Kopfballduell gegen den 1. FC Nürnberg
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Die ersten Transfers sind getätigt, doch in der Abwehr besteht beim 1. FC Köln dringender Handlungsbedarf

Die ersten Transfers sind getätigt, vor allem in der Offensive hat der FC schon ordentlich zugelangt. Doch auch in der Hintermannschaft besteht wohl Handlungsbedarf. Der 1. FC Köln muss auch in der Abwehr nachlegen.

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson stehen in der kommenden Saison zwei Spieler bereit, die in der vergangenen Spielzeit ordentlich Scorerpunkte auf dem Konto hatten. Doch eine starke Offensive alleine reicht bekanntlich nicht. Der 1. FC Köln muss auch in der Abwehr nachlegen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Rund zehn Millionen Euro hat der 1. FC Köln schon in neue Spieler investiert, da hatte das Transferfenster noch gar nicht so richtig eröffnet. Wie berichtet gibt es aufgrund der Club-WM in diesem Sommer gleich zwei Transferfenster. Das erste vom 2. bis zum 10. Juni dient hauptsächlich den an dem Turnier teilnehmenden Mannschaften wie dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Ab dem 1. Juli ist dann das reguläre Transferfenster geöffnet. Die ersten Deals der Kölner klingen dennoch bereits vielversprechend, haben aber auf der anderen Seite einen Großteil des kolportierten Budgets der Kölner schon aufgebraucht. Das wurde zuletzt auf etwa zwölf Millionen Euro geschätzt und der „Rahmen“ von Philipp Türoff auch bestätigt. Und so stellt sich natürlich die Frage, wie viel Geld dem FC noch für weitere Transfers bleibt.

Torhüter Hauptgarant für stabile Defensive?

Denn ohne Frage werden die Kölner noch auf zahlreichen Positionen nachbessern müssen. Durch die unbeständigen Leistungen der Vorsaison ist zumindest die Sorge berechtigt, dass der FC vor einer weiteren schweren Bundesliga-Saison steht. Einer sehr schweren. Daran ändern auch die bereits verpflichteten Ragnar Ache, Isak Johannesson und Said El Mala nichts. Zumal alle drei Spieler eher den Vorwärtsgang einlegen. Die Kölner müssen aber auch dringend in der Hintermannschaft nachrüsten. Zwar wurde nach der Systemumstellung im Oktober vergangenen Jahres gerne von einer stabileren Abwehr gesprochen, der FC war bei Kontern auch nicht mehr so anfällig, aber so richtig belegen lässt sich eine Verbesserung nach der Umstellung in den relevanten Statistiken nicht. Vielmehr zeigen diese, wie beispielsweise der gegnerische xGoals-Wert oder die Torhüter-Effizienz, dass die geringere Anzahl an Gegentoren dann eher am Torhüterwechsel gelegen hat.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Zwar kassierte der FC neben Hannover 96 die wenigsten Gegentore in der vergangenen Spielzeit, sicher stand die Defensive aber wahrlich auch nicht immer. Selbst der Kölner Kapitän Timo Hübers war nicht immer sicher, hatte seine Probleme im Stellungsspiel und Zweikampfverhalten. So wie zuletzt gegen Nürnberg, als der FC Glück hatte, dass Caspar Jander die Einladung des Innenverteidigers nicht annahm. Mit einem Wert von 61 Prozent gewonnener Zweikämpfe war Hübers noch der beste Innenverteidiger der Geißböcke, knapp vor Dominique Heintz (60 %) und deutlich vor Joel Schmied (57 %) und Julian Pauli (53 %). Der Abstand zu den besten Innenverteidigern der Liga ist dann doch ein großer. Maximilian Rohr von Elversberg kommt auf 73 %, Aleksandar Vukutic und Toni Leister jeweils auf 70 %.

Die ersten Namen werden gehandelt

Natürlich ist die Quote nicht der einzige relevante Wert für Abwehrspieler. Allerdings haben Pauli und Schmied noch keine Bundesliga-Erfahrung aufzuweisen. Der Winter-Neuzugang tat sich bekanntlich schon in der 2. Bundesliga schwer, der Youngster fiel dagegen lange aus. Ein erfahrener Abwehrspieler würde dem Kader definitiv gut tun. Zumal Dominique Heintz in dieser Spielzeit zwar durchaus überrascht hat, das aber kein Garant dafür ist, dass der 31-Jährige auch in der Bundesliga weiter mithalten kann. Zumindest in Sachen Tempo offenbarte der Routinier in dieser Spielzeit auch einige Defizite. Dass der FC an einem Innenverteidiger interessiert ist, ist kein Geheimnis. Zuletzt waren Jordan Torunarigha von Gent und Bernardo vom VfL Bochum gehandelte Namen.

Auch auf den Außen ist der FC weiterhin auf der Suche. Aktuell vor allem auf der rechten Abwehrseite. Denn die Kölner brauchen einen Backup für Jusuf Gazibegovic. Auf der linken Seite werden die Geißböcke wohl auch nochmal tätig werden müssen. Zumindest, wenn Max Finkgräfe den Verein verlassen sollte.


Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Timo Hübers im Spiel des 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Die Kölner Defensive wirkt seit der Umstellung deutlich stabiler. Vor allem Dominique Heintz profitiert sichtlich von der Dreierkette. Das kann man vom Kapitän der Geißböcke nicht behaupten. Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

Seit dieser Spielzeit ist er Kapitän der Geißböcke, erfüllt die Aufgabe auch durchaus gut, auf dem Feld will aber nicht alles gelingen: Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Antwort auf die Frage nach der Ursache für die jüngste Erfolgsserie entwickelt sich beim FC zunehmend zu einer mantraartigen Floskel. So als müsse man sie nur oft genug wiederholen, damit sie stimmt. Denn so oft die Frage gestellt wird, so gleich die Antwort der unterschiedlichen Protagonisten. Erst am vergangenen Mittwoch sprach Mark Uth einmal mehr die Stabilität an, die Gerhard Struber der Mannschaft in den vergangenen Wochen verliehen hat. Wenige Tage zuvor war es Denis Huseinbasic, der darauf hinwies und auch Marvin Schwäbe nannte in einem Talk des TV-Senders „Sky“ jene Erfolgsformel. Nicht nur die Statistik von drei Gegentreffern in den vergangenen sechs Spielen gibt sowohl Trainer als auch Spielern recht. Die Kölner wirken nicht mehr so konteranfällig, lassen nicht mehr so viele Chancen zu – sie sind stabiler. Welche Gründe auch immer dahinterstecken.

Timo Hübers verliert an Wert

Doch ausgerechnet der Kölner Kapitän scheint mit der Umstellung ein wenig zu fremdeln. Timo Hübers ist schon in der gesamten Spielzeit nicht immer der erhoffte Ruhepol in der Hintermannschaft der Geißböcke. Gegen den Karlsruher SC, den SV Darmstadt und den SC Paderborn erlebte der 28-Jährige denkbar schlechte Spiele, war gleich an einem Großteil der elf Gegentore direkt beteiligt. Seit der Umstellung lassen die Kölner zwar nicht mehr so viel zu, Hübers bleibt aber hin und wieder dennoch der Unsicherheitsfaktor in der Kölenr Dreierkette. Dominique Heintz ist längst zur Konstante geworden, zuletzt füllte Eric Martel als nomineller Sechser das Abwehrzentrum ebenfalls gut aus. Nur auf der rechten Abwehrseite war der FC in den vergangenen beiden Spielen auffällig anfällig.

Dabei sind die Zweikampfwerte des Innenverteidiger durchaus in Ordnung, wenn auch nicht die besten der Liga. Hübers liegt mit einer Quote von mehr als 60 Prozent im Durchschnitt der Innenverteidiger, dann aber doch weit entfernt von Spielern wie Schalkes Tomas Kalas mit knapp 84 Prozent gewonnener Zweikämpfe. Die eher durchwachsene Saison straft nun auch das Online-Portal transfermarkt.de ab. Der Innenverteidiger ist einer der zahlreichen Kölner Verlierer des jüngsten Updates, wird auf 3.5 Millionen Euro eingeschätzt. „Hübers hatte bis Ende Oktober ein großes Formtief und war sehr fehleranfällig. Durch die Umstellung auf die Dreierkette hat er sich zwar stabilisiert, war im Zweitliga-Kontext aber immer noch etwas zu hoch bewertet“, sagt transfmarkt.de-Admin Marcel Fritz. „Er liegt nun näher an den wertvollsten Abwehrspielern im höheren Altersbereich wie Phil Neumann (Hannover) oder Miro Muheim (HSV).“ 

Noch in der vergangenen Spielzeit war Hübers neben Jeff Chabot einer der wenigen Feldspieler, die lange auf einem ordentlichen Niveau spielten. Kein Wunder, dass der Stammspieler auch in dieser Saison das Vertrauen erhält und auch die Kapitänsbinde übertragen bekommen hat. Im Winter wollen die Kölner auch in der Innenverteidigung noch einmal nachlegen. Somit dürfte auch die Konkurrenzsituation auf den Kapitän deutlich ansteigen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Herbstmeisterschaft für den FC?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Hübers: „Es war nicht so super wahrscheinlich, dass es mit dem Profifußball klappt“

Timo Hübers schießt das 1:0 gegen den SSV Ulm.
,
Startseite » 1. FC Köln Abwehr

Hübers: „Es war nicht so super wahrscheinlich, dass es mit dem Profifußball klappt“

Das Ziel, Profifußballer zu werden, war für den heutigen Kapitän des FC lange nicht das einzige. Der Abwehrchef schloss neben dem Fußball unter anderem ein BWL-Studium ab. Das sagt Timo Hübers im FC-Podcast über seinen Weg zum 1. FC Köln, seine Zeit bei Hannover und seine schweren Verletzungen.

Er ist sicherlich einer der bodenständigsten und eloquentesten Fußballprofis. Seine Weggefährten bezeichnen ihn als den „normalsten“ Profi. Dabei wäre der Abwehrspieler beinahe gar nicht im Profifußball gelandet. Das sagt Timo Hübers im FC-Podcast über seinen Weg zum 1. FC Köln, seine Zeit bei Hannover und seine schweren Verletzungen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der Weg zum Fußball-Profi ist ein langer – und zuweilen auch ein steiniger. Aktuell hält der Weg für Timo Hübers das Amt des Kapitäns eines Traditionsvereins, des 1. FC Köln bereit. Doch offensichtlich hätte es für den heutigen Abwehrchef auch anders laufen können. Eine Profikarriere sei „nicht vorgezeichnet“ gewesen, erzählte Hübers im Podcast des FC. So begann der gebürtige Hildesheimer seine Fußballkarriere 2008/09 in der Jungend des SV Hildesia Diekholzen, spielte sich von 2011 bis 2015 durch die Jugendmannschaften von Hannover 96. „Ich habe mich von Jahrgang zu Jahrgang gehangelt. Es war nicht so super wahrscheinlich, dass es mit dem Profifußball klappt“, schätzte der 28-Jährige seine damaligen Chancen sehr objektiv und realistisch ein. Er habe sich sogar für Stipendien in den USA beworben.

“Ich war jetzt auch kein besonderer Spieler“

Der bodenständige Defensivmann des 1. FC Köln blickt heute durchaus kritisch auf seine Anfänge zurück: „Ich war jetzt auch kein besonderer Spieler, hab dann auch schon mal auf der Bank gesessen und nicht den Erfolg gesehen, dass man sagen könnte, der Aufwand lohnt sich.“ Hat er sich aber. Denn „dann lief es doch berauschend besser.“ Hübers wechselte nach Köln, zum ersten Mal. Der Fußball sollte das BWL-Studium finanzieren – tat er auch und der Wahlkölner machte seine ersten Schritte in der rheinischen Metropole, bevor er noch einmal nach Hannover zurückkehrte. Doch für Hübers lief es nicht immer nur rund. Die zwei Kreuzbandrisse mit langen Reha-Perioden ließen den heute 28-Jährigen durchaus an einer Profikarriere zweifeln.

„Wenn man sich so schwer verletzt, weiß man es noch. Es war super bitter. Es war in der Woche vor dem ersten Ligaspiel. Vielleicht wäre ich in den Kader gerutscht“, erinnert sich Hübers an seine Profi-Anfänge bei Hannover 96. Dennoch kein Grund, aufzugeben. Der Abwehrspieler kämpfte sich zurück, erhielt neben weiteren Offerten ein erneutes Angebot aus Köln und traf die Entscheidung für seinen Wunschverein nach dessen Sieg im Relegationsspiel gegen Holstein Kiel. „Es bedurfte keiner großen Überzeugungskraft. Ich habe das Relegationsspiel in Kiel emotional verfolgt“, erinnert sich Hübers und entschied sich für den FC, gab aber auch zu, dass es im Falle des Abstiegs anders hätte laufen können. Doch die Entscheidung sollte die richtige gewesen sein.

Bodenständig, reflektiert und ein Mega-Vorbild

Denn drei Jahre später steht nicht nur eine Auszeichnung für das „Tor des Monats“ der Sportschau in Hübers Vitrine. Eine Auszeichnung auf die der Abwehrspieler besonders stolz ist. Auch die Kapitänsbinde der ersten Mannschaft der Geißböcke hängt seit der Saison 24/25 in der Kabine des Kölner Stadions am Platz des 28-Jährigen. Und die hat sich der heutige Abwehrchef des FC laut unter anderem Gerhard Struiber auch redlich verdient. Auch durch seine Art. Und so fassen Team Kollegen wie Max Finkgräfe, Athletiktrainer Max Weuthen und weitere FC-Zugehörige zusammen, dass Hübers wohl der normalste Profi, ein sehr bodenständiger und reflektierter Leader, jemand, der über den Tellerrand hinausschaut sowie ein Mega-Vorbild sei. Mit dem höchstmöglichen Amt, dem Kapitänsamt, sei „ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen“, gibt Hübers zu. Und so mag der Weg ein noch so steiniger gewesen sein, er führte Timo Hübers am Ende doch zuem Ziel – dem Profifußball.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Emotionaler Abschied von Lukas Podolski

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC-Profis lösen U21 EM-Ticket