Nach Brand: Große Solidarität mit der „Wilden Horde“ – auch FC-Profis und Thomas Kessler spenden

Fans des 1. FC Köln fahren nicht mit nach München
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Nach Brand: Große Solidarität mit der „Wilden Horde“ – auch FC-Profis und Thomas Kessler spenden

Bei dem Brand in Köln-Bickendorf am Samstagvormittag wurden Räumlichkeiten der „Wilden Horde“ zerstört. Aktuell läuft ein Spendenaufruf und das zum Glück erfolgreich. Auch mit Unterstützung von Vertretern des 1. FC Köln: Spender unterstützen „Wilde Horde“.

Nach dem verheerenden Brand in Köln-Bickendorf ist mittlerweile klar, dass die Räumlichkeiten der „Wilden Horde“ massiv betroffen sind. Noch am Samstag wurde auf dem Online-Portal gofundme.com eine Spendenaktion gestartet und die Ultra-Gruppierung erhält viel Unterstützung. Und das auch von Vereinsvertretern.

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Die Ultras befanden sich bereits auf dem Weg nach München als sie die Nachricht von dem Feuer in Bickendorf erreichte. Dort war in einer Werkstatt ein Feuer ausgebrochen und das mit verheerenden Folgen. Auch für die „Wilde Horde“.  Das Hauptquartier der Ultra-Gruppierung wurde durch ein Übergreifen der Flammen mindestens in Teilen zerstört. Die Statik soll betroffen sein. Für viele Mitglieder aber viel schlimmer: Zahlreiche Erinnerungen wie Fotos, Banner, Fahnen usw. wurden bei dem Brand vernichtet. Ob es in Bickendorf einen Neuaufbau gibt, erscheint aktuell eher unwahrscheinlich, denn der Schaden soll sich laut Medienberichten auf 50.000 bis 70.000 Euro belaufen. Im Laufe des Samstags wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Auf der Online-Plattform gofundme.com kann gespendet werden.

Brandherd liegt wohl in einer Werkstatt

Dazu heißt es von der „Wilden Horde“:

„Heute ist der Raum von Kölns größter Ultrasgruppe und damit ein Stück Kölner Fangeschichte durch einen Brand zerstört worden! In diesem Raum steckten Herzblut, Arbeit, Erinnerungen, Geschichten und Gemeinschaft. Vieles davon ist innerhalb weniger Stunden verloren gegangen! Jeder Euro hilft beim Wiederaufbau, beim Ersetzen von zerstörtem Material und dabei, wieder aufzustehen. Für die Horde, für die Kurve, für Köln.“

Dem Aufruf sind bereits zahlreiche Spender gefolgt. Am Montagvormittag hatten schon mehr als 2100 Unterstützer finanziell geholfen, insgesamt sind mehr als 95.000 Euro zusammengekommen. Unter den Spendern befinden sich auch einige prominente Namen. So Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler, der privat 1948 Euro überwiesen hat. Das bestätigte der Verein auf Anfrage vom come-on-fc. Die FC-Profis haben derweil über den dritten Torwart und Kassenwart der Mannschaftskasse Matthias Köbbing ebenfalls 2500 Euro überwiesen. Auch Unternehmer wie Wilke Stromann, der als Präsidentschafts-Kandidat im vergangenen Sommer aufgestellt war, oder Lionel Souque sowie Ex-Vize-Präsident Carsten Wettich spendeten bereits. Weitere Solidarität erfuhren die Ultras in den Sozialen Medien. In den Kommentaren gab es viel Support. „Wir sind in Gedanken bei euch“, schrieb ein User.

Auch in der Allianz-Arena wurden Banner aufgehangen, die die „Wilde Horde“ aufmunterten. Es gibt aber auch Kritik an den Gruppierungen generell. Nicht alle User sind mit den Aktivitäten der Ultra-Szene einverstanden, doch der Großteil der Anhänger fühlt mit.


Räume der „Wilden Horde“ von Brand betroffen: 1. FC Köln muss in München auf Teile der Ultras verzichten

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Räume der „Wilden Horde“ von Brand betroffen: 1. FC Köln muss in München auf Teile der Ultras verzichten

Ausgerechnet im letzten Spiel der Saison müssen die Geißböcke wohl ohne Teile ihrer aktiven Fanszene auskommen. Grund ist offenbar ein Brand in Köln-Bickendorf. Von den Auswirkungen sind anscheinend auch Fangruppierungen des 1. FC Köln betroffen: Ultras reisen nicht mit nach München.

Im letzten Saisonspiel erhalten die Kölner nicht den kompletten Fan-Support. Teile der aktiven Fanszene haben nach Informationen von come-on-fc.com die Reise nach München abgebrochen und kehren nun wieder nach Köln zurück. Grund ist offenbar der Brand in Bickendorf, bei dem wohl auch Räumlichkeiten der aktiven Fanszene betroffen sind.

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In Köln-Bickendorf ist am Samstagvormittag ein Feuer in einer Werkstatt ausgebrochen. Die Warnapp Nina löste aus. Die Feuerwehr gab bekannt: „Durch einen Brand kommt es im Bereich Bickendorf, Vogelsangerstraße und angrenzenden Bereichen zu Geruchsbelästigung und Rauchausbreitung“. Mehrere Löschzüge sind im Einsatz. Die Feuerwehr warnt vor Geruchsbelästigung und Rauchverwirbelungen. Die Anwohner sollen Türen und Fenster geschlossen halten und Lüftungen und Klimaanlagen ausschalten. Die Feuerwehr appelliert das Gebiet möglichst zu meiden. Der Brandort soll sich in der Nähe von Schrottplätzen befinden. Und offenbar auch in der Nähe von Räumlichkeiten der Kölner Ultras  „Wilde Horde 1996“. Diese haben ihre Zentrale in der Nähe der betroffenen Werkstatt. Offensichtlich sind auch jene Räumlichkeiten der Anhänger vom Feuer betroffen. Die Zentrale wurde von dem Feuer weitestgehend zerstört.

Brandherd liegt wohl in einer Werkstatt

Nach Informationen von come-on-fc.com sind daher die Busse, die sich auf der Reise nach München befunden haben, bereits umgekehrt. Rund 7500 Fans begleiten den FC zum letzten Saisonspiel beim Rekordmeister. Eigentlich sollte der volle Support dem Team in München gelten. Aus dem letzten Saisonspiel wird jetzt nichts mehr. Nach Informationen dieser Redaktion soll der Brand nichts mit anderen Fangruppierungen zu tun haben. Die Ursache könnte eher im Zusammenhang mit Schweißarbeiten in der Werkstatt stehen. Laut der Feuerwehr Köln ist der Notruf um 9:31 Uhr eingegangen. Die Löscharbeiten laufen in Bickendorf auf Hochtouren. Die Rauchwolke ist von Weitem zu sehen, auch andere Kölner Stadtteile melden einen intensiven Geruch.

Der FC spielt um 15:30 Uhr in München. Für die Geißböcke kann es jeweils einen Platz nach oben oder unten gehen.