Sommer-Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln steht

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Sommer-Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln steht

Während es bei den Profis mit den bereits veröffentlichten Rahmenbedingungen für den Sommer noch ein wenig mau ist, nimmt der Kalender bei den FC-Fußballerinnen an Fahrt auf: So sieht der Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln aus.

Fünf Neuverpflichtungen, zahlreiche Vertragsverlängerungen – bei den Frauen des 1. FC Köln wird die Kaderstruktur bereits festgezurrt. Nun stehen auch die Daten der Sommer-Vorbereitung.


Mit einem siebten Platz schlossen die FC-Frauen bekanntlich die vergangene Saison ab. Eine gute, bisher die beste Platzierung, zwischenzeitlich wird bei dem ein oder anderen Fan der Traum von Europa gereift sein. Dazu kam es am Ende nicht. Dennoch gehen die Kölnerinnen mit viel Optimismus und Euphorie in die neue Saison. Die Vorbereitung startet für die FC-Fußballerinnen in gut zwei Wochen. Für den 3. und 4. Juli sind die Leistungstests angesagt, am 5. startet dann das offizielle Training. Für den 13. und 20.7. sind die ersten Testspiele anberaumt. Zunächst reist die Mannschaft von Britta Carlson nach Bochum, dann steht eine weitere Begegnung in Andernach an. Vom 25. bis 31.7. reisen die FC-Frauen dann erst einmal in ein einwöchiges Trainingslager in den Schwarzwald und dort in die Nähe von Offenburg. Dort wird dann auch das Testspiel gegen GC Zürich ausgetragen.

„Wir haben noch keinen Tabellenplazu ausgegeben“

Nach der Rückkehr stehen noch zwei weitere Testspiele auf dem Programm. Am 8. August findet in Köln das Testspiel gegen Twente Enschede statt, eine Woche später testen die Kölnerinnen gegen OH Leuven. Die Saison beginnt für die Mannschaft von Britta Carlson zwischen dem 21. und 24. August. Ein festes Saisonziel ist bislang noch nicht vorgegeben. „Wir haben aber noch keinen Tabellenplatz für die kommende Saison ausgegeben. Wir sammeln jetzt erstmal unsere Kräfte. Wenn der Kader komplett steht, werden wir schauen, welche Ziele wir uns stecken“, sagte Nicole Bender-Rummler jetzt in einem Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Hier der Sommerfahrplan der FC-Frauen:

3./4.7.2026: Leistungstests
5.7.: Trainingsstart auf dem Platz
13.7.: Testspiel VfL Bochum
20.7., 18 Uhr: Testspiel SG Andernach (in Andernach)
25.7. bis 31.7.: Trainingslager im Schwarzwald (Nähe Offenburg)
31.7., 12 Uhr: Testspiel GC Zürich (in Oberkirch)
8.8.: Testspiel Twente Enschede (in Köln)
15.8.: Testspiel OH Leuven (Ort und Uhrzeit tbd.)
21.8-24.8.: 1. Spieltag Google Pixel Frauen-Bundesliga Saison 2026/27

U23-Nationalspielerin nach Köln: Der 1. FC Köln verpflichtet Sophie Nachtigall

Sophie Nachtigall spielt künftig für den FC
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U23-Nationalspielerin nach Köln: Der 1. FC Köln verpflichtet Sophie Nachtigall

Weiterer Neuzugang bei den Fußballerinnen des FC. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Sophie Nachtigall. Die U23-Nationalspielerin wechselt vom SC Freiburg an den Rhein.

Die FC-Frauen verzeichnen den nächsten Neuzugang. Die Geißböcke haben Sophie Nachtigall vom SC Freiburg unter Vertrag genommen. Die 22-Jährige hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben und wird die Kölnerinnen sofort verstärken.


Die Mittelfelfspielerin hat beim FC einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sophie Nachtigall für uns entschieden hat. Sophie ist eine Spielerin mit großem Potenzial“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Sie überzeugt durch ihre technische Qualität, ihre hohe Spielintelligenz und ihre mannschaftsdienliche Spielweise.“ Somit könnte die Spielerin den Kölner Frauen umgehend helfen. „Der FC ist ein sehr bekannter und toller Club, das Frauen-Team hat gerade das historisch beste Jahr hingelegt und die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr gut. Deswegen wollte ich unbedingt nach Köln. Ich möchte mich hier durchsetzen, weiter dazulernen und meine Stärken einbringen“, sagt Nachtigall. „Ich freue mich sehr auf den intensiven Fußball, den der FC spielt. Beim Highlightspiel vor so vielen Fans und bei den Heimspielen im Franz-Kremer-Stadion aufzulaufen, wird etwas ganz Besonderes.

„Ich freue mich sehr auf den intensiven Fußball“

Geboren wurde Sophie Nachtigall am 12. Februar 2004 in Hamburg. Ihre Karriere begann sie beim TuS Germania Schnelsen, bevor sie 2018 zum Hamburger SV und 2022 weiter zu Eintracht Frankfurt wechselte. 2025 verpflichtete sie schließlich der SC Freiburg, wo sie sich zur Stammspielerin und Leistungsträgerin entwickelte. Bislang bestritt Nachtigall 27 Bundesligaspiele (ein Tor) und sechs DFB-Pokalpartien (drei Treffer). Die Juniorinnen-Nationalteams des DFB durchlief Nachtigall von der U16 bis zur aktuellen U23. Mit der U19 wurde sie 2023 in Belgien Vize-Europameisterin. Während es bei den Profis bislang noch nicht den großen Transfer-Wurf gab, sind die Frauen bereits gut aufgestellt. Zahlreiche Verträge wurden verlängert, viele Spielerinnen unter Vertrag genommen. Auch die Trainerinnen haben im Frühling ihre Arbeitspapiere ausgeweitet.

Der Fokus auf die Frauen-Abteilung zahlt sich zunehmend aus. Aktuell spielt die U21 der Frauen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verpflichten Beke Sterner

Beke Sterner wird in der kommenden Saison für den FC auflaufen
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Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verpflichten Beke Sterner

Nach der abgeschlossenen Rekord-Saison arbeiten die Fußballerinnen der Geißböcke weiter mit Hochdruck an dem Kader für die kommende Spielzeit: Der 1. FC Köln verpflichtet Beke Sterner. Die 23-Jährige hat bis 2029 unterschrieben.

Bei den Frauen des 1. FC Köln zeichnet sich immer mehr der Kader für die kommende Spielzeit ab. Nach den zahlreichen Vertragsverlängerungen noch während der Saison gibt es nun bereits die zweite Neuverpflichtung. Beke Sterner verstärkt den FC.


Nur wenige Tage nach der Verpflichtung von Elise Stenevik hat der FC am Donnerstag die nächste Neuverpflichtung bei den Frauen bekannt gegeben. Die Geißböcke erhalten eine neue Rechtsverteidigerin. Beke Sterner wechselt von der SGS Essen an den Rhein. „Beke Sterner bringt trotz ihres jungen Alters bereits viel Erfahrung aus der Bundesliga mit“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. Seit November 2020 spielt die 23-Jährige im Kader der 1. Mannschaft der SGS Essen. Mittlerweile kommt die Defensivspielerin auf 108 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. „Ihre enorme Einsatzbereitschaft und ihr Wille, jeden Zweikampf für sich zu entscheiden, zeichnen sie besonders aus. Darüber hinaus wird sie mit ihrer offenen und positiven Art auch menschlich eine große Bereicherung für unser Team sein“, so Bender-Rummler weiter.  

„Ich bin sehr gespannt auf die Fans“

Ihre Karriere begann beim TSV Friedrichsberg-Busdorf. Über den SC Weiche Flensburg 08 wechselte sie anschließend im Sommer 2019 in die Jugendabteilung der SGS Essen. Auch in diversen Nachwuchs-Nationalmannschaften war die Abwehrspielerin bereits im Einsatz. Nun folgt die nächste Station in Köln. „Die Menschen hier leben für den FC und für die Stadt. Der Frauenfußball hat sich beim FC in den vergangenen Jahren enorm entwickelt und ich freue mich darauf, ab jetzt ein Teil davon zu sein und das miterleben zu dürfen“, sagt Sterner. „Der FC ist ein sehr familiärer Club und ich bin sehr gespannt auf die Fans, die Stadt und die Heimspiele, besonders natürlich das nächste Highlightspiel im großen Stadion.“ Die Kölnerinnen haben bereits während der Spielzeit zahlreiche Verträge ihrer Spielerinnen verlängert. Nun folgt die zweite externe Neuverpflichtung.

Neuzugang beim 1. FC Köln: Elise Stenevik wechselt an den Rhein

Elise Stenevik unterschreibt beim 1. FC Köln
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Neuzugang beim 1. FC Köln: Elise Stenevik wechselt an den Rhein

Nach der abgeschlossenen Rekord-Saison verstärken sich die Fußballerinnen der Geißböcke mit der ersten Spielerin für die Defensive: Der 1. FC Köln verpflichtet Elise Stenevik vom FC Everton. Die 26-Jährige hat bis 2028 unterschrieben.

Der erste Neuzugang für die Frauen des 1. FC Köln: Elise Stenevik verstärkt die Hintermannschaft der Geißböcke. Die Norwegerin spielte zuletzt in England bei Everton.


Die abgelaufene Saison ist gerade einmal eine Woche alt, da nimmt der Kader der neuen Spielzeit bereits Formen an. Wie der FC am Sonntag bekannt gegeben hat, wird Elise Stenevik künftig für die Frauen des FC auflaufen. „Elise Stenevik passt hervorragend in unser Anforderungsprofil. Als Abwehrspielerin bringt sie viel Erfahrung auf internationalem Top-Niveau mit und überzeugt vor allem durch ihre Zweikampfstärke, ihre Robustheit sowie ihren starken linken Fuß“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Elise wird unserem Team sowohl sportlich als auch menschlich wichtige Impulse geben. Wir freuen uns sehr, dass sie künftig für uns auflaufen wird.“

„Ich freue mich sehr auf meine Zeit beim 1. FC Köln“

Die Norwegerin wurde am 9. September 1999 in Florø geboren. Bei Arna-Bjørnar in ihrem Heimatland begann die Abwehrspielerin ihre Karriere. Von dort schaffte sie den Sprung in die erste Mannschaft. Bevor die 26-Jährige zum FC Everton wechselte und in der höchsten englische Spielklasse, der Women´s Super League auflief, wechselte die Defensivspielerin im Januar 2020 für zweieinhalb Jahre zu Eskilstuna United nach Schweden. In England blieb die Norwegerin vier Jahre. Die aktuelle Saison schloss Stenevik mit Everton FC nach 62 absolvierten Duellen und einem erzielten Treffer auf dem achten Tabellenplatz ab. Stenevik war ebenfalls Teil der von der U17 bis zur U23 Nationalmannschaft der Juniorinnen in Norwegen.

„Ich freue mich sehr auf meine Zeit beim 1. FC Köln, auf die Menschen hier und die Philosophie des Vereins. In dem Moment, als ich meinen Vertrag hier unterzeichnet habe, hatte ich das beruhigende Gefühl, die absolut richtige Entscheidung getroffen zu haben“, so Stenevik. „Ich kann es nicht erwarten, meine Mitspielerinnen, den Trainerstab und die Fans richtig kennenzulernen und die Spiele für meinen neuen Club zu bestreiten.“ Der Vertrag der Norwegerin läuft bis zum 30. Juni 2028.

Die Kölnerinnen haben bereits während der Spielzeit zahlreiche Verträge ihrer Spielerinnen verlängert. Nun folgt die erste externe Neuverpflichtung.

Frauen des 1. FC Köln krönen ihre Rekord-Saison mit deutlichem Sieg in Jena

Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln krönen ihre Rekord-Saison mit deutlichem Sieg in Jena

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben die Bundesliga-Saison mit einem deutlichen Auswärtssieg beim FC Carl Zeiss Jena beendet. Die Frauen des 1. FC Köln setzen sich in Jena mit 3:0 (3:0) durch und krönten damit ihre Rekord-Saison. Einen möglichen Tor-Rekord verpasste das Team jedoch.

Ohne Laura Feiersinger und Marina Hegering bestreiten die Kölnerinnen ihr letztes Saisonspiel erfolgreich, gewinnen in Jena 3:0. Es war sogar noch mehr drin.


Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre erste Elf im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg gegen den Hamburger SV auf vier Positionen: Aurora Mikalsen, Adriana Achcinska, Laura Donhauser und Vanessa Leimenstoll ersetzten Lisa Schmitz, Marina Hegering, Sara Agrez, Amelie Bohnen. Laura Vogt übernahm diesmal die Kapitänsbinde beim FC. Die Kölnerinnen wurden ihrer Favoritenrolle schon in der Anfangsphase gerecht. Laura Donhauser war bei einem ungenauen Pass in der Jenaer Abwehr aufmerksam, schnappte sich die Kugel auf der rechten Seite und legte quer ins Zentrum zu Achcinska. Die polnische Nationalspielerin versenkte aus 16 Metern über die Unterkante der Latte ins Tor zum 1:0 für den FC (13.).

Andrade sorgt für die Vorentscheidung

Die FC-Frauen hielten das Tempo hoch. Sandra Jessen schlug den Ball auf der linken Seite nach vorne, Pauline Bremer verlängerte per Kopf in den Lauf von Lydia Andrade. Die Stürmerin bestätigte ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen, setzte sich im Laufduell gegen eine Jenaerin durch und schob ins lange Eck zum 2:0 für den FC (22.). Die Vorentscheidung folgte noch vor der Halbzeit. Achcinska spitzelte ihrer Gegenspielerin den Ball vom Fuß in den Lauf von Bremer, die freistehend vor der Torhüterin Hannah Etzold die Nerven behielt und ins kurze Eck zum 3:0 einschoss (39.). In der zweiten Hälfte sahen die knapp 900 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld keine Highlights mehr, das Spiel schleppte sich vielmehr dem Abpfiff entgegen. Die Kölnerinnen begnügten sich mit dem 3:0 und offenbarten keinen weiteren Torhunger mehr, sonst wäre an diesem Nachmittag sicherlich zum Abschluss ein weiterer Vereinsrekord möglich gewesen.

Die beste Chance vergab die eingewechselte Dora Zeller, die nach Zuspiel von Martyna Wiankowska knapp am Tor vorbeischoss (90.+1). So bleibt es jedoch beim 4:0 als höchstem Kölner Bundesliga-Sieg, aufgestellt am letzten Spieltag der Vorsaison zuhause gegen Turbine Potsdam. Mit 37 Punkten und dem siebten Platz in der Abschlusstabelle gelang dem 1. FC Köln aber auch so Historisches mit der besten Saison der Vereinsgeschichte.

1. FC Köln: Mikalsen – Leimenstoll, Degen (71. Hasenauer), Vogt, Imping, Jessen – Donhauser, Achcinska (57. Agrez) – Bremer (57. Zeller), Andrade (46. Wiankowska), Stolze (57. Ziemer). Tore: 0:1 Achcinska (13.), 0:2 Andrade (22.), 0:3 Bremer (39.). Zuschauer: 876.

Nach Feiersinger fehlt auch Hegering: Frauen des 1. FC Köln peilen in Jena die Revanche ohne Kapitänsduo an

Marina Hegering für den 1. FC Köln
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Nach Feiersinger fehlt auch Hegering: Frauen des 1. FC Köln peilen in Jena die Revanche ohne Kapitänsduo an

Die Frauen des 1. FC Köln treten am Sonntag (14 Uhr) zum Saison-Abschluss beim FC Carl Zeiss Jena an. Die Kölnerinnen haben mit dem Tabellenletzten und feststehenden Absteiger noch eine Rechnung offen.

Dabei müssen die FC-Frauen jedoch ohne ihr Führungsduo auskommen, denn nach Laura Feiersinger fällt nun auch noch Marina Hegering aus.


Das Heimspiel gegen den Hamburger SV war der letzte Auftritt für Marina Hegering in dieser Saison. Die Verteidigerin führte ihre Mannschaft am vergangenen Wochenende noch einmal als Kapitänin ins Franz-Kremer-Stadion. Beim Saison-Abschluss am Sonntag wird die 36-Jährige jedoch nicht mehr auf dem Rasen stehen, wie die Trainerin Britta Carlson gegenüber come-on-fc.com verriet: „Sie hatte die ganze Zeit leichte Probleme am Knie. Nichts Wildes, da haben wir sie vorher in die Pause geschickt.“

“Es geht auch um den eigenen positiven Saison-Abschluss“

Mit Laura Feiersinger fällt auch die Vize-Kapitänin weiterhin aus. Die Österreicherin stand zuletzt Ende März gegen Frankfurt (1:2) für den FC auf dem Rasen. „Sie ist aber wieder auf einem sehr guten Weg, aber da wollen wir auch nichts riskieren“, merkte Carlson an. Die Trainerin muss daher vor dem Saison-Abschluss in Jena eine neue Spielführerin bestimmen. Mit dem Gegner hat der FC derweil noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel setzte es eine 0:1-Niederlage. „Wir wissen, dass wir uns gegen Jena immer schwergetan haben in den letzten Spielen“, warnte Carlson davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, „insofern geht es da auch für uns ein bisschen um Wiedergutmachung. Aber es geht auch um den eigenen positiven Saison-Abschluss.“

Deswegen werde es auch keine große Rotation geben, um vielleicht die Spielerinnen aus der zweiten Reihe nochmals ins Schaufenster zu stellen. „Wir sind gerade gut eingespielt. Sicherlich wird auch die eine oder andere Spielerin noch mal eine Chance bekommen. Aber wir wollen da noch mal Vollgas geben, deswegen werden wir vielleicht ein, zwei Positionen vielleicht ändern, aber nichts Großes.“ Der kommende Gegner, der bereits als Absteiger feststeht, kassierte zuletzt zwei deutliche Niederlagen in Bremen (0:7) und davor zuhause gegen Freiburg (1:5) und wird sich daher sicherlich mit einem ordentlichen letzten Eindruck aus der Bundesliga verabschieden wollen.

“Wir trainieren bewusst weiter“

So enttäuschend die Saison für Jena in der Liga verlief, so sehr drehten sie im DFB-Pokal auf. Der Traditionsverein stieß hier bis ins Halbfinale vor und musste sich dort gegen den übermächtigen VfL Wolfsburg erst im Elfmeterschießen geschlagen geben. Die Sommerpause startet mit dem Abpfiff aber noch nicht für die Spielerinnen. In der kommenden Woche stehen noch lockere Einheiten am Geißbockheim sowie Leistungstestungen an, auf deren Basis die individuellen Trainingspläne für die Pause erstellt werden. „Wir trainieren bewusst weiter, weil die Nationalmannschaften auch noch Abstellungen haben mit der Nations League. Wir wollen auch die Sommerpause ein bisschen verkürzen, weil sie wieder sehr lang ist.“ Am 3. und 4. Juli stehen dann erneute Testungen zum Vorbereitungsstart an, ehe am 5. Juli die erste gemeinsame Trainingseinheit ansteht.

Serie reißt nach Elfer-Tor: Frauen des 1. FC Köln beenden Bundesliga-Hinrunde mit Niederlage

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Serie reißt nach Elfer-Tor: Frauen des 1. FC Köln beenden Bundesliga-Hinrunde mit Niederlage

Die Hinrunde der Frauen-Bundesliga endete für den FC genau so, wie sie auch begonnen hat: Mit einer Enttäuschung zuhause: Die Frauen des 1. FC Köln verlieren 0:1 gegen Jena.

Die Saison startete Anfang September mit einem 0:2 zuhause gegen Leipzig und endete am Sonntagnachmittag mit einem frustrierenden 0:1 gegen das Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena.  Der erste Saisonsieg der Gäste war jedoch mehr als nur schmeichelhaft. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren 0:1 gegen Jena.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Formation im Vergleich zum 4:1-Erfolg sechs Tage zuvor in Hamburg auf drei Positionen: Laura Vogt fehlte gelbgesperrt und Weronika Zawistowska und Anna-Lena Stolze pausierten angeschlagen. Dafür starteten Adriana Achcinska, Laura Donhauser und Vanessa Leimenstoll. Die Kölnerinnen wurden in punkto Ballbesitz ihrer Favoritenrolle von Anfang an gerecht, allerdings standen die Gäste aus Thüringen mit ihrer Fünferkette in der Abwehr sicher und boten zunächst keine Angriffsfläche.

Vor der Pause besonders bitter

Nach einer knappen halben Stunde nahm die Partie Fahrt auf. Zunächst traten die FC-Frauen in Erscheinung. Jenas Torfrau Jasmin Janning lenkte einen flachen Distanzschuss von Achcinska mit den Fingerspitzen um den Pfosten (30.). Und wenig später verlängerten die Gäste eine Ecke von Laura Feiersinger unfreiwillig zu Pauline Bremer, die am zweiten Pfosten mit ihrem Kopfball nur das Außennetz traf (32.). Unmittelbar danach setzte Jena aber plötzlich zwei Akzente. Irina Fuchs musste sich bei einem Freistoß von Isabella Jaron weit aus dem Mittelfeld strecken, der sich an Freund und Feind vorbei gefährlich aufs Tor drehte (33.). Bei der anschließenden Ecke landete der Ball direkt vor den Füßen einer Jenaerin, die jedoch das Tor verfehlte (34.).

Vor der Pause wurde es besonders bitter aus FC-Sicht: Sara Agrez rauschte im Sechzehner mit fehlendem Timing und Schwung in Jaron und brachte diese zu Fall (43.). Die Schiedsrichterin Riem Hussein zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Jaron schnappte sich die Kugel und ließ sich von den Pfiffen der Zuschauer und den Einschüchterungsversuchen der Torhüterin nicht beirren und verwandelte zum 0:1 (45.).

Kölnerinnen verpassen Sprung nach oben

Die zweite Hälfte begann mit einem Knalleffekt: Achcinskas Freistoß aus 18 Metern zentraler Torentfernung landete nur am Pfosten des Jenaer Tors (47.). Laura Donhauser musste nach schönem Zuspiel von Sandra Jessen eigentlich den Ausgleich erzielen, scheiterte jedoch an der Keeperin (50.). Jessen wiederum köpfte eine Flanke von Leimenstoll knapp über die Latte (60.). Und die Isländerin blieb vom Pech verfolgt: Ihr Kopfball nach einer Ecke von Martyna Wiankowska landete nur am Querbalken (65.).

Der Ausgleich wäre zu dieser Zeit hochverdient gewesen, das Spiel fand fast nur noch in der Jenaer Hälfte statt. Ein weiterer Kopfball der freistehenden Jessen nach Achcinska-Flanke aus dem Mittelfeld landete knapp neben dem Gehäuse (71.).

Unterm Strich war der Dreier für Jena, der erste für Carl Zeiss in dieser Saison überhaupt, unverdient, denn die Kölnerinnen arbeiteten insbesondere nach der Pause fleißig am Ausgleich. Die Ladehemmung der bisher besten Torschützin Sandra Jessen wurde dem Team jedoch zum Verhängnis. Die Kölnerinnen, die nach fünf Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen mussten, verpassten damit den Sprung auf 21 Zähler und näher heran an die Top 5 der Tabelle.

Für die FC-Frauen steht am kommenden Sonntag (16 Uhr) zum Jahres-Abschluss der Rückrunden-Auftakt bei RB Leipzig an.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt (80. Bohnen), Degen, Agrez, Wiankowska – Leimenstoll, Feiersinger (80. Hasenauer), Achcinska, Donhauser – Bremer, Jessen. Tor: 0:1 Jaron (45., Foulelfmeter).