U21 des 1. FC Köln schnuppert an den oberen Plätzen – Sbonias mahnt zur Zurückhaltung

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
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U21 des 1. FC Köln schnuppert an den oberen Plätzen – Sbonias mahnt zur Zurückhaltung

Die U21 musste sich gegen Gütersloh nach vier Siegen in Folge mit einer Punkteteilung begnügen. Die FC-Talente verpassten damit vorerst die Chance, sich sogar in den Kampf um die Aufstiegsplätze einzuschalten. Dennoch geht es aufwärts bei der U21 des 1. FC Köln: Evangelos Sbonias tritt auf die Euphoriebremse.

Trotz des Unentschieden gegen Gütersloh hat der Kölner Nachwuchs in die Spur gefunden. Seit fünf Spielen ist die U21 des 1. FC Köln ungeschlagen: Evangelos Sbonias tritt dennoch auf die Euphoriebremse.

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Nur Zentimeter fehlten, dann wäre Patrik Kristal der Matchwinner des 1. FC Köln geworden. Ausgerechnet Kristal, möchte man sagen. Der estnische Nationalspieler rutschte in den vergangenen Wochen bei der U21 ins zweite Glied, kam zuletzt regelmäßig von der Bank ins Spiel. So auch am Samstagnachmittag gegen den FC Gütersloh. Und um ein Haar hätte Kristal kurz vor Schluss noch den späten Siegtreffer erzielt und damit sicher auch seine eigenen Einsatzchancen gesteigert. Doch der Innenpfosten verhinderte den Kölner Jubel. Und so stand am Ende ein 0:0, das gegen den Geheimfavoriten auf den ersten Blick ein Teilerfolg wäre. Doch nach dem Spielverlauf fühlte es sich kurz nach dem Abpfiff eher nach zwei verlorenen Punkten an.

„Das geht schon in die richtige Richtung“

Trainer Evangelos Sbonias war daher bemüht, die Erwartungen nach den jüngsten vier Siegen in Folge nicht ausufern zu lassen: „Direkt nach dem Spiel fühlt es sich zwar eher an wie zwei verlorene Punkte. Aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen und sagen, dass wir jetzt im fünften Spiel ungeschlagen geblieben sind, hatten heute die Überhand an Torchancen, hinten raus musst du das 1:0 machen, dann belohnst du dich für den Aufwand, den du betrieben hast.“ Der Coach konstatierte zugleich: „Klar gab es dann noch eine Phase, in der es ein bisschen wacklig war, aber ich glaube, über 90 Minuten lang war Gütersloh hier hinten eingeschnürt und hat versucht irgendwie einen Punkt mitzunehmen oder über Standards oder Umschalt-Momente zu kommen. Da haben wir nicht so viel angeboten. Deswegen fühlt es sich nicht so an, als ob es hier ein gewonnener Punkt war.“

Doch Sbonias betonte: „Es ist das fünfte Mal, dass wir nicht verloren haben. Vier Siege davor, jetzt ein Unentschieden, keinen Gegentreffer kassiert. Das geht schon in die richtige Richtung.“ Bitter jedoch: Mit einem Heimsieg hätte sich die U21 sogar vorerst in den Kampf um die Aufstiegsplätze eingeschaltet. Statt aktuell fünf Zählern Rückstand zum neuen Tabellenführer SC Fortuna Köln wären es dann gerade mal noch drei Punkte zu den Südstädtern gewesen. Angesichts des Umstands, dass es in dieser Spielzeit keine Übermannschaft in der Regionalliga West zu geben scheint und der FC durchaus perspektivisch in die Dritte Liga schielt, könnte sich durchaus noch eine spannende Konstellation im Saisonverlauf entwickeln. Das direkte Duell im Stadtderby Ende Oktober im Südstadion verspricht jedenfalls Hochspannung – und könnte ein Fingerzeig werden was für die U21 tatsächlich in dieser Saison möglich sein könnte.


Kristals Pfosten-Pech: U21-Siegesserie endete gegen Gütersloh

Sargis Adamyan bei der U21 des 1.FC Köln
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Kristals Pfosten-Pech: U21-Siegesserie endete gegen Gütersloh

Die Siegesserie der U21 ist gerissen: Nach zuletzt vier Dreiern in Folge endete das Heimspiel gegen den FC Gütersloh torlos. Es war die erste Punkteteilung für den FC in dieser Saison. Dennoch ist das Team seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen den FC Gütersloh.

Patrik Kristal wäre als Joker beinahe zum späten Matchwinner geworden. Die U21 des 1. FC Köln spielt Remis gegen den FC Gütersloh.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Oberhausen auf zwei Positionen in der Offensive: Nilas Yacobi und Etienne Borie ersetzten den verletzten Malek El Mala und Arda Süne, der auf die Bank rutschte. Die Kölner besaßen direkt in der Anfangsphase zwei gute Gelegenheiten: Sargis Adamyan leitete den ersten gefährlichen Angriff selbst ein, passte über Safyan Toure raus auf die linke Außenbahn zum aufgerückten Mikail Özkan. Dessen flache Hereingabe brachte Adamyan im Zentrum scharf aufs Tor, doch Güterslohs Torwart Jarno Peters parierte per Fuß (3.). Und nur wenige Sekunden später scheiterte Yacobi aus kurzer Distanz, aber spitzem Winkel ebenfalls an Peters (4.).

Glück, abgeflachte Partie und nahezu ein Torschrei

Kurz danach hatte der FC jedoch Glück, dass die Gäste einen Kölner Ballverlust im Mittelfeld nicht besser ausnutzten, als Patrik Twardzik frei aufs Tor zulief, jedoch überhastet aus der Distanz abzog, was Luis Hauer vor keine Probleme stellte (10.). Nach diesem furiosen Beginn verflachte die Partie allerdings umso mehr, erwähnenswerte Aktionen in den Strafräumen entwickelten sich vorerst nicht mehr. Torgefahr strahlte erst wieder ein Schuss von Güterslohs Jan Lukas Liehr aus, der vom Sechzehner jedoch knapp links unten am Tor vorbeiflog (42.).

Die Kölner waren nach dem Seitenwechsel insbesondere nach Eckbällen gefährlich: So wurde eine Kopfball-Verlängerung von Luc Dabrowski am ersten Pfosten nach einer Ecke von Emin Kujovic noch vor der Linie geklärt (55.). Gütersloh hingegen hatte den Torschrei nach einem hohen Freistoß aus dem Mittelfeld auf den Lippen, doch Björn Rothers Schuss am ersten Pfosten ging knapp am Kölner Tor vorbei (57.). Luis Hauer hatte Probleme bei einem Distanzschuss von Güterslohs Sandro Reyes, konnte den Ball nur zur Seite abwehren (65.).

Unentschieden geht durchaus in Ordnung

Die Gäste erhöhten in der Schlussphase den Druck, Marvin Ajani klärte einen Ball in höchster Not kurz vor der Linie (80.). Und keine 120 Sekunden später hatte der FC Glück, dass Paolo Maiella das Kunststück fertigbrachte, den Ball aus wenigen Metern nicht im Tor unterzubringen (82.). Doch dann waren die Gastgeber wieder am Drücker: Luiz Labenz hatte den späten Siegtreffer für den FC auf dem Fuß, brachte die Flanke von Marvin Ajani aber am zweiten Pfosten nicht im Tor unter (87.). Noch bitterer war es für den eingewechselten Patrik Kristal, dessen Schuss nur am Pfosten landete (89.). Labenz scheiterte in der Schlussminute mit seinem Schuss am Gütersloher Torwart (90.).

Nach dem Chancenplus in der Schlussphase war der Punkt für den FC eigentlich zu wenig. Über die gesamte Spieldauer geht das Unentschieden aber durchaus in Ordnung. Die U21 verpasste es damit zwar, den Rückstand zur Tabellenspitze weiter zu verkürzen, baute die Serie jedoch auf fünf Spiele ohne Niederlage aus. Für die FC-Talente geht es bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) bei der U23 Fortuna Düsseldorfs weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Özkan – Kujovic, Harchaoui – Yacobi (67. Labenz), Borie (67. Dürholtz), Toure (85. Kristal) – Adamyan (80. Süne). Tore: Fehlanzeige.


Ohne El Mala, wohl mit Sargis Adamyan und neuem Torhüter: U21 will Siegesserie fortsetzen

Sargis Adamyan hat bei der U21 gute Chancen auf Einsatzzeit
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Ohne El Mala, wohl mit Sargis Adamyan und neuem Torhüter: U21 will Siegesserie fortsetzen

Die Reserve des 1. FC Köln kann am Samstag mit einem Sieg in der Tabelle weiter nach oben klettern. Das Selbstbewusstsein ist nach zuletzt vier Siegen in Folge groß. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Samstag auf Gütersloh.

Das Team muss im Duell am Wochenende auf seinen Torjäger verzichten. Dafür hat die U21 in dieser Woche noch einen weiteren Torhüter verpflichtet. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Samstag auf Gütersloh.

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Eine solche Serie hätte vor rund einem Monat wohl niemand ernsthaft für möglich gehalten. Die U21 war nach dem 1:2 in Lotte, der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel, am Tabellenende der Regionalliga West angekommen, hatte bereits 14 Gegentore kassiert. Doch mittlerweile hat sich die Stimmungslage am Geißbockheim deutlich gewandelt. Das Team von Trainer Evangelos Sbonias startete durch, gewann viermal in Folge und kletterte in der Tabelle bis auf den sechsten Rang nach dem vergangenen Spieltag. „Wenn jemand vor vier Wochen gesagt hätte, dass wir jetzt vier Mal gewinnen, wäre das natürlich ein bisschen vermessen gewesen“, äußerte Sbonias angesprochen auf den Lauf seiner Mannschaft, „entsprechend ist es umso höher zu hängen, was die Jungs in der kurzen Zeit geleistet haben. Wir mussten ein paar Schrauben drehen, das haben wir gemacht.“

Mit Adamyan, ohne El Mala

So ist die Defensive der Kölner mittlerweile deutlich stabiler. In den letzten vier Spielen kassierte das Team nur noch vier Gegentore. Und vor den gegnerischen Toren sei sein Team mittlerweile kaltschnäuziger geworden. Ebenso sei bei den Standards eine deutliche Steigerung festzustellen. Zuletzt etwa legte Sargis Adamyan mit zwei Freistoß-Toren das Fundament für den Sieg in Oberhausen. „Wir haben nicht das Traumtoreschießen trainiert“, lachte Sbonias, „aber schon noch mal einen anderen Fokus darauf gelegt, was in der englischen Woche auch gezündet hat.“ Zuvor hatte Emin Kujovic mit einer direkt verwandelten Ecke den Siegtreffer gegen Mönchengladbach erzielt.

Dem Matchwinner aus Oberhausen, Sargis Adamyan, habe man die drei Spiele innerhalb kürzester Zeit physisch angemerkt, gab der Trainer zu: „Er hat ohne richtige Vorbereitung darauf alles aus dem Körper rausgeholt, das hallt schon noch nach.“ Dennoch sei der Armenier auch gegen Gütersloh wieder ein Kandidat für die erste Elf. Dafür muss Sbonias jedoch auf seinen Torjäger Malek El Mala verzichten. Der Stürmer musste in Oberhausen bereits vorzeitig ausgewechselt werden. „Das ist eine Muskelverletzung nach einem Schlag“, berichtete Sbonias, „für das Wochenende kann man auf jeden Fall sagen, dass er ausfällt. Danach muss man schauen, wie es für nächste Woche aussieht.“

Weitere Kaderlücke geschlossen

Derweil hat die U21 deutlich nach dem Ende der Transferperiode noch eine Lücke im Kader geschlossen. Der zuletzt vertragslose Gavin Didzilatis kehrt ans Geißbockheim zurück. Der 23-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis zum Saisonende und komplettiert damit das Torhüter-Team. Der gebürtige Uelzener gehörte bereits in der Saison 2022/23 zum Kader der U21, absolvierte seinerzeit allerdings nur drei Einsätze. Didzilatis wechselte im Sommer 2023 zum VfB Lübeck, wo sein Vertrag nach der vergangenen Saison auslief. „Ich habe mich damals schon sehr wohlgefühlt und der Verein und die Stadt passen einfach sehr gut zu mir“, sagte der Torhüter bei seiner Unterschrift, „ich habe noch viele Freunde hier in Köln und möchte der Mannschaft mit meinen Qualitäten und meinen Erfahrungen der letzten Jahre weiterhelfen.“

Lukas Berg, technischer Direktor, äußerte: „Im Laufe des Saisonstarts sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es unserer Torwartgruppe in der U21 guttut, personell nochmal nachzulegen. Mit Gavin stößt ein Torwart zu uns, der uns sowohl durch seine Qualität als auch durch seine Mentalität absolut bereichert.“