Eine Zwei, drei Fünfen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

, ,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Eine Zwei, drei Fünfen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

So wirklich groß dürften die Hoffnungen auf Punkte in München nicht gewesen sein. Doch die Niederlage beim FCB war deutlich und dennoch in der Höhe absolut verdient. Und das spiegelt sich auch in den Noten der Geißböcke wider: Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim FC Bayern München.

Mit einer deutlichen 1:5-Pleite kehren die Kölner aus München heim – und das durchaus verdient. Gegen den Rekordmeister hatten die Kölner wenig entgegenzusetzen.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com und bleibt immer informiert mit come-on-fc.com.


Schwache Defensive

Einzelkritik Marvin Schwäbe 3-

Marvin Schwäbe

Bitterer Nachmittag für den Kapitän. War bei allen fünf Gegentreffern machtlos. Verhinderte mehrfach einen noch höheren Rückstand seiner Mannschaft. Leistete sich besonders in der Anfangsphase aber auch ein paar leichte Abspielfehler ins Seiten-Aus.


Einzelkritik Kristoffer Lund 5

Kristoffer Lund

Kein guter Auftritt des US-Amerikaners. Ließ seinem Gegenspieler vor dem 0:1 und 1:3 zu viel Platz auf der Außenbahn und ermöglichte so die Hereingabe auf den jeweiligen Torschützen. Konnte nach vorn kaum Akzente setzen. Bei seinem einzigen Vorstoß in die Spitze hart von Konrad Laimer gefoult. Kam beim 1:5 im Duell mit Nicolas Jackson zu spät. Verhinderte mit einer klasse Grätsche gegen Olise kurz vor Schluss immerhin das 1:6.


Einzelkritik Cenk Özkacar 4-

Cenk Özkacar

Übernahm wie in den Vorwochen die Position des linken Innenverteidigers in der Dreierkette. Leistete sich in der ersten Halbzeit einen leichten Abspielfehler, der am Ende jedoch unbestraft blieb. Kam gegen die Offensivstärke der Bayern an seine Grenzen.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik 3

Jahmai Simpson-Pusey

War der Beste der drei Innenverteidiger. Leistete sich sowohl im Spielaufbau als auch im Stellungsspiel nur kleinere Fehler. War in den direkten Duellen gut am Gegner und rettete ein paar Mal in höchster Not.


Einzelkritik Joel Schmied 5+

Joel Schmied

Stand nach dem Startelf-Comeback gegen Heidenheim wieder in der Startelf. Wirkte noch nicht vollständig im Rhythmus und war oft einen Schritt zu spät. War von den drei Innenverteidigern der schwächste. Stand beim 0:1 zu weit von Kane weg und ermöglichte dem Engländer so den ersten Treffer. Wurde zur Halbzeit von Trainer René Wagner ausgewechselt.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4-

Sebastian Sebulonsen

Sah gegen Diaz immer wieder schlecht aus und ließ den Kolumbianer Wiederholt in den Kölner Strafraum eindringen. Leistete sich im eigenen Spielaufbau öfter kleine Abspielfehler. Hätte bei seiner einzigen Offensivaktion nach der Pause auf 2:3 stellen können, wenn nicht müssen. Scheiterte mit seinem Schuss jedoch an Jonathan Tah.


Überwiegend schwache Leistungen

Einzelkritik Eric Martel 5

Eric Martel

Wurde als alleinige Sechs aufgeboten. War im Mittelfeld gegen Kimmich und Goretzka ohne Chance. Legte Musiala und verursachte damit den Freistoß zum 0:2. Sah auch bei den Zweikämpfen vor dem 0:1 und dem 1:3 nicht wirklich gut aus. Ließ sich immer wieder in die eigene Abwehrreihe fallen. Ermöglichte Karl mit einer verunglückten Klärungsaktion fast das 1:4.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<



Einzelkritik Jakub Kaminski 4-

Jakub Kaminski

Blieb offensiv blass und war eigentlich nur mit Verteidigen beschäftigt. Verlor vor dem 0:1 das entscheidende Duell gegen Kimmich, stand beim 1:3 viel zu weit von Bischof entfernt. Blieb bei Ballgewinnen immer am Gegenspieler hängen und vertändelte so die ein oder andere Torchance. Seine einzig gute Offensivaktion führte fast zum 2:3 durch Sebulonsen.


Einzelkritik Castro-Montes 4-

Alessio Castro-Montes

Wurde von Trainer Rene Wagner heute offensiver aufgestellt. Kam über seine gesamte Spielzeit auf keine gelungene Offensivaktion und musste wie die gesamte Mannschaft nur Defensivarbeit betreiben. Hatte gemeinsam mit Lund große Probleme gegen Konrad Laimer und Lennart Karl.


Marius Bülter

Holte nach einer guten Aktion zu Beginn die erste Ecke der Partie heraus. Ermöglichte Kane durch sein Wegdrehen aus der Mauer beim 2:0 den zweiten Treffer. Blieb im Anschluss ohne weitere nennenswerte Aktion.


Einzelkritik Said El Mala 2

Said El Mala

Der Youngster war der beste Kölner auf dem Platz. Kam als Spitze und musste einiges an Laufarbeit verrichten. Blieb nach einer guten Balleroberung im Mittelfeld und einem Sprint über fast den halben Platz souverän vor Neuer und erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Kölner. Musste in der zweiten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden.


Einzelkritik Linton Maina, Note 4-

Linton Maina

Kam zur Halbzeit für Joel Schmied in die Partie. Hatte bereits wenige Minuten nach seiner Einwechslung einen guten Abschluss, der knapp links am Pfosten vorbeiging. In der Folge blieb Maina harmlos. Hätte gegen Mitte der zweiten Halbzeit nach einem schnellen Gegenstoß El Mala in Szene setzen können, blieb aber an einem Bayern-Spieler hängen.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Jackson mit erstem Ballkontakt zum 5:1

Linton Maina traf gegen die Bayern
,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Jackson mit erstem Ballkontakt zum 5:1

Am Samstagnachmittag ist der FC zu Gast in der bayerischen Landeshauptstadt. Dann steht für die Geißböcke letzte Bundesligaspiel der Saison auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München.

Nach der schlechten Leistung gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen das Team von Vincent Kompany an. Im letzten Duell der Saison will der FC nochmal Leistung zeigen, weiß aber um die Wucht des Rekordmeisters.

Live aus der Allianz Arena in München berichtet come-on-fc.com

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Tom Krauß fehlt zusätzlich wegen Schmerzen im Knie. Denis Huseinbasic und Dominique Heintz blieben ebenfalls in Köln.

FC-Trainer Wagner warnt vor dem letzten Heimspiel und mahnt zur Vorsicht: „Wir werden alles reinhauen und wollen eine gute Leistung bringen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man in München gewinnen kann, wenn man eine gute Leistung bringt. Wenn man Glück hat gegen Bayern, dann lassen sie einen nah dran und wenn man ganz viel Glück hat, dann kann man auch mal ein Spiel gewinnen in München oder auch zuhause.“

Trainer Vincent Kompany will gegen die Kölner punkten. „Köln ist sehr konterstark und auch ein emotionaler Verein, der viele Fans mitbringt. Das vergessen wir nicht und wir wollen ein positives Erlebnis haben, das braucht Energie und Konzentration. Wir werden in diese Aufgabe gehen wie in jede andere und alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen.“, so Kompany vor der Begegnung mit den Geißböcken.



Wieder einmal das Maß aller Dinge – das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München

Harry Kane köpft den Ball aufs Tor
,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Wieder einmal das Maß aller Dinge – das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München

Zum Abschluss der Saison geht es für den 1. FC Köln zum Deutschen Meister Bayern München. Gegen den FCB sind die Kölner klarer Außenseiter. Und das nicht ohne Grund. Der FCB ist wieder einmal das Maß aller Dinge. Das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München.

Mit dem Spiel beim FC Bayern München endet für den 1. FC Köln die erste Saison nach dem direkten Wiederaufstieg. Mit dem Klassenerhalt haben die Kölner ihr Saisonziel erreicht und können ohne großen Druck nach München reisen. Die Aufgabe in der Allianz-Arena wird dem FC zum Schluss noch einmal alles abverlangen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com und bleibt immer informiert mit come-on-fc.com.


Form: Der FCB verlor nur eines seiner vergangenen zehn Pflichtspiele. In der Liga schlugen die Bayern zuletzt den FC St. Pauli, den VfB Stuttgart und Mainz, bevor es gegen Heidenheim ein wildes 3:3-Unentschieden gab. Am vergangenen Wochenende waren die Münchner beim VfL Wolfsburg zu Gast und setzten sich dort knapp mit 1:0 durch. Im Pokal schlug der FCB Leverkusen im Halbfinale mit 2:0-Toren und trifft nun auf den VfB Stuttgart. In der Champions League zog der Rekordmeister nach zwei Siegen gegen Real Madrid ins Halbfinale ein. Dort verlor Bayern das Hinspiel in Paris mit 4:5 und schied im Rückspiel durch ein 1:1 aus. In der Liga steht der FCB mit 86 Punkten auf dem ersten Platz.

Offensivpower, starke Defensive

Offensivpower. Gefühlt ist der FC Bayern München in jeder Statistik eine Klasse für sich. Gerade in der Offensive. Der FCB hat in dieser Saison den Rekord der meisten Tore in einer Bundesligasaison gebrochen. In den bisherigen 33 Ligaspielen erzielten die Münchner bereits 117 Treffer und damit rund 3,5 Tore pro Partie.

Dominantes Spiel: Der FCB zeichnet sich in dieser Saison durch eine sehr dominante Spielweise aus. So sind die Rot-Weißen sowohl beim Ballbesitz mit 62 Prozent als auch bei der Passquote mit 90,3 Prozent absolute Ligaspitze.

Intensität: Der deutsche Rekordmeister gehört sowohl bei den gelaufenen Kilometern mit 4048,4 km als auch bei den Sprints mit 5694 und den intensiven Läufen mit 23527 zu den jeweils drei besten Mannschaften aller Bundesligisten. Die Spieler von Trainer Vincent Kompany bleiben bei jedem Spielstand dran und wollen auch bei hohen Führungen immer weiter Tore erzielen.

Starke Defensive: Mit 35 Gegentreffern aus den bisherigen 33 Saisonspielen stellt den FCB hinter Borussia Dortmund die zweitbeste Defensive der Liga. Vor den Spielen gegen Heidenheim und Mainz hatten die Bayern sogar mit deutlichem Abstand die beste Abwehrreihe aller Mannschaften.

Im Fokus:

Im Fokus: Mit dem Ex-Kölner Jonas Urbig scheinen die Münchener einen geeigneten Nachfolger für Manuel Neuer gefunden zu haben. Nachdem Urbig bereits in der vergangenen Saison ein paar Spiele sammelte, kommt der 22-Jährige in diesem Jahr wettbewerbsübergreifend auf 18 Begegnungen, in denen er 21 Gegentreffer kassierte und seinen Kasten sechsmal sauber hielt. Besonders in Wolfsburg zeigte Urbig seine ganze Klasse und einige überragende Paraden. Durch die Auftritte des Schlussmanns hat sich Urbig auch ins Schaufenster für die anstehende WM gespielt und darf sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung machen.

4-2-3-1-System

Formation: Vincent Kompany lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Manuel Neuer die Nummer eins. Vor dem Schlussmann sind Jonathan Tah und Dayot Upamecano in der Innenverteidigung gesetzt. Auf den Außenverteidigerpositionen haben Josip Stanisic und Konrad Laimer die Nase vorn. Im zentralen Mittelfeld haben sich Aleksandar Pavlović und Joshua Kimmich festgespielt. Die offensive Dreierreihe bilden nach der Verletzung von Serge Gnabry Luis Díaz links, Michael Olise rechts und Jamal Musiala auf der Zehn. In der Spitze ist Harry Kane die klare Nummer neun.

Mögliche Aufstellung: Neuer – Stanisic, Upamecano, Tah, Laimer – Pavlovic, Kimmich – Diaz, Musiala, Olise – Kane


Mit Glück gegen den Rekordmeister: So will der 1. FC Köln gegen Bayern München punkten

Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf mit Harry Kane
,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Mit Glück gegen den Rekordmeister: So will der 1. FC Köln gegen Bayern München punkten

Wenn der 1. FC Köln am letzten Spieltag der Bundesligasaison am Samstag beim FC Bayern München antritt, steht für beide Mannschaften sportlich nichts mehr auf dem Spiel. Die Münchner haben sich bereits vorzeitig zum Deutschen Meister gekrönt und auch die Kölner haben das Saisonziel Klassenerhalt einen Spieltag vor Schluss erreicht. Dennoch dürfte die Partie in der bayrischen Allianz Arena alles andere als bedeutungslos werden: So will der 1. FC Köln gegen Bayern München punkten.

Während es für die Rheinländer um Coach René Wagner darum geht, sich mit einer engagierten Leistung aus der Spielzeit zu verabschieden, wollen die Münchner Bayern sicher noch einmal sportlich die Muskeln spielen lassen, ehe man im Anschluss die Meisterschale in die Höhe streckt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Vor der letzten Herausforderung in dieser Saison fahren die Kölner mit einer Mischung aus Erleichterung, Realismus und Hoffnung in die Allianz Arena nach München. Wenngleich die Partie sportlich für keine der beiden Teams mehr eine wirkliche Relevanz darstellt, geht es für die Kölner um Coach René Wagner darum, sich möglichst mit einer ordentlichen Leistung aus der Saison zu verabschieden. Dass die Rollen vor dem Duell mit dem bereits feststehenden Deutschen Meister aber ziemlich klar verteilt sind, daran ließ FC-Trainer Wagner auf der Spieltags-Pressekonferenz im Vorfeld keinen Zweifel. „Wir werden alles reinhauen und wollen eine gute Leistung bringen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man in München gewinnen kann, wenn man eine gute Leistung bringt. Wenn man Glück hat gegen Bayern, dann lassen sie einen nah dran und wenn man ganz viel Glück hat, dann kann man auch mal ein Spiel gewinnen in München oder auch zuhause.“

Schlechte Bilanz trotz durchaus guter Leistungen gegen den FCB

Erinnerungen weckte der Coach auf der PK an die letzten Begegnungen mit dem Rekordmeister, wo der FC trotz einer jeweils „guten Leistung, wie wir sie in der Hinrunde oder im DFB-Pokal gezeigt haben“, mit 1:3 und 1:4 verlor. Gerade deshalb sei die mentale Herausforderung für seine Spieler enorm. „Du musst Gas geben ohne Ende, mit der Hoffnung, nah dran zu sein an einem Unentschieden oder mit ganz viel Glück an einem Sieg. Wenn aber alles normal läuft und man bringt eine super Leistung, schlagen sie einen trotzdem.“ Gegen die Geißböcke spricht außerdem die Bilanz: Die Kölner konnten keines der letzten 22 Duelle mit dem Bundesliga-Rekordmeister für sich entscheiden und warten seit vier Partien auf einen Ligasieg, umso größer ist die Sehnsucht also nach einem Erfolg gegen den deutschen Branchenprimus.

Dass die Münchner mit Blick auf das anstehende Pokalfinale in der kommenden Woche gegen den VfB Stuttgart derweil eine B-Elf ins Rennen schickt, glaubt Wagner nicht. „Wir glauben, dass die Bayern mit ihrer besten Mannschaft auflaufen werden. Wenn ich der Trainer in München wäre, würde ich die beste Mannschaft aufs Feld stellen, um mich so auf das DFB-Pokalfinale vorzubereiten.“ Gerade unter Cheftrainer Vincent Kompany habe man beim FCB nie wirklich das Gefühlt, „die Mannschaft will in irgendeiner Art und Weise etwas wegspielen. Ich glaube nicht, dass die Münchner mit dem Pokalfinale die Woche darauf irgendeinen Grund haben, jemanden zu schonen. Wir bereiten uns also auf die stärkste Mannschaft vor.“ Neben dem bereits pulverisierten Liga-Torrekord wollen die Münchner sich mit einem Sieg gegen den 1. FC Köln einstimmen auf die Übergabe der Meisterschale im Anschluss an die Partie vor heimischem Publikum in der Allianz Arena.

Martel ersetzt Krauß im Mittelfeld

Personell muss der FC gegen die Bayern auf Mittelfeldmotor Tom Krauß verzichten, der aufgrund von Knieproblemen gar nicht erst nach München mitfahren wird. Für ihn wird aller Voraussicht nach Rückkehrer Erik Martel in die erste Elf rücken, der nach Gelbsperre wieder zur Verfügung steht. In der Innenverteidigung ließ Wagner zudem durchblicken, dass wohl auch Jahmai Simpson-Pusey nach seinem Ausfall aus disziplinarischen Gründen im Vorfeld der Partie gegen den 1. FC Heidenheim (1:3) wieder auflaufen wird. Er habe laut Coach „aktuell die Nase“ vorn im Vergleich mit Innenverteidigerkonkurrent Rav van den Berg. Auf dem Weg nach vorne sollen wie zuletzt eigentlich immer Senkrechtstarter Said El Mala und Leistungsträger Jakub Kaminski für Gefahr sorgen.

Gerade El Mala könne „mit seiner Qualität im Umschalten und mit seiner Qualität, Tiefe hinter der Kette anzubieten für jeden Kader ein wichtiger Spieler sein“ und soll diese Qualitäten möglichst auch gegen den Rekordmeister wieder unter Beweis stellen. Mit aktuell zwölf Toren und fünf Vorlagen ist der gebürtige Krefelder nach wie vor Kölner Topscorer. Eine weitere Torbeteiligung könnte trotz der fehlenden sportlichen Relevanz der Partie eine mögliche Ablöse bei einem etwaigen Sommerabgang des Juwels noch einmal in die Höhe schießen lassen. Zuletzt soll Medienberichten zufolge der Premier-League-Club FC Brentford sein Interesse bekundet haben.

Unabhängig von der Personalie El Mala ist die Partie für den 1. FC Köln eine gute und zugleich auch die letze Gelegenheit, sich nach dem geschafften Klassenerhalt mit einer guten Leistung gegen die stärkste Mannschaft des Landes von den eigenen Fans zu verabschieden. Die Münchner werden vor der anschließenden Meisterfeier allerdings sicher etwas dagegen haben und wollen sich mit einem Sieg sowohl die Stimmung vergolden als auch Selbstvertrauen tanken, ehe man in der kommmenden Woche im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart nach dem Double greift.

Letztes Saisonspiel für den 1. FC Köln: Entscheidet der FC Bayern über Wagners Zukunft?

René Wagner vor dem Spiel gegen den FC Bayern
,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Letztes Saisonspiel für den 1. FC Köln: Entscheidet der FC Bayern über Wagners Zukunft?

Für den FC steht am Samstag das letzte Spiel der Saison an. Sowohl nach oben als auch nach unten kann es nur noch einen Platz gehen. Und dennoch wirkt es so, als stünde mehr auf dem Spiel für den 1. FC Köln: Entscheidet das FCB-Spiel über die Zukunft von René Wagner?

Schon vor der Saison hatten sich die Kölner vorgenommen, dass die Entscheidung über die kommende Spielzeit vor dem letzten Saisonspiel gegen den FC Bayern München gefallen ist. Zwar sind die Geißböcke tatsächlich gerettet und doch geht es allem Anschein nach im Duell gegen den Rekordmeister um viel.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Rein sportlich hat die Situation etwas kurioses. Nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass er den Spielplan gar nicht so schlimm fände. Zudem hatte der Ex-Coach gesagt, dass er sich sicher sei, vor dem finalen Spieltag gegen die Bayern den Klassenerhalt in trockene Tücher gebracht zu haben. Nichts anderes war der Auftrag des Trainers. Das ist dem FC gelungen – allerdings am Ende ohne Kwasniok. Und obwohl der Abstieg verhindert wurde, könnte das Spiel gegen den Rekordmeister dann doch zu einem Schicksalsspiel werden. Wenn man so will, ist der Klassenerhalt wiederum unter René Wagner gelungen, der ebenfalls genau den als Saisonziel vorgegeben bekommen hat. Doch der ist offenbar dann nicht unbedingt eine Garantie für die Beförderung vom Interims- zum Cheftrainer. Zumindest hat sich der Ton nach der 1:3-Pleite gegen den 1. FC Heidenheim in Köln wieder ein wenig verändert.

Vertrauen zu den Spielern

Noch in der vergangenen Woche schien der Verbleib des Trainers in die kommende Saison recht sicher. Und das hat Gründe. In erster Linie hat Wagner den FC über die Ziellinie gebracht, das geforderte Ziel, den Klassenerhalt zwei Spieltage vor Saisonende eingefahren. Es ist natürlich nicht zu sagen, ob Lukas Kwasniok das nicht auch gelungen wäre. Fakt ist, dass Wagners kommunikative Art innerhalb der Mannschaft auf offene Ohren stößt. Gleich mehrere Spieler fühlten sich ganz offensichtlich vom Trainer abgeholt, performten zumindest zunächst besser. Das Beispiel Said El Mala zeigt, wie sich das Momentum eines Spielers durch ein wenig mehr Vertrauen verändern kann. Auch unter Kwasniok war der Offensivspieler zwischenzeitlich in der Spitze zu finden. Ein Versuch, der noch misslang. Nun scheint sich der 19-Jährige plötzlich auch auf der Position wohlzufühlen. Und der gute Draht besteht offenbar nicht nur zwischen Trainer und Spielern.

Auch den Staff, die Führungsebene, die Mitarbeiter erreicht der Coach mit seiner Art. Und Wagner gilt als akribischer Arbeiter, als Analyst, als Taktiker. Die sportliche Führung sieht in dem 37-Jährigen ein großes Trainertalent. Ein Talent, das auch bei anderen Clubs Interesse findet. Ob das Vertrauen aber grenzenlos ist, erscheint nach dem 1:3 am vergangenen Wochenende fraglich. Der Auftritt gegen Heidenheim war ein Offenbarungseid und er zeigte, dass Wagner der Mannschaft dann vielleicht doch nicht die erhoffte Stabilität bereits eingeimpft hat. Im Gegenteil, so wirklich überzeugend war nur die Begegnung gegen Leverkusen. Der Sieg über Werder Bremen, gepaart mit der Überzahl, kaschierte die spielerischen Mängel wie gegen Heidenheim und zuvor gegen St. Pauli. Dass der FC den Klassenerhalt früh in trockene Tücher gebracht hat, lag auch an der Schwäche der Konkurrenz. Mit 32 Punkten wäre man in den vergangenen zehn Jahren sieben Mal abgestiegen.

Schwacher Punkteschnitt

Und es ist nicht davon auszugehen, dass am Samstag weitere Zähler dazukommen werden. „Es ist eine Chance, sich auf dem allerhöchsten Niveau mit den besten Spielern in Deutschland, vielleicht sogar europaweit zu messen. Wir müssen mit voller Energie ins Stadion gehen und gucken, dass wir da dagegen halten“, so Wagner zu der anstehenden Herausforderung. Null Punkte würden wiederum bedeuten, dass Wagner bei einer Niederlage gegen den FCB auf einen Punkteschnitt von 0,85 kommen würde. Von den aktuellen Bundesliga-Trainern erreichten auf die gesamte Saison gesehen nur Alexander Blessin, Dieter Hecking und Frank Schmidt schlechtere Werte. Einen besseren wiederum erreichte Kwasniok (0,96).

Dann würden die Kölner zudem mit drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen der Saison gehen. Wagner würde zumindest nicht unbelastet, ganz sicher nicht ohne Druck in die neue Spielzeit starten. „Es geht nicht darum, dass ich eine Chance für mich sehe, sondern ich sollte mit dem Staff zusammen eine Aufgabe erfüllen. Das haben wir geschafft. Wenn ich mir jeden Tag darüber Gedanken machen würde, würde es mir irgendwann nicht mehr gut gehen. Ich hoffe, dass ich diesen Job noch ganz ganz lange machen darf und in diesem Business noch lange arbeiten darf. Und da muss ich mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann. Das sind die Jungs in der Kabine, das ist der Staff um mich herum und die interne Kommunikation mit dem Verein. Alles andere kann ich nicht beeinflussen“, so Wagner. Der Auftritt seiner Mannschaft gegen Heidenheim lässt zumindest die Frage zu, ob der Coach denn auch wirklich immer die richtige Ansprache findet. Auch die disziplinarische Verfehlung von Jahmai Simpson-Pusey hat Spuren hinterlassen, allerdings wählte Wagner eine deutliche Reaktion.

Der Auftritt gegen die Bayern macht Hoffnung, aber Hoffnung alleine reicht nicht – ein Kommentar

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
, , ,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Der Auftritt gegen die Bayern macht Hoffnung, aber Hoffnung alleine reicht nicht – ein Kommentar

Mit einer couragierten Leistung haben die Kölner dem FC Bayern am Mittwoch alles abverlangt. Doch am Ende standen eben keine Punkte. Und dann ist ein gutes Spiel rein statistisch eben auch nur brotlose Kunst. Ein Kommentar zum Duell gegen den FC Bayern München.

Die gute Leistung gegen die Bayern weckt Hoffnung. Zu hoch hängen darf man diese auf der anderen Seite allerdings auch nicht. Fest steht: Der FC kann in der Liga leistungsmäßig bestehen, Punkte holen muss er allerdings auch: Ein Kommentar zum Duell gegen den FC Bayern München.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Lukas Kwasniok musste in der vergangenen Woche viel einstecken. Der Trainer des 1. FC Köln sah sich plötzlich mit der Kritik der aktiven Fanszene konfrontiert – und das ungewohnt plakativ. Zudem kursierten in den Sozialen Medien und Fan-Foren die wildesten Gerüchte über den Coach. Auch Spekulationen über das Innenverhältnis in der Mannschaft machten die Runde. Zumindest den Gegenbeweis hat das Team gegen Heidenheim am vergangenen Samstag und gegen die Bayern am Mittwochabend angetreten. Die Mannschaft wirkt intakt, riss in beiden Begegnungen einen willensstarken und aufopferungsvollen Fight ab. So sehr, dass es lange so aussah, als könnten die Kölner gegen die in dieser Spielzeit noch einmal besonders übermächtigen Bayern ernsthaft punkten.

Gute Leistungen sind ohne Punkte nur brotlose Kunst

Wenn man so will hat das Team die richtige Reaktion, die passende Antwort auf die negativen Schwingungen der vergangenen Tage, vielleicht Wochen gegeben. Der FC hat dem Rekordmeister mehr abverlangt, als es der Großteil der Kölner Fans erwartet hat. Nach acht sieglosen Spielen in Serie weckt der leidenschaftliche Auftritt gegen die Bayern Hoffnung. Man ist geneigt zu sagen „Es geht doch, siehste!“. Man ist geneigt, auf die Wende zu hoffen, an den Turnaround zu glauben. Und doch ist da noch dieses kleine „Aber“. Denn trotz der guten Leistung stand der FC am Ende ohne Punkte da. Davon war wie gesagt auch nicht auszugehen. Was sind aber die leidenschaftlichen und guten Leistungen gegen Leipzig, Leverkusen, Dortmund und die Bayern am Ende der Saison wert, wenn es nicht zum Klassenerhalt reicht?

Am Ende des Tages wecken diese Leistungen Hoffnungen, sie sind aber rein statistisch brotlose Kunst. Lukas Kwasniok wurde im vergangenen Herbst nicht müde zu betonen, dass es sich bei diesen Spielen um ein Zubrot handelt. Die eigentlichen Highlight-Spiele sind die, bei denen es gegen die Gegner auf Augenhöhe geht. Dort müsse man punkten. Mannschaften wie Heidenheim, St. Pauli, Union Berlin oder Bremen. Drei Punkte holte der FC aus jenen Spielen. Die Hinrunde war mit ihren 17 Zählern sicherlich keine schlechte. Sie war aber auch keine besonders gute. Und wenn der FC am kommenden Samstag gegen Mainz verlieren sollte, dann schrumpft der Abstand zu den bedrohlichen Plätzen empfindlich – zumal zahlreiche Teams der unteren Tabellenhälfte noch Nachholspiele vor der Brust haben.

Es ist sicher nicht der Zeitpunkt, alles schwarz zu sehen. Der FC tut gut daran, den Negativtrend nicht zu hoch zu hängen. Es bringt aber auch nichts, sich hinter einer guten Leistung gegen die Bayern zu verstecken. Das Spiel kann sicherlich als Mutmacher dienen, wichtiger wäre aber das gewonnene Selbstvertrauen gegen Mainz in drei Punkte umzuwandeln.

Wirklich neue Optionen beim 1. FC Köln? Die zweite Garde bewirbt sich für mehr

Linton Maina erzielt die Führung gegen die Bayern
, ,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Wirklich neue Optionen beim 1. FC Köln? Die zweite Garde bewirbt sich für mehr

Im Duell gegen den FC Bayern München überzeugten mit Linton Maina und Cenk Özkacar zwei Spieler, die zuletzt nicht wirklich viel Einsatzzeit sammelten. Doch die Leistungen waren gut für den 1. FC Köln: Linton Maina und Cenk Özkacar bewerben sich für mehr.

Lange hatten sie nicht mehr begonnen, nun standen wie wieder in der Startelf beim 1. FC Köln: Linton Maina und Cenk Özkacar bewerben sich mit ihrer Leistung gegen Bayern München für mehr.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Irgendwo muss es so etwas wie der pure Wille gewesen sein: Linton Maina eroberte im Duell gegen den FC Bayern in der eigenen Hälfte den Ball gegen Nationalspieler Serge Gnabry, zündete den Turbo, sprintete 60 Meter über den Rasen des Kölner Stadions und hatte dann auch noch die Kraft, die Kugel Manuel Neuer um die Fäuste zu ballern. Nicht nur das, mit einem weiteren Sprint ging es Richtung Fans. Auch, wenn keine Geste darauf schließen ließ, wird durch den Flügelspieler sicher ein Gefühl von „Siehste!“ geflossen sein. Die Hinrunde war für den Topscorer der Vorsaison alles andere als erfreulich. Maina hatte im Frühling als einer der Leistungsträger der Geißböcke seinen Vertrag verlängert. Aber sicher nicht in der Erwartung nur noch zweite Wahl zu sein.

„Ich habe mich gefreut, wieder spielen zu dürfen“

Auf zehn Einsätze kam der schnelle Offensivspieler in dieser Saison in der Liga, gerade einmal 300 Minuten. Am Mittwochabend stand Maina das erste Mal seit dem HSV-Spiel, dem letzten Sieg der Kölner, wieder in der Anfangsformation und sprühte vor Spielwitz. Schon nach zwei Minuten hätte sein Schnittstellenpass auf Said El Mala einen Scorerpunkt verdient gehabt. Maina spulte bis zu seiner Auswechslung nach einer guten Stunde die meisten Kilometer aller Spieler ab, zog fast 20 Sprints an. „Ich habe mich gefreut, wieder spielen zu dürfen und mich mit einem Tor zu belohnen. Natürlich wäre der Abend mit einem Sieg noch schöner gewesen“, sagte der Torschütze. Tatsächlich wurde bereits über einen Abgang spekuliert, doch der gebürtige Berliner will sich dem Vernehmen nach beim FC durchsetzen.

Das gilt wohl auch für Cenk Özkacar. Zumindest hatte der Innenverteidiger das im Herbst vergangenen Jahres mehrfach betont. Auch für den Abwehrspieler läuft die Saison bislang alles andere als glücklich. Gegen Heidenheim saß der Türke trotz der massiven Innenverteidiger-Not 90 Minuten auf der Bank. Nun kehrte Cenk gegen die Bayern in die Startelf zurück und löste seine Aufgabe weitestgehend gut. Der ein oder andere Wackler war sicher im Spiel, doch so wirklich viel passierte über seine Seite nicht, obwohl er mit Spielern wie Michael Olise schon die geballte Qualität vor der Brust hatte. „Es ist schon sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung verkraften“, sagte Lukas Kwasniok.

Nächster Anlauf am Samstag?

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Begegnung gegen die Bayern mit den Umschaltmomenten auf Maina zugeschnitten war. Schon im DFB-Pokalspiel vor einem Jahr gegen Bayer Leverkusen bewies der Flügelspieler mit ähnlichen Aktionen, wie wichtig er im Umschaltspiel sein kann. So auch gegen die Bayern. Im Duell gegen Mainz am Samstag könnte die Rolle also wieder eine andere sein. Und das gilt wohl auch für Cenk Özkacar. Vor der Begegnung gegen den Rekordmeister hatte Kwasniok angedeutet, dass die Körperlichkeit des Abwehrspielers von immenser Bedeutung sein würde. Nun kehren aber mit Rav van den Berg und Eric Martel zwei Spieler wieder zurück, die zuletzt in der Innenverteidigung die Nase vorne gehabt haben.

So deutet aktuell viel daraufhin, dass es erst einmal weiterhin fließende Rollen bei den beiden Spielern bleiben werden.

Ein guter Auftritt des 1. FC Köln reicht gegen pure Qualität nicht

Serge Gnabry trifft sensationell gegen den FC
, ,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Ein guter Auftritt des 1. FC Köln reicht gegen pure Qualität nicht

Der FC zeigte gegen die Bayern über lange Phasen eine richtig gut Partie und kassierte dennoch eine verdiente 1:3-Pleite. Dennoch war man unterm Strich mit der Leistung zufrieden. Der 1. FC Köln kann gegen Bayern München lange mithalten.

In der vergangenen Woche noch im Krisenmodus, nun eine sehr positive Erkenntnis: Der 1. FC Köln kann gegen Bayern München am Mittwochabend lange mithalten. Zu Punkten reichte es dennoch nicht.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Die Enttäuschung war den Kölner Profis in den Gesichtern anzusehen, als sie am späten Mittwochabend Richtung Südkurve schritten. Für den 1. FC Köln endete die Bundesliga-Hinrunde mit dem 1:3 gegen den FC Bayern München zwar mit einer Niederlage, dennoch gab es auch einiges Positives aus dem Spiel mitzunehmen. Trotz des mittlerweile achten sieglosen Bundesligaspiels in Serie war der Rekordmeister für die Kölner an diesem Abend kein unschlagbares Team. Vor allem in Halbzeit eins zeigten die Geißböcke, dass man mit einer kompakten Defensive und einer guten Staffelung auch gegen den Tabellenführer mithalten kann. „Ich glaube, dass wir das Spiel sehr lange offen gehalten haben, dass wir unsere Chancen hatten, dass wir Umschalter gut ausgespielt haben“, bescheinigte auch FC-Keeper Marvin Schwäbe seinen Vorderleuten nach Abpfiff eine gute Leistung.

Individuelle Qualität macht den Unterschied

Die Geißböcke agierten defensiv von Beginn an kompakt mit einer Fünferkette, standen vor allem in den ersten 30 Minuten sehr gut gestaffelt und organisiert. Die Münchner fanden so nur selten einen Weg in die Tiefe und konnten nie wirklich ihr gewohntes Offensivspiel aufziehen. Auch dem Star-Trio um Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz gelang gegen die über weite Strecken mehr als stabile Defensive der Gastgeber kein Tor. Am Ende war vor allem die Qualität des FCB der Faktor, der den Ausschlag gab. Möglicherweise wäre gegen die Münchner sogar offensiv auch noch mehr drin gewesen, als nur der Treffer zur 1:0-Führung. „Wir hatten die ein oder andere Situation, die hätten wir klarer sein können, um einfach ein bisschen zwingender vor dem Tor zu sein“, sagte Schwäbe. So bei Said El Malas frühem Versuch oder Jakub Kaminskis Alleingang.

Insgesamt habe man gegen den Bundesliga-Rekordmeister dennoch „sehr, sehr gut verteidigt“. Der Rekordmeister, der mit dem Sieg die beste Bundesliga-Hinrunde aller Zeiten hingelegt hat. „Wir haben alles getan. Wir kämpfen, wir laufen. Am Ende ist es einfach die Qualität der Bayern – mit Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz“, erklärte Jakub Kaminski anerkennend. Vergaß dabei aber Serge Gnabry, der mit einem Zaubermoment die Führung von Linton Maina ausglich. Trotz der Niederlage attestierte FC-Trainer Lukas Kwasniok seiner Mannschaft eine „große Laufbereitschaft. Aber die Bayern haben das Spiel mit ihrer individuellen Qualität entschieden.“ Dennoch dürfte der Trainer mit den Leistungen seiner Akteure zufrieden gewesen sein. Zumal mit Linton Maina und Cenk Özkacar Spieler auffielen, die zuletzt eher außen vor waren.

Insgesamt ein guter Auftritt

Rückblickend war sein Team auch gegen die anderen Schwergewichte „der Liga häufig nah dran. Das bestärkt die Überzeugung in uns selbst.“ In der Tat sahen die Kölner gegen viele Mannschaften aus den Top 6 der Tabelle gut aus. Gegen den aktuellen Tabellenzweiten Borussia Dortmund verlor man beispielsweise nur unglücklich mit 0:1, auch gegen den derzeitigen Tabellenvierten aus Stuttgart war die knappe 1:2-Niederlage nicht unbedingt verdient. Mit dem Auftritt gegen die aktuell neben dem FC Arsenal wohl formstärkste Mannschaft Europas können Trainer, Fans und Verantwortliche des 1. FC Köln in jedem Fall mehr als zufrieden sein. Zumindest ist der FC Bayern sicher nicht der Gegner, bei dem drei Punkte fest eingeplant sind. Dennoch müssen in den kommenden Spielen nun auch wieder Siege eingefahren werden. Denn trotz der guten Leistung gab es beim 1:3 am Ende eben keine Zähler.

Jakub Kaminski bleibt Kwasnioks Allzweckwaffe: „Er kann überall spielen und ist überall gut“

Jakub Kaminski im Zweikampf mit Min-jae Kim
, ,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Jakub Kaminski bleibt Kwasnioks Allzweckwaffe: „Er kann überall spielen und ist überall gut“

Trotz der bitteren 1:3-Niederlage gegen die Bayern gab es auch einige Gewinner beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski überzeugt beispielsweise auch auf der Doppelsechs. Der Pole ist für den Kölner Trainer unverzichtbar.

Er spielte in dieser Saison bereits Linksaußen, auf der Schiene, hinter den Spitzen und nun eben auch auf der Doppelsechs. Der Pole entwickelt sich immer mehr zur Allzweckwaffe beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski überzeugt auch auf der Doppelsechs.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Jakub Kaminski stand nach dem aufopferungsvollen Kampf am Mittwochabend auf dem Rasen des Kölner Stadions und blickte leer auf den Boden. Möglicherweise ließ der Pole noch einmal eine besondere Situation der Begegnung gegen die Bayern Revue passieren. Denn Kaminski hatte die große Chance, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Tom Krauß hatte einmal mehr Ragnar Ache anspielen wollen, der Stürmer ließ die Kugel aber geistesgegenwärtig durch und schickte damit Kaminski auf die Reise. Der 23-Jährige rannte alleine im höchsten Tempo auf Manuel Neuer zu, die erneute Führung im Fokus. Nur war Min-jae Kim dann doch ein wenig schneller und vor allem im entscheidenden Moment zur Stelle, um Kaminski den Ball noch abzulaufen. „Ich habe meine rechte Wade da ein bisschen gespürt“, sagte der Pole und ergänzte: „Der letzte Schritt war dann nicht so gut von mir.“ 

„Er ist unfassbar spielintelligent“

Drei Minuten später hätte Kaminski fast aus anderer Position getroffen. Doch seinen harten Schuss parierte Neuer gerade noch. Dass der Pole überhaupt immer wieder in Offensivaktionen kam, überraschte nicht nur aufgrund der vorab erwarteten Bayern-Übermacht. Der 23-Jährige begann auf ungewohnter Position im zentralen Mittelfeld neben Tom Krauß. „Wenn Said spielen soll, dann muss der Kuba irgendwo hin“, sagte Lukas Kwasniok später. „Ich will ihn nicht größer machen als er ist. Aber er ist unfassbar spielintelligent. Für uns war es wichtig, dass er aus dieser Position immer auf sechs auffüllen kann und gleichzeitig Olise wenn er nach innen geht doppeln kann.“

„Es ist ein Modell für die Zukunft“

So übernahm der Offensivspieler in der Defensive wichtige Aufgaben unterstützte Kristoffer Lund und Cenk Özkacar auf der linken Seite und erhöhte auch die Anzahl der Spieler in der letzten Kette. „Es war eine gute Idee vom Trainer, weil die Bayern über die Flügel spielen und ich sollte in der Verteidigung Lundi und Cenk helfen“, sagte Kaminski. Zudem sorgte der Spieler mit Umschaltmomenten auf der anderen Seite für Gefahr. „Er kann das Spiel von da antreiben“, so Kwasniok weiter. „Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass er 0,4 km/h schneller gewesen wäre. Dann wäre er Kim vielleicht davongelaufen und hätte ein Eins-gegen-Eins gegen Manuel Neuer gehabt.“ Und dann untermauerte der Trainer einmal mehr, dass der Spieler für ihn einer der besten des Kaders ist. „Er kann überall spielen und ist überall gut. Es ist durchaus ein Modell für die Zukunft.“

Kaminski zog von dieser Position überragende 27 Sprints an, spulte zwölf Kilometer ab und leitete mit Balleroberungen neben dem starken Tom Krauß auch einige weitere Angriffe ein. „Ich bin bei meinen Positionen flexibel einsetzbar. Ich mache alles für den Verein“, lautete der einfache Kommentar des Spielers, der aber trotz seiner guten Leistung natürlich enttäuscht war. „Am Ende tut es natürlich weh. Es ist das achte Spiel ohne Sieg, dann ist die Stimmung natürlich nicht so gut“, sagte Kaminski. „Wir sind alle stolz, für den FC zu spielen, deswegen werden wir alle kämpfen, um in der Liga zu bleiben.“ Es besteht kein Zweifel daran, dass Kaminski alles dafür tun wird.


Überraschender FC-Man of the Match – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
, , ,
Startseite » 1. FC Köln FC Bayern München

Überraschender FC-Man of the Match – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

Der FC lieferte gegen die Bayern lange einen beeindruckenden Kampf. Erst als die Kräfte schwanden entschied der Rekordmeister die Partie. Dementsprechend fallen die Noten nicht schlecht aus. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Der FC ging in Führung, der FC hielt lange das 1:1, am Ende reichte es nicht zu einem Punkt, obwohl der wohl drin gewesen wäre. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Kleine Fehler in der Defensive werden bestraft

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Musste seine Füße nach dem Rückspiel von Simpson-Pusey kurz einstellen, als ihm der Ball durch die Beine rutschte. Parierte anschließend aber unbeeindruckt gegen Ito und Olise sowie Gnabry. Lange hielt er seine Mannschaft im Spiel, bis Gnabry über ihn lupfte. Bei den Gegentoren machtlos.


Cenk Özkacar Einzellkritik 3+

Cenk Özkacar

Erhielt wie angekündigt seine Chance. Bekam es dann prompt mit Bayerns Eins-gegen-Eins-Spezialisten Michael Olise zu tun. Gerade in der ersten Halbzeit wirkte er defensiv sehr präsent, gewann viele Kopfballduelle und hatte ein gutes Stellungsspiel. Baute nach dem Wechsel ein wenig ab.


Einzelkritik Jahmai Simpson-Pusey 3+

Jahmai Simpson-Pusey

Wurde zum zweiten Mal ins kalte Wasser geschmissen. Das Fazit: Er kann schwimmen. Wirkte in der letzten Kette abgeklärt, mit ruhigem Aufbauspiel und stand oft richtig. Beim Gegentor gegen Gnabry spekulierte er falsch, bekam einen Knoten in die Beine gespielt und wurde eiskalt stehen gelassen. Auch wenn er beim ersten Gegentor nicht gut aussah, ist die Präsenz des gelernten Innenverteidigers auf dem Platz ein Lichtblick für die Kölner Defensivsituation.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik Note 3+

Sebastian Sebulonsen

Die Aufgabe die langen Bälle vor Harry Kane abzufangen, erfüllte er. Hin und wieder tauchte der Innenverteidiger auch mal vorne auf und zeigte durchaus seinen Offensivdrang. Seine Waffe, die langen Einwürfe in den Strafraum, konnte heute aber keinen Abnehmer finden.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Blühte auf der linken Seite auf. Viele Offensivaktionen. Hatte Glück, dass Karl sich in der Box nicht fallen ließ. Besonders gut klappte das Zusammenspiel mit Said El Mala und Jakub Kaminski. Unglücklich blieben seine Torabschlüsse. Zumal einer den Ausgleich einleitete. Konnte sich durch schwachen Abschlussaktionen nicht für seine engagierte Leistung belohnen und somit auch nicht effektiv viel zum Ergebnis beitragen.


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Glänzte durch eine enorme Laufbereitschaft, Aggressivität und Zweikampfstärke. Wirkte wie ausgewechselt. Ohne ihn und seine zähen, gewonnenen Zweikämpfe im defensiven Mittelfeld hätte den Kölnern ein wichtiger Baustein gefehlt. Hatte Goretzka im Griff, lies die zentralen Spieler der Bayern kaum aufdrehen und leitete durch Balleroberungen gute Aktionen ein.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Maina und Kaminski überzeugen – El Mala nicht

Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Wurde auf ungewohnter Position eingesetzt. Fing viele Bälle ab, wirkte hellwach in Umschaltmomenten und war bei zweiten Bällen vor Ort. Seiner starken Laufbereitschaft geschuldet wirkte er zunehmend müder. Im Alleinlauf auf das Münchener Tor wurde er von Kim eingeholt und ihm der Ball viel zu einfach abgenommen. Besser macht Kaminski es per Direktabnahme.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Lange mit Defensivaufgaben gegen Diaz betraut. Die rechte Seite war offensiv daher anfangs praktisch nicht existent. Gewann nach Wiederanpfiff beinahe jedes direkte Duell.


Said El Mala Einzelkritik 4

Said El Mala

Einer, der stark angefangen, aber eben auch stark nachgelassen hat. Blieb unter seinen Möglichkeiten. Trotzdem gehörte ihm gleich kurz nach Anstoß die erste Großchance. Arbeitete beim 1:1 nicht gut mit nach hinten. In Halbzeit zwei blieb er bis zu seiner Auswechslung praktisch unsichtbar.


Linton Maina

Stand erstmals seit dem HSV-Spiel wieder von Beginn an auf dem Platz und fügte sich mit starken Schnittstellenpass auf El Mala ein. Eroberte vor dem 1:0 ganz stark den Ball und zwang die Kugel ins Netz. Hatte auch weiter viel Freude am Spiel. Ging nach einer guten Stunde für Schenten vom Platz, war bis dahin der Spieler, mit den meisten Kilometern auf der Uhr.


Ragnar Ache vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Ragnar Ache

Der FC hat ein neues Kopfballungeheuer. Gewann im Grunde jedes Duell. Intuitiv machte er gegen die Bayern viel richtig. Mal ließ er den Ball durch die Beine laufen für Kaminski, mal verlängerte er mit dem Kopf und noch öfter konnte er den Ball fest machen. Ohne Tor, aber die Sturmspitze, die der FC gegen den Rekordmeister brauchte.



Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.