„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Die U21 des 1. FC Köln präsentiert sich in diesen Tagen als Aufbau-Gegner für die Abstiegskandidaten. Auf die bittere 0:1-Niederlage in Wuppertal folgte ein frustrierendes 1:3 zuhause gegen Bochums U21. Am Mittwoch wartet mit Wiedenbrück schon das nächste Kellerkind auf die FC-Talente.

Nach der Pleite vom Wochenende steht für die Reserve des 1. FC Köln bereits am Mittwoch das nächste Duell vor der Tür. Dann trifft die Mannschaft von Evangelos Sbonias auf Wiedenbrück.

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Die U21 des 1. FC Köln hat sich zum wiederholten Mal durch schlechtes Abwehrverhalten um etwas Zählbares gebracht. Gegen den VfL Bochum waren es zwei Flanken in den Sechzehner, die der U21 den Stecker zogen. „Du musst hier mit 2:0 führen mindestens und darfst das Ding nicht mehr aus der Hand geben“, haderte Kölns Trainer Evangelos Sbonias nach dem Schlusspfiff, „dann haben wir 10, 15 gar nicht gute Minuten. Wenn man die Jungs in Schutz nehmen will, werden wir da auch knallhart bestraft. Wenn man sie nicht in Schutz nehmen will, dann ist es so, dass sie da wie eine Schülermannschaft verteidigen. Das kann man sich aussuchen.“

“60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben“

Der Trainer analysierte zusammenfassend: „60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben und bitterböse dafür bestraft worden.“ Bitter für den FC war auch, dass der nicht nur aufgrund seines Tores bis dahin sehr auffällige Jonathan Friemel zur zweiten Hälfte ausgewechselt werden musste: „Leider ist die Wade zugegangen“, erklärte Sbonias, „er hat gemeint, er spürt die Wade. Dann ist es bei so einem jungen Spieler auch eine Sicherheitsmaßnahme.“ Für den U19-Kapitän war es der zweite Regionalliga-Einsatz innerhalb von sechs Tagen. Friemel war, neben Mikolaj Marutzki im Tor, der einzige U19-Spieler. Maik Akumu musste angeschlagen pausieren, Alessandro Puzzo und Kristiyan Irmiev kehrten zur U19 zurück, nachdem sie unter der Woche mit der U21 trainierten.

Welcher Jugendspieler am Mittwoch beim Nachholspiel in Wiedenbrück dabei sein wird, konnte Sbonias am Freitagabend noch nicht beantworten. Der Plan dürfte final auch erst zu Wochenbeginn am Geißbockheim geschmiedet werden. Für Malek El Mala und Etienne Borie wird die Partie beim nächsten Abstiegskandidaten noch zu früh kommen. Mit Patrik Kristal wird immerhin aber ein Spieler nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung stehen können. Für Sbonias bedeutet das jedoch eine schwierige Entscheidung, denn Ilias Elyazidi wusste als Kristal-Ersatz auf der Doppel-Sechs gegen Bochum durchaus zu überzeugen. Die Rückkehr von Luc Dabrowski ist noch ungewiss. Der Innenverteidiger laborierte zuletzt nach dem Wuppertal-Spiel an muskulären Problemen.

Nach jetzt gleich zwei Niederlagen in Folge gegen Abstiegskandidaten ist die U21 wieder in der Pflicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Dabei dürfte das Gastspiel in Wiedenbrück ähnlich verlaufen wie jüngst in Wuppertal bei einem Gegner, der vor allem über die kämpferische Komponente kommen dürfte.

Trotz Friemel-Traumtor: U21 des 1. FC Köln kassiert gegen Bochum die zweite Pleite in Folge

Sargis Adamyan bei der U21 des 1. FC Köln
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Trotz Friemel-Traumtor: U21 des 1. FC Köln kassiert gegen Bochum die zweite Pleite in Folge

Nächster Nackenschlag für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Talente kassierten sechs Tage nach dem 0:1 beim Wuppertaler SV die zweite Niederlage in Serie beim 1:3 (1:0) gegen die U21 des VfL Bochum.

Ein Traumtor des U19-Kapitäns Jonathan Friemel vor der Pause reichte am Ende nicht für etwas Zählbares.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur bitteren 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV auf fünf Positionen. Mikolaj Marutzki kehrte für Luis Hauer zwischen die Pfosten zurück. Zudem starteten Luca Lechner, Marvin Ajani, Ilias Elyazidi und Luca Dürholtz für Luc Dabrowski, den verletzten Etienne Borie, den gesperrten Patrik Kristal und Cenny Neumann, der mit den Profis nach Augsburg reiste.

U21 mit bester Chance

Die Gäste aus Bochum besaßen die erste Torchance des Abends. Mikail Özkan, der diesmal zentral in der Dreierkette agierte, vertändelte den Ball leichtfertig fast auf der Grundlinie. Die Gäste spielten quer ins Zentrum, doch Marutzki war gegen den Schuss von Aurel Wagbe aus kurzer Distanz aufmerksam und parierte (9.). Die Kölner hatten ihre beste Chance bei einem Steilpass von Jonathan Friemel auf der linken Seite in den Lauf von Bernie Lennemann. Der Stürmer zog in den Sechzehner, schoss aber aus kurzer Distanz genau auf den VfL-Torwart Hugo Rölleke. Das hätte die Führung sein müssen (17.).

Wenig später durften die FC-Talente jubeln: Nach einer Flanke von Sargis Adamyan ins Zentrum klärte Bochums Abwehr genau zu Jonathan Friemel. Der Flügelspieler nahm den Ball an und verwandelte von der Strafraumlinie sehenswert mit Wucht ins lange Eck zum 1:0 (25.). Glück für den FC: Die Kamerabilder lösten es zwar nicht endgültig auf, aber Yannick Mausehund dürfte zuvor in der Entstehung beim Zuspiel von Mikail Özkan im Mittelfeld im Abseits gestanden haben.

Bitter für den FC

Die Bochumer besaßen ihren besten Torabschluss kurz nach der Pause. Marutzki lenkte einen Distanzschuss von Louis Köster mit den Fingerspitzen über die Latte (51.). Marvin Ajani wäre kurz danach beinahe der zweite Kölner Treffer gelungen. Der Verteidiger, der zur zweiten Hälfte von der rechten auf die linke Seite wechselte, schlenzte den Ball nach Zuspiel von Adamyan aus 16 Metern nur an den rechten Pfosten (53.). Das rächte sich nach einer Stunde, als die Bochumer vom linken Flügel in den Strafraum flankten. Louis Köster entwischte im Zentrum Marvin Ajani und schoss zum 1:1 ein (60.).

Und es kam noch bitterer für die Gastgeber. Köster legte kurz danach eine Flanke im Sechzehner ab an den Fünfer zu Niklas Jahn, der zum 1:2 einschob (64.). Der Doppelschlag war zugleich ein Wirkungstreffer für die Young Goats, denen in der Folgezeit wenig im Spiel nach vorne gelang. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet witterten hingegen ihre Chance und wollten mit dem dritten Treffer für die Entscheidung sorgen.

Das gelang kurz vor Schluss. Nach einer hohen Hereingabe tauchte Luis Hartwig blank am Fünfer auf, legte quer zu Jonathan Akaegbobi, der zum 1:3 einschob (86.). Die U21 hat ein Spiel, das sie bis zur Halbzeit unter Kontrolle hatte, leichtfertig aus den Händen gegeben und kassierte die zweite Niederlage in Folge. Die Kölner verpassten es damit, in der Tabelle zumindest bis Samstag am rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach vorbeizuziehen und auf den siebten Platz zu klettern.

Für die U21 geht es bereits am kommenden Mittwochabend (19:30 Uhr) mit dem Nachholspiel beim SC Wiedenbrück weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Mausehund, Özkan (75. Labenz), Lechner, Friemel (46. Zimmermann) – Elyazidi, Harchaoui (75. Yacobi) – Dürholtz (85. Süne) – Adamyan (66. Toure), Lennemann. Tore: 1:0 Friemel (25.), 1:1 Köster (60.), 1:2 Jahn (64.), 1:3 Akaegbobi (86.).

Erneute Sorgen um U21-Offensivjuwel könnten einem U19-Talent zur Premiere verhelfen

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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Erneute Sorgen um U21-Offensivjuwel könnten einem U19-Talent zur Premiere verhelfen

Die U21 des 1. FC Köln muss am Freitagabend (19:30 Uhr) einmal mehr parallel zu den FC-Profis antreten und empfängt den VfL Bochum im Franz-Kremer-Stadion.

Trainer Evangelos Sbonias muss beim Duell gegen den VfL gleich auf zwei Spieler im Mittelfeld verzichten.

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Die Sorgenfalten wegen Etienne Borie am vergangenen Samstag waren berechtigt, wie sich im Nachhinein herausstellte. Der 19-Jährige sank ohne Gegnereinwirkung auf dem Rasen zusammen und musste noch vor der Halbzeit von zwei Betreuern gestützt das Feld verlassen. Das Offensivtalent, das in der Vergangenheit bereits so häufig von Verletzungen ausgebremst wurde, verpasst auf jeden Fall das anstehende Heimspiel am Freitagabend gegen die U21 des VfL Bochum. Das verriet Trainer Evangelos Sbonias im Gespräch mit come-on-fc.com: „Er hat nicht trainiert, es sind muskuläre Probleme, er fällt aus. Wir hoffen aber, dass es nicht zu langwierig wird und müssen von Tag zu Tag schauen, wie wir die Belastung steuern können.“

Auch Patrik Kristal steht nicht zur Verfügung

Mit Patrik Kristal muss Sbonias gegen Bochum einen zweiten Spieler im Mittelfeld ersetzen. Der 18-Jährige sah bei der 0:1-Niederlage in Wuppertal seine fünfte gelbe Karte und ist daher gesperrt. „Da müssen wir schauen, wie und mit wem wir das auffangen. Da sind ein paar Jungs, die in Frage kommen.“ Einer der Kandidaten könnte sogar Kristiyan Irmiev sein. Der Bulgare, der eigentlich noch für die U19 spielt, trainierte in dieser Woche bei der U21 mit und käme grundsätzlich für die Kristal-Position im defensiven Mittelfeld in Betracht. Neben Irmiev rückte in den vergangenen Tagen ebenso Alessandro Puzzo aus der U19 auf und könnte ebenfalls in den Spieltagskader rutschen. Jonathan Friemel und Maik Akumu blieben weiterhin bei der U21.

Mit Mikolaj Marutzki ist auch der vormalige U19-Torhüter wieder an Bord, nachdem er in Wuppertal noch ausfiel. Ob er allerdings sofort wieder zwischen die Pfosten zurückkehren oder Luis Hauer einen weiteren Einsatz erhalten wird, ließ Sbonias im Gespräch noch offen: „Wir schauen nach dem Abschlusstraining, wie er die Belastung vertragen hat und wie es dann für Freitagabend aussieht.“ Malek El Mala muss derweil weiter auf sein Comeback warten. Der Stürmer konnte wegen eines Muskelrisses seit dem 2. November kein Spiel mehr absolvieren. „Da ist es so, dass die Belastungen noch nicht so toleriert werden, dass wir da einen Schritt weiter gehen können. Daher müssen wir noch ein bisschen abwarten“, verriet der Trainer auf COFC-Nachfrage.

„Wir werden wieder unseren Fußball spielen können“

Die U21 wird – wie schon in Wuppertal – als Favorit in das Spiel gegen den VfL gehen. Die Bochumer stehen als Aufsteiger aktuell auf dem vorletzten Platz. Dennoch erwartet Sbonias: „Am Freitagabend wird das Spiel komplett anders sein. Wir werden wieder unseren Fußball spielen können. Wir haben einen Gegner, der sportlich auch mit dem Rücken zur Wand steht, aber einen ganz anderen Ansatz hat als der Wuppertaler SV.“

Die Bergischen kamen am vergangenen Samstag insbesondere über die körperliche und kämpferische Komponente, während die U21 des VfL Bochum eher mit spielerischen Konzepten erwartet wird. Das wiederum kommt den FC-Talenten grundsätzlich entgegen.

1. FC Köln testet am Donnerstag gegen Groningen

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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1. FC Köln testet am Donnerstag gegen Groningen

In der Länderspielpause steht für die Geißböcke am Donnerstag wieder ein Testspiel an. Der 1. FC Köln testet gegen den FC Groningen. Die Begegnung wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

Nach den ersten zwölf Spieltagen in der zweiten Bundesliga steht für die Mannschaft von Gerhard Struber die letzte Länderspielpause des Jahres an. Die Zeit nutzt der FC, um ein Testspiel zu bestreiten. Der 1. FC Köln testet gegen den FC Groningen. Die beiden Teams trafen zuletzt im Januar 2019 aufeinander. Die Kölner drehten ein 0:1 und setzten sich 3:1 durch.

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Die aktuelle Länderspielpause nutzt Gerhard Struber wohl wieder, um auch der zweiten Garde mal eine Chance zu geben, sich zu beweisen. Denn bekanntlich sind zurzeit nicht alle Spieler in Köln. Insgesamt neun FC-Profis sind mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs. So wie in der vergangenen Länderspielpause – allerdings zum Teil andere Akteure und aufgrund der Systemumstellung nicht die acht Stammspieler, die es noch vor einigen Wochen waren. Aus der Startelf der vergangenen Spiele fehlen „nur“ Eric Martel, Jan Thielmann, Denis Huseinbasic und Julian Pauli. Auch Damion Downs, Jonas Urbig, Mathias Olesen und Jaka Potocnik sind unterwegs. Am Montag wurde Max Finkgräfe für die U20 noch nachnominiert. Für den Linksverteidiger ist es die erste Nominierung für eine deutsche Nationalmannschaft.

Struber kann mit vielen Stammspielern testen

Für die verbliebenen Akteure bietet sich somit die Möglichkeit, sich für weitere Aufgaben in der Mannschaft zu empfehlen. Vor allem wird es darum gehen, die Dreierkette und die Spielabläufe mit ihr ein wenig zu verfeinern. Die bisherigen Tests werden Struber allerdings wohl eher wenig Aufschluss über künftige Ausrichtungen gegeben haben. Gegen den FC Groningen spielte der FC erst einmal und das im Januar 2019 unter dem damaligen Trainer Markus Anfang. Damals gewann der FC nach einem 0:1-Rückstand zur Halbzeit noch 3:1. Damals stand beim niederländischen Erstligisten noch Jeff Chabot auf dem Platz, das Kölner Tor hütete Thomas Kessler. Nun testen die Geißböcke am Donnerstagnachmittag um 13 Uhr gegen den niederländischen Verein im Franz-Kremer-Stadion.

Das Spiel findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Groningen spielt in der Eredivisie, der höchsten niederländischen Liga. Dort belegt der Club als Aufsteiger nach zwölf Spieltagen mit zwölf Zählern den 13. Platz. Vermutlich wird auch Mark Uth wieder mit den Profis zum Einsatz kommen. Der 33-Jährige hat am Samstag wieder bei der U21 mitgespielt. Für Luca Kilian kommt der Einsatz zu früh. Auch Jacob Christensen und wohl auch Leart Pacarada werden am Donnerstag fehlen. Der Kader wird voraussichtlich wieder mit einigen Nachwuchsspielern aufgefüllt.

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe bei der U20

Länderspiele für FC-Profis

FC-Testspiel gegen Bochum wird im Stream gezeigt

Live Stream 1. FC Köln gegen Bochum.
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FC-Testspiel gegen Bochum wird im Stream gezeigt

In der Länderspielpause testet der FC am Donnerstag gegen den VfL Bochum. Die Begegnung wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Das Testspiel des 1. FC Köln gegen Bochum wird im Stream gezeigt.

Nach den ersten acht Spieltagen in der zweiten Bundesliga steht für die Mannschaft von Gerhard Struber die Länderspielpause an. Die Zeit nutzt der FC, um ein Testspiel gegen den Bundesligisten VfL Bochum zu bestreiten. Die beiden Teams trafen zuletzt im April dieses Jahres aufeinander. Der FC drehte das 0:1 mit zwei unvergessenen Last-Minute-Treffern noch zu einem 2:1-Sieg. Das Testspiel des 1. FC Köln gegen Bochum wird im Stream gezeigt.

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Die Länderspielpause nutzt Gerhard Struber, um auch der zweiten Garde mal eine Chance zu geben. Denn bekanntlich sind nicht alle Spieler anwesend. Neun FC-Profis befinden sich derzeit bei ihren jeweiligen Nationalmannschaften und fehlen den Geißböcken im Training. Eine Möglichkeit für die verbliebenen Akteure, sich nochmal für Aufgaben in der Mannschaft zu empfehlen. Bereits im Januar testete Ex-FC-Trainer Timo Schultz sein Team gegen den VfL. Damals endete die Partie 0:2. Die letzte Begegnung der beiden Teams fand im April in der 1. Bundesliga statt. Damals gewann der FC mit zwei Last-Minute-Treffern von Steffen Tigges und Luca Waldschmidt 2:1. Am Donnerstag stehen damit nun gleich zwei Spiele beim FC auf dem Plan. Am Abend findet das Abschieds-Spiel von Lukas Podolski statt.

FC-Spiel im Stream

Die Begegnung des FC gegen Bochum findet am Donnerstag um 13 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Franz-Kremer-Stadion statt. Wie schon beim Benefiz-Turnier beim Bonner SC fehlen den Geißböcken acht Stammspieler, mit Mathias Olesen kommt ein weiterer hinzu. FC-Fans können die Partie am Donnerstag ab 12.45 Uhr im Livestream auf fc.de und in der FC-App verfolgen. Nach dem Testspiel hat die Mannschaft dann erst einmal drei frei Tage. Erst am Montag startet Struber mit seiner Mannschaft dann in die gezielte Vorbereitung auf den neunten Spieltag. Für den FC steht am kommenden Freitag das Auswärtsspiel in Darmstadt auf dem Plan.

Für alle die, die nicht während der Arbeit streamen können ;-): Auf come-on-fc.com gibt es ab 11:45 Uhr den Liveticker zum Spiel.

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Nächste Youngster für Kicker-Elf nominiert

Länderspiele für FC-Profis: Wer spielt wann?

Duell der Ex-Stammkeeper: Einst Gegner im gleichen Team, jetzt eint sie das gleiche Leid

Marvin Schwäbe und Timo Horn beim 1. FC Köln
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Duell der Ex-Stammkeeper: Einst Gegner im gleichen Team, jetzt eint sie das gleiche Leid

Wenn am Mittag der 1. FC Köln auf den VfL Bochum trifft, könnte es auch zum Duell der beiden Keeper Marvin Schwäbe gegen Timo Horn kommen. Noch vor zwei Jahren waren die Torhüter Kontrahenten im gleichen Team, jetzt sind sie in gewisser Weise Leidensgenossen. Nun das Testspiel des 1. FC Köln: Und damit das Duell der Ex-FC-Stammkeeper.

Ex-FC-Keeper Timo Horn hat den Wechsel zu einem Bundesligisten geschafft, wenn auch nur als Nummer zwei. Der Kölner Ersatz-Torhüter Marvin Schwäbe hingegen wollte ebenfalls den Verein wechseln, scheiterte aber. Am Donnerstag könnte es zu einem Wiedersehen der beiden Keeper kommen. Beim Testspiel des 1. FC Köln: Das Duell der Ex-FC-Stammkeeper.

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Als Timo Horn vor anderthalb Jahren erklärte, er wolle den 1. FC Köln nach zwei Jahrzehnten verlassen, schwebte dem langjährigen Keeper noch einmal ein Job als Nummer eins eines Erstligisten vor. Horn hatte kein Interesse daran, sich weiterhin dem Duell mit Marvin Schwäbe zu stellen. Ein Duell, dass offenbar aussichtslos erschien. 21 Jahre trug Horn das Trikot des 1. FC Köln, durchlief sämtliche Juniorenmannschaft, auch beim DFB, gewann mit der deutschen Auswahl bei den Olympischen Spielen in Rio Silber und blieb beim FC, als die Kölner den Gang in die Zweitklassigkeit antraten. „Ich bin mit neun Jahren zum FC gekommen und habe so gut wie jeden Tag dort verbracht. Es war 20 Jahre lang mein zweites Zuhause und ich kenne jede Ecke“, sagt Horn im FC-Interview. Möglicherweise wird sein Abgang insofern auch eine Spur verletzten Stolz enthalten haben. Die Absicht, möglichst noch einmal hochklassig zu spielen, ist natürlich mehr als verständlich.

Timo Horn bislang ohne Einsatz beim VfL

Mit ordentlich Anlauf kehrt der Torwart am Donnerstag zum Geißbockheim zurück. „Es wird sicher ein ungewohntes Gefühl sein, auf der anderen Seite zu stehen“, sagt Horn. Das zwar nicht als Nummer eins, aber immerhin als Bundesligist. Der Keeper ist bekanntlich im Sommer zum VfL Bochum gewechselt. Auch dort in der Absicht, sich einen Stammplatz zu erarbeiten. Doch Horn wusste schon da, dass das kein leichtes Unterfangen wird. „Patti Drewes hat einen gewissen Vorsprung, aber ich bin jemand, der sehr ehrgeizig ist und immer spielen möchte. Die Saison ist lang, da kann viel passieren. Auf jeden Fall hilft es der Mannschaft, wenn wir uns gegenseitig pushen“, sagte der Keeper im Sommer der „Bild“. Bislang gab es für der 31-Jährigen beim noch sieglosen Erstligisten keine Einsatzzeit. Horn sitzt wie schon vor seinem Abschied aus Köln erneut auf der Bank.

Genauso wie sein Konkurrent von damals. Auch Marvin Schwäbe sitzt mittlerweile beim FC nur noch auf der Bank, hat den internen Zweikampf nun ausgerechnet gegen den von Jörg Jakobs einst ausgelobten Kronprinz von Horn, Jonas Urbig, verloren, bevor es die „Competition“ – wie Gerhard Struber sagen würde – überhaupt gegeben hat. Irgendwann sollte der Youngster dann mal die langjährige Kölner Nummer eins beerben, nun hat Urbig Horns Nachfolger Schwäbe beerbt. „Es ist natürlich der Optimalfall für einen Verein, wenn man die eigenen Jungs für die Profimannschaft ausbildet und integrieren kann. Jungs, die den Verein kennen und sich mit dem FC identifizieren“, sagt Horn. „Das sollte immer der Weg sein und die Ausrichtung ist definitiv gut. Wir hatten auch immer junge Leute, am Ende braucht es aber eine gute Mischung mit erfahreneren Spielern, die den Jungen etwas an die Hand geben können, damit sich diese entwickeln können.“

Das Duell der Ersatzkeeper

Als wäre die Dreieckskonstellation nicht verwirrend genug, soll Schwäbe dem Vernehmen nach eigentlich Plan A als Ersatzkeeper beim VfL Bochum gewesen sein. Ob der Keeper wirklich auf der Liste des VfL stand, ist nicht bestätigt. Ein Wechsel kam jedenfalls nicht zu Stande. Und so ist es Horn, der am Mittag als Ersatzkeeper des Bundesligisten am Geißbockheim aufschlägt. „Die Bundesliga hat mir schon gefehlt, die Stadien, das Emotionale. Dafür stehe ich und kenne es so auch aus Köln. Bochum ist ein Kultverein, der auch tolle Fans hat“, sagt der 31-Jährige. Dass der Keeper gegen seinen Heimatclub zum Einsatz kommt, ist wahrscheinlich. VfL-Coach Peter Zeidler kündigte wie sein Gegenüber Gerhard Struber an, möglichst vielen Spielern Einsatzzeit zu verschaffen. „Ich bin wirklich gespannt, wie es sich anfühlen wird. Aber ich bin Sportler und will immer gewinnen, egal auf welcher Seite ich dann bin“, sagt Horn.

Gegen seinen Kronprinz wird der Keeper nicht spielen. Jonas Urbig ist bekanntlich mit der U21 auf Länderspielreise. Ein Duell mit seinem einstigen Widersacher Schwäbe ist dagegen sehr gut möglich. Dann ein Duell der Ersatzkeeper.


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