Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Stuttgart: Zwei Zweien, zwei Vieren und viel Durchschnitt

1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart
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Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Stuttgart: Zwei Zweien, zwei Vieren und viel Durchschnitt

Der FC kassiert gegen Stuttgart die zweite Niederlage in Serie und das auch durchaus nicht gänzlich unverdient. Dabei machten es die Kölner phasenweise erneut ordentlich: Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

Geärgert wurde sich vor allem über den Elfmeter, die Niederlage ging aber insgesamt absolut in Ordnung. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln gegen Stuttgart.

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Stuttgart bleibt für den FC auch weiterhin eine schwere Aufgabe. Die Kölner unterliegen dem VfB unterm Strich wohl verdient, wenn auch ungücklich1:2. Dabei machten die Geißböcke phasenweise eine recht ordentliche Partie, schlugen sich recht gut. Die individuelle Qualität der Stuttgarter machte wohl neben dem strittigen Elfmeter den Unterschied.

Solide Leistung reicht nicht

Marvin Schwäbe

Wurde das erste Mal nach 15 Minuten von Tomas per Fallrückzieher geprüft. Wirkte zunächst sicherer als zuletzt in Leipzig. Dann aber mit einen haarsträubenden Aussetzer, als er zu lange den Ball hielt und Demirovic im Strafraum am Fuß traf und den Elfmeter verschuldete. Hatte in der zweiten Halbzeit bei einem Pfostentreffer Glück. Beim zweiten Gegentreffer machtlos.


Linton Maina Einzelkritik 4

Linton Maina

Ungewohntes Startelfdebüt des Flügelflitzers: Maina durfte von Beginn an sich hinten links bewähren. Seine Seite hielt der 26-Jährige meist dicht. Schaltete sich aber zu selten offensiv ein. In der zweiten Halbzeit kaum noch zu sehen. Durfte nach 63 Minuten für Huseinbasic Platz machen.


´Timo Hübers Einzelkritik 3-

Timo Hübers

In der Defensive war Hübers wie die gesamte Dreierkette zunächst stabil. Im Passspiel wirkte der 29-Jährige etwas unsicherer als seine Nebenleute. Die Zweikampfquote konnte sich sehen lassen: 67 Prozent gewonnene Zweikämpfe.


Eric Martel Einzelkritik 3

Eric Martel

Rückte zu Beginn auf die Innenverteidigerposition und hielt zusammen mit Schmied und Hübers die Dreierkette. Machte seine Sache ordentlich. Beeindruckende Passquote von 100 Prozent. Wechselte dann mit Krauß die Position und spielte dann wieder auf der Doppelsechs. Insgesamt ein ordentlicher Auftritt des 23-Jährigen.


Joel Schmied

Schmied verteidigte stabil, vor allem in der Luft. Im Aufbauspiel etwas sicherer als sein Nebenmann Hübers. Holte sich in Halbzeit zwei bereits seine vierte gelbe Karte ab. Ging nach 85 Minuten runter.


Sebastian Sebulonsen

Hatte mit Führich in der Anfangsphase ein paar Probleme. Steigerte sich im Verlauf der ersten Halbzeit und hätte beinahe seinen ersten Saisontreffer erzielt. Im zweiten Abschnitt etwas offensiver unterwegs.



>>>Die Stimmen zum Spiel<<<



Isak Johannesson vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Isak Johannesson

Offensiv konnte Johannesson in der ersten Halbzeit nicht viel beitragen. Dafür lief der Isländer im ersten Abschnitt die meisten Kilometer aller Feldspieler. Nach 63 Minuten war dann Schluss für ihn.


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Krauß durfte neben Johannesson von Beginn an in der Zentrale ran. Räumte im Mittelfeld vieles ab. Wechselte mit Martel zur Pause die Position und rückte als Innenverteidiger die Dreierkette. Da dann nicht mehr so sicher. Verlor Vagnoman beim 1:2 aus den Augen.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Feierte schon nach vier Minuten sein 3. Saisontor, als er alleine vor Nübel eiskalt blieb. Mit seinen Tempo ein ständiger Unruheherd für die Stuttgarter Hintermannschaft. Belohnte sich fast mit seinen zweiten Treffer per Kopf nach einer Ecke. Spulte die meisten Kilometer mit 11,5 km aller Kölner ab. Bester Offensivspieler des Effzeh.


Jan Thielmann

War anfangs sehr giftig in den Zweikämpfen, konnte aber bis zur Halbzeitpause nur 13 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnen. In der zweiten Hälfte mit etwas mehr Zug nach vorne und rannte viel, aber unglücklich bei vielen Entscheidungen. Nach 73 Minuten ausgewechselt.


Ragnar Ache vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Ragnar Ache

Ache feierte sein Starelfdebüt und feierte wettbewerbsübergreifend seine vierte Torvorlage in dieser jungen Saison. Belohnte sich fast selbst mit seinen ersten Pflichtspieltreffer, der allerdings kurz vor der Linie geklärt wurde. Gewann bis zur Halbzeit 67 Prozent seiner Zweikämpfe. Musste kurz nach der Pause nach einen Kopftreffer in der 63. Minute vom Feld.


Frischer Wind durch die Joker

Said El Mala vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 2-

Said El Mala

Kam in der 63. Minute für Ache in die Partie. Spielte wie zuletzt unbekümmert und hatte einige gute Offensivaktionen.


Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Denis Huseinbasic

Kam für Maina in der 63. Minute und spielte neben Martel auf der Doppelsechs. Fiel in seiner halben Stunde kaum auf.


Eigentlich keine schlechte Erinnerung an Matthias Jöllenbeck – aber da war doch was…

Matthias Jöllenbeck im Spiel des 1. FC Köln gegen Darmstadt
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Eigentlich keine schlechte Erinnerung an Matthias Jöllenbeck – aber da war doch was…

Am Sonntagabend empfängt der FC den VfB Stuttgart in Köln. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter. In schlechter Erinnerung ist er aber aufgrund eines Spiels ohne FC-Beteiligung. Matthias Jöllenbeck pfeift den 1. FC Köln gegen Stuttgart.

FC-Trainer Lukas Kwasniok würde am Sonntag gegen den VfB Stuttgart nur zu gerne den dritten Sieg holen. Dann würden die Kölner ihren starken Start fortsetzen. Mittlerweile sind die Schiedsrichteransetzungen bekannt. Matthias Jöllenbeck pfeift den 1. FC Köln gegen Stuttgart.

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Einen Grund für eine Beschwerde hatten die Kölner nun wirklich nicht. Eher das Gegenteil. Matthias Jöllenbeck pfiff den FC vor einem guten Jahr im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig. Die Kölner setzten sich gegen desolate Niedersachsen auch in der Höhe verdient mit 5:0 durch. Dabei hätte der Führungstreffer möglicherweise gar nicht zählen dürfen. Leart Pacarada und Linton Maina standen damals beim Eckstoß. Der Kosovare tippte die Kugel an, führte den Eckball also eigentlich schon aus. Maina nahm das Spielgerät erneut in die Hand, legte es sich noch einmal zurecht und brachte die Hereingabe. In der Box verwertete schließlich Timo Hübers. Eigentlich ein klares Handspiel. „Es sieht schon so aus, als ob ich es bewusst mache. Ich kann sagen: Das war nicht so. Ich weiß auch nicht, was mich da geritten hat“, sagte Pacarada später.

Leicht positive Bilanz

Kein Wunder, dass die Braunschweiger Spieler ein Handspiel monierten. Schiedsrichter Jöllenbeck erklärte später, er habe die Begegnung zuvor nicht angepfiffen. Glück für Köln. Der FC hatte – wenn man so will – bei einer anderen Entscheidungen das Nachsehen. In einem Spiel, in dem die Kölner noch nicht einmal dabei waren. Aber eben Jöllenbeck. In der Abstiegssaison 23/24 pfiff der Unparteiische die Begegnung des FSV Mainz gegen den VfL Bochum. Damals ging Jae-Sung Lee nach einem Zweikampf mit Bernardo zu Boden. Der Innenverteidiger, der in diesem Sommer auch auf der Liste der FC-Bosse gestanden haben soll, traf zwar Lee, spielte aber zuvor den Ball. Jöllenbeck blieb bei seiner Meinung, schaute sich das vermeintliche Foulspiel aber auch nicht noch einmal an. Bochum verlor und schickte den FC auf Rang 17.

Generell ist die Bilanz der Kölner unter Jöllenbeck eher ausgeglichen. Elf Mal leitete der 38-Jährige Begegnungen des FC. Vier gewannen die Kölner, vier endeten remis, drei gingen verloren. In bitterer Erinnerung ist ein anderes 0:5. Der Mediziner pfiff die derbe Klatsche der Geißböcke gegen Mainz als Luca Kilian mit der Ampelkarte vom Platz musste. Partien des VfB Stuttgart leitete der Schiedsrichter acht Mal, die Schwaben gewannen fünf dieser Begegnungen.


Schwere Aufgabe im Heimspiel – Lukas Kwasniok erwartet gegen Stuttgart ein „wildes Spiel“

Linton Maina im Duell mit dem VfB Stuttgart
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Schwere Aufgabe im Heimspiel – Lukas Kwasniok erwartet gegen Stuttgart ein „wildes Spiel“

Nach der Mitgliederversammlung am Samstag steht am Sonntag das sportliche Highlight des Wochenendes im Kölner Stadion an. Den FC erwartet mit Stuttgart eine schwere Aufgabe. Doch FC-Trainer Lukas Kwasniok hat einen klaren Plan. So will der 1. FC Köln gegen Stuttgart punkten.

Lukas Kwasniok ist mit dem FC insgesamt gut in die Saison gestartet. Gegen den VfB erwartet die Kölner allerdings keine leichte Aufgabe. So will der 1. FC Köln gegen Stuttgart punkten.

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Gerade die Auswärtsspiele in Köln boten in den vergangenen Jahren meist Erfolgserlebnisse für den VfB Stuttgart. Möglicherweise hat sich bei den Feierlichkeiten in der Domstadt da schon eine gewisse Routine für die Schwaben eingestellt. Mal so richtig ausgelassen wurde vor allem bei einem Heimspiel gegen die Geißböcke gefeiert und das wird den Schwaben wohl noch ganz besonders in Erinnerung geblieben sein. Das am 34. Spieltag in der Saison 21/22. Der FC hatte sich für das europäische Geschäft qualifiziert, Stuttgart war durch einen Last-Minute-Treffer gerade noch der Relegation entgangen. Zwei Jahre später feierte der VfB die Vizemeisterschaft, qualifizierte sich für die Champions League, während der FC sang- und klanglos in die 2. Bundesliga musste.

„Wir versuchen aber unseren eigenen Weg zu gehen“

Eine rasante Entwicklung und eine Erfolgsgeschichte, die andere Clubs sicher zu gerne wiederholen würden. „Am Ende muss jeder seinen eigenen Weg gehen. Ich glaube nicht, dass die Stuttgarter damals, als es ihnen nicht ganz so gut ging, damit gerechnet haben, dass sie innerhalb so kurzer Zeit sich zu einem Topteam in der Bundesliga entwickeln“, sagte Lukas Kwasniok. „Sie haben sehr gute personelle Entscheidungen getroffen, insbesondere auf der Sportgeschäftsführer- und auf der Trainerposition. Dann hat man auch sehr gute personelle Entscheidungen in Bezug auf Neuzugänge, Abgänge getroffen, hungrige Spieler geholt, sie für viel Geld verkauft und das wieder reinvestiert.“ Der Weg klingt natürlich interessant, doch der Kölner Coach will mit dem FC seine eigene Geschichte schreiben.

„Man kann nur alle Hüte vor ihnen ziehen. Wir versuchen aber unseren eigenen Weg zu gehen, um uns dann auch irgendwann nachhaltig in der Bundesliga zu etablieren“, sagt Kwasniok. Die ersten Kapitel sind unterhaltsam, spannend und vielversprechend. Gegen Stuttgart soll das nächste folgen, gerne eins mit Happy End. Doch Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe. „Sie haben eine brutale Qualität, eine brutale Mannschaft, einen Top-Trainer und verfolgen seit Jahren eine ganz klare Fußball-Philosophie“, so Kwasniok. „Sie versuchen einfach mit ihrem Ballbesitzspiel den Gegner zu dominieren. Du wirst leiden müssen, du wirst verteidigen müssen.“ Dinge, die die Kölner in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt haben. „Sie können nicht nur kicken, sondern sie marschieren, malochen und versuchen, dich zu stressen.“

Kwasniok erwartet ein wildes Spiel

Kwasniok will aber dagegenhalten. „Das Gute ist, wir sind jetzt auch nicht auf der Wurstsupp` dahergeschwommen. Wir haben auch ein bisschen was drauf, deswegen glaube ich auch mit den Fans im Rücken, dass es ein durchaus wildes Spiel werden kann. Weil beide Mannschaften schon auch nach vorne spielen wollen“, sagt Kwasniok. Personell muss der Trainer auf zwei Leistungsträger verzichten. Neben Rav van den Berg kommt nun auch Marius Bülter dazu, der aufgrund einer Achillessehnen-Reizung nicht spielen kann. Alternativen hat der Trainer einige, auf welche er sich einlässt, verrät er noch nicht. „Lassen wir uns überraschen“, sagt der Coach. Und der Trainer hat auch schon einen klaren Plan, wie die Punkte in Köln bleiben sollen: „Wir versuchen, diesmal keine drei Gegentore zu bekommen und vorne vielleicht eins mehr zu schießen als der Gegner.“ Dann würde es zumindest keinen Grund für den VfB geben, einen weiteren Auswärtssieg in Köln zu feiern.