„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Britta Carlson fand lobende worte für den Gegner
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„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Eins steht bereits nach dem ersten Auftritt fest: Die Saison 2025/26 wird erfolgreicher als die vorherige. Nach dem K.O. im Vorjahr in der ersten Runde meisterten die FC-Frauen ihre Pflichtaufgabe bei einem Zweitligisten diesmal ohne große Mühe. Die Frauen des 1. FC Köln sammeln vor allem aber viel Selbstvertrauen. Die Trainerin lobte ihre Mannschaft und den Gegner, die Kapitänin und Doppel-Torschützin haderte derweil ein wenig mit dem Untergrund.

Für den Gegner, das Zweitliga-Schlusslicht VfR SW Warbeyen war das Pokal-Duell sicherlich das Spiel des Jahres. Doch anders als im Vorjahr ging der FC diesmal nicht am Niederrhein baden. Die Frauen des 1. FC Köln sammelten viel Selbstvertrauen. 2024 schied der FC beim Zweitligisten Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen aus.

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Diesmal gab sich das Team von Trainerin Britta Carlson unweit der niederländischen Grenze in Kleve jedoch keine Blöße. Die Kölnerinnen erzielten ein halbes Dutzend Tore – und hätten noch viel deutlicher gewinnen können, eigentlich sogar müssen. Dies war auch der einzige Kritikpunkt, den Carlson nach dem Spiel ansprach: „Ich muss sagen, dass wir eine bessere Chancenverwertung brauchen und das Ergebnis sicher noch höher hätte ausfallen können.“

Lobende Worte für den Gegner

Die FC-Trainerin fand aber auf der Pressekonferenz nach dem Spiel lobende Worte für den Gegner: „Vielen Dank für die tollen Bedingungen hier, für die ganze Atmosphäre und das Spiel. Es ist sehr deutlich und verdient für uns ausgegangen. Ihr seid aber eine Mannschaft gewesen, die sich nicht nur hinten reingestellt hat, das weiß ich sehr zu schätzen. Das ist das, worauf man auch ein bisschen hinfiebert im Pokal, dass man auf einen Gegner trifft, der selbst auch eigene Aktionen hat. Insofern war es für uns nicht das einfachste Spiel, ihr habt es für uns schon recht schwer gemacht.“ Carlson ergänzte: „Großen Respekt an den Gegner, wie er uns bis zum Schluss immer wieder gechallenged hat, wir mussten dafür arbeiten, die Tore zu erzielen.“

Etwas überraschend trug sich mit Marina Hegering eine Innenverteidigerin gleich zweimal in die Torschützenliste ein. „Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Wir hatten einen perfekten Start, sodass man relativ ruhig in das Spiel reingehen konnte“, äußerte die Kapitänin. Dem FC waren zwei Tore in den ersten drei Minuten geglückt. Hegering hatte jedoch auch zwei Kritikpunkte: „Wir haben ein paar Chancen liegengelassen, hätten es zur Halbzeit schon höher ausfallen lassen können. Der Platz war nicht einfach zu bespielen, war sehr holprig. Mit der Zeit wurde er auch immer stumpfer, weil es immer trockener wurde.“ Dennoch gab sich die ehemalige Nationalspielerin versöhnlich: „Wir freuen uns über sechs geschossene Tore.“

Die FC-Frauen konnten mit wettbewerbsübergreifend zwei Siegen in Folge nun Selbstvertrauen tanken und sind in der Saison angekommen. Dies gilt es am Sonntag zu veredeln, wenn in der Bundesliga das Nachbarschaftsduell zuhause gegen Bayer Leverkusen ansteht.


Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Marina Hegering für den 1. FC Köln
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Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Die Kölnerinnen hatten in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals keine Mühe mit dem Duell beim klassentieferen VfR SW Warbeyen und setzten sich souverän mit 6:0 (3:0) durch. Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

Die FC-Frauen haben ihre englische Woche mit dem zweiten Sieg in Folge beendet: Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 2:1-Bundesliga-Erfolg in Essen vier Tage zuvor auf drei Positionen. Laura Vogt und Laura Donhauser rückten auf die Bank, Sylwia Matysik fehlte komplett. In Essen war sie bereits angeschlagen zur Pause ausgewechselt worden. Dafür starteten Ella Touon, Martyna Wiankowska und Vanessa Leimenstoll in die erste Elf. Anders als vor einem Jahr, als der FC in der ersten Runde im Pokal-Derby in Mönchengladbach nach Elfmeterschießen ausschied, wurden die Kölnerinnen diesmal ihrer Favoriten-Rolle beim Zweitliga-Schlusslicht in Kleve von Anfang an gerecht. Schon nach drei Minuten war die Partie nach einem FC-Doppelschlag vorentschieden.

Torefest der Kölnerinnen

Zunächst traf Vanessa Leimenstoll zum 1:0 (2.). Nur wenige Augenblicke später köpfte Marina Hegering eine Ecke zum 2:0 ein (3.). Und die Kölner Kapitänin, etatmäßige Innenverteidigerin, avancierte zur Torjägerin, ließ noch vor der Pause ihren zweiten Treffer folgen. Hegering zog in den Strafraum und vollstrecke mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:0. Zu diesem Zeitpunkt bereits überfällig (35.).

Nach der Pause baute der FC die Führung standesgemäß aus. Sandra Jessen setzte ihren Lauf dieser Woche nach den zwei Treffern in Essen fort und erhöhte per Doppelpack auf 5:0 (62./79.). Die für Jessen eingewechselte Lydia Andrade setzte den Schlusspunkt zum 6:0 (87.). Die Auslosung des Achtelfinals findet am kommenden Sonntag ab 16.30 Uhr statt bei der Sendung „Skylights: Die #SkySportShow“. Dietmar Hamann wird die Lose ziehen unter der Aufsicht des DFB-Sportdirektors Rudi Völler. Die Achtelfinals werden zwischen dem 15. und 17. November ausgetragen. Das Endspiel steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Hegering (60. Bohnen), Agrez (46. Degen), Touon – Achcinska (46. Vogt), Feiersinger, Gerhardt, Wiankowska – Jessen (79. Andrade), Leimenstoll (60. Stolze). Tore: 0:1 Leimenstoll (2.), 0:2 Hegering (3.), 0:3 Hegering (35.), 0:4 Jessen (62.), 0:5 Jessen (79.), 0:6 Andrade (87.). Zuschauer: 640.


Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Sandra Jessen vom 1. FC Köln im Duell gegen die SGS Essen
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Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Freude und Erleichterung waren groß bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln: Durch den ersten Saisonsieg in Essen fiel eine Last von den Schultern, das Team sprang aus dem Tabellen-Keller der Bundesliga. Doch schon am Wochenende steht die nächste Herausforderung auf dem Plan für die Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

Nach dem Duell gegen Essen geht es für die Frauenmannschaft des FC direkt weiter. Im DFB-Pokal muss direkt nachgelegt werden von den Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

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Es war durchaus Druck auf dem Kessel am Mittwochabend an der Hafenstraße: Sowohl die SGS Essen als auch der 1. FC Köln hatten die Chance, mit einem Sieg im Keller-Duell den bisher missglückten Saisonstart positiver zu gestalten. Entsprechend drohte dem Verlierer des Duells der verfrühte Herbst-Blues. Und letztlich schafften es die Kölnerinnen insbesondere dank einer konzentrierten Anfangsphase, die Partie für sich zu entscheiden. Der Doppelpack von Sandra Jessen reichte am Ende gegen einen überraschend harmlosen Gegner zu den ersten drei Punkten in dieser Saison. Damit sprang der FC am Ende des Spieltags vom letzten Platz auf Rang elf – und feierte den Erfolg nach dem Abpfiff mit den anwesenden Kölner Fans.

„Nicht schön, aber wertvoll“

„Das ist ein sehr wichtiger Sieg für uns“, strahlte die Matchwinnerin Sandra Jessen nach der Partie, „besonders für den Kopf. Wir haben viel gearbeitet, viel auf dem Platz gemacht und Gas gegeben. Aber endlich mal belohnt zu werden, ist natürlich etwas Besonderes.“ Trainerin Britta Carlson konstatierte nach dem Schlusspfiff zum Sieg: „Nicht schön, aber wertvoll. Wir hätten trotzdem auch noch ein Tor machen können, auch wenn wir jetzt nicht unseren besten Fußball gezeigt haben. Aber lieber so als bei den anderen Spielen. Insofern bin ich total happy, auch für die Mannschaft, für den ganzen Invest, den sie jetzt gefahren haben, dass sie in gewissen Situationen auch cleverer waren als vorher, um das jetzt auch verdient nach Hause zu bringen.“

Auf die Frage, ob die Erleichterung oder die Freude nach dem Abpfiff überwogen, entgegnete die Trainerin: „Erleichterung habe ich gar nicht, eher Freude, weil ich darauf vertraut habe, dass es irgendwann passieren wird. Es war nicht so, dass ich in Selbstmitleid verfalle, auch für die Mannschaft nicht. Ich habe gesehen, wo die Entwicklung hingeht. Klar tut es gut, wenn du jetzt drei Punkte hast, wenn du vorher als einziger mit null Punkten ganz unten stehst.“ Der Blick beim FC ging aber nach dem Duell schnell wieder nach vorne, denn schon am Sonntag geht es weiter, wenn auch in einem anderen Wettbewerb: Die Kölnerinnen müssen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim VfR SW Warbeyen antreten.

Unterschätzen darf man den Gegner nicht

Dabei zählt gegen das aktuelle Schlusslicht der zweiten Bundesliga in Kleve nur ein Weiterkommen. Unterschätzen darf und wird der FC den kommenden Gegner dennoch nicht. Das lehrt auch die Vergangenheit aus der Vorsaison, als die Kölnerinnen schon in der ersten Runde das Pokal-Derby bei der klassentieferen Mönchengladbacher Borussia nach Elfmeterschießen verlor. „Wir haben jetzt eine englische Woche in den Knochen, wollen aber genauso weitermachen und wollen das Spiel natürlich gewinnen“, richtete Carlson den Blick nach vorne, „dafür werden wir die Kraft wieder sammeln und werden es angehen wie jedes andere Pflichtspiel auch. Es ist ein Pokalspiel und da hofft jeder, egal auf wen er trifft, dass er weiterkommt.“

Die Kölnerinnen hoffen, dass der Traum vom Endspiel im eigenen Stadion in dieser Saison deutlich länger lebt. Das Finale steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.


Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Die Fußballerinnen des FC haben den ersten Saisonsieg gefeiert und damit die rote Laterne in der Bundesliga abgegeben: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen an der Hafenstraße verdient mit 2:1 und verweisen den Gegner damit ans Tabellenende.

Matchwinnerin war im Duell gegen Essen Sandra Jessen, die beide Tore für den FC erzielte. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen 2:1.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute derselben Startelf, die drei Tage zuvor höchstunglücklich in der Nachspielzeit gegen den VfL Wolfsburg verloren hatte. Die Kölnerinnen starteten engagiert in die Partie. Insbesondere Carlotta Imping sorgte über die rechte Seite für Schwung. Folgerichtig ging der FC auch früh in Führung. Sara Agrez schlug einen Ball hoch in die Spitze Richtung Sandra Jessen, der jedoch eigentlich kein Problem für Kim Sindermann hätte sein dürfen. Der Essener Torhüterin fehlte es jedoch am passenden Timing beim Herauslaufen und kam so nicht richtig an den Ball, der wieder vor den Füßen Jessens landete. Die Kölner Stürmerin staubte ab zum Kölner 1:0 (11.).

Hochverdienter Auswärtserfolg

Und es kam noch besser für die Rheinländerinnen: Lisa Schmitz schlug den Ball kurz danach hoch aus der eigenen Hälfte in die Spitze. Wieder startete Jessen durch, schüttelte Vanessa Fürst vor dem Strafraum ab. Die Ex-Kölnerin fälschte den Schuss noch unhaltbar ab, der sich in hohem Bogen über Sindermann zum 2:0 für den FC ins Netz senkte (14.). Die SGS fand nach rund 25 Minuten jedoch ins Spiel – und zum schnellen Anschlusstreffer. Der Angriff entstand aus einem Essener Einwurf. Der Ball landete über zwei Stationen schließlich bei Shari van Belle, die zum 2:1 ins Eck schlenzte (32.). Sylwia Matysik und Agrez waren in dieser Situation zu weit entfernt von der Torschützin.

Die SGS war nach dem Seitenwechsel bemüht, den Ausgleich zu erzielen, allerdings fehlten den Essenerinnen die Ideen, um die Kölner Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Dem FC wäre hingegen beinahe die vermutliche Entscheidung gelungen, ein Distanzschuss der eingewechselten Martyna Wiankowska flog jedoch Zentimeter über den Querbalken (66.). Lydia Andrade scheiterte mit ihrem Schuss an Essens Torfrau (73.) und scheiterte auch freistehend an der Keeperin (82.). Am Ende freuten sich die Kölnerinnen über einen hochverdienten Auswärtserfolg, der insbesondere auch für die Köpfe der Spielerinnen wichtig sein dürfte nach dem missglückten Saisonstart und dem Last-Minute-K.O. am Sonntag gegen Wolfsburg.

Für den FC geht es am Sonntag (13 Uhr) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals zum Zweitliga-Schlusslicht VfR Warbeyen in Kleve. Danach ist am 5. Oktober (18:30 Uhr) Bayer Leverkusen in der Bundesliga zum Derby zu Gast im Franz-Kremer-Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Matysik (46. Andrade), Hegering, Agrez, Gerhardt – Feiersinger, Vogt, Donhauser (61. Wiankowska) – Imping (88. Leimenstoll), Achcinska (70. Stolze), Jessen. Tore: 0:1/0:2 Jessen (11./14.), 1:2 van Belle (32.). Zuschauer: 1235.


Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen

Britta Carlson und Laura Donhauser vom 1. FC Köln nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.
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Nach spätem Nackenschlag gegen Wolfsburg: FC-Frauen brauchen ersten Sieg in Essen

Die FC-Frauen konnten sich für einen engagierten Auftritt gegen den VfL Wolfsburg nicht belohnen. Der späte Nackenschlag muss nun schnellstmöglich raus aus den Köpfen der FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg an der Hafenstraße in Essen. Andernfalls rückt das Saisonziel in weite Ferne.

Bereits in zwei Tagen steht das nächste Duell an für die Fußballerinnen des 1. FC Köln. Dann wird es ernst für die FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen.

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Eine Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ist für den 1. FC Köln grundsätzlich keine Schmach. Dafür sind die Vorzeichen bei beiden Vereinen aller Entwicklung rund ums Geißbockheim zum Trotz nach wie vor viel zu unterschiedlich. Schmerzhaft wird eine Niederlage gegen die vermeintliche Übermannschaft aus Niedersachen jedoch so, wie sie am Sonntagabend zustande kam. Eigentlich sah schon alles nach dem zweiten Punktgewinn gegen den VfL innerhalb eines knappen halben Jahres aus. Er wäre zwar schmeichelhaft gewesen angesichts der fahrlässigen Wolfsburger Chancenverwertung, aber letztlich der Lohn für einen leidenschaftlichen und bisweilen mutigen Kölner Auftritt. Es wäre auch ein Punkt für die Moral gewesen, nachdem es für die Kölner bislang weder gegen Leipzig noch in Freiburg für phasenweise gute Auftritte etwas Zählbares zu holen gab.

“Du musst jetzt gut regenerieren“

Stattdessen ist die Trainerin Britta Carlson in der kurzen Vorbereitungszeit vor dem Auswärtsspiel in Essen am Mittwochabend insbesondere als Psychologin gefragt. Auch Carlson selbst schritt nach dem Abpfiff am Sonntagabend konsterniert in die Kabine, ihre Spielerinnen noch viel mehr. „Es tut extrem weh, wenn du in der letzten Minute noch so ein Gegentor bekommst. Auch wieder durch einen Standard, was wir tausend Mal besprochen haben. Dass man sich wieder um den Lohn bringt, tut mir in erster Linie leid für die Spielerinnen, weil sie einfach so ein hohes Invest hatten gegen einen guten Gegner“, so Carlson.

“Wir haben uns nicht hinten reingestellt, wir haben versucht mit zu agieren. Ich sehe da die Schritte und weiß auch, dass wir das in vielen Phasen immer wieder gut umgesetzt haben, unsere Möglichkeiten hatten, uns auch Standards rausgespielt haben, auch die eine oder andere Abschluss-Situation hatten. Deswegen tut es mir im Endeffekt sehr leid für unsere Spielerinnen.“

FC-Frauen: Am Mittwochabend zählt einzig ein Sieg in Essen

Die Trainerin sprach auch den psychologischen Effekt dieses späten Rückschlags an zum Start der englischen Woche an: „Du musst jetzt gut regenerieren und vor allem versuchen, die Köpfe wieder hochzubekommen. Ich glaube, das ist die größte Herausforderung, weil es natürlich auch für die Spielerinnen schwer ist. Wenn du das Erfolgsmomentum nie bekommst, dann ist es schwer, immer wieder diese Motivation hochzuhalten, das ist keine Frage. Aber wir haben die Chance am Mittwoch, das umzusetzen. Das ist das Gute am Sport, dass wir immer wieder die Chance haben, an uns zu arbeitenund es besser zu machen. Ich sehe immer wieder kleine Schritte, aber der entscheidende, sich das Glück hart zu erarbeiten, da sind wir noch auf dem Weg.“

Der Druck für die Mannschaft wird freilich von Spiel zu Spiel größer, denn ein Sieg in Essen an der Hafenstraße ist nach den drei Auftakt-Niederlagen fast schon Pflicht. Einerseits, um im Keller-Duell einen Konkurrenten zu überholen, andererseits aber insbesondere, um das Saisonziel des frühzeitigen Klassenerhalts nicht aus den Augen zu verlieren. Sollte es in Essen eine weitere Niederlage geben, droht mit Blick auf den danach folgenden Gegner Bayer Leverkusen sogar die Horror-Bilanz von fünf Niederlagen in Folge zum Saisonstart. Die Aufbruch-Stimmung nach dem Umbruch im Sommer wäre zunächst komplett dahin. Die Statistik macht aber zunächst wenig Mut: Der 1. FC Köln konnte in Essen bislang noch nie gewinnen.


Alessio Castro-Montes gibt sein FC-Debüt – „Ich glaube, wir werden Freude mit ihm haben“

Alessio Castro-Montes hat sein Debüt beim 1. FC Köln gegeben
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Alessio Castro-Montes gibt sein FC-Debüt – „Ich glaube, wir werden Freude mit ihm haben“

14 Spieler standen Lukas Kwasniok für das Spiel gegen Schwarz-Weiß Essen zur Verfügung. Die Qual der Wahl hatte der Coach jedenfalls nicht. Auch deswegen spielte ein Neuzugang 90 Minuten. Alessio Castro-Montes gibt sein Debüt beim 1. FC Köln.


Nach gerade einmal zwei Tagen bei den Geißböcken musste der Kölner Neuzugang bereits 90 Minuten gegen Schwarz-Weiß Essen ran. Beim Testspiel gab der Schienenspieler einen ersten Eindruck ab. Alessio Castro-Montes gibt sein Debüt beim 1. FC Köln.

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Die große Show gelang zweifellos Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler arbeitete im Testspiel bei Schwarz-Weiß Essen seinen Frust mit fünf Toren ab. „Luca hat auf sich aufmerksam gemacht. Wir werden jeden Spieler brauchen“, sagte Lukas Kwasniok zufrieden. „Es gibt nur eine Sprache im Fußball: Handeln.“ Und der Offensivspieler hatte beim 9:1-Erfolg gehandelt, eine eindrucksvolle Duftmarke hinterlassen. Der Fokus lag aber sicher auch auf einem anderen Spieler: Alessio Castro-Montes gab sein Debüt für die Geißböcke. Den Belgier hatte der FC erst am Montag unter Vertrag genommen. Zwei Tage später stand der Schienenspieler erstmals für die Kölner auf dem Platz und fügte sich umgehend mit der Vorarbeit zum 1:0 ein. „Wir mussten eine hohe Intensität aufbringen, um das erste Tor zu schießen“, sagte der Assistgeber. „Nach dem Treffer war es dann einfacher.“

„Da sind wir happy“

Für den Kölner Trainer wird es auch darum gegangen sein, den Spieler erstmals im Einsatz zu sehen. „Er hat schon länger keine 90 Minuten mehr in den Beinen hatte“, sagte der Coach. Die musste der Belgier nun gehen. Und das nicht nur wie zu Beginn auf der rechten Seite. „Er ist ein Spieler, der über beide Seiten gehen kann. Wir haben ihn dann nach 60 Minuten auf die linke Seite geholt, weil er dann noch mehr nach innen agieren und mit beiden Füßen auflösen kann.“ Gegen den Fünftligisten gelang dem Belgier viel, allerdings noch nicht alles. Castro-Montes machte ein ordentliches Spiel, nicht mehr und nicht weniger. Das aber gegen einen Gegner, der nahezu über 90 Minuten mit dem Auftritt des FC überfordert war. Wirklich aussagekräftig war das Testspiel nicht.

Das sah wohl auch Kwasniok so, der sich noch nicht so recht auf eine Einordnung des Spiels festlegen wollte. Die Leistung des Neuzugangs gab immerhin einen ersten Aufschluss über eine mögliche Entwicklung des Schienenspielers. „Ich glaube, wir werden Freude mit ihm haben“, ahnt der Coach. Auch, weil der Neuzugang neue Variabilität ins Spiel bringt. „Die physische Komponente haben wir mit Lund, Sebulonsen und Gazibegovic, jetzt kommt ein anderer Spielertyp – da sind wir happy“, so Kwasniok über den 28-Jährigen, den er auch als potenzieller Achter sieht. Für den Schienenspieler stehen erst einmal andere Dinge im Fokus. „Ich habe noch keine Wohnung gefunden. Wenn also jemand etwas hat“, sagte der Schienenspieler mit einem Schmunzeln. „Im Moment bin ich im Hotel. Zum Glück ist meine Frau dabei, die das ein wenig managt.“


Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Schwarz-Weiß Essen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Schwarz-Weiß Essen

Am Mittwochabend geht es für den FC nach Essen. Die Länderspielpause nutzen die Geißböcke erneut für einen Test. Dabei trifft der Aufsteiger im Uhlenkrug Stadion auf den Oberligisten. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Schwarz-Weiß Essen.

Nach dem gelungenen Liga-Auftakt in Mainz und gegen den SC Freiburg wollen die Geißböcke am Mittwochabend ihre Mannschaft erneut testen. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Schwarz-Weiß Essen.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Schwarz-Weiß Essen. Im Uhlenkrug Stadion empfängt der Oberligist am Mittwoch um 19 Uhr den 1. FC Köln. FC-Trainer Lukas Kwasniok wird seine Mannschaft erneut testen und kann dann auch einen ersten Eindruck von Neuzugang Alessio Castro-Montes gewinnen. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.