Sturmlauf kam zu spät: Frauen des 1. FC Köln verlieren Karnevalsderby in Leverkusen knapp

Laura Vogt vom 1. FC Köln
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Sturmlauf kam zu spät: Frauen des 1. FC Köln verlieren Karnevalsderby in Leverkusen knapp

Die Fußballerinnen des FC haben den Sprung in der Tabelle vorbei an Bayer Leverkusen verpasst: Die Kölnerinnen verloren das Karnevalsderby im Ulrich-Haberland-Stadion mit 1:2 (0:2). Es war zugleich das dritte FC-Spiel in Folge ohne Sieg: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Bayer Leverkusen.

Zum dritten Mal in Folge bleiben die Fußballerinnen des 1. FC Köln ohne Sieg. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Bayer Leverkusen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum enttäuschenden 0:0 vier Tage zuvor zuhause gegen Essen auf zwei Positionen: Für Zoe Hasenauer und Sylwia Matysik rutschten Martyna Wiankowska und Anna-Lena Stolze auf die Bank. Die Gastgeberinnen setzten den ersten Akzent des Derbys, der Schuss von Kristin Kögel flog aber am langen Eck des Kölner Tores vorbei (3.). Die Kölnerinnen fanden danach besser ins Derby, kamen aber zu keinen Torchancen. Nach einer knappen Viertelstunde drückte Vanessa Fudalla dem Spiel ihren Stempel auf. Zunächst lenkte Irina Fuchs einen strammen Flachschuss der Leverkusenerin aus 18 Metern um den Pfosten zur Ecke (14.).

Ein Tor des Monats

Kurz danach war es allerdings ein Blackout der Keeperin, der den FC in Rückstand brachte. Fuchs spielte einen als Querpass gedachten Ball im Sechzehner genau in die Füße Fudallas, die Fuchs umkurvte und zum 1:0 für die Werkself einschob (17.). Und wenige Momente später hätte Sofie Zdebel beinahe den zweiten Treffer erzielt, doch der Schuss flog knapp über das FC-Tor (18.). Die Kölnerinnen steckten den Rückschlag jedoch schnell weg und suchten ihrerseits den Weg in die Offensive, wenn auch weitgehend erfolglos. Ein Schlenzer von Weronika Zawistowska von der Strafraumgrenze landete auf dem Leverkusener Tornetz und war die gefährlichste Aktion der Gäste (29.).

Bayer konnte stattdessen mit einem Tor des Monats die Führung ausbauen: Eine Kölner Abwehrspielerin klärte eine hohe Flanke in den Strafraum per Kopf zentral vor den Sechzehner, wo Sofie Zdebel den Ball aus der Drehung volley zum 2:0 ins Tor schoss (37.). Carlson brachte zur zweiten Hälfte mit Pauline Bremer eine weitere Offensivkraft, doch Torgefahr entwickelte sich dennoch lange nicht. Stattdessen hätte Kristin Kögel sogar das dritte Tor erzielen müssen, scheiterte freistehend im Sechzehner mit ihrem Schuss an Irina Fuchs (65.).

Kölnerinnen verpassen den Sprung vorbei an Leverkusen

Sandra Jessen vergab in der Schlussphase die Riesenchance zum Anschlusstreffer, schoss den Ball in aussichtsreicher Position am langen Eck vorbei (82.). Kurz danach köpfte Bremer eine Flanke von Martyna Wiankowska zum 2:1 ins Tor (88.). Der Kölner Sturmlauf in den Schlussminuten kam letztlich zu spät. Das dritte Spiel in Folge ohne Sieg (zwei Niederlagen, ein Remis) bedeutet eine mittlerweile ungewohnte Negativ-Serie für die FC-Frauen. Dies gab es in dieser Saison bisher nur einmal an den ersten drei Spieltagen, als es gar drei Niederlagen hintereinander setzte und der FC ans Tabellenende rutschte. Die Kölnerinnen verpassten durch die Derby-Pleite den Sprung in der Tabelle vorbei an Leverkusen. Die Werkself kletterte stattdessen über Nacht auf den dritten Platz. Bei sechs Punkten Rückstand auf den rheinischen Rivalen dürften die zarten Kölner Träume von der Europapokal-Premiere zumindest für diese Saison vorbei sein.

Für die FC-Frauen geht es am kommenden Freitagabend (18:30 Uhr) mit einem weiteren Auswärtsspiel weiter, dann beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin.

1. FC Köln: Fuchs – Matysik (73. Wiankowska), Degen, Agrez, Gerhardt – Achcinska (46. Bremer), Vogt (62. Stolze), Feiersinger – Zawistowska, Jessen, Hasenauer (62. Bohnen). Tore: 1:0 Fudalla (17.), 2:0 Zdebel (37.), 2:1 Bremer (88.). Zuschauer: 1068.


Frauen des 1. FC Köln wollen in Leverkusen den Derbysieg als Reaktion auf den Essen-Frust

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln wollen in Leverkusen den Derbysieg als Reaktion auf den Essen-Frust

Die Frauen des 1. FC Köln treten vier Tage nach dem Heim-0:0 gegen Essen am Freitagabend (18:30 Uhr) zum Derby bei Bayer Leverkusen an – und wollen sich zur Nummer eins am Rhein küren.

Die Enttäuschung am Montagabend war greifbar, doch der Blick geht direkt nach vorne. Denn für die Frauen des 1. FC Köln steht am Freitag das Duell gegen Leverkusen an.

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Die Heimspiele gegen die Teams aus dem Tabellenkeller bringen Britta Carlson in dieser Saison zur Verzweiflung. Kurz vor Weihnachten verloren die FC-Frauen gegen Jena mit 0:1. Und im zweiten Heimspiel des jungen Jahres musste die Trainerin mit ansehen, wie ihre Mannschaft gegen die SGS Essen nicht über ein 0:0 hinauskam. Damit haben die FC-Frauen allein gegen diese beiden Teams bereits fünf Punkte liegengelassen. Statt Platz drei in der Tabelle, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigen würde, ist es aktuell Platz acht. Damit steht das Team zwar absolut im Soll, was das ausgerufene Saisonziel eines einstelligen Tabellenplatz angeht, aber zufrieden wird damit vermutlich keiner so richtig sein am Geißbockheim.

Leverkusen in der Favoritenrolle

Am Freitagabend gibt es pünktlich zur Hochphase des Straßenkarnevals die große Chance, die Enttäuschung des Essen-Spiels in Partylaune umzuwandeln. Die Kölnerinnen könnten mit einem Sieg im Ulrich-Haberland-Stadion in der Tabelle am rheinischen Rivalen vorbeiziehen. „Das wäre natürlich ein schönes Nebenprodukt“, nimmt Carlson diese tabellarische Konstellation aus dem Fokus, „im Endeffekt geht es immer darum, dass wir uns weiterentwickeln, die Spiele gewinnen. Wo wir dann am Ende stehen, ist dann nicht relevant für uns, ob es dann nachher der vierte, fünfte, sechste, siebte oder achte Platz ist. Das ist eine Moment-Aufnahme.“

Als Duell auf Augenhöhe sieht Carlson das Derby aber trotz der tabellarischen Nähe im Derby nicht: „Leverkusen ist uns da noch ein bisschen voraus sicherlich. Ich denke auch, dass sie in der Favoritenrolle sind, das ist auch vollkommen okay. Das macht es uns vielleicht auch ein bisschen einfacher. Aber ich weiß, dass Leverkusen großen Respekt vor uns hat, dass wir uns den Respekt auch über die Saison erarbeitet haben. Sicherlich ist es unser Ziel, irgendwann auf Augenhöhe zu sein. Jetzt scheint es schon so zu sein aufgrund der Punkte, aber sicherlich sind sie uns da noch ein, zwei Jahre voraus.“

“So eine Dominanz muss bei uns in Tore umgemünzt werden“

Eine Voraussetzung für etwas Zählbares auf der anderen Rheinseite ist eine stärkere Durchschlagskraft in der Offensive. Das Angriffsspiel hakt seit der kurzen Winterpause spürbar. Exemplarisch dafür, aber nicht die alleinige Ursache, ist die Torflaute von Sandra Jessen. Die beste Kölner Schützin mit neun Treffern ist im Jahr 2026 noch ohne Torerfolg und strahl aktuell kaum mehr zwingende Gefahr in den gegnerischen Strafräumen aus. Doch auch ihre Sturm-Kolleginnen tauchen viel zu selten aussichtsreich vor den Toren auf. Dies bemängelte auch Carlson nach dem verpassten Sieg gegen Essen: „So eine Dominanz muss bei uns in Tore umgemünzt werden. Das ist sicherlich ein Faktor, an dem wir weiterarbeiten müssen.“

Viel Zeit hat die Trainerin derweil in dieser Woche, die ganz im Zeichen des Karnevals steht, nicht. Am Dienstagabend fand die traditionelle Karnevalssitzung des FC statt. Für Weiberfastnacht setzte Carlson hingegen auf die Selbstdisziplin der Mannschaft: „Sie dürfen gerne Karneval feiern, das haben sie sich erarbeitet über die Saison. Sie wissen aber auch genau, wo die Grenzen sind. Da muss ich zum Glück keine Verbote aussprechen.“

Und idealerweise können die FC-Frauen nach dem Derbysieg in Leverkusen ganz entspannt in das finale Karnevalswochenende der Session 2025/26 gehen.


Jakub Kaminski überzeugt auch gegen Leverkusen – fehlt der Pole aber in der Offensive?

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli
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Jakub Kaminski überzeugt auch gegen Leverkusen – fehlt der Pole aber in der Offensive?

Auch bei der 0:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen war Jakub Kaminski der beste Kölner Feldspieler. Der 23-Jährige überzeugt Woche für Woche mit Einsatz, Willen, Laufbereitschaft. Zuletzt fehlte aber der Weg zum Tor beim 1. FC Köln: Fehlt Jakub Kaminski in der Offensive?

Zu Beginn der Spielzeit war er der absolute Topscorer bei der Geißböcken, zuletzt vor dem Tor eher selten zu sehen. Das liegt an der aktuellen Position beim 1. FC Köln: Aber fehlt Jakub Kaminski dann nicht in der Offensive der Geißböcke?

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Dass Lukas Kwasniok ein Freund der klaren Worte ist, ist mittlerweile auch in Köln überall bekannt. Dass der Trainer der Geißböcke aber einen Spieler so deutlich und in aller Öffentlichkeit als den besten des Kaders bezeichnet, hat vor einigen Wochen schon für eine kleine Überraschung gesorgt. Zu diesem Zeitpunkt ließ sich der Wert von Jakub Kaminski geradezu beeindruckend von dem Scorerboard beim 1. FC Köln ablesen. Dort hat sich der Pole mittlerweile seit drei Spieltagen nicht mehr eingetragen. Doch die jüngere Bilanz täuscht. Wie wichtig „Kuba“ für den FC ist, zeigte der 23-Jährige erst am vergangenen Samstag gegen Bayer Leverkusen. Kaminski war einmal mehr der beste Feldspieler auf dem Platz. Der Pole war im Grunde wieder auf jeder Position zu finden, wenn auch nicht so auffällig.

Zuletzt wenig Torgefahr

Kaminski spulte insgesamt mehr als 10,5 Kilometer ab, zog die meisten Sprints an und kam auf eine mehr als beachtliche Zweikampfquote von 75 Prozent. Einzig bei der Entstehung des Traumtors von Martin Terrier machte Kaminski nicht die allerbeste Figur. Dennoch, auch auf der Schiene ist der Pole eine absolute Verstärkung, war gegen Leverkusen in der Rückwärtsbewegung enorm wichtig, stopfte auch Löcher. Und dennoch stellt sich die Frage, ob Kaminski aktuell in der Offensive nicht fehlt. Fakt ist, dass die Kölner zuletzt ihre Schwierigkeiten in der Vorwärtsbewegung hatten, nicht mehr so wirklich viel Gefahr erzeugten. Und das gilt auch für den Polen. In den vergangenen drei Spielen kam Kaminski insgesamt auf einen xGoals-Wert von 0,01 und auf einen xAssists-Wert von 0,05.

Bis zum neunten Spieltag hatte der Nationalspieler bekanntlich vier Tore erzielt und einen weiteren Treffer vorbereitet. Es folgte gegen Frankfurt noch ein weiteres Tor. Bis auf den Treffer und die Vorlage gegen den Hamburger SV hat Kaminski sämtliche Scorer erzielt als er in der vordersten Reihe eingesetzt wurde. Gegen die Rothosen stand der Pole zwar ursprünglich als Schienenspieler in der Startelf, nach den beiden Platzverweisen spielte Kaminski dann aber verständlicherweise deutlich offensiver und setzte mit seiner Vorlage und dem Tor noch den Schlusspunkt. Dass der FC aktuell Schwierigkeiten hat, in der Offensive Chancen zu kreieren, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Wäre Kaminski der X-Faktor, der den Angriff entscheidend wiederbeleben könnte?

Kaminski sieht sich selbst in vorderster Front

Fakt ist, dass der Pole von Lukas Kwasniok eine Position im Angriff versprochen bekommen hat. „Das war ein Punkt, der mir wichtig war. Ich spiele gerne in der Offensive“, sagte Kaminski im Interview mit come-on-fc.com. „Ich spüre das Vertrauen des Trainers und spüre dadurch auch wieder mehr Selbstvertrauen. Nicht umsonst habe ich jetzt fünf Tore erzielt. In den vergangenen beiden Spielzeiten habe ich gar nichts getroffen.“ Aktuell ist der 23-Jährige wieder eher mit Defensivaufgaben betraut, dabei passt die Position in vorderster Front. „Auf dem Platz komme ich aktuell immer wieder in gute Positionen. Und natürlich spiele ich unter Lukas ein wenig offensiver. Dadurch komme ich öfter in Eins-gegen-Eins-Situationen mit dem Torwart und in Aktionen im Strafraum.“

Die fehlten zuletzt gänzlich. Zwar steckt Lukas Kwasniok eigentlich in dem Dilemma, dass er mit Said El Mala einen weiteren Spieler für die linke Offensivseite hat, doch der Shootingstar agierte bekanntlich schon sehr erfolgreich in der zentralen Position und auch auf der rechten Offensivbahn wäre Kaminski eine Überlegung wert. Dort spielte der Außenbahnspieler auch gegen Bremen, machte nicht die beste Figur. Allerdings auch, weil dem FC in der Offensive insgesamt wenig einfiel, die Kölner nur wenige Chancen erspielten. Möglicherweise kommt es gegen Union Berlin am Samstag zur Rückkehr in die vorderste Linie. Für Kaminski die Chance, auch seine eigene Bilanz aufzupolieren. Gegen Union hat der Pole noch nie gewonnen.


Warum die Eckball-Schwäche des 1. FC Köln ein großes Problem ist

Keine Chance: Marvin Schwäbe ist beim Gegentor machtlos
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Warum die Eckball-Schwäche des 1. FC Köln ein großes Problem ist

Das Tor von Robert Andrich brachte im Nachbarschaftsduell die Entscheidung. Tatsächlich hatte man aber auch zuvor nicht wirklich den Eindruck, die Kölner würden Leverkusen noch einmal gefährlich werden. Nur zeigte die verwertete Ecke einmal mehr ein massives Problem beim 1. FC Köln: Die Bilanz bei Eckbällen ist verheerend.

Es hat schon viel von dem Filmklassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“, in dem Bill Murray in einer Zeitschleife gefangen ist und den gleichen Tag immer und immer wieder erlebt. Der FC befindet sich beim Thema Probleme bei Standards ebenfalls in einer Dauerschleife. Am Samstag kassierten die Kölner den nächsten Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Eine bittere Statistik für den 1. FC Köln: Die Bilanz bei Eckbällen ist verheerend.

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Die Anfälligkeit der Geißböcke bei Standardsituationen ist seit Wochen ein beherrschendes Thema rund um das Geißbockheim. Kein Wunder, mehr als die Hälfte der Kölner Gegentore fiel nach einem ruhenden Ball. Drei Elfmeter, drei Gegentreffer nach Freistößen, sechs nach Eckbällen – lautet die Bilanz. Eine abenteuerliche Bilanz. Vor allem bei den gegnerischen Ecken. Vor einigen Wochen ließ Lukas Kwasniok noch durchklingen, dass die Bilanz schon ganz anders aussähe, wenn man die Elfmeter und direkten Freistöße abziehen würde. Von der absoluten Zahl hat der Kölner Coach natürlich recht, relativ ist der Gegentorwert nach Eckbällen bedenklich. Sechs von 30 Eckballtoren in der gesamten Liga kassierte der FC, also 20 Prozent. Sechs Gegentore während sechs Mannschaften noch eine weiße Weste haben, drei weitere nur einmal nach einem Eckball überwunden wurden und fünf weitere zwei Mal.

20 Prozent aller Eckentore fallen gegen den FC

Der FC hat bereits öfter den Ball nach einer Ecke aus dem eigenen Netz holen müssen, als zwölf Mannschaften (!) jeweils Gegentore nach allen Standardsituationen hingenommen haben. Statistisch ist jedes siebte Standardtor eins im Kölner Kasten. Erst in der vergangenen Woche betonte Jan Thielmann, dass man die vergangenen Gegentore nicht zu hoch bewerten wolle, sich lieber auf die Zukunft konzentriere. Offenbar ahnte das Kölner Eigengewächs nicht, dass die Zukunft dann den nächsten Gegentreffer nach einer Ecke bereithielt. Dieses Mal von Robert Andrich, der im Nachbarschaftsduell gleich zwei Mal erstaunlich frei nach Ecken zum Kopfball gekommen war, aus Kölner Sicht glücklich aber nur ein Mal traf.

„Das ärgert natürlich enorm. Wenn ich mir die Szene anschaue: Wir haben ein klares Blockverhalten, was zugeordnet ist. Und wenn zwei Leute einen Mann blocken und dann einer frei durchlaufen kann und das ist dann auch noch der vermeintlich kopfballstärkste Spieler, dann haben wir wohl etwas falsch gemacht“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler am Sonntag im „Sport1-Doppelpass“. „Das sind Themen, da müssen wir dringend dran arbeiten und die müssen wir abstellen.“ Die Dringlichkeit ist enorm. Denn jede siebte gegnerische Ecke landet aktuell im Kölner Kasten. Und die Zahl ist alleine deswegen schon relevant, weil der FC zudem auch noch die zweitmeisten Ecken verursacht.

Die Kölner kommen bereits auf 90 gegnerische Ecken, die Statistik wird von Wolfsburg mit 112 angeführt, auf Rang drei folgt Werder Bremen mit 80. Nur kassierten die Wölfe noch keinen Gegentreffer nach einem Eckball, die Hanseaten gerade einmal einen. Der VfL scheint demnach die richtigen Maßnahmen getroffen zu haben. Denn in der Vorsaison kassierte Wolfsburg elf Tore nach Eckbällen, der Topwert der Liga. Es folgten Frankfurt und Mainz mit jeweils sieben Gegentreffern – den Wert hat der FC nach 14 Spieltagen fast schon erreicht.


Kader des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet zwei eindeutige Zeichen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Kader des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet zwei eindeutige Zeichen

FC-Trainer Lukas Kwasniok hatte gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende gleich zwei Überraschungen im Gepäck. Und die sprechen eine klare Sprache beim Kader des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet klare Zeichen.

15 Mal war der FC-Trainer in Folge mit einer veränderten Startelf aufgelaufen. Im Duell gegen den Nachbarn vom Rhein änderte sich dies zum ersten Mal. Doch dies war nicht die einzige Überraschung, die Lukas Kwasniok am Samstag aufbot im Kader des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet klare Zeichen.

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In den vergangenen Wochen war Lukas Kwasniok bekanntlich für die ein oder andere Überraschung in Sachen Aufstellung gut. 15 Pflichtspiele, 15 unterschiedliche Aufstellungen. Nicht nur, dass der Kölner Trainer in zwei Begegnungen in Folge bis dahin nicht einmal dasselbe Personal auf die Platte gezaubert hatte, insgesamt war das Personal in den 15 Begegnungen nicht einmal das gleiche – und das sogar unabhängig von Positionen. Nun aber hatte Lukas Kwasniok ausgerechnet für das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen zwei Überraschungen im Gepäck, die so vielleicht unter der Woche nicht abzusehen gewesen sind. Zum einen brachte der Trainer dieselbe Elf wie beim 1:1 gegen den FC St. Pauli, als die Kölner den Gegner zwar lange dominiert hatten, am Ende aber nur mit einem Punkt dastanden.

Cenny Neumann erstmals im Profi-Kader

Zum anderen stand Cenny Neumann erstmals im Profi-Kader der Geißböcke. Der 18-Jährige spielt in der Regel in der U21 der Geißböcke, wurde nun erstmals zu einem Spiel der Profis mitgenommen. Zum Einsatz kam der Abwehrspieler nicht, ein deutliches Zeichen sendete der Trainer mit dieser Nominierung aber schon. Und zwar in zwei Richtungen. Kwasniok hatte noch in der vergangenen Woche erklärt, dass es den Nachwuchsspielern wenig bringen würde, bei den Profis nur auf der Bank zu sitzen, während es bei in diesem Fall der U21 durchaus Spielzeit geben würde, die in der Entwicklung entscheidend sei. Genauso erklärte der Kölner Trainer aber auch, dass sich die Situation aber schon am vergangenen Spieltag auch wieder ändere, da sich die Kölner Reserve zwei Wochen früher in die Winterpause verabschiedet hat.

Insofern war die Nominierung eines Nachwuchsspielers keine Sensation. Aber eben ein Fingerzeig Richtung Kaderplanung. Denn für Jusuf Gazibegovic dürfte damit auch die letzte Messe beim FC wohl gelesen sein. Cenny Neumann beackert in der U21 die rechte Seite, ist nominell als Rechtsverteidiger geführt. Dass Kwasniok den 18-Jährigen also dem ehemaligen Champions-League-Teilnehmer Gazibegovic vorzog, war ein klares Statement. Dem Bosnier ist die Situation um seine Person natürlich nicht neu. In Köln ist man auf der Suche nach einem Abnehmer, Gazibegovic selbst sucht genauso, will über Spielzeit vielleicht doch noch einmal in den Fokus der Nationalmannschaft kommen. Und die hat noch immer die Chance, sich über die Playoffs für die WM zu qualifizieren.

Ein Zeichen an die Kaderplaner

Dass Gazibegovic unter Kwasniok bislang keine Rolle spielt, führte der Trainer in der Vergangenheit auf dessen Körperlichkeit zurück. Sollten die Angaben des Online-Portals transfermarkt.de stimmen, ist Neumann drei Zentimeter größer als „Gazi“ und in der Tat auch alles andere als ein Abwehrhüne. Die Vorzeichen stehen also ganz klar auf Trennung. Und da Kwasniok dann wiederum einen weiteren Rechtsverteidiger mitnahm und nicht die Innenverteidiger aus dem Nachwuchs, die sich in Testspielen und im Training durchaus stark präsentierten, spricht wiederum dafür, dass es also Bedarf auf der rechten Abwehrseite gibt. Wie bereits berichtet wird sich der Fokus der Kaderplaner also (auch), vielleicht vor allem auf diese Baustelle richten.

Gerade auf den Schienen fehlen die Alternativen. Zuletzt mussten erneut Jan Thielmann und Jakub Kaminski auf diesen Positionen ran. Zwar betonte Kwasniok, dass es in seinem System Positionsgruppen gäbe, die Spieler nicht auf ihre nominell exakten Rollen fixiert seien, doch darf durchaus die Frage erlaubt sein, ob die beiden Offensivkräfte nicht an anderer Stelle wirkungsvoller wären. Dass dem FC durchaus spielerische Elemente fehlen, zeigte die Begegnung am Samstag eindeutig. Zumal es durchaus überraschte, dass Kwasniok gegen Leverkusen dieselbe offensive Startelf aufbot wie noch in der Woche zuvor. Schließlich war schon zu erwarten, dass Bayer 04 auch ohne die beiden Topscorer Patrik Schick und Alejandro Grimaldo das Spiel bestimmende Team sein würde.

Nach der Begegnung gegen die Werkself ist der Eindruck jedenfalls groß, dass der FC noch sehr dringend an einigen Stellschrauben nachzuarbeiten hat.


Kommentar: Die Niederlage im Nachbarschaftsduell verdeutlicht die Realität des 1. FC Köln

1. FC Köln gegen Leverkusen
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Kommentar: Die Niederlage im Nachbarschaftsduell verdeutlicht die Realität des 1. FC Köln

Die Niederlage gegen Bayer 04 am Samstagabend war durchaus verdient. Das sah auch FC-Trainer Lukas Kwasniok so. Und umso mehr zeigt das Duell gegen die Werkself, dass der Klassenerhalt das Saisonziel ist beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Niederlage gegen Leverkusen.

Gegen Mannschaften wie eben Bayer 04 Leverkusen wird deutlich, dass ein Überraschungsmoment alleine eben nicht reicht, um Punkte mit nach Hause zu nehmen. Eine deutliche Erkenntnis für den 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Niederlage gegen Leverkusen.

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Als Lukas Kwasniok vor einigen Wochen auf die beiden Niederlagen gegen Frankfurt und Gladbach angesprochen wurde, da setzte der Trainer ein Lächeln auf und erklärte, dass es in Köln ja nur eine Frage der Zeit gewesen sei, bis die erste kritische Frage auftauche. Nach Lächeln war dem 44-Jährigen am Samstagabend gar nicht so zumute. Der FC hat eine verdiente 0:2-Niederlage gegen Leverkusen einstecken müssen und kann sich eigentlich sogar bei Marvin Schwäbe bedanken, dass die Pleite nicht noch höher ausgefallen ist. Nach nunmehr fünf Pflichtspielen ohne Sieg muss sich der Trainer nicht den kritischen Frage während der Pressekonferenz stellen, vielmehr mehren sich die kritischen Töne in den Sozialen Medien. Kwasniok hatte am Samstag offensichtlich keine große Lust in die tiefe Fußballanalyse zu gehen.

„Unterlegen von der ersten bis zur letzten Minute“

Doch der Trainer brachte die Erkenntnis des Kölner Spieltags ganz einfach auf den Punkt. Seine Mannschaft sei „unterlegen von der ersten bis zur letzten Minute“ gewesen. Die Wahrnehmung war absolut zutreffend und bedurfte keiner sportwissenschaftlichen Expertise. Kwasniok urteilte, dass sie selten einem Gegner so unterlegen gewesen seien und brachte das Kräfteverhältnis mit dem Vergleich eines „Champions-League-Aspiranten gegen einen Aufsteiger“ ebenfalls trefflich auf den Punkt. Allerdings gehört zu der ganzen Wahrheit auch, dass Leverkusen an diesem Samstagabend durchaus verwundbar gewesen ist. Alleine schon, weil mit Alejandro Grimaldo und Patrik Schick die beiden Topscorer der Werkself angeschlagen fehlten.

Auch Leverkusen wirkte im Abspiel, im Spielaufbau nicht immer sattelfest. Die Kölner hatten durchaus ihre Ballgewinne und wenn auch wenige, aber ihre Chancen. Dieses Spiel hätte einen anderen Verlauf nehmen können, wenn Kwasnioks Mannschaft die Wünsche des Trainers umgesetzt und eben mutig nach vorne gespielt hätte, mit den Attributen, die es zum Bestehen eines Nachbarschaftsduells eben braucht. Die Geißböcke standen aber tief in der eigenen Hälfte, warteten erst einmal die Angriffe des Gegners ab, verirrten sich nur selten in die Offensive. Der FC trat für ein emotionales Lokal-Duell seltsam passiv, seltsam blockiert auf, gefühlt ohne Feuer und ohne den nötigen Biss. Und das lag sicher nicht (nur) an der fehlenden aktiven Fan-Szene.

Der FC wird um den Klassenerhalt spielen

Die Niederlage am Samstagabend war definitiv verdient. Natürlich darf ein Aufsteiger gegen den Vizemeister, einen Champions-League-Aspiranten, verlieren und dabei vielleicht auch so deutlich unterlegen sein. Der Vergleich ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, auch, wenn der fulminante Saisonauftakt über die Kräfteverhältnisse offenbar hinweggetäuscht hat. Der FC ist Aufsteiger, wird in dieser Spielzeit um den Klassenerhalt spielen. Das dürfte nach dem 0:2 endgültig klar sein. Kwasniok rechnete am Samstag selbst vor, wie dieser gelingen soll – mit zehn Siegen. Aktuell stehen die Kölner bei vier. Heißt in den verbleibenden 20 Partien noch sechs Erfolge, etwa alle drei Partien ein Dreier. „Das ist machbar“, erklärte der Trainer. „Aber schwierig“. Vor allem wenn man so deutlich vor Augen geführt bekommt, dass der Überraschungsmoment alleine am Ende in dieser Liga nicht ausreicht.

Die Kölner müssen auch weiterhin nicht in Panik verfallen. Das Polster ist auch nach dem 14. Spieltag noch ein komfortables, es ist aber ganz sicher auch ein trügerisches.

Der 1. FC Köln offenbart seine Probleme im eigenen Spielaufbau

Wie lange spielt Eric Martel noch für den 1. FC Köln?
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Der 1. FC Köln offenbart seine Probleme im eigenen Spielaufbau

Kontrolle, Ruhe und Klarheit im Spielaufbau – all das fehlte dem FC in den vergangenen Begegnungen zu häufig. Auch am Samstagabend in Leverkusen. Vor allem in der eigenen Spielhälfte gerieten die Kölner immer wieder schnell unter Druck. Der 1. FC Köln offenbart Probleme im Spielaufbau.

Der Samstagabend hat gleich mehrere Probleme bei den Geißböcken offenbart. Gerade auf dem Weg nach vorne will einfach nicht viel zusammenpassen. Auch die Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers tut ihr Übriges und verstärkt die strukturellen Probleme auf dem Weg zum gegnerischen Tor. Der 1. FC Köln offenbart Probleme im Spielaufbau.

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Der 1. FC Köln konnte durch die 0:2-Niederlage gegen Rhein-Rivalen Bayer 04 Leverkusen auch das fünfte Bundesligaspiel in Folge nicht gewinnen und muss langsam aber sicher den Blick nach unten richten. Trotz Tabellenplatz zehn und einer weiterhin für einen Aufsteiger mehr als beachtlichen Ausgangslage vor dem letzten Ligaspiel des Jahres gegen den 1. FC Union Berlin sorgen zuletzt vermehrt Probleme im eigenen Aufbauspiel für Kopfschmerzen bei den FC-Anhängern. Spätestens seit der schweren Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers wirkt die Defensive der Kölner mitunter nervös und leistet sich immer wieder auch individuelle Fehler, die den Gegner zu guten Gelegenheiten einladen.

Martel als Hübers-Vertreter

Lukas Kwasniok hatte am Freitag angekündigt, dass es in Leverkusen nur etwas zu holen gebe, wenn seine Mannschaft mutig nach vorne spielte. Die Aufstellung deutete auch daraufhin, nur sah es auf dem Platz ganz anders aus. Im Gegenteil, Kwasniok erklärte später, die Kölner hätten gegen Leverkusen von Beginn an kaum eine Chance gehabt. Das wirkte tatsächlich so, nur nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit. Tatsächlich setzen viele Gegner den FC früh unter Druck und versuchen, den Spielaufbau der Geißböcke schon früh in deren Spielhälfte zu stören. Jenen Mannschaften gelingt es mit aggressivem Pressing häufig, Ballverluste in gefährlichen Zonen zu erzwingen. Die FC-Innenverteidiger leisteten sich in den vergangenen Partien schon den ein oder anderen Fehler und brachten so auch Keeper Marvin Schwäbe mehrfach unnötig in Bedrängnis. So auch gegen Leverkusen als Sebastian Sebulonsen Malik Tillman einlud, der aber den FC noch verschonte.

Ohne Timo Hübers fehlt Coach Lukas Kwasniok augenscheinlich der zentrale Aufbauspieler aus der Abwehr. Durch den Ausfall des Innenverteidigers, der in dieser Saison wohl nicht zurückkehren wird, musste zuletzt immer wieder Leistungsträger Eric Martel als Innenverteidiger ran. Zwar hat der FC durch die Umbesetzung einen starken Passgeber in der letzten Kette, dennoch ist der 23-Jährige kein gelernter Innenverteidiger und fehlt vor allem als Bindeglied zwischen der Abwehr und der eigenen Offensivabteilung. Unter Coach Kwasniok ist Köln taktisch höchst flexibel unterwegs, die wechselnden Positionen der Spieler können aber auch für für Unstetigkeit und Abstimmungsprobleme im Spielaufbau sorgen – gerade dann, wenn sich die Rolle und Aufgabe einzelner Spieler von Spiel zu Spiel verändert und die Profis nicht wissen, wer in Pressing-Situationen die primären Aufgaben im Ballbesitz von hinten heraus übernimmt.

Kernkompetenz Aufbauspiel

Neben Martel durften in den vergangenen Spielen sowohl Dominique Heintz, Cenk Özkacar als auch Rav van den Berg in der Innenverteidigung ran. Auch wenn vor allem der junge Niederländer van den Berg vielversprechende Ansätze in Sachen Spielverständnis und Passspiel zeigt, bleibt festzustellen: Das Hübers-Aus ist eine deutlich merkbare Schwäche für das FC-Spiel. Der ehemalige Hannoveraner war bis zu seiner schweren Verletzung der wichtigste Ballverteiler aus der eigenen Abwehr heraus, verfügt über eine hohe Passsicherheit auch unter Gegnerdruck. Dazu agierte er immer wieder auch mutig im Andribbeln und half so maßgeblich dabei, frühe gegnerische Pressinglinien zu überspielen und sich so etwas Platz im Mittelfeld und auf dem Weg zum gegnerischen Tor zu verschaffen. Gemeinsam mit Leistungsträger Martel war er – wenn man so will – der erste Taktgeber und Tempobestimmer, ehe es in das Umschaltspiel und die Offensivbewegung geht.

Durch das monatelange Fehlen von Hübers fehlt dem 1. FC Köln nun ein Innenverteidiger im Kader, der das Aufbauspiel als seine Kernaufgabe sieht. Allerdings ist das natürlich nur ein Teil des Problems. Der FC verließ sich in der jüngeren Vergangenheit gefühlt zu oft zu sehr auf die Personalie Said El Mala. Der Offensivspieler wurde oft gesucht, nicht immer gefunden. Und nicht immer war der 19-Jährige in seinen Dribblings erfolgreich. Das muss er in diesem Alter wohl auch noch nicht, nur fehlen den Geißböcken aktuell die kreativen Ideen, Chancen zu kreieren. Spieler wie Isak Johannesson finden aktuell nicht ihre Form, die Wingbacks strahlen bislang noch keine, mindestens zu wenig Gefahr aus. Aktuell fehlt dem FC die spielerische Idee.

Verliert sich der 1. FC Köln in der Underdog-Rolle?

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Verliert sich der 1. FC Köln in der Underdog-Rolle?

Der 1. FC Köln wollte in Leverkusen leiden, zupacken und mutig umschalten – und lieferte genau das Gegenteil. Statt der angekündigten Grundtugenden zeigte der Aufsteiger eine zahnlose, fahrige Vorstellung. Der 1. FC Köln lässt den Worten wenig Taten folgen.

Neunzig Minuten schwer verdauliche Kost im Nachbarschaftsduell zwischen Bayer Leverkusen und den Geißböcken. Vor allem blieb eine Erkenntnis: Der 1. FC Köln lässt den Worten wenig Taten folgen.

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Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Duell mit Leverkusen präsentierte FC-Coach Lukas Kwasniok seinen Plan, wie der Aufsteiger der Werkself ein Schnippchen schlagen sollte. Er forderte Effizienz. Man müsse bereit sein, Phasen ohne Ball auszuhalten, „mal zu leiden“, um im richtigen Moment zuzupacken. Das entscheidende Duell gelte es zu gewinnen und in Umschaltmomente zu kommen. Das Aufeinandertreffen mit dem spielerisch überlegenen Lokalrivalen wolle man trotzdem mit breiter Brust bestreiten, als Underdog mit Grundtugenden und gepflegtem, mutigem Fußball, der hinten dicht hält und vorne eiskalt zuschlägt.

Einen Tag später folgte die ernüchternde 0:2-Niederlage in der BayArena. Mit den vom FC-Trainer geforderten „Grundattributen“ hatte dieser Auftritt wenig zu tun. Der 44-Jährige ging nach dem Abpfiff zähneknirschend mit seiner Mannschaft ins Gericht: „In den ersten 45 Minuten waren wir deutlich unterlegen. Mit dem Ball waren wir nichts. Auch gegen den Ball hatten wir Probleme. […] Wir waren heute leider von der ersten bis zur letzten Minute unterlegen. Champions-League-Aspirant gegen Aufsteiger, selten war man in dieser Saison so klar unterlegen.“

Zahnlose Offensive: FC findet keine Mittel gegen Bayer

Eigentlich war alles angerichtet, um Kasper Hjulmands Elf den Abend zu vermiesen. Zwei schwer zu ersetzende Leverkusener Schlüsselspieler mussten pausieren. Edel-Allrounder Alejandro Grimaldo und Stürmer Patrik Schick, die erfolgreichsten Scorer der Werkself, saßen verletzt auf der Tribüne. Dazu las sich die Startformation des Effzeh wie eine Kampfansage, ganz im Sinne von Kwasnioks Ankündigungen. Der FC setzte auf die identische Anfangsformation wie am vergangenen Spieltag gegen St. Pauli. Auf dem Papier blieb Kwasniok seinem Versprechen vom mutigen Fußball treu. Allerdings nur bis Schiedsrichter Harm Osmers anpfiff.

Denn dann offenbarte sich, dass die Domstädter im Duell mit den rasch kombinierenden Leverkusenern kaum die Füße auf den Rasen bekamen. „Wir haben gar keinen Zugriff bekommen, wollten sie auch in Mann-Mann anlaufen. Aber ich habe da keine Aktion gesehen, weil es einfach zu lange gedauert hat, bis es vom Geist in den Beinen war und die Jungs dann beim Gegenspieler gewesen sind. Da war der Ball meistens weg, während die Leverkusener das einfach deutlich besser hinbekommen haben“, monierte Kwasniok im Sky-Interview. Damit brachte er den Auftritt seines Teams auf den Punkt. Zu langsam im Kopf, zu spät in den Zweikämpfen.

Kwasnioks Konzept verpufft gegen Leverkusen

Von der erhofften Durchschlagskraft in der Offensive blieb lediglich eine nennenswerte Gelegenheit von Luca Waldschmidt in der 20. Minute. Said El Mala ließ Leverkusens Malik Tillman mit einer Finte stehen, zog in den Strafraum der Gegner und passte den Ball mit dem Außenrist auf den einlaufenden Waldschmidt. Dieser bewies in dieser Situation kein gutes Timing und konnte das Zuspiel nicht verwerten. Damit war die beste Gelegenheit vertan, gegen die Werkself in Führung zu gehen. Ansonsten ging beim 1. FC Köln nur wenig zusammen: Schlampige Zuspiele und eine quasi unsichtbare vordere Kette aus Marius Bülter, El Mala und Waldschmidt brachten Kwasniok dazu, zur Pause gleich drei Wechsel vorzunehmen: „Weil es eben nicht so gut war, habe ich in der zweiten Halbzeit gesagt, dass es nur noch um den zweiten Ball geht. Wir haben Körperlichkeit und Geschwindigkeit reingebracht. Das war die Idee für die zweite Halbzeit, aber leider ist sie nach hinten losgegangen“, gab der 44-Jährige im Anschluss an die Partie zu.

Der Blick geht nach unten

Köln muss den Blick vorerst klar nach unten richten. Zwei Punkte aus fünf Partien haben das mühsam erarbeitete Polster deutlich schmelzen lassen. Dennoch sei das kein Grund zur Panik, meint Kwasniok: „Uns war von Anfang an klar, dass wir einzig und allein um den Klassenerhalt kämpfen würden“. Mit Ruhe, fokussierter Arbeit und Punkten in den direkten Duellen auf Augenhöhe, wie am kommenden Samstag gegen Union Berlin, könne der FC die Trendwende noch aus eigener Kraft erzwingen. Vielleicht stimmt gegen die Köpenicker dann auch wieder die Verbindung zwischen „Beinen und Geist“.


Enttäuschung im Nachbarschaftsduell: 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen verdient

Keine Chance: Marvin Schwäbe ist beim Gegentor machtlos
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Enttäuschung im Nachbarschaftsduell: 1. FC Köln unterliegt Bayer Leverkusen verdient

Der FC hat die erhoffte Überraschung im Nachbarschaftsduell klar verpasst. Der 1. FC Köln unterliegt bei Bayer Leverkusen verdient 0:2. Die Niederlage wurde von einem Aufreger um die Fanszene begleitet.

Lukas Kwasniok hatte am Freitag erklärt, dass es ein perfektes Spiel brauche, um aus Leverkusen etwas mitzunehmen. Er sollte recht behalten. Denn die Kölner lieferten eben kein perfektes Spiel ab. Die Folge: Der 1. FC Köln unterliegt bei Bayer Leverkusen verdient 0:2. Martin Terrier und Robert Andrich trafen für Leverkusen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok sorgte mit seiner Aufstellung für eine kleine Überraschung. Denn erstmals in dieser Spielzeit schickte der Coach dieselbe Elf auf den Platz wie in der Vorwoche. Zudem berief der Trainer erstmals Nachwuchsspieler Cenny Neumann in den Kader. Bei Leverkusen fehlten mit Alejandro Grimaldo und Patrik Schick die beiden gefährlichsten Offensivspieler. Doch der erste ernste Aufreger fand ohnehin außerhalb des Stadions statt. Zwischen 500 und 600 Fans der aktiven Szene reisten schon vor dem Duell ab, da sie nicht mit den Einlasskontrollen einverstanden waren. Von „Nacktkontrollen“ war die Rede. Auch Teile der Leverkusener Fanszene verließen während des Spiels die Begegnung oder rollten ihre Fahnen ein.

Schwäbe stark in den Zweikämpfen

Auf dem Feld übernahm Leverkusen von Beginn an die Kontrolle. Der FC tat sich zunächst schwer, griffig in die Zweikämpfe zu kommen. Schon nach sechs Minuten holte sich Eric Martel unnötig den gelben Karton ab. Den Freistoß aus dem Halbfeld brachte Aleix García vor das Tor, aber Edmond Tapsoba war aus kürzester Distanz offenbar selbst überrascht und schob die Kugel am Tor vorbei (6.). Nur drei Minuten später machte es Christian Kofane besser. Nach Pass von Malik Tillman war der Angreifer durch, scheiterte aber an dem herauseilenden Marvin Schwäbe (9.). Tillman selbst versuchte es aus der Distanz, wählte aber das falsche Stockwerk (17.). Der FC stand in dieser Phase zu tief, fand kaum Entlastung und verschenkte aber auch zu viele Bälle im Spielaufbau.

Erst Mitte der ersten Halbzeit war Said El Mala auf der linken Seite mal durch. Der starke Pass mit dem Außenrist war für Luca Waldschmidt nur hauchdünn falsch getimed (23.). Auch die nächste Chance gehörte Waldschmidt, der in der Box zum Abschluss kam, die Kugel aber zu zentral auf Mark Flekken brachte (28.). Doch Leverkusen war auch weiterhin die bessere Mannschaft und hatte weiterhin Chancen. Unter anderem verpasste Robert Andrich bei einer Ecke den Ball frei stehend (32.), ein Versuch von Jonas Hofmann parierte Schwäbe stark (36.). Doch insgesamt verteidigte die Kölner Hintermannschaft ordentlich bis gut, ließ bis zur Pause nichts mehr zu, Köln sorgte aber auch nicht mehr für Gefahr.

Starker Schwäbe gleich doppelt machtlos

Kwasniok wechselte zur Pause, brachte mit Linton Maina, Cenk Özkacar und Ragnar Ache drei neue Spieler. Und der FC fand nun im Schlussdrittel auch deutlich mehr statt. Allerdings hätte Leverkusen die Führung erzielen müssen, als Sebastian Sebulonsen Tillman mit einem haarsträubenden Fehler in Szene setzte. Doch der US-Amerikaner setzte im Alleingang deutlich zu hoch an (50.). Keine zwei Minuten später hatte Ibrahim Maza das 1:0 auf dem Fuß, doch Schwäbe rettete den Versuch aus kurzer Distanz (52.), genauso wie bei einem Kopfball von Kofane (56.). Auf der anderen Seite hatte kurz zuvor Sebastian Sebulonsen mit einem Freistoß Flekken vergelich geprüft. Der Niederländer war auch beim Versuch von Maina aus knapp 20 Metern zur Stelle (61.).

Leverkusen hatte nach wie vor mehr Spielanteile, doch die Kölner waren deutlich besser im Spiel. Das reichte aber nicht. Nach einer tollen Flanke von Arthur ging der gerade erst eingewechselte Martin Terrier mit der Hacke zum Ball und vollendete artistisch (66.). Und nur wenige Minuten später war der Kölner Keeper erneut machtlos. Bei einem Eckball stieg Andrich am höchsten und köpfte ein (72.). Der zweite Gegentreffer zeigte beim FC Wirkung. Köln versuchte es zwar weiterhin, doch dem FC fiel nicht mehr viel ein, Leverkusen setzte weiterhin Nadelstiche. Treffer fielen aber in der Schlussphase nicht mehr.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt der FC am kommenden Samstag den 1. FC Union Berlin mit Ex-Coach Steffen Baumgart.

1. FC Köln: Schwäbe – van den Berg, Martel (79. Sebulonsen), Sebulonsen – Kaminski, Huseinbasic (46.Özkacar), Krauß, Thielmann – Bülter (46. Bülter), El Mala (73. Lund), Waldschmidt (46. Ache); Tore: 1:0 Terrier (66.); 2:0 Andrich (72.)


1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt gegen Leverkusen erneut auf dieses gute „Match“

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt gegen Leverkusen erneut auf dieses gute „Match“

Am Samstagabend ist der FC zu Gast beim Nachbarn aus Leverkusen. Im Vorfeld äußerte sich der Kölner Coach auf der obligatorischen Spieltags-Konferenz des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt zwei Offensiv-Startplätze.

Rotation zum Überraschungseffekt oder eingespielte Mannschaft gegen den Nachbarn? Der Trainer des Geißböcke ließ sich noch nicht ganz in die Karten schauen. Doch zwei Entscheidungen gab es dann doch beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt zwei Offensiv-Startplätze.

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Mit dem Duell gegen Bayer Leverkusen starten die Kölner ins letzte Auswärtsspiel des Jahres. Es folgt zu Jahresausklang die Partie gegen Union Berlin im eigenen Stadion. Und für die Partie bei der Werkself steht kein Comeback aus der Verletztenliste bevor. Dominique Heintz und Joel Schmied werden für die Partie ausfallen. Ob sie in diesem Jahr noch einmal auf dem Platz stehen werden, wollte Kwasniok nicht versprechen. „Wenn sie ein so gutes Heilfleisch wie Jan Thielmann haben vielleicht“, sagte der Coach. Somit wird der Trainer in der Defensive wieder ein wenig puzzeln müssen. Denn nominell stehen Kwasniok mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Große Experimente nennt der Trainer die Umstellungen auf dem Platz sowieso nicht.

„Das sind keine Experimente“

„Das sind keine Experimente, wenn wir den Jakub Kaminski oder den Jan Thielmann auf der Schiene oder den Seb Sebulonsen auf der Halpspur einsetzen. Es ist ja nicht so, dass wir den Eric auf der Neun oder den Schwäbe in der Innenverteidigung einsetzen“, sagte der Coach und ließ durchblicken, dass „Kuba“ und Jan eben wieder auf den Außeneingesetzt werden. In der Reihe davor sind zwei Plätze wohl auch vergeben. Denn Luca Waldschmidt und Said El Mala sind für den Trainer ganz offensichtlich „ein Match“. „Die Kombination aus einem guten Fuß bei dem einen Spieler und einem guten Auge und der Geschwindigkeit und der Bereitschaft in die Tiefe zu sprinten, ist immer von Vorteil. Also die Kombination tut dir immer gut und dem Gegner oftmals weh“, sagte Kwasniok. Und gegen einen spielstarken Gegner wie Leverkusen gilt es, eben Möglichkeiten zu finden, dem Gegner wehzutun.

Die Kombination ist also für den Trainer mehr als nur eine Option: „Wir haben das zu Beginn der Saison noch nicht so genutzt. Weil wir uns auch darauf verständigt haben, in der Arbeit gegen den Ball mit Kuba und Jan zwei sehr fleißige Jungs aufs Feld zu bekommen. Und dann mit Said und Luca von der Bank nachzulegen“, sagte Kwasniok. „Die haben sich jetzt mit Fleiß nach und nach in die Konstellation gebracht, dass sie das von Beginn an zeigen dürfen. So der Trainer weiter. „Deswegen ist diese Konstellation schon eine interessante. Ich nehme jetzt nicht zu viel weg, dass, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie auch morgen wieder in der Startelf stehen. Beide!“ Wer den dritten Part in der Offensivreihe bekleidet, scheint indes noch nicht festzustehen. Nur eins ist klar, ein Experiment wird es nicht geben.