Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Der Standard-Spezialist trifft auf pure Standard-Schwäche

Freiburg ist die erfolgreichste Mannschaft bei Standards, der FC die schwächste
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Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Der Standard-Spezialist trifft auf pure Standard-Schwäche

Nach wie vor sind Standards die große Schwäche der Geißböcke. Keine Mannschaft kassierte nach dem ruhenden Ball so viele Gegentreffer, kein Team erzielte so viele Tore wie der kommende Gegner des 1. FC Köln: Standard-Schwäche trifft auf Standard-Spezialisten.

Die meisten Tore nach Standards, die meisten Gegentreffer nach dem ruhenden Ball, die meisten Treffer nach Ecken, die meisten Gegentore – oder anders der SC Freiburg trifft auf den 1. FC Köln: Pure Standard-Schwäche trifft am Sonntag auf die Standard-Spezialisten der Liga.

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Die Erleichterung war den Spielern auf dem Feld, aber auch noch in den Katakomben anzusehen. Der 2:1-Erfolg über Mainz verschaffte den Geißböcken drei wichtige Punkte und vor allem ein wenig Luft nach zuletzt eher enttäuschenden Ergebnissen. Doch der Triumph brachte auch zwei wichtige Erkenntnisse: Der FC kann noch gewinnen und vor allem Tore nach Ecken schießen. Nach acht sieglosen Spielen in Serie entschieden die Geißböcke ausgerechnet mit einem ruhenden Ball die Begegnung gegen die Rheinhessen für sich. Ragnar Ache verwertete eine Hereingabe von Luca Waldschmidt, die Marius Bülter verlängert hatte. Es war für den FC der erste Treffer nach einer Ecke in der gesamten Spielzeit, der dritte nach einem Standard.

Freiburg ist der absolute Spezialist

Die Kölner verbesserten sich damit in der Standard-Tor-Tabelle auf einen gemeinsamen 14. Rang (mit dem Hamburger SV und Werder Bremen). In der defensiven Variante sind die Geißböcke aber nach wie vor absolutes Schlusslicht. Köln kassierte bereits 13 Gegentore nach Standards, auf Rang zwei folgt Leverkusen mit elf, dann Hoffenheim und Augsburg mit acht. „Ich finde schon, dass wir jetzt über die Rückserie die Dinge deutlich besser und stabiler verteidigen“, sagte Kwasniok am Freitag. „Wir sind jetzt mehr in der Mann-Orientierung oder Manndeckung zu Hause.“ Doch alles würde Vor- und Nachteile mit sich bringen. „Es war Thema und es ist immer noch ein Thema. Ich habe schon das Gefühl, dass die Jungs jetzt auch mit einer Überzeugung an die Sache rangehen, dass uns die Umstellung ganz gut getan hat.“

Besonders anfällig sind die Geißböcke nach Ecken. Bereits sieben Mal musste Marvin Schwäbe anschließend den Ball aus dem eigenen Netz holen. Leverkusen und Hoffenheim folgen mit jeweils vier Gegentreffern nach der Hereingabe von der Eckfahne. Zwar kassierten die Geißböcke im Jahr 2026 erst ein Eckball-Tor, dennoch ist es auch weiterhin eine große Baustelle, an der Lukas Kwasniok arbeitet. Und ausgerechnet jetzt treffen die Geißböcke auf die absoluten Standardspezialisten. 15 Tore erzielte der SC Freiburg mit dem ruhenden Ball und damit mehr als die Hälfte aller Tore des Sportclubs (29 insgesamt). Die Bayern kommen auf zwölf, Leverkusen auf neun. Alleine Vincenzo Grifo hat in dieser Spielzeit bereits fünf Standardtreffer erzielt, zwei mehr als der gesamte FC zusammen.

Und auch nach den Ecken ist die Mannschaft von Julian Schuster besonders erfolgreich. Sieben Tore erzielten die Freiburger so bereits. Die Bayern und Borussia Mönchengladbach jeweils fünf. Kwasniok hofft nach dem Eckentor nun auch in der Offensive auf den „Turnaround“. „Hoffentlich auch für die Zukunft. Das ist natürlich schon etwas, was dir hilft, wenn du ein positives Verhältnis hast: Vorne Tore erzielst und hinten keins kassierst.“

1. FC Köln: Mit vollem Fokus gegen die Freiburger Tugenden

Marius Bülter im Spiel gegen den SC Freiburg
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1. FC Köln: Mit vollem Fokus gegen die Freiburger Tugenden

Nach dem 2:1-Erfolg über den 1. FSV Mainz wollen die Kölner am Sonntag in Freiburg nachlegen. Allerdings erwartet Trainer Lukas Kwasniok einen anderen Gegner als beim 4:1-Erfolg im Hinspiel. So will der 1. FC Köln in Freiburg punkten.

Mit dem Schwung aus dem Heimspiel gegen Mainz wollen die Kölner das Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Ab 16:15 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com) angehen. Den FC erwartet aber eine schwere Aufgabe, mahnt Lukas Kwasniok. So will der 1. FC Köln in Freiburg punkten.

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Die Bilder nach dem Schlusspfiff zeigten eindrucksvoll, wie wichtig der Triumph gegen den 1. FSV Mainz am vergangenen Samstag dann doch gewesen ist. Spieler wie Tom Krauß standen auf dem Rasen im Kölner Stadion und ließen ihren Emotionen beeindruckend freien Lauf. Doch schon unter der Woche hatte Sebastian Sebulonsen erklärt, dass das Erlebnis ein wichtiges, ein schönes gewesen sei, man aber den Fokus direkt wieder auf das bevorstehende spiel richten würde. „Ich habe das nach dem Spiel gesagt, das waren drei Punkte, die einfach eine gewisse Erleichterung mit sich bringen. Das steht außer Frage, aber ansonsten hat sich eigentlich gar nichts verändert“, sagte nun auch Lukas Kwasniok.

Fokus auf das nächste Spiel

Dabei hat sich eigentlich doch einiges geändert. Mindestens die Stimmung. Auch, wenn Kwasniok zu einer kleinen Medienschelte ausholte und erklärte, dass außer bei den Bayern alles niedergeschrieben werden würde, so drohte die Stimmung doch auch unter den Fans zu kippen, wie etwa in der Halbzeit gegen Mainz oder in den Sozialen Medien vor der Winterpause. „Die Stimmung und die Erwartungshaltung bei den Fans ist so extrem, dass der zweite Platz nichts mehr wert ist“, sagte Kwasniok und das sei ein Fehler im System. „Für einen Aufsteiger waren wir die ganze Zeit in einer absolut ordentlichen Konstellation. Die Stimmungslage bei uns ist immer die, dass wir uns aufs nächste Spiel fokussieren und von den Tabellenplätzen unter uns nach Möglichkeit fernhalten wollen.“

Das nächste Spiel steht nun gegen den SC Freiburg an und damit gegen einen Gegner, von dem man sich nicht fernhalten, sondern sich ihm eher annähern will. Das Team von Julian Schuster belegt vor dem 19. Spieltag den achten Rang, vier Zähler vor dem FC. Mit einem Erfolg würden die Kölner den Abstand also verringern und gleichzeitig die Stimmung eben aufrecht erhalten. Doch der Kölner Coach warnt vor dem Gegner. „Die Mannschaft ist nicht mehr mit der aus dem Hinspiel zu vergleichen“, so Kwasniok. So seien „einige Spieler zurückgekehrt“, der SC in der Breite gut aufgestellt und vor allem beachtlich heimstark. Tatsächlich hat Freiburg seit der unglücklichen Niederlage gegen Augsburg im August kein Heimspiel mehr verloren – wettbewerbsübergreifend.

Viele Fragezeichen bei der Aufstellung

Darunter Gegner wie Stuttgart, Dortmund oder Frankfurt. Zudem besinne sich die Mannschaft laut Kwasniok wieder auf ihre Tugenden. Das 4:1 im Hinspiel sei ein wenig „aus dem Lauf „hereingelaufen“. Nun aber gilt es, den Schwung aus dem eigenen Sieg mit in die Begegnung zu nehmen. Der Trainer, der am Freitag wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren ließ, wollte sich in Sachen Aufstellung nicht zu sehr in die Karten schauen lassen. Jahmai Simpson-Pusey fällt sicher aus, hinter Said El Mala und Denis Huseinbasic stehen Fragezeichen. Zum Kader werden sie mit Sicherheit gehören. Gut möglich, dass der Coach am Sonntag erneut auf eine Viererkette setzt. Die funktionierte gegen Mainz stark.

Auch in der Offensive und im Zentrum gibt es einige Fragezeichen. Spielt eine Doppelsechs oder eine Doppelspitze? Wo spielt Eric Martel? Fragen, die Kwasniok noch nicht beantworten wollte. Eine Antwort wird der Trainer aber auf die Standardstärke der Gastgeber finden müssen. Denn die ist ligaweit die größte.