Nach schwachen Leistungen: Kristoffer Lund muss um seinen Stammplatz kämpfen – und um die Verpflichtung

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln
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Nach schwachen Leistungen: Kristoffer Lund muss um seinen Stammplatz kämpfen – und um die Verpflichtung

Gegen den SC Freiburg zeigte Kristoffer Lund eine eher mäßige Leistung – nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Weil seine Konkurrenten inzwischen stärker aufspielen, droht der Linksverteidiger nun seinen Stammplatz zu verlieren beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund muss sich steigern – auch für eine feste Verpflichtung.

Seit seinem ordentlichen Saisonstart kommt der Sommerneuzugang nicht mehr richtig in Schwung beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund muss sich steigern, um seinen Stammplatz zu behalten.

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Am zweiten Spieltag dieser Saison gegen den SC Freiburg zeigte Kristoffer Lund, warum ihn der FC verpflichtet hatte. Der Linksverteidiger spulte ein großes Pensum ab und war in der Defensive sicher. So war der Sommerneuzugang mehrmals noch zur Stelle bei (potenziell) gefährlichen Situationen. Gleichzeitig harmonierte der gebürtige Däne in der Offensive sehr gut mit Marius Bülter und Jakub Kaminski, setzte auch dort einige Akzente. Es war ein Spiel, das Lust auf mehr machte. Das Problem dabei: So stark wie im zweiten Ligaspiel trumpfte Lund danach bislang nicht nochmal auf. Für seine bisherigen Leistungen war eher das Rückrunden-Spiel gegen die Breisgauer am vergangenen Wochenende der bessere Vergleichswert. Dort wirkte der 23-Jährige defensiv immer mal wieder wackelig und konnte nach vorne keine Akzente setzen – wie schon einige Male in dieser Spielzeit.

Schwache Leistungen häufen sich

So erhielt siebenmalige US-Nationalspieler in den vergangenen sieben Partien, bei denen er mindestens 30 Minuten gespielt hat, immer maximal die come-on-fc-Note Drei Minus (gegen Mainz und Bayern). Ansonsten gab es zweimal eine Vier Minus (in Bremen und Freiburg) und dreimal sogar nur eine Fünf Plus (gegen Mönchengladbach, Frankfurt sowie Union). Dabei zeigte Lund häufiger Schwächen und Unsicherheiten in der Defensive. Zuletzt gegen den SC Freiburg lief ihm etwa in der 20. Minute vor einer guten Chance für Igor Matanovic Flankengeber Lukas Kübler im Rücken weg. Dazu geführt hatten auch Abstimmungsprobleme mit Linton Maina. Beim Siegtreffer der Breisgauer sah der Abwehrspieler ebenfalls nicht gut aus. Er machte zu wenig Druck auf Niklas Beste bei dessen Hereingabe.

Gleichzeitig kann Lund seine Aussetzer in der Defensive nicht durch besondere offensive Stärken kompensieren. Denn dort kann der 23-Jährige meistens viel zu wenig Akzente setzen. Selbst wenn der gebürtige Däne auf der linken Schiene in einer Fünferkette gespielt hat, also etwas offensiver als gegen Freiburg, schaffte er es meistens nicht, den Kölner Angriff gefährlich zu unterstützen. Am vergangenen Wochenende kam Lund etwa auf gerade mal 0,05 Expected Assists. Insgesamt hat der Linksverteidiger in seiner Zeit in der Domstadt erst eine Vorlage erzielt und noch keinen Treffer.

Stammplatz und WM-Chancen auf der Kippe

Dabei wäre es für den 23-Jährigen gerade jetzt aus mehreren Gründen wichtig, sich zu steigern und die guten bis ordentlichen Leistungen vom Saisonanfang zu bestätigen. Denn während Lund über die Spielzeit hinweg mit seinen Leistungen eher abgebaut hat, hat sich mit Alessio Castro-Montes ein Konkurrent deutlich besser präsentiert. Gegen Freiburg spielte Letzterer zwar als Rechtsverteidiger, ist aber ebenfalls auf links einsetzbar und eingeplant. Gerade wenn Trainer Lukas Kwasniok mit der Rückkehr von Dominique Heintz, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied nach ihren Verletzungen bald wieder mehr defensive Optionen hat, droht Lund die Bank. Dann wird nämlich der seit Wochen als Aushilfs-Innenverteidiger spielende Sebastian Sebulonsen wieder zu einer Option auf der rechten Schiene. Dafür könnte Castro-Montes nach links ausweichen. Dabei hat der Belgier nach den Leistungen der vergangenen Wochen wahrscheinlich die Nase vor Lund.

Für diesen würde das aber bedeuten, dass sich seine letzten WM-Hoffnungen wohl in Luft auflösen würden. Denn ohne einen Stammplatz und mit den davor durchwachsenen Leistungen wäre wohl auch die letzte Chance für den siebenmaligen US-Nationalspieler dahin, noch für das Heim-Turnier nominiert zu werden. Dafür müsste der Sommerneuzugang sich jetzt über gute Leistungen empfehlen, da er bereits seit über einem Jahr nicht mehr im Kader der USA stand. Zuletzt wurde er für Freundschaftsspiele im Oktober 2024 in den Kader der Nationalmannschaft berufen.

Steigerung für feste Verpflichtung nötig?

Zusätzlich geht es für Lund um seine Zukunft beim 1. FC Köln. Der Schienenspieler ist bekanntlich nur von seinem Stammverein Palermo FC ausgeliehen. Die Geißböcke besitzen zwar eine Kaufoption, doch ob sie diese wirklich ziehen, ist nach den bisherigen Leistungen des 23-Jährigen fraglich. Sollte der Linksverteidiger sich in den kommenden Wochen wirklich nicht steigern und seinen Stammplatz verlieren, ist es gut möglich, dass sich der FC lieber nach Alternativen umschaut. Spannend wird dabei zu sehen, wie Lund auf die Situation und den im Vergleich zu Hinrunde härteren Konkurrenzkampf in den kommenden Wochen reagiert. So könnte der frühere dänische U-Nationalspieler daraus auch zusätzliche Motivation ziehen und durch den Druck von etwa Castro-Montes selber ein neues Level erreichen. Auch wenn es momentan nach den Leistungen der vergangenen Wochen wohl eher nicht danach aussieht.


Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln
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Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Am Ende machte der Strafstoß keinen Unterschied mehr, er sorgte dennoch für gemischte Gefühle beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über den Elfmeter gegen den SC Freiburg.

Die Erfahrungen mit Bastian Dankert sind beim 1. FC Köln wahrlich nicht immer die besten. Am Sonntagabend kam eine weitere eher schlechtere dazu. Aber eine, die zumindest kurzfristig für ein Gefühl von Ausgleich der Gerechtigkeit sorgte beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über Elfmeter.

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Eine große Sache brauchte Marvin Schwäbe aus dem „Geheimnis“ nicht zu machen. Der Torhüter hatte im Duell gegen Freiburg wie mittlerweile im Profifußball üblich auf seiner Trinkflasche einige Hinweise zu möglichen Elfmeter-Schützen notiert. Für Igor Matanovic stand da laut Schwäbe: „Warten und dann nach links“, sagte der Keeper. „So erhofft man sich das.“ Tatsächlich hielt der Keeper den Elfmeter von Matanovic, weil er sich an die Trinkflaschen-Vorgabe hielt und weil der Stürmer erstaunlich schwach schoss. „Er war nicht gut geschossen, das muss ich mir ankreiden lassen“, sagte der Angreifer. „Es ist geschehen, ich kann es nicht mehr ändern und habe es schon wieder vergessen.“

„Dann kann man auch Hand pfeifen“

Schnell vergessen wollten die Kölner Verantwortlichen auch die Entstehungsgeschichte des Elfmeters. Denn, weil Schwäbe den Strafstoß hielt, hatte es keine große Relevanz, dass er mindestens fragwürdig war. „Man braucht keine 75 Wiederholungen, um zu sehen, dass der Ball erst an die Hüfte geht und dann an den Arm prallt“, sagte Lukas Kwasniok. „Ich dachte, wenn er von einem anderen Körper abprallt und dann an den Arm geht, dann ist das eben kein Handspiel. Das war meine Kenntnis, aber er (Schiedsrichter Danket; Anm. d. Red.) hat mir dann erklärt, wenn der Arm weit genug abgespreizt ist, dann kann man auch Hand pfeifen.“ Und das tat der Unparteiische. Alessio Castro-Montes hatte den Ball gegen die Hüfte geschossen bekommen, nicht zum Ball schauend prallte die Kugel gegen den Arm des Belgiers.

Es geht laut Regelwerk um eine unnatürliche Handbewegung. „Unnatürlich“ – ein ziemlich schwammiger Begriff. Allerdings heißt es im Regelwerk: „Mit der vorgenommenen Hand- oder Armhaltung geht der Spieler das Risiko ein, dass der Ball an seine Hand oder seinen Arm springt und er dafür bestraft wird.“ Am Ende des Tages war die Entscheidung wohl besonders hart, eine glasklare Fehlentscheidung wurde aber auch nicht getroffen. Am Ende war es ohnehin unerheblich – denn Schwäbe hielt. Der FC fand in der Schlussphase kein Mittel mehr, es blieb beim 1:2.


„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?
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„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?

Im Duell gegen die Freiburger wartete FC-Coach Lukas Kwasniok mit einer kleinen Überraschung auf: Eric Martel saß das erste Mal seit März 2024 einsatzfähig auf der Bank. Trainer Kwasniok entschied sich für Tom Krauß in der Startelf – und das, obwohl bald die Entscheidung über die Zukunft des Sechsers getroffen werden soll: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Mit dieser Personalentscheidung haben wohl nicht viele gerechnet. Der Kölner Sechser und Abwehr-Feuerwehrmann nahm am Sonntagnachmittag zunächst auf der Bank Platz. So wird sich der 23-Jährige die Zukunft bei den Geißböcken sicherlich nicht vorstellen: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

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Wenn sich FC-Trainer Lukas Kwasniok in Sachen Aufstellung in einer Sache treu bleibt, dann, dass er einer Aufstellung eben nicht treu bleibt. Im 19. Ligaspiel wählte der Kölner Coach am Sonntagabend im Duell gegen den SC Freiburg die 18. andere Startaufstellung. Keiner rotiert so viel wie Kwasniok, an diesem Wochenende feierte der Trainer sogar seinen eigenen FC-Rekord, veränderte die Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf fünf Positionen. Ein Novum in dieser Saison, aber nicht das einzige. Denn der 44-Jährige ließ zum ersten Mal Eric Martel auf der Bank. „Der Grund dafür war, dass es Tom Krauß in den letzten Spielen sensationell gemacht hat“, sagte Kwasniok nach der 1:2-Niederlage gegen Freiburg. „Ich habe mich für diese Variante entschieden und ich glaube, er hat es auch bestätigt.“

Martel nicht mehr unantastbar

Tatsächlich machte Krauß auch gegen Freiburg ein ordentliches Spiel, überzeugte gerade mit Defensivaufgaben. Der Mittelfeldspieler gewann mehr als 80 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte 93 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Dazu stopfte Krauß einige Löcher. Für Martel, der in dieser Spielzeit beim FC noch mehr in der Verantwortung steht, ein fast schon vergessenes Gefühl. Seit März 2024 stand der 23-Jährige immer in der Anfangsformation, wenn Martel einsatzfähig war. Damals, noch unter Timo Schulz, spielte der FC 1:1 gegen Augsburg, Martel kam für Faride Alidou in der Schlussphase. Das ist lange her und Martel, der schon unter Gerhard Struber als unverzichtbar galt, war in der jüngeren Vergangenheit unumstritten.

Das scheint nun nicht mehr der Fall zu sein. Nach mehr als 650 Tagen musste der 23-Jährige mal wieder auf der Bank Platz nehmen. „Eric ist Profi. Gejubelt hat er nicht“, verriet Kwasniok über das Gespräch mit seinem Sechser. „Wir haben sehr erwachsen darüber gesprochen. Er hat dann auch versucht, die Energie auf den Platz zu bringen. Jetzt schauen wir, wie es in Zukunft gehandhabt wird.“ Ausgerechnet jetzt, wo es um die Zukunft des Sechsers geht, ist Mr. Unverzichtbar nicht mehr unantastbar. Denn bekanntlich läuft der Vertrag des Mittelfeldspielers im Sommer aus. Spätestens im Februar wird man in Köln wohl eine Entscheidung über die Zukunft einfordern, denn der FC braucht natürlich auch eine gewisse Planungssicherheit. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten, um die Entwicklung bei den Kölnern abzuwarten – seine persönliche ist gerade nicht die beste.

Thomas Kessler wollte sich am Sonntag nicht über die Vertragssituation oder Gespräche äußern.


Angriff beim 1. FC Köln: Lieblingsgegner oder Formstärke? Marius Bülter oder Ragnar Ache? Warum nicht einfach beide?

Ragnar Ache und Marius Bülter vom 1. FC Köln
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Angriff beim 1. FC Köln: Lieblingsgegner oder Formstärke? Marius Bülter oder Ragnar Ache? Warum nicht einfach beide?

Ragnar Ache erzielte im Duell gegen Mainz nicht nur beide Treffer, nach seiner Einwechslung kam auch Marius Bülter deutlich besser zurecht. Und so stellt sich durchaus eine Frage beim 1. FC Köln: Mit welchem Angreifer stürmt der FC gegen Freiburg?

Ragnar Ache weist eine starke Form auf, Marius Bülter scored regelmäßig gegen den Sportclub: Formstärke vs. Lieblingsgegner heißt es also beim 1. FC Köln: Mit welchem Angreifer stürmt der FC gegen Freiburg? Oder starten sogar beide Angreifer?

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Die ganz große Torgefahr strahlte Marius Bülter in den ersten 45 Minuten gegen den 1. FSV Mainz wahrlich nicht aus. Und als sich Ragnar Ache in der Halbzeit bereits warmlief und sein Aufwärm-Shirt gegen das Trikot getauscht hatte, da rechneten wohl die meisten Fans mit einer Eins-zu-Eins-Auswechslung. Doch Lukas Kwasniok hatte einen anderen Plan. Der Coach brachte mit Ragnar Ache einfach einen zweiten Stürmer, die Kölner agierten fortan mit einer Art Doppelspitze. Und das auch mit Erfolg. Ache erzielte bekanntlich seinen Doppelpack, brachte Köln damit auf Erfolgskurs. Aber auch Bülter bekam plötzlich ebenfalls seine guten Möglichkeiten.

Keine Startelf-Garantie

Und so stellt sich durchaus die Frage, ob die Variante mit zwei Stürmern vielleicht eine besonders erfolgversprechende ist. „Es ist eine Option“, sagte der Coach. „Aber man muss eins bedenken: Wenn die beiden Jungs nach 70 oder 80 Minuten nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte sind, dann hast du andere Spielertypen auf dem Feld und uns fliegen die Bälle in den Strafraum oder du brauchst noch mal einen Kopfball.“ So sei es gar nicht immer nur wichtig, auf die Startelf zu schauen. „Für einen Trainer geht es ja immer darum, wie kann ich über 90, 95, 100 Minuten ein Spiel gewinnen“, so Kwasniok weiter. Eine Startelf-Garantie sprach der Trainer nicht aus, genauso wenig verriet er die kommende Formation.

So kann es durchaus sein, dass der 44-Jährige erst einmal auf einen Stürmer setzen wird. Und dann stellt sich durchaus die Frage, auf welchen. Denn beide haben ihre Qualitäten und beiden ihre Vorgeschichten. Ragnar Ache befindet sich aktuell ganz offensichtlich in Topform – und das nicht nur, was das Toreschießen angeht. „Ich habe immer gesagt, er arbeitet hart und lasst den Jungen doch einfach mal machen“, sagte der Kölner Trainer. „Wer hätte gedacht, dass er zwei Spiele mit dieser Intensität gehen kann und dann gegen Mainz 45 Minuten das Spiel verändert hat?“ Und das, weil mit Alessio Castro-Montes offenbar ein perfekter Flankengeber zu alter Stärke findet.

Bülter bereits mit sieben Scorern

Auf der anderen Seite gibt es da mit Marius Bülter den Offensivspieler, der gegen Freiburg wohl auf seinen Lieblingsgegner treffen könnte. Der Angreifer erzielte im Hinspiel ein Tor, legte zwei weitere auf und schraubte damit sein Scorer-Konto in die Höhe. Sieben Punkte hat er bereits auf seiner persönlichen Freiburg-Liste. Auch für Hoffenheim und Union Berlin traf der Stürmer gegen das Team aus dem Breisgau, bereitete insgesamt vier Tore vor. Gegen keine andere Mannschaft erzielte der Stürmer so viele Scorer. Einen Fingerzeig gab Kwansiok dann vielleicht doch – zumindest in eine Richtung. Der Trainer sprach davon, dass er den „Teufel tun werde“ Ragnar Ache nur „temporär“ zu bringen, wenn er sein Können mit Leistung untermauere.

Die Frage, ob beide Angreifer beginnen werden, ist damit aber noch lange nicht beantwortet.

Viele Fragezeichen und ein Puzzle nicht nur in der Abwehr – Wie startet der 1. FC Köln in Freiburg?

Ragnar Ache jubelt nach seinem Treffer für den 1. FC Köln
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Viele Fragezeichen und ein Puzzle nicht nur in der Abwehr – Wie startet der 1. FC Köln in Freiburg?

Nach dem 2:1-Erfolg über Mainz wartet am Sonntagnachmittag der nächste schwere Gegner auf den FC. Gegen Freiburg muss der Kölner Coach wohl wieder puzzeln. Denn es fallen erneut Spieler aus. So könnte der 1. FC Köln in Freiburg beginnen.

Es hatte sich unter der Woche schon angedeutet, am Freitag bestätigte es Lukas Kwasniok: Mit Jahmai Simpson-Pusey fällt ein weiterer Abwehrspieler aus. Und so heißt es für den Kölner Coach mal wieder umsortieren. So könnte der 1. FC Köln in Freiburg beginnen.

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In der vergangenen Woche äußerte Lukas Kwasniok einen Wunsch. Der Kölner Trainer sehnte sich danach, seine Spieler nach den Positionen aufzustellen, wofür sie eigentlich verpflichtet wurden. Mit einem breiten Grinsen sprach Kwasniok über das Personal, wohl auch, weil sich das Lazarett lichtete. Eine gute Woche später sieht die personelle Lage zwar nicht schlecht aus, puzzeln muss der Coach aber dennoch. Denn Jahmai Simpson-Pusey fällt aus. Die Neuverpflichtung wurde mit drei Einsätzen ins kalte Wasser geworfen, zog sich dann Anfang der Woche eine muskuläre Verletzung zu und fällt aus. Laut Kwasniok „nichts Wildes“, aber wild genug, um den Sonntag zu verpassen.

Rotation nach Mainz?

Somit wird es in der Kette vor Keeper Marvin Schwäbe wieder Veränderungen geben. Zumal es gut sein kann, dass der Kölner Coach mit einer Viererkette spielt. Auf jene Formation hatte der Trainer gegen Mainz zur zweiten Halbzeit umgestellt und ist damit genau richtig gefahren. Allerdings setzte Kwasniok bislang meist auf eine Fünferkette. Dann würde Eric Martel wohl den zentralen Part übernehmen. Zwischen Cenk Özkacar und Rav van den Berg. Auf den Schienen werden wohl Alessio Castro-Montes und Sebastian Sebulonsen beginnen. Zentral könnte es wieder eine Doppelsechs mit Tom Krauß und Isak Johannesson geben.

Zwar erklärte Kwasniok, dass Said El Mala nach seiner Erkältung wieder fit für den Kader sei, ob der Shootingstar aber beginnt, erscheint nach der Erkrankung eher unwahrscheinlich. Möglich also, dass der Trainer in der vorderen Reihe mit Jakub Kaminski, Ragnar Ache und Jan Thielmann beginnt. Bei einer Viererkette würde Martel wieder auf die Sechs rücken. Dann könnte der FC auch wieder mit einer Doppelspitze fungieren – so wie im zweiten Abschnitt gegen Mainz.

So könnte der FC in Freiburg beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Jakub Kaminski jubelt nach einem Tor
Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Darf Doppelpacker Ragnar Ache gegen Freiburg jetzt nachlegen? „Ich werde doch den Teufel tun…“

Ragnar Ache jubelt nach seinem Tor
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Darf Doppelpacker Ragnar Ache gegen Freiburg jetzt nachlegen? „Ich werde doch den Teufel tun…“

Mit seinen zwei Toren gegen Mainz hat er eine starke Bewerbung für mehr abgegeben. Offenbar befindet sich der Angreifer des 1. FC Köln absolut in starker Form: Beginnt Ragnar Ache nun gegen den SC Freiburg?

Mit seiner Einwechslung veränderte sich die Statik des Spiels, mit seinen Toren wurde er zum Matchwinner des 1. FC Köln: Beginnt Ragnar Ache nun gegen den SC Freiburg? Die Form spricht jedenfalls für die Anfangsformation. Doch FC-Trainer Lukas Kwasniok neigt bekanntlich zu unterschiedlichen Formationen.

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Ganze 14 Minuten dauerte der Auftritt im Hinspiel Ende August. Ragnar Ache kam erst in der Schlussphase, hatte aber keinen großen Impact mehr beim 4:1-Erfolg der Kölner über den SC Freiburg. Gute fünf Monate später hat der Angreifer viel dafür getan, im Rückspiel dann von Beginn an aufzulaufen. Ache erzielte bekanntlich im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 beide Treffer, avancierte beim 2:1-Sieg als Doppelpacker zum Matchwinner und gab damit eine beeindruckende Bewerbung für mehr ab. Und das, nachdem gerade das Ende des vergangenen Jahres alles andere als rund für den Stürmer lief. Es wurde sogar über eine mögliche Unzufriedenheit, vielleicht sogar ein Abschied spekuliert.

„Wichtiger Bestandteil der Mannschaft“

Doch die Vorzeichen haben sich geändert. Ache hat gute Chancen, am Wochenende zu beginnen. „Ich weiß, dass es manchmal schwer zu akzeptieren ist, dass Spieler erst einmal eine gewisse Zeit benötigen anzukommen“, sagte Kwasniok am Freitag. Bei dem Angreifer habe es viel mit der körperlichen Verfassung zu tun gehabt. „Ich habe immer gesagt, er arbeitet hart und lasst den Jungen doch einfach mal machen. Dann entsteht so ein Vertrauen.“ Nach seiner Einwechslung gegen die Rheinhessen änderte sich die Statik des Spiels. Gerade das Zusammenspiel mit Alessio Castro-Montes scheint besonders gut zu funktionieren. „Wer hätte gedacht, dass er zwei Spiele mit dieser Intensität gehen kann und dann gegen Mainz 45 Minuten das Spiel verändert hat“, so der Trainer weiter.

„Darauf sind wir stolz. Das ist die Basis, um bei mir von Beginn an aufzulaufen.“ Gut möglich, dass Kwasniok also mit einer ähnlichen Formation starten wird, wie er gegen Mainz aufgehört hat. „Ich werde den Teufel tun, ihn nur temporär einzusetzen, wenn er mir das im Training mit Leistung untermauert“, sagte der Coach. „Es ist für die Mannschaft eine Hilfe, für mich eine Hilfe und für den Spieler freut es mich immens, weil das zeigt, dass dauerhafte Arbeit belohnt wird. Jetzt ist er voll da.“ Allerdings betonte der Trainer am Freitag auf der Spieltags-PK, dass Ache und Marius Bülter eine Option seien, er aber als Trainer auch ein Auge darauf haben muss, dass er auch Alternativen nach 70, 80 Minuten von der Bank bringen kann.

Für den Trainer sei nicht nur die Startelf entscheidend, sondern das ganze Gefüge. Neben der ansteigenden Form spricht noch etwas ganz anderes für Ache. Denn der Stürmer hat gute Erinnerungen an die Mannschaft aus dem Breisgau. Gegen Freiburg erzielte der Angreifer seinen allerersten Bundesliga-Treffer, das erste Pflichtspieltor in Deutschland. Auch Aches Bilanz ist gegen den Sportclub besonders gut. Der Angreifer spielte drei Mal gegen Freiburg und gewann alle drei Spiele. Am Sonntag würde er seine Form sicherlich sehr gerne erneut unter Beweis stellen.

Gesperrt, verletzt – Wer fehlt dem 1. FC Köln?

Florian Kainz im Duell gegen Freiburg 2024
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Gesperrt, verletzt – Wer fehlt dem 1. FC Köln?

Mit dem Duell gegen Stuttgart geht es für den FC am 5. Spieltag weiter. Lukas Kwasniok steht der Großteil des Kaders zur Verfügung, es fallen aber auch einige Spieler aus. Sperren sitzen die Geißböcke bislang nicht ab. Diese Spieler fehlen dem 1. FC Köln.

Am 5. Spieltag der Bundesliga spielt der FC gegen den VfB Stuttgart. Nachdem die Kölner lange Glück in Sachen Verletzungen hatten, fallen nun einige Akteure aus. Diese Spieler fehlen dem 1. FC Köln.

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Gleich zwei schwerere Verletzungen muss der FC im bisherigen Saisonverlauf hinnehmen. Luca Kilian hat sich wie berichtet erneut das Kreuzband gerissen. Frühestens im kommenden Frühling wäre wieder an einen Einsatz des Innenverteidigers zu denken. Gegen den VfL Wolfsburg zog sich dann Rav van den Berg am 3. Spieltag eine Schulterverletzung zu, als der Abwehrspieler von Lovro Majer unsanft von den Beinen geholt wurde. Der Wolfsburger kam mit der Gelben Karte davon, der Kölner Profi mit einer Schultereckverletzung, die bereits operiert wurde. Dennoch wird der Niederländer längere Zeit fehlen. Nach dem Ausfall eines weiteren Innenverteidigers wurde Dominique Heintz gegen Leipzig erstmals in den Kader berufen.

Es drohen noch keine Gelbsperren

Unter der Woche verletzte sich dann Luca Waldschmidt am Sprunggelenk. Der Offensivspieler soll sich nicht schwerer verletzt haben, ein Einsatz gegen Stuttgart ist also möglich. Immerhin trainierte er am Freitag schon wieder. Ausfallen wird aber Marius Bülter. Der Angreifer hat eine Achillessehnen-Reizung. Ein Einsatz „macht keinen Sinn“, sagte Lukas Kwasniok Ansonsten ist das Team komplett. Sperren aufgrund von Gelben Karten haben die Kölner zu Beginn der Saison natürlich noch nicht eingeheimst. Doch das könnte sich schon bald ändern. Denn Joel Schmied kommt mittlerweile auf drei Verwarnungen in drei Begegnungen. Zudem sind Kristoffer Lund, Eric Martel und Isak Johannesson verwarnt. Martel sah in dieser Spielzeit ebenfalls drei Mal den gelben Karton, ein Mal allerdings im Pokal.

Für die Begegnung gegen Stuttgart muss der Trainer auch wieder einen Spieler aus dem Kader streichen. Wer das sein wird, ist noch unbekannt. Es könnte sich aber durchaus wieder um Jusuf Gazibegovic oder um Dominique Heintz handeln.


Gegen Freiburg erstmals mit Viererkette gestartet: Lukas Kwasniok zeigt den richtigen Grad an Pragmatismus

Lukas Kwasniok mit Eric Martel nach dem Sieg gegen Freiburg
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Gegen Freiburg erstmals mit Viererkette gestartet: Lukas Kwasniok zeigt den richtigen Grad an Pragmatismus

Bisher hat der FC in allen Spielen unter Lukas Kwasniok mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette agiert. Im ersten Heimspiel starteten die Kölner dann mit einer Viererkette: Der 1. FC Köln zeigt sich gegen Freiburg taktisch variabel.

Mit einer starken Leistung besiegte der FC den SC Freiburg mit 4:1. Auffällig war dabei das Kölner System, denn erstmal agierten die Geißböcke von Beginn an mit einer Viererkette. Der 1. FC Köln zeigt sich gegen Freiburg taktisch variabel.

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Normalerweise ist man von Lukas Kwasniok eine Sache gewohnt: Der Kölner Coach lässt seine Mannschaften gerne mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette agieren. Dieses System hatte der Trainer schon in Paderborn in fast allen Partien spielen lassen. Und auch in der Vorbereitung bei seinem neuen Verein trainierte er diese Art zu spielen ein. Wie genau sich seine Mannschaft dann anordnet, ist variabel. Möglich sind zum Beispiel eine Spitze und zwei Offensive dahinter oder umgekehrt. Gegen Freiburg überraschte Kwasniok dann aber erstmals mit seiner Aufstellung. Denn gegen die Breisgauer ließ er seine Schützlinge mit einer Viererkette agieren. „Durch das Ausweichen von Grifo und das Überlaufen von Kübler auf der rechten Seite sind die Wege in einem 4-3-3 etwas näher“ erklärte der Coach seinen taktischen Kniff.

Starke Defensivleistung

Damit hat der Trainer die richtige Wahl getroffen. Denn die Kölner Defensive stand von Beginn an sehr gut und sicher. Freiburg kam in der gesamten Partie nur auf wenige Torchancen und wenn dann gerade zu Beginn aus etwas größerer Entfernung vom Strafraumrand und nicht im Sechzehner. Und das von Kwasniok gefürchtete Freiburger Überlaufen konnten die Geißböcke mit ein, zwei Ausnahmen meistens verhindern. So entwickelten die Freiburger auf diese Art nur wenig Gefahr.

Für den Trainer war die Systemfrage aber ohnehin gar nicht so wichtig: „Das heißt aber, aus einem 5-2 mit sieben verteidigenden Spielern hat sich ja nichts geändert. Du musst die Jungs dann ein wenig davon überzeugen, dass das der bessere Weg ist, weil die Wege dann einfach auch ein bisschen kürzer sind. Auch wenn das ein gewisses Risiko mit sich bringt, weil wir tatsächlich so noch nicht gespielt haben. Aber das sind schon auch Fußballprofis und deswegen ist mir die Systemthematik natürlich auch immer viel zu aufgebauscht.“ Seine Spieler hatten jedenfalls mit der Umstellung kein Problem. Kwasnioks Risiko zahlte sich voll aus. Und im eigenen Ballbesitz blieben die Muster sowieso mindestens ähnlich zu sonst. So entstand immer wieder im Spielaufbau eine Dreierkette. Dafür ließ sich zum Beispiel einer der Mittelfeldspieler zurückfallen. Genauso agierten in der Offensive erneut Jakub Kaminski, Marius Bülter und Jan Thielmann als offensive Dreierreihen wie beim Auftakt gegen Mainz.

Mut zur Anpassung kann Punkte bringen

Dass Kwasniok aber bereit war, gegen Freiburg seinen Ansatz an den Gegner anzupassen, zeigt, dass er als Trainer auch pragmatisch agiert. Der Coach ist niemand, der aus Prinzip an einem System festhält, sondern nach der besten Lösung für die jeweilige Aufgabe sucht. Diese kann der Trainer wie im Duell mit den Breisgauern seinen Profis anscheinend auch gut vermitteln. Die taktische Flexibilität kann für die Kölner im Saisonverlauf sehr wichtig werden. Denn gerade als Aufsteiger kann der FC nicht immer einfach nur sein Spiel durchzuziehen. Er muss sich auch mal mehr an den Gegner anpassen.

Gleichzeitig können die Geißböcke so auf unterschiedliche Situationen in einem Spiel reagieren. Wie bereits gegen Jahn Regensburg im Pokal geschehen, als der Trainer nach dem Rückstand das erste Mal auf eine Viererkette umstellte. Gleichzeitig verändert Kwasniok aber (bisher) nicht zu viel, sondern lässt die Grundsätze, wie seine Mannschaft spielen soll, gleich beziehungsweise ähnlich. Auch wenn bestimmt nicht jede Umstellung so gut wie gegen Freiburg aufgehen wird, dürfte die Variabilität dem FC helfen, in der Bundesliga zu bestehen.


Kommentar: Mahnende Worte sind nach dem Auftakt angebracht, Freude und Euphorie aber auch

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach der Kölner Führung
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Kommentar: Mahnende Worte sind nach dem Auftakt angebracht, Freude und Euphorie aber auch

Drei Pflichtspiele, drei Siege – so stark ist der FC seit vielen Jahren nicht mehr in eine Saison gestartet. Kein Wunder also, dass die Stadt schon wieder feiert. Mahnende Worte sind zwar angebracht, doch Hoffnung und Euphorie absolut berechtigt. Ein Kommentar zum guten Saisonauftakt des 1. FC Köln.

Nach dem 4:1-Erfolg über Freiburg stimmten die ersten Fans bereits die Meisterschafts-Gesänge an. Der Tritt auf die Euphoriebremse ist angebracht, die Hoffnung der Fans aber mindestens genauso. Ein Kommentar zum guten Saisonauftakt des 1. FC Köln

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Marius Bülter wirkte sichtbar überrascht, als er nach dem Spiel gegen Freiburg nach möglichen Saisonzielen gefragt wurde, die über den Klassenerhalt hinausgehen. So ein bisschen ungläubig dürfte auch der ein oder andere FC-Fan dann doch auf den Rasen des Kölner Stadions geblickt haben. Zumindest war nach den ersten Auftritten gegen Regensburg und Mainz mit dieser Leistung der Geißböcke und dem Ergebnis gegen den Europa-League-Teilnehmer Freiburg nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Zwar standen da schon zwei Pflichtspielsiege auf dem Konto, die resultierten aber sicher nicht aus einer spielerischen oder sportlichen Dominanz. Gegen das Team aus dem Breisgau hat der FC auf vielen Ebenen überzeugt, den Gegner dominiert und verdient geschlagen. Dass die Kölner Fans nach dem 4:1-Erfolg die Deutsche Meisterschaft, mindestens aber die Reise nach Europa besingen, ist absolut verständlich und ganz sicher nicht bierernst zu nehmen.

Wie bewertet ihr den FC gegen Freiburg


Beeindruckende Einkaufspolitik

Im Gegenteil: Die Kölner Anhänger haben nach einer sehr schweren Zeit, vermutlich der dunkelsten der Vereinsgeschichte, wieder viel Grund zur Freude. Lukas Kwasniok hat recht, wenn er sagt, man solle die Feste feiern, wie sie fallen. Denn abgesehen von der Aufstiegssause war es mit den Festen in Köln zuletzt so eine Sache. Nun aber haben die Kölner Verantwortlichen da etwas Beachtliches auf die Beine gestellt. Drei Pflichtspielsiege zum Saisonauftakt hat es seit Mitte der 90er in Köln nicht mehr gegeben, zwei Bundesliga-Erfolge zum Saisonstart seit 20 Jahren nicht mehr. Das hat Gründe. Unter anderem ganz sicher die Einkaufspolitik. Thomas Kessler hat nach dem Sparkurs seines Vorgängers viel Geld in die Hand genommen. Und das zahlt sich aus: Bülter etwa hat bereits vier Scorerpunkte gesammelt, Rav van den Berg überzeugte bei seiner Premiere mit einem beeindruckenden Stellungsspiel und Jakub Kaminski, der es mit seinen Dribblings selbst einem Linton Maina schwer machen wird.

Alle Neuzugänge haben das Potenzial, Leistungsträger zu werden. Nach den bisherigen Eindrücken ist jedenfalls kein Bankdrücker dabei, der sich nicht in die erste Elf spielen kann. Vielmehr sind die Neuverpflichtungen so stark, dass der Trainer wohl an jedem Spieltag vor der Qual der Wahl steht, harte Entscheidungen wie an diesem Wochenende beispielsweise mit Luca Waldschmidt treffen muss. Gleich mehrere Leistungsträger der Vorsaison werden es schwer haben, können sich eben nicht mehr auf die Vergangenheit, die für Kwasniok ohnehin nicht zählt, berufen. Spieler wie Leart Pacarada wurden einfach ausgemustert. Kessler ist aus dem Schatten seines Vorgängers getreten, hat den FC von einigen Altlasten endlich befreit. Zur Wahrheit gehört vermutlich auch, dass einige Investitionen in diesem Ausmaß ohne den Sparkurs unter Christian Keller nicht möglich gewesen wäre.

Mahnende Worte sind angebracht

Das neue Gesicht macht sich auf dem Platz bemerkbar. Die sichere Defensive beeindruckt. Der Sportclub schaffte es trotz technisch starker und schneller Spieler nicht, hinter die letzte Reihe der Kölner zu kommen. Auch Mainz kam zuvor nicht zu den ganz großen Möglichkeiten gegen die Geißböcke. Gegen Freiburg entwickelten die Kölner ein munteres Offensiv-, ein gefährliches Umschaltspiel. Und die Spieler waren vor dem Tor beeindruckend effizient. Zumindest sprechen vier Treffer bei einem xGoals-Wert von 1,6 für eine gewisse Kaltschnäuzigkeit. Und dann ist da noch der Faktor Trainer: Lukas Kwasniok beweist bislang eine zuletzt in Vergessenheit geratene Flexibilität. Der Trainer stellt den Matchplan über das Personal. Ein Profi in Topform spielt offenbar nur dann, wenn er ins vorgesehene System passt. Ein System, das ganz offensichtlich ebenfalls äußerst flexibel ist.

Das, was der FC bislang auf den Platz bringt, kann sich absolut sehen lassen. Es weckt Hoffnung, es euphorisiert. Allerdings ist die Spielzeit eben erst drei Pflichtspiele alt. Insofern sind die mahnenden Worte der FC-Verantwortlichen durchaus angebracht. Die Kölner haben sechs Punkte in zwei Spielen geholt. Nicht mehr und nicht weniger. Als die Geißböcke das letzte Mal nach einem Aufstieg mit zwei Siegen in die Saison gestartet sind, folgte am Ende der Abstieg. Bei aller Euphorie liegt der Fokus also weiterhin nur auf dem Klassenerhalt – der muss das Saisonziel bleiben. Sollten die Kölner aber die Euphorie mitnehmen, weiter bei sich bleiben, die Spieler bei Laune gehalten werden und frisch drauf losspielen, werden auch andere Mannschaften ihre Probleme in und mit Köln haben. Dann hat der FC nach den bisherigen Eindrücken die Chance, das Überraschungsteam der Saison zu werden.



Nach 4:1-Erfolg gegen Freiburg: Spieler des 1. FC Köln in der „Elf des Spieltags“

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach der Kölner Führung
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Nach 4:1-Erfolg gegen Freiburg: Spieler des 1. FC Köln in der „Elf des Spieltags“

Nach dem beeindruckenden 4:1-Erfolg über den SC Freiburg haben die Kölner den perfekten Start hingelegt. Gegen die Breisgauer waren die Geißböcke die klar bessere Mannschaft. Gleich mehrere Spieler stachen heraus beim 1. FC Köln: Zwei Profis nach Freiburg-Sieg in der Elf des Tages.

Drei Pflichtspielsiege zum Auftakt – was für ein Start in die neue Saison. Dafür sorgten beim 4:1-Erfolg in Freiburg gleich mehrere Spieler des 1. FC Köln: Zwei Profis nach Freiburg-Sieg in der Elf des Tages.

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Der FC ist ganz offensichtlich in der Bundesliga angekommen. Mit sechs Punkten aus zwei Ligaspielen sind die Kölner zumindest perfekt gestartet und haben bereits die ersten wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Um nichts anderes wird es für den FC zunächst einmal gehen. Das Polster ist jedenfalls ein ordentliches. Und die Art und Weise, wie die Kölner gegen den Sportclub aufgetreten sind, macht mindestens Hoffnung. Gleich mehrere Spieler fielen bei den Geißböcken besonders auf – gerade im Vorwärtsgang. Kristoffer Lund, Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann, Jakub Kaminski – vor allem über die Außen lief es beim FC besonders rund. Mit seinem Treffer und seinen zwei Vorlagen war aber Marius Bülter wohl der absolute Matchwinner.

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Erste Nominierungen in dieser Saison

Kein Wunder also, dass der Stürmer der Kölner in die Kicker-Elf-des-Tages berufen wurde. Neben dem Stürmer wurde auch Jakub Kaminski nominiert. Der Pole hatte die 4:1-Gala gegen den Sportclub mit einem sehenswerten Treffer eröffnet. Für den FC sind es die ersten beiden Nominierungen in dieser Spielzeit. Am zweiten Spieltag kommen die Kölner damit bereits auf zwei Spieler, der vom „Kicker“ ausgezeichnet wurde. In der vergangenen Spielzeit waren es 29 Berufungen, der FC kam auf den zweiten Platz im Mannschaftsvergleich. In der gesamten Saison der Bundesliga-Spielzeit 23/24 kam der FC auf 14 Nominierungen. Unter anderem schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal) und Max Finkgräfe (zwei Mal) damals in die Elf.

Der 2. Spieltag wurde von Akteuren des FC St. Pauli nach dem Erfolg über den HSV dominiert. Die Kiezkicker stellten vier Akteure der Top-Elf, die Saarländer immerhin drei.

Nominierungen in dieser Saison:

  • Marius Bülter 1
  • Jakub Kaminski 1