„Entwicklungsschritte zu langsam“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias ärgert sich über Gegentor-Flut

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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„Entwicklungsschritte zu langsam“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias ärgert sich über Gegentor-Flut

Die U21 des 1. FC Köln lässt weiter die gewünschte Konstanz vermissen und verharrt daher im Mittelfeld der Regionalliga West. Trainer Evangelos Sbonias haderte nach dem Spiel mit der Entwicklungsgeschwindigkeit im Defensiv-Verhalten.

Nach dem Duell gegen die U23 von Borussia Dortmund ist Trainer Evangelos Sbonias nicht glücklich. Die U21 des 1. FC Köln lässt weiter die gewünschte Konstanz vermissen.

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Die U21-Talente des 1. FC Köln haben die nächste Chance verpasst, mit einem sportlichen Ausrufezeichen weiter Richtung oberes Tabellendrittel schielen zu können. Nach zuletzt zwei Siegen gegen Velbert (4:1) und Rödinghausen (3:2) hätte ein Erfolg gegen die U23 von Borussia Dortmund, die selbst noch mit dem Aufstieg liebäugelt, den Aufwärtstrend der Kölner Talente dick unterstrichen.

Sbonias sieht Entwicklungsbedarf

Stattdessen gab es jedoch einen Ergebnis-Rückschlag für die FC-Reserve. Die fünf Gegentreffer wurmten auch den Trainer Evangelos Sbonias nach dem Spiel: „Es müssen auch mal drei Tore, die wir schießen, reichen, um Punkte zu holen.“ Der Coach haderte mit dem Entwicklungsprozess im Defensiv-Verhalten: „Ich glaube nicht, dass wir zwei Tore schlechter waren. Wo wir uns weiter verbessern müssen, da sind mir die Entwicklungsschritte einfach zu langsam und auch nicht gut genug, ist das Verteidigen in der Box und in unserem eigenen ersten Drittel. Da müssen wir schärfer werden, da müssen wir aggressiver werden, um unser Tor zu verteidigen.“

Mit nunmehr 33 Gegentoren stellt der FC die viertschlechteste Defensive der Regionalliga West. Allein elf davon setzte es in den letzten vier Spielen, also fast drei pro Spiel. Dennoch wollte Sbonias auch nicht alles schlecht reden: „Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, weil die Jungs alles reingehauen haben. Trotzdem fühlt es sich jetzt natürlich nicht so gut an.“

Kölner stehen im Mittelfeld der Tabelle

Dabei überraschte der Trainer auch mit einer taktischen Neuerung: Defensiv setzte Sbonias auf eine Dreierkette mit Mikail Özkan, Luc Dabrowski und Yannick Mausehund, flankiert von Safyan Toure und Cenny Neumann auf den Außenpositionen. Der etatmäßige Rechtsverteidiger Marvin Ajani rutschte sogar in die Doppelspitze neben Sargis Adamyan. „Wir haben vorne viele Ausfälle“, erklärte der Übungsleiter den Gedanken hinter den Änderungen, „und wir wollten auf der letzten Linie noch mal viel Wucht am Kopfballspiel und Geschwindigkeit haben.“ Dies habe dem BVB auch „große Probleme bereitet“. Zudem habe man „gute Innenverteidiger, die müssen wir auf die Platte bringen“.

Durch die Niederlage gegen Dortmund verharren die Kölner im Niemandsland der Regionalliga-Tabelle. Zum Rückrunden-Abschluss am kommenden Samstag (15 Uhr) geht es zum Tabellenführer Schalke 04, ehe zum Rückrunden-Start im letzten Auftritt vor der Winterpause das Heimspiel gegen Bocholt am Nikolaustag (14 Uhr) ansteht. „Wir gehen in jedes Spiel rein, dass man gewinnen möchte. Es geht darum, zu versuchen, die maximale Punktzahl zu erreichen. Es geht darum, das Konto zu füllen und eine stabile Saison zu spielen.“


Nach zwei Siegen in Folge: U21 des 1. FC Köln verliert nach Achterbahn-Fahrt torreich gegen den BVB

Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
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Nach zwei Siegen in Folge: U21 des 1. FC Köln verliert nach Achterbahn-Fahrt torreich gegen den BVB

Die Reserve des FC hat nach einem wilden Spiel die erste Niederlage nach zuletzt zwei Siegen in Serie hinnehmen müssen: Das Duell der Zweitvertretungen gegen Borussia Dortmund endete nach einer Achterbahn-Fahrt mit einer 3:5-(2:3)-Pleite für die Kölner. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund.

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge kassierte das Team von Evangelos Sbonias die siebte Saison-Niederlage: Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zum 3:2-Erfolg in Rödinghausen auf zwei Positionen: Etienne Borie und Emin Kujovic ersetzten Luca Dürholtz und Bernie Lennemann. Bemerkenswert war jedoch, dass Safyan Toure diesmal in der Fünferkette links auflief und dafür der etatmäßige Rechtsverteidiger Marvin Ajani zusammen mit Sargis Adamyan eine Doppel-Spitze bildete.

Ein spannender Schlagabtausch

Die lediglich 550 Zuschauer – die ZIS verhinderte aufgrund der Parallel-Ansetzung mit den ersten Mannschaften beider Vereine eine stattlichere Kulisse – sahen eine bemerkenswerte Partie im Franz-Kremer-Stadion. Die BVB-Reserve, die nach dem Abstieg aus der Dritten Liga mit der sofortigen Rückkehr liebäugelt, legte dabei forsch los und ging durch zwei schnelle Tore von Bennedikt Wüstenhagen (13.) und Filippo Mane (15.) mit 0:2 in Führung. Cenny Neumann gelang der psychologisch wichtige schnelle Anschluss für die FC-Reserve (17.).

Beide Mannschaften boten sich danach einen offenen Schlagabtausch – Sargis Adamyan schloss einen Konter zum 2:2-Ausgleich ab (32.). Doch kurz vor der Pause waren es erneut die Gäste, denen die Führung gelang: Babis Drakas erzielte nach Hacken-Ablage von Michael Eberwein das 2:3 (43.). Nach der Pause erhöhten die Gäste durch Arne Wessels gar auf 2:4 (58.). Der eingewechselte Bernie Lennemann sorgte mit seinem Premieren-Pflichtspiel-Treffer im FC-Trikot zum 3:4 nochmals für Spannung (71.). Doch kurz vor Schluss sorgte Mane mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung zugunsten der Schwarzgelben (89.).

Niederlage nach zwei Siegen in Folge

Die FC-Talente verpassten damit die Chance, ihrem Ausrufezeichen in Rödinghausen vor der Länderspiel-Pause ein zweites folgen zu lassen und kassierten nach zuletzt zwei Siegen in Folge die insgesamt siebte Saison-Niederlage. Die FC-Talente stagnieren damit auf dem achten Tabellen-Platz ohne Anschluss an die Tabellen-Spitze und mit ausreichendem Abstand zur Abstiegszone.

Für die U21 geht es am kommenden Samstag (15 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Schalke 04 weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Neumann, Mausehund (75. Telle), Dabrowski, Özkan, Toure (65. Lennemann) – Kujovic (75. Harchaoui), Kristal – Borie (75. Süne) – Ajani (85. Labenz), Adamyan.

Tore: 0:1 Wüstenhagen (13.), 0:2 Mane (15.), 1:2 Neumann (17.), 2:2 Adamyan (32.), 2:3 Drakas (43.), 2:4 Wessels (58.), 3:4 Lennemann (71.), 3:5 Mane (89.). Zuschauer: 550.


Flutlicht, Pokal, Bayern – und vielleicht eine große Überraschung?

Linton Maina im Duell gegen die Bayern 2023
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Flutlicht, Pokal, Bayern – und vielleicht eine große Überraschung?

In der zweiten Runde des DFB-Pokals empfängt der 1. FC Köln den FC Bayern München. Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Bundesliga-Wochenende in Dortmund folgt nun der Pokalkracher gegen den Rekordmeister. So will der 1. FC Köln die Bayern überraschen.

Lukas Kwasniok und sein Team haben nicht gerade das Glückslos der zweiten Pokalrunde gezogen. Die Münchener gelten zurzeit als unschlagbar. Wie schon im letzten Ligaspiel gehen die Kölner also als Underdog  in die Partie. Aber nach einem mutigen Spiel in Dortmund will der FC geschlossen auftreten. So will der 1. FC Köln die Bayern überraschen.

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Die Vorzeichen könnten klarer kaum sein: Der FC Bayern ist in der Bundesliga seit acht Spieltagen mit nur vier Gegentreffern ungeschlagen. Zuletzt überzeugte der Tabellenführer mit einem souveränen 3:0-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach. Doch der DFB-Pokal folgt seinen eigenen Gesetzen. Auch die Bayern mussten in der ersten Runde gegen den Drittligisten Wehen Wiesbaden zittern. Erst ein später Treffer von Harry Kane zum 3:2 sicherte das Weiterkommen. Hinzu kommt, dass die Münchener in den vergangenen Spielzeiten immer wieder in den vorzeitigen Pokalrunden patzten. Ein Funken Hoffnung für die Kölner, für eine Überraschung zu sorgen?

„Wir brauchen Kreativität in der Verteidigung“

Allerdings ging es bei den Geißböcken in der ersten Pokalrunde ähnlich dramatisch zu. Erst in der Nachspielzeit konnte sich der FC gegen Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg durchsetzen. Nach der knappen 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in Dortmund wollen die Kölner an die unterm Strich doch gute Leistung anknüpfen. Gerade die Defensive konnte sich in Szene setzen. Umso bitterer sind die personellen Rückschläge auf der Innenverteidigerposition. Timo Hübers verletzte sich beim BVB schwer am Knie und auch Rav van den Berg fällt weiterhin aus. Gegen die aktuell stärkste Offensive der Liga um Serge Gnabry, Harry Kane und Michael Olise gilt es für Kwasniok, eine kreative Lösung zu finden. Der Kölner Coach setze auf Spieler, die mit Mut nach vorne verteidigen, sagte der Trainer am Dienstag.

Nach dem Hübers-Schock richtet sich der Blick auf mögliche Optionen in der Innenverteidigung. Zum Beispiel Cenk Özkacar. Der 25-Jährige, derzeit vom FC Valencia ausgeliehen, feierte beim 0:1 in Dortmund sein Startelf-Debüt in der Bundesliga und überzeugte in weiten Teilen. Gegen den BVB musste der Abwehrspieler frühzeitig ausgewechselt werden. Schon seit einigen Wochen kämpft Özkacar mit kleineren Knieproblemen. „Er hat die letzten Tage trainiert, das ging schon, aber wir wollen auf Nummer sicher gehen. Ich gehe davon aus, dass er im Kader sein wird, aber wir müssen noch abwarten.“ Ob er von Anfang an spielen kann, wird sich zeigen. Mit seiner Kopfball- und Zweikampfstärke würde der 1,90 Meter große Linksfuß genau das mitbringen, was der FC gegen die Bayern braucht.

Mit dem Shootingstar und dem Gamechanger

Köln wird wohl wie gewohnt in einer kompakten Dreierkette agieren. Eric Martel könnte dabei wieder zurück in die zentrale Innenverteidigerposition rücken. Als ein probates Mittel gegen die Bayern sieht der Kölner Trainer ausgerechnet eine aktuelle FC-Schwäche. „Standardsituationen können ein Schlüssel werden“, betonte Kwasniok. „Wenn du den Ball in die Luft bringst, musst du sie stressen.“ In einem Pokalspiel, in dem jeder Zweikampf, jeder Abpraller zählen kann, sind ruhende Bälle oft die Momente, in denen der Underdog zuschlägt. Allerdings haben die Kölner bislang als einziges Team der Liga noch nicht nach einem Standard getroffen.

Über die Flügel sollen Tempo und Mut das Spiel nach vorne tragen. Einer, der mit seiner Unbekümmertheit für Gefahr sorgen kann, ist Said El Mala. Der formstarke Offensivspieler war in Dortmund einer der auffälligsten Spieler. Kwasniok bestätigt seine starken Leistungen mit dem vorzeitig ausgesprochenen Startelfeinsatz. Im Tor wird wieder Ron-Robert Zieler stehen. Der Weltmeister ist in allen Pokalspielen gesetzt und bringt Erfahrung, Führungsstärke und Ruhe in die junge Kölner Mannschaft. „Ron ist ein absoluter Gamechanger in Sachen Mentalität“, lobte Kwasniok. „Er lebt Erfolgskultur und das überträgt sich auf alle.“

Der FC Bayern kommt mit nahezu voller Kapelle nach Köln. Als klares Saisonziel der Bayern wird das Triple formuliert. Dazu gehört zwangsläufig auch ein Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals. In den vergangenen Saisons haben die Bayern ihre Erfolgskonstanz in dem DFB-Pokal-Wettbewerb missen lassen. Diese Saison wollen sie vom Gegenteil überzeugen. Das könnte den Kölnern einen kleinen Funken Hoffnung geben, gegen die vermeintlich unbesiegbaren Bayern, zu überraschen. „Vielleicht steigt unsere Chance von einem auf drei Prozent“, sagt Kwasniok.


Lukas Kwasniok sucht für den 1. FC Köln den BVB-Schlüssel

Timo Hübers im Zweikampf mit Julian Brandt
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Lukas Kwasniok sucht für den 1. FC Köln den BVB-Schlüssel

Am 8. Spieltag ist der 1. FC Köln zu Gast im Signal Iduna Park. Vergangenes Wochenende konnte der FC einen Punkt gegen den FC Augsburg einfahren. Nun haben die Geißböcke mit dem BVB ein anderes Kaliber vor der Brust. So will der 1. FC Köln in Dortmund punkten.

Ein „Highlightspiel“ erwartet die Geißböcke gegen den BVB nicht – findet zumindest FC-Trainer Lukas Kwasniok. Diese seinen in der aktuellen Phase zwischen den Länderspielen andere Duelle. Die Begegnung gegen den BVB sei vielmehr ein „Kracher-Spiel“. Dennoch fahren Coach und Mannschaft mit Selbstvertrauen zu den Borussen. So will der 1. FC Köln in Dortmund punkten.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn der Saison nach den Tücken des Spielplans gefragt wurde, da zeigte sich der Trainer fast schon glücklich über den doch schwierigen Auftakt der Geißböcke. Der Tenor: Drei von vier Spielen zu Beginn auswärts seien doch gar nicht so schlecht, da man dann auch nicht so viel erwarte. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass die Kölner einfach mal mit elf Zählern aus den ersten sieben Saisonspielen kommen würden. Die Erwartungen wurden bereits mehr als erfüllt – zumal es auch gegen einige vermeintlich stärkere Gegner geht. Womöglich wird Kwasniok auch aus ähnlichem Grund mit einem sehr guten Gefühl die Reise zu den Westfalen nach Dortmund antreten. Denn die Borussia spielt unterm Strich schon in einer anderen Liga.

Kwasniok erwartet ein Low-Score-Game

Die Niederlage gegen die Bayern am vergangenen Wochenende war die erste seit 14 Spielen. Der BVB hat gerade einmal sechs Gegentore in der Liga kassiert, steht in der Defensive extrem sicher. In der Offensive ist Dortmund dagegen extrem kaltschnäuzig, hat mit die wenigsten Schüsse abgegeben, aber immerhin 13 Treffer erzielt. Der BVB spielt wieder konstant guten Fußball. Das weiß auch Kwasniok. „Die Mannschaft ist extrem fleißig, investiert von vorne bis hinten viel. Sie haben ganz klare Abläufe mit und gegen den Ball und sie lassen halt einfach nicht nach“, lobt Kwasniok den Gegner. „Sie werden am Samstagabend auch die Zuschauer unterhalten wollen und uns attackieren, uns stressen.“ Und genau dort will der Kölner Coach dann auch wieder den passenden Schlüssel finden.

„Es ist ja jetzt nicht so, dass wir völlig chancenlos dort hinfahren, auch wenn wir jetzt nicht gerade als haushoher Favorit aufdribbeln werden“, sagt der Kölner Coach. „Also grundsätzlich ist es so, wenn eine Mannschaft, die auf dem Papier besser ist, und das sind sie sowohl in der Spitze als auch in der Breite, einen perfekten Tag erwischt und wir auch, dann ziehen wir normalerweise den Kürzeren. Und das Schöne am Fußball ist aber, dass du das vorher nie genau weißt.“ Laut dem Trainer sei die Begegnung ein Low-Score-Game, ein Tor, eine Situation könne den Ausschlag geben. Und wenn der BVB dann auch noch nicht gerade den besten Tag erwische, der FC aber am Limit spiele, dann wäre doch was möglich. „Wir haben aber auch gegen Stuttgart und Leipzig gezeigt, dass wir die Großen ärgern können. Und unser Ziel ist es einfach, aus diesem Ärgern auch einen Punkt zu machen.“

Weitere Spieler fallen aus

Personell kann Kwasniok dann aber doch nicht aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten um Luca Kilian, Rav van den Berg und Youssoupha Niang fallen auch Jan Thielmann mit einer muskulären Oberschenkelverletzung und Linton Maina erkrankt aus. Dadurch wird ein Startelf-Einsatz von Said El Mala wahrscheinlicher. Sicher ist der nicht. Denn auch Marius Bülter drängt wieder in die Anfangsformation. Möglicherweise wird auch Ragnar Ache zu einer Option. Niko Kovac stehen in Dortmund mehr Optionen zur Verfügung. Allerdings kündigte der Coach bereits an, dass er rotieren würde. Ein wirklich großer Vorteil bietet sich den Kölnern aus dieser Rotation nicht. Denn auch die individuelle Klasse der Dortmunder Bank ist beeindruckend.

Beeindruckend wird für den Kölner Coach der erste Auftritt an der Seitenlinie im Dortmunder Stadion. „Bisher geht es mir so, dass ich vor jedem Spiel noch nervös bin. Dass die Rahmenbedingungen in Dortmund nochmal etwas besonderer sind, das steht außer Frage“, sagte Kwasniok und gab zu, dass sein Sohn mit der Borussia sympathisiere und die beiden sich auch mal Spiele angeschaut haben. „Jetzt dort an der Seitenauslinie zu stehen, wird ein Erlebnis werden. Aber es wäre schöner, wenn aus dem Erlebnis ein gutes Ergebnis werden würde“, so der Trainer weiter – aber durchaus bemüht, die Erwartungen gering zu halten.

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