Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski: Das Offensiv-Trio des 1. FC Köln sammelt Argumente für mehr

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski: Das Offensiv-Trio des 1. FC Köln sammelt Argumente für mehr

Mit Said El Mala, Jakub Kaminski und natürlich Ragnar Ache trugen sich am Samstag gegen die TSG Hoffenheim die bislang torgefährlichsten FC-Profis in die Scorerliste ein. Und machten damit durchaus Lust auf mehr. So gefährlich ist das Offensiv-Trio des 1. FC Köln.

Durch die Ausfälle von Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen wird Lukas Kwasniok am Freitagabend gegen den FC Augsburg wieder puzzeln müssen. Der Trainer neigt bekanntlich zu vielen Rotationen. In der Offensive sammelten gegen die TSG Hoffenheim drei Akteure viele Argumente für eine weitere Berufung von Beginn an.

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Jan Thielmann wirkte alles andere als glücklich, als das Kölner Eigengewächs nach der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim unverrichteter Dinge durch die Katakomben des Stadions schritt. Dabei dürfte der kurzfristige Ausfall des 23-Jährigen schon einen gehörigen Einfluss auf die Partie gehabt haben. Denn eigentlich war der U21-Vize-Europameister für die rechte Außenbahn vorgesehen, Jakub Kaminski hätte wohl im Zentrum als eine Art offensiver Sechser spielen sollen. So aber rotierte Kaminski eine Reihe nach vorne und zeigte gegen die Sinsheimer, dass er in der Offensive gut aufgehoben ist. Kaminski bereitete vier Torschüsse vor, suchte einmal selbst den Abschluss, war gerade in der Vorwärtsbewegung wieder ein Aktivposten. Vor allem aber belohnte sich der Pole mit einem Assist, dem ersten Scorer seit November.

El Mala kommt bereits auf 12 Scorer

Vor ziemlich genau drei Monaten hatte der 23-Jährige gegen Frankfurt getroffen. Dabei standen am Samstag vor allem zwei andere Spieler wohl noch deutlicher im Fokus. Zum einen Ragnar Ache. Der Stürmer sorgte bereits nach einer Viertelstunde für das absolute Highlight des Spieltags, vielleicht sogar des Monats oder noch mehr. Ache erzielte per Fallrückzieher die Kölner Führung. Der Angreifer kam ebenfalls auf fünf Torschuss-Beteiligungen, schloss vier Mal selbst ab, bereitete einen weiteren Versuch vor. Mit seinem Traumtor schraubte Ache sein Scorerkonto auf neun Punkte in die Höhe und hat nun fünf Tore und vier Vorlagen in der Liga eingesammelt. Der 27-Jährige ist damit vor Kaminski (fünf Tore, zwei Vorlagen) der zweitbeste Scorer der Geißböcke. Nicht nur das: Ache hat alleine in den vergangenen sechs Spielen vier Tore erzielt. In der Hinrunde war es „nur“ einer.

Der Kölner Punktegarant ist aber weiterhin vor allem Said El Mala. Zwar dürfte der 19-Jährige den Kölner Coach mit einigen Entscheidungsfindungen oder verpassten Abspielen durchaus geärgert haben, doch El Mala bereitete die Kölner Führung mit einer nahezu perfekten Flanke vor und erzielte den Ausgleich selbst. Der Offensivspieler kommt damit bereits auf acht Treffer, vier Vorlagen. Mit zwölf Scorerpunkten liegt El Mala auf Rang elf der Topscorer der Liga. Neben Yan Diomande (14 Scorer) ist er der einzige U20-Akteur in der Top-20 und hinter Deniz Undav (16), gemeinsam mit Nadiem Amiri der zweitbeste, der für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen dürfte. El Mala macht sich also wieder interessant für Julian Nagelsmann.

Gute Argumente für mehr

Insgesamt kommen die drei Offensivspieler also auf 28 Torbeteiligungen, erzielten 18 der 33 bisherigen Tore und gehören damit prozentual zu den torgefährlichsten Angriffs-Trios der Liga. So wird durchaus die Frage erlaubt sein, ob die Kölner nicht ihre gefährlichste Offensivreihe gefunden haben. Zumal die Geißböcke zumindest in der ersten halben Stunde gegen die TSG eine der besten Saisonleistungen abgerufen hatten. Tatsächlich liefen die drei erst einmal zuvor – zumindest nominell – in einer Dreier-Offensivformation in dieser Spielzeit von Beginn an auf. Und das gegen RB Leipzig. Der Ertrag war überschaubar. Das Kölner Tor erzielte beim 1:2 Jan Thielmann nach Vorarbeit von Isak Johannesson. Gegen die TSG sammelte das Trio zumindest gute Argumente für weitere Nominierungen.


Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Linton Maina jubelt nach seinem Tor gegen Augsburg
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Tore garantiert? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht

Im bisherigen Saisonverlauf hat sich die Hintermannschaft des FC Augsburg alles andere als sattelfest gezeigt. Ein Vorteil für die Geißböcke? Die Offensive des 1. FC Köln weiß, wo Augsburgs Tor steht.

Die Anfälligkeit der Augsburger Hintermannschaft ist keine Toregarantie für den FC. Florian Kainz, Jan Thielmann, Marius Bülter und Co. – die Offensive des 1. FC Köln weiß aber sehr wohl, wo Augsburgs Tor steht.

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Es gibt wohl nur wenig Zweifel daran, dass die Statistik immer nur einen Teil der Wahrheit ablichtet. Obwohl im Schnitt beispielsweise vier Tore in den bisherigen Liga-Duellen der Augsburger gefallen sind und dabei auch jeweils beide Mannschaften immer trafen, ist nicht sicher gesagt, dass die Begegnung des FC am Samstag eine torreiche wird. Wahrscheinlich ist das aber schon: Immerhin trifft eine besonders kaltschnäuzige Mannschaft auf eine in der Defensive doch anfällige. Der FCA hat den höchsten gegnerischen xGoals-Wert der Liga – und das mit großem Abstand. Doch ein Garant ist es eben nicht. Um die Hoffnung auf Kölner Treffer aber ein wenig zu erhöhen, sei erwähnt, dass gleich mehrere FC-Spieler ganz genau wissen, wo das Tor der Augsburger steht, beziehungsweise, wie man es dann auch noch trifft.

Viele Treffer gegen Augsburg

Eric Martel erzielte sein erstes Tor für die Geißböcke in einer Begegnung gegen die Fuggerstädter. Im April 23 gewannen die Kölner 3:1 in Augsburg, der Sechser traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Luca Waldschmidt war bereits zwei Mal erfolgreich, bereitete zwei Treffer vor. Doch der ehemalige Nationalspieler hat noch ein ganz anderes Erlebnis mit dem FCA. Im Juniorenbereich waren die Fuggerstädter wohl so etwas wie der Lieblingsgegner des gebürtigen Siegeners. Gleich sechs Tore knipste der Angreifer damals im Dienste der Frankfurter U17 gegen Augsburg – gegen keinen Gegner mehr. Im Februar 2013 erzielte Waldschmidt sogar einen Hattrick. Auch Marius Bülter traf bereits gegen den FCA. Auf der Scorerliste stehen zwei Treffer, ein Assist.

Und um die Kölner Gefährlichkeit gegen Augsburg komplett zu machen, kommen auch Linton Maina, Jan Thielmann und Florian Kainz auf insgesamt vier Tore und vier Assists. Die weiteren Kölner Offensivkräfte waren bislang weniger erfolgreich. Vor allem, weil es bisher für sie kaum bis gar keine Duelle gegen Augsburg gegeben hat. Nur Jakub Kaminski fällt in der Statistik mit keinem Tor in vier Begegnungen ab. In seiner aktuellen Form wäre der Samstag doch ein guter Zeitpunkt, das zu ändern.