Trotz Lipperts Bogenlampen-Tor: Ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln verliert knapp gegen RWO

Fayssal Harchaoui im Trikot des 1. FC Köln
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Trotz Lipperts Bogenlampen-Tor: Ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln verliert knapp gegen RWO

Die U21 des 1. FC Köln hat ihr Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen knapp mit 1:2 (1:2) verloren. Der ersatzgeschwächten FC-Reserve fehlte es insbesondere im zweiten Durchgang an den Ideen, um dem Favoriten noch einen Punktgewinn abzutrotzen.

Max Lippert feierte ein persönliches Erfolgserlebnis beim Startelf-Comeback nach über einem halben Jahr. Vor 640 Zuschauern konnten die Youngster allerdings nicht punkten.

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Die Vorzeichen standen nicht gut für die FC-Reserve vor dem Duell gegen den Tabellen-Zweiten. Trainer Evangelos Sbonias musste sich mächtig strecken, um seinen Kader aufzufüllen. Mit Luis Hauer und Tobias Trautner standen daher sogar ausnahmsweise gleich zwei Ersatztorhüter im Aufgebot. Zudem saßen mit David Fürst und Luis Stapelmann diesmal zwei U19-Spieler für den Notfall auf der Bank. Das Duo kam jedoch nicht zum Einsatz und wurde daher offenbar für das U19-Duell am Sonntagmorgen beim VfL Bochum geschont. Mit Mikolaj Marutzki stand daher diesmal, anders als in den Vorwochen, nur ein Akteur aus dem aktuellen U19-Kader auf dem Rasen.

“Viele einfache technische Fehler“

Der Keeper zählt jedoch mittlerweile ohnehin zum festen Bestandteil der U21. „Wir haben heute schon gemerkt, dass wir personell ein wenig gebeutelt sind und dann einige Jungs auf einer Position spielen mussten, die sie nicht so gewohnt sind“, äußerte der Trainer Evangelos Sbonias hinterher. Der Trainer konstatierte, dass es im Spiel seiner Mannschaft „viele einfache technische Fehler“ gegeben habe: „Wir haben es eigentlich geschafft, immer wieder das Pressing von Oberhauen gut zu überspielen und sind auch gut ins Übergangsspiel reingekommen, aber immer wieder durch leichte Ballverluste, durch zu komplizierte Spiel-weise zu wenig bis gar keinen klaren Torchancen gekommen.“

Beispielhaft für die Fehler-Anfälligkeit war der erste Gegentreffer. Fayssal Harchaoui spielte den Ball aus dem eigenen Sechzehner zu kurz zu Nilas Yacobi. Der Ex-Kölner Luca Schlax sprintete zum Ball und vollendete per Schuss ins lange Eck zum 0:1 (23.). Die Kölner schlugen aber direkt zurück. Der Hinspiel-Held Sargis Adamyan, der seinerzeit doppelt traf, passte zurück vor den Sechzehner zu Max Lippert. Dessen Schuss wurde von Oberhausens Lucas Halangk noch unglücklich abgefälscht und senkte sich als Bogenlampe zum 1:1 ins Tor (25.). Für den bis zum Saisonende aus Bielefeld ausgeliehenen Lippert war es damit immerhin ein gelungenes Startelf-Comeback nach sieben Monaten. „Er hat es ordentlich gemacht, ein solides Spiel“, äußerte Sbonias hinterher.

„Das ärgert uns heute“

Seok-ju Hong scheiterte danach mit seinem Schuss am Kölner Pfosten (34.). Kurz vor der Pause klingelte es aber doch erneut im FC-Tor. Timur Kesim verwandelte nach einer Ecke freistehend per Kopf zum 1:2 (45.+1).

Die FC-Talente fanden nach dem Seitenwechsel keine Mittel mehr, um zumindest noch zum Ausgleich zu kommen. „So reicht es dann nicht, gegen eine Spitzenmannschaft der Regionalliga West zu punkten und eine gute Leistung zuletzt gegen Borussia Mönchengladbach zu bestätigen. Das ärgert uns heute, fühlt sich auch nicht gut an. Das werden wir spätestens am Dienstag alle zusammen aufarbeiten, uns wieder neu sortieren und einen weiteren Anlauf gegen Gütersloh nehmen.“

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Lippert (81. Labenz), Mausehund, Özkan – Harchaoui, Kristal (73. Toure), Zimmermann (81. Spitali) – Adamyan (64. Süne), Lennemann (73. Dürholtz), Yacobi. Tore: 0:1 Schlax (23.), 1:1 Lippert (25.), 1:2 Kesim (45.+1). Zuschauer: 640.

Trotz Rückkehr von Hinspiel-Held Adamyan: U21 mit Personal-Sorgen vor RWO-Duell

Sargis Adamyan bei der U21 des 1. FC Köln
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Trotz Rückkehr von Hinspiel-Held Adamyan: U21 mit Personal-Sorgen vor RWO-Duell

Die FC-Reserve steht am Samstag-Nachmittag (15 Uhr) vor einer großen Hürde: Mit dem SC Rot-Weiß Oberhausen ist der aktuelle Tabellen-Zweite zu Gast bei der U21 des 1. FC Köln im Franz-Kremer-Stadion. Oberhausen schielt noch mit einem Auge Richtung Aufstieg.

Immerhin: Bei den Kölnern ist der Sieggarant des Hinspiels nach zweiwöchiger Verletzungspause rechtzeitig wieder fit. Dennoch plagen den Trainer Personal-Sorgen vor dem Duell.

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Sargis Adamyan war der Mann des Tages beim Hinspiel: Der Armenier verwandelte kurz vor der Halbzeit innerhalb weniger Minuten zwei Freistöße zur 2:0-Pausenführung der U21 bei Rot-Weiß Oberhausen. Den Gastgebern gelang kurz vor Schluss damals nur noch der Anschlusstreffer. Zuletzt musste Adamyan zwei Spiele lang angeschlagen pausieren. Doch pünktlich zum Wiedersehen mit den Kleeblättern ist der Offensivspieler wieder fit, wie Trainer Evangelos Sbonias im Gespräch mit come-on-fc.com verriet: „Er trainiert wieder voll und ist am Wochenende wieder dabei.“ Einen kleinen Haken nannte der Coach aber doch: „Außer er verträgt die Belastung nicht, aber das sieht momentan ganz gut aus.“

„Es ist etwas Strukturelles“

Dafür wird Luca Lechner jedoch vermutlich für längere Zeit fehlen. Der Innenverteidiger musste am vergangenen Wochenende kurz nach seiner Einwechslung in Mönchengladbach angeschlagen wieder vom Feld. „Er hat eine Knieverletzung und wird damit auch ein bisschen länger ausfallen. Es ist etwas Strukturelles, das hat sich schon angedeutet“, sagte Sbonias. Selbst eine Rückkehr in der laufenden Spielzeit sei „schwierig“, so der Trainer, aber immerhin sei keine Operation erforderlich.

Was sich ebenso schon angedeutet hatte, ist zwischenzeitlich auch bei Malek El Mala Gewissheit. Der Stürmer sollte eigentlich schon zum Jahresauftakt Ende Januar wieder an Bord sein. Doch bis heute fehlte El Mala weiterhin. Der 20-Jährige befinde sich aktuell „im Reha-Setting“, sei noch nicht ins Mannschaftstraining teilintegriert und habe mit dem Team noch nicht trainiert. „Daher ist er am Wochenende auch kein Thema. Je länger er raus ist, desto länger ist die Reintegration“, äußerte der Coach gegenüber unserer Redaktion, „da müssen wir einfach schauen, wenn er so stabil ist, dass er auf den Platz zurückgehen kann, wie schnell dann die Schritte sind, dass er Richtung Kader geht. Aber da werden wir nicht seriös über Zeiten sprechen.“

Weitere personelle Sorgen

Darüber hinaus plagen den Trainer weitere personelle Sorgen: „Wir haben 15, 16 fitte Feldspieler momentan, die sicher sind, außer es passiert noch was bis zum Wochenende.“ Ilias Elyazidi muss dabei aber wegen seiner Rotsperre auch noch einmal pausieren. Dafür sind Luc Dabrowski und Etienne Borie wieder ins Training eingestiegen. Beide dürften aber gegen Oberhausen noch keine Rolle spielen, um keine neuen Verletzungen zu riskieren.

Gut möglich daher, dass die U21 abermals auf Spieler aus der U19 zurückgreifen wird, auch wenn das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck am Sonntag das schwere Auswärtsspiel beim VfL Bochum in der Nachwuchsliga bestreiten muss. Zudem könnten Akteure aus dem Profi-Bereich dazustoßen, die nicht im Bundesliga-Kader für das Auswärtsspiel beim Hamburger SV stehen werden. „Das sind Themen, die Richtung Freitag entschieden werden“, sagte Sbonias.