Entwarnung bei Borie: Hoffnung auf schnelle Rückkehr des Talents

Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Entwarnung bei Borie: Hoffnung auf schnelle Rückkehr des Talents

Glück im Unglück für Etienne Borie: Der hochveranlagte Offensiv-Spieler hat keine schwerwiegende Schulterverletzung erlitten. Dennoch wird der 19-Jährige beim kommenden U21-Auswärtsspiel am Freitagabend in Paderborn fehlen. 1. FC Köln: Entwarnung bei Sturmtalent Etienne Borie

Gute Nachrichten für ein vielversprechenden Stürmer aus dem Nachwuchs des 1. FC Köln: Entwarnung bei Sturmtalent Etienne Borie

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Es dürfte eine richtungsweisende Saison werden für Etienne Borie. Der offensive Mittelfeld-Spieler der U21 verlängerte seinen Vertrag beim FC im vergangenen Herbst langfristig bis 2028. Die Sommervorbereitung absolvierte Borie teilweise mit dem Bundesliga-Kader von Trainer Lukas Kwasniok. Der gebürtige Karlsruher, der im Januar 2022 vom KSC ans Geißbockheim wechselte, sollte mit der U21 in der Regionalliga Spielpraxis sammeln und sich so beim FC für höhere Aufgaben empfehlen. Umso größer war der Schock-Moment am vergangenen Samstag, als Borie angeschlagen ausgewechselt werden musste. Dem im Vorjahr insbesondere von einem Fußbruch ausgebremste Borie drohte die nächste Zwangspause und damit ein Bruch in der vielversprechenden Entwicklung.

Entwarnung bei Etienne Borie

Doch Evangelos Sbonias gab Entwarnung: „Es ist keine schwerwiegende Schulterverletzung“, bestätigte der U21-Trainer gegenüber unserer Redaktion. Borie wird das Auswärtsspiel am Freitagabend (19 Uhr) bei der U21 des SC Paderborn verpassen, auch weil das Talent aktuell nur dosiert mit der Reha-Abteilung trainiere. „Für Freitag wollen wir kein Risiko eingehen“, erklärte Sbonias, „aber danach kann es zu einer schnellen Rückkehr kommen. Wir schauen von Tag zu Tag, wie es ihm geht.“

Neben Borie reiht sich mit Joao Pinto ein weiterer Offensivspieler in die Ausfall-Liste ein. Der Portugiese fehlt derzeit erkrankt. Hinzu kommen die Langzeit-Verletzten Cenny Neumann, Gabriel Miocevic, Artem Belousov, Youssoupha Niang und Bernie Lennemann. Luca Lechner ist zwar zurück im Mannschaftstraining, hat aber noch einen Fittness-Rückstand und wird daher auch ausfallen. Das kommende Auswärtsspiel mit der langen Bus-Anreise in Paderborn ist für die U21 eine Standort-Bestimmung. Nach dem 0:3 in Bocholt und dem 3:0 gegen Wiedenbrück steht das Team nach den ersten beiden Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz da.Die FC-Reserve konnte in Paderborn in den beiden bisherigen Anläufen jedoch noch nicht gewinnen. Sbonias dürfte sich dabei nur ungerne an das letzte Gastspiel Ende Januar erinnern, als sein Team tief in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2-Endstand kassierte. „Die Spiele waren immer kompliziert“, konstatierte der Coach, „wir müssen auf den Punkt da sein, wenn wir da etwas Zählbares mitnehmen wollen.“

Sbonias erwartet unangenehme Paderborner

Den kommenden Gegner bezeichnete der Trainer als „eine junge und erfahrene Mannschaft“. Anders als bei der FC-U21 handle es sich größtenteils eben nicht um Spieler, „die das erste Jahr Herrenfußball spiele“. Sbonias sprach mit Blick auf die weite Anreise und „einen sehr unangenehmen Gegner“ von einer „großen Herausforderung“ am kommenden Spieltag. Der Coach betonte aber einmal mehr nach den ersten beiden Auftritten seines Teams: „Es bestätigt sich, was ich nach der Vorbereitung gesagt habe. Wir sind eine neu zusammengestellte Mannschaft und es ist nicht so, wenn der erste Spieltag beginnt und wir sechs Wochen miteinander trainiert haben, eine eingespielte Mannschaft sind. Das wäre Augenwischerei. Dieser Prozess wird auch noch einige Spieltage andauern. Wie viele, das müssen wir schauen, aber er ist sicherlich auch am Freitag gegen Paderborn nicht beendet.“ Aber die FC-Talente machen am Freitagabend im Idealfall einen großen Entwicklungsschritt in der großen, aber mutmaßlich weitgehend leeren Zweitliga-Arena des SC Paderborn.


Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Evangelos Sbonias beim Training des 1. FC Köln
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Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Nach der Auftaktniederlage zum Saisonstart soll nun der erste Sieg her. Die U21 des 1. FC Köln will gegen den SC Wiedenbrück Wiedergutmachung betreiben.

Während auf den Stadionwiesen am Samstag die Saisoneröffnung der Geißböcke gefeiert wird, steht für den Kölner Nachwuchs ein ganz anderes Thema auf dem Programm. Die U21 des 1. FC Köln will am 2. Spieltag der Regionalliga West Wiedergutmachung betreiben. Nach dem 0:3 gegen Bocholt geht es nun gegen den SC Wiedenbrück.

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Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Evangelos Sbonias im Franz-Kremer-Stadion den SC Wiedenbrück. Nach der bitteren Auftaktniederlage gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Wochenende will der FC ein anderes Gesicht zeigen. „Ich hoffe, dass die Lernkurve nächste Woche schnell nach oben geht und wir das dann schnell verarbeiten können“, sagte der Coach nach dem 0:3 gegen den Aufstiegskandidaten. Vor allem im zweiten Abschnitt offenbarten die Geißböcke Schwächen und auch noch die ein oder andere Abstimmungsschwierigkeit. Nun folgt also der erste Auftritt im eigenen Stadion und Sbonias kündigt an, dass es seine Mannschaft an einigen Stellen „besser machen“ wolle. Das ist auch nötig, um den Fehlstart zu vermeiden.

„Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen“

Und mit Wiedenbrück kommt ein unangenehmer Gegner nach Köln. Die Ostwestfalen gewannen zum Auftakt in die neue Spielzeit gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04 2:1 und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Saisonübergreifend hat der SC nun fünf Spiele in Folge gewonnen. Gegen den FC will die Mannschaft des ehemaligen Profis Sascha Mölders noch einmal nachlegen. Zuletzt trafen die Mannschaften im Februar im Franz-Kremer-Stadion aufeinander. Damals setzte sich der FC 1:0 gegen die Ostwestfalen durch, den entscheidenden Treffer erzielte Meiko Sponsel, Marco Höger sah den gelb-roten Karton. Beide Spieler sind bekanntlich nicht mehr für die U21 im Einsatz. Der FC präsentiert sich mit neuem Gesicht. Unter anderem mit dem neuen Kapitän Luca Dürholtz. „Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen. So wie in Bocholt können wir uns im Männer-Fußball nicht präsentieren. Die Gegentore fallen zu leicht, wir sind zu sehr auseinandergefallen. Da müssen wir kompakter bleiben und als Mannschaft mehr zusammenstehen“, sagte der Neuzugang dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.


Chancenlos nach der Pause: U21 verliert zum Regionalliga-Auftakt deutlich in Bocholt

Evangelos Sbonias und Fayssal Harchaoui
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Chancenlos nach der Pause: U21 verliert zum Regionalliga-Auftakt deutlich in Bocholt

Fehlstart für die U21 in der Regionalliga West: Die Zweitvertretung des 1. FC Köln verliert beim 1. FC Bocholt und muss sich mit 3:0 (0:0) geschlagen geben. Die Kölner verloren nach einer passablen ersten Hälfte komplett den Faden und am Ende auch in der Höhe verdient.

Den Start in die Regionalliga West hätte sich Trainer Evangelos Sbonias sicher anders gewünscht: Die Zweitvertretung des 1. FC Köln verliert beim 1. FC Bocholt.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias stellte seine neuformierte Mannschaft im gewohnten 4-2-3-1-System auf. Vor Luis Hauer im Tor bildeten San-Luca Spitali links, Mikail Özkan und Luc Dabrowski im Zentrum und Marvin Ajani die Viererkette. Fayssal Harchaoui und der neue Kapitän Luca Dürholtz spielten auf der Doppel-Sechs. Davor agierte Etienne Borie als Zehner, Nilas Yacobi stürmte über den linken Flügel, Luiz Labenz über rechts. Mansour Ouro-Tagba lief als Neuner auf. Und die Kölner setzten den ersten Offensiv-Akzent durch Ajani, dessen Flachschuss aus rund 20 Metern knapp neben dem rechten Pfosten vorbeizischte (5.). Die rund 200 mitgereisten FC-Fans, die ihre Mannschaft lautstark von der Gegentribüne aus unterstützten, hatten den Ball wohl schon im Tor gesehen.

Passable erste Hälfte

Kölns Keeper Hauer hatte derweil mit dem ersten richtigen Abschluss der Gastgeber durch Johannes Dörfler keine Probleme und hielt den Schuss aus dem Sechzehner sicher fest (12.). Die FC-Reserve hatte derweil Glück nach einem schnellen Bocholter Vorstoß, als es Hauer am richtigen Timing beim Herauslaufen fehlte. Dabrowski bereinigte die Situation jedoch für den geschlagenen Torhüter (19.). Danach war es wieder der FC, der den Torschrei auf den Lippen hatte: Borie passte den Ball aus dem Zentrum links raus zu Yacobi, der noch einen Gegenspieler aussteigen ließ, anschließend aber knapp am langen Pfosten vorbeischlenzte (24.).

In einem offenen Schlagabtausch brach Bocholt einmal mehr mit einem schnellen Pass in die Spitze durch, Hauer verhinderte jedoch den Rückstand mit einer starken Parade eines Kopfball-Aufsetzers vom Fünfmeterraum (28.). Bocholts Torwart Lucas Fox fischte derweil einen strammen Spitali-Schuss vom Sechzehner aus dem Winkel (34.). Und die beiden Schlussmänner standen weiter im Fokus, anschließend wieder Hauer: Die FC-Abwehr ließ sich von einem schnell ausgeführten Freistoß aus dem Mittelfeld überrumpeln, Hauer machte sich jedoch breit und verhinderte den Einschlag gegen Marvin Lorch (35.).

Sbonias wechselt zur Halbzeit

Dem FC wurde derweil die Riesenchance zum 0:1 genommen: Bei einem Zuspiel von Ouro-Tagba auf Yacobi entschied der Schiedsrichter Lasse Lütke-Kappenberg fälschlicherweise auf Abseits, Yacobi wäre vom Mittelkreis aus frei durch gewesen (39.). Dafür hatte der FC Glück, als Spitali der Ball nach einer hohen Hereingabe beim Kopfballversuch an den Arm sprang, der Schiedsrichter aber zum lautstarken Unmut der Zuschauer nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (44.). Es folgte ein Powerplay der Gastgeber in der Nachspielzeit: Zunächst verhinderte Hauer mit einer weiteren starken Abwehr das 1:0 (45.+1), kurz danach stand Özkan auf der Torlinie genau richtig und wehrte den Ball ab (45.+2). Es waren die Schlusspunkte einer abwechslungsreichen ersten Hälfte.

Sbonias reagierte zur zweiten Hälfte und brachte positionsgetreu Arda Süne und Safyan Toure, Labenz und Borie blieben dafür draußen. Auf dem Feld machte sich dies jedoch zunächst nicht bezahlt. Stattdessen gelang Bocholt das schnelle 1:0. Eine eigentlich harmlose flache Hereingabe von der linken Kölner Abwehrseite rutschte Özkan in der Mitte unglücklich unter dem Fuß durch, Arnold Budimbu – der in der FC-Jugend ausgebildet wurde – nutzte die Chance und staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 ab (53.).

Niederlage in der Höhe verdient

Und die Kölner hatten Glück, dass das Schiri-Gespann seine Entscheidung kurz danach noch änderte: Zunächst erzielte Budimbu mit einem strammen Schuss vom Sechzehner ins lange Eck das vermeintliche 2:0. Mitten in den Bocholter Jubelt entschied der Schiedsrichter jedoch auf Abseits beim hohen Zuspiel in die Spitze bei der Entstehung des Treffers (59.). Ein zweiter Gegentreffer wäre in der aufgepeitschten Atmosphäre am Hünting der Todesstoß für die U21 gewesen. Den FC-Talenten fehlte es jedoch in der Zeit danach an den zündenden Ideen, um dem Spiel eine Wende zu verleihen.

Budimbu hätte derweil gleich zweimal auf 2:0 erhöhen können (71./73.). Das erledigte schließlich Marvin Lorch, der sich durch Toure und Dürholtz hindurchspielen konnte und trocken zum 2:0 einschoss (74.). Budimbu bediente Cedric Euschen, der vom Sechzehner ohne Ballannahme unbedrängt per Flachschuss zum 3:0 traf (77.). Unterm Strich war die Niederlage auch in der Höhe verdient. Die Kölner verloren in der zweiten Hälfte in der emotionalen Atmosphäre am Hünting komplett den Faden. Bocholt untermauerte derweil seinen Status als Mitfavorit auf den Aufstieg. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem ersten Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Özkan, Spitali (80. Lippert) – Harchaoui (73. M. El Mala), Dürholtz – Labenz (46. Toure), Borie (46. Süne), Yacobi (62. Kristal) – Ouro-Tagba. Tore: 1:0 Budimbu (53.), 2:0 Lorch (74.), 3:0 Euschen (77.). Zuschauer: 2297.