Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

Die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim hatte vor allem zwei große Themen im Nachgang: Das Traumtor von Ragnar Ache und der medizinische Notfall im Stadion, der eine unglückliche PK nach sich zog rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok bittet um Entschuldigung.

Der Fußball geriet am Samstag zur Nebensache. Ein FC-Fan war im Zuge des Spiels der Geißböcke eine Treppe herabgestürzt. Der Anhänger musste vor Ort reanimiert werden. Später stellte sich heraus, dass der Zuschauer verstorben war. Die Fans hatten während der Partie den Support weitgehend eingestellt. Nach dem Spiel hatte sich auch Lukas Kwasniok zu den Vorgängen geäußert. Und damit eine Diskussion ausgelöst.

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Denn der Kölner Coach hatte bedauert, dass der Support der Fans gefehlt hätte, sein Mitleid bekundete der Trainer nicht. Die Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung gegen den FC Augsburg nutzte der Coach dann aber, um „einige Dinge klarzustellen“. „Es ist natürlich so, dass wenn eine gewisse Stille im Stadion ist, dann ist klar, dass etwas vorgefallen ist. Die Kommunikationslage für uns war relativ unübersichtlich“, sagte der Trainer. „Mittlerweile haben wir aus den Medien entnommen, dass ein FC-Fan verstorben ist und es ist logischerweise das Selbstverständlichste dieser Welt, den Angehörigen im richtigen Moment – und ich hoffe, dass das jetzt der Fall ist – mein Beileid auszusprechen und ihnen viel Kraft zu wünschen. Denn es gibt im Leben nichts Schlimmeres als einem geliebten Menschen zu verlieren.“ Das sei ihm extrem wichtig, betonte der Trainer.

„Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Die Geburt und der Tod eines Menschen“

„Darüber hinaus ist es so, dass ich aufgrund der damals unklaren Situation auf den Support unserer Süd angesprochen worden bin, der über 90 Minuten nicht stattgefunden hat“, so Kwasniok weiter. Der Trainer betonte noch einmal, wie wichtig ihm die Unterstützung der Fans und der FC als Aufsteiger auf diese eben angewiesen sei. „Wir hatten bislang in drei Heimspielen aus unterschiedlichen Gründen diesen Support nicht, dazu fehlten sie in Teilen bei drei Auswärtsspielen. Unsere Ausbeute liegt da bei einem Punkt. Ohne sie sind wir schwächer als mit ihr. Wir brauchen unsere Fans, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so der Trainer weiter.

Für Kritik hatte am Samstag auch ein Vergleich gesorgt. Kwasniok hatte auf der PK den Monolog von Bayern-Trainer Vincent Kompany angesprochen, der erst wenige Tage zuvor eindrucksvoll nach einem Rassismus-Eklat gesprochen hatte. „Die Dauer meines Monologs war einzig und allein der Bezugspunkt zum Monolog von Vincent Kompany. Erstens ist er ein viel besserer Trainer, zweitens hat er über ein Thema gesprochen, bei dem es keine andere Meinung gibt. Wer da einer anderen Meinung ist, der hat Lack gesoffen. Deswegen diese Themenfelder vermischen zu wollen, das ist dann ein bisschen zu viel des Guten“, sagte Kwasniok. „Ich habe hier angefangen, um nach Möglichkeit über Jahre hinweg etwas aufzubauen. Gemeinsam mit den Fans. Deswegen dieser Apell, dass das, was die Fans in Hoffenheim veranstaltet haben, das ist, was wir brauchen – jetzt auch am Freitag gegen Augsburg.“

Und mit einer Entschuldigung beendete der Coach seinen Monolog: „Ich hoffe, dass Missverständnisse ausgeräumt sind. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich irgendjemanden auf den Schlips getreten bin, etwas missachtet habe. Das war in keinster Form meine Absicht. Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Das sind die Geburt und der Tod eines Menschen.“

Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzten und dem Co-Trainer-Aus „In erster Linie tut es mir leid“

Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzten und dem Co-Trainer-Aus „In erster Linie tut es mir leid“

Für die Geißböcke steht am Wochenende das schwere Spiel gegen Hoffenheim am. Am Donnerstag gab es die obligatorische Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über das Co-Trainer-Aus, die Personalie Said El Mala und den Verletztenstand.

Für die Geißböcke steht am 23. Spieltag das Heimspiel gegen Hoffenheim auf dem Programm. Zuvor gab es die Spieltags-Pressekonferenz beim FC.

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Vor einigen Wochen musste Lukas Kwasniok noch puzzeln, um eine Hintermannschaft für die Begegnungen der Geißböcke zu finden. Nun hat der Kölner Coach zu viele Steinchen, die er in ein Gesamtbild für die Partie gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com). Denn nach und nach kehren die zuletzt angeschlagenen Defensivspieler zurück. Zuletzt eben Jahmai Simpson-Pusey. Und der Engländer, der zu Beginn des Jahres direkt zu überzeugen wusste, könnte tatsächlich eine Alternative werden – zumindest in Teilen. „Ich habe mit Jahmai gerade noch gesprochen. Er ist eine Kader-Option, aber keine Startelf-Option“, so Kwasniok auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Er hat diese Woche an jeder Einheit teilgenommen, allerdings gesteuert.“

„Wir begleiten ihn dabei“

Der 20-Jährige ist nicht der einzige Innenverteidiger, der wieder zur Verfügung steht. „Heintzi hat alles mitgemacht, er ist damit auch eine Option.“ Keine Probleme gibt es bei Youssoupha Niang, der leichte muskuläre Probleme hatte. Ob die Youngsters aber eine Möglichkeit bei den Profis bekommen, ließ der Coach offen. Es geht um das Abwägen zwischen Einsatzzeit beim Nachwuchs und den Erfahrungen bei den Profis. In Geduld müssen sich weiterhin zwei Spieler üben, die zum Jahresbeginn ebenfalls überzeugten. „Linton und Monti, da dauert es noch ein wenig. Linton ist schon wieder auf dem Platz herumgeturnt“, so der Trainer weiter. „Da kann ich noch nicht absehen, wann sie zurückkommen werden. Am Wochenende jedenfalls noch nicht.“

Auch zu Said El Mala äußerte sich der Coach. „Es ist nun mal so, unabhängig davon, ob er anfängt oder nicht. Wir wissen, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben. Unser Auftrag ist es, auf der einen Seite Spiele zu gewinnen und auf der anderen Seite ihn bei seiner Entwicklung zu begleiten, besser zu werden“, so Kwasniok. „Ich glaube, dass wir das ist in den vergangenen Monaten nicht so schlecht hinbekommen haben. Unabhängig ob er beginnt oder später kommt, wird es schwerer für ihn. Der Gegner stellt sich vielmehr auf ihn ein. Das wird für ihn der nächste Step sein. Und wir begleiten ihn dabei.“ Ob der 19-Jährige beginnt, ließ Kwasniok offen.

„Ich schätze Hannes sehr“

Der Kölner Coach äußerte sich auch zu der Personalie Hannes Dold. „In erster Linie tut es mir menschlich sehr sehr leid. Ich schätze Hannes sehr“, sagte der Coach. „Wir sind aber trotzdem im Profifußball und wir haben dem Hannes als langjährigen Analysten die Möglichkeit gegeben, das Trainerteam zu erweitern.“ Dold sollte dabei den Fokus auf die Standardsituationen richten. „Er hat sich der Aufgabe total verschrieben. Er war unheimlich fleißig. Und trotzdem ist es dann manchmal so, dass Dinge einfach nicht mehr so funktionieren. Der Glaube geht dann verloren. Wenn man den Glauben in den Trainer verliert, dann muss man sich als Verantwortlicher auch mal von jemandem trennen.“ Gemeinsam habe man dann die Entscheidung getroffen.

Schon in den vergangenen Wochen war Dold nicht immer mit von der Partie. Der bisherige Co-Trainer ist jüngst Vater geworden. „Das ist schon in den vergangenen Wochen intern aufgefangen worden. Ich hatte schon das Gefühl, dass wir mehr Klarheit in den ganzen Angelegenheit hatten. In der Rückserie haben wir noch kein Standardgegentor nach einem Eckball kassiert. Man sieht, man kann sich entwickeln. Das heißt noch lange nicht, dass alles perfekt ist“, sagte der Trainer. Wie es für Dold weitergeht, ist offen.

1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zur frühen Abreise und dem Personal vor Stuttgart

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zur frühen Abreise und dem Personal vor Stuttgart

An Weiberfastnacht bricht der FC zum Auswärtsspiel nach Stuttgart auf. Für die Kölner eine ungewohnt frühe Abreise. Aber eine, die für den Coach des 1. FC Köln durchaus Sinn ergibt: Das sagt Lukas Kwasniok zur frühen Abreise.

Einen Tag früher als gewohnt bricht der FC-Tross zum Spiel nach Stuttgart auf. Der Kölner Coach erklärte noch einmal, warum die Kölner Weiberfastnacht aufbrechen. Lukas Kwasniok erklärte zudem den Plan mit dem Personal.

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Während mit Weiberfastnacht der Straßenkarneval seinen ersten Höhepunkt erreicht, reist der FC früher als gewöhnlich, aber mit gut gefüllter Personaldecke zum Auswärtsspiel in Stuttgart. „Es ist keine Flucht, es ist einfach Professionalität“, erklärte Kölns Trainer Lukas Kwasniok. „Es geht um Ergebnisse. Die Ergebnisse sind rund um Karneval in der Vergangenheit nicht so berauschend gewesen.“ Tatsächlich haben die Kölner in den vergangenen 26 Jahren gerade einmal drei Karnevalsspiele gewonnen. Ausgerechnet jetzt geht es gegen ein weiteres Topteam, den VfB Stuttgart. Und darauf liegt der gesamte Fokus, Karneval wäre ein unnötiges Störfeuer. „Logischerweise, wenn du vor Ort bist, ist der Fokus nicht komplett auf dem, wofür du bezahlt wirst. Die Ablenkungsgefahr ist extrem groß.“

Fragezeichen hinter Johannesson

Somit wird der FC also am Donnerstag aufbrechen. „Es geht nach Frankfurt, mit einer Trainingseinheit in Frankfurt. Der Gedanke ist, dass wir nicht eine lange Fahrt nach Stuttgart, sondern einen Zwischenstopp haben“, sagte der Coach. „Und nicht drei Tage an einem Ort verweilen, weil es sich sonst zieht. Ich fand die Idee von Kess gut und freue mich auf das Training und die Fahrt.“ Kwasniok erklärte, dass er auch verfrüht nicht den gesamten Kader mitnehmen werde. 18 Spieler plus drei Torhüter sollen es sein. Dabei steht noch ein Fragezeichen hinter einem Mittelfeldspieler. „Isak Johannesson hat zwar individuell trainiert, aber seinen Lauf auf dem Laufband nicht zu Ende bringen können. Da müssen wir schauen, wie es ihm nachher geht. Da müssen wir abwarten“, sagte Kwasniok. Der Isländer wird aber im Bus sitzen.

„Die Langzeitverletzten sind natürlich noch kein Thema.“ Heißt: Timo Hübers, Luca Kilian fehlen aufgrund ihrer schweren Knieverletzungen, Linton Maina nach seinem Rippenbruch und Alessio Castro-Montes mit muskulären Problemen. Die beiden Akteure hatten sich zuletzt in absoluter Topform befunden, fehlten aber schon gegen Leipzig. Und wie sieht es mit den weiteren Rekonvaleszenten aus? „Jahmai ist noch nicht so weit, Heintzi hat wieder mit trainiert, ist auch rein theoretisch wieder eine Kaderoption, hat aber noch nicht so viel gemacht. Joel ist schon wieder im Kader“, sagte der Trainer. „Ragnar und Said konnten wieder voll umfänglich trainieren. Die Frage stellt sich demnach nicht.“ Ob Felipe Chávez mehr Einsatzzeit bekommt, ließ der Kölner Trainer zunächst offen. Für die Startelf scheint der Spieler aber keine Option zu sein. Kwasniok sprach davon, dass es für solche Spieler erst einmal „andere Kaliber“ benötige.

Rav van den Berg könnte dagegen eine Option wieder für die Startelf werden. Der Niederländer hatte zuletzt im Training überzeugt. „Sebulonsen hat es einfach sehr gut gemacht. Mit Cenk haben wir auch jemanden, der sich stabilisiert hat und einen linken Fuß mitbringt. Und wenn du dann viel verteidigen musst, dann ist eine aufopferungsvolle Spielweise von Eric Martel vielleicht das, was einen Tick mehr benötigt wird, als die spielerischen Qualitäten von Rav“, so Kwasniok. „Ich habe aber das Gefühl gehabt, er will es mir jetzt zeigen. Die Tür ist immer offen.“ Ob der Niederländer von Beginn an spielt, „wird sich zeigen“.

„Er ist ein harter Hund“ – Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzungen beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Stuttgart-Spiel
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„Er ist ein harter Hund“ – Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzungen beim 1. FC Köln

Mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina fallen erneut zwei Spieler beim FC aus. Während Maina unter einem Rippenbruch leidet, zog sich der Belgier eine Muskelverletzung zu und beide fehlen dem 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzungen.

Wieder fallen beim FC zwei Spieler aus, die Krankenakte wird dicker und dicker bei den Geißböcken. Genau dazu äußerte sich nun der Trainer auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Duell mit Leipzig.

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Ausgerechnet vor den schweren Spielen gegen Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim hat sich die Personalsituation beim FC wieder verschlechtert. Linton Maina und Alessio Castro-Montes gesellen sich zu der ohnehin schon langen Verletzten-Akte der Kölner hinzu. Während sich Maina eine Rippe gebrochen hat, muss Castro-Montes aufgrund einer Muskelverletzung passen. Mal wieder. Der Belgier ist nicht der erste Spieler, der mit muskulären Problemen passen muss. Aktuell fehlen Jahmai Simpson-Pusey und Dominique Heintz aus ähnlichen Gründen, Joel Schmied hat sich gerade zurück gekämpft. Und so wird die Frage nach der Belastungssteuerung in den Sozialen Medien bereits heiß diskutiert. „Ich weiß jetzt nicht, ob es die dritte oder vierte Muskelverletzung in dieser Saison war. Es ist nicht so, dass es dauerhaft der Fall ist“, sagte Kwasniok am Freitag auf der Pressekonferenz.

„Ich tue mich schwer mit Optionen“

Gerade in Englischen Wochen würden schon die Fragen aufkommen, warum der ein oder andere Spieler denn nicht auflaufe. „Monti hatte halt lange nicht gespielt, bei Jahmai hatte ich kaum eine Alternative. Er hat es gut gemacht, außerdem waren Innenverteidiger nicht gerade üppig vorhanden“, so Kwasniok. „Ich glaube schon, dass die Muskelverletzungen grundsätzlich zunehmen werden, weil du in der Diagnostik so weit bist. Weder bei Monti noch bei Jahmai war es so, dass sie ein Spiel oder ein Training nicht hätten beenden können“, so der Coach weiter. „Sie haben zwischen einem Spiel und einer Trainingseinheit etwas gespürt, dann gehen sie ins MRT und sind zwei bis vier Wochen dann nicht da. Heute nimmt man die Spieler ein, zwei Wochen raus, damit nichts Schlimmes passiert.“ Man müsse eine gewisse Vorsicht walten lassen. Diese Verletzungen lassen sich nicht immer verhindern, gerade wenn sie performen.

Eine Einschätzung wie lange Linton Maina fehlen werde, wollte der Coach nicht geben. „Es gab ja keinen Impact, es ist bei einer Torabschlussaktion passiert“, sagte der Trainer. „Ich tue mich schwer mit Prognosen. Bei einer Rippenthematik wird es auch davon abhängen, wie Linton damit umgehen kann. Aber er ist ja ein harter Hund.“ Marius Bülter hatte sich derweil unter der Woche das Knie leicht „verrenkt“. „Da habe ich schlimmeres befürchtet“, sagte der Coach. Der Spieler trainierte wieder. „Wir haben ihn nicht ins MRT geschickt, da können wir also auch nichts finden.“ Joel Schmied könnte derweil wieder zur Kaderoption werden. „Er hat im vergangenen Jahr sein letztes Spiel gegen Frankfurt gemacht“, so der Trainer weiter. Schmied wird nicht beginnen. Dafür aber ganz sicher Sebulonsen – und das in der Innenverteidigung.

Felipe Chávez wird noch nicht ins kalte Wasser geschmissen. „Ich finde schon, dass wir die Dinge im Mittelfeld sehr gut machen“, sagte Kwasniok und glaubt, dem Spieler gegen den Gegner „auch keinen Gefallen“ mit einem Einsatz zu tun.

1. FC Köln muss weiter auf seine Rekonvaleszenten verzichten, Kwasniok spricht einen Startelf-Platz aus

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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1. FC Köln muss weiter auf seine Rekonvaleszenten verzichten, Kwasniok spricht einen Startelf-Platz aus

Große Personalveränderungen gibt es vor dem Duell gegen den VfL nicht beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist noch nicht bereit für Wolfsburg, auch Jahmai Simpson-Pusey fehlt weiterhin. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Freitagabend.

Zwar lichtet sich das Lazarett der Geißböcke zunehmend, aber noch nicht für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg am Freitag. So gibt es für den Kader keine großen Veränderungen

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Eigentlich war Lukas Kwasniok recht zuversichtlich schon bald Licht am Ende des Verletzungstunnels zu sehen. Doch der Coach muss sich noch ein wenig gedulden. „Es gibt nicht viele Veränderungen, weil die Woche sehr kurz war. Alle haben das Spiel in Freiburg unbeschadet überstanden“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Das heißt, dass die Kölner aber auch weiterhin auf Spieler verzichten müssen. „Es ist nicht so, dass Joel so weit ist, dass wir ihn in den Kader mitnehmen können“, erklärte der Trainer, schränkte dann aber ein. „Wenn es das letzte Spiel gewesen wäre, dann würde es vielleicht gehen. Aber das Risiko wollen wir nicht eingehen. Wir lassen ihn über das Training wieder rankommen.“ Könnte bedeuten, dass der Schweizer dann in der kommenden Woche einen großen Schritt weiter ist.

Simpson-Pusey noch nicht dabei

Auch ein weiterer Spieler wird weiterhin ausfallen. „Auch Jahmai fällt leider weiterhin aus“, erklärte der Trainer. Eine Prognose wollte der Trainer aber nicht abgeben, sagte nur, dass es im Januar noch nicht soweit sein würde. Eine Startelf-Garantie sprach Kwasniok aber dennoch aus. Linton Maina zeigte in den vergangenen Wochen eine ansprechende Leistung. „Er kann mit seinem Tempo und seiner Quirligkeit jedem Gegner Probleme bereiten. Er ist gerade obenauf und das Momentum wollen wir nutzen. Und dann wird er am Freitagabend sicherlich auch beginnen“, so Kwasniok. Ob Eric Martel wieder von Beginn an aufläuft, wollte der Trainer noch nicht verraten. „Es ist immer von Spieltag zu Spieltag abhängig. Wenn ich mich dazu entschließe, mit zwei defensiveren Sechsern zu spielen, dann ist er am Start und wenn ich neben Tom einen kreativeren Sechser brauche, dann trifft es ihn leider“, sagte der Coach.

„Er muss damit lernen umzugehen und meine Wenigkeit auch. Aber das kriegen wir gemeinsam hin“, so Kwasniok weiter, der Martel aber bescheinigte die richtige Reaktion gezeigt zu haben. Generell betonte der Coach, dass seine Spieler liefern und nicht so viel reden sollen. Zudem erklärte der Trainer, dass auch bei Said El Mala wie „bei jedem andere auch“ das Leistungsprinzip gelte. „Wir werden schauen, ob er beginnt oder von der Bank kommt.“ Kwasniok habe im Trainingslager das erste Mal das Gefühl bei dem Offensivspieler gehabt, dass er sich das erste Mal mit dem Hype richtig beschäftigt habe. „Es ist für ihn und für uns eine neue Situation. Da gilt es, behutsam mit umzugehen.“

1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Zuletzt war er der große Gewinner des Winters, doch im kommenden Spiel fehlt er dem 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel im Breisgau.

Nun hat es auch den Neuzugang des 1. FC Köln erwischt: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das gab der Trainer der Geißböcke auf der PK am Mittag bekannt.

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Als Lukas Kwasniok in der vergangenen Woche vor die Presse trat, da war eine gewisse Erleichterung aus den Worten des Trainers herauszuhören. Zumindest freute sich der Trainer bereits darauf, die Spieler schon bald auf den Positionen einsetzen zu können, für die sie ursprünglich mal verpflichtet wurden. Die Zeit der Umstrukturierung könnte damit ein Ende haben. Doch der Kölner Trainer wird seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche wieder umbauen müssen. Wie gewonnen, so zerronnen, könnte das Motto lauten. Denn dem FC fehlt gegen Freiburg am Sonntag ein Spieler, der überraschend schnell zu einem Leistungsträger – zumindest in den vergangenen Spielen – avancierte: Jahmai Simpson-Pusey verletzte sich zu Beginn der Woche und wird nicht mit in den Breisgau fahren.

„Am Wochenende wird es nicht reichen“

„Er wird uns am Wochenende nicht zur Verfügung stehen“, sagte Kwasniok. „Wir haben ihn ins MRT geschickt, weil die Verletzung nicht besser geworden ist. Es ist nichts Wildes, aber am Wochenende wird es nichts.“ Simpson-Pusey reiht sich damit dennoch in die lange Liste der verletzten Innenverteidiger ein. Luca Kilian und Timo Hübers fehlen nach ihren schweren Knieverletzungen langfristig. Dominique Heintz und Joel Schmied arbeiten gerade an ihrem Comeback und auch Rav van den Berg fiel schon verletzt und gesperrt aus. Nun hat es den Neuzugang erwischt – wenn auch nicht so schwer. Die Hoffnung ist groß, dass er dann am kommenden Freitag gegen Wolfsburg wieder dabei ist.

Besser stehen die Chancen bei Said El Mala und Denis Huseinbasic. Der Kölner Youngster sowie der Mittelfeldspielern hatten zu Beginn der Woche erkältet einige Trainingseinheiten verpasst. Am Freitag waren beide im Training wieder mit von der Partie. „Beide sind ja unterschiedlich lange krank ausgefallen“, sagte der Coach. „Denis war komplett drei, vier Tage bettlägerig. Sie waren beide auf dem Feld und sind grundsätzlich eine Kaderoption. Und dann aber auch eine erfreuliche Nachricht, weil der Joel wieder mit der Mannschaft trainiert hat.“ Schmied wird aber keine Option für das Wochenende sein. „Insofern geht das Puzzle weiter“, sagte der Coach und erklärte, dass Schmied einen guten Eindruck hinterlassen habe. „Es war aber keine leichte Muskelverletzung.“

Nun täte man gut daran, den Ball flach zu halten und Schmied die Zeit zu geben. „Ich weiß nicht, ob es schon bis zum kommenden Freitag reichen wird“, sagte Kwasniok. Eine Option könnte Rav van den Berg werden. „Er hat mehr Rhythmus als Jahmai es hatte“, sagte Kwasniok. „Er ist auf jeden Fall neben Cenk Özkacar und Eric Martel sicher eine Option, die den Platz von Jahmai einnehmen kann.“

Gesperrt, verletzt – Wer fehlt dem 1. FC Köln?

Florian Kainz im Duell gegen Freiburg 2024
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Gesperrt, verletzt – Wer fehlt dem 1. FC Köln?

Mit dem Duell gegen Stuttgart geht es für den FC am 5. Spieltag weiter. Lukas Kwasniok steht der Großteil des Kaders zur Verfügung, es fallen aber auch einige Spieler aus. Sperren sitzen die Geißböcke bislang nicht ab. Diese Spieler fehlen dem 1. FC Köln.

Am 5. Spieltag der Bundesliga spielt der FC gegen den VfB Stuttgart. Nachdem die Kölner lange Glück in Sachen Verletzungen hatten, fallen nun einige Akteure aus. Diese Spieler fehlen dem 1. FC Köln.

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Gleich zwei schwerere Verletzungen muss der FC im bisherigen Saisonverlauf hinnehmen. Luca Kilian hat sich wie berichtet erneut das Kreuzband gerissen. Frühestens im kommenden Frühling wäre wieder an einen Einsatz des Innenverteidigers zu denken. Gegen den VfL Wolfsburg zog sich dann Rav van den Berg am 3. Spieltag eine Schulterverletzung zu, als der Abwehrspieler von Lovro Majer unsanft von den Beinen geholt wurde. Der Wolfsburger kam mit der Gelben Karte davon, der Kölner Profi mit einer Schultereckverletzung, die bereits operiert wurde. Dennoch wird der Niederländer längere Zeit fehlen. Nach dem Ausfall eines weiteren Innenverteidigers wurde Dominique Heintz gegen Leipzig erstmals in den Kader berufen.

Es drohen noch keine Gelbsperren

Unter der Woche verletzte sich dann Luca Waldschmidt am Sprunggelenk. Der Offensivspieler soll sich nicht schwerer verletzt haben, ein Einsatz gegen Stuttgart ist also möglich. Immerhin trainierte er am Freitag schon wieder. Ausfallen wird aber Marius Bülter. Der Angreifer hat eine Achillessehnen-Reizung. Ein Einsatz „macht keinen Sinn“, sagte Lukas Kwasniok Ansonsten ist das Team komplett. Sperren aufgrund von Gelben Karten haben die Kölner zu Beginn der Saison natürlich noch nicht eingeheimst. Doch das könnte sich schon bald ändern. Denn Joel Schmied kommt mittlerweile auf drei Verwarnungen in drei Begegnungen. Zudem sind Kristoffer Lund, Eric Martel und Isak Johannesson verwarnt. Martel sah in dieser Spielzeit ebenfalls drei Mal den gelben Karton, ein Mal allerdings im Pokal.

Für die Begegnung gegen Stuttgart muss der Trainer auch wieder einen Spieler aus dem Kader streichen. Wer das sein wird, ist noch unbekannt. Es könnte sich aber durchaus wieder um Jusuf Gazibegovic oder um Dominique Heintz handeln.