Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht am Sonntag das erste Heimspiel der Bundesliga auf dem Plan. Um 19:30 Uhr erfolgt der Anstoß im RheinEnergieSTADION. Wer überträgt das Duell des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg?
Der 1. FC Köln startet mit Mut, Herz und Selbstvertrauen gegen Freiburg
Simon Bartsch
Für Lukas Kwasniok und den FC steht am Sonntagabend das erste Heimspiel der neuen Saison auf dem Plan. Doch der Kölner Coach warnt vor einer schweren Aufgabe. So will der 1. FC Köln gegen Freiburg punkten.
Zwar ist der SC Freiburg mit einer Niederlage in die Bundesliga gestartet, dennoch erwartet Kölns Coach Lukas Kwasniok eine schwere Aufgabe am Sonntag. Eine schwere, aber keine aussichtslose. So will der 1. FC Köln gegen Freiburg punkten.
Linton Maina im Spiel gegen den SC Freiburg
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Zwei Wochen ist die neue Saison bereits alt, da kommt FC-Trainer Lukas Kwasniok erstmals in den Genuss eines Bundesliga-Heimspiels im Kölner Stadion. Von großer Vorfreude will der 44-Jährige aber nichts wissen. Nicht, weil der Kölner Coach keine verspürt, vielmehr, weil Kwasniok diese Glückseligkeit an anderer Stelle sehen will. „Wir freuen uns auf die Atmosphäre. Es geht aber vielmehr darum, Freude nach dem Spiel ausstrahlen zu dürfen“, sagt der Trainer. Und das, „weil die Mannschaft eine gute Leistung gezeigt oder das Spiel gewonnen hat.“ Ganz sicher wäre dem Trainer ein Zusammentreffen beider Punkte am liebsten. Denn der Einstand mit zwei Pflichtspielsiegen zum Auftakt war schon ein besonders guter, mit einem weiteren am Sonntagabend hätten die Kölner einen perfekten Start hingelegt, sich frühzeitig ein kleines Polster und vermutlich auch so etwas wie Respekt verschafft.
Freiburg trotz Niederlage mit gutem Auftakt
Doch die Aufgabe wird keine leichte. Der FC empfängt den SC Freiburg im eigenen Stadion. Nach Mainz bekommen es die Kölner also auch am zweiten Spieltag mit einem Club aus dem europäischen Wettbewerb zu tun. „Ich finde schon, dass man Freiburg und Mainz vergleichen kann. Gerade, was die Entwicklung der vergangenen Jahre angeht. Vielleicht gab es bei Freiburg eine etwas größere Stabilität“, sagt der Trainer. Ein „kleiner Verein“ sei das Team aus dem Breisgau jedenfalls nicht mehr. Auch der Sportclub hat einige Veränderungen im Sommer vorgenommen. Leistungsträger verloren, Hoffnungsträger dazugewonnen. Vor allem der Verlust von Ritsu Doan wiegt schwer. Der Motor der vergangenen Spielzeit ist bekanntlich nach Frankfurt gewechselt. „Sie werden den Abgang von Doan über kurz oder lang kompensieren können. Sie haben schon auch gute Transfers getätigt“, sagt der Coach.
Kwasniok betont, dass Freiburg schon auch mal eine Stange Geld in die Hand nehmen kann, um den Kader zu stärken. Mehr als 30 Millionen Euro hat der Sportclub in den Kader investiert. Alleine 20 für die beiden Offensivkräfte Yuito Suzuki (Bröndby) und Cyriaque Irié (Troyes). Ein besonderer Fokus lag aber nicht auf den Neuverpflichtungen. „Wir haben bei allen Spielern genau hingeschaut“, sagte der Coach und erklärte, dass die 1:3-Auftaktniederlage gegen den FC Augsburg aus Freiburger Sicht höchst unglücklich verlaufen sei. „Ich gehe davon aus, dass sie herkommen und wissen, so schlecht war das nicht“, sagte Kwasniok. „Es ist eine Mannschaft, die sich durch Intensität, Aktivität auszeichnet, aber auch durch eine hohe Gefahrenlage bei Standards“, so der Trainer weiter. „Es wird logischerweise ein schwerer Fight werden.“
Der Coach kann nahezu aus dem Vollen schöpfen
Und den gilt es für den FC dann auch anzunehmen. Gerade die Defensivleistung seiner Mannschaft will der Trainer besonders hervorgehoben haben. „Es wird unterschätzt, dass das auch in der vergangenen Saison so war. Es war ein Hauptgrund dafür, dass der FC aufgestiegen ist“, so Kwasniok, der dann auch noch warme Worte gerade für Timo Hübers und Eric Martel fand, „die eine unheimliche Verteidigungs- und Aufopferungsbereitschaft in sich tragen. Das führt dazu, dass die anderen das auch machen müssen.“ Grundsätzlich fände das mit „Herz verteidigen“ zu wenig Beachtung. Das wäre schon sehr gut gegen Mainz gewesen, spielerisch gäbe es noch Luft nach oben“, sagte der Trainer.
Gegen den SC Freiburg kann Kwansiok wohl wieder aus dem Vollen schöpfen. Die unter der Woche angeschlagenen Spieler waren wieder allesamt im Training. Ob es für den Kader reicht, wird sich kurzfristig zeigen. Gerade hinter Linton Maina sollte sich aber längst ein Ausrufezeichen befinden. Und nach dem Erfolg über Mainz startet der FC auch mit breiter Brust in das erste Heimspiel, das – wenn es nach Kwasniok geht – auch im Nachgang für Freude sorgen soll.
1. FC Köln mit bisher zehn Neuverpflichtungen: So sieht es bei der Konkurrenz aus – Teil 1
Luca Kaiser
Am kommenden Montag schließt das Transferfenster für die deutschen Profivereine. Bis dahin haben viele Verantwortliche jedoch noch einiges zu tun. So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt.
Beim FC ist bereits viel passiert in der aktuellen Transferphase. Wirklich rund läuft es dagegen nicht bei allen Vereinen in diesem Sommer. So hat sich die Konkurrenz des 1. FC Köln verstärkt.
Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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FC Bayern München: Beim deutschen Rekordmeister geisterte ununterbrochen ein Name durch die Medien: Nick Woltemade. Der deutsche Nationalspieler galt als das Top-Transferziel der Münchner und sollte als Verstärkung für die Offensive an die Säbener Straße wechseln. Die Bayern waren bereit, rund 60 Millionen Euro für die Dienste von Woltemade zu bezahlen. Allerdings stellte sich der VfB Stuttgart quer und verlangte rund 70 Millionen Euro. Vor dem Supercup, bei dem die beiden Vereine gegeneinander antraten, schob Alexander Wehrle endgültig einen Riegel vor den Wechsel. Da der Woltemade-Deal scheiterte, machte sich der FCB auf die Suche nach einer Alternative und ist dabei aller Voraussicht nach in England fündig geworden.
Passiert noch was bei den Bayern?
Wie Sky-Transferexperte Florian Plettenberg berichtet, stehen die Rot-Weißen kurz vor der Leihe von Nicolas Jackson vom FC Chelsea. Mit dem Spieler selbst, besteht bereits eine vollständige Einigung. Lediglich mit den Londonern müssen noch ein paar letzte Details geklärt werden. Geht das Leihgeschäft über die Bühne, dürfte es nach den Verpflichtungen von Tom Bischof, Jonathan Tah, Luis Díaz und eben dann Nicolas Jackson keine weiteren Neuzugänge geben.
Tendenz: Der Deal mit Jackson klappt. Die Bayern gehen vorerst mit vier Neuverpflichtungen in die Saison.
SC Freiburg: Der SCF scheint mit seinen Planungen für die kommende Spielzeit fertig zu sein. Mit Ritsu Doan, der für 21 Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt wechselte, und Killian Sidilla, der sich für rund sechs Millionen Euro der PSV Eindhoven anschloss, mussten die Breisgauer zwei schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Darüber hinaus verließen Michael Gregoritsch, Kenneth Schmidt, Robert Wagner und Florent Muslija das Team von Trainer Julian Schuster. Um für die Dreifachbelastung durch die Teilnahme an der Europa League gerüstet zu sein, waren die Freiburger aber auch auf der Zugangsseite sehr aktiv. Mit Igor Matanovic, Phillip Treu, Anthony Jung, Derry Scherhant, Yuito Suzuki und Cyriaque Irire hat Freiburg gleich sechs Profis, die den Kader sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärken.
Tendenz: Bis zum Deadline Day sind bei den Freiburgern nicht mehr die großen Transfers zu erwarten. Möglich ist jedoch, dass eventuell noch ein Spieler verliehen wird, um die nötige Spielpraxis zu sammeln.
Bewegung bei den Borussen
Borussia Mönchengladbach: Bereits zu Beginn des Jahres präsentierten die Gladbacher mit Kevin Diks und Jens Castrop zwei Neuzugänge. Im Anschluss tat sich bei der Elf vom Niederrhein relativ wenig, was insbesondere mit der finanziellen Situation zu tun hatte. Doch im Laufe der Vorbereitung fielen die sogenannten Dominosteine. Durch die Abgänge von Stefan Lainer, Tomas Cvancara, Alassane Plea und Ko Itakura konnte Manager Roland Virkus auf der Zugangsseite aktiv werden. Um den Kader sowohl in der Breite als auch in der Qualität zu steigern, verpflichteten die Fohlen neben Haris Tabakovic Shuto Machino sowie Giovannie Reyna. Doch damit ist es noch nicht genug. So könnten unter anderem Julia Weigl und Jonas Omlin den Verein noch verlassen. Verlassen die beiden Profis den VFL noch, wird sich auch noch etwas auf der Zugangsseite tun.
Tendenz: Weigl und Omlin werden wohl wechseln. Dafür verpflichtet Mönchengladbach einen neuen zweiten Torwart sowie einen defensiven Sechser.
Borussia Dortmund: Viele Fans der Schwarz-Gelben machten sich nach der Verpflichtung von Jobe Bellingham Sorgen, dass der junge Engländer der einzige Neuzugang sein würde. Immer wieder kursierte in der Gerüchteküche der Name Jadon Sancho, der bereits zweimal in Dortmund aktiv war. Allerdings wurde es zwischen Manchester United und Dortmund nie wirklich heiß. In den vergangenen Tagen kam aber wieder Schwung in die Transferbewegungen. So verpflichteten die Dortmunder neben Carney Chukwuemeka auch Aaron Anselmino. Darüber hinaus soll sich Dortmund in den finalen Verhandlungen mit Fabio Silva von den Wolverhampton Wanderers befinden. Bei den Abgängen könnte es nach dem Wechsel von Jamie Gittens zum FC Chelsea nun zum nächsten Verlust eines Offensivspielers kommen. Wie die Bild berichtet, soll der FC Brentford bereit sein, bis zu 70 Millionen Euro für Maximilian Beier zu bezahlen.
Tendenz: Die Verpflichtung von Silva klappt. Sollte der Transfer von Beier über die Bühne gehen, könnte noch ein Ersatz verpflichtet sowie eine weitere Lücke im Kader geschlossen werden.
Was passiert bei den Aufsteigern?
1. FC Köln: Die Kölner haben in der Sommervorbereitung einen wirklichen Kaderumbruch durchgeführt. Den Abgängen von Damion Downs, Max Finkgräfe, Steffen Tigges, Florian Dietz, Mathias Olesen, Tim Lemperle, Marvin Obuz, Leart Pacarada und Dejan Ljubicic stehen ganze zehn Neuzugänge gegenüber. Und damit soll weiterhin nicht Schluss sein. Seit Wochen befindet sich der FC in Verhandlungen über einen Transfer von Raphael Obermeier vom SC Paderborn. Der Spieler und die Kölner haben bereits eine Einigung erzielt. Allerdings liegen die beiden Vereine bei der Ablöse noch weit auseinander. Auch auf der Abgangsseite konnte noch etwas passieren. So sollen Julian Pauli und Neo Telle im Optimalfall noch verliehen sowie Imad Rondic und Sargis Adamyan verkauft werden. Auch ein Abgang von Denis Huseinbasic, an dem bereits Sporting Braga interessiert gewesen sein soll, kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Tendenz: Der Transfer von Obermeier wird gelingen. Pauli und Telle werden die Kölner noch per Leihe verlassen. Rondic und Adamyan bleiben in der Domstadt, haben allerdings keine Aussicht auf Spielzeit. Geht Huseinbasic, könnte noch ein weiterer, bislang jedoch noch nicht bekannter Spieler in den Fokus des FC rücken.
Hamburger SV: Genau wie der FC war auch der andere Aufsteiger aus Hamburg sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Mit Giorgi Gocholeishvili, Warmed Omari, Daniel Peretz, Yussuf Poulsen, Nicolas Copaldo, Rayan Phillipe, Jordan Torunarigha und Nicolai Remberg verpflichteten die Rothosen ganze acht Neuzugänge. Allerdings verließen auch 13 Profis die Hamburger und suchten sich eine neue Herausforderung. Darunter waren auch die Abgänge von Davie Selke und Ludovit Reis, die in der vergangenen Spielzeit einen großen Anteil am Aufstieg des HSV hatten. Möglich ist, dass die Hamburger trotz ihrer bereits munteren Transferaktivitäten noch einmal zuschlagen. Besonders auf der Zehner- und der Rechtsverteidigerposition sollen die Verantwortlichen noch Verbesserungspotenzial sehen.
Tendenz: Die Hamburger werden bis zum Transferschluss noch mindestens einen weiteren Spieler verpflichten. Ob es sich dann um eine Leihe oder einen festen Transfer handelt, lässt sich aktuell bislang nicht sagen.
Viel zu tun in Heidenheim
1. FC Heidenheim: Die Heidenheimer präsentierten bislang am wenigsten Neuzugänge. Lediglich Diant Ramaj von Borussia Dortmund, Arjon Ibrahimović vom FC Bayern München und Leart Pacarada vom 1. FC Köln konnten als Verstärkungen verpflichtet werden. Mit Frans Krätzig und Paul Wanner, die beide vom FC Bayern ausgeliehen waren, sowie dem Karriereende von Norman Theuerkauf mussten die Jungs von Frank Schmidt einige herbe Verluste hinnehmen. Während der Kader von der Breite her gut aufgestellt ist, sieht dies qualitativ möglicherweise anders aus. Daher sind die Verantwortlichen weiterhin auf der Suche nach Spielern, die den Kader, egal auf welcher Position, sofort verstärken.
Tendenz: Der letztjährige Relegationsteilnehmer wird auf den letzten Metern noch zuschlagen und seine Mannschaft verstärken.
FC St. Pauli: Durch die Abgänge von Carlo Boukhalfa, Johannes Eggestein, Phillip Treu, Morgan Guilavogui, Robert Wagner, Noah Weißhaupt und Siebe Van der Heyden waren die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. Die Bosse der Hanseathen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und verpflichteten mit Louis Oppie, Andrès Hountondji, Joel Chima Fuijta, Mathias Pereira Lage, Simon Spari, Ricky-Jade Jones, Jannik Robatsch und Arkadiusz Pyrka sehr spannende Spieler, die dem Kader zum einen sofort weiterhelfen können und zum anderen noch einiges an Verbesserungspotenzial besitzen. Allerdings sind die Aktivitäten noch nicht abgeschlossen. So soll bis zum Deadline Day noch ein weiterer Stürmer verpflichtet werden. Bei der Suche sind die Hamburger nun auch fündig geworden. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, soll Martijn Kaars vom 1. FC Magdeburg kurz vor einem Wechsel zu den Brau-Weißen stehen.
Tendenz: Geht der Transfer von Kaars über die Bühne, hat St.Pauli seine Hausaufgaben erledigt und kann die letzten Tage des Transferfensters entspannt betrachten.