Zurück in die Anfangsformation? Alessio Castro-Montes drängt sich für St. Pauli auf

Setzt zum Jubelsprung an: Alessio Castro-Montes
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Zurück in die Anfangsformation? Alessio Castro-Montes drängt sich für St. Pauli auf

Im vergangenen Sommer sahen ihn einige Skeptiker als Notfallplan an, im Winter gehörte er zu den besten FC-Profis, bevor ihn eine Verletzung ausbremste. Nun könnte es das Startelf-Comeback geben beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes drängt sich auf.

Das Tor zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht, doch die Leistungen des Belgiers sind vielversprechend. Dabei deutete zu Saisonbeginn nicht viel darauf hin.

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Im vergangenen Sommer war er einer der absoluten Wunschspieler. Lukas Kwasniok wollte seinen Wegbegleiter an den Rhein holen, der Spieler wollte zum FC wechseln, doch der SC Paderborn hatte andere Vorstellungen. Raphael Obermair galt als der Topkandidat für einen Lastminute-Wechsel am Deadline Day. Der Deal platzte, der Schienenspieler blieb bei den Ostwestfalen und Thomas Kessler zauberte Alessio Castro-Montes aus dem Hut, stattete den 28-Jährigen mit einem Dreijahres-Vertrag aus. Den belgischen Schienenspieler hatte zuvor niemand so recht auf dem Zettel. Rund zwei Millionen Euro sollen die Kölner für „Monti“ bezahlt haben. Doch so richtig wollte die Rechnung lange nicht aufgehen. Die Hinrunde war durchwachsen, Cstro-Montes spielte keine große Rolle.

„Deswegen war ich nicht so enttäuscht“

Erst im neuen Jahr steigerte sich der Schienenspieler, wurde mit drei Assists plötzlich zur festen Größe, bevor ihn eine Verletzung stoppte. Seit zwei Wochen ist der Belgier nun wieder fit. Gegen Bremen hätte der 28-Jährige beinahe seinen zweiten Treffer in Serie erzielt und zum zweiten Mal in Folge wenige Sekunden nach seiner Einwechselung. Nach einem starken Pass von Ragnar Ache war der Schienenspieler durch und schloss eiskalt gegen Mio Backhaus ab. Ein Tor, das den Kölnern ein wenig mehr Ruhe verschafft hätte. Ein Tor, das aufgrund einer Millimeter-Abseitsentscheidung nicht zählte. „Ich dachte von Anfang an, dass es Abseits war“, sagte Castro-Montes, der seine heraneilenden Mitspieler schon am ganz großen Jubel hinderte. „Deswegen war ich nicht so enttäuscht, dass das Tor nicht zählt.“

Am Freitagabend könnte der Belgier eine der wenigen Veränderungen in der Anfangsformation sein. Castro-Montes wirkt deutlich stabiler als Kristoffer Lund, der zuletzt immer wieder in seinen Leistungen ein wenig wackelte – auch gerne in der Rückwärtsbewegung. Und so stellte Wagner dem 28-Jährigen einen Einsatz von Beginn an zumindest in Aussicht. „Er ist auf jeden Fall ein Stadtkandidat auch wenn wir über seine Fitness sprechen“, erklärte der Coach. Kein Wunder, technisch gehört Castro-Montes sicherlich zu den besseren Fußballern des Teams, ist meist präzise mit seinen Flanken – zumindest in diesem Jahr. Wagner erklärte, dass Lund ein junger Spieler sei, der immer weiter an sich arbeite, um in gewissen Situationen auch andere Lösungen zu finden. Dennoch dürfte Castro-Montes nach seinen guten Auftritten wieder zur Startelf gehören.

Raphael Obermair darf sich indes weiter Hoffnungen auf die Bundesliga machen. Der 30-Jährige steht mit den Ostwestfalen aktuell auf Platz zwei der 2. Bundesliga,


Zum Jahresbeginn die Leistungsträger: Die Hoffnung ruht beim 1. FC Köln auf den Rückkehrern

Jubel des 1. FC Köln nach dem Treffer von Linton Maina
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Zum Jahresbeginn die Leistungsträger: Die Hoffnung ruht beim 1. FC Köln auf den Rückkehrern

Gegen den BVB will der FC für die große Überraschung des Spieltags sorgen. Viel spricht aber nicht für den 1. FC Köln: Die Hoffnung ruht auf den Rückkehrern Alessio Castro-Montes und Linton Maina.

Zum Jahresauftakt waren sie die großen Gewinner, glänzten als Torschützen und Vorbereitet. Doch dann fielen Alessio Castro-Montes und Linton Maina verletzt aus. Am Samstag kehren sie gegen den BVB zurück.

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Vor dem Duell gegen den BVB verbreitete FC-Coach Lukas Kwasniok ungewohnt deutlich seinen puren Optimismus. Der Trainer der Geißböcke hatte schon am vergangenen Freitag erklärt, er wolle den Negativtrend der Topspiele nun brechen. Sechs Spiele am Samstagabend, sechs Niederlagen lautet die bittere Bilanz. Am Donnerstag folgte dann eine „Vision“, die seine Spieler verfolgen würden. Der FC solle die erste Mannschaft der Liga sein, die – mal abgesehen von den Bayern – dem BVB eine Niederlage zufügen würde. Eine mutige Aussage. Denn die Dortmunder kassierten erst jüngst zwei bittere Pleiten, die sie um die Chance auf zwei Titel brachten. Die Mannschaft von Niko Kovac wird mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viel Wiedergutmachung betreiben wollen. Ein kriselndes Team wie der FC könnte dann wiederum genau der richtige Gegner sein.

„Den nächsten Step machen“

Tatsächlich spricht dieser Tage nicht viel für den FC. Dortmund spielt beispielsweise eine starke Saison, während sich die Kölner mit doch hohem Tempo auf die Abstiegsplätze zu bewegen. Die Samstagabende waren zuletzt ebenfalls nicht die Punktelieferanten der Kölner. Und alleine die individuelle Qualität im Kader der Westfalen spricht schon Bände. Immerhin feierten die Kölner in den jüngsten Heimspielen gegen den BVB auch die ein oder andere Überraschung. Deutlich mehr Hoffnung machen den Kölnern aber zwei Personalien. Denn mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina kehren gleich zwei Spieler wieder in den Kader zurück, die zuletzt schmerzlich vermisst wurden. Beide Akteure erlebten einen besonders starken Jahresauftakt, nachdem sie noch in der Hinrunde weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren.

Jetzt, mit der Rückkehr der beiden Akteure, könne man in Sachen Stabilität „den nächsten Step“ machen, erklärte der Kölner Coach. Dabei wird zunächst nur Castro-Montes von Beginn an auflaufen. Der Schienenspieler bekam eine Startelf-Garantie, die nicht so wirklich überraschend kam. Denn gerade auf der rechten Seite hat der FC zuletzt personell seine Probleme. Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fehlen bekanntlich. Da zuletzt „Monti“ eben auch noch nicht fit war, musste Lukas Kwasniok wieder puzzeln. Und das für den Trainer passende Teilchen hieß Jakub Kaminski. Nun aber gab der Coach zu, dass er den Polen lieber auf einer anderen Position sehen würde – eine Kette weiter vorne. Durch die Rückkehr von Castro-Montes kommen wenn man so will eigentlich zwei personelle Verstärkungen zurück.

Kaminski nicht immer im Flow

„Wir wollen mit Monti die Position auf der rechten Schiene geschlossen haben“, sagte der Coach. Kaminski wird dementsprechend wieder in der Offensivreihe agieren. „Bei uns ist es so, dass wir überlegen, wie er der Mannschaft am meisten helfen kann. Das führt dazu, dass er nicht immer im Flow ist“, erklärte Kwasniok. „Aber an seiner Einstellung und Qualität hat sich nichts geändert. Der Flow ist gerade nicht da, aber er stellt sich mit einem Torerfolg ein. Und das ist ja am Samstag schon wieder möglich.“ Mit sieben Torbeteiligungen ist der 22-Jährige noch immer einer der Topscorer der Geißböcke. Da würde auch Linton Maina gerne wieder hin. Und der Jahresauftakt war vielversprechend. In den vier Spielen vor seinem Rippenbruch erzielte der gebürtige Berliner zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.


Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

Alessio Castro-Montes und Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

In den vergangenen Duellen machten zwei Akteure besonders auf sich aufmerksam und drängten in die Startelf. Die Sommer-Neuverpflichtungen sorgen für mehr Optionen beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes und Tom Krauß mit starker Form.

Die Hinrunde lief für den Alessio Castro-Montes alles andere als rund. Aktuell spielte der Belgier allerdings häufig von Beginn an. Auch Tom Krauß konnte zuletzt von sich überzeugen und verdrängte zwischenzeitlich sogar Eric Martel von der Sechs.

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Am Freitagabend hatte sich FC-Trainer Lukas Kwasniok gegen den VfL Wolfsburg für eine Doppelsechs mit Eric Martel und Tom Krauß entschieden. Dass der Coach der Geißböcke so beide Sechser zum Einsatz bringt, war nach dem Duell gegen den SC Freiburg eine Woche zuvor nicht unbedingt abzusehen. Denn gegen den SCF hatte der Kölner Cheftrainer Martel noch aus der Startelf gestrichen, Krauß dafür spielen lassen. Und das kam nicht von ungefähr. Denn der 24-Jährige überzeugte zuletzt mit starken Leistungen. In den Begegnungen gegen die Bayern und Mainz 05 war er einer der besten Kölner Akteure, wurde gegen die Rheinhessen nach 45 Minuten für Martel eingewechselt und rechtfertigte seinen Einsatz. Kwasniok betitelte den Mittelfeldspieler nach dem 2:1-Erfolg gegen die Mannschaft von Urs Fischer als „Gamechanger“.

Gute Leistungen im neuen Jahr

Die Chance, sich zu beweisen nutzte zuletzt auch ein weiterer Sommer-Neuzugang der Geißböcke für sich. Nachdem Alessio Castro-Montes in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen war, stellte Kwasniok den Belgier gegen Heidenheim, Mainz, Freiburg und Wolfsburg von Beginn an auf. Sicherlich war zunächst die gerissene Lücke in der Kölner Verteidigung mit ein Grund für die Startelf-Einsätze, nachdem Rav van den Berg und Martel gesperrt ausfielen und die Verletzungen von Dominique Heintz sowie später auch Neuzugang von Jahmai Simpson-Pusey die Kölner Defensive zusätzlich schwächten. Die guten Leistungen in den Duellen, vor allem aber auch der Einsatz im Trainingslager im spanischen La Nucia, waren aber ein weiterer Grund für die Chance, die Castro-Montes vom Coach bekam.

Der 28-Jährige schloss die Vorbereitung in Spanien als einer der großen Gewinner ab, hat Kwasniok zu Beginn des neuen Jahres offensichtlich ein anderes Gesicht von sich gezeigt. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte der Abwehrspieler nach dem Duell gegen Mainz. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“ Bisher ging es so weiter und Castro-Montes bietet aktuell eine echte Alternative für die Schienen – auf beiden Seiten.

Ebenso wie Krauß nannte Kwasniok nach dem Duell gegen Wolfsburg auch Castro-Montes in der Gruppe von Spielern, die sich positiv hervorgetan haben und sprach über die Ausrichtung mit „Cenk, mit Seb, Lundi, Monty und den zwei Sechsern“. „Wenn die Menschen ins Stadion kommen und wollen Zauberfußball sehen, dann müssen sie in ein anderes Stadion gehen. Aber sie werden von den Jungs unfassbare Aufopferungsbereitschaft bekommen“, sagte der Trainer.

Mehr Optionen für Lukas Kwasniok

Auch am kommenden Wochenende werden die Fans im Kölner Stadion die Attribute des FC wie Laufbereitschaft, Kampfgeist und Aufopferungsbereitschaft zu sehen bekommen, die die Mannschaft ausmachen. Dann werden wohl auch die zwei Neuverpflichtungen Krauß und Castro-Montes wieder mit von der Partie sein. Denn beide befinden sich aktuell in einem Formhoch, das sich möglicherweise auch auf die komplette Mannschaft überträgt. Seit einigen Partien zeigt sich der FC wieder deutlich leistungsstärker. Durch Krauß und Castro-Montes stehen Coach Kwasniok nun aber auch mehr Optionen zur Verfügung.

Der Belgier kann auf beiden Schienen eingesetzt werden und erweitert die noch geschwächte Kölner Abwehr um einen weiteren Akteur. Krauß unterstützt das Mittelfeld, wobei der 24-Jährige zuletzt die Position des Sechsers sowohl alleine als auch mit einer Doppelsechs neben Martel stark ausfüllt. Somit kann nun ein Ausfall in der Defensive kompensiert werden und ein Martel muss nicht zwangsläufig auflaufen – gerade im Hinblick auf die noch offene Vertragssituation des Kölner Sechsers vielleicht eine beruhigende Erkenntnis.


Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

Mit Alessio Castro-Montes haben die Kölner spät im Sommer eine Neuverpflichtung präsentiert, die erst jetzt gefühlt zu einer wird. Der Schienenspieler scheint endlich angekommen zu sein. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln neue Möglichkeiten.

Im Herbst vergangenen Jahres spekulierten die ersten bereits über einen schnellen Abschied, auch vom Transfer-Flop war die Rede. Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln ganz neue Möglichkeiten.

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So wirklich war mit dieser Leistungsexplosion wohl nicht zu rechnen. Alessio Castro-Montes ist beim FC wohl der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia. In Spanien setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok in den Einheiten den Fokus hauptsächlich auf Spielformen, ließ immer wieder Abläufe einstudieren. Der Belgier wusste offenbar um seine Chance, gab alles. Dass Castro-Montes aber besonders hervorstach, war vom Seitenrand nicht zwingend auszumachen. Als Kwasniok nach dem Testspiel gegen Lugano davon sprach, dass er eine Formation starten ließ, die so ebenfalls im ersten Pflichtspiel des Jahres auflaufen könne, schwangen noch immer Zweifel mit, dass damit auch die letzte Neuverpflichtung des Sommers gemeint sein könne.

Schwieriger Start

Denn der Belgier ist in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen. Für rund zwei Millionen Euro war der Spieler vom belgischen Meister Union Saint-Gilloise nach Köln gewechselt. Kwasniok hatte die Latte selbst hochgelegt, als er in dem Spieler im Training eine Mischung aus Messi und Neymar ausgemacht haben wollte. Zwei Wochen und drei Pflichtspiele später sieht die Welt aber ein wenig anders aus. Castro-Montes stand gegen Heidenheim und nun gegen Mainz in der Startelf und der 28-Jährige hat geliefert: Drei Assists in den beiden Spielen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte Castro-Montes. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“

Das werden die Kölner Verantwortlichen auch hoffen. „Alessio hatte sicherlich keinen ganz so einfachen Start bei uns und nicht so die Einsatzzeiten, wie er sich das selbst auch erhofft hat. Manchmal braucht der ein oder andere Spieler ein paar Wochen länger, um irgendwo anzukommen“, sagte Thomas Kessler. Castro-Montes eröffnet den Geißböcken ganz neue Türen. Bis zur Winterpause hatte der FC genau einen Treffer nach einer Flanke erzielt, gehörte damit erwartungsgemäß zu den schlechtesten Teams der Liga. Im Jahr 2026 sind vier Flanken-Tore dazugekommen. Besser sind nur Augsburg (10), Dortmund (10), Hoffenheim (7), Stuttgart (7) und die Bayern (6). Castro-Montes steuerte zwei Hereingaben zu Toren bei. Dabei gehören die Kölner durchaus zu den Mannschaften, die viel und oft flanken, nur ließen die Treffer eben auf sich warten. „Ich weiß, dass ich gute Flanken schlagen kann“, betonte der Belgier nach dem Spiel gegen Mainz, obwohl er die zum Ausgleich mit seinem vermeintlich schwächeren Fuß brachte.

„Seine Flanken sind überragend“

Die Leistungssteigerung nimmt den FC-Bossen aber auch Druck vom Kessel. Denn der FC hatte sich eigentlich nach einem weiteren Schienenspieler umgeschaut. Ein „Wingback“ als Backup für Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund. Nun aber scheint Castro-Montes gerade dem zwischenzeitlich kriselnden Lund ein wenig den Rang abzulaufen. „Dass er ein guter Fußballer ist, wussten wir bereits, als wir ihn verpflichtet haben“, sagte Kessler und betonte, dass er Qualitäten habe, die dem FC weiterhelfen. Das fand auch Ragnar Ache, der eine der Flanken eben zum 1:1 gegen Mainz verwertete. „Seine Flanken sind einfach überragend. Wenn er den Ball hat, versuche ich immer, im Strafraum in eine gute Position zu kommen“, erklärte der Stürmer.


Stark im Trainingslager: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang des 1. FC Köln?

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Stark im Trainingslager: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang des 1. FC Köln?

Bislang kam er überhaupt nicht zu recht, doch nun lieferte er eine starke Vorbereitung beim 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang? Der Belgier ist einer der Gewinner von La Nucia.

Von vielen Anhängern wurde er bereits als Transferflop angesehen, nun absolvierte der Belgier eine starke Winter-Vorbereitung im Trainingslager des 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang?

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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in Spanien

Lukas Kwasniok ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das betrifft auch seine eigene Mannschaft. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano verriet der 44-Jährige beispielsweise, dass er mit seiner Mannschaft in den ersten Tagen in La Nucia nicht so richtig zufrieden war. Eine gewisse Diskrepanz zwischen gesprochenem Wort und Leistung auf dem Platz war im Herbst zu vernehmen. Damals erzählte der Coach davon, dass er bei der ersten Trainingseinheit mit Alessio Castro-Montes eine Mischung aus Messi und Neymar in dem Belgier gesehen haben wolle. Das wird sicherlich für die erste Einheit auch stimmen, bei den bisherigen Auftritten für den FC war von den angesprochenen Fähigkeiten allerdings recht wenig zu sehen.

Starker Auftritt im Trainingslager

Castro-Montes blieb bislang hinter den Erwartungen in den Schienenspieler weit zurück. Von den Neuverpflichtungen konnte der 28-Jährige wohl bislang am wenigsten überzeugen, stand vier Mal für den FC auf dem Platz und dann mit eher durchwachsenen Leistungen. Kein Wunder, dass nicht wenige Anhänger den Belgier in den Sozialen Netzwerken als Transferflop bezeichnen. Doch ausgerechnet Castro-Montes ist so etwas wie der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia.

Der Schienenspieler absolvierte eine richtig gute Woche, machte einen guten Eindruck im Testspiel gegen Lugano und hat ganz nebenbei auch die sportliche Führung überzeugt. Thomas Kessler sprach etwa von einem „deutlichen Schritt“ nach vorne. „Er hat die die Woche für sich genutzt, um einfach positiv aufzufallen. Das hat mir persönlich gut gefallen und ich würde mir wünschen, dass er ja, diese positive Formkurve beibehalten kann.“

„Irgendwas im Silvestergala-Menü“

Auch Lukas Kwasniok teilte die Einschätzung des Sportdirektors: „Als er im Sommer ankam, war die Vorbereitung rum, bei uns lief es gut und er hatte erste Einsätze, die nicht so gut waren. Aber er hatte sich vorgenommen, diese eine Woche voll zu nutzen und auf sich aufmerksam zu machen“, sagte der Trainer. „Das hat er getan und er bringt ein anderes Attribut mit, Spielstärke und Kreativität. Deshalb haben wir ihn verpflichtet. Er scheint jetzt gut angekommen zu sein.“

Gerade zur rechten Zeit? Denn der FC sucht eigentlich nach weiteren Schienenspielern. Gerade, weil Castro-Montes bislang eben nicht die erhoffte Verstärkung ist. Der Rechtsfuß kann bekanntlich auf beiden Schienen spielen, wäre also ein guter Backup für Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund, nur fehlten bislang die Leistungen. Und das führte dazu, dass zum einen über mögliche weitere Verstärkungen sowie einen potenziellen Abgang des 28-Jährigen spekuliert wurde.

Schon am Montagnachmittag hatte Kwasniok angedeutet, dass die Startelf von dem Testspiel gegen Lugano tendenziell gute Chancen auf einen Einsatz gegen Heidenheim habe. Das gilt ganz offensichtlich auch für Castro-Montes – den sportlichen Gewinner des Trainingslagers. „Irgendwas muss im Silvestergala-Menü gewesen sein, das ihm gutgetan hat“, sagte der Coach.

Alessio Castro-Montes startet ins Training – zahlreiche Spieler fehlen

Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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Alessio Castro-Montes startet ins Training – zahlreiche Spieler fehlen

Der elfte Neuzugang ist im Einsatz: Alessio Castro-Montes ist am Dienstag ins Training beim 1. FC Köln gestartet. Der Schienenspieler war am Deadline Day noch verpflichtet worden.

Die Kaderplanung ist komplett, die Mannschaft nicht. Mit einem stark reduzierten Kader beginnt die Trainingswoche nach dem 4:1-Erfolg über Freiburg. Aber: Alessio Castro-Montes ist am Dienstag ins Training beim 1. FC Köln gestartet.

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Mit einem kurzen Video war der Belgier am Montag den Fans des 1. FC Köln über die Sozialen Medien vorgestellt worden, am Dienstag hatten die Kölner Anhänger die Chance, den Spieler dann auch live vor Ort am Geißbockheim anzutreffen. Alessio Castro-Montes ist ins Training eingestiegen. Allerdings hat der Spieler noch nicht die Bekanntschaft mit einem Großteil der Mannschaft machen können. Denn am Dienstag fehlten gleich mehrere Akteure. Mit Isak Johannesson (Island), Jusuf Gazibegovic (Bosnien-Herzegowina), Jakub Kaminski (Polen), Said El Mala (Deutschland U21) und Rav van den Berg (Niederlande U21) befinden sich gleich fünf FC-Profis auf Länderspielreise. Weitere Nationalspieler wie Kristoffer Lund, Cenk Özkacar oder Denis Huseinbasic waren nicht berücksichtigt worden, Gazibegovic wurde nachnominiert.

Erfahrener Schienenspieler

Zudem fehlten auch einige weitere Akteure. Timo Hübers und Dominique Heintz fallen aktuell krankheitsbedingt aus. Der Kapitän der vergangenen Spielzeit war schon am Sonntagabend zur Pause angeschlagen ausgewechselt worden. Marius Bülter trainierte am Dienstag individuell. Immerhin präsentierten die Kölner nun aber den letzten Neuzugang der aktuellen Transferperiode. Dem Vernehmen nach haben sich die Geißböcke den Spieler rund zwei Millionen Euro kosten lassen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de ist der Schienenspieler fünf Millionen wert. Der 28-Jährige feierte sein Debüt bei St. Truiden, wechselte später nach Gent und 2023 zu Union Saint-Gilloise. Castro Montes kommt auf fast 300 Pflichtspiele, spielte auch schon in der Europa League, Conference League und Champions League Qualifikation. Nun beginnt die Vorbereitung auf das nächste Bundesliga-Spiel. Das steht in knapp zwei Wochen in Wolfsburg an.

Am Mittwoch könnte der Belgier bereits im Testspiel in Essen zum Einsatz kommen. Um 19 Uhr spielen die Kölner. (Liveticker bei come-on-fc.com)


Statt Raphael Obermair: Der 1. FC Köln soll vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes stehen

OF Alessio Castro-Montes könnte zum 1. FC Köln wechseln (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
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Statt Raphael Obermair: Der 1. FC Köln soll vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes stehen

Nachdem der Deal von Raphael Obermair anscheinend geplatzt ist, orientieren sich die Kölner auf dem Transfermarkt um: Der 1. FC Köln holt wohl Alessio Castro-Montes. Das berichtet Sky.

Auf der linken Schiene möchte der FC nochmal nachlegen, da der Verein dort nach der Ausmusterung und dem anschließenden Abgang von Leart Pacarada nur einfach besetzt ist. Jetzt scheinen die Geißböcke einen geeigneten Kandidaten gefunden zu haben: Der 1. FC Köln holt wohl Alessio Castro-Montes.

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Eigentlich hatte Lukas Kwasniok einen klaren Wunschspieler für die offene Stelle auf der linken Schiene: Der Trainer wollte seinen alten Schützling Raphael Obermair in die Domstadt lotsen. Lange bemühte sich der FC darum um den vielseitigen Profi. Doch dessen Verein, der SC Paderborn, stellte sich quer und wollte seinen Leistungsträger nicht abgeben. Darum musste sich der FC nun nach Alternativen umschauen. Und ist dabei anscheinend in Belgien fündig geworden: Laut Sky stehen die Geißböcke kurz vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes. Der 28-Jährige spielt momentan noch beim belgischen Champions-League-Teilnehmer Union St. Gilloise.

Soll bald den Medizincheck absolvieren

Dort steht der Belgier noch bis Sommer 2026 unter Vertrag. Sein Verein soll aber die Option haben, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern. Castro-Montes Marktwert wird von transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro geschätzt. Wenn St. Gilloise wirklich eine Möglichkeit zur Ausdehnung des Kontraktes besitzt, würde das natürlich die Verhandlungsposition der Kölner verschlechtern. Trotzdem soll der Transfer laut Sky kurz bevorstehen und der 28-Jährige bald seinen Medizincheck absolvieren.

Castro-Montes kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Damit würde der Rechtsfuß Kwasniok wie es Obermair auch getan hätte eine gewisse Flexibilität geben. Bei St. Gillioise war der Belgier in den ersten fünf Liga-Spielen nur Rotationsspieler, kam auf 142 Minuten. Insgesamt absolvierte der Außenspieler seit seinem Wechsel im Sommer 2023 82 Partien für den belgischen Erstligisten, davon vier in der Conference und sechs in der Europa League.