Das nächste Casting für die Reservisten des 1. FC Köln steht an

Im vergangenen Jahr spielte Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen die Viktoria noch gegen Said El Mala.
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Das nächste Casting für die Reservisten des 1. FC Köln steht an

Am Donnerstagabend steht der Cologne Cup auf dem Programm der Geißböcke. Bei dem Benefiz-Turnier steht der soziale Aspekt im Vordergrund. Allerdings will auch Lukas Kwasniok seine Lehren ziehen für den 1. FC Köln: Eine Chance für die Reservisten.

Am Donnerstagabend steht der Cologne Cup an für den 1. FC Köln: Und damit eine Chance für die Reservisten, die zuletzt eher Seiten zum Einsatz kamen.

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Zur Hochzeit waren es in der vergangenen Spielzeit gleich neun Spieler. Neun Profis, die mit ihrer jeweiligen Nationalmannschaft in den Länderspielpausen unterwegs waren. Der damalige Kölner Coach war dementsprechend auch nicht immer gut auf die Unterbrechung zu sprechen. Zumal die Nationalspieler zum Teil erst am Donnerstag wieder am Geißbockheim ankamen und am Freitag das nächste Ligaspiel auf dem Plan stand. Lukas Kwasniok hat grundsätzlich nichts gegen die Pausen, im Gegenteil: der Kölner Coach ist sogar ein Freund davon. Aber: „Am schönsten wäre es, wenn in dieser Zeit auch die Nationalspieler da wären“, sagte der Trainer mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Dabei fehlen Kwasniok „nur“ drei Profis. Isak Johannesson, Jakub Kaminski und Said El Mala sind mit den National-Teams unterwegs.

Einsatzzeit für einige Spieler

Kwasniok ist auch ein Freund der Länderspielpause, weil es einerseits nötige Pausen zwischendurch gibt, um dann auch mal den „Kopf frei zu kriegen“. Auf der anderen Seite sind gerade die intensiven Einheiten für den Coach wichtig. Zum Beispiel wie bei dem anstehenden Benefiz-Cup am Donnerstag. Zwar stehe der soziale Aspekt im Vordergrund, der sportliche „ist für die Jungs wichtig, die in den vergangenen Wochen nicht ganz so viel zum Zug gekommen sind“, sagt Kwasniok. Spieler wie Jusuf Gazibegovic, der zuletzt gar nicht mehr berücksichtigt wurde. Auch Denis Huseinbasic und Florian Kainz werden wieder ihre Minuten sammeln. Ob über die volle Distanz ist offen, wenn auch unwahrscheinlich. Denn der Kölner Coach will kein Risiko eingehen, eher eine „gewisse Vernunft an den Tag legen“.


Dass Kwasniok durchaus bereit ist, auf gute Leistungen zu reagieren, hat der Trainer gleich mehrfach in dieser Saison bewiesen. Erst am vergangenen Freitag stand Dominique Heintz in der Anfangsformation im Duell gegen die TSG Hoffenheim. Der Trainer hatte den Innenverteidiger mit der Nominierung überrascht. Auch Linton Maina, Luca Waldschmidt oder Denis Huseinbasic erhielten ihre Pausen, bekamen dann ihre Chancen. Kwasniok ist also alles andere als festgefahren, belohnt gute Leistungen, Fleiß, Leidenschaft. Von daher ist der Cologne Cup für einige Spieler vielleicht auch so etwas wie ein Casting. „Das Spiel in Essen hat ja gezeigt, dass man mit einer gewissen Performance auf sich aufmerksam machen kann“, so Kwasniok. Damals gewann der FC 9:1 gegen Schwarz-Weiß und Luca Waldschmidt empfahl sich mit einem Fünferpack.

Nachwuchs bekommt die Chance

Der Lohn: Die Startelf gegen den VfL Wolfsburg. Die Chance erhalten aber eben nicht nur die Kölner Reservisten. Auch für den Nachwuchs besteht durchaus die Chance, sich ins Rampenlicht zu spielen. Mit Etienne Borie, Luc Dabrowski, Maik Afri Akumu, Yannick Mausehund und Mikolaj Marutzki wird wohl eine Handvoll Spieler eine Chance erhalten. „Auch deswegen wollte ich einen nicht zu großen Kader, damit wir immer wieder Jungs aus der U21 und U19 dazu packen können“, sagte der Kölner Coach. “ Die Jungs machen einen richtig guten Eindruck.“ Keine Spielzeit wird es für die angeschlagenen Jan Thielmann und Marvin Schwäbe sowie den frisch gebackenen Vater Marius Bülter geben. Doch die stehen aktuell ohnehin nicht hinten an.

Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias beim Testspiel der U21
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Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 des 1. FC Köln

Es war ein teilweises hitziges Derby, in dem die Kölner Reserve am Ende aber kühlen Kopf behielt und einen Punkt aus dem Südstadion entführte für den 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich zufrieden mit der Leistung der U21 – und erklärte seine überraschende Personal-Auswahl in der Innenverteidigung.

In Rückstand gelgen und zurückgekämpft – in einer intensiven Begegnung entführen die Geißböcke einen Punkt vom Stadtrivalen – ein Achtungserfolg für den 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias zeigt sich dementsprechend auch zufrieden mit der Leistung der U21.

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Es war eine bewegte Woche für Yannick Mausehund. Der 18-Jährige wechselte erst kurz vor dem Ende des Transferfensters von Hertha BSC ans Geißbockheim. Der Innenverteidiger war in der Hauptstadt zuletzt der U19-Kapitän und hatte bislang noch kein Pflichtspiel im Seniorenbereich absolviert. Kölns Trainer Evangelos Sbonias mahnte im Vorfeld der Partie entsprechend noch zu Geduld mit Blick auf seinen Neuzugang. Umso überraschender war danach die Startaufstellung der U21: Dort stand nämlich mit der Rückennummer 23 tatsächlich Yannick Mausehund. Und der hochgewachsene Abwehrspieler ließ auf dem holprigen Rasen des Südstadions durchaus aufblitzen, warum der FC ihn verpflichtet hat. Allerdings, das gehört zur Wahrheit dazu: Mausehund lud die Fortuna mit zwei Fehlpässen im Aufbauspiel zu gefährlichen Kontern ein, der zweite führte zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung der Gastgeber.

„Im Großen und Ganzen hat er es super gemacht“

Mausehunds Kopfball zum 3:3 wird daher eine persönliche Genugtuung gewesen sein und dürfte dem Abwehr-Talent sicherlich auch Aufwind für die nächsten Wochen geben. „Er hat einen sehr stabilen Eindruck unter der Woche gemacht“, begründete Sbonias seine durchaus risikobehaftete Personal-Auswahl zugunsten Mausehunds, „ich habe auch mit ihm darüber gesprochen, dass ich ihm das zutraue. Und es ist auch unsere Aufgabe in der U21, so einen Jungen ins kalte Wasser zu schmeißen. Es war heute sehr kalt, knapp über dem Gefrierpunkt. Er hat natürlich die eine oder andere Situation, wo er sich freischwimmen muss. Aber im Großen und Ganzen hat er es super gemacht und sich dann auch mit dem Tor belohnt.“

Mit Blick auf die beiden Fehlpässe sagte Sbonias: „Das sind Erfahrungswerte, die dann auch ein bisschen anders sind als im Nachwuchs, dass du in so eine Situation nicht einfach reinspielen kannst. Aber das muss man ihm zugestehen, das sind Erfahrungsfälle, die er machen muss.“ Auch zum zweiten Debütanten Mansour Ouro-Tagba fand der Coach hinterher lobende Worte: „Die Körperlichkeit, Bälle festgemacht, die Innenverteidiger beschäftigt, er ist immer wieder angelaufen, immer wieder dahingegangen, wo es weh tut. Er belohnt sich mit dem Tor. Das Tor war natürlich etwas glücklich, aber ich sage immer, wenn man nicht schießt, können solche Situationen nicht zustande kommen. Und wir müssen öfter diese Situationen auch suchen.“

Sbonias durchaus zufrieden mit dem Punkt

Insgesamt bilanzierte der U21-Trainer nach den turbulenten 90 Minuten: „Wir sind sehr zufrieden mit diesem Punkt. Wir kommen richtig gut in dieses Spiel und gehen hochverdient in Führung. Nach dem 1:1 mussten wir uns kurz finden. Dann kassieren wir zwei sehr unglückliche Gegentore, wobei der Strafstoß für mich nicht ausreicht für einen Pfiff. So gehen wir mit 1:3 gegen eine abgezockte Mannschaft in die Halbzeit. Wir wollten auf dem Gaspedal zurück aus der Kabine kommen und das haben wir gemacht. Hinten raus haben wir das Spiel dominiert und belohnen uns mit großer Moral. Wenn wir die Kontersituationen besser ausspielen, können wir das hier sogar noch zum Sieg drehen.“

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht zu Schalke

Zwei Elfmeter, Rudelbildung, Debüts und sechs Tore: Turbulentes Stadt-Derby endet 3:3

Patrik Kristal für die U21 des 1. FC Köln
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Zwei Elfmeter, Rudelbildung, Debüts und sechs Tore: Turbulentes Stadt-Derby endet 3:3

Die U21 des 1. FC Köln überzeugte im Stadt-Derby der Regionalliga West mit Moral. Die FC-Reserve punktete trotz eines 1:3-Pausenrückstands noch im Südstadion. Die U21 der 1. FC Köln holt ein 3:3 gegen Fortuna Köln. Mit Yannick Mausehund Mansour Ouro-Tagba waren gleich beide Debütanten entscheidend beteiligt.

Zwischenzeitlich war es eine hitzige Partie gegen Fortuna Köln. Die Reserve des FC überzeugte im Stadt-Derby der Regionalliga West mit Moral und nimmt einen Punkt mit nach Hause. Die U21 der 1. FC Köln holt ein 3:3 gegen Fortuna Köln.

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FC-Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zur 0:2-Heim-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf auf vier Positionen: Mit Yannick Mausehund und Mansour Ouro-Tagba feierten gleich zwei Spieler ihre Premiere im FC-Trikot, zudem kehrten Oliver Schmitt und Arda Süne in die erste Elf zurück. Dafür rückten Jakob Krautkrämer, Jonas Saliger und Joao Pinto auf die Ersatzbank. Emin Kujovic stand im Zweitliga-Kader des FC gegen Schalke. Die FC-Reserve bestimmte die Anfangsphase, ließ die Gastgeber kaum aus deren Hälfte kommen. Zwingende Torchancen sprangen trotz dieser Überlegenheit jedoch lange Zeit nicht heraus. Doch dann erkämpfte Marco Höger mit einer starken Grätsche im Mittelfeld den Ball für die U21. Patrik Kristal nahm am Mittelkreis auf und schlug ihn hoch und weit an den Sechzehner.

Die Führung hielt nur kurz

Mansour Ouro-Tagba nahm die Kugel auf, ließ noch einen Gegenspieler stehen und zog ab. Fortunas Torwart Felix Buer ließ den Ball durch die Finger rutschen, Patrik Kristal drückte den Abpraller endgültig über die Linie zum 0:1 (22.). Die Führung hielt jedoch nur kurz: Die Fortuna brachte den Ball über die linke FC-Abwehrseite in den Sechzehner. Georg Strauch fehlte das Timing im Zweikampf und Adrian Stanilewicz schoss den Ball zum 1:1 ins lange Eck (25.). Das Derby nahm nun richtig Fahrt auf. Die U21 hatte die Chance zur erneuten Führung, nachdem Marco Höger den Ball im Strafraum mit der Hacke zurücklegte zu Arda Süne, dessen Schuss jedoch nur an der Latte landete (27.).

Der Führungstreffer der Fortuna folgte nach einem zu kurzen Pass von Mausehund zu Marco Höger. Joshua Eze sprintete zum Ball und passte nach vorne in die Nahtstelle der FC-Abwehr. Julias Biada umkurvte noch den Torwart Jonas Nickisch und schob zum 2:1 ein (37.). Und es wurde noch bitterer: Fortunas Marvin Mika ging im Laufduell mit Mikail Özkan im Sechzehner zu Boden, der Schiedsrichter Tobias Esch zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Stipe Batarilo-Cerdic verwandelte den Strafstoß per Innenpfosten zum 3:1 (42.).

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Sbonias reagierte zur zweiten Halbzeit

Extrem hitzig wurde es danach: Nach einem Foul an Höger zeigte der Schiri Freistoß für den FC an. Stanilewicz verhinderte eine schnelle Ausführung, Schmitt schubste zudem Mika zur Seite, der rückwärts in Höger krachte und diesen damit zu Boden drückte. Es entwickelte sich eine heftige Rudelbildung. Patrik Kristal gab dem am Boden liegenden Mika ein paar Worte mit auf den Weg. Biada wiederum stürmte wie von Sinnen und rotwürdig auf Kristal, der nun seinerseits zu Boden ging. Hier tat sich fortan ein neuer Konfliktherd auf, bei dessen Entschärfung auch der FC-Co-Trainer Marcel Ivanusa auf dem Rasen mithalf. Fortunas Dominik Ernst hätte sich für sein wutentbranntes und provokatives Verhalten gegenüber Mikail Özkan ebenfalls über eine rote Karte nicht beschweren dürfen. Am Ende sahen jedoch lediglich Biada und Kristal die Gelbe Karte (45.+3).

Sbonias reagierte zur zweiten Hälfte und nahm Kristal vom Feld, brachte dafür Joao Pinto. Beide Teams begegneten sich fortan auf Augenhöhe. Den ersten Aufreger der zweiten Hälfte gab es nach etwas mehr als einer Stunde: Mika brachte Schmitt im Strafraum von hinten zu Fall, den fälligen Foulelfmeter verwandelte der kurz zuvor eingewechselte Jaka Potocnik mit etwas Glück zum 3:2, denn der Torwart Felix Buer war unten in der richtigen Ecke (63.). In der Schlussphase fiel sogar noch der Ausgleich: Mikail Özkan schlug den Ball hoch nach vorne und der aufgerückte Mausehund köpfte direkt ins lange Eck. Felix Buer war hier komplett falsch postiert und konnte dem Ball nur hinterher schauen (83.). Beide Teams hatten in den Schlussminuten noch die Chance zum Siegtreffer. Unterm Strich geht das Unentschieden daher in Ordnung.


1. FC Köln U21: Nickisch – Sponsel, Mausehund, Özkan, Akmestanli – Strauch (83. Salger), Höger – Schmitt, Kristal (46. Pinto), Süne (60. Potocnik) – Ouro-Tagba (60. Saliger).

Tore: 0:1 Kristal (22.), 1:1 Stanilewicz (25.), 2:1 Biada (37.), 3:1 Batarilo-Cerdic (42., Foulelfmeter), 3:2 Potocnik (63., Foulelfmeter), 3:3 Mausehund (83.). Zuschauer: 2411.


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