„Ein weiterer finanzieller Einschnitt“ – So reagiert der 1. FC Köln auf die aktuelle Pyro-Strafe

Pyrotechnik während des Spiels der Kölner gegen die Bayern
,
Startseite » 1. FC Köln DFB Strafe

„Ein weiterer finanzieller Einschnitt“ – So reagiert der 1. FC Köln auf die aktuelle Pyro-Strafe

Mehr als eine halbe Millionen Euro muss der FC in dieser Spielzeit bereits für das Abbrennen von Pyrotechnik bezahlen. Der DFB setzt weiterhin auf Strafen, die offenbar aber nicht die ganz große Wirkung erzielen. So reagiert der 1. FC Köln auf die aktuelle Pyro-Strafe.

Mehr als 200.000 Euro kostete die Geißböcke der Pyro-Einsatz ihrer Fans im Heimspiel gegen die Bayern. Gegenüber come-on-fc äußerte sich Geschäftsführer Philipp Türoff.


Erstaunlich gut legten die Kölner gegen den FC Bayern München im Januar dieses Jahres los, die Anfangsphase gehörte jedenfalls dem Gastgeber. Doch schon bald folgte der Bruch – und zumindest nach der Meinung einiger Fans trugen die eigenen Anhänger dazu bei. Denn im Kölner Block brannte es lichterloh. Mehr als 100 Pyrotechnik-Objekte wurden abgebrannt und führten schließlich sogar zur Spielunterbrechung. Knapp zehn Minuten wurde die Begegnung der Geißböcke gestoppt, weil Rauchschwaden das Weiterspielen schwierig machten. Nach der Unterbrechung drehten die Bayern auf. Zwar gingen die Kölner durch Linton Maina in Führung, aber Serge Gnabry, Minjae Kim und Lennart Karl drehten die Partie.

110 pyrotechnische Gegenstände

Für Enttäuschung sorgte aber nicht nur der Spielverlauf nach der Unterbrechung bei vielen Fans, vielmehr war schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass der FC wieder einmal tief in die Tasche würde greifen müssen. Und tatsächlich: 220.000 Euro müssen die Geißböcke nur für die Begegnung gegen den FCB berappen. „Den massiven Einsatz von Pyrotechnik im Spiel gegen Bayern München hatte ich bereits unmittelbar nach dem Spiel kritisch kommentiert“, sagte Philipp Türoff auf Anfrage von come-on-fc.com. „Die nun erfolgte Strafe war leider zu erwarten. Sie ist ein weiterer finanzieller Einschnitt.“ Und das ein horrender. Der FC kommt in dieser Spielzeit nun bereits auf mehr als eine halbe Millionen Euro, die als Strafe für Pyrotechnik Richtung DFB fließen.

„Dieses Geld hätten wir lieber in den Sport, unsere Infrastruktur oder Fan-Projekte investiert“, so der Kölner Geschäftsführer weiter. In der vergangenen Spielzeit kratzten die Geißböcke knapp an der Millionen-Grenze. Alleine für Pyro beim Pokalspiel gegen Hertha BSC wurden knapp 300.000 Euro fällig. Ein teures Unterfangen. Und eins, das polarisiert. Auf der einen Seite die Fans, die von den Emotionen, der Atmosphäre schwärmen, das Abbrennen von Pyro als Teil der Fankultur verstehen. Auf der anderen Seite ein genanntes Sicherheitsrisiko, die Sorge vor Verletzungen und vor allem Richtlinien. Denn in deutschen Stadien ist Pyro nun mal verboten. Ob aber der Strafenkatalog des DFB das Allheilmittel ist, darf mindestens hinterfragt werden.

Es fehlt die erhoffte Wirkung

Tatsächlich werden die einzelnen Pyrogegenstände im Nachhinein gezählt und die Summe addiert. Pro abgebranntem Objekt werden 1000 Euro fällig, wird das Spiel länger als fünf Minuten unterbrochen, verdoppelt sich die Strafe. Die harten Sanktionen gehen zunächst an den Verein und sie haben ganz offensichtlich nicht die ganz große Wirkung. Der DFB berichtete gegenüber dem „rbb“, dass in der Saison 2024/25 Strafen in Höhe von rund 12 Millionen Euro ausgesprochen wurden. Vier Mal so viel wie noch vor sieben Jahren. FC-Präsident Jörn Stobbe betonte im Sommer vor seiner Wahl gegenüber come-on-fc, dass die bisherigen Straf-System „versagt“ hätten. „Die generelle Debatte über die Wirksamkeit des aktuellen Sanktionierungssystems hat für uns Bestand, weshalb wir nach wie vor lösungsorientiert an einer Weiterentwicklung arbeiten“, erklärte Türoff nun.

Bereits nach dem Bayern-Spiel hatte der Geschäftsführer erklärt, dass man hinter den Kulissen an Lösungen arbeite. Um weitere hohe Strafen zu vermeiden, scheinen diese auch bitter nötig. „Wir erleben, dass sich der Pyro-Einsatz durch die Basta-Politik des DFB verselbstständigt hat und zu einem Symbol geworden ist, das von den Fans eingesetzt wird, um zu zeigen: Ihr könnt uns nicht gängeln. Wir machen, was wir wollen“, sagte Harald Lange, Sportwissenschaftler und Professor für Fan- und Fußballforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gegenüber dem rbb. „Und weil das jetzt auf dieser symbolischen Ebene angesiedelt ist, sehe ich keine Chance, Pyrotechnik mit Hilfe von Strafen je aus den Stadien zu verbannen.“ Vorerst werden die Kölner wohl auch weiterhin zur Kasse gebeten.

220.000 Euro! DFB verhängt die nächste Strafe gegen den 1. FC Köln

Pyrotechnik beim Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln DFB Strafe

220.000 Euro! DFB verhängt die nächste Strafe gegen den 1. FC Köln

Köln auf die Zwei: Der FC ist zur nächsten heftigen Strafe verdonnert worden und wieder aufgrund von Pyrotechnik: Der 1. FC Köln muss 220.000 Euro bezahlen.

Auch in dieser Saison muss der FC wieder viel Geld in die Kassen des DFB überweisen. Denn erneut sind die Kölner zu einer saftigen Strafe aufgrund von Pyrotechnik verurteilt worden.


Die Begegnung gegen den FC Bayern München Mitte Januar war schon besonders emotional. Und das auch aufgrund der Fans. Und einige Kölner Anhänger meinten es mit der Unterstützung besonders gut. Der Einsatz von Pyrotechnik kommt den Verein aber wieder einmal teuer zu stehen. Denn der DFB hat die Geißböcke erneut mit einer Strafe belegt und erneut mit einer besonders heftigen. 220.000 Euro müssen die Kölner für das Duell gegen den Rekordmeister berappen. Wegen „unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ ist der FC laut DFB-Urteil bestraft worden. Wie immer kann ein Drittel der Summe für „eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden“, heißt es weiter.

110 pyrotechnische Gegenstände

Zur Begründung heißt es, dass die Fans zu Beginn des Spiels zahlreiche Pyro-Gegenstände gezündet hätten. „Der DFB-Kontrollausschuss geht nach Inaugenscheinnahme von Videomaterial von mindestens 110 pyrotechnischen Gegenständen (mindestens 100 Bengalische Feuer und 10 Rauchkörper) aus.“ Tatsächlich werden die einzelnen Pyrogegenstände im Nachhinein gezählt und die Summe addiert. Zudem wurde die Begegnung ebenfalls zu Beginn des Spiels für knapp zehn Minuten unterbrochen. Die Strafe von 220.000 Euro ist die höchste, die die Geißböcke in dieser Saison erhalten haben. Insgesamt kommt der FC in dieser Saison auf mehr als 570.000 Euro an bereits ausgesprochenen Strafen. Damit liegen die Geißböcke auf Platz zwei der ligainternen Wertung. Nur der Hamburger SV hat noch mehr bezahlen müssen.

Im März gab es bereits zwei Strafen von Seiten des DFB. Im Duell gegen Frankfurt wurde Pyrotechnik gezündet, die Kölner mussten mehr als 70.000 Euro bezahlen. Es folgten die 8000 Euro für die verbale Entgleisung von Stadionsprecher Michael Trippel im Duell gegen Dortmund. Für die Pyrotechnik im Derby in Gladbach muss der FC ebenfalls fast 200.000 Euro bezahlen. Vor der Präsidentschafts-Wahl im September hatte sich Jörn Stobbe gegenüber come-on-fc.com zum Thema geäußert: „Pyro ist ein schwieriges Thema. Manche sind dafür, manche dagegen. Es ist aber ein ganz elementarer Teil der internationalen Fanszene. Wir müssen dafür sorgen, dass das Strafen-System angepasst wird. Das Verbots-System hat doch versagt. Wir wollen keine Kollektivstrafen.“


Pyro gegen Frankfurt: Die nächste heftige Strafe für den 1. FC Köln

Pyrotechnik beim Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln DFB Strafe

Pyro gegen Frankfurt: Die nächste heftige Strafe für den 1. FC Köln

Erneut wird der FC zu Zahlungen wegen unzulässigem Einsatz von Pyrotechnik zur Kasse gebeten. Die Fans der Geißböcke brannten einmal mehr ein beeindruckendes, aber regelwidriges und dann auch teures Feuerwerk ab. Der 1. FC Köln kassiert erneut eine heftige Strafe.

Auch in dieser Saison muss der FC wieder viel Geld in die Kassen des DFB überweisen. Denn erneut sind die Kölner zu einer saftigen Strafe aufgrund von Pyrotechnik verurteilt worden.


Und wieder einmal muss der FC für seine Fans tief in die Tasche greifen. Dieses Mal für die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt im November. Insgesamt beläuft sich die Strafe auf 94.000 Euro. Denn die Anhänger der Geißböcke hatten in der Bundesliga-Begegnung ordentlich gezündelt. Die Geldstrafe setzt sich aus in der 12. Spielminute 60 gezündeten Bengalischen Feuern sowie 30 Blinkern und weiteren vier pyrotechnischen Gegenständen, die in Minute fünf der Nachspielzeit abgebrannt wurden zusammen. Da das Strafmaß sich für das Abbrennen von Pyrotechnik je Gegenstand auf eine Strafe in Höhe von 1000 Euro beläuft, ergibt sich die Summe von knapp 100.000 Euro.

Täter identifiziert und Personalien benannt

Laut ergänzender Begründung des Schreibens vom Kontrollausschuss des DFB heißt es, dass das „Entzünden von pyrotechnischen Gegenständen“ eine „erhebliche Gefahr für die im Stadionbereich befindlichen Personen“ darstellt. Wie üblich darf der Verein einen gewissen Anteil der Strafsumme für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen aufwenden. Allerdings haben die Kölner offensichtlich einen „Täter identifiziert und dessen Personalien benannt.“ So heißt es zumindest in einem weiteren Schreiben vom gestrigen Tag. „In der Annahme, dass der 1. FC Köln die hier verhängte Sanktion – dem Präventionszweck entsprechend – an den ermittelten Täter weiterreichen wird, konnte die für diesen Fall beantragte Geldstrafe nach dem Strafzumessungsleitfaden um 25 % abgesenkt werden“, heißt es weiter.

Somit schlägt eine Summe von insgesamt 70.500 Euro zu Buche. Von der können 23.500 Euro zur Gewaltprävention und sicherheitstechnische Maßnahmen aufgewendet werden. Insgesamt kommt der FC in dieser Saison auf 350.000 Euro an bereits ausgesprochenen Strafen. Damit liegen die Geißböcke auf Platz vier der ligainternen Wertung.


Pyro-Vergehen: Heftige Strafen für den 1. FC Köln

Pyrotechnik beim Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln DFB Strafe

Pyro-Vergehen: Heftige Strafen für den 1. FC Köln

Erneut wird der FC zu Zahlungen wegen unzulässigem Einsatz von Pyrotechnik zur Kasse gebeten. Die Fans der Geißböcke brannten gleich in mehreren Begegnungen ein Feuerwerk ab. Es gibt dieses Mal heftige Strafen für den 1. FC Köln.

Der DFB verhängt im Juli gleich mehrere heftige Strafen für den 1. FC Köln. Insgesamt kommt der FC auf fast 250.000 Euro alleine in diesem Monat. Für die gesamte Spielzeit könnte Köln sogar die Millionen knacken.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Knapp zwei Monate nach dem letzten Saisonspiel der 2. Bundesliga hängt die Saison den Geißböcken noch nach. Der DFB hat gleich mehrere Strafen gegen den FC für Pyro-Vergehen seiner Fans ausgesprochen. Alleine für die Begegnung bei Hertha BSC im vergangenen November muss der FC mehr als 93.000 Euro bezahlen. Laut Verband habe „der Kontrollausschuss wegen mehrerer pyrotechnischer Aktionen der Kölner Anhänger eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 109.920 Euro beantragt“. Ein Teil der Summe wurde aufgrund einer einminütigen Unterbrechung anberaumt. Das akzeptierte der FC aber nicht, verwies darauf, dass die Unterbrechung nicht so lange gedauert habe und aufgrund der Pyrotechnik der Hertha-Fans beschlossen wurde. Von dieser „Erhöhung“ wurde abgesehen.

Insgesamt fast 250.000 Euro Strafe im Juli

66.000 Euro müssen die Kölner für Vergehen im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern bezahlen. Allerdings nicht nur für das Abfackeln von Pyrotechnik. Der FC muss einen Großteil der Strafe für den Platzsturm nach dem Aufstiegssieg gegen die Pfälzer berappen. Auch für die Begegnung gegen Hannover 96 wurde eine saftige Strafe fällig. Der FC muss für den Pyro-Einsatz 78.260 Euro bezahlen. Weitere Strafen in Höhe von insgesamt 6.500 Euro werden für Vergehen in den Partien gegen Jahn Regensburg und den SC Paderborn fällig. Somit hat der DFB alleine im Juli Strafen in Höhe von 250.000 Euro gegen den FC ausgesprochen. Wie immer kann ein Drittel des Betrags „für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive
Maßnahmen zu verwendet“ werden, wie es in dem offiziellen Schreiben des FC heißt.

Der FC gehört in der 2. Bundesliga zu den Mannschaften mit der höchsten Gesamtstrafe. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Kölner die Millionen in dieser Saison knacken.