
Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Leipzig: Viel Durchschnitt und eine Fünf
Der FC kassiert in Leipzig seine erste Saison-Niederlage und das auch durchaus verdient. Dabei machten es die Kölner phasenweise sehr gut: Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln bei RB Leipzig.
Das Aufbäumen kam zu spät. Der FC steigerte sich in der zweiten Halbzeit, doch das reichte nicht. Die Niederlage ging insgesamt absolut in Ordnung. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln bei RB Leipzig.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 50000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Leipzig bleibt für den FC auch weiterhin ein schweres Pflaster. Die Kölner unterliegen den Sachsen unterm Strich wohl verdient 1:3. Dabei machten die Geißböcke phasenweise eine recht ordentliche Partie, schlugen sich recht gut. Die individuelle Qualität der Leipziger machte wohl den Unterschied.
Solide Leistung, wenn auch mit Schwierigkeiten

Marvin Schwäbe
Überraschender Ausflug aus seinem Gehäuse, überraschend über den Ball getreten. Machte so eine harmlose Aktion extrem gefährlich. Wirkte gleich bei einigen Versuchen alles andere als sicher und ließ die Kugel immer wieder eigentlich unnötig abtropfen. Unter anderem vor dem 2:1. Beim Freistoß zum 3:1 zwar ohne Sicht, glücklich sah der Keeper aber auch nicht aus. Dann aber mit einer starken Fußabwehr gegen Diamonde.

Tom Krauß
Fand ordentlich ins Spiel und schien gegen Leipzig besonders motiviert, auch, wenn er auf einer ungewohnten linken Seite spielte. Glich einige kleinere Fehler durch guten Einsatz wieder aus. Wirkte aber gegen die quirligen Leipziger auch nicht immer sicher. so, wie vor dem ersten Gegentreffer, als Bakayoko ihn zu leicht stehen ließ.

Joel Schmied
Hatte ordentlich zu tun mit der schnellen Leipziger Offensive und offenbarte einige Tempodefizite. Wirkte aber einmal mehr sehr routiniert und solide.

Timo Hübers
Machte bei einem Konter über Oedragedo nicht die beste Figur, bügelte den Stellungsfehler aber selbst wieder aus. Sah aber auch bei den ersten beiden Gegentreffern in Halbzeit eins alles andere als glücklich aus.

Sebastian Sebulonsen
Machte sein deutliches Tempodefizit gegen Diomande mit cleveren Stellungsspiel meist wett. Schaltete sich ab und an auch gefährlich in die Offensive mit ein. So unter anderem vor dem 1:1, das er mit einleitete.
Hohe Intensität, aber wenig Torgefahr

Eric Martel
Wichtige Grätsche nach Ball von Ouédraogo, die den Rückstand verhinderte. Bei der anschließenden Ecke dann das Ende einer unglücklichen Kette die zum 0:1 führte. Sein starker Steckpass leitete das 1:1 ein. Holte sich gegen Bakayoko den Gelben Karton und damit den Freistoß der zum 3:1 führte raus. Befand sich irgendwann in akuter Gelb-Rote-Karte-Gefahr und musste vom Platz.

Isak Johannesson
Lange ein unscheinbarer Auftritt des Mittelfeldspielers. Der Pass auf Martel vor dem 1:1 entschädigte ein wenig.

Luca Waldschmidt
Viel zu zaghaft beim Kopfballversuch vor dem ersten Gegentor. War in der Offensive eigentlich nie ein richtiger Faktor. Lief einmal mehr erstaunlich viel, blieb sonst aber blass und musste nach einer knappen Stunde raus.

Jakub Kaminski
Brachte mit einem unnötigen Ballverlust früh Unruhe in den Spielaufbau. War gerade zu Beginn der Begegnung gefühlt überall unterwegs. Mühte sich immer – allerdings dieses Mal ohne erkennbaren Ertrag.

Jan Thielmann
Spielte etwas überraschend in der Spitze. Und machte da das, was man in der Spitze macht: das Tor zum 1:1. Der Angst einflößende Rückpass auf Schwäbe wurde nicht bestraft. Musste wohl aus taktischen Gründen nach einer Stunde vom Feld.

Marius Bülter
Fand nicht die Bindung zum Spiel und war lange kein Faktor. Ging nach einer guten halben Stunde angeschlagen zu Boden. Das war auch der Grund für seine Auswechslung nach 45 Minuten. Kein Torabschluss, keine Torvorlage sind zu wenig.
Frischer Wind durch die Joker

Said El Mala
Kam zur zweiten Halbzeit, erhielt damit mehr Spielzeit. Hatte anfangs noch seine Problemchen, wurde aber immer mutiger und gefährlicher. Auch dank der Einwechslung von Linton Maina. Blieb mit seinen Dribblings und Abschlüssen aber glücklos.

Linton Maina
Brachte nach einer knappen Stunde wieder Tempo ins Spiel. Sorgte auf der linken Seite immer wieder für Gefahr. Aufs Scorerboard trug er sich nicht ein.

Denis Huseinbasic
Kam für den Gelb-Rot gefährdeten Martel. Hatte aber so gut wie keinen Einfluss auf das Spiel.

Ragnar Ache
Kam für die Schlussphase nach einer guten Stunde. Und tatsächlich veränderte sich das Spiel. Ließ die wohl größte Chance der zweiten Halbzeit viel zu fahrlässig liegen, als er alleine vor dem leeren Tor stand.