Kader-Engpässe beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen herrscht Handlungsnot

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Kader-Engpässe beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen herrscht Handlungsnot

Mit Neuzugang Kristoffer Lund hat man eine große Lücke im Kader der Geißböcke bereits füllen können. Dennoch ist der Umbruch im FC-Kader noch lange nicht abgeschlossen beim 1. FC Köln: Hier muss Thomas Kessler noch nachjustieren.

Viele Punkte hat der Kölner Sportdirektor bereits abhaken können. Dennoch bestehen bei genauen Hinsehen noch einige Fragezeichen hinsichtlich der Kadersituation des 1. FC Köln: Hier muss Thomas Kessler noch nachjustieren.

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Es hat sich bereits viel getan rund um den Kader des 1. FC Köln für die anstehende Bundesliga Saison. Nach den Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter ist der 23-Jährige Linksverteidiger Kristoffer Lund bereits der achte Neuzugang beim FC. Lund schließt dabei die lange offene Planstelle links hinten. Mit dem US-Nationalspieler hat der FC nun einen weiteren gelernten Spieler für die Schienenspieler-Rolle. Bis zuletzt hatten die Kölner für diese Position nämlich nur Leart Paqarada im Kader. Die Lund-Verpflichtung soll aber noch nicht der letzte Neuzugang für die Geißböcke sein. Denn Stand jetzt ist Kesslers Mammut-Projekt noch nicht abgeschlossen. An welchen Stellen gilt es im FC-Kader noch nach zu justieren?

Akuter Handlungsbedarf in der Innenverteidigung

In der Innenverteidigung sprechen gleich mehrere Gründe dafür, dass dem FC dort noch das letzte Puzzleteil fehlt. Bei einige Kandidaten darf durchaus hinterfragt werden, ob sie das  Niveau der Bundesliga auch dauerhaft mittragen können, Kapitän Timo Hübers, der nur noch einen Vertrag bis 2026 besitzt, hat sich einem Wechsel ins Ausland öffentlich nicht verschlossen. Ein Wechsel ist nicht wahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen.

Dazu soll Youngster Neo Telle den Club für den nächsten Entwicklungsschritt per Leihgeschäft verlassen, wobei sich das aufgrund des auslaufenden Vertrages des 20-Jährigen derzeit noch schwierig gestaltet. Auch bei Luca Kilian ist nach zwei Kreuzbandrissen die Frage, inwieweit er dem FC in der anlaufenden Saison weiterhelfen kann. Planungssicherheit hat Kwasniok derzeit nur bei Hübers, Schmied, Pauli und Heintz. Abhilfe verschaffen Pacarada und Tom Krauß, die notgedrungen in der letzten Kette aufspielen können. Die Frage, ob in der Innenverteidigung noch Verstärkungsbedarf herrscht, beantwortet sich von selbst.

Ein zentrales Anliegen des Clubs ist dabei, einen Linksfuß zu verpflichten. In der aktuellen Defensive ist Dominique Heintz der einzige Spieler mit diesem Profil. Die Suche nach geeigneten Kandidaten gestaltet sich jedoch schwierig. Mehrere Namen tauchten zuletzt als potenzielle Verstärkungen auf, doch die meisten Wege sind inzwischen erkaltet. Das neueste Gerücht führt den 21-jährigen Niederländer Rav van den Berg ins Blickfeld. Die Herausforderung für den 1. FC Köln bleibt somit groß: Mit klaren sportlichen und taktischen Anforderungen an einen neuen Innenverteidiger, der die nötigen Fähigkeiten für Kwasnioks moderne Dreierkette mitbringt und bei hohem Konkurrenzdruck auf dem Transfermarkt muss Kessler zeitnah die bestmögliche Lösung ausmachen.

Der FC braucht einen weiteren Stürmer

Ragnar Ache zeigte sich zuletzt offen, dass er noch mit Einfindungsproblemen zu kämpfen hat. Geholt als Leistungsträger in der Sturmspitze lastet bereits jetzt die Erwartung auf ihm, beim 1. FC Köln von Beginn an zu funktionieren und seinen positiven Entwicklungstrend aus der abgelaufenen Saison bei Kaiserslautern fortzusetzen. Deutlich weniger Sorgen macht sich wohl Marius Bülter. Der erfahrene Stürmer, bringt mit seiner Bundesliga-Erfahrung aus fünf Spielzeiten einiges an Routine mit. Zudem kennt er mit Tom Krauß einen alten Weggefährten im Kölner Kader. Seine Explosivität und sein kämpferischer Einsatz machen ihn zu einer verlässlichen Verstärkung im Angriff, die sich voraussichtlich schneller in die neuen Abläufe einfügen wird.

Fest steht, dass im Vergleich zur Situation in der Defensive weniger Druck herrscht. Zumal Kwasniok sich zuletzt auch von der Option Luca Waldschmidt als schwimmende Sturmspitze im Zusammenspiel mit Isak Johannesson auf im Offensiven Zentrum sehr angetan zeigt, wie er nach dem Test gegen den Siegburger SV betonte: “Mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum gab es mehr Spielwitz und Kombinationsspiel auf engem raum. Beide haben auch die Qualität mit dem linken Fuß aus dem nichts ein Tor zu erzielen.”

Auf der anderen Seite zeigt sich die Offensivbesetzung jenseits vom vermeintlichen Stammpersonal Ache und Bülter mehr als fragil. Imad Rondic hatte bereits in der abgelaufenen Saison in der zweiten Bundesliga erhebliche Probleme, und Steffen Tigges musste als linker Verteidiger aushelfen und verließ den Verein Richtung Paderborn. Sollten Ache oder Bülter verletzt ausfallen, steht der FC somit nur sehr dünn besetzt in der Spitze da.

Die Uhr tickt


Viel Zeit bleibt Thomas Kessler nicht mehr, um bis zum ersten Pflichtspiel die Problemzonen der Geißböcke anzugehen. Bereits in Zwei Wochen steht die erste DFB-Pokal Runde an, gut drei Wochen bleiben bis zum Ligastart gegen den FSV Mainz 05. Je schneller der Kader also zusammenwächst, desto besser. Bis dahin gilt es  weiterhin die Improvisationskünste Kwasnioks bestaunen.

Nicht erst seit dem Bülter-Transfer: Der 1. FC Köln geht mit reichlich Bundesliga-Erfahrung in die kommende Saison

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln
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Nicht erst seit dem Bülter-Transfer: Der 1. FC Köln geht mit reichlich Bundesliga-Erfahrung in die kommende Saison

Der FC möchte zwar ein Entwicklungsklub sein, aber auch die Kölner Verantwortlichen wissen: Ohne Erfahrung wird der Klassenerhalt sehr schwer. Und inzwischen gibt es einige Spieler, die bereits öfter in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv waren, im Kader des 1. FC Köln: Der Aufsteiger verfügt über reichlich Bundesliga-Erfahrung.

Im Kampf gegen den Abstieg kann Erfahrung ein großer Vorteil sein. Und gegenüber etwa dem Hamburger SV könnte man den auf seiner Seite haben beim 1. FC Köln: Der Aufsteiger verfügt über reichlich Bundesliga-Erfahrung.

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Nach einem Jahr zweite Liga geht es in ein paar Wochen für den FC endlich wieder in der Bundesliga los. Während einige Profis im Kölner Kader dann ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse geben werden, ist das für viele Spieler beim FC nichts Neues. Denn obwohl der 1. FC Köln ein Aufsteiger ist, kommt die Mannschaft mit einer Menge Bundesliga-Erfahrung daher. Alleine 16 Akteure im Kölner Aufgebot haben schon mindestens 50 Spiele in der ersten Liga absolviert. Insgesamt kommt der Kader nach dem Transfer von Marius Bülter auf 1879 Begegnungen. Damit liegt man sehr deutlich vorm zweiten Aufsteiger Hamburger SV, der es auf gerade mal 646 bringt. Und auch im Vergleich zum Rest der Liga ist der FC damit im unteren Mittelfeld auf Platz 11 – vor Vereinen wie Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg oder dem FC Augsburg.

Erfahrene Zugänge

Einen Anteil daran haben auch die Neuzugänge. So sind Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler und Marius Bülter alle gestandene Bundesliga-Akteure. Sie brauchen keine Zeit zur Anpassung an das Niveau und können im Idealfall sofort funktionieren. Das Risiko ihrer Verpflichtung ist damit vergleichsweise geringer. Trotzdem haben die Kölner bei ihren Zugängen eine gute Mischung zwischen Spielern mit Erfahrung in der ersten Liga und Profis, die erst den Sprung in Deutschland schaffen müssen und wollen, gefunden. Zu letzterem passen Ragnar Ache, Isak Johannesson und Sebastian Sebulonsen.

Gleichzeitig hat der Verein auch noch einige Aktive im Aufgebot, die schon dabei waren, als der FC das letzte Mal zuvor in der Bundesliga war. Durch die Transfersperre haben die Geißböcke den Kader zum Großteil nach dem Abstieg 2023/24 zusammengehalten. Von diesen Spielern sind auch nach dem Wiederaufstieg immer noch viele am Start. Sie kennen bereits den Abstiegskampf und wissen, wie sie damit umgehen können. Natürlich mit dem Antrieb, es dieses Mal besser machen zu wollen und den Klassenerhalt zu schaffen.

Stützen in schwierigen Zeiten

Diese Erfahrung könnte für den 1. FC Köln zum Trumpf im Kampf gegen den Abstieg werden. Die gestandenen Spieler können die anderen unterstützen und idealerweise in schwierigen Zeiten vorangehen. Und dass komplizierte Phasen kommen können, ist nicht unwahrscheinlich als Aufsteiger. Zusätzlich haben die Kölner so schon viele Profis, die an die Bundesliga gewöhnt sind und nachgewiesen haben, dass sie das erforderliche Niveau mitbringen. Ein paar Akteure wie Dominique Heintz und Florian Kainz könnten dabei zwar schon über ihren Zenit sein und nicht mehr den Anforderungen (vollständig) gerecht werden. Der Großteil der anderen Spieler dürfte aber weiterhin auf dem Leistungslevel sein, dass sie bereits in der Bundesliga gezeigt haben. Und auch ohne die beiden haben die Geißböcke immer noch mehr Erfahrung als die wahrscheinlich größten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wie St. Pauli, der Hamburger SV oder der 1. FC Heidenheim.