„Ein Lichtblick“: Das sagen Matchwinner Youssoupha Niang Evangelos Sbonias nach dem Derbysieg

Youssoupha Niang bei seinem Heimdebüt gegen den FC Bayern München
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„Ein Lichtblick“: Das sagen Matchwinner Youssoupha Niang Evangelos Sbonias nach dem Derbysieg

Die FC-Talente haben sich nach fünf Niederlagen am Stück ausgerechnet im Stadt-Derby eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen den Spitzenreiter SC Fortuna Köln gab es eine reife Leistung von der U21 des 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias verteilte entsprechend viel Lob.

Nach dem Sieg gegen Fortuna Köln waren sowohl der Coach Evangelos Sbonias als auch Matchwinner Youssoupha Niang erleichtert und äußerten sich zu den Leistungen.

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Am Ende fehlte nur noch das I-Tüpfelchen, um von einem perfekten Abend sprechen zu können. Die U21 des 1. FC Köln bezwang den übermächtig scheinenden Rivalen aus der Südstadt deutlich mit 3:0. Großartig feiern konnten die Geißböcke den Triumph jedoch nicht außerhalb des eigenen Teamkreises auf dem Rasen. Auf den Rängen des Franz-Kremer-Stadions dominierten ganz eindeutig die Fortuna-Fans aufgrund des parallel stattfindenden Bundesliga-Spiels des FC am Millerntor. Dabei hätten sich die FC-Talente den akustischen Balsam der eigenen Fans nach dem Abpfiff redlich verdient gehabt.

„Das war heute wirklich schon ein sehr hohes Niveau“

„Das war heute wirklich schon ein sehr hohes Niveau, was meine Mannschaft hier gespielt hat“, lobte Trainer Evangelos Sbonias kurz nach dem Abpfiff im Gespräch mit come-on-fc.com, „wir haben hochverdient mit 3:0 gewonnen, was natürlich auch nicht selbstverständlich ist in dieser Phase gerade. Dann so einen Auftritt gegen Fortuna Köln hinzulegen, das nötigt mir allerhöchsten Respekt ab.“ Letztlich hatte seine Mannschaft nur eine wirklich brenzlige Situation zu überstehen, als die Gäste nach rund einer Stunde beim Stand von 0:2 auf ihren Anschlusstreffer drückten. Sbonias brachte in dieser Phase mit Marvin Ajani einen zusätzlichen Routinier, der dem Kölner Spiel auch die notwendige Ruhe verlieh. „Dass man irgendwann mal ein bisschen was überstehen muss, ist auch klar“, äußerte Sbonias, „aber ich finde, das haben die Jungs auch sehr erwachsen in der Box verteidigt heute.“

Der Coach hatte auch noch lobende Worte zu seinem Matchwinner Youssoupha Niang: „Es freut mich für ihn, weil er sehr viel arbeitet, sehr fleißig ist. Und dann konnte er sich selbst belohnen und damit auch die Mannschaft.“ Der Stürmer selbst äußerte sich ebenfalls kurz nach dem Abpfiff gegenüber unserer Redaktion: „Das ist auch für mich einfach mal ein Erfolgserlebnis nach zwei Spielen in der Regionalliga, die für mich persönlich und die Mannschaft nicht perfekt liefen. Das ist sehr schön, ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft und mag die Jungs super gerne. Mit ihnen zusammen so zu gewinnen und ein gutes Spiel zu machen, ist einfach unfassbar schön.“

“Ich nehme mir selbst immer ziemlich viel vor“

Niang gewährte auch Einblicke in sein Innerstes: „Ich nehme mir selbst immer ziemlich viel vor. Ich habe sehr hohe Ansprüche an mich selbst. Ich möchte immer das Beste aus mir rausholen. Dementsprechend war ich auch in den letzten Spielen nicht komplett zufrieden. Für mich ist es ein Lichtblick und zeigt, dass es noch geht.“ Mit Blick auf die vergangenen Wochen ergänzte Niang: „Genau bei solchen Zeiten heißt es dann, man muss geduldig bleiben und gut weiterarbeiten. Dann ist es eine Frage der Zeit, bis dann auch solche Spiele wieder kommen.“

Und vermutlich wird auch der Profi-Trainer Rene Wagner den Auftritt seines Sturmtalents auf dem Rückweg aus Hamburg zur Kenntnis genommen haben. Gut möglich daher, dass Niang bald schon wieder gemeinsam mit den FC-Fans feiern kann. Und das vor der roten Wand in Müngersdorf.

Youssoupha Niang dreht auf: U21 des 1. FC Köln gewinnt Stadtderby

Youssoupha Niang vom 1. FC Köln
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Youssoupha Niang dreht auf: U21 des 1. FC Köln gewinnt Stadtderby

Was für ein Befreiungsschlag für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Talente gewannen das Stadt-Derby der Regionalliga West gegen den SC Fortuna Köln mit 3:0 (2:0) und beendeten damit ihre Negativserie von zuvor fünf Niederlagen in Folge.

Beim Stadtduell am Freitagabend war Youssoupha Niang vor über 2000 Zuschauern der Matchwinner mit zwei Toren und einer Vorarbeit. Für die U21 der Geißböcke gab es seit langem wieder einen Sieg.

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U21-Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Bonn auf drei Positionen: Fayssal Harchaoui, Arda Süne und Sargis Adamyan ersetzten Ilias Elyazidi, Marvin Ajani und Bernie Lennemann. Die Fortuna-Fans waren auf den Rängen optisch und akustisch wie erwartet klar überlegen und gaben auch auf dem Rasen den Ton an. Den ersten Akzent setzte aber die U21 durch Arda Süne, dessen Flachschuss allerdings kein Problem für Fortunas Torwart Lennart Winkler war (9.).

Niang mit guter Leistung

Kurz danach brach Youssoupha Niang auf dem rechten Flügel durch, schüttelte Maximilian Fischer ab und passte den Ball scharf ins Zentrum. David Haider Al-Azzawe grätschte die Kugel im Fünfer unbedrängt ins eigene Tor zum 1:0 für die FC-Reserve (14.). Dahinter wäre Fynn Schenten auch einschussbereit gewesen. Die Gäste aus der Südstadt stürmten danach zwar wütend an und waren die dominierende Mannschaft, während sich die U21 auf Entlastungsangriffe fokussierte. Die Fortuna suchte die entscheidende Lücke in der FC-Defensive jedoch erfolglos. Die beste Aktion war ein Schuss von Rafael Garcia von der Strafraumgrenze, den Mikolaj Marutzki problemlos aufnahm (37.).

Kurz danach schalteten die Geißböcke nach einem von Yannick Mausehund abgewehrten Fortuna-Schuss aus dem eigenen Strafraum heraus blitzschnell um. Sargis Adamyan nahm den Ball mit, bediente Schenten, der wiederum querlegte zum freistehenden Niang. Der Stürmer schob mühelos zum 2:0 ein (39.). Der U21 wäre kurz nach dem Seitenwechsel beinahe die Vorentscheidung geglückt: Niang brachte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum, Patrik Kristal schoss scharf aufs Tor, doch Lennart Winkler war aufmerksam und wehrte den Ball nach 50 Sekunden im zweiten Durchgang mit einer starken Reaktion zur Seite ab (46.).

40 Punkte Marke geknackt

Den jungen Geißböcken gelang es auch danach zunächst, den Favoriten aus der Südstadt vom eigenen Tor fernzuhalten und stattdessen sogar immer häufiger den Weg in die gegnerische Hälfte zu finden. Erst nach rund einer Stunde wurde die Fortuna druckvoller, vergab zwei gute Schusschancen aber leichtfertig. Ein weiterer Kopfball landete knapp neben dem FC-Tor. Die Partie entwickelte sich nun deutlich in Richtung Abwehrschlacht für die U21. Sbonias reagierte in dieser brenzligen Phase umgehend und brachte mit Marvin Ajani für Cenny Neumann einen weiteren Routinier.

Direkt danach flaute der Fortuna-Sturm auch wieder ab. Und nach einem weiteren Konter der U21 drückte Niang eine Flanke des eingewechselten Bernie Lennemann am ersten Pfosten zum 3:0 über die Linie (77.). Die U21 knackte mit dem Derby-Sieg die 40-Punkte-Marke und sprang in der Tabelle zumindest über Nacht auf den achten Platz.

Für die U21 geht es nächste Woche Samstag (14 Uhr) auswärts bei der SSVg Velbert weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (70. Ajani), Mausehund, Özkan, Friemel – Kristal (83. Elyazidi), Harchaoui – Süne (62. Toure), Adamyan (83. Dürholtz), Schenten (62. Lennemann) – Niang. Tore: 1:0 Al-Azzawe (14., Eigentor), 2:0 Niang (39.). Zuschauer: 2375.

Stadtduell ohne akustischen Derby-Charakter: U21 des 1. FC Köln empfängt Fortuna Köln unter Flutlicht

Fans des 1. FC Köln im Spiel gegen Stuttgart
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Stadtduell ohne akustischen Derby-Charakter: U21 des 1. FC Köln empfängt Fortuna Köln unter Flutlicht

Es wird ein Highlight unter Flutlicht im Franz-Kremer-Stadion, dem der Westdeutsche Fußball-Verband und insbesondere die Polizei jedoch den passenden Rahmen genommen haben: Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Freitagabend (19:30 Uhr) den Stadtrivalen SC Fortuna.

Aufgrund des parallelen Bundesliga-Spiels des FC wird es beim Duell der U21 der Geißböcke gegen Fortuna Köln kein akustisches Duell auf den Rängen geben.

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Es hätte ein perfekter Fußball-Abend für Fußball-Romantiker werden können. Neben dem Stadtderby auf dem Rasen hätten sich auf den Rängen des altehrwürdigen Franz-Kremer-Stadions zwei Fanlager akustisch duellieren können und so einen passenden Rahmen schaffen können. Diese Ideal-Vorstellung machte jedoch der Westdeutsche Fußball-Verband (WDFV) mit seiner Ansetzung der Partie parallel zum Bundesliga-Spiel des FC am Millerntor beim FC St. Pauli zunichte. Für die stimmungsvolle Kulisse werden nur die Fortuna-Fans im Gästeblock sorgen und der U21 somit ein akustisches Auswärtsspiel bescheren.

„Die Situation war schon einige Male so“

Der WDFV setzt die Spiele der U21 größtenteils parallel an auf Intervention der Polizei. Dabei wird jedoch nicht ersichtlich, welches erhöhte Gefahrenpotenzial beim Duell FC gegen Fortuna droht, wenn beide Fanlager im Stadion anwesend wären. „Das ist das leidige Thema, das wir seit drei Jahren haben, vor allem auch bei Fortuna Köln“, äußerte Trainer Evangelos Sbonias darauf angesprochen gegenüber come-on-fc.com, „die letzten Jahre war es zwei, drei Mal so, glaube ich, dass wir so eine Situation hatten, wo gegen Fortuna Köln ein würdiger Rahmen hätte sein können.“ Dass es sich für seine Mannschaft daher akustisch wie ein Spiel im Südstadion anfühlen wird, schob Sbonias beiseite: „Das ist nichts, was uns irgendwie beeinflusst. Die Situation war schon einige Male so.“

Mit Blick auf das sportliche Duell sprach Sbonias entgegen seiner üblichen Gepflogenheit vor anstehenden Spielen diesmal von einer klaren Rollen-Verteilung: „Fortuna Köln spielt eine überragende Saison und ist das Maß der Dinge. Wir haben in dem Spiel wirklich nichts zu verlieren und sind der klare Außenseiter.“ Das wollte der Coach jedoch als Ansporn für seine Mannschaft verstanden wissen: „Die Jungs können und sollen befreit aufspielen, um auf der Bühne zeigen zu können, dass sie gut Fußball spielen können. Und dann werden wir sehen, was wir dafür bekommen.“

Spielpraxis für U19-Spieler

Die jüngste Serie von fünf Niederlagen in Folge gehe derweil auch nicht spurlos an seinen Schützlingen vorbei: „Es wäre gelogen, wenn wir sagen würden, das beschäftigt die Jungs nicht. Es ist eine brutal junge Mannschaft, noch mal jünger als in den vergangenen beiden Jahren. Wir haben am Wochenende wieder mit fünf U19-Spielern gespielt. Natürlich macht es was mit einem, wenn du ständig Aufwand betreibst und eigentlich auch gut Fußball spielst in vielen Phasen und dann nicht dafür belohnt wirst.“ Sbonias ergänzte: „Aber das gehört zur Entwicklung dazu, diese Dinge zu akzeptieren, daran nicht zu zerbrechen, nicht zu hadern, nicht vom Weg abzukommen, um dann gestärkt rauszugehen.“ Der Trainer zeigte sich zuversichtlich: „Ich bin der festen Überzeugung, dass die Jungs daraus auch etwas Positives ziehen können, wenn wir weiterhin mit aller Ruhe und Akribie arbeiten.“

Im Stadtderby wird Sbonias erneut Spielern aus der U19 Spielpraxis geben. Jonathan Friemel ist dabei gesetzt. Weitere Akteure könnten noch dazukommen. Die starke Hinrunde habe diese Situation ermöglicht: „Wir haben den Luxus und das haben wir uns nicht ergaunert, sondern hart verdient. Das Punktepolster haben wir wieder früh in der Saison erreicht, um dann genau solche Entwicklungsschritte zu sehen und solche Jungs vorzubereiten für die nächste Saison und für andere Aufgaben. Eigentlich müssen wir uns glücklich schätzen, dass wir so damit umgehen können.“

Und vielleicht wachsen die Talente just im Derby als David gegen Goliath über sich hinaus und setzen ein sportliches Ausrufezeichen.

Liveticker zum Cologne Cup: Der 1. FC Köln verliert zum Auftakt gegen Viktoria Köln

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Cologne Cup: Der 1. FC Köln verliert zum Auftakt gegen Viktoria Köln

Am Donnerstagabend stehen die nächsten beiden Testspiele an für den FC. Im Zuge des Benefiz-Turniers trifft der FC auf Viktoria Köln und Fortuna Köln. Für die verbliebenen Akteure eine Chance, sich zu zeigen. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum zum Cologne Cup des 1. FC Köln gegen die Viktoria und die Fortuna.

Mit dem 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim hat sich der FC positiv in die nächste Länderspielpause verabschiedet. Und dort stehen nun gleich zwei Testspiele an – wenn man so will die inoffizielle Stadtmeisterschaft. Im Rahmen des Benefiz-Turniers trifft der FC auf die Fortuna sowie die Viktoria. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Cologne Cup des 1. FC Köln gegen die Viktoria und die Fortuna.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Benefiz-Turnier, dem Cologne-Cup. Wenn man so will ist es die inoffizielle Stadtmeisterschaft, immerhin nehmen der FC, die Fortuna sowie die Viktoria teil. Lukas Kwasniok betonte aber zuletzt die Bedeutung der Veranstaltung. Der soziale Aspekt steht für alle drei Teams im Vordergrund. Sportlich will der Kölner Coach sicherlich wichtige Erkenntnisse für den weiteren Saisonverlauf sammeln. Immerhin geht es für die Reservisten darum, Pluspunkte zu sammeln. Alle Informationen zum Turnier gibt es hier im Liveticker.

Um 18 Uhr steht das erste Duell zwischen Fortuna und Viktoria Köln auf dem Spielplan. Es folgen anschließend die Begegnungen der Geißböcke zunächst gegen die Viktoria (19 Uhr) und dann gegen die Fortuna (20 Uhr). Alle Einnahmen des Turniers kommen erneut einem sozialen Zweck zugute. Gefördert wird die Kinder- und Jugendarbeit von Amateurvereinen in sozialen Brennpunkten.



Bittere Erkenntnisse für und harsche Kritik von Lukas Kwasniok nach 2:2 im Südstadion

Lukas Kwasniok coacht beim Testspiel gegen Fortuna Köln
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Bittere Erkenntnisse für und harsche Kritik von Lukas Kwasniok nach 2:2 im Südstadion

Es haben nur Sekunden gefehlt und der FC hätte auch das zweite Testspiel gewonnen. Leistungsgerecht wäre das nicht gewesen. Und so gab es ein wenig Missstimmung beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok findet deutliche Worte.

Das war nicht viel vom 1. FC Köln gegen die Fortuna: Lukas Kwasniok findet daher auch sehr deutliche Worte.

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Lukas Kwasniok war sichtbar angefressen, als der Trainer des 1. FC Köln sich dem hausinternen Interview bei FC-tv stellte. Kein Wunder, die Geißböcke kamen am Freitagabend nicht über ein Remis gegen den Stadtrivalen und Regionalligisten Fortuna Köln hinaus. Sicherlich einer Mannschaft, die in der Vorbereitung schon ein großes Stück weiter ist – immerhin steht der Saisonstart kurz bevor. Doch wie Ron-Robert Zieler bereits in der Halbzeitpause, kurz nach seiner Auswechslung erklärte, muss es der Anspruch des FC sein, „solche Spiele zu gewinnen.“ Das hatte der FC nicht getan. Und Trainer Kwasniok war nicht nur mit dem Ergebnis unglücklich. „Ich bin mit der Gesamt-Performance nicht zufrieden. Nicht mit dem Willen, sondern was die technische, taktische Umsetzung der Dinge angeht. Da ist noch sehr viel Luft nach oben.“ 

„Reicht nicht für die Bundesliga“

Gerade in der Anfangsphase schien es mit der Luft noch zu passen. Da spielten die Kölner bis ins Schlussdrittel mutig nach vorne. Vor allem Jakub Kaminski machte auf der linken Seite ordentlich Wirbel, sammelte auch ordentlich Pluspunkte, doch es fehlte der finale, der präzise Pass. Auch Luca Waldschmidt mühte sich, versuchte es mehrfach selbst und setzte die Mitspieler, wie Ragnar Ache mit einem feinen Steckpass, in Szene. So richtig glücklich wirkte aber auch der Routinier nicht. Und dennoch waren Kaniski und Waldschmidt noch die besten Akteure der ersten 45 Minuten. Vielleicht abgesehen von Zieler, der dann doch einen Schlenzer aus dem Giebel fischte. „Man sieht einfach, dass die Fortschritte noch nicht so groß sind, wie ich mir das erhofft hatte“, sagte Kwasniok. „Man sieht, dass die Jungs wollen, aber noch nicht so können.“

Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht. Im Gegenteil. Zwar erzielte der FC im zweiten Abschnitt gleich zwei Treffer, führte 2:0, besser spielten die Geißböcke aber nicht. Dementsprechend sprach Kwasniok später auch von einem „Sommerkick“, dabei hatte der Coach noch vor der Begegnung ein anderes Gesicht gefordert als noch gegen Bergisch Gladbach. Gerade in der 2. Halbzeit war es zumindest kein besseres Gesicht. In den Vordergrund konnte sich kein Akteur so recht spielen und so fand der Trainer auch deutliche Worte. Sehr deutliche Worte. „Bei einigen reicht es noch lange nicht für die Bundesliga. Und bei anderen ist vielleicht auch der Punkt gekommen, wo es nicht mehr für die Bundesliga reicht“, stellte Kwasniok fest. „So ehrlich müssen wir die Dinge auf den Tisch bringen. Das werden wir aber intern tun.“

Es kündigen sich also offenbar noch personelle Entscheidungen an. In welche Richtung diese gehen, wird sich zeigen. Zeigen können sich die Akteure in der kommenden Woche in Bad Waltersdorf. Am Mittag geht es von Köln mit dem Flieger nach Graz, am Nachmittag werden die Kölner dann im Hotel in der Steiermark erwartet.


Liveticker zum Testspiel von Fortuna Köln gegen den 1. FC Köln: Wer spielt sich in den Vordergrund?

Ragnar Ache vom 1. FC Köln
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Liveticker zum Testspiel von Fortuna Köln gegen den 1. FC Köln: Wer spielt sich in den Vordergrund?

Im zweiten Testspiel der Vorbereitung auf die Saison testen die Geißböcke gegen Fortuna Köln. Der Bundesliga-Aufsteiger ist am Freitagabend zu Gast beim Stadtrivalen. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen Fortuna Köln und dem 1. FC Köln.

Nach dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach und dem 7:1-Sieg der Geißböcke testet der FC einen Tag vor Abreise ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf gegen die Fortuna aus Köln. Am Freitagabend kommt es zur Begegnung mit dem Gegner aus der Regionalliga West. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen Fortuna Köln und dem 1. FC Köln.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen Fortuna Köln und dem 1. FC Köln. Im Südstadion trifft der FC am Freitag um 18 Uhr auf den Stadtrivalen aus der Regionalliga West. Der Test ist für die Spieler die zweite Chance der neuen Saison, sich zu beweisen. Bereits gegen Bergisch Gladbach machte der Trainer erkennbare Schwächen vor allem in der Kölner Defensive aus. Das Ziel sei, nach dem „Try-and-Error-Prinzip“ die beste Lösung für die Ausrichtung und Zusammenstellung der Mannschaft zu finden. Doch das ist aktuell noch gar nicht so einfach. Denn auch beim zweiten Testspiel fehlen dem Coach mit Eric Martel, Jan Thielmann und aller Voraussicht nach auch Said El Mala noch wesentliche Spieler. Die Spieler befinden sich nach ihren Einsätzen mit den jeweiligen Jugend-Nationalmannschaften noch im verlängerten Urlaub.