Álvarez, Okon-Engstler, Skhiri – so ist der Stand der Mittelfeldspieler

Edson Álvarez, Paul Okon-Engstler, Ellyes Skhiri
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Álvarez, Okon-Engstler, Skhiri – so ist der Stand der Mittelfeldspieler

Die Kölner Fans warten weiter auf Neuverpflichtungen. Gerade im Zentrum müssen die Geißböcke nachlegen. Edson Álvarez und Ellyes Skhiri werden seit Tagen oder Wochen gehandelt, eine Entscheidung steht aus beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Edson Álvarez, Ellyes Skhiri und Paul Okon-Engstler.

Nach wie vor steht auf der Zugangs-Seite eine Drei bei den Geißböcken. Dabei gilt die zentrale Mittelfeldposition als große Baustelle. Neben den beiden gehandelten Sechsern Edson Álvarez und Ellyes Skhiri ist Paul Okon-Engstler ein weiterer Kandidat – und möglicherweise der nächste Neuzugang.

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Am Mittwochvormittag wird sich den Fans der Geißböcke noch einmal die Chance bieten, den FC am Trainingsgelände des Geißbockheims hautnah zu erleben, bevor es dann ins Trainingslager nach Kitzbühel geht (24. Juli bis 31. Juli). Am Donnerstag steht zudem dann noch das Testspiel bei Bergisch Gladbach an (18 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com). Und die Hoffnungen, dann nochmal die ersten Blicke auf Neuverpflichtungen zu werfen, schwinden von Tag zu Tag. Einzig Luka Lochoshvili trainierte schon mit seiner neuen Mannschaft. Gideon Mensah ist noch im WM-Urlaub, immerhin dürfte Reigan Heskey eine realistische Chance auf das Testspiel am Donnerstag haben – sofern die Papiere denn dann alle vollständig und gültig sind. Beim FC hätte man sicherlich zu gerne schon deutlich früher eine nicht ganz unwichtige Baustelle geschlossen und den Fans einen zentralen Neuzugang präsentiert.

Keine schnelle Lösung für und mit Álvarez

Die Sechs ist wohl aktuell die größte Sollbruchstelle der Geißböcke. Die FC-Bosse haben gehofft, den Deal bis zum Trainingslager in trockene Tücher gebracht zu haben, doch das könnte unter Umständen knapp werden. Am Dienstag deutete zumindest noch nicht viel auf eine ganz schnelle Einigung. Um Edson Álvarez ist es in den vergangenen Tagen zumindest sehr ruhig geworden. Der Mexikaner galt lange als Favorit auf der Liste der Kölner Verantwortlichen. Der FC wäre die Leihe gerne eingegangen, doch eben nicht zu jedem Preis. Mittlerweile ist Benfica Lissabon in das Buhlen um den Spieler eingestiegen. Der Tabellendritte der abgelaufenen Spielzeit geht bei den Transfers in diesem Sommer in die Vollen, investiert mächtig. Dementsprechend gibt es neben Álvarez aber auch andere Namen auf der Liste. Momentan zeichnet sich für den Mexikaner jedenfalls nicht die ganz schnelle Lösung ab.

Skhiri in Pole-Position

Und somit ist der vermeintliche Plan B in den vergangenen Wochen zunehmend zum Plan A geworden. Ellyes Skhiri heißt aktuell die wahrscheinlichste Variante auf der Sechs beim FC. Der Tunesier erlebte bekanntlich eine rabenschwarze WM und zuletzt auch eher schwierige Zeiten in Frankfurt. Schon im Sommer 2025 gab es Gerüchte über eine mögliche Rückkehr, genauso im vergangenen Winter. Die Anzeichen für einen Wechsel sind jetzt deutlicher. Und möglicherweise findet Skhiri in René Wagner genau den Trainer, der starke Leistungen wieder herauskitzelt. Doch dazu müssen ebenfalls noch Hürden genommen werden. Dem Vernehmen mach geht es auch hier um das Gehalt. Aktuell trainiert der Tunesier wieder bei der SGE. Die Frage ist, wie lange noch. Allerdings hat sich der FC nach Informationen von come-on-fc.com auch mit weiteren Kandidaten, die auf der Sechs in Frage kommen, unterhalten.

Die Verpflichtung von Paul Okon-Engstler ist dagegen nur noch eine Frage der Zeit. Soweit ist alles geklärt, es fehlen die letzten Unterschriften sowie der Medizincheck. Der Australier laboriert an den Ausläufern eines Infekts. Wann Okon-Engstler in Köln aufschlägt, ist aktuell offen. Allerdings ist der Spieler auch nicht als Alternative zu Skhiri oder Álvarez gedacht, zumal er dann doch ein wenig offensiver agiert.


Auf der Suche nach dem Sechser: Ellyes Skhiri gerät stärker in den Fokus — aber Zweifel bleiben

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
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Auf der Suche nach dem Sechser: Ellyes Skhiri gerät stärker in den Fokus — aber Zweifel bleiben

Auch, wenn in dieser Saison nicht alles für ihn rund lief, die Lücke, die Eric Martel hinterlässt, ist groß – und der FC will sie erfolgreich schließen. Zwei Namen stehen im Raum: Ellyes Skhiri, der Rückkehrer mit großen Fragezeichen, und Edson Álvarez, der Traumkandidat mit großem Preisschild. Wer wird es? Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach dem Sechser.

Zwei Neuverpflichtungen sind gefunden, weitere sollen folgen. So auch auf der Sechs. Zuletzt hieß es, Edson Álvarez sei nach wie vor Favorit, doch Ellyes Skhiri rückt immer mehr in den Fokus.

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Dass ein Transfersommer mit einer Fußball-Weltmeisterschaft – und dann auch noch einem XXL-Turnier – einer anderen Dynamik unterliegt, steht wohl außer Frage. So wirklich nervös muss man ob der zwei Neuverpflichtungen beim FC noch nicht werden. Dass aber ein Vorbereitungsauftakt mit nur zwei von sieben bis zehn Neuverpflichtungen auch nicht optimal ist, dürfte genauso klar sein. Dementsprechend wollte sich Thomas Kessler auch nicht direkt zu seiner Zufriedenheit in Bezug auf seine bisherige Transferarbeit äußern. Zufrieden müsse man am Ende einer Saison sein, sagt der Geschäftsführer Sport – zum Beispiel, wenn der Kader den Klassenerhalt eingetütet hat. Als der ehemalige Keeper dann aber auf die Positionen angesprochen wurde, auf denen dann doch konkreter Handlungsbedarf bestehe, wurde Kessler doch präziser. Im zentralen Mittelfeld wolle man sich verstärken, sagte der Geschäftsführer, nannte allerdings auch noch andere Positionen. Die im zentralen Mittelfeld ist aber wohl besonders wichtig. Denn die Lücke, die Eric Martel gerissen hat, ist groß.

Skhiri weit von Topform entfernt

Genauso groß sind die Bemühungen für einen adäquaten Ersatz. Und auch das ist durchaus verständlich. Als 2023 Jonas Hector und Ellyes Skhiri gemeinsam ihre Zelte in Köln abbrachen, da versäumten es die FC-Bosse, diese Lücken sinnvoll zu schließen. Die Quittung war ein massiver sportlicher Leistungseinbruch. Wohl auch einer, der gepaart mit der späteren Transfersperre zum Abstieg führte. Und so ist man bei den Geißböcken ganz besonders darauf aus, dieses Mal die richtige Wahl zu treffen. Ausgerechnet Skhiri ist in den Kölner Fokus geraten. Vor allem in den von René Wagner. „Ich habe über den Spieler nachgedacht. Ob das möglich ist, werde ich in den nächsten zwei Tagen erfahren“, hatte der Trainer am Freitag gesagt. Und: „Den Spieler kenne ich sehr, sehr gut. Wir werden am Wochenende besprechen, ob das realistisch ist.“ Wagner ist ein bekennender Fan des Tunesiers, kennt ihn noch aus der gemeinsamen Zeit unter Steffen Baumgart, erlebte also die Gründe, warum Skhiri in Köln Publikumsliebling war. 17 Tore erzielte der Spieler in seiner Zeit in Köln, kaschierte damit auch die Offensivflaute am Geißbockheim.

Ablösefrei bei Marktwert von 13 Millionen

Und da sich die Parteien weitestgehend einig sind, könnte es doch eigentlich recht schnell gehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Mittelfeldspieler in Frankfurt an diese Leistungen nicht mehr anknüpfen konnte. Zwar verließ „Flaco“ den FC damals ablösefrei, doch der Marktwert lag bei 13 Millionen Euro. Mittlerweile liegt er bei fünf Millionen Euro. Bei der WM erwischte Skhiri eine besonders schwere Zeit, war einer der schwächsten einer schwachen tunesischen Mannschaft. Und möglicherweise gibt die sportliche Talfahrt des Tunesiers Kessler und Tim Steidten dann doch ein wenig zu denken. Denn dem Vernehmen nach sollen die Kaderplaner nicht restlos von der Idee überzeugt sein. Gespräche mit Frankfurt hat es nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich bereits gegeben. Dem Vernehmen nach verliefen sie auch recht positiv. Eine komplette Einigung gibt es bislang aber noch nicht.

Zuletzt hieß es, die beiden Verantwortlichen würden wohl eher auf die Karte Edson Álvarez setzen. Eine Verpflichtung des Sechsers würde dem FC möglicherweise sportlich weiterhelfen, die Kölner würden aber auch ein Zeichen setzen, in welchen Sphären nun gedacht werden kann. Nur sind da eben noch die finanziellen Aspekte, die wiederum gegen eine Verpflichtung des Mexikaners sprechen. Zumindest würde der Mittelfeldspieler mehr als das Doppelte der Kölner Bestverdiener erhalten. Das Gefüge wäre wohl sehr unwahrscheinlich. Auch mit Álvarez wurde gesprochen. Und das ganz sicher nicht nur, um Druck auf einen möglichen Skhiri-Transfer zu erhöhen – wie ursprünglich mal kolportiert. Kaum vorstellbar, ein Vertragsgespräch mit einem WM-Teilnehmer, der mal 40 Millionen Euro schwer war, mit dieser Absicht zu arrangieren. Dass aber Gespräche mit vermeintlichen Konkurrenten in die Dynamik von Transferverhandlungen mit einfließen, ist sicher. Der FC hat nach Informationen von come-on-fc.com auch noch mit weiteren Mittelfeldspielern gesprochen.

Aktuell deutet nichts auf einen lachenden Dritten, ausgeschlossen ist das aber nicht – sofern die Rahmenbedingungen passen. Doch macht ein Plan C wenig Sinn, wenn man sich eigentlich mit dem Plan B recht einig ist. Denn dort wird der finanzielle Aspekt am Ende des Tages möglicherweise der entscheidende sein.