Kaderplanung zum Entwicklungsclub: Kann Frankfurt dem 1. FC Köln als Vorbild dienen?

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
, ,

Kaderplanung zum Entwicklungsclub: Kann Frankfurt dem 1. FC Köln als Vorbild dienen?

Christian Keller wollte den FC einst zum Entwicklungsclub machen – mit bislang überschaubarem Erfolg. Am Samstag kommt mit Frankfurt ein Paradebeispiel, wie es gehen kann. Kann Frankfurt dem 1. FC Köln als Vorbild dienen?

Mit den Neuzugängen des Sommers könnten die Geißböcke bei einer positiven Entwicklung durchaus ordentliche Gewinne erzielen. Der kommende Gegner vom Wochenende ist das Paradebeispiel für die Weiterentwicklung und den Weiterverkauf von Talenten. Kann Frankfurt dem 1. FC Köln als Vorbild dienen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Es fehlt wohl nicht mehr viel und der 1. FC Köln hat wieder einen Geschäftsführer Sport. Dem Vernehmen nach laufen die Gespräche zwischen dem Kölner Präsidium und Thomas Kessler bereits. Und unterm Strich ist eine Einigung am Ende des Tages wohl nur Formsache. Das Team um Präsident Jörn Stobbe gilt als großer Befürworter des ehemaligen Keepers und der hat bekanntlich im Sommer auch viel dafür getan, dass es nur wenige Punkte gibt, die gegen eine Beförderung seiner Person sprechen würden. Der Großteil der Sommertransfers hat bislang geliefert, die Verpflichtung des Trainers scheint bislang ebenfalls eine gute Wahl gewesen zu sein. Kessler hat beim FC innerhalb von einem halben Jahr viel bewegt und der Mannschaft ein neues Gesicht verliehen.

Der FC hat einen anderen Weg eingeschlagen

Der Name seines Vorgängers Christian Keller taucht auch bei den Fans immer seltener auf. Auch, wenn die Kölner noch immer mit der ein oder anderen Altlast zu kämpfen haben. Neben den personellen Veränderungen wurden rund ums Geißbockheim auch einige andere Dinge angegangen. In der Kabine wird zum Beispiel wieder mehr als „nur“ noch Deutsch gesprochen oder die gefühlt lange unantastbare Viererkette wird von Lukas Kwasniok nur im Einzelfall aus der Schublade geholt. Der FC hat sich von seinem jüngsten Geschäftsführer Sport – wenn man so will – emanzipiert. Dabei gehört zur Wahrheit natürlich auch, dass die Kader-Entwicklung zu einem großen Anteil auch nur aufgrund des Sparkurses der vergangenen Jahre möglich gewesen ist.

Eine große Vision oder Vorgabe des Ex-Geschäftsführers ist aber geblieben. Keller hatte einst erklärt, er sehe den FC in naher Zukunft als Entwicklungsclub. Nun gibt es zwei Ansichten, wie sich ein Ausbildungs- oder Entwicklungsclub definiert. Auf der einen Seite sicherlich die Ausbildung und vor allem die sportliche Weiterentwicklung vom eigenen Nachwuchs, um wirtschaftlichen oder sportlichen Erfolg zu erzielen. Einen Plan, den man sich beim FC auf die Fahne geschrieben hat, doch der Ertrag ist zumindest in den vergangenen Jahren überschaubar gewesen. Spieler wie Justin von der Hitz, Tim Lemperle, Justin Diehl – zu oft haben Youngster den Verein ablösefrei oder für eine geringe Summe verlassen können. Auf der anderen Seite werden aber Vereine als Entwicklungsclub angesehen, die junge Profis verpflichten, um sie dann nach einer gewissen Zeit und positiven Entwicklung für eine ordentliche Summe wieder zu verkaufen.

Frankfurt als Paradebeispiel?

Ein Paradebeispiel für dieses Vorgehen kommt am Samstag nach Köln. Eintracht Frankfurt hat mit Markus Krösche in den vergangenen Jahren zahlreiche Talente gefunden, weiterentwickelt und für teures Geld abgegeben. Mehr als 450 Millionen Euro hat die Eintracht in den vergangenen sechs Jahren an ihren Talenten verdient. An Spielern wie Omar Marmoush, Hugo Ekitiké oder Randal Kolo Muani, die alleine knapp 280 Millionen Euro in die Kassen spülten. Jean-Mattéo Bahoya wird aktuell angeblich ebenfalls heiß umworben, eine Ablöse von rund 80 Millionen Euro steht im Raum. Der Marktwert von Can Uzun soll bei 45 Millionen Euro liegen. Die Eintracht kann aber auch mit der Aussicht auf die Champions League, zumindest dem internationalen Parkett, und wohl einer deutlich höheren Gehaltsklasse locken.

„Ich sage meinen Scouts: ,Leute, das Wichtigste sind die Stärken, aber achtet auch auf die Schwächen, denn vielleicht können wir an diesem Problem arbeiten'“, sagte Krösche unlängst im „The Athletic“ und nennt den Ex-Frankfurter Omar Marmoush als Beispiel. „Bevor wir Omar verpflichtet haben, gab es schon eine Diskussion. Er war ein Spieler mit zahlreichen Schwächen, aber nur zwei, drei deutlichen Stärken“, so Krösche weiter. „Hätten wir uns also nur auf die Schwächen konzentriert, hätten wir ihn nie unter Vertrag genommen. Aber wir kamen zu dem Schluss, dass der Grund für seine schlechte Entscheidungsfindung darin lag, dass er nicht regelmäßig genug spielte.“

Der FC will an seinen Spielern mittelfristig verdienen

Eine Marschroute, die man wohl zu gerne – wenn auch eine Spur kleiner – beim FC einschlagen. Tatsächlich könnten Akteure wie Jakub Kaminski einem ähnlichen Muster entsprechen. Der Pole wurde zunächst geliehen, der FC kann aber die Kaufoption ziehen. Die Ablöse soll bei vier bis fünf Millionen Euro liegen. Der Marktwert liegt laut transfermarkt.de aktuell bei sieben Millionen Euro – Tendenz bei den bisher gezeigten Leistungen, der Chance auf die WM und der stetigen Entwicklung steigend. Bei Rav van den Berg ist das Muster eindeutig zu sehen. Der Abwehrspieler soll in Köln weiterentwickelt werden, träumt aber vom Schritt in die Premier League. Der wäre dann ganz sicher mit einer ordentlichen Ablöse verbunden, je nach Entwicklung deutlich über den rund acht Millionen Euro, die der FC investiert hat.

Genauso könnte es sich bei Isak Johannesson verhalten. Und natürlich bei Said El Mala. Der FC soll dem Vernehmen nach den aktuellen Vertrag des Youngsters noch einmal anpassen wollen. Schon jetzt brachte „Sky“ eine mögliche Ablöse von 35 bis 40 Millionen Euro ins Spiel. Auch bei El Mala ist die Tendenz steigend. Der Offensivspieler könnte in der Tat der teuerste Verkauf der Vereinsgeschichte werden. Das war bislang Anthony Modeste mit rund 30 Millionen Euro. Für den FC ein Schritt Richtung Entwicklungsclub. Und ironischerweise hat dann wiederum bei El Mala Christian Keller seine Hände im Spiel gehabt.

Kwasnioks klare Ansage: Nun gehe es darum, „den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen“

Lukas Kwasniok findet deutliche Worte
, ,

Kwasnioks klare Ansage: Nun gehe es darum, „den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen“

Mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt startet der FC in den letzten Block des Jahres. Und in der Endphase soll es noch einmal Punkte geben für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok mit klarer Ansage zum Endspurt.

Sieben Punkte holte der FC aus den vergangenen sieben Spielen. Damit es zum Jahresende noch ein paar Zähler mehr gibt, gab es am Donnerstag deutliche Worte beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok mit klarer Ansage zum Endspurt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


In Sachen Aufstellung wollte sich Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Frankfurt noch nicht zu sehr in die Karten schauen lassen. Dass es am Samstagabend aber eine andere Aufstellung als noch gegen Borussia Mönchengladbach geben wird, scheint schon einmal sehr wahrscheinlich. Und das nicht nur, weil der FC ausgerechnet im Rheinischen Derby eine seiner schlechteren Auftritte ablieferte. Vielmehr ist Kwasniok ein besonderer Freund der Rotation und mit Jan Thielmann deutete der Trainer auch einen Spieler für die Anfangsformation bereits an. Spätestens dann wäre klar, dass es eine andere Aufstellung als am vergangenen Spieltag geben würde. Ob Kwasniok aber im 13. Pflichtspiel eine 13. Aufstellung findet, ist zumindest fraglich.

Deutliche Worte vom Trainer

Und obwohl der Trainer bereits sämtliche (gesunden) Feldspieler des Kaders auf den Platz gebracht hat, wird es gleich einige Akteure geben, die über ihre aktuelle Rolle und wohl auch über ihre Einsatzzeit alles andere als glücklich sein dürften. Darunter Spieler, die ihren Stammplatz der Vorsaison verloren oder sich diesen für diese Spielzeit versprochen haben. „Man spricht ja natürlich immer wieder über die Jungs, die dann gerade nicht so zur Geltung kommen“, sagte Kwasniok. „Das ist relativ normal: Bei 20 Feldspielern spielen halt zehn und die anderen zehn nicht. Dann entscheiden einfach immer taktische Überlegungen und die Performance im Training und im Spiel.“ Und genau das hat der Coach mit seinen Wechseln und Rotationen auch mehrfach unter Beweis gestellt.

Und genau darüber hat der Trainer offensichtlich auch mit seinem Team gesprochen. „Ich habe den Jungs einfach heute eins mit auf dem Weg gegeben. Wir sind jetzt viereinhalb Monate zusammen und jetzt geht’s darum, die nächsten vier Wochen den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen und persönliche Befindlichkeiten hinten anzustellen. Was sie sowieso tun“, so der Trainer weiter. Heißt: Der Fokus ist weiterhin nur auf den Fußball gerichtet, jetzt sollen bis zum Ende des Jahres noch einmal Punkte her, um in Ruhe ins neue Jahr zu starten. Die letzten fünf Spiele in 2025 sollen laut Kwasniok noch einmal „abgearbeitet“ werden. Denn die Punkteausbeute der vergangenen Wochen war dann insgesamt doch mit sieben Zählern aus sieben Spielen eher überschaubar.

„Das was uns zu Beginn sehr erfolgreich gemacht hat und die ersten sechs Punkte gebracht hat, das ist jetzt das Credo und die Zielsetzung für die nächsten fünf Partien bis zur Winterpause“, sagt Kwasniok. „Und dann setzen wir uns mit allen zusammen, machen dann auch eine Analyse mit jedem einzelnen, um dann zu sagen, okay, das war gut aus unserer Sicht, das ist gut aus der Sicht des Spielers.“ Aktuell ginge es einfach darum, „für den Verein das bestmögliche rauszuholen.“


Schwere Gruppe für Polen und Jakub Kaminski: Noch zwei Schritte bis zur WM

Jakub Kaminski erzielte gegen den VfL Wolfsburg den bislang spätesten Bundesliga-Treffer jemals. (Foto: Bucco)
, ,

Schwere Gruppe für Polen und Jakub Kaminski: Noch zwei Schritte bis zur WM

Beim FC ist er einer der Durchstarter der Saison, mit seiner Nationalmannschaft darf er auf die WM hoffen. Doch der Schritt wird nicht einfach in den WM-Playoffs: Jakub Kaminski trifft mit Polen zunächst auf Albanien.

Zwar war das letzte Gruppenspiel der EM-Quali für die Polen noch einmal eine echte Herausforderung, doch die Mannschaft um FC-Profi Jakub Kaminski hat es am Ende dann doch souverän in die Playoffs geschafft. Der Traum vom Endturnier lebt, er nimmt aber eine ordentliche Zielgerade in den WM-Playoffs: Jakub Kaminski trifft mit Polen auf Albanien. In einem Endspiel würde eine große Herausforderung warten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Nach dem bitteren Aus von Isak Johannesson mit Island ist die Chance, FC-Profis bei der WM in den USA, in Mexiko und Kanada zu sehen, wieder ein wenig gesunken. Stammkräfte in ihren Nationalmannschaften gibt es zurzeit nur zwei: Johannesson und Jakub Kaminski. Während Spieler wie Said El Mala, Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen auf eine Berufung für ihre bereits qualifizierten Nationalmannschaften hoffen, ist Kaminski zwar Stammspieler, Polen aber noch nicht qualifiziert. Dazu fehlen noch zwei Schritte und mindestens der Zweite dürfte es so richtig in sich haben. Im ersten Playoff-Spiel trifft Polen zu Hause auf Albanien und ist dort sicherlich Favorit. Allerdings ließ der kommende Gegner in der Gruppe Serbien und Lettland hinter sich, die schon Erfahrungen auf großen Turnieren sammelten.

Schwere Aufgabe für Bosnien

In einem möglichen Endspiel trifft Polen dann auf den Sieger der Begegnung zwischen der Ukraine und Schweden. Die Ukrainer schmiss im Kampf um den Playoff-Platz Island aus der Qualifikation. Wie beim FC gehört der 23-Jährige auch bei der A-Nationalmannschaft zu den absoluten Leistungsträgern. In vier Gruppen werden jeweils die letzten WM-Tickets für Europa vergeben. Die Turniere bestehen jeweils aus den Halbfinalen und dem Endspiel. Es gibt kein Rückspiel. Die Partien finden Ende März statt. Die Auslosung der WM wird allerdings schon am 5. Dezember (18 Uhr) in Washington ausgetragen. Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic hoffen ebenfalls noch auf die Playoffs. Bosnien-Herzegowina trifft auf Wales und dann auf den Sieger der Partie Italien gegen Nordirland.

Allerdings sind beide FC-Profis aktuell nicht Teil der bosnischen Nationalmannschaft. Gerade Gazibegovic dürfte es als Edelreservist beim FC auch schwer haben, sich in den Fokus zu spielen. Auch deswegen gilt ein Wechsel im Winter als sehr wahrscheinlich.

Comeback beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok stellt Rückkehrer Startelf in Aussicht

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
, ,

Comeback beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok stellt Rückkehrer Startelf in Aussicht

Nach der Länderspielpause steht am Samstag das Duell gegen die Eintracht auf dem Programm. Lukas Kwasniok feilt an der richtigen Formation und stellt einigen Spieler die Startelf in Aussicht beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte gegen Frankfurt beginnen.

Das Lazarett bei den Geißböcken lichtet sich. Bis auf die Langzeitverletzten könnte der Kölner Coach aus dem Vollen schöpfen beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte gegen Frankfurt beginnen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Nach der Länderspielpause ist der Fokus jetzt voll auf die Begegnung gegen Frankfurt gerichtet. Und der Kölner Coach ist guter Dinge, dass vor allem auch die Nationalspieler gesund zurückgekommen sind. „Alle in einem anderen Zustand. Der eine hat sonntags gespielt, der andere montags, wieder einer dienstags. Dazu kommt der mentale Zustand. Es macht schon etwas mit Spielern, wenn man sich mit seinem Land qualifiziert oder eben nicht“, sagte Kwasniok. „Es standen mir jetzt im Training alle zur Verfügung. Es ist nicht selbstverständlich Ende November alle Spieler beisammen zu haben.“ Bis auf die Langzeitverletzten, fügte der Coach noch an.

„Er ist sicherlich noch nicht so weit“

So steht durchaus eine Rückkehr des Innenverteidigers aus den Niederlanden bevor. „Bei Rav ist es natürlich so, dass er schon länger rausgewesen ist. Wir haben mit dem niederländischen Verband schon auch die Absprache gehabt, dass er die Trainingswoche nutzen soll und dann auch seine ersten Spielzeiten bekommen soll“, sagte Kwasniok. „Es ist schon so, wenn du länger rausgewesen bist, dass du dann Rhythmus brauchst. Das ist relativ normal. Ich muss morgen mal mit ihm reden, wie er sich fühlt. Er ist sicherlich noch nicht so weit, dass er beginnen kann.“ Dadurch wird wohl Eric Martel einmal mehr im Zentrum der Dreierkette stehen.

Anders sieht es bei Jan Thielmann aus. „Der Jan ist nicht ganz so lange ausgefallen, das hilft einem, um schnell wieder eine Option zu sein“, sagte Kwaniok. „Er ist einer körperlich extrem guten Verfassung gewesen. Also wirklich Top, top, top. Er hat da wirklich wenig verloren. Deshalb stellt er mehr als eine Kaderoption dar. Weil er gerade auch in Heimspielen, wo du abarbeiten und einem Gegner wehtun musst, gerade bei einem so starken Gegner, da hilft er sehr. Da stellt er eine Option für die Startelf dar.“ Das gleiche gilt für einen weiteren Schienenspieler. „Seb ist mit seiner Wucht gerade gegen eine so spielstarke Mannschaft wie gegen Frankfurt eine Option von Beginn an“, sagte der Trainer.

Ob Said El Mala von Beginn an spielen wird, ließ der Coach offen. Auch, weil er sich selbst noch nicht entschieden habe. Marius Bülter wird nach seinem Magen-Darm-Infekt sicher keine Option für die Anfangsformation.

Eintracht Frankfurt setzt auf Ballbesitz: Kommt die Spielweise dem 1. FC Köln entgegen?

Eric Martel im Spiel für den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt
, ,

Eintracht Frankfurt setzt auf Ballbesitz: Kommt die Spielweise dem 1. FC Köln entgegen?

Gegen Borussia Mönchengladbach tat sich der FC im Derby schwer. Und das, obwohl die Geißböcke doch eine große Dominanz ausstrahlten. Nun kommt mit der Eintracht ein anderes Kaliber an den Rhein. Und dennoch könnte das Lukas Kwasniok und Co. gerade recht sein. Kommt Frankfurt dem 1. FC Köln gerade recht?

Die Dominanz war beachtlich, die meisten Zahlen sprachen für Köln. Das Ergebnis am Ende nicht. Der FC hatte im Derby seine Schwierigkeiten, das Spiel zu gestalten. Nun empfangen die Geißböcke mit der Eintracht einen anderen Gegner. Und so stellt sich zwangsläufig die Frage: Kommt Frankfurt dem 1. FC Köln gerade recht?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Gefühlt war die Maßnahme eine richtige. Fünf Tage hatte Lukas Kwasniok seiner Mannschaft in der vergangenen Woche frei gegeben. Und die Spieler hatten sie zum Teil für kleinere Trips genutzt. Die Derbypleite scheint angesichts der Karnevalstage, der Länderspielpause oder vielleicht auch dem Wirbel um Said El Mala und der A-Nationalmannschaft ein wenig verblasst. Der Fokus der Mannschaft ist ohnehin bereits auf die kommende Aufgabe gerichtet. Zwei Wochen nach dem letzten Topspiel steht schon das nächste auf dem Programm – zumindest nominell. Denn die Kölner empfangen die Eintracht um 18.30 Uhr zum Flutlichtspiel. Dabei galt es wohl durchaus die Niederlage in Gladbach aufzuarbeiten. Auch, wenn viele Statistiken für den FC sprachen, war das Duell bei den Fohlen wohl der bislang schwächste Saisonauftritt.

Im Schlussdrittel fällt dem FC wenig ein

Die Gründe für die Niederlage waren sicher vielschichtig – und irgendwo zwischen „externen Entscheidungen“, Momentum und schwacher Leistung angesiedelt. Fakt ist aber, dass den Kölnern einmal mehr mit Ball herzlich wenig eingefallen ist. Der FC hatte die Kugel mehr als 60 Prozent, war offenbar überrascht, dass die Fohlen herzlich wenig für den eigenen Spielaufbau tun wollten und taten. Die Dominanz war deutlich, doch gerade im Schlussdrittel versandeten die Versuche. Kein neues Problem. Schon in der vergangenen Spielzeit gab es gerade zum Ende der Hinrunde zahlreiche Spiele, in denen sich Köln zu einem mühsamen Sieg zitterte – trotz Dominanz, trotz höherer individueller Qualität. Und auch in dieser Saison gab es Spiele, in denen der FC mehr Ballbesitz als der Gegner hatte und sich vor dem Tor schwer tat.

Frankfurt besonders kaltschnäuzig

Insofern dürfte die Begegnung gegen die Eintracht zur rechten Zeit kommen. Denn in dem Duell dürfte es dann doch eine andere Spieldynamik geben. Zwar gehört Frankfurt aktuell nicht zu den Top-5-Teams der Liga, der Anspruch geht aber genau in diese Richtung. Dino Toppmöller schielt mit seinem Team auf jeden Fall erneut Richtung Champions League. Und das ist bei dem Kader der Hessen, dem Etat und der individuellen Klasse auch nicht hoch gegriffen. Insofern ist Frankfurt am Samstagabend wohl der Favorit und wird versuchen, sein Spiel aufzuziehen. Bislang kommt die SGE in dieser Spielzeit auf einen Ballbesitz von 55 Prozent. Nur Bayern, Stuttgart und Leverkusen haben einen deutlich höheren Wert. Das wird wohl auch gegen Köln die Marschroute sein.

Der FC wird wohl dagegen wieder auf Umschaltmomente und den Weg in die Tiefe setzen. Eigentlich dürfte das den Kölnern entgegen kommen. Doch Frankfurt weiß im gegnerischen Schlussdrittel auch etwas mit dem Ball anzufangen. Die Hessen verfügen über den drittgefährlichsten Sturm der Liga. 23 Tore hat die Eintracht schon erzielt, obwohl der xGoals-Wert bei 14,5 und damit deutlich unter dem der Geißböcke (17) liegt. Zudem erspielten sich die Frankfurter die drittmeisten Großchancen. Die Spielweise dürfte dem FC also entgegen kommen, riskant wird es wohl dennoch.

Besonderes Jubiläum gegen besonderen Gegner: FC-Keeper Marvin Schwäbe steht vor einem Meilenstein

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
, ,

Besonderes Jubiläum gegen besonderen Gegner: FC-Keeper Marvin Schwäbe steht vor einem Meilenstein

Seit mittlerweile über vier Jahren spielt Marvin Schwäbe in der Domstadt. In seiner Zeit hat er sich gegen mehrere Konkurrenten durchgesetzt und wird nun gegen Eintracht Frankfurt einen Meilenstein erreichen beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe steht vor einem besonderen Jubiläum in der Bundesliga.

Kapitän, Stammtorhüter, Leistungsträger: Marvin Schwäbe ist eine der Schlüsselfiguren bei den Geißböcken. Und das mittlerweile schon seit einigen Jahren. Wie wichtig er in den vergangenen Jahren war und jetzt ist, zeigt sich nun an einer Marke, die der Keeper am Wochenende erreichen wird beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe steht vor Jubiläum in der Bundesliga.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Bereits vor der Saison wurde Marvin Schwäbe eine besondere Ehre zuteil: Lukas Kwasniok ernannte den Kölner Keeper zu seinem Kapitän. Eine im Nachhinein sehr nachvollziehbare Entscheidung. Schließlich hatte der 30-Jährige in der abgelaufenen Saison einen großen Anteil am Aufstieg in die Bundesliga und ging als einer der Leistungsträger voran. Auch geht der Schlussmann mittlerweile in seine fünfte Spielzeit in der Domstadt und ist damit einer der Profis im Kader, der am längsten schon im Verein ist. Das zeigt sich auch an einer besonderen Marke, die der Torwart aller Voraussicht nach am Wochenende in der Partie gegen Eintracht Frankfurt erreichen wird: Dann bestreitet Schwäbe sein 100. Spiel in der Bundesliga. Und diese hat er alle für den FC absolviert.

Durchgesetzt gegen Horn und Urbig

Ein großer Meilenstein für den Keeper, der in seiner Zeit in der Domstadt aber auch immer wieder Widerstände überwunden hat, um nun diese Marke erreichen zu können. So war Schwäbe 2021/22 erst nur die Nummer zwei hinter Timo Horn. Diesen konnte der Schlussmann aber nach gut einem Drittel der Saison verdrängen und war seitdem für die nächsten Jahre Stammtorwart und sicherer Rückhalt für die Geißböcke. Bis zum Beginn der abgelaufenen Spielzeit, als Trainer Gerhard Struber zum Saisonstart auf Youngster Jonas Urbig als Nummer Eins setzte. Aber erneut konnte der 30-Jährige seine Chance nutzen und verdrängte seinen jüngeren Konkurrenten wieder auf die Bank.

Und so kam es dann diesen Sommer sogar zur „Beförderung“ des Schlussmanns. Dabei geht Schwäbe nicht nur mit seiner Erfahrung voran, sondern auch mit Leistungen. So hat der Torwart nach einer kurzen Schwächephase gegen Leipzig und Stuttgart in den vergangenen Partien wieder überzeugt und lieferte einige richtig starke Leistungen ab. Wie gut der Keeper in dieser Saison ist, zeigt sich auch in der Statistik. So steht FC-Kapitän mit 68,8 Prozent abgewehrten Schüssen im Liga-Vergleich auf Rang Sechs und zeigte dabei pro Spiel 2,35 Paraden. Damit liegt er in dieser Statistik auf Platz Vier. Und in der Vereitelung von Großchancen ist Schwäbe im Vergleich mit den anderen Torhüter der Bundesliga sogar der Beste: Von diesen wehrte der 30-Jährige die Hälfte ab, ein starker Wert.

Jubiläum gegen Jugendmannschaft

Schwäbe ist daher weiter unfassbar wichtig für die Kölner. Dabei dürften alle im Verein hoffen, dass zu den dann bald 100 Bundesligaspielen noch einige weitere hinzukommen und der Keeper die Geißböcke mit seinen Paraden zum Klassenerhalt führt. Dass der Schlussmann sein Jubiläum gegen Eintracht Frankfurt feiert, dürfte für ihn nochmal etwas Besonderes sein. Denn bei der SGE wurde der 30-Jährige in der Jugend für mehrere Jahre ausgebildet, eher er 2013 zur zweiten Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim wechselte. Nun kann Schwäbe ausgerechnet gegen die Mannschaft, bei der er die Grundlagen für seine spätere Bundesliga-Karriere beim FC gelernt hat, sein 100. Ligaspiel feiern. Dabei dürfte aber vor allem eine Sache das Jubiläum für den Routinier perfekt machen: ein Sieg für die Geißböcke.

Der seltsame Fluch des Topspiels – der 1. FC Köln will am Samstagabend gewinnen

Lukas Kwasniok mit Eric Martel nach dem Sieg gegen Freiburg
, ,

Der seltsame Fluch des Topspiels – der 1. FC Köln will am Samstagabend gewinnen

Die bisherige Punkteausbeute aus den Samstagabend-Duellen des FC sieht für die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt rein statistisch nicht gerade gut aus. Der 1. FC Köln konnte in den Topspielen bisher nicht punkten. Das soll sich am kommenden Samstagabend ändern.

Besonders glücklich verliefen die Duelle am Samstagabend für die Geißböcke bisher nicht. Allerdings nicht aufgrund schlechter Leistung, sondern auch aufgrund des fehlenden Quäntchen Glücks. So hätten zumindest zwei der drei bisher absolvierten Duelle auch anders ausgehen können. Der 1. FC Köln konnte in den Topspielen bisher nicht punkten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Schon allein aufgrund der jüngeren Historie dürften die Vorzeichen für die Begegnung am kommenden Samstagabend eigentlich eindeutig sein. Die Eintracht hat sich in den vergangenen Jahren als eine der Top-Mannschaften der Liga etabliert, spielt in dieser Saison in der Champions League. Alleine der Kaderwert liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei rund 380 Millionen Euro. Can Uzun, Hugo Larsson und Jonathan Burkardt sind nach der Schätzung jener Experten zusammen mehr wert, als der gesamte Kölner Kader. Zwar ist die jüngere Bilanz gegen die Hessen aus Kölner Sicht alles andere als schlecht, allerdings gibt es eine weitere Serie, die der FC in dieser Saison für einen Erfolg gegen Frankfurt am Samstagabend brechen müsste.

Topspiele liegen dem FC bisher nicht

Denn Topspiele am Samstagabend liegen dem FC bislang so gar nicht. Von drei dieser Partien verloren die Geißböcke alle. Gegen RB Leipzig startete die Mannschaft von Lukas Kwasniok im September stark und fing sich bereits nach 13 Minuten das 0:1 durch Leipzigs Assan Quédraogo. Jan Thielmann konnte nur zehn Minuten später zwar ausgleichen, vor der Pause trafen allerdings Romulo Cardoso (44.) und David Raum (45. +4) innerhalb von fünf Minuten zum 3:1-Endstand. Gegen den BVB bahnte sich hingegen im Oktober schon fast die Überraschung an. Lange hielt der FC hingebungsvoll das Unentschieden und verteidigte leidenschaftlich, Maximilian Beier klaute den Kölnern dann allerdings in der sechsten Minute der Nachspielzeit doch noch den Punkt.

Und auch im vergangenen Topspiel, dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach, war das Glück bekanntlich nicht auf Seiten der Kölner. Trotz des verwandelten Elfmeters von Luca Waldschmidt musste sich der FC in Gladbach 1:3 geschlagen geben. Die Duelle zur Primetime am Samstagabend waren allesamt Auswärtsspiele und standen für die Geißböcke bisher also unter keinem guten Stern. Das soll sich am kommenden Samstag jedoch ändern. Gegen Frankfurt will der FC punkten – erneut um 18:30 Uhr, dann aber im heimischen Stadion.

Denis Huseinbasic: Kampf um Startelf-Platz und eine offene Rechnung

Denis Huseinbasic mit Trainer Lukas Kwasniok
, ,

Denis Huseinbasic: Kampf um Startelf-Platz und eine offene Rechnung

Zuletzt stand Denis Huseinbasic drei Mal in Folge in der Liga in der Startelf. Möglicherweise wird sich das durch die Rückkehr von Rav van den Berg wieder ändern. Dabei ist die kommende Begegnung eine besondere für den Profi des 1. FC Köln: Denis Huseinbasic wurde bei Frankfurt einst ausgemustert.

Für den Mittelfeldspieler dürfte die Begegnung gegen die Hessen eine besondere sein. Zumindest ist noch eine Rechnung zu begleichen für den Profi des 1. FC Köln: Denis Huseinbasic wurde bei Eintracht Frankfurt einst ausgemustert.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Auf den Unterarm hat er sich zwei Worte tätowieren lassen: „samo dalje“. Worte, die er von seinen Eltern mit auf den Weg bekommen, die für seine Entwicklung, seinen Werdegang aber auch eine enorme Bedeutung haben. „Immer weiter“ könnte eine Art Motto, ein Mantra für Denis Huseinbasic sein. Denn der fußballerische Weg des Mittelfeldspielers verläuft alles andere als geradlinig. Dabei klingt so viel wie ein Märchen. Noch vor wenigen Jahren spielte er bei den Senioren von Kickers Offenbach, als 18-Jähriger – in der Regionalliga. Der Profitraum schien in weiter Ferne. Mittlerweile hat der 24-Jährige 101 Pflichtspiele für den FC absolviert. Huseinbasic trat bereits für die Geißböcke aber auch für die A-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina auf internationalem Parkett an. Noch in der Spielzeit 22/23 galt er als der Newcomer beim FC.

Huseinbasics Weg zum Profi nicht geradlinig

Kein Wunder, Huseinbasic war für 50.000 Euro an den Rhein gewechselt, nur Monate später taxierte das Online-Portal transfermarkt.de den Marktwert des Mittelfeldspielers auf fünf Millionen Euro. Und ausgerechnet ein Verein, der eigentlich für das Hervorbringen von Talenten bekannt ist, hat das von Huseinbasic offenbar falsch eingeschätzt. Vier Jahre lang trug der Hesse das Junioren-Trikot der Eintracht, galt zwar als Talent, wenn auch nicht als das große Juwel. Doch dann endete der eingeschlagene Weg bei dem Bundesligisten. Denis sei zu klein, zu schmächtig, ihm fehle es an der nötigen Einstellung – sollen Kritikpunkte gewesen sein. Dem Vernehmen nach hat der Mittelfeldspieler mal einen Balljungendienst sausen lassen, weil er nicht aufgestellt wurde. Und so teilte der Verein der Familie Huseinbasic die Entscheidung der getrennten Wege mit. 

Doch „immer weiter“ galt schon damals. Huseinbasic wechselte in den Juniorenbereich der Kickers, avancierte schnell zum Stammspieler der Seniorenmannschaft und fand schließlich den Weg nach Köln. Auch in der Domstadt verläuft die Karriere nicht geradlinig. Unter Steffen Baumgart zunächst Einwechselspieler wird der Mittelfeldakteur zu einem unscheinbaren Dauerbrenner. In der vergangenen Bundesliga-Saison absolvierte er 28 Spiele, in der Aufstiegs-Spielzeit 35 Begegnungen. In dieser Saison gehört Huseinbasic nicht mehr zu Stammpersonal. Eigentlich. In zwölf Partien stand der 24-Jährige vier Mal in der Anfangsformation, spielte drei Mal gar keine Minute. Zuletzt stand Huseinbasic in der Liga drei Mal in Folge in der Startelf.

Welche Rolle übernimmt Eric Martel?

Das aber wohl auch, weil Eric Martel durch die Verletzung von Timo Hübers in die letzte Kette gerückt ist. Das könnte sich durch die Rückkehr von Rav van den Berg in den kommenden Spielen wieder ein wenig verschieben. Martel könnte zurück auf die Sechs kehren, dann wäre der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft sicher neben Isak Johannesson gesetzt. Huseinbasic müsste sich einmal mehr zurück kämpfen. Eben „immer weiter“. Und das dürfte wohl auch für die Nationalmannschaft gelten. Denn die ist auf einem guten Weg Richtung WM. Sicher ein Traum für Huseinbasic, der aber seit Juni 25 kein Teil der bosnischen Auswahl mehr ist. Querelen mit Trainer Sergej Barbarez wurden bestritten.

Dementsprechend müsste die Tür weiter offen sein und Huseinbasics Motto einmal mehr greifen: „Immer weiter“.

Ragnar Ache trifft auf seinen Ex-Club: „Was habe ich da zwei Jahre gemacht?“

Ragnar Ache jubelt über seinen Treffer gegen den HSV
, ,

Ragnar Ache trifft auf seinen Ex-Club: „Was habe ich da zwei Jahre gemacht?“

Am Samstag steht für den Kölner Angreifer das Wiedersehen mit seinem Ex-Club an. Dann empfängt der FC Eintracht Frankfurt im Kölner Stadion. Nachdem der Sommer-Neuzugang gegen Gladbach nicht in der Startelf stand, will er nun 120 Prozent geben für den 1. FC Köln: Ragnar Ache und seine besondere Motivation gegen Frankfurt.

Zwei Jahre spielte der FC-Stürmer bei der Eintracht. Am Samstag kommt es zum Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Ragnar Ache und seine besondere Motivation gegen Frankfurt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Möglicherweise kam die Länderspielpause für Ragnar Ache ein wenig zur Unzeit. Natürlich hat auch der Stürmer die freien Tage in der vergangenen Woche genossen. „Das hat sehr gut getan. Es ging darum, auch mal den Kopf frei zu kriegen“, sagte der Stürmer am Rande des Dienstags-Trainings. In den Kölner Karneval war der Angreifer nicht eingetaucht. „Ich bin nicht so der ,Draußen‘-Mensch“, so Ache. Der 27-Jährige hatte gerade vor der Länderspielpause einen Lauf. Rechnet man den herausgeholten Elfmeter gegen Gladbach im Derby mit, war der Stürmer gleich an drei Toren in den vergangenen drei Pflichtspielen beteiligt. Darunter das Pokalspiel gegen die Bayern und der Treffer beim 4:1 gegen den Hamburger SV.

„Was habe ich da zwei Jahre gemacht?“

„Das war ein sehr schönes Gefühl. Vor allem nach der Zeit“, sagt der Angreifer. Es wirkt fast so, als sei der Stürmer nun angekommen – in Köln, aber auch in der Bundesliga. Wenn man so will auf dem zweiten Weg. Denn für Ache ist es der zweite Anlauf in der höchsten deutschen Spielklasse. Ache kommt gebürtig aus Frankfurt, zog mit seiner Familie aber früh in die Niederlande und ging dort die ersten Schritte Richtung Profi-Fußball. Es folgte die Rückkehr in seine Heimat und dort der erste Profi-Vertrag in Deutschland. Und zwar beim kommenden Kölner Gegner bei Eintracht Frankfurt. Damals wohl ein Kindheitstraum. Immerhin war Ache als Kind Fan der Eintracht. Doch das Verhältnis ist abgekühlt. „Ich verfolge das nicht wirklich. Ich kenne ja keinen mehr“, sagt Ache. Das Verhältnis scheint tatsächlich ambivalent.

Denn bei der Eintracht kam der Spieler nicht so zum Zug wie erhofft. „Was habe ich da zwei Jahre gemacht?“, fragte sich Ache mit einem Grinsen im Gesicht. „Ich habe zwei Jahre nicht wirklich gespielt, aber ich war zwei Jahre da.“ Der Stürmer lief 23 Mal für die Eintracht auf – allerdings nur einmal länger als 20 Minuten. Auf der Liste stehen auch Spiele in der Europa League gegen den FC Barcelona – offiziell jeweils eine Minute. So wirklich glücklich wurde Ache bei seiner Eintracht nicht. Und so folgte der Umweg über Greuther Fürth und Kaiserslautern nach Köln und nun eben gegen die Hessen. Keine leichte Aufgabe: „Wir müssen schon ehrlich zu uns sein. Wir sind Aufsteiger. Frankfurt hat in den letzten Jahren in Europa gespielt, Champions League, Conference League oder Euro League, die Ambitionen haben die jetzt auch.“

Ache fühlt sich „fast so gut wie nie“

Ache will dazu „120 Prozent geben“, vor allem dürfte es der Stürmer seinem ehemaligen Arbeitgeber auch zeigen wollen. Bereit dazu ist der Stürmer. „Ich fühle mich top. Ich würde sagen, fast so gut wie nie. Und damit kann man weiter machen“, sagt Ache, der auch nicht enttäuscht war, dass er zuletzt nach zwei Spielen von Beginn an, wieder zunächst auf der Bank saß. „Ich hatte zwei Spiele hintereinander in einer Englischen Woche gespielt. Das passiert, das ist Fußball. Letztes Jahr in Paderborn hat er (Lukas Kwasniok, Anm. d. Red.) auch 25 Mal durchgewechselt, dieses Jahr auch schon ich weiß nicht wie oft. Das gehört dazu.“ Nun will sich der Stürmer für einen Einsatz gegen die Eintracht beweisen und dort dann seinen Lauf fortführen.

Jan Thielmann trifft auf einen Lieblingsgegner: Mr. Intensität kehrt zurück auf den Platz

Jan Thielmann jubelt über seinen Treffer
, ,

Jan Thielmann trifft auf einen Lieblingsgegner: Mr. Intensität kehrt zurück auf den Platz

Nach vier Wochen Verletzungspause kehrt Jan Thielmann wieder zurück in den Kader und will am Samstag auch einen Kaderplatz ergattern. Die Chancen stehen nicht schlecht, schließlich ist das Eigengewächs so etwas wie Kwasnioks Musterschüler beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte gegen Frankfurt sein Comeback geben.

In den Duellen gibt der 23-Jährige immer 100 Prozent, liefert die von Trainer Lukas Kwasniok geforderte Leidenschaft und Hingabe. Nach seiner Verletzung kehrt der Föhrener nun ausgerechnet gegen Eintracht Frankfurt zurück – ein bisher gern gesehener Gegner für den Spieler des 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte gegen Frankfurt sein Comeback geben.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Es war schon so etwas wie der gefühlte Befreiungsschlag. Nach – inklusive Testspielen – acht sieglosen Begegnungen, elf Liga-Duellen mit maximal einem Treffer gewann der FC gegen Eintracht Frankfurt 2:0. Und das in einer absolut trostlosen Spielzeit – der vergangenen Abstiegssaison. Auch für Jan Thielmann war der Erfolg ein persönlicher Befreiungsschlag. Zu Saisonbeginn verletzt, anschließend wie der Großteil der Mannschaft auf Formsuche. Gegen Frankfurt gelang dem Eigengewächs im Februar 2024 der ersehnte Treffer, das 2:0, die Entscheidung. Für Thielmann bereits das zweite Tor gegen die Eintracht – gegen keinen Bundesligisten traf der Föhrener öfter.

„Hoffnung, im Kader zu sein“

Ob der 23-Jährige am Samstagabend die Chance bekommt, die Serie auszubauen, ist nach längerer Verletzungspause unklar. „Ich habe die letzten Trainingseinheiten mit der Mannschaft gemacht, war in der Länderspielpause auch noch ein-, zweimal auf dem Platz und habe ein paar Läufe gemacht“, sagt Thielmann im Interview mit fc.de. „Jetzt starte ich ganz normal in die Woche mit der Hoffnung, am Wochenende im Kader zu sein und einen Einsatz zu haben.“ Über Einsätze kann sich Thielmann in dieser Spielzeit wahrlich nicht beklagen. Vor seiner Verletzung war der 23-Jährige unumstrittener Stammspieler unter Lukas Kwasniok. „Ich habe mir am Anfang schon gedacht, dass es auch passieren kann, dass ich die ersten Spiele eher reinkomme. Dass ich dann die Spiele von Anfang an gespielt habe, freut mich natürlich sehr“, sagt Thielmann.

Vielleicht war das unter Lukas Kwasniok aber auch nur folgerichtig. Denn Thielmann ist gefühlt so etwas wie der Inbegriff des Fußballs, den der Kölner Coach von seinen Spielern fordert. Der 23-Jährige ist das Arbeitstier – Leidenschaft, Willen, Intensität. Vielleicht nicht immer filigran, aber immer mit 100 Prozent. Thielmann und Kwasniok ist offensichtlich ein Match. „Der Trainer macht nichts, wo nicht Intensität draufsteht. Das kann ich ganz gut mit meinen Attributen verknüpfen“, sagt Thielmann. „Da geht es in erster Linie darum, fleißig zu sein und gegen den Ball zu arbeiten. Mit dem Ball haben wir dann vorne einige Freiheiten und das Zusammenspiel – egal mit wem – funktioniert ganz gut. Wir haben einige Spieler, die sich gegenseitig gut ergänzen.“

„Kein Gegner kommt gerne hierhin“

Dass Thielmann „da vorne“ spielt, kommt dem 23-Jährigen natürlich auch entgegen. Unter Lukas Kwasniok musste das Eigengewächs noch nicht einmal auf der ungeliebten Rechtsverteidiger-Position ran. Ein Experiment, das offensichtlich vergangenen Tagen angehört. Und so besteht durchaus die Hoffnung, das Torkonto gegen Frankfurt tatsächlich noch einmal in die Höhe zu schrauben. Der FC will es dem Gegner zumindest nicht leicht machen. „Unser Stadion mit unseren Fans ist ohnehin immer unangenehm für die Gegner, wenn sie hier vor 50.000 spielen müssen. Das RheinEnergieSTADION hat eine Wucht und die hat es jetzt wieder ein Stück weit zurückgewonnen. Ich glaube, kein Gegner kommt gerne hierhin, auch nicht Eintracht Frankfurt.“