Die Mechanik des Comebacks: Wie Köln Frankfurt entschlüsselte

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Die Mechanik des Comebacks: Wie Köln Frankfurt entschlüsselte

Im Duell mit Eintracht Frankfurt dominierten die Gastgeber das Spiel, doch die besseren Chancen lagen bei Köln. Wie passt das zusammen? Das Unentschieden zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Zwischen Effizienz und Exzellenz

Frankfurt hat den Ball, Köln die besseren Chancen. Wie konnte der 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt trotz der Dominanz hochkarätige Chancen kreieren?

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René Wagner ordnete den Punktgewinn seiner Mannschaft am Ostersonntag wie folgt ein: „Nach dem 0:2 so zurückzukommen, spricht für die Mannschaft, spricht für den Charakter der Truppe. Die Jungs kommen zurück, haben einen unfassbaren Willen und sind auch in schweren Momenten immer füreinander da.“

Was der 37-Jährige hier etwas floskelhaft als Charakter und Willensstärke seiner Mannschaft beschreibt, ist angesichts des Zahlenwerks rund um das Spiels gegen Eintracht Frankfurt durchaus eine genauere Analyse wert. Denn die 3,01 Expected Goals der Geißböcke im Vergleich zu 2,52 xGoals der Frankfurter werfen eine zentrale Frage auf. Wie konnte die Wagner-Elf mit deutlich geringeren Spielanteilen gegen eine zuletzt stabilisierte Frankfurter Defensive derart aussichtsreiche Chancen herausarbeiten und diese zudem effizient verwerten? Wie konnte sie den Frankfurtern, die unter Riera bis zum Spiel gegen Köln noch kein einziges Gegentor zu Hause kassiert hatten, gleich zwei einschenken?

Umschaltmomente und Einzelkämpfer

Über weite Strecken der Partie standen die Geißböcke tief und versuchten, das überladene Mittelfeld mit langen Bällen auf Ragnar Ache zu überbrücken. Im Angriff setzte Köln gezielt auf das Tempo von Said El Mala und Jakub Kaminski. Das Zentrum wurde bewusst überspielt. Ragnar Ache machte die Bälle fest und leitete sie an nachrückende Mitspieler weiter. In den ersten 60 Minuten griff dieser Plan jedoch kaum. Ein wesentlicher Grund dafür lag in der stabilisierten Frankfurter Defensive. Seit der Amtsübernahme von Dino Toppmöller kassiert die Eintracht im Schnitt nur noch 0,8 Gegentore pro Spiel, zuvor waren es 2,25. Grundlage dafür ist eine angepasste Ausrichtung.

Frankfurt verteidigt tiefer und organisiert das Mittelfeld über ein konsequentes Mann-gegen-Mann-Pressing. Nach einem Ballverlust benötigten die Frankfurter im Durchschnitt nur 18 Sekunden, um den Ball zurückzuerobern; die Kölner hingegen benötigten 28 Sekunden. Das Zentrum wurde so zur Frankfurter Kontrollzone. Köln blieb häufig nur der lange Ball oder das Umschalten nach einem Ballgewinn. Auch die letzte Linie der Eintracht agierte nahezu fehlerfrei gegen die vielen langen Zuspiele. Gefahr für Köln entstand vor allem nach Einzelaktionen oder Ballgewinnen, wenn es gelang, Tempo aufzunehmen. Eine der wenigen Szenen dieser Art gab es kurz vor der Pause. Ache klärte einen Frankfurter Einwurf per Kopf, der Ball landete bei El Mala, der sofort in die Tiefe startete und auf Kaminski ablegte. Aufgrund einer unsauberen Ballmitnahme konnte Torhüter Zetterer die Situation jedoch entschärfen.

René Wagners Instinkt zahlt sich aus

Die Antwort auf die Ausgangsfrage ist vielschichtig. Einerseits war da ein aufdrehender Kaminski, der zunächst bei einer Großchance in der ersten Hälfte noch am fehlenden Glück scheiterte, später jedoch den Anschlusstreffer erzielte. Dieser Treffer setzte spürbar neue Kräfte frei und veränderte die Dynamik der Partie.

Andererseits bewies Wagner gemeinsam mit seinem Trainerteam ein gutes Gespür für den Spielverlauf. Die Einwechslungen von Linton Maina, Alessio Castro-Montes, Marius Bülter und Luca Waldschmidt erfolgten genau im richtigen Moment. Mitten in der aufkommenden Druckphase der Kölner brachten sie frische Energie, zusätzliche Tiefe und neue Impulse ins Offensivspiel und legten damit den Grundstein für das Schlussfeuerwerk.

Nicht nur eine Charakterfrage

Kölns Comeback war weniger das Produkt reiner Moral als vielmehr das Ergebnis eines Spiels, das lange auf Messers Schneide stand und in den entscheidenden Momenten kippte. Und weil Köln genau in den wenigen offenen Momenten zuschlug, in denen Struktur zweitrangig wurde und Tempo, individuelle Qualität sowie Timing den Ausschlag gaben. So entstand aus einem über weite Strecken klar kontrollierten Spiel der Frankfurter doch noch eine Partie, in der Effizienz und Spielglück auf Kölner Seite den Unterschied machten. Oder anders gesagt: Der Charakter, von dem Wagner spricht, zeigte sich vor allem darin, im richtigen Moment die wenigen sich bietenden Räume konsequent zu nutzen.


Neue Entwicklungen in der Transfersaga um Said El Mala

Said El Mala wurde zum dritten Mal in die Kicker Elf des Spieltags gewählt
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Neue Entwicklungen in der Transfersaga um Said El Mala

Berichten zufolge gibt es neue Entwicklungen um einen möglichen Transfer von Said El Mala. Neue Gerüchte rund um den 1. FC Köln: Ist der El Mala-Abgang bereits in trockenen Tüchern?

Ein neuer Tag, ein neues Gerücht rund um das Juwel des 1. FC Köln: Steht der Abgang von El Mala bereits fest?

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Laut Informationen des Reporters Christopher Michel vom Portal „Absolut Fußball“ ist der Abgang von Said El Mala nach England so gut wie beschlossene Sache. „Nach meinen Informationen aus Beraterkreisen soll der Wechsel von Said El Mala zu Brighton weitestgehend durch sein“, teilte Michel via „X“ mit. Laut Informationen des Kicker würde der Transfer auf Kölner Seite nur durchgewunken werden, wenn die Südengländer bereit wären, eine Summe jenseits von 50 Millionen Euro für den Senkrechtstarter zu bezahlen.

Die Zeichen stehen auf Abschied

Vor dem Hintergrund der jüngsten strategischen Entscheidungen am Geißbockheim erscheinen diese Informationen folgerichtig. Informationen der BILD zufolge hat der 1. FC Köln zwei Millionen Euro an Viktoria Köln überwiesen, um sich die Weiterverkaufsklausel über zehn Prozent zu sichern. Zudem spielt die anhaltend gute Form des Youngsters dem Domstadtklub in die Karten. Schließlich ist eine WM-Teilnahme des 19-Jährigen nach wie vor nicht auszuschließen, was den Marktwert des Topscorers massiv in die Höhe treiben würde.

Es gibt neben Brighton & Hove Albion gibt es jedoch auch andere Klubs von der Insel, die El Mala beobachten und ihn für den Sommer als mögliches Transferziel ins Auge fassen. Dazu zählen Newcastle United und der FC Chelsea. Der Londoner Klub ist weiterhin im Rennen, hat bislang jedoch kein offizielles Angebot abgegeben. Newcastle hat nach Informationen von BILD bereits einen Vorstoß unternommen, wurde jedoch von der Familie El Mala, die den Shootingstar des 1. FC Köln berät, zunächst abgeblockt. Auf die letzte Anfrage aus Newcastle soll es die Rückmeldung gegeben haben, dass die Tendenz eher in Richtung Brighton gehe.Es bleibt abzuwarten, wann in dieser Angelegenheit Nägel mit Köpfen gemacht werden.


Jan Thielmann als Rechtsverteidiger – es bleibt ein schwieriges Unterfangen

Jan Thielmann gegen Frankfurt
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Jan Thielmann als Rechtsverteidiger – es bleibt ein schwieriges Unterfangen

Beim 2:2-Unentschieden in Frankfurt machte nicht jeder FC-Profi eine gute Figur. Vor allem in der Defensive zeigte sich wieder eine bekannte Baustelle beim 1. FC Köln: Jan Thielmann tut sich schwer als Rechtsverteidiger.

Gerade über die rechte Seite geriet die Kölner Defensive im Duell gegen Eintracht Frankfurt das ein oder andere Mal ins Schwimmen. Kein neues Phänomen der Geißböcke.

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Ob Ayoube Amaimouni-Echghouyab dem Franzosen Arnaud Kalimuendo den Ball wirklich auflegen wollte, darf zumindest hinterfragt werden. Doch der Franzose nutze die Vorlage mit einem wunderbaren Abschluss zur Frankfurter 2:0-Führung und krönte damit seine insgesamt starke Leistung. Die Leistung war auch stark, weil der 24-Jährige zuvor mit Jan Thielmann im Grunde machen konnte, was er wollte. Immer wieder stieß der Franzose über die linke Seite durch und legte die Kugel dann zurück ins Zentrum. Doch entweder war noch ein Abwehrspieler wie Rav van den Berg dazwischen oder die Frankfurter Akteure vergaben leichtfertig wie unter anderem Hugo Larsson. Und nicht selten war auch Marvin Schwäbe zur Stelle.

„Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat“

Gerade in der ersten Halbzeit hatte der 23-jährige Kölner erhebliche Schwierigkeiten. Wohl auch, weil Thielmann dann doch wieder überraschend als rechter Verteidiger der Fünferkette auflief und nicht wie zunächst wie erwartet in vorderer Reihe. Neben Kalimuendo war auch Nathaniel Brown ein Unruhefaktor. „Wir haben schnell auf die Viererkette umgestellt. Jan hatte Probleme, weil die Struktur nicht gepasst hat“, so Chefcoach René Wagner. „Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen, dann wurde es schwer für die zentralen Mittelfeldspieler. Ich glaube, der Wechsel auf die Viererkette hat dann auch Jan geholfen, die Orientierung an Brown zu haben.“

Wagner wollte die Schwierigkeiten nicht an Personen festmachen. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die defensiven Probleme Thielmanns auf der rechten Schienenposition in der Fünferkette nicht neu sind. Schon in der vergangenen Saison spielte Thielmann oft auf der rechten Seite die Defensivposition, die bekanntlich die größte Baustelle der Aufstiegs-Mannschaft darstellte. Im vergangenen Winter hatte Thomas Kessler mit Jusuf Gazibegovic nachjustiert, aber auch der Bosnier konnte nicht alle Erwartungen erfüllen. Thielmann musste immer mal wieder aushelfen, überzeugte dabei aber eher selten. In der offensiveren Position fühlt sich das Kölner Eigengewächs offensichtlich deutlich wohler.

Nach dem Wechsel spielte der FC auf den Flügeln in der Defensive deutlich stabiler. „Wir standen in der zweiten Halbzeit dann echt gut“, sagte der Trainer. Die Tore fielen trotzdem. „Dann sind es aus meiner Sicht zwei unfassbare Aktionen der Frankfurter und wir sind in der Box-Verteidigung nicht sauber, bekommen die Gegentore, kommen super zurück und müssen am Ende mit dem Punkt zufrieden sein“, so Wagner weiter. Neben dem Punkt dürfte der Coach auch die Erkenntnis gewonnen haben, dass die rechte Verteidigerposition in der Fünferkette und Jan Thielmann ein schwieriges Unterfangen bleiben.


Premiere für René Wagner – Der neue FC-Trainer will die Mannschaft bestmöglich performen lassen

Luca Waldschmidt traf im Hinspiel gegen Frankfurt
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Premiere für René Wagner – Der neue FC-Trainer will die Mannschaft bestmöglich performen lassen

Die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt wird die erste als Chefcoach an der Seitenlinie für René Wagner. Und der neue Trainer steht vor keiner leichten Aufgabe, hat aber einen klaren Plan: So will der 1. FC Köln in Frankfurt punkten.

Die Jagd um Punkte im Klassenkampf geht nach der Länderspielpause in die letzte Runde. Mit den Geißböcken will FC-Interimstrainer René Wagner in Frankfurt die Serie von sieben sieglosen Spielen durchbrechen und drei Punkte mit nach Köln bringen.

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Wenn der FC am Sonntagnachmittag zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt antritt, ist die Entlassung von Lukas Kwasniok zwei Wochen alt. Und gerade durch die Länderspielpause wirkt es fast so, als sei der Trainerwechsel schon eine gefühlte Fußball-Ewigkeit her. Ist er nicht. Denn das Duell bei den Hessen wird die Premiere für René Wagner. „Die ersten Tage, die ersten fast zwei Wochen waren für mich natürlich eine neue Erfahrung. Ich habe versucht, bei mir zu bleiben und Ruhe auszustrahlen“, so Wagner. „Ich habe versucht, der Mannschaft die Sicherheit zu geben, dass das was wir jetzt hier machen auch Hand und Fuß hat.“ Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen in Serie und zwei Erfolgen in 18 Begegnungen wird es in den kommenden Partien auch auf eine gewisse Sicherheit der Spieler ankommen.

„Das ist meine Stärke“

Wagner will vor allem über die Motivationsschiene den erhofften Impuls setzen. „Ich versuche immer, positiv zu bleiben, ruhig zu bleiben, sachlich, analytisch. Das ist, glaube ich, meine Stärke“, sagt der neue Coach. „Emotionen kann man in eine Mannschaft hineintragen über Sprache, über eine Ansprache. Man kann aber auch versuchen, dass in der täglichen Arbeit eine Bindung entsteht und dadurch Emotionen reinkommen. Das ist mein Ansatz. Ich will, dass wir als Gruppe funktionieren.“ Dass die Gruppe grundsätzlich funktioniert, hatte sie zuletzt im Rheinderby bewiesen, als sie gleich mehrfach zurückgekommen ist und immerhin noch einen Punkt holte, der dann wiederum für Kwasniok am Ende zu wenig war. Nun soll gegen Frankfurt zumindest der Beginn der Wende eingeläutet werden.

Die hat wiederum die Eintracht schon vollzogen. Mitte Januar wurde Dino Toppmöller entlassen und nach der 1:3-Heimniederlage gegen Leverkusen Ende Januar Albert Riera als neuer Coach installiert. Und seitdem ist die Eintracht im eigenen Stadion eine Macht. Die SGE fuhr zuletzt gegen Mönchengladbach, Freiburg und Heidenheim drei Heimsiege in Folge ein – und alle zu Null. Frankfurt sei eine Mannschaft, „die vielleicht ein oder zwei Gegentore zu viel bekommen, dann den Trainer gewechselt und somit das Problem auf jeden Fall erst einmal gelöst hat“, sagt Wagner. „Dass dann die Offensive ein bisschen ins Straucheln kommt, ist glaube ich logisch. Ich gehe aber stark davon aus, dass die Frankfurter jetzt die letzten Tage versucht haben, an ihrer Offensive zu arbeiten.“ Daran hätten aber auch die Kölner gearbeitet, erklärte der Trainer weiter.

„Ich muss dafür sorgen, dass die Mannschaft am Wochenende performt“

Und Wagner präsentierte auch einen Lösungsansatz wie die starke Frankfurter Defensive dann doch zu knacken sei. Schließlich gäbe es in der Mannschaft Unterschiedsspieler. „Wir müssen gucken, dass wir die ins Spiel bekommen. Ich glaube, dass wir über eine mannschaftliche Geschlossenheit gemeinsam ins letzte Drittel kommen können, vielleicht auch mal den Ball ein bisschen länger am letzten Drittel halten können, um einfach da gefährlicher die Box zu besetzen“, so Wagner. „Wir müssen schauen, dass die Jungs an dem Tag vielleicht einen guten Flankenfuß haben und sie den Ragy dann in der Box auch finden. Aber der Ragy wird es nicht alleine machen können.“ Dabei sind Flanken – wie berichtet – das große Manko der Hessen. Die Eintracht kassierte bereits 13 Gegentreffer nach Flanken – ist in dieser Kategorie das Liga-Schlusslicht. 

Personell hat sich die Situation bei den Kölnern entspannt. Neben den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian fehlen der gesperrte Eric Martel sowie Joel Schmied, der laut Wagner noch keine Option für den Kader sei. Dennoch wird der Co-Trainer auch noch Akteure aus dem Kader streichen müssen. „Ich muss ein paar Entscheidungen treffen, die vielleicht nicht für jeden cool sind. Damit muss ich jetzt leben können, aber damit müssen auch die Jungs leben“, so Wagner. „Das hat nichts damit zu tun, dass ich vielleicht einige persönlich nicht leiden kann, sondern ganz im Gegenteil, bei den Jungs, die ich halt schon lange kenne wird es mir wahrscheinlich am meisten weh tun.“ Das werde bei der Entscheidungsfindung keine Rolle spielen. „Ich muss dafür sorgen, dass die Mannschaft am Wochenende bestmöglich performt“, sagt der Coach.


René Wagner zum Startelf-Einsatz von Said El Mala: „Ich glaube, dass wir uns keinen Gefallen tun, wenn…“

Said El Mala vom 1. FC Köln
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René Wagner zum Startelf-Einsatz von Said El Mala: „Ich glaube, dass wir uns keinen Gefallen tun, wenn…“

Unter der Woche war spekuliert worden, ob Said El Mala nach dem Trauerfall in der Familie am Sonntag spielen werde. Das steht offenbar nicht zur Diskussion beim 1. FC Köln, im Gegenteil: René Wagner gibt Said El Mala eine Startelf-Garantie.

Viel wollte René Wagner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt noch nicht über seine Pläne verraten. Zwischen den Zeilen gab der Coach dann aber doch eine Startelf-Garantie.

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Nach dem freien Tag am Donnerstag trainierten dann am Freitag auch wieder die Nationalspieler beim FC mit. Kölns neuer Coach René Wagner erklärte am Freitag auf der Pressekonferenz, er habe die Intensität für die beiden letzten Einheiten vor dem Duell gegen Eintracht Frankfurt ein weinig erhöht. Mit dabei war auch wieder Said El Mala, der mit der U21 der deutschen Nationalmannschaft unterwegs war und nach zwei Siegen, der Tabellenführung und einem nicht unwichtigen Treffer mit ordentlich Selbstvertrauen zurückgekehrt sein dürfte. Allerdings kehrte El Mala auch mit einem tragischen Erlebnis zurück: Die Großmutter des 19-Jährigen war vergangene Woche verstorben (come-on-fc berichtete).

Support von den Mannschaftkollegen

Wagner suchte per Telefon das Gespräch zu seinem Offensivspieler. Daran, dass der Linksaußen nun aber aussetzt, gab es wohl keine Gedanken. „Die U21 hat ihn top aufgefangen. Er hat mir erzählt, dass er da von den Jungs viel Support bekommen hat. Die Mannschaft hier hat sich um ihn gekümmert. Das ist ein Trauerfall und logischerweise war er traurig. Aber ich glaube, er wünscht sich einfach am Sonntag ein gutes Spiel zu machen und eine top Leistung zu bringen“, so Wagner. Wie wichtig der Stürmer für den FC ist, zeigt alleine die Statistik. El Mala kommt mittlerweile auf zehn Tore. Wie berichtet fehlt dem Youngster nur noch ein Treffer, um Lukas Podolski zu überholen, der in seiner Premierensaison für die Geißböcke ebenfalls zehn Mal traf.

El Mala ist der absolute Torjäger der Geißböcke und alleine aufgrund der Punkteausbeute auch ein wenig die Überlebensgarantie. Und doch hatte es der 19-Jährige unter Lukas Kwasniok nicht geschafft, dauerhaft in der Startelf zu stehen. Auch deswegen ist die Teilnahme an der WM mindestens fraglich. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Offensivspieler nicht konstant immer gute Leistungen abrief. Und so wird auch bei den Kölner Fans weiterhin diskutiert, welche Rolle der Shootingstar in Köln spiele, ob er besser als Startelf-Spieler oder Joker geeignet sei. Wagner fand indes noch eine ganz andere Kategorie: „Er ist für mich ein Unterschiedsspieler. Und das kann er von der Bank tun, das kann er vom Start weg tun. Aber ich glaube, dass wir und keinen Gefallen tun, ihn aktuell nicht in der Startelf zu haben“, so der Kölner Coach.

Klingt fast so, als hätte zumindest ein Spieler seinen Startelf-Platz für das Duell gegen Frankfurt sicher.


Nicht zwei, gleich vier wichtige Rückkehrer in der Defensive: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl

Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson -Pusey vom 1 FC Köln
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Nicht zwei, gleich vier wichtige Rückkehrer in der Defensive: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl

Mit Alessio Castro-Montes und Joel Schmied stehen dem FC zwei Rekonvaleszenten wieder zur Verfügung. Dazu kehren noch zwei zuletzt gesperrte Akteure wieder zurück beim 1. FC Köln: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl.

Gleich vier Spieler kehren am Wochenende wieder zurück zum FC und die stellen den neuen Trainer René Wagner direkt vor ein ungewohntes Luxusproblem.

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Der Montagnachmittag hatte für den FC und seinen neuen Trainer eine besonders positive Nachricht parat: Joel Schmied und Alessio Castro-Montes kehrten wieder ins Mannschaftstraining zurück. Schmied hatte nach dem Duell gegen Hoffenheim über muskuläre Probleme geklagt, eine MRT-Untersuchung ergab eine strukturelle Verletzung. Für Schmied war es bereits der zweite längere Ausfall. Der Schweizer fehlte auch schon vom elften bis zum 21. Spieltag aufgrund einer muskulären Verletzung. Bis dahin war Schmied eine der positiven Überraschungen der Anfangsphase der Spielzeit. Auch Alessio Castro-Montes wusste vor seiner Verletzung zu überzeugen, war einer der Leistungsträger zu Beginn des Jahres. Die Verletzung traf den Belgier in absoluter Topform.

Simpson-Pusey ebenfalls wieder dabei

Nun kehren beide Spieler zurück und erweitern den Kader immens. Gerade auf der Rechtsverteidiger-Position hatten die Kölner bekanntlich zuletzt ihre Probleme. Tom Krauß hatte sich unmittelbar vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach beim Aufwärmen verletzt. Da auch Sebastian Sebulonsen und eben Castro-Montes ebenfalls nicht zur Verfügung standen, musste Cenny Neumman ran. Der 19-Jährige tat sich gegen Jens Castrop schwer, war an den drei Gegentoren durchaus beteiligt (come-on-fc berichtete). Nun hat Wagner aber nicht nur eine Option. Denn neben „Monti“ kehrt der zuletzt gesperrte Sebulonsen gegen die Eintracht wieder zurück. Und auch die Rückkehr von Tom Krauß ist nicht ausgeschlossen. Allerdings dürfte der gebürtige Leipziger bei einer rechtzeitigen Genesung ohnehin auf der Sechs auflaufen und nicht wie zuletzt unter Kwasniok als Rechtsverteidiger.

Die Situation in der Innenverteidigung ist eine ganz ähnliche. Zuletzt haben sich Rav van den Berg und Cenk Özkacar mit guten Leistungen für mehr empfohlen. Beide hatten ihre Chancen auch aufgrund der zahlreichen Verletzten erhalten, dann aber durchaus überzeugt. Nun kehrt eben aber auch nicht nur Schmied wieder zurück. Denn auch Jahmai Simpson-Pusey steht nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung. Der 20-Jährige hatte gegen Dortmund die Rote Karte gesehen und war mit zwei Spielen Zuschauen sanktioniert worden. Und auch der Engländer überzeugte in den Begegnungen, in denen er für den FC auf dem Platz stand. Simpson-Pusey war bekanntlich im Winter nach Köln gewechselt, ohne bei Celtic für Aufmerksamkeit gesorgt zu haben. Das sieht in Köln ganz anders aus.

Nur aufgrund der Sperre und ebenfalls einer muskulären Verletzung kommt der Abwehrspieler beim FC erst auf acht Einsätze. Für René Wagner bietet sich also die Qual der Wahl. Dass Schmied und Castro-Montes beginnen werden, scheint allerdings aufgrund der langen Verletzungspausen eher unwahrscheinlich. Sebulonsen und Simpson-Pusey haben dagegen durchaus die Chance, wieder in die Startelf zu rücken.


FC-Startelf gegen Frankfurt: Zaubert Schultz eine weitere Überraschung aus dem Hut?

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FC-Startelf gegen Frankfurt: Zaubert Schultz eine weitere Überraschung aus dem Hut?

Ohne den erkrankten Justin Diehl bestreitet der FC sein Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Bleibt Timo Schultz bei der Wolfsburg-Startelf oder stellt der Trainer um?

Bekommt Faride Alidou nach seinem guten Auftritt gegen Wolfsburg eine weitere Chance? Setzt Timo Schultz erneut auf den Thielmann-Sturm? Wer läuft auf der rechten Seite auf? Vor dem Spiel gegen die Hessen gibt es beim 1. FC Köln einige Fragezeichen. So könnte der FC gegen Frankfurt spielen.

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Seit knapp einem Monat leitet nun Timo Schultz beim 1. FC Köln die Geschicke und bei den Geißböcken sind erste leichte Veränderungen im Spiel zu erkennen. Dass Schultz entgegen den ersten Ankündigungen aber doch einen anderen Fußball spielen lässt als sein Vorgänger, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Zwar weiterhin mutig in der Offensive, aber schon auch mit einem verstärkten Fokus auf die Defensive. Und: Schultz lässt sich bei den bisherigen Aufstellungen nicht wirklich in die Karten schauen. Nachdem die Startelf gegen Heidenheim noch viel von einer Baumgart-Anfangsformation hatte, allerdings mit Freigeist Florian Kainz, wartete der Trainer gegen Dortmund in Person von Jan Thielmann nicht gerade mit dem Prototyp eines Mittelstürmers auf. Am vergangenen Samstag tauchte dann der gefühlt mit einem Bein aussortierte Faride Alidou auf dem Spielbogen auf. Auch gegen die Eintracht ist eine weitere Überraschung nicht unwahrscheinlich.

Carstensen oder Schmitz?

Justin Diehl wird dieser Überraschungsmoment jedoch nicht sein. Am Freitagvormittag bestätigte sich, was Timo Schultz bereits am Donnerstag angedeutet hatte: Diehl wird dem 1. FC Köln am Samstag nicht zur Verfügung stehen. Und das, obwohl der Trainer bereits in der Vorwoche angedeutet hatte, dass der Kölner Hoffnungsträger unmittelbar vor seinem Startelf-Debüt für die Geißböcke stünde. Das wird mindestens eine Woche auf sich warten lassen müssen, denn Diehl verpasste das Abschlusstraining, steht dementsprechend nicht im Kader. Dort befindet sich allerdings Leart Pacarada wieder. Der Linksverteidiger hat seine Verletzung komplett auskuriert und wird wieder zur Option. Wenn auch für die Startelf zu einer eher unwahrscheinlichen. Denn nicht erst seit seinem starken Auftritt gegen Wolfsburg hat sich Max Finkgräfe wohl festgespielt.

Genauso ist die Innenverteidigung um Timo Hübers und Jeff Chabot vor Marvin Schwäbe gesetzt. Auf der rechten Verteidigerposition wird Timo Schultz wieder die Qual der Wahl zwischen Benno Schmitz und Rasmus Carstensen haben. Der Däne erhielt in der vergangenen Woche eine kleine schöpferische Pause, nachdem der Einsatz gegen den BVB alles andere als glücklich verlaufen ist. Der 22-Jährige könnte gegen die Eintracht und deren schnelle Außenbahnspieler aber wieder in die Startformation zurückkehren. Sollte Schultz wieder die Doppelsechs wählen, wird die Wahl wohl erneut auf Eric Martel und Denis Huseinbasic fallen. Die beiden Youngsters finden sich immer besser in diese Doppelrolle ein. Auch Florian Kainz und Jan Thielmann werden wohl in der Startelf stehen.

Die Positionen der beiden Offensivspieler werden auch mit der Frage zusammenhängen, ob Schultz beim Thielmann-Sturm bleibt oder die Variante Zielstürmer doch erfolgsversprechender ist. Offen sind die Außenpositionen. Faride Alidou hat in der vergangenen Woche ein Bewerbungsschreiben abgegeben. Dejan Ljubicic eher nicht. Es kann also gut sein, dass Linton Maina für den Österreicher in die Startelf drängt. Möglicherweise hat Schultz aber auch eine weitere Überraschung parat.

So könnte der FC gegen Frankfurt spielen