BVB plant nun wohl ein 55-Millionen-Angebot: Doch wie sehr würde der Geldsegen dem 1. FC Köln jetzt noch helfen?

Said El Mala im Testspiel gegen Sociedad
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BVB plant nun wohl ein 55-Millionen-Angebot: Doch wie sehr würde der Geldsegen dem 1. FC Köln jetzt noch helfen?

Der FC hat über den gesamten Sommer an den eigenen Ablösevorstellungen für Said El Mala festgehalten. 50 Millionen Euro sollten es sein, mittlerweile deutet viel auf mehr. Wenn es nun zu einer Einigung kommt zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln: Wie sehr würden die El-Mala-Millionen noch helfen?

Anscheinend bereitet Borussia Dortmund ein Angebot für Said El Mala vor, das den Kölner Vorstellungen entsprechen könnte. Laut Sky-Reporter Patrick Berger könnten es nun rund 55 Millionen werden. Zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel stellt sich jedoch die Frage, was der FC zu diesem Zeitpunkt der Transferphase mit solch einem Geldregen überhaupt noch anstellen könnte.

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Der Saisonstart rückt näher und die Kaderplanung läuft auf Hochtouren. Der größte Bedarf im Kölner Kader herrscht auf der Sechser-Position, wo ein erfahrener Spieler mit Führungsstärke kommen soll. Auch auf der Linksverteidiger- sowie der Mittelstürmerposition, wo aktuell Thijs Dallinga heiß gehandelt wird, soll noch jeweils ein neuer Spieler her. Im Fall eines Abgangs von Said El Mala zum BVB könnten sich diese Pläne jedoch schlagartig verändern. Wie „Sky“ berichtet, könnten es nun mit Boni sogar 55 Millionen werden.

Ganz neue Möglichkeiten bei einem El-Mala-Abgang

Ein Wechsel des Linksaußen und die damit einhergehende neue finanzielle Lage des Vereins würde es den Verantwortlichen ermöglichen, sich in ganz anderen Preissegmenten umzusehen als bisher. Anstatt auf günstige Lösungen zurückzugreifen, könnten womöglich auf der Zielgeraden der Transferperiode noch einige Spieler ihren Weg an den Rhein finden, an die vorher noch gar nicht zu denken war. Mit El Mala würde nach Jakub Kaminski schon der zweite absolute Leistungsträger der Vorsaison den Club verlassen. Dadurch könnten sich die Geißböcke allerdings in gleich mehreren Mannschaftsteilen noch einmal deutlich verstärken. Zudem stehen mit Spielern wie Reigan Heskey, Youssoupha Niang und Mikey Moore, der nach wie vor ausgeliehen werden soll, mehrere hochtalentierte Spieler im Kader der Geißböcke, die eine ähnliche Entwicklung in der anstehenden Spielzeit nehmen könnten.

Trotzdem würde ein Abgang El Malas auch Risiken mit sich bringen. Denn was würde dem 1. FC Köln diese Finanzspritze zum aktuellen Zeitpunkt realistischerweise überhaupt noch bringen? Die Transferperiode ist schon weit fortgeschritten und viele Spieler haben bereits einen neuen Club gefunden. Andere potenzielle Neuzugänge haben zum aktuellen Zeitpunkt schon eine komplette Vorbereitung mit ihren jeweiligen Clubs absolviert und könnten dementsprechend weniger wechselwillig sein als noch zu einem früheren Zeitpunkt. Dazu kommt die Eingewöhnungszeit sowie private Veränderungen, die die Spieler jetzt bei Wechseln deutlich schneller durchlaufen müssen. Daher ist die Frage, ob 50 Millionen Euro zum aktuellen Zeitpunkt denselben Wert haben wie zu Beginn des Transferfensters. Sollte der Deal also durchgehen, würden Thomas Kessler intensive Wochen bevorstehen bis zum Deadline Day am 1. September.

Gefahren des großen Budgets

Das für Kölner Verhältnisse riesige Budget bietet auch noch weitere Gefahren. Zum einen das Risiko des Überbezahlens. Die abgebenden Clubs wären sich natürlich der neuen Kölner Finanzstärke und gleichzeitig dem akuten Bedarf bewusst. Zum anderen kann das bloße Vorhandensein einer solchen Summe auch dazu führen, dass man in Köln den Druck verspürt, diese auch weitgehend auszugeben. Dadurch könnte ein Spieler verpflichtet werden, der einen großen Namen hat und einen hohen Marktwert, jedoch nicht vollständig das Anforderungsprofil erfüllt.

Ein Ersatz für El Mala wäre wohl nicht unbedingt nötig, wenn etwa die Leihe von Mikey Moore durchgehen sollte. Außerdem hat man mit Spielern wie Linton Maina, Marius Bülter oder Neuzugang Reigan Heskey einige interne Optionen. Wenn sich eine Möglichkeit auftun sollte, könnte Kessler aber vielleicht nochmal zuschlagen, um einen potenziellen Qualitätsverlust aufzufangen. Und auch so bleiben viele Fragen. Denn ob der FC in den letzten Zügen der Transferperiode noch einmal Geld in die Hand nimmt oder Transferaktivitäten im Notfall auf den Winter verschiebt, hängt nicht zuletzt davon ab, wann endlich Klarheit um die Personalie El Mala herrscht. Immerhin: Die Chancen, dass das diese Woche noch passiert, sind mittlerweile sehr hoch.


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Bericht: BVB setzt sich bei Said El Mala ein Grenze

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Bericht: BVB setzt sich bei Said El Mala ein Grenze

Im Trainingslager in Kitzbühel war Said El Mala einer der absoluten Aktivposten der Kölner. Auch daher scheint es aktuell keine Anzeichen für einen Wechsel zu geben. Es bleiben allerdings die Interessenten für den Spieler des 1. FC Köln: Der BVB setzt sich ein Limit bei dem Poker um Said El Mala.

Mangelnden Einsatz oder mangelnde Leistung kann man Said El Mala dieser Tage nicht vorwerfen. Und das, obwohl der Transferwirbel um den 19-Jährigen nicht abebbt. Aktuell gibt es die nächste Wende aus Dortmund.

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Said El Mala hatte Bock. Mit einem seiner obligatorischen Dribblings tankte sich er Offensivspieler durch die Abwehr der „Alten Dame“, suchte wie gewohnt den Abschluss, Fans aber nur den Giebel. Nicht die einzige Aktion im Testspiel der Geißböcke gegen Hertha BSC, bei der der 19-Jährige zeigte, dass er aktuell beim FC voll bei der Sache ist. Und damit dürfte sich ein Eindruck bei Thomas Kessler zunehmend festigen. Umso mehr ich ihm im Training zuschaue, umso weniger habe ich Interesse, ihn abzugeben.“ Der Geschäftsführer „habe richtig Lust, ihn bald wieder bei uns im Stadion zu sehen.“ Zwar sah der Ex-Keeper den Spieler nun nur im deutlich kleineren Koasastadion, das Interesse an EL Mala wird nach dem Auftritt aber ganz sicher nicht gesunken sein.

Ist der BVB aus dem Rennen?

Dass der FC aber nicht ganz klar kommuniziert, dass der Spieler trotz laufenden Vertrags definitiv in Köln bleiben wird, zeigt, dass man durchaus schwach werden würde. Allerdings nur, wenn auch die richtige Summe auf dem Kölner Tisch landet. Kessler hatte am Donnerstag in einer Medienrunde erklärt, dass die magische Grenze von 50 Millionen Euro ja nie vom FC aufgemacht worden sei. Insofern ist es auch nicht ganz klar, an welcher Ablöse der Geschäftsführer dann nachgeben würde. Wenn es nach der „Bild“ geht, steht aber wiederum fest, dass der BVB bei den kolportieren 50 Millionen aus dem Rennen wäre. Laut der Boulevard-Zeitung gäbe es bei der Borussia intern die Absprache, dass man für den U21-Nationalspieler auf keinen Fall die 50 Millionen bezahlen werde.

Wie berichtet hatte der BVB bereits eine Offerte bei den Geißböcken hinterlegt. Diese zeigten sich davon aber wenig angetan und lehnten umgehend ab. Zwar soll dem Vernehmen nach ein weiteres Angebot vorbereitet werden, doch laut „Bild“ eben nicht in der erhofften Höhe. Und nicht nur das: Beim FC soll es offenbar auch die Meinung geben, dass für den 19-Jährigen möglicherweise sogar mehr Geld drin sein könnte. Immerhin gehen die Experten fest davon aus, dass El Mala schon ab September offizieller Nationalspieler sein wird. Beim FC geht man mit der Thematik ohnehin sehr gelassen um, betont immer wieder, dass beide Varianten vorstellbar seien. El Mala wiederum soll sich einen Wechsel durchaus vorstellen können. Wie unter anderem ebenfalls die „Bild“ berichtet sollen die Dortmunder dem Spieler bereits einen Fünf-Jahres-Vertrag angeboten haben – dem Vernehmen nach mit einem Jahresgehalt von etwa fünf Millionen Euro.


Damals 150.000, jetzt 50 Millionen Euro: Der BVB und die teure El-Mala-Geschichte

Said El Mala beim Training des 1. FC Köln
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Damals 150.000, jetzt 50 Millionen Euro: Der BVB und die teure El-Mala-Geschichte

Es bleibt das bestimmende Thema. Said El Mala wird weiterhin mit dem BVB in Verbindung gebracht. Der FC hat die Hand auf dem Deal, Dortmunds Angebot ist noch zu niedrig. Doch die Schwarzgelben werden sich schon ganz genau überlegen, ob sie sich den Kölner Shootingstar noch einmal durch die Lappen gehen lassen. Der 1. FC Köln bleibt bei Said El Mala entspannt, der BVB bietet erneut.

150.000 wollte Dortmund einst für Said El Mala zahlen – zu wenig. Den Zuschlag bekam der 1. FC Köln. Nun bietet der BVB wieder, jetzt werden knapp über 40 Millionen Euro kolportiert – erneut zu wenig. Der FC bleibt hingegen entspannt.

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Es geht nicht weniger als um den möglicherweise teuersten Transfer der Vereinsgeschichte, es ist das Sommerthema der Vorbereitung, doch Aufregung herrscht bei den Geißböcken um Said El Mala und die möglichen Interessenten nicht. „Das mag vielleicht komisch klingen, aber das ist bei uns gar nicht so ein großes Thema. Wir sind da absolut entspannt. Said ist Spieler des 1. FC Köln und er fühlt sich sehr wohl – und wir fühlen uns genauso wohl mit Said, insofern gibt es aktuell auch überhaupt keinen Grund über etwas anderes zu sprechen“, sagte Tim Steidten am Montag in einer Medienrunde. Gesprochen wird viel über den Kölner Shootingstar. Bei den Fans, in den Medien, aber auch hinter den verschlossenen Türen einiger Proficlubs. Immerhin gibt es sicher eine Handvoll an Interessenten für El Mala, wenn auch nicht mehr die ganz großen, die noch während der Saison gehandelt wurden.

BVB bot angeblich 200.000 Euro zu wenig

Der Name von Borussia Dortmund fällt dieser Tage sehr oft als möglicher Käufer. Der BVB hat definitiv ein Angebot in Köln abgegeben, dem Vernehmen nach gab es auch ein zweites, ein besseres. Und doch eins, das noch weit von den Vorstellungen der Geißböcke entfernt ist. Der FC will bekanntlich rund 50 Millionen Euro für den Spieler, die Borussen bewegen sich knapp über der 40-Millionen-Euro-Grenze. Es ist gut möglich, dass es von den Schwarzgelben nochmal ein besseres Angebot gibt. Es ist nun mal Teil des Geschäfts, das der Interessent zunächst mit einem möglichst niedrigen Gebot das Poker-Spiel beginnt. Alles andere wäre grob fahrlässig. Genauso scheint es dieser Tage aber auch möglich, dass der Spieler einfach in Köln bleibt. Beim FC hat man mit großer Sicherheit einen Plan B, wenn El Mala den Verein verlässt und dann eben einen Batzen Geld mehr auf der hohen Kante. Bleibt der Shootingstar, haben die Geißböcke einen Top-Spieler und weiterhin ein Invest für die Zukunft.

Kein Wunder also, dass man sich am Geißbockheim durchaus entspannt geben kann. Kurios ist indes, dass der BVB nach einem Bericht der „Sport Bild“ schon einmal aufgrund eines zu niedrigen Angebots an der Verpflichtung des U21-Nationalspielers gescheitert ist. Bislang war die Erzählweise, dass El Mala 2024 nicht beim BVB landete, weil Bruder Malek El Mala keinen Platz bei den Borussen gefunden hat. Doch wie das Fachmagazin berichtet, habe der BVB (vielleicht auch) zu wenig für Said El Mala geboten. 100.000 bis 150.000 Euro wollte Lars Ricken bei der Viktoria für den Spieler auf den Tisch legen. Zu wenig. Denn die Kölner zahlten später mehr als 300.000 für den Offensivspieler. Und der FC erhielt bekanntlich den Zuschlag. Soll heißen: Dem BVB fehlten beim Angebot knapp 200.000 Euro, nun würde El Mala rund 50 Millionen kosten. Möglicherweise ist das zu geringe Gebot – wenn es denn so abgelaufen ist – ein Antrieb, dieses Mal mehr zu investieren.

Der zweite Anlauf?

Glücklich wird man über die entgangene Chance in Dortmund angesichts der sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung jedenfalls nicht sein. Vielleicht ist man daher darauf aus, einen ähnlichen „Fehler“ – wenn auch eine sehr große Nummer größer – nicht noch einmal zu machen. Denn sollte El Mala in Köln bleiben, unter Jürgen Klopp Nationalspieler werden und die Leistungskurve weiter steil nach oben zeigen, dürften die BVB-Bosse an die 50 Millionen Euro zurückdenken. Die wären unter diesen Umständen vielleicht wieder ein wenig tief gegriffen. Sollte El Mala aber einen Leistungseinbruch erleben, würde die Waage in die andere Richtung ausschlagen.